Seit zusammen fast 30 Jahren jagen wir PlayStation-Trophäen – und in der Trophy Hour nehmen wir euch mit auf diese Reise.
Wann ist eine einfache Platin einfach nur angenehm – und wann wird genau diese Platin plötzlich zum eigentlichen Grund, ein Spiel überhaupt anzufassen?
In Episode 17 geht es wieder durch Dawes eigenes Trophy-Profil – und schon bei den ersten Spielen landen wir mitten in einer Grundsatzfrage des Trophy Huntings.
Mit Telltale Games sprechen wir über Platins, die praktisch automatisch beim normalen Durchspielen kommen. Ist das schon Trophy Hunting, wenn man für die Platin seinen Spielstil überhaupt nicht verändern muss? Oder sind gerade Spiele wie The Walking Dead der perfekte Einstieg, weil sie zeigen können, wie befriedigend eine erste Platin sein kann, ohne direkt hunderte Stunden Grind zu verlangen?
Von dort geht es weiter zu einer Zeit, in der Demos noch ein echtes Ereignis waren. Magazin-Discs, Testversionen und eigens gebaute Prologe haben Spiele verkauft, lange bevor YouTube und Twitch uns heute praktisch jedes Game vor Release komplett zeigen können.
Und irgendwann landen wir bei einem Spiel, das innerhalb der Trophy-Hunting-Community einen ganz besonderen Platz einnimmt:
My Name is Mayo.
Ein Glas Mayonnaise. Draufklicken. Platin.
Was damals von vielen Trophy Huntern noch gefeiert wurde, wirkt rückblickend fast wie ein Wendepunkt. My Name is Mayo wurde Kult – gleichzeitig folgte danach eine Entwicklung, in der Easy Platins, Mehrfach-Stacks und Shovelware immer stärker die Stores überschwemmten.
Oder wie wir es in der Folge ausdrücken:
Die Büchse der Pandora war geöffnet.
Dabei ist die Sache gar nicht so schwarz-weiß.
Denn zwischen einem guten Spiel mit einfacher Platin und einem Spiel, das hauptsächlich wegen seiner einfachen Platin interessant ist, liegt für uns ein ziemlich großer Unterschied. Genau deshalb hat My Name is Mayo bis heute diese merkwürdige Sonderstellung: gleichzeitig Kult-Platin und Sinnbild für den Abgrund, der danach kam.
Natürlich bleiben wir auch diesmal nicht konsequent bei einem Thema.
Wir sprechen über Telltale und deren Aufstieg und Fall, verschiedene Trophy-Stacks, alte Demos, NBA 2K: The Prelude, wiederverwertete Rennspiele, Ratalaika, Easy Platins und irgendwann sogar darüber, an welchem Punkt man für sich selbst entscheidet:
Spiele ich dieses Game noch, weil ich wirklich Bock darauf habe – oder eigentlich nur noch wegen der Platin?
Also eigentlich wieder eine ganz normale Trophy Hour.
Was meint ihr?
Hat My Name is Mayo seinen Kultstatus verdient?
Oder war es tatsächlich der Moment, nach dem Easy Platins und Shovelware endgültig eskaliert sind?
Und wo zieht ihr persönlich die Grenze:
Gutes Spiel mit einfacher Platin – oder Spiel nur für die Platin?
Willkommen in der Trophy Hour.
Platins. Stories. Community.
️ Episode: 017 - Profil: kilodawe - Stunde: 003
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