Dentition & Zahnwechsel Archiv
309 Episoden
27 Minuten
Headgear / Gesichtsbogen
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute wurde ein sogenannter Headgear, auch Gesichtsbogen genannt, eingesetzt. Hier erklären wir, wie er funktioniert und worauf zu achten ist.
Der Gesichtsbogen besteht aus drei Teilen:
Metallringe (Bänder) auf den ersten großen Backenzähnen
Einem inneren Metallbogen, der in kleine Röhrchen an den Bändern eingeschoben wird
Einem äußeren Zugband, das im Nacken oder am Hinterkopf getragen wird
Der innere Bogen überträgt die Kraft direkt auf die Backenzähne und den Oberkiefer.
Das gepolsterte Zugband erzeugt die nötige Spannung. Ein integriertes Sicherheitsmodul sorgt dafür, dass sich das Band bei starkem Zug automatisch löst.
Der Gesichtsbogen wird individuell anhand einer Röntgenanalyse eingestellt.
Durch das Zugband wird der Bogen sanft nach hinten gezogen. Diese Kraft wirkt auf die Backenzähne und den Oberkiefer. So kann das Wachstum beeinflusst oder die Position der Zähne gezielt korrigiert werden.
Der Headgear sollte 14–16 Stunden täglich getragen werden.
Er muss nicht in der Öffentlichkeit getragen werden.
Bitte nicht tragen:
beim Essen
beim Zähneputzen
beim Sport
Im Urlaub oder auf Klassenfahrt sollte er – wenn möglich – wenigstens nachts getragen werden.
Wichtig: Wird der Bogen über längere Zeit nicht getragen, wandern die Backenzähne schnell wieder nach vorne – und Wochen der Behandlung gehen verloren.
Der Bogen wird außerhalb des Mundes mit Zahnbürste und Zahnpasta gereinigt.
Die Metallringe im Mund bitte sorgfältig mit der Zahnbürste reinigen, bei Bedarf zusätzlich mit einer Zwischenraumbürste.
Einmal pro Woche empfehlen wir nach dem Zähneputzen Elmex Gelée aufzutragen:
nicht ausspülen, nur ausspucken und über Nacht einwirken lassen. Das Fluorid stärkt den Zahnschmelz und schützt vor Karies.
Wichtig: Keine klebrigen Süßigkeiten wie Kaugummi, Lakritze oder Kaubonbons – sie können die Metallringe lockern.
In den ersten Tagen kann ein Druckgefühl an den Backenzähnen auftreten.
Auch leichte Schmerzen beim Kauen sind möglich. Nach etwa 4–5 Tagen gewöhnen sich die Zähne daran.
Die Zähne mit den Metallringen können sich vorübergehend lockern – das ist normal. In der Stabilisierungsphase werden sie wieder fest.
sich ein Metallring lockert
starke oder ungewöhnliche Schmerzen auftreten
scharfe Kanten Druckstellen verursachen
ein Defekt am Gerät auffällt
Für kleine störende Stellen haben wir Schutzwachs mitgegeben.
Bei Fragen sind wir jederzeit für euch da.
Viel Erfolg wünscht
euer Praxisteam Babai
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute wurde ein sogenannter Headgear, auch Gesichtsbogen genannt, eingesetzt. Hier erklären wir, wie er funktioniert und worauf zu achten ist.
Der Gesichtsbogen besteht aus drei Teilen:
Metallringe (Bänder) auf den ersten großen Backenzähnen
Einem inneren Metallbogen, der in kleine Röhrchen an den Bändern eingeschoben wird
Einem äußeren Zugband, das im Nacken oder am Hinterkopf getragen wird
Der innere Bogen überträgt die Kraft direkt auf die Backenzähne und den Oberkiefer.
Das gepolsterte Zugband erzeugt die nötige Spannung. Ein integriertes Sicherheitsmodul sorgt dafür, dass sich das Band bei starkem Zug automatisch löst.
Der Gesichtsbogen wird individuell anhand einer Röntgenanalyse eingestellt.
Durch das Zugband wird der Bogen sanft nach hinten gezogen. Diese Kraft wirkt auf die Backenzähne und den Oberkiefer. So kann das Wachstum beeinflusst oder die Position der Zähne gezielt korrigiert werden.
Der Headgear sollte 14–16 Stunden täglich getragen werden.
Er muss nicht in der Öffentlichkeit getragen werden.
Bitte nicht tragen:
beim Essen
beim Zähneputzen
beim Sport
Im Urlaub oder auf Klassenfahrt sollte er – wenn möglich – wenigstens nachts getragen werden.
Wichtig: Wird der Bogen über längere Zeit nicht getragen, wandern die Backenzähne schnell wieder nach vorne – und Wochen der Behandlung gehen verloren.
Der Bogen wird außerhalb des Mundes mit Zahnbürste und Zahnpasta gereinigt.
Die Metallringe im Mund bitte sorgfältig mit der Zahnbürste reinigen, bei Bedarf zusätzlich mit einer Zwischenraumbürste.
Einmal pro Woche empfehlen wir nach dem Zähneputzen Elmex Gelée aufzutragen:
nicht ausspülen, nur ausspucken und über Nacht einwirken lassen. Das Fluorid stärkt den Zahnschmelz und schützt vor Karies.
Wichtig: Keine klebrigen Süßigkeiten wie Kaugummi, Lakritze oder Kaubonbons – sie können die Metallringe lockern.
In den ersten Tagen kann ein Druckgefühl an den Backenzähnen auftreten.
Auch leichte Schmerzen beim Kauen sind möglich. Nach etwa 4–5 Tagen gewöhnen sich die Zähne daran.
Die Zähne mit den Metallringen können sich vorübergehend lockern – das ist normal. In der Stabilisierungsphase werden sie wieder fest.
sich ein Metallring lockert
starke oder ungewöhnliche Schmerzen auftreten
scharfe Kanten Druckstellen verursachen
ein Defekt am Gerät auffällt
Für kleine störende Stellen haben wir Schutzwachs mitgegeben.
Bei Fragen sind wir jederzeit für euch da.
Viel Erfolg wünscht
euer Praxisteam Babai
19 Minuten
Gummizüge – kleine Helfer mit großer Wirkung
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute wurden sogenannte Gummizüge eingesetzt. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung mit der festen Zahnspange.
Die Gummizüge werden an kleinen Häkchen der Brackets eingehängt.
Sie verbinden den Oberkiefer mit dem Unterkiefer und verlaufen von einem Zahn im einen Kiefer zu einem Zahn im gegenüberliegenden Kiefer.
So entsteht eine gezielte Kraft zwischen beiden Kiefern.
Gummizüge helfen dabei, die Stellung von Ober- und Unterkiefer zueinander zu korrigieren.
Sie werden zum Beispiel eingesetzt bei:
Vorbiss
Rückbiss
Kreuzbiss
Durch die elastische Verbindung wird die Kraft von einem Kiefer auf den anderen übertragen – und genau das ermöglicht die gewünschte Veränderung.
Damit eine sichtbare Veränderung entsteht, müssen die Gummizüge konsequent getragen werden.
Sie dürfen nur zum:
Essen
Zähneputzen
herausgenommen werden.
Wichtig:
Mindestens einmal täglich sollten die Gummis gegen neue ausgetauscht werden. Dafür bekommt ihr ausreichend Vorrat von uns mit.
Die individuell vereinbarte Tragezeit wird von uns festgelegt – zum Beispiel:
24 Stunden
16 Stunden
oder nur nachts
Bitte haltet euch genau an diese Vorgaben – die Wirkung hängt direkt von eurer Mitarbeit ab.
Nach dem Einsetzen kann ein Druckgefühl an den Zähnen auftreten. Das ist ganz normal.
In der Regel haben sich die Zähne nach etwa 4–5 Tagen an die neue Belastung gewöhnt.
Wenn Fragen auftreten oder etwas nicht passt, meldet euch bitte bei uns.
Viel Erfolg wünscht
euer Praxisteam Babai
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute wurden sogenannte Gummizüge eingesetzt. Sie sind ein wichtiger Bestandteil der Behandlung mit der festen Zahnspange.
Die Gummizüge werden an kleinen Häkchen der Brackets eingehängt.
Sie verbinden den Oberkiefer mit dem Unterkiefer und verlaufen von einem Zahn im einen Kiefer zu einem Zahn im gegenüberliegenden Kiefer.
So entsteht eine gezielte Kraft zwischen beiden Kiefern.
Gummizüge helfen dabei, die Stellung von Ober- und Unterkiefer zueinander zu korrigieren.
Sie werden zum Beispiel eingesetzt bei:
Vorbiss
Rückbiss
Kreuzbiss
Durch die elastische Verbindung wird die Kraft von einem Kiefer auf den anderen übertragen – und genau das ermöglicht die gewünschte Veränderung.
Damit eine sichtbare Veränderung entsteht, müssen die Gummizüge konsequent getragen werden.
Sie dürfen nur zum:
Essen
Zähneputzen
herausgenommen werden.
Wichtig:
Mindestens einmal täglich sollten die Gummis gegen neue ausgetauscht werden. Dafür bekommt ihr ausreichend Vorrat von uns mit.
Die individuell vereinbarte Tragezeit wird von uns festgelegt – zum Beispiel:
24 Stunden
16 Stunden
oder nur nachts
Bitte haltet euch genau an diese Vorgaben – die Wirkung hängt direkt von eurer Mitarbeit ab.
Nach dem Einsetzen kann ein Druckgefühl an den Zähnen auftreten. Das ist ganz normal.
In der Regel haben sich die Zähne nach etwa 4–5 Tagen an die neue Belastung gewöhnt.
Wenn Fragen auftreten oder etwas nicht passt, meldet euch bitte bei uns.
Viel Erfolg wünscht
euer Praxisteam Babai
14 Minuten
Gaumennahterweiterung (GNE)
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute wurde eine Apparatur zur forcierten Gaumennahterweiterung eingesetzt.
Mit diesem festen Gerät können wir einen sehr schmalen Oberkiefer innerhalb weniger Wochen deutlich verbreitern – in manchen Fällen um bis zu 10 Millimeter. So schaffen wir Platz und verbessern die Bisslage.
Die Spange besteht aus einer stabilen Metallschraube, die über Metallbänder an den Backenzähnen befestigt ist. Sie ist fest einzementiert und kann nicht herausgenommen werden.
Die Schraube wird mit einem speziellen kleinen Schlüssel aktiviert. Dabei wird der Schlüssel in das vordere Loch der Schraube eingesetzt und bis zum Anschlag nach hinten geführt.
Die Aktivierung erfolgt nach genauer Anweisung – in der Regel täglich eine bestimmte Anzahl von Drehungen – bis die gewünschte Breite erreicht ist.
Durch das Verstellen der Schraube entsteht Druck auf die oberen Seitenzähne. Besonders in den ersten Tagen kann dieser Druck deutlich spürbar sein – das ist normal.
Nach etwa einer Woche entsteht meist eine sichtbare Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen. Das ist ein gutes Zeichen: Es zeigt, dass sich die Gaumennaht öffnet und die Behandlung wirkt.
Wichtig zu wissen:
Diese Lücke schließt sich nach Abschluss der Erweiterung von selbst wieder.
Die aktive Erweiterungsphase dauert ungefähr 3 Wochen.
Anschließend bleibt die Apparatur noch etwa 6 Monate fest im Mund, damit die getrennte Gaumennaht stabil zusammenwachsen kann. Diese Haltephase ist entscheidend für ein dauerhaftes Ergebnis.
Eine besonders gründliche Zahnpflege ist jetzt sehr wichtig – vor allem rund um:
die Metallbänder
die Drähte
Klebrige Süßigkeiten und Kaugummi sollten vermieden werden, da sie die Apparatur lockern können.
Bitte melden Sie sich umgehend, wenn:
starke oder ungewöhnliche Schmerzen auftreten
der Druck extrem stark erscheint
sich Metallbänder lockern oder lösen
ein Defekt an der Apparatur auffällt
scharfe Kanten Druckstellen am Zahnfleisch verursachen
Für kleine störende Stellen erhalten Sie von uns Schutzwachs.
Regelmäßige Kontrollen sind bei dieser Behandlung besonders wichtig.
Wir wünschen viel Erfolg – und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute wurde eine Apparatur zur forcierten Gaumennahterweiterung eingesetzt.
Mit diesem festen Gerät können wir einen sehr schmalen Oberkiefer innerhalb weniger Wochen deutlich verbreitern – in manchen Fällen um bis zu 10 Millimeter. So schaffen wir Platz und verbessern die Bisslage.
Die Spange besteht aus einer stabilen Metallschraube, die über Metallbänder an den Backenzähnen befestigt ist. Sie ist fest einzementiert und kann nicht herausgenommen werden.
Die Schraube wird mit einem speziellen kleinen Schlüssel aktiviert. Dabei wird der Schlüssel in das vordere Loch der Schraube eingesetzt und bis zum Anschlag nach hinten geführt.
Die Aktivierung erfolgt nach genauer Anweisung – in der Regel täglich eine bestimmte Anzahl von Drehungen – bis die gewünschte Breite erreicht ist.
Durch das Verstellen der Schraube entsteht Druck auf die oberen Seitenzähne. Besonders in den ersten Tagen kann dieser Druck deutlich spürbar sein – das ist normal.
Nach etwa einer Woche entsteht meist eine sichtbare Zahnlücke zwischen den Schneidezähnen. Das ist ein gutes Zeichen: Es zeigt, dass sich die Gaumennaht öffnet und die Behandlung wirkt.
Wichtig zu wissen:
Diese Lücke schließt sich nach Abschluss der Erweiterung von selbst wieder.
Die aktive Erweiterungsphase dauert ungefähr 3 Wochen.
Anschließend bleibt die Apparatur noch etwa 6 Monate fest im Mund, damit die getrennte Gaumennaht stabil zusammenwachsen kann. Diese Haltephase ist entscheidend für ein dauerhaftes Ergebnis.
Eine besonders gründliche Zahnpflege ist jetzt sehr wichtig – vor allem rund um:
die Metallbänder
die Drähte
Klebrige Süßigkeiten und Kaugummi sollten vermieden werden, da sie die Apparatur lockern können.
Bitte melden Sie sich umgehend, wenn:
starke oder ungewöhnliche Schmerzen auftreten
der Druck extrem stark erscheint
sich Metallbänder lockern oder lösen
ein Defekt an der Apparatur auffällt
scharfe Kanten Druckstellen am Zahnfleisch verursachen
Für kleine störende Stellen erhalten Sie von uns Schutzwachs.
Regelmäßige Kontrollen sind bei dieser Behandlung besonders wichtig.
Wir wünschen viel Erfolg – und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!
19 Minuten
Der Funktionsregler III nach Fränkel
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute wurde ein herausnehmbares Gerät eingesetzt – der Funktionsregler Typ III nach Fränkel.
Dieses Gerät wird zur Behandlung einer sogenannten Progenie eingesetzt. Das bedeutet:
Der Unterkiefer steht im Verhältnis zum Oberkiefer zu weit vorne – oder der Oberkiefer ist im Wachstum zurückgeblieben.
Der Funktionsregler wirkt nicht direkt über Druck auf die Zähne, sondern über die Muskulatur.
Großflächige Kunststoffanteile im Wangen- und Lippenbereich liegen im sogenannten Mundvorhof. Dadurch geraten die Muskeln bei Aktivität – also beim Sprechen, Schlucken oder Kauen – gezielt unter Spannung.
Diese Muskelspannung überträgt sich auf Schleimhaut und Knochenhaut und regt so das Wachstum des Kiefers in die gewünschte Richtung an.
Das Gerät nutzt also die natürlichen Kräfte des Körpers.
Damit der Funktionsregler optimal arbeiten kann, sollte er mindestens 16 Stunden täglich getragen werden:
jeden Nachmittag
jede Nacht
Besonders wichtig sind die Tragestunden am Tag, da durch Sprechen, Schlucken und aktives Zubeißen mehr Muskelbewegungen stattfinden als im Schlaf.
Nicht getragen wird das Gerät:
beim Essen
beim Sport
in der Schule
Je konsequenter die Tragezeit, desto effektiver die Behandlung.
Die Reinigung erfolgt außerhalb des Mundes mit Zahnbürste und Zahnpasta.
Bitte besonders gründlich reinigen:
die matte Kunststoffseite
die Drahtbereiche
Dort setzen sich schnell Beläge ab. Von Reinigungstabletten raten wir ab, da sie den Kunststoff angreifen können.
Da der Funktionsregler locker im Mund liegt, kann er in der Anfangszeit – besonders nachts – herausfallen.
Bei ausreichender Tragezeit am Tag bleibt er meist nach spätestens zwei Wochen auch nachts sicher im Mund. Sollte das nicht der Fall sein, sprechen Sie uns bitte an.
Leichte Druckschmerzen an den Zähnen sind in den ersten 3–4 Tagen normal.
Nicht normal sind:
starke Druckstellen am Zahnfleisch oder an der Lippe
gebrochene Drähte
beschädigte Kunststoffanteile
In diesen Fällen bitten wir um einen kurzen Anruf – auch wenn bereits ein Kontrolltermin besteht.
Wir wünschen viel Erfolg mit dem neuen Gerät – und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute wurde ein herausnehmbares Gerät eingesetzt – der Funktionsregler Typ III nach Fränkel.
Dieses Gerät wird zur Behandlung einer sogenannten Progenie eingesetzt. Das bedeutet:
Der Unterkiefer steht im Verhältnis zum Oberkiefer zu weit vorne – oder der Oberkiefer ist im Wachstum zurückgeblieben.
Der Funktionsregler wirkt nicht direkt über Druck auf die Zähne, sondern über die Muskulatur.
Großflächige Kunststoffanteile im Wangen- und Lippenbereich liegen im sogenannten Mundvorhof. Dadurch geraten die Muskeln bei Aktivität – also beim Sprechen, Schlucken oder Kauen – gezielt unter Spannung.
Diese Muskelspannung überträgt sich auf Schleimhaut und Knochenhaut und regt so das Wachstum des Kiefers in die gewünschte Richtung an.
Das Gerät nutzt also die natürlichen Kräfte des Körpers.
Damit der Funktionsregler optimal arbeiten kann, sollte er mindestens 16 Stunden täglich getragen werden:
jeden Nachmittag
jede Nacht
Besonders wichtig sind die Tragestunden am Tag, da durch Sprechen, Schlucken und aktives Zubeißen mehr Muskelbewegungen stattfinden als im Schlaf.
Nicht getragen wird das Gerät:
beim Essen
beim Sport
in der Schule
Je konsequenter die Tragezeit, desto effektiver die Behandlung.
Die Reinigung erfolgt außerhalb des Mundes mit Zahnbürste und Zahnpasta.
Bitte besonders gründlich reinigen:
die matte Kunststoffseite
die Drahtbereiche
Dort setzen sich schnell Beläge ab. Von Reinigungstabletten raten wir ab, da sie den Kunststoff angreifen können.
Da der Funktionsregler locker im Mund liegt, kann er in der Anfangszeit – besonders nachts – herausfallen.
Bei ausreichender Tragezeit am Tag bleibt er meist nach spätestens zwei Wochen auch nachts sicher im Mund. Sollte das nicht der Fall sein, sprechen Sie uns bitte an.
Leichte Druckschmerzen an den Zähnen sind in den ersten 3–4 Tagen normal.
Nicht normal sind:
starke Druckstellen am Zahnfleisch oder an der Lippe
gebrochene Drähte
beschädigte Kunststoffanteile
In diesen Fällen bitten wir um einen kurzen Anruf – auch wenn bereits ein Kontrolltermin besteht.
Wir wünschen viel Erfolg mit dem neuen Gerät – und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!
27 Minuten
Aktive Platten
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute haben wir eine sogenannte Einzelplatte für den Oberkiefer und/oder Unterkiefer eingesetzt.
Die Einzelplatte ist eine herausnehmbare Zahnspange. Sie besteht aus:
einer Kunststoffbasis
verschiedenen Drahtelementen
Die Kunststoffbasis stabilisiert den Zahnbogen und verhindert, dass er schmaler wird. Über eine Dehnschraube in der Mitte kann der Zahnbogen bei Bedarf leicht erweitert werden.
Bei den Drähten unterscheidet man:
Haltedrähte, die die Platte sicher im Mund fixieren
aktive Drähte, mit denen kleinere Zahnbewegungen möglich sind
So können zum Beispiel Frontzähne gedreht, leicht gekippt oder kleine Lücken geschlossen werden. Seitliche Schrauben können Backenzähne etwas nach vorne oder hinten bewegen. Diese werden nur dann von Ihnen aktiviert, wenn wir es ausdrücklich in der Praxis erklärt haben.
Leichte Druckschmerzen sind in den ersten 2–3 Tagen normal. Das legt sich, sobald sich Zähne und Gewebe an die neue Situation gewöhnt haben.
Bei Druckstellen am Zahnfleisch, an der Wange oder an der Zunge bitten wir um einen kurzfristigen Termin.
Damit sich die Zähne gesund und schonend bewegen, ist eine Tragezeit von 16 Stunden täglich erforderlich:
nachmittags
nachts
Beim Essen, Zähneputzen und Sport wird die Platte herausgenommen.
Wichtig: Auch in den Ferien, auf Klassenfahrten oder – wenn möglich – bei Krankheit sollte sie getragen werden. Schon wenige Tage ohne Tragezeit können den Behandlungserfolg gefährden. Bei längeren Pausen können sich Zähne zurückbewegen – im schlimmsten Fall passt die Platte dann nicht mehr.
Nur durch regelmäßige, sanfte Kräfte kann eine stabile Zahnbewegung erreicht werden.
Die Reinigung erfolgt außerhalb des Mundes mit Zahnbürste und Zahnpasta.
Bitte besonders gründlich reinigen:
die Unterseite der Platte
die Drahtbereiche
Dort setzen sich schnell Beläge ab. Von Reinigungstabletten raten wir ab, da sie den Kunststoff angreifen können.
Bei gebrochenen Drähten oder Beschädigungen bitten wir um einen kurzen Anruf – auch wenn bereits ein Kontrolltermin besteht.
Die Tragedauer hängt ab von:
Art und Ausmaß der Zahnbewegung
täglicher Tragezeit
individueller Gewebereaktion
Eine Tragezeit von etwa sechs Monaten ist dabei durchaus üblich.
Nach der aktiven Zahnbewegung folgt die wichtige Stabilisierungsphase. In dieser Zeit müssen sich die Zähne wieder fest im Knochen verankern – ein Prozess, der mehrere Jahre dauert.
Während dieser Phase:
weiterhin 16 Stunden täglich tragen
regelmäßige Kontrollen bei uns wahrnehmen
Auch nach Abschluss der Behandlung empfehlen wir, noch mindestens zwei Jahre nachts zu stabilisieren, um das Ergebnis langfristig zu sichern.
Wir wünschen viel Erfolg – und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute haben wir eine sogenannte Einzelplatte für den Oberkiefer und/oder Unterkiefer eingesetzt.
Die Einzelplatte ist eine herausnehmbare Zahnspange. Sie besteht aus:
einer Kunststoffbasis
verschiedenen Drahtelementen
Die Kunststoffbasis stabilisiert den Zahnbogen und verhindert, dass er schmaler wird. Über eine Dehnschraube in der Mitte kann der Zahnbogen bei Bedarf leicht erweitert werden.
Bei den Drähten unterscheidet man:
Haltedrähte, die die Platte sicher im Mund fixieren
aktive Drähte, mit denen kleinere Zahnbewegungen möglich sind
So können zum Beispiel Frontzähne gedreht, leicht gekippt oder kleine Lücken geschlossen werden. Seitliche Schrauben können Backenzähne etwas nach vorne oder hinten bewegen. Diese werden nur dann von Ihnen aktiviert, wenn wir es ausdrücklich in der Praxis erklärt haben.
Leichte Druckschmerzen sind in den ersten 2–3 Tagen normal. Das legt sich, sobald sich Zähne und Gewebe an die neue Situation gewöhnt haben.
Bei Druckstellen am Zahnfleisch, an der Wange oder an der Zunge bitten wir um einen kurzfristigen Termin.
Damit sich die Zähne gesund und schonend bewegen, ist eine Tragezeit von 16 Stunden täglich erforderlich:
nachmittags
nachts
Beim Essen, Zähneputzen und Sport wird die Platte herausgenommen.
Wichtig: Auch in den Ferien, auf Klassenfahrten oder – wenn möglich – bei Krankheit sollte sie getragen werden. Schon wenige Tage ohne Tragezeit können den Behandlungserfolg gefährden. Bei längeren Pausen können sich Zähne zurückbewegen – im schlimmsten Fall passt die Platte dann nicht mehr.
Nur durch regelmäßige, sanfte Kräfte kann eine stabile Zahnbewegung erreicht werden.
Die Reinigung erfolgt außerhalb des Mundes mit Zahnbürste und Zahnpasta.
Bitte besonders gründlich reinigen:
die Unterseite der Platte
die Drahtbereiche
Dort setzen sich schnell Beläge ab. Von Reinigungstabletten raten wir ab, da sie den Kunststoff angreifen können.
Bei gebrochenen Drähten oder Beschädigungen bitten wir um einen kurzen Anruf – auch wenn bereits ein Kontrolltermin besteht.
Die Tragedauer hängt ab von:
Art und Ausmaß der Zahnbewegung
täglicher Tragezeit
individueller Gewebereaktion
Eine Tragezeit von etwa sechs Monaten ist dabei durchaus üblich.
Nach der aktiven Zahnbewegung folgt die wichtige Stabilisierungsphase. In dieser Zeit müssen sich die Zähne wieder fest im Knochen verankern – ein Prozess, der mehrere Jahre dauert.
Während dieser Phase:
weiterhin 16 Stunden täglich tragen
regelmäßige Kontrollen bei uns wahrnehmen
Auch nach Abschluss der Behandlung empfehlen wir, noch mindestens zwei Jahre nachts zu stabilisieren, um das Ergebnis langfristig zu sichern.
Wir wünschen viel Erfolg – und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit!
14 Minuten
Die Doppelvorschubplatte (DVP)
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute wurde eine herausnehmbare Zahnspange eingesetzt – die sogenannte Doppelvorschubplatte, kurz DVP.
Die DVP besteht aus zwei Platten:
eine für den Oberkiefer und eine für den Unterkiefer. Beide Teile sind durch Metallstege miteinander verbunden.
Mit diesem Gerät können wir – je nach Behandlungsziel:
das Wachstum des Oberkiefers bremsen
das Wachstum des Unterkiefers fördern
eine Rücklage des Unterkiefers korrigieren
einzelne Zähne bewegen, zum Beispiel gekippte Schneidezähne aufrichten
den Zahnbogen über eine Dehnschraube leicht erweitern
Die DVP wird vor allem im Wechselgebiss eingesetzt – also in der Phase, in der Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt werden. In dieser Wachstumszeit lässt sich der Kiefer besonders gut beeinflussen.
Damit die Behandlung wirkt, sollte die DVP mindestens 16 Stunden täglich getragen werden.
Das bedeutet:
jeden Nachmittag
jede Nacht
Nicht getragen wird sie:
beim Essen
beim Sport
in der Schule
Je konsequenter die Tragezeit eingehalten wird, desto schneller und stabiler ist das Ergebnis.
Die Reinigung erfolgt außerhalb des Mundes mit Zahnbürste und Zahnpasta.
Wichtig:
besonders gründlich auf der matten Seite reinigen
auch die Drähte gut säubern
Dort können sich schnell Beläge oder Kalkablagerungen bilden.
Von Reinigungstabletten raten wir ab, da sie den Kunststoff angreifen können.
Da das Gerät neu im Mund ist, kann es in der Anfangszeit – vor allem nachts – herausfallen.
Wenn es tagsüber ausreichend getragen wird, bleibt es meist nach spätestens zwei Wochen auch nachts sicher im Mund. Sollte das nicht der Fall sein, sprechen Sie uns bitte an.
Leichte Druckschmerzen an den Zähnen sind in den ersten 3–4 Tagen normal.
Nicht normal sind:
starke Druckstellen am Zahnfleisch oder an der Lippe
gebrochene Drähte
beschädigte Kunststoffanteile
In diesen Fällen bitten wir um einen kurzen Anruf, auch wenn bereits ein Kontrolltermin vereinbart ist. Reparaturen sollten möglichst zeitnah erfolgen.
Die Tragedauer hängt von mehreren Faktoren ab:
Art und Ausmaß der Kieferverlagerung
tägliche Tragezeit
individuelle Reaktion des Gewebes
Eine Tragezeit von etwa sechs Monaten ist dabei durchaus üblich.
Wir wünschen viel Erfolg – und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute wurde eine herausnehmbare Zahnspange eingesetzt – die sogenannte Doppelvorschubplatte, kurz DVP.
Die DVP besteht aus zwei Platten:
eine für den Oberkiefer und eine für den Unterkiefer. Beide Teile sind durch Metallstege miteinander verbunden.
Mit diesem Gerät können wir – je nach Behandlungsziel:
das Wachstum des Oberkiefers bremsen
das Wachstum des Unterkiefers fördern
eine Rücklage des Unterkiefers korrigieren
einzelne Zähne bewegen, zum Beispiel gekippte Schneidezähne aufrichten
den Zahnbogen über eine Dehnschraube leicht erweitern
Die DVP wird vor allem im Wechselgebiss eingesetzt – also in der Phase, in der Milchzähne durch bleibende Zähne ersetzt werden. In dieser Wachstumszeit lässt sich der Kiefer besonders gut beeinflussen.
Damit die Behandlung wirkt, sollte die DVP mindestens 16 Stunden täglich getragen werden.
Das bedeutet:
jeden Nachmittag
jede Nacht
Nicht getragen wird sie:
beim Essen
beim Sport
in der Schule
Je konsequenter die Tragezeit eingehalten wird, desto schneller und stabiler ist das Ergebnis.
Die Reinigung erfolgt außerhalb des Mundes mit Zahnbürste und Zahnpasta.
Wichtig:
besonders gründlich auf der matten Seite reinigen
auch die Drähte gut säubern
Dort können sich schnell Beläge oder Kalkablagerungen bilden.
Von Reinigungstabletten raten wir ab, da sie den Kunststoff angreifen können.
Da das Gerät neu im Mund ist, kann es in der Anfangszeit – vor allem nachts – herausfallen.
Wenn es tagsüber ausreichend getragen wird, bleibt es meist nach spätestens zwei Wochen auch nachts sicher im Mund. Sollte das nicht der Fall sein, sprechen Sie uns bitte an.
Leichte Druckschmerzen an den Zähnen sind in den ersten 3–4 Tagen normal.
Nicht normal sind:
starke Druckstellen am Zahnfleisch oder an der Lippe
gebrochene Drähte
beschädigte Kunststoffanteile
In diesen Fällen bitten wir um einen kurzen Anruf, auch wenn bereits ein Kontrolltermin vereinbart ist. Reparaturen sollten möglichst zeitnah erfolgen.
Die Tragedauer hängt von mehreren Faktoren ab:
Art und Ausmaß der Kieferverlagerung
tägliche Tragezeit
individuelle Reaktion des Gewebes
Eine Tragezeit von etwa sechs Monaten ist dabei durchaus üblich.
Wir wünschen viel Erfolg – und freuen uns auf eine gute Zusammenarbeit!
19 Minuten
Die richtige Pflege für deine Zahnspange
Mit einer festen Zahnspange ist Zahnpflege besonders wichtig. Denn Brackets und Drähte schaffen kleine Nischen, in denen sich Beläge leichter festsetzen können. Mit der richtigen Routine bleibt dein Lächeln gesund und frei von Entkalkungen.
Wir empfehlen eine wiederaufladbare elektrische Zahnbürste – auch Akkuzahnbürste genannt.
Warum?
Sie bewegt sich mehrere Tausend Mal pro Minute
Eine Handzahnbürste schafft im Vergleich nur etwa 100 Bewegungen
Sie entfernt bis zu doppelt so viel Plaque
Sie massiert das Zahnfleisch besonders effektiv
Wichtig:
Den Bürstenkopf bitte alle drei Monate wechseln.
Putze deine Zähne dreimal täglich:
morgens, nachmittags und abends.
Beispiel: Oral-B Vitality
Mit Interdentalbürsten reinigst du gründlich unter dem Draht und zwischen den Brackets – also dort, wo die normale Zahnbürste nicht hinkommt.
Mindestens einmal täglich abends anwenden.
Beispiel: Elmex Interdentalbürsten
Eine geeignete Mundspülung unterstützt die tägliche Pflege:
schützt vor Zahnfleischentzündungen
stabilisiert die Mundflora
ergänzt das Zähneputzen sinnvoll
Ideal ist eine alkoholfreie Lösung.
Beispiel: Meridol Mundspülung
Einmal pro Woche empfehlen wir Elmex Gelée mit Aminfluorid.
Es:
stärkt den Zahnschmelz
remineralisiert die Zahnoberfläche
senkt das Kariesrisiko deutlich – zusätzlich zum normalen Zähneputzen
Wichtig: Nur einmal wöchentlich anwenden.
Mit der richtigen Pflege bleibt deine Zahnspange kein Risiko für deine Zähne – sondern ein Schritt zu einem gesunden, schönen Lächeln.
Dreimal täglich putzen, abends zusätzlich Zwischenräume reinigen und einmal pro Woche intensiv fluoridieren – das ist das Erfolgsrezept.
Mehr Informationen findest du auch online unter:
www.kfo-babai.de
Mit einer festen Zahnspange ist Zahnpflege besonders wichtig. Denn Brackets und Drähte schaffen kleine Nischen, in denen sich Beläge leichter festsetzen können. Mit der richtigen Routine bleibt dein Lächeln gesund und frei von Entkalkungen.
Wir empfehlen eine wiederaufladbare elektrische Zahnbürste – auch Akkuzahnbürste genannt.
Warum?
Sie bewegt sich mehrere Tausend Mal pro Minute
Eine Handzahnbürste schafft im Vergleich nur etwa 100 Bewegungen
Sie entfernt bis zu doppelt so viel Plaque
Sie massiert das Zahnfleisch besonders effektiv
Wichtig:
Den Bürstenkopf bitte alle drei Monate wechseln.
Putze deine Zähne dreimal täglich:
morgens, nachmittags und abends.
Beispiel: Oral-B Vitality
Mit Interdentalbürsten reinigst du gründlich unter dem Draht und zwischen den Brackets – also dort, wo die normale Zahnbürste nicht hinkommt.
Mindestens einmal täglich abends anwenden.
Beispiel: Elmex Interdentalbürsten
Eine geeignete Mundspülung unterstützt die tägliche Pflege:
schützt vor Zahnfleischentzündungen
stabilisiert die Mundflora
ergänzt das Zähneputzen sinnvoll
Ideal ist eine alkoholfreie Lösung.
Beispiel: Meridol Mundspülung
Einmal pro Woche empfehlen wir Elmex Gelée mit Aminfluorid.
Es:
stärkt den Zahnschmelz
remineralisiert die Zahnoberfläche
senkt das Kariesrisiko deutlich – zusätzlich zum normalen Zähneputzen
Wichtig: Nur einmal wöchentlich anwenden.
Mit der richtigen Pflege bleibt deine Zahnspange kein Risiko für deine Zähne – sondern ein Schritt zu einem gesunden, schönen Lächeln.
Dreimal täglich putzen, abends zusätzlich Zwischenräume reinigen und einmal pro Woche intensiv fluoridieren – das ist das Erfolgsrezept.
Mehr Informationen findest du auch online unter:
www.kfo-babai.de
26 Minuten
Die Behandlung mit der festen Zahnspange
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute haben wir die feste Zahnspange – ein sogenanntes Multibracket-System – eingesetzt. Was passiert jetzt im Mund und worauf sollten Sie achten?
Die feste Spange besteht aus kleinen Brackets aus Metall oder Keramik, die auf die Zähne geklebt werden. An den großen Backenzähnen sitzen Metallringe. Verbunden wird alles durch einen Drahtbogen, der im Verlauf der Behandlung mehrfach gewechselt wird.
Zu Beginn arbeiten wir mit besonders elastischen, leichten Bögen. Nach etwa 6 bis 9 Monaten kommen stabilere Drähte zum Einsatz.
Wir verwenden die moderne Straight-Wire-Technik. Dabei steckt die Information zur Zahnbewegung bereits im Bracket. Das ermöglicht sanfte Kräfte und schont die Zähne.
Die Zahnspange bewegt Zähne kontrolliert in die gewünschte Position. Dabei wird der Kieferknochen langsam umgebaut. Dieser biologische Prozess braucht Zeit – deshalb dauert die Behandlung in der Regel etwa 1 bis 1½ Jahre.
Die Zähne bewegen sich automatisch – trotzdem sind regelmäßige Termine und gründliche Zahnpflege entscheidend.
In den ersten Tagen können die Zähne empfindlich sein. Weiche Speisen wie Suppe oder Joghurt sind dann angenehm.
Bitte vermeiden Sie klebrige oder zähe Süßigkeiten wie Kaugummi oder Weingummi. Feste Lebensmittel wie Äpfel oder Brötchen bitte in kleine Stücke schneiden.
Mit fester Spange ist die Reinigung besonders wichtig:
Dreimal täglich gründlich putzen, möglichst mit elektrischer Zahnbürste
Zahnfleisch sanft mitmassieren
Abends mit einer Interdentalbürste zwischen den Brackets reinigen
Einmal wöchentlich Elmex-Gelée anwenden
Unterstützend täglich eine Mundspüllösung verwenden
Nur so lassen sich Karies und Entkalkungen vermeiden.
In den ersten 3–4 Tagen kann ein Spannungsgefühl auftreten. Das ist normal. Wenn Beschwerden nach 1–2 Wochen nicht nachlassen, melden Sie sich bitte bei uns.
Störende Stellen können mit Schutzwachs abgedeckt werden.
Falls sich ein Bracket oder Band löst, bitte sofort anrufen.
Leicht gelockerte Zähne während der Behandlung sind normal – sie werden in der Stabilisierungsphase wieder fest.
Nach dem Entfernen stehen die Zähne gerade – die aktive Phase ist beendet.
Damit das Ergebnis stabil bleibt, folgt die Haltephase. In dieser Zeit wird etwa 1 bis 1½ Jahre eine Haltespange getragen.
Diese Phase ist genauso wichtig wie die eigentliche Zahnbewegung.
Liebe Eltern,
liebe Patientinnen und Patienten,
heute haben wir die feste Zahnspange – ein sogenanntes Multibracket-System – eingesetzt. Was passiert jetzt im Mund und worauf sollten Sie achten?
Die feste Spange besteht aus kleinen Brackets aus Metall oder Keramik, die auf die Zähne geklebt werden. An den großen Backenzähnen sitzen Metallringe. Verbunden wird alles durch einen Drahtbogen, der im Verlauf der Behandlung mehrfach gewechselt wird.
Zu Beginn arbeiten wir mit besonders elastischen, leichten Bögen. Nach etwa 6 bis 9 Monaten kommen stabilere Drähte zum Einsatz.
Wir verwenden die moderne Straight-Wire-Technik. Dabei steckt die Information zur Zahnbewegung bereits im Bracket. Das ermöglicht sanfte Kräfte und schont die Zähne.
Die Zahnspange bewegt Zähne kontrolliert in die gewünschte Position. Dabei wird der Kieferknochen langsam umgebaut. Dieser biologische Prozess braucht Zeit – deshalb dauert die Behandlung in der Regel etwa 1 bis 1½ Jahre.
Die Zähne bewegen sich automatisch – trotzdem sind regelmäßige Termine und gründliche Zahnpflege entscheidend.
In den ersten Tagen können die Zähne empfindlich sein. Weiche Speisen wie Suppe oder Joghurt sind dann angenehm.
Bitte vermeiden Sie klebrige oder zähe Süßigkeiten wie Kaugummi oder Weingummi. Feste Lebensmittel wie Äpfel oder Brötchen bitte in kleine Stücke schneiden.
Mit fester Spange ist die Reinigung besonders wichtig:
Dreimal täglich gründlich putzen, möglichst mit elektrischer Zahnbürste
Zahnfleisch sanft mitmassieren
Abends mit einer Interdentalbürste zwischen den Brackets reinigen
Einmal wöchentlich Elmex-Gelée anwenden
Unterstützend täglich eine Mundspüllösung verwenden
Nur so lassen sich Karies und Entkalkungen vermeiden.
In den ersten 3–4 Tagen kann ein Spannungsgefühl auftreten. Das ist normal. Wenn Beschwerden nach 1–2 Wochen nicht nachlassen, melden Sie sich bitte bei uns.
Störende Stellen können mit Schutzwachs abgedeckt werden.
Falls sich ein Bracket oder Band löst, bitte sofort anrufen.
Leicht gelockerte Zähne während der Behandlung sind normal – sie werden in der Stabilisierungsphase wieder fest.
Nach dem Entfernen stehen die Zähne gerade – die aktive Phase ist beendet.
Damit das Ergebnis stabil bleibt, folgt die Haltephase. In dieser Zeit wird etwa 1 bis 1½ Jahre eine Haltespange getragen.
Diese Phase ist genauso wichtig wie die eigentliche Zahnbewegung.
23 Minuten
„AusgeKIGt“ – und nun?
Liebe Eltern,
vielleicht haben Sie von uns die Information erhalten, dass Ihr Kind in den sogenannten KIG-Grad 2 eingestuft wurde. Und nun stellt sich verständlicherweise die Frage: Was bedeutet das eigentlich?
KIG steht für Kieferorthopädische Indikationsgruppen.
Der Schweregrad 2 beschreibt leichtere Zahn- und Kieferfehlstellungen, die medizinisch durchaus behandlungsbedürftig sind – deren Kosten jedoch von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
Zu KIG 2 zählen unter anderem:
Distale Bisslage: Die oberen Schneidezähne stehen drei bis sechs Millimeter vor den unteren.
Offener Biss: Zwischen den oberen und unteren Frontzähnen bleibt ein Abstand von bis zu zwei Millimetern.
Tiefer Biss: Die oberen Schneidezähne überlappen die unteren um mehr als drei Millimeter und berühren möglicherweise das Zahnfleisch.
Kopfbiss: Die Seitenzähne treffen Kante auf Kante aufeinander.
Engstand mit einer Kontaktpunktabweichung von ein bis drei Millimetern.
Platzmangel im Kiefer bis zu drei Millimetern.
Diese Befunde wirken auf den ersten Blick vielleicht „nicht so schlimm“, können jedoch langfristig funktionelle oder ästhetische Nachteile mit sich bringen.
Eine wichtige Information:
Zahn- und Kieferfehlstellungen wachsen sich in der Regel nicht von selbst aus.
Ohne Behandlung bleiben sie bestehen – oder können sich im Laufe des Wachstums sogar verstärken.
Auch wenn die gesetzliche Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt, empfehlen wir aus fachlicher Sicht eine Behandlung.
Die Abrechnung erfolgt im Rahmen der gesetzlich geregelten Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Selbstverständlich besprechen wir mit Ihnen transparent alle anfallenden Kosten und finden gemeinsam eine sozial verträgliche Zahlungsvereinbarung.
Unser Ziel ist es, Ihrem Kind langfristig eine gesunde Funktion, stabile Zahnstellung und ein schönes Lächeln zu ermöglichen.
Liebe Eltern,
vielleicht haben Sie von uns die Information erhalten, dass Ihr Kind in den sogenannten KIG-Grad 2 eingestuft wurde. Und nun stellt sich verständlicherweise die Frage: Was bedeutet das eigentlich?
KIG steht für Kieferorthopädische Indikationsgruppen.
Der Schweregrad 2 beschreibt leichtere Zahn- und Kieferfehlstellungen, die medizinisch durchaus behandlungsbedürftig sind – deren Kosten jedoch von den gesetzlichen Krankenkassen nicht übernommen werden.
Zu KIG 2 zählen unter anderem:
Distale Bisslage: Die oberen Schneidezähne stehen drei bis sechs Millimeter vor den unteren.
Offener Biss: Zwischen den oberen und unteren Frontzähnen bleibt ein Abstand von bis zu zwei Millimetern.
Tiefer Biss: Die oberen Schneidezähne überlappen die unteren um mehr als drei Millimeter und berühren möglicherweise das Zahnfleisch.
Kopfbiss: Die Seitenzähne treffen Kante auf Kante aufeinander.
Engstand mit einer Kontaktpunktabweichung von ein bis drei Millimetern.
Platzmangel im Kiefer bis zu drei Millimetern.
Diese Befunde wirken auf den ersten Blick vielleicht „nicht so schlimm“, können jedoch langfristig funktionelle oder ästhetische Nachteile mit sich bringen.
Eine wichtige Information:
Zahn- und Kieferfehlstellungen wachsen sich in der Regel nicht von selbst aus.
Ohne Behandlung bleiben sie bestehen – oder können sich im Laufe des Wachstums sogar verstärken.
Auch wenn die gesetzliche Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt, empfehlen wir aus fachlicher Sicht eine Behandlung.
Die Abrechnung erfolgt im Rahmen der gesetzlich geregelten Gebührenordnung für Zahnärzte (GOZ). Selbstverständlich besprechen wir mit Ihnen transparent alle anfallenden Kosten und finden gemeinsam eine sozial verträgliche Zahlungsvereinbarung.
Unser Ziel ist es, Ihrem Kind langfristig eine gesunde Funktion, stabile Zahnstellung und ein schönes Lächeln zu ermöglichen.
21 Minuten
Aphthen – kleine Stellen, große Schmerzen
Liebe Patientinnen und Patienten,
heute geht es um ein Thema, das viele kennen – und das trotzdem oft Fragen aufwirft: Aphthen.
Aphthen sind kleine, milchig-gelbliche Veränderungen auf der Mundschleimhaut oder am Zahnfleisch. Sie sehen harmlos aus, können aber ziemlich schmerzhaft sein. Typisch sind Brennen oder Stechen – besonders beim Essen, Trinken oder Zähneputzen.
Die gute Nachricht:
In den meisten Fällen heilen Aphthen innerhalb weniger Tage von selbst ab.
Die genaue Ursache ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch einige Faktoren, die ihre Entstehung begünstigen können.
Dazu gehören:
Mechanische Reize, zum Beispiel durch eine neue Zahnspange oder Prothese, die an der Schleimhaut reibt
Kleine Verletzungen, etwa durch eine Zahnbürste
Stress im privaten oder beruflichen Alltag
Ein geschwächtes Immunsystem
Außerdem vermuten Experten, dass ein Mangel an Vitamin B12 oder Zink eine Rolle spielen könnte.
Da Frauen häufiger betroffen sind als Männer, werden auch hormonelle Einflüsse als möglicher Auslöser diskutiert.
Die Behandlung ist in erster Linie symptomatisch. Das bedeutet: Man lindert die Beschwerden, während der Körper die Heilung selbst übernimmt.
Hilfreich sind:
Salben oder Gele mit lokal betäubenden Wirkstoffen gegen Schmerz und Brennen
Pflanzliche Tinkturen, zum Beispiel mit Myrrhe, Nelke oder Rhabarberwurzel
Auch antiseptische Mundspüllösungen – möglichst ohne Alkohol – können sinnvoll sein. Sie verringern das Risiko einer sogenannten Superinfektion, also einer zusätzlichen Keimbesiedelung der betroffenen Stelle.
Wichtig zu wissen: Sie beschleunigen die Heilung nicht, können aber helfen, Komplikationen zu vermeiden.
Wenn Aphthen sehr häufig auftreten, ungewöhnlich groß sind oder besonders lange bestehen bleiben, empfiehlt sich eine zahnärztliche oder ärztliche Abklärung.
In den meisten Fällen jedoch gilt:
So unangenehm sie sind – Aphthen verschwinden in der Regel von selbst.
Liebe Patientinnen und Patienten,
heute geht es um ein Thema, das viele kennen – und das trotzdem oft Fragen aufwirft: Aphthen.
Aphthen sind kleine, milchig-gelbliche Veränderungen auf der Mundschleimhaut oder am Zahnfleisch. Sie sehen harmlos aus, können aber ziemlich schmerzhaft sein. Typisch sind Brennen oder Stechen – besonders beim Essen, Trinken oder Zähneputzen.
Die gute Nachricht:
In den meisten Fällen heilen Aphthen innerhalb weniger Tage von selbst ab.
Die genaue Ursache ist bis heute nicht vollständig geklärt. Es gibt jedoch einige Faktoren, die ihre Entstehung begünstigen können.
Dazu gehören:
Mechanische Reize, zum Beispiel durch eine neue Zahnspange oder Prothese, die an der Schleimhaut reibt
Kleine Verletzungen, etwa durch eine Zahnbürste
Stress im privaten oder beruflichen Alltag
Ein geschwächtes Immunsystem
Außerdem vermuten Experten, dass ein Mangel an Vitamin B12 oder Zink eine Rolle spielen könnte.
Da Frauen häufiger betroffen sind als Männer, werden auch hormonelle Einflüsse als möglicher Auslöser diskutiert.
Die Behandlung ist in erster Linie symptomatisch. Das bedeutet: Man lindert die Beschwerden, während der Körper die Heilung selbst übernimmt.
Hilfreich sind:
Salben oder Gele mit lokal betäubenden Wirkstoffen gegen Schmerz und Brennen
Pflanzliche Tinkturen, zum Beispiel mit Myrrhe, Nelke oder Rhabarberwurzel
Auch antiseptische Mundspüllösungen – möglichst ohne Alkohol – können sinnvoll sein. Sie verringern das Risiko einer sogenannten Superinfektion, also einer zusätzlichen Keimbesiedelung der betroffenen Stelle.
Wichtig zu wissen: Sie beschleunigen die Heilung nicht, können aber helfen, Komplikationen zu vermeiden.
Wenn Aphthen sehr häufig auftreten, ungewöhnlich groß sind oder besonders lange bestehen bleiben, empfiehlt sich eine zahnärztliche oder ärztliche Abklärung.
In den meisten Fällen jedoch gilt:
So unangenehm sie sind – Aphthen verschwinden in der Regel von selbst.
21 Minuten
Entfernung der festen Zahnspange – ein großer Schritt geschafft
Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Eltern,
heute ist ein besonderer Moment: Die feste Zahnspange wurde entfernt.
Gemeinsam haben wir alle sichtbaren Klebereste von den Zahnaußenflächen sorgfältig beseitigt. Die Zähne fühlen sich nun wieder schön glatt an. Dadurch lassen sie sich leichter reinigen, und auch das Zahnfleisch kann wieder besser gepflegt und massiert werden.
Während einer kieferorthopädischen Behandlung kann es gelegentlich zu einer Zahnfleischschwellung kommen. In solchen Fällen befinden sich manchmal noch kleine Klebereste unter dem Zahnfleischrand.
Diese entfernen wir bewusst erst dann, wenn sich das Zahnfleisch vollständig beruhigt hat. Das kann einige Wochen bis wenige Monate dauern.
Spätestens vor dem endgültigen Abschluss der Behandlung kontrollieren wir die Zahnfleischränder noch einmal sorgfältig. Falls nötig, werden verbliebene Stellen gereinigt und sanft poliert.
Mit dem Entfernen der festen Zahnspange beginnt die wichtige Stabilisierungsphase. Sie sorgt dafür, dass das erreichte Ergebnis langfristig erhalten bleibt.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg in dieser Phase – und weiterhin viel Freude mit Ihrem neuen Lächeln!
Ihr Praxisteam
Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Eltern,
heute ist ein besonderer Moment: Die feste Zahnspange wurde entfernt.
Gemeinsam haben wir alle sichtbaren Klebereste von den Zahnaußenflächen sorgfältig beseitigt. Die Zähne fühlen sich nun wieder schön glatt an. Dadurch lassen sie sich leichter reinigen, und auch das Zahnfleisch kann wieder besser gepflegt und massiert werden.
Während einer kieferorthopädischen Behandlung kann es gelegentlich zu einer Zahnfleischschwellung kommen. In solchen Fällen befinden sich manchmal noch kleine Klebereste unter dem Zahnfleischrand.
Diese entfernen wir bewusst erst dann, wenn sich das Zahnfleisch vollständig beruhigt hat. Das kann einige Wochen bis wenige Monate dauern.
Spätestens vor dem endgültigen Abschluss der Behandlung kontrollieren wir die Zahnfleischränder noch einmal sorgfältig. Falls nötig, werden verbliebene Stellen gereinigt und sanft poliert.
Mit dem Entfernen der festen Zahnspange beginnt die wichtige Stabilisierungsphase. Sie sorgt dafür, dass das erreichte Ergebnis langfristig erhalten bleibt.
Wir wünschen Ihnen viel Erfolg in dieser Phase – und weiterhin viel Freude mit Ihrem neuen Lächeln!
Ihr Praxisteam
21 Minuten
Weisheitszähne – beobachten oder entfernen?
Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Eltern,
heute haben wir Ihnen eine Information für Ihren Hauszahnarzt mitgegeben. Darin geht es um eine wichtige Frage:
Sollen die Weisheitszähne beobachtet oder entfernt werden?
Weisheitszähne sind die dritten großen Backenzähne – also die letzten Zähne in unserer Zahnreihe.
Das bleibende Gebiss des Menschen besteht insgesamt aus 32 Zähnen.
28 davon brechen in der Regel bis etwa zum 14. Lebensjahr durch.
Die letzten vier – die Weisheitszähne – erscheinen deutlich später, meist zwischen dem 16. und 40. Lebensjahr.
Im Laufe der Evolution ist der menschliche Kiefer kleiner geworden. Für die Weisheitszähne bleibt daher oft nicht genügend Platz – besonders im Unterkiefer.
Die Folgen können sein:
schiefes Wachstum
nur teilweises Durchbrechen durch das Zahnfleisch
vollständiges „Eingeklemmtsein“ im Kiefer
Solche Situationen können Entzündungen, Zysten oder Schäden an den benachbarten Zähnen verursachen.
Nach einer kieferorthopädischen Behandlung ist Stabilität besonders wichtig.
Weisheitszähne können versuchen, sich mit Druck ihren Platz zu verschaffen. Dabei können sie benachbarte Zähne verschieben – was sich häufig als erneuter Engstand der Frontzähne zeigt.
Zwar sind Weisheitszähne nicht allein verantwortlich für ein mögliches Wiederauftreten von Zahnengständen. Dennoch spielen sie eine wichtige Rolle in der sogenannten Stabilisierungsphase – also in der Zeit, in der Retainer oder andere Haltegeräte die Zahnstellung sichern.
Deshalb ist es sinnvoll, gemeinsam mit uns oder Ihrem Hauszahnarzt rechtzeitig zu entscheiden, ob eine Entfernung empfehlenswert ist. So kann das Ergebnis der kieferorthopädischen Behandlung langfristig erhalten bleiben.
Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Ihr Praxisteam
A. Babai
Liebe Patientinnen und Patienten,
liebe Eltern,
heute haben wir Ihnen eine Information für Ihren Hauszahnarzt mitgegeben. Darin geht es um eine wichtige Frage:
Sollen die Weisheitszähne beobachtet oder entfernt werden?
Weisheitszähne sind die dritten großen Backenzähne – also die letzten Zähne in unserer Zahnreihe.
Das bleibende Gebiss des Menschen besteht insgesamt aus 32 Zähnen.
28 davon brechen in der Regel bis etwa zum 14. Lebensjahr durch.
Die letzten vier – die Weisheitszähne – erscheinen deutlich später, meist zwischen dem 16. und 40. Lebensjahr.
Im Laufe der Evolution ist der menschliche Kiefer kleiner geworden. Für die Weisheitszähne bleibt daher oft nicht genügend Platz – besonders im Unterkiefer.
Die Folgen können sein:
schiefes Wachstum
nur teilweises Durchbrechen durch das Zahnfleisch
vollständiges „Eingeklemmtsein“ im Kiefer
Solche Situationen können Entzündungen, Zysten oder Schäden an den benachbarten Zähnen verursachen.
Nach einer kieferorthopädischen Behandlung ist Stabilität besonders wichtig.
Weisheitszähne können versuchen, sich mit Druck ihren Platz zu verschaffen. Dabei können sie benachbarte Zähne verschieben – was sich häufig als erneuter Engstand der Frontzähne zeigt.
Zwar sind Weisheitszähne nicht allein verantwortlich für ein mögliches Wiederauftreten von Zahnengständen. Dennoch spielen sie eine wichtige Rolle in der sogenannten Stabilisierungsphase – also in der Zeit, in der Retainer oder andere Haltegeräte die Zahnstellung sichern.
Deshalb ist es sinnvoll, gemeinsam mit uns oder Ihrem Hauszahnarzt rechtzeitig zu entscheiden, ob eine Entfernung empfehlenswert ist. So kann das Ergebnis der kieferorthopädischen Behandlung langfristig erhalten bleiben.
Wir wünschen Ihnen alles Gute!
Ihr Praxisteam
A. Babai
20 Minuten
Festsitzender Retainer – Warum Stabilität nach der Zahnspange so wichtig ist
Liebe Eltern, liebe Patientinnen und Patienten,
heute sprechen wir über den festsitzenden Retainer – also den Haltedraht, der nach der kieferorthopädischen Behandlung eingesetzt wird. „To retain“ bedeutet „halten“ – und genau das ist seine Aufgabe: Er stabilisiert das erreichte Ergebnis und verhindert, dass sich die Zähne wieder verschieben.
Unser Retainer besteht aus einem sehr dünnen, stabilen Titandraht. Er wird unsichtbar auf der Innenseite der Frontzähne befestigt.
Nach einer präzisen Abformung wird der Draht im Labor individuell an Ihr Gipsmodell angepasst. Mithilfe einer speziellen Übertragungstechnik wird er dann passgenau im Mund eingesetzt.
Direkt nach dem Einsetzen werden die Zähne fluoridiert, um den Zahnschmelz zu stärken. Anfangs fühlt sich der Draht für die Zunge ungewohnt an – das ist völlig normal. In der Regel gewöhnt man sich innerhalb weniger Wochen daran.
Unsere Zähne stehen nicht einfach fest im Kiefer – der Knochen befindet sich ständig im Umbau. Selbst bei Erwachsenen werden jedes Jahr etwa 10 % der Knochensubstanz erneuert.
Zusätzlich wirken täglich Kräfte auf die Zähne ein: die Lippen, die Wangen, die Zunge – und auch natürliche, lebenslange Zahnbewegungen von hinten nach vorne.
Der Retainer schützt vor genau diesen Verschiebungen.
Damit das schöne Behandlungsergebnis langfristig stabil bleibt, empfehlen wir eine Tragezeit von mindestens zwei Jahren. Optimal wären sechs bis acht Jahre. In einigen Ländern, wie zum Beispiel in den USA, wird sogar eine sogenannte „Lifetime Retention“ empfohlen – also das lebenslange Tragen eines Retainers.
