Podcaster
Episoden
29.07.2026
45 Minuten
Ein Agent, der Google Search-Console-Daten auswertet, Codebases mit schmalen Schnittstellen und eine Landing Page, die Sichtbarkeit mit Money Keywords bringt. Vier Themen — und zum ersten Mal unter 45 Minuten.
Zwischen zwei Stacks ist ein Hands-on-Podcast über Product, Tech und AI. Aus echter Arbeit, nicht aus dem Marketing-Deck.
Was in dieser Folge passiert:
(00:00) Intro. Ein Agent, der Google-Search-Console-Daten auswertet, Codebases mit Deep Modules und eine Landing Page, die Sichtbarkeit mit Money Keywords bringt. Vier Themen und zum ersten Mal unter 45 Minuten.
(03:42) Christoph: Hermes Agent für SEO-Monitoring — Ein Agent betreut die Webseite regenwasser-haushalt.de: Python-Script zieht Daten aus der Google Search Console, Claude wertet aus, Findings landen dedupliziert in Postgres, die Zusammenfassung kommt per Telegram. Sonnet 5 für den Daily, Fable 5 fürs 30-Tage-Review — 10 bis 14 Cent pro Tagesnachricht, 8 bis 9 Euro im Monat gesamt. Läuft nicht in der Cloud, sondern auf einem Lenovo M75q Mini-PC (32 GB RAM, Ubuntu Server, Docker) auf dem Schreibtisch.
(18:07) Jens: Deep Modules für Agent-Ready Codebases — Konzept aus John Ousterhouts „A Philosophy of Software Design": schmale Schnittstelle, komplexe Implementierung darunter. Jeder neu gespawnte Agent ist ein Codebase-Neuling — Deep Modules verkürzen seinen Einstieg. Praxisbeispiel: ein Payload-CMS-Plugin für Audit-Fields — 15 Dateien, über 1.000 Zeilen Code, konfigurierbar nur über Collections und Globals.
(25:45) Christoph: Page Intents — Gemeinsames Kundenprojekt: Ratgeber und Content Hub liefen gut, bei den Money Keywords aber null Sichtbarkeit. Grund: Google las den Content Hub als reinen Informations-Hub. Lösung: eine neue Commercial Landing Page als Knotenpunkt, intern verlinkt von allen Unterseiten — zwei, drei Tage nach Indexierung Impressionen auf den richtigen Keywords. Dazu ein Sneak Peek: Wie ein gestrichener Listicle-Eintrag das Bild einer KI von einer Marke kippt.
(34:03) Jens: AI Coding Dictionary — Token-Bewusstsein in Sessions: Statusline im Terminal, Session-Wechsel bei rund 150.000 Tokens, Kick-off-Prompt und /clear statt Compaction. Dazu definiert Begriffe wie Smart Zone, Dumb Zone, Handoff-Artefakt und zeigt, wie die Konzepte zusammenhängen. Klare Begriffe sparen auch Tokens.
(40:35) Jens & Christoph: Abo oder Usage-based? — Fable 5 nur noch teilweise im Abo, Opus 5 gerade erschienen. Beide vermuten: Die Zeit der großen Modelle zur Subscription-Flatrate fädelt sich aus — wer heute lernt, Tokens gezielt einzusetzen, hat einen Vorsprung.
(44:03) Wrap-up
Erwähnte Tools & Konzepte:
- Hermes — Agent-Framework
- Claude API — Sonnet 5 Intro-Pricing: 2 $ / 10 $ pro Mio. Input-/Output-Tokens bis Ende August, danach 3 $ / 15 $
- Lenovo M75q — Mini-PC mit Ubuntu Server und Docker
- A Philosophy of Software Design — John Ousterhout (Deep Modules)
- Payload CMS
- Progressive Disclosure — siehe Folge 4
- AI Coding Dictionary — https://www.aicodingdictionary.com/
Transkripte & Hosts-Profile: zwischenzweistacks.de
Feedback, Themenwünsche, Kritik: gerne über die Website. Wir lesen alles.
//zzs
Zwischen zwei Stacks ist ein Hands-on-Podcast über Product, Tech und AI. Aus echter Arbeit, nicht aus dem Marketing-Deck.
Was in dieser Folge passiert:
(00:00) Intro. Ein Agent, der Google-Search-Console-Daten auswertet, Codebases mit Deep Modules und eine Landing Page, die Sichtbarkeit mit Money Keywords bringt. Vier Themen und zum ersten Mal unter 45 Minuten.
(03:42) Christoph: Hermes Agent für SEO-Monitoring — Ein Agent betreut die Webseite regenwasser-haushalt.de: Python-Script zieht Daten aus der Google Search Console, Claude wertet aus, Findings landen dedupliziert in Postgres, die Zusammenfassung kommt per Telegram. Sonnet 5 für den Daily, Fable 5 fürs 30-Tage-Review — 10 bis 14 Cent pro Tagesnachricht, 8 bis 9 Euro im Monat gesamt. Läuft nicht in der Cloud, sondern auf einem Lenovo M75q Mini-PC (32 GB RAM, Ubuntu Server, Docker) auf dem Schreibtisch.
(18:07) Jens: Deep Modules für Agent-Ready Codebases — Konