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Episoden

22 Minuten
Eigentlich klingt das Thema Katzenklo ziemlich simpel. Und trotzdem kann man dabei erstaunlich viel falsch machen. Denn was für uns Menschen praktisch, platzsparend und möglichst geruchsarm ist, entspricht nicht unbedingt den Bedürfnissen unserer Katzen. In dieser Folge spricht Tierärztin Lisa Leuthard darüber, worauf es bei einem guten Katzenklo wirklich ankommt: Wie viele Toiletten braucht eine Katze? Wo sollten sie stehen? Wie groß sollten sie sein und welche Einstreu eignet sich? Und warum sind geschlossene Katzenklos aus Katzensicht oftmals gar nicht so ideal? Außerdem geht es darum, warum Katzen plötzlich unsauber werden können. Denn wenn eine Katze ihr Katzenklo meidet, können neben dem Katzenklo-Management auch Schmerzen, Erkrankungen oder Stress eine Rolle spielen. Oft können schon kleine Veränderungen viel bewirken – und nicht nur dafür sorgen, dass das Katzenklo wieder benutzt wird, sondern auch die Lebensqualität der Katze verbessern. Die wichtigsten Fakten aus dieser Folge hat Lisa außerdem in einer Checkliste zusammengefasst. Wenn du sie gerne haben möchtest, melde dich über die Website der Tierarztpraxis Leuthard.

