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Weisheitszähne – beobachten oder entfernen?

Liebe Patientinnen und Patienten,

liebe Eltern,

heute haben wir Ihnen eine Information für Ihren Hauszahnarzt
mitgegeben. Darin geht es um eine wichtige Frage:

Sollen die Weisheitszähne beobachtet oder entfernt werden?

Weisheitszähne sind die dritten großen Backenzähne – also die
letzten Zähne in unserer Zahnreihe.

Das bleibende Gebiss des Menschen besteht insgesamt aus 32
Zähnen.

28 davon brechen in der Regel bis etwa zum 14. Lebensjahr
durch.

Die letzten vier – die Weisheitszähne – erscheinen deutlich
später, meist zwischen dem 16. und 40. Lebensjahr.

Im Laufe der Evolution ist der menschliche Kiefer kleiner
geworden. Für die Weisheitszähne bleibt daher oft nicht genügend
Platz – besonders im Unterkiefer.

Die Folgen können sein:

schiefes Wachstum

nur teilweises Durchbrechen durch das Zahnfleisch

vollständiges „Eingeklemmtsein“ im Kiefer

Solche Situationen können Entzündungen, Zysten oder Schäden an
den benachbarten Zähnen verursachen.

Nach einer kieferorthopädischen Behandlung ist Stabilität
besonders wichtig.

Weisheitszähne können versuchen, sich mit Druck ihren Platz zu
verschaffen. Dabei können sie benachbarte Zähne verschieben – was
sich häufig als erneuter Engstand der Frontzähne zeigt.

Zwar sind Weisheitszähne nicht allein verantwortlich für ein
mögliches Wiederauftreten von Zahnengständen. Dennoch spielen sie
eine wichtige Rolle in der sogenannten Stabilisierungsphase –
also in der Zeit, in der Retainer oder andere Haltegeräte die
Zahnstellung sichern.

Deshalb ist es sinnvoll, gemeinsam mit uns oder Ihrem
Hauszahnarzt rechtzeitig zu entscheiden, ob eine Entfernung
empfehlenswert ist. So kann das Ergebnis der kieferorthopädischen
Behandlung langfristig erhalten bleiben.

Wir wünschen Ihnen alles Gute!

Ihr Praxisteam

A. Babai
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„Weisheitszähne – beobachten oder entfernen?“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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