Der große Pluspunkt:
Der Draht bleibt rund um die Uhr im Mund. Er muss weder beim Essen noch beim Zähneputzen oder beim Sport herausgenommen werden.
Das bedeutet: keine Gefahr, ihn zu verlieren oder zu vergessen – im Gegensatz zu herausnehmbaren Haltespangen.
Die Zahnpflege kann ganz normal erfolgen. Auch professionelle Zahnreinigungen sind weiterhin problemlos möglich. Die jährlichen Kontrolltermine beim Hauszahnarzt bleiben selbstverständlich wichtig.
Im Bereich der Frontzähne ist die Nutzung von Zahnseide nur eingeschränkt möglich. Bitte verwenden Sie keine Zahnstocher oder spitze Gegenstände – dadurch könnten sich Klebestellen lösen.
Sollte sich der Draht lockern, brechen oder unangenehm anfühlen, vereinbaren Sie bitte sofort einen Termin. Eine schnelle Reparatur ist wichtig, denn ohne Stabilisierung können sich Zähne relativ rasch wieder verschieben.
Nach der aktiven Zahnbewegung müssen sich die Zähne wieder fest im Knochen verankern. Dieser biologische Prozess dauert mehrere Jahre.
Deshalb ist die Stabilisierungsphase kein „Zusatz“, sondern ein entscheidender Teil der gesamten Behandlung. Sie sorgt dafür, dass das erreichte Ergebnis langfristig erhalten bleibt.
Liebe Eltern, liebe Patientinnen und Patienten,
heute sprechen wir über den festsitzenden Retainer – also den Haltedraht, der nach der kieferorthopädischen Behandlung eingesetzt wird. „To retain“ bedeutet „halten“ – und genau das ist seine Aufgabe: Er stabilisiert das erreichte Ergebnis und verhindert, dass sich die Zähne wieder verschieben.
Unser Retainer besteht aus einem sehr dünnen, stabilen Titandraht. Er wird unsichtbar auf der Innenseite der Frontzähne befestigt.
Nach einer präzisen Abformung wird der Draht im Labor individuell an Ihr Gipsmodell angepasst. Mithilfe einer speziellen Übertragungstechnik wird er dann passgenau im Mund eingesetzt.
Direkt nach dem Einsetzen werden die Zähne fluoridiert, um den Zahnschmelz zu stärken. Anfangs fühlt sich der Draht für die Zunge ungewohnt an – das ist völlig normal. In der Regel gewöhnt man sich innerhalb weniger Wochen daran.
Unsere Zähne stehen nicht einfach fest im Kiefer – der Knochen befindet sich ständig im Umbau. Selbst bei Erwachsenen werden jedes Jahr etwa 10 % der Knochensubstanz erneuert.
Zusätzlich wirken täglich Kräfte auf die Zähne ein: die Lippen, die Wangen, die Zunge – und auch natürliche, lebenslange Zahnbewegungen von hinten nach vorne.
Der Retainer schützt vor genau diesen Verschiebungen.
Damit das schöne Behandlungsergebnis langfristig stabil bleibt, empfehlen wir eine Tragezeit von mindestens zwei Jahren. Optimal wären sechs bis acht Jahre. In einigen Ländern, wie zum Beispiel in den USA, wird sogar eine sogenannte „Lifetime Retention“ empfohlen – also das lebenslange Tragen eines Retainers.
Der große Pluspunkt:
Der Draht bleibt rund um die Uhr im Mund. Er muss weder beim Essen noch beim Zähneputzen oder beim Sport herausgenommen werden.
Das bedeutet: keine Gefahr, ihn zu verlieren oder zu vergessen – im Gegensatz zu herausnehmbaren Haltespangen.
Die Zahnpflege kann ganz normal erfolgen. Auch professionelle Zahnreinigungen sind weiterhin problemlos möglich. Die jährlichen Kontrolltermine beim Hauszahnarzt bleiben selbstverständlich wichtig.
Im Bereich der Frontzähne ist die Nutzung von Zahnseide nur eingeschränkt möglich. Bitte verwenden Sie keine Zahnstocher oder spitze Gegenstände – dadurch könnten sich Klebestellen lösen.
Sollte sich der Draht lockern, brechen oder unangenehm anfühlen, vereinbaren Sie bitte sofort einen Termin. Eine schnelle Reparatur ist wichtig, denn ohne Stabilisierung können sich Zähne relativ rasch wieder verschieben.
Nach der aktiven Zahnbewegung müssen sich die Zähne wieder fest im Knochen verankern. Dieser biologische Prozess dauert mehrere Jahre.
Deshalb ist die Stabilisierungsphase kein „Zusatz“, sondern ein entscheidender Teil der gesamten Behandlung. Sie sorgt dafür, dass das erreichte Ergebnis langfristig erhalten bleibt.
20 Minuten
Regelmäßige Kontrollen auch nach dem Zahnwechsel
Auch wenn alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind und eine kieferorthopädische Behandlung abgeschlossen wurde, bleiben regelmäßige Kontrollen wichtig.
Denn Zähne und Kiefer können sich auch danach noch verändern — sowohl in der späten Wachstumsphase als auch im Erwachsenenalter.
Durch zahnärztliche und kieferorthopädische Nachuntersuchungen lassen sich mögliche Probleme frühzeitig erkennen. Dazu gehören zum Beispiel erneute Zahnverschiebungen, der sogenannte tertiäre Engstand, oder Komplikationen mit den Weisheitszähnen.
Eine langfristige Nachsorge hilft dabei, die erreichten Behandlungsergebnisse zu stabilisieren und die Zahngesundheit dauerhaft zu erhalten.
So bleibt das Gebiss nicht nur funktionell, sondern auch ästhetisch langfristig in Balance.
Auch wenn alle bleibenden Zähne durchgebrochen sind und eine kieferorthopädische Behandlung abgeschlossen wurde, bleiben regelmäßige Kontrollen wichtig.
Denn Zähne und Kiefer können sich auch danach noch verändern — sowohl in der späten Wachstumsphase als auch im Erwachsenenalter.
Durch zahnärztliche und kieferorthopädische Nachuntersuchungen lassen sich mögliche Probleme frühzeitig erkennen. Dazu gehören zum Beispiel erneute Zahnverschiebungen, der sogenannte tertiäre Engstand, oder Komplikationen mit den Weisheitszähnen.
Eine langfristige Nachsorge hilft dabei, die erreichten Behandlungsergebnisse zu stabilisieren und die Zahngesundheit dauerhaft zu erhalten.
So bleibt das Gebiss nicht nur funktionell, sondern auch ästhetisch langfristig in Balance.
17 Minuten
Ankylose der zweiten Backenzähne
In seltenen Fällen kann es passieren, dass ein zweiter großer Backenzahn nicht nur im Kiefer verborgen bleibt, sondern fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist. Dieses Phänomen nennt man Ankylose.
Ein solcher Zahn kann sich nicht mehr normal in die Zahnreihe einordnen und bleibt gewissermaßen „festgewachsen“. Dadurch kann die Entwicklung des Gebisses beeinträchtigt werden.
Wird eine Ankylose festgestellt, ist es häufig notwendig, den betroffenen Zahn zu entfernen, da er sich nicht mehr bewegen lässt.
Oft kann der Weisheitszahn, der dahinter liegt, später die Funktion dieses Zahns übernehmen. Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, wird er kieferorthopädisch in die richtige Position geführt, sodass die Kaufunktion erhalten bleibt.
Durch dieses abgestimmte Vorgehen lässt sich der vorhandene Platz sinnvoll nutzen und ein stabiles, funktionierendes Gebiss sichern.
In seltenen Fällen kann es passieren, dass ein zweiter großer Backenzahn nicht nur im Kiefer verborgen bleibt, sondern fest mit dem Kieferknochen verwachsen ist. Dieses Phänomen nennt man Ankylose.
Ein solcher Zahn kann sich nicht mehr normal in die Zahnreihe einordnen und bleibt gewissermaßen „festgewachsen“. Dadurch kann die Entwicklung des Gebisses beeinträchtigt werden.
Wird eine Ankylose festgestellt, ist es häufig notwendig, den betroffenen Zahn zu entfernen, da er sich nicht mehr bewegen lässt.
Oft kann der Weisheitszahn, der dahinter liegt, später die Funktion dieses Zahns übernehmen. Wenn ausreichend Platz vorhanden ist, wird er kieferorthopädisch in die richtige Position geführt, sodass die Kaufunktion erhalten bleibt.
Durch dieses abgestimmte Vorgehen lässt sich der vorhandene Platz sinnvoll nutzen und ein stabiles, funktionierendes Gebiss sichern.