Chiropraktik

31 Minuten
In dieser Folge dreht sich alles um die Chiropraktik bei Hund und Pferd. Lisa erklärt, wie eine chiropraktische Behandlung funktioniert und warum es dabei nicht um möglichst spektakuläres „Einrenken“ oder lautes Knacken geht, sondern um kleine, präzise Impulse und eine möglichst physiologische Beweglichkeit der Gelenke. Ihr erfahrt, warum Chiropraktik nicht erst dann sinnvoll sein kann, wenn bereits deutliche Beschwerden bestehen, sondern auch prophylaktisch eingesetzt werden kann. Lisa spricht außerdem darüber, welche Möglichkeiten die Chiropraktik beispielsweise bei Hunden mit Hüftdysplasie, bei älteren Tieren oder nach orthopädischen Problemen bietet – und wo ihre klaren Grenzen liegen. Außerdem geht es um die Frage: Chiropraktik, Osteopathie oder Physiotherapie – was ist wann sinnvoll? Und Lisa gibt euch konkrete Hinweise, mit denen ihr im Alltag beobachten könnt, ob euer Hund möglicherweise Schmerzen oder Bewegungseinschränkungen hat. Unter anderem geht es um: -Was passiert bei einer chiropraktischen Behandlung? -Was bedeutet eigentlich eine „Blockade“ – und warum ist ein Wirbel nicht einfach „ausgerenkt“? -Wann ist Chiropraktik zur Prophylaxe sinnvoll? -Was kann Chiropraktik bei Hüftdysplasie leisten – und was nicht? -Wo liegen die Grenzen der Chiropraktik? -Chiropraktik, Osteopathie oder Physiotherapie: Wo liegen die Unterschiede? -Warum Knacken kein Qualitätsmerkmal einer Behandlung ist -Welche Veränderungen beim Treppensteigen, Springen, Sitzen oder Liegen Hinweise auf Beschwerden geben können -Warum auch Verhaltensänderungen und plötzliche Aggression mit Schmerzen zusammenhängen können Lisa zeigt außerdem, worauf ihr bei der Wahl eines manuellen Therapeuten achten solltet und warum eine gute Ausbildung, Erfahrung und interdisziplinäre Zusammenarbeit wichtiger sind als die reine Bezeichnung der Behandlungsmethode. Wenn euch die Folge gefällt, abonniert den Podcast und hinterlasst gerne eine Bewertung.
38 Minuten
Ein bisschen zu viel auf den Rippen, ist das wirklich so schlimm? In dieser Solofolge spricht Lisa über ein Thema, das im Alltag schnell emotional wird: Übergewicht beim Hund. Dabei geht es nicht um Schuldzuweisungen oder darum, jemanden für die Fütterung seines Hundes zu verurteilen. Es geht darum, ehrlich hinzuschauen, denn zu viel Gewicht kann Bewegungsfreude, Gesundheit und Lebensqualität deutlich beeinträchtigen. Lisa erklärt, warum die Zahl auf der Waage allein wenig darüber aussagt, ob ein Hund Idealgewicht hat und wie du mithilfe des Body Condition Scores sowie durch Anschauen und Abtasten selbst eine erste Einschätzung vornehmen kannst. Besonders wichtig: Die Rippen sollten gut tastbar sein, von oben sollte eine Taille erkennbar sein und von der Seite sollte die Bauchlinie nach hinten ansteigen. Außerdem geht es darum, wo die überschüssige Energie eigentlich herkommt. Denn häufig ist nicht die eigentliche Futterration das Problem, sondern das, was nebenbei dazukommt: Trainingsleckerlis, Kauartikel und kleine Extras. Lisa erklärt, warum es sinnvoll sein kann, wirklich einmal alles aufzuschreiben, was innerhalb einer Woche im Hund landet, und weshalb die Mengenangabe auf der Futterverpackung nicht automatisch zum individuellen Energiebedarf deines Hundes passt. In dieser Folge erfährst du unter anderem: • wie du erkennst, ob dein Hund wirklich Idealgewicht hat • warum der Body Condition Score aussagekräftiger sein kann als eine Kilogrammzahl • weshalb Übergewicht den Bewegungsapparat zusätzlich belastet • welche Rolle Übergewicht unter anderem bei Arthrose, Kreuzbandproblemen und Bandscheibenerkrankungen spielen kann • warum gemütliches Spazierengehen nicht automatisch einen hohen Energieverbrauch bedeutet • wie Leckerlis und Kauartikel unbemerkt die Energiebilanz verändern • warum „friss die Hälfte“ keine sinnvolle Abnehmstrategie ist • wie Futterberatung und Rationsberechnung helfen können • wie Fütterung trotz reduzierter Energiezufuhr bedürfnisgerecht und befriedigend gestaltet werden kann • warum bei jungen Hunden auch eine Wachstumskurve sinnvoll sein kann. Lisas wichtigste Botschaft: Ein schlanker Hund ist nicht einfach eine Frage der Optik. Idealgewicht ist aktive Gesundheitsvorsorge. Und manchmal können ein paar Kilo weniger einen erstaunlich großen Unterschied darin machen, wie gerne und wie leicht sich ein Hund wieder bewegt. Jetzt reinhören bei Bellen Bocken Beißen, überall dort, wo es Podcasts gibt.
32 Minuten
