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Episoden

41 Minuten
**Die Geschichte hinter Element Yoga** *Vom Experimentieren in einer Yoga-WG über verschiedene Traditionen bis zur eigenen Methode.* Wie entsteht eigentlich eine eigene Yogamethode? Und welche Erfahrungen, Menschen und Ideen prägen die Art und Weise, wie wir Yoga verstehen und unterrichten? In dieser Folge von *Yoga im Kontext* wird es persönlich. Charlotte fragt mich nach meinen Anfängen im Yoga und danach, wie aus meinen ersten Experimenten in einer Studenten-WG schließlich Element Yoga entstanden ist. Wir sprechen über meine ersten Yoga-Erfahrungen, bei denen das eigene Ausprobieren wichtiger war als die Anweisungen einer Lehrperson. Über meine Begeisterung für unterschiedliche Yogastile und darüber, was ich von Lehrer:innen wie Anna Trökes, Bryan Kest und John Friend gelernt habe. Aber auch darüber, warum ich mich irgendwann von Methoden lösen musste, die mich zuvor begeistert und geprägt hatten. Dabei geht es um mehr als meine persönliche Geschichte. Es geht um das Verhältnis von Freiheit und Methode, um den Wert von Traditionen und die Frage, wann hilfreiche Regeln anfangen, unsere eigene Entwicklung einzuschränken. Und natürlich darum, wie aus diesen unterschiedlichen Einflüssen schließlich die Idee zu Element Yoga entstanden ist. **In der nächsten Folge schauen wir uns dann genauer an, wie Element Yoga funktioniert und welche Rolle die fünf Elemente dabei spielen.**
57 Minuten
Wenn es kein traditionelles Yoga gibt, dann praktizieren wir letztlich alle modernes Yoga. Aber bedeutet das auch, dass jede:r einfach das machen kann, was sich gerade richtig anfühlt? In dieser Folge sprechen wir darüber, was es bedeutet, Yoga als eine Praxis zu verstehen, die sich weiterentwickeln darf – und warum diese Freiheit zugleich Verantwortung mit sich bringt. Alex erzählt anhand eigener Erfahrungen mit Ashtanga Yoga, Knieschmerzen, Schulterstand und Binds, warum es manchmal sinnvoll sein kann, etablierte Formen zu verändern oder sogar ganz aus der eigenen Praxis und dem Unterricht zu streichen. Gleichzeitig reicht die eigene Erfahrung allein nicht aus. Modernes Yoga braucht Wissen, Austausch und die Bereitschaft, die eigene Praxis immer wieder kritisch zu überprüfen. Wir sprechen darüber, wann man genug verstanden hat, um Regeln zu verändern, welche Rolle Wissenschaft und Anatomie dabei spielen und warum sich dieselbe Frage auch auf Philosophie und Spiritualität übertragen lässt. Am Ende geht es um eine Haltung: Yoga nicht als fertiges System zu betrachten, sondern als eine Praxis, die sich zwischen Freiheit und Verantwortung immer wieder neu entwickeln muss.
40 Minuten
„Traditionelles Yoga“ klingt nach einer Praxis, die seit Jahrhunderten oder sogar Jahrtausenden unverändert weitergegeben wurde. Doch genau dieses Bild hält einer historischen Betrachtung kaum stand. In der Yogaszene wird Tradition häufig mit Authentizität verbunden: Eine Praxis gilt als besonders echt, ursprünglich oder bewährt, wenn sie möglichst weit zurückreicht. Doch wie alt sind die Yogastile und Methoden, die wir heute praktizieren, tatsächlich? In dieser Folge schauen wir auf die Entstehung des modernen Yoga und auf einige der Geschichten, mit denen seine Tradition begründet wird. Wir sprechen über Krishnamacharya, Sivananda und die Wiederbelebung des Yoga im Indien des frühen 20. Jahrhunderts, über Kolonialismus und indische Identität – und darüber, wie aus unterschiedlichen philosophischen, spirituellen und körperlichen Praktiken jene Systeme entstanden sind, die heute häufig als „traditionelles Yoga“ bezeichnet werden. Dabei geht es nicht darum, Tradition abzuwerten. Im Gegenteil: Wer verstehen möchte, wo Yoga herkommt, muss genauer hinsehen. Welche Elemente einer Praxis sind historisch überliefert? Was wurde neu kombiniert, interpretiert oder an eine andere Zeit angepasst? Und welche Autorität geben wir einer Lehre allein deshalb, weil sie sich auf eine vermeintlich alte Tradition beruft? Eine Folge über Yogageschichte, Mythen und die Frage, warum lebendiges Yoga immer auch Entwicklung und Interpretation bedeutet.
27 Minuten
Welcher Yogastil passt zu dir – und woran kannst du das eigentlich erkennen? In dieser Folge sprechen wir darüber, warum es überhaupt so viele Yogastile gibt, für wen Vinyasa, Ashtanga, Hatha, Yin oder Restorative Yoga besonders gut funktionieren können und ob der Stil, der dir am besten gefällt, immer derjenige ist, der dir auch langfristig gut tut. Außerdem geht es um die Frage, ob wir heute überhaupt noch einen festen Yogastil brauchen – und was es bedeutet, stilübergreifend zu praktizieren.
22 Minuten
Was bedeutet es eigentlich, im Yoga fortgeschritten zu sein? Oft denken wir dabei zuerst an Handstand, Spagat oder besonders anspruchsvolle Asanas. In dieser Folge schauen wir genauer hin: Vielleicht zeigt sich Fortschritt im Yoga weniger daran, was jemand kann, sondern vielmehr daran, wie jemand übt. Wir sprechen über drei Dimensionen fortgeschrittener Praxis: Bewusstheit, Balance und Entwicklung. Darüber, warum es manchmal fortgeschrittener sein kann, eine Herausforderung nicht anzunehmen – und warum wir im Yoga trotzdem bewusst an unsere Grenzen gehen. Es geht um Resilienz, Belastungsfähigkeit, die „Ausdehnung der Mitte“ und um die Frage, was Yogaphilosophie mit all dem zu tun
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Über diesen Podcast

In Yoga im Kontext sprechen wir über modernes Yoga zwischen persönlicher Erfahrung, Wissenschaft und Kultur. Wir hinterfragen Mythen, betrachten historische Entwicklungen und diskutieren, warum Yoga in unserer heutigen Gesellschaft eine so besondere Rolle spielt. Wir möchten Yoga weder entzaubern noch mystifizieren. Stattdessen fragen wir neugierig nach den Hintergründen einer Praxis, die Millionen Menschen bewegt. Ein Podcast für alle, die Yoga nicht nur praktizieren, sondern auch verstehen möchten.
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„Yoga im Kontext.“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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