Gangarten beim Hund verstehen: Warum Schritt und Trab so wichtig sind Schritt, Trab, Galopp. Die meisten Hunde wechseln täglich zwischen ihren Gangarten, ohne dass wir ihnen viel Beachtung schenken. Doch genau hier steckt eine Menge Information über Gesundheit, Bewegungsqualität und mögliche Schmerzen. In dieser Solofolge erklärt Tierärztin Lisa Leuthard, woran ihr die einzelnen Gangarten erkennt, warum insbesondere der Schritt häufig unterschätzt wird und weshalb Passlaufen nicht einfach als rassetypisch oder harmlos abgetan werden sollte. Außerdem erfahrt ihr, wie ihr das Gangbild eures Hundes selbst beobachten könnt, welche Rolle Bewegungstraining spielt und wie ihr euren Hund mit einfachen Übungen im Alltag unterstützen könnt. In dieser Folge erfahrt ihr unter anderem: -Welche Unterschiede es zwischen Schritt, Trab, Galopp und Pass gibt. -Warum der Schritt eine der wichtigsten Gangarten für die Gesunderhaltung ist. -Weshalb Passlaufen häufig ein Hinweis auf eine körperliche Ursache sein kann. -Wie ihr das Gangbild eures Hundes selbst beurteilen könnt. -Warum das richtige Tempo an der Leine entscheidend ist. -Wie Fahrradtraining und Laufband sinnvoll eingesetzt werden können. -Welche einfachen Übungen jeder Hundehalter zu Hause umsetzen kann. Diese Folge richtet sich an alle Hundebesitzer, die ihren Hund besser verstehen und aktiv etwas für einen gesunden Bewegungsapparat tun möchten.
37 Minuten
Was können Akupunktur, manuelle Therapie, Kräuter und eine gezielte Fütterung bei Pferden mit Equinem Asthma bewirken? Im dritten und letzten Teil der Gesprächsreihe mit Tierärztin Katja Görts ergänzen Lisa und Katja die bisher besprochenen schulmedizinischen Maßnahmen um weitere therapeutische Möglichkeiten. Dabei geht es ausdrücklich nicht um Alternativen zur klassischen Tiermedizin, sondern um eine sinnvolle, individuell abgestimmte Kombination verschiedener Ansätze. Katja erklärt, welche Auswirkungen eine chronisch erhöhte Atemarbeit auf den Bewegungsapparat haben kann. Verspannte Zwischenrippenmuskulatur, ein dauerhaft belastetes Zwerchfell, Spannung im Brustbein und eingeschränkte Beweglichkeit können dazu führen, dass betroffene Pferde den Rücken nicht mehr richtig öffnen und insgesamt weniger leistungsfähig wirken. Außerdem sprechen Lisa und Katja darüber, wie Akupunktur und Akupressur Pferde mit Atemwegsproblemen unterstützen können. In der Traditionellen Chinesischen Medizin wird nicht nur das Symptom Husten betrachtet. Puls, Zunge, Konstitution und weitere diagnostische Punkte helfen dabei, die Behandlung individuell auf das jeweilige Pferd abzustimmen. In dieser Folge erfahrt Ihr unter anderem: • Wie Equines Asthma den Bewegungsapparat beeinflussen kann • Warum die Mobilisation von Brustkorb, Rippen und Zwerchfell sinnvoll sein kann • Wie Akupunktur und Akupressur ergänzend eingesetzt werden • Weshalb nicht jedes hustende Pferd dieselben Akupunkturpunkte benötigt • Welche Rolle westliche und chinesische Kräuter spielen können • Warum pflanzliche Mittel nicht automatisch nebenwirkungsfrei sind • Wie Omega 3 Fettsäuren die Fütterung von Asthmapatienten ergänzen können • Was bei Leinsamen und Leinöl beachtet werden sollte • Welche Bedeutung ausreichendes Trinken für den Abtransport von Schleim hat • Wie Äpfel, Birnen, Brennnesseln, Karotten und weitere Futtermittel gezielt eingesetzt werden können Lisa und Katja machen deutlich, dass eine erfolgreiche Therapie mehrere Ebenen einbeziehen sollte. Haltung, Bewegung, Inhalation, Medikamente, manuelle Therapie, Akupunktur und Ernährung können gemeinsam dazu beitragen, das körperliche Wohlbefinden des Pferdes zu verbessern. Falls du Teil 1 und 2 noch nicht gehört hast, hör dort am besten zuerst rein. Dort sprechen wir über die Entstehung und Diagnostik des Equinen Asthmas sowie über Haltung, Inhalation und das tägliche Management betroffener Pferde.
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Über diesen Podcast

Der tierärztliche Podcast rund um die Themen: Bewegungsapparat, Schmerzfreiheit und Verhaltensmedizin. Die Gastgeberin des Podcasts ist Lisa Leuthard - Tierärztin und seit 15 Jahren mit eigener Tierarztpraxis in der Schweiz selbstständig. Ihre Schwerpunkte liegen in der Chiropraktik, Akupunktur, Schmerzbehandlung und Verhaltensmedizin. In diesem Podcast geht es darum, Tiere besser zu verstehen und sie durch passende Bewegung, Ernährung und Beschäftigung körperlich und geistig fit zu halten, damit Wohlbefinden nicht dem Zufall überlassen ist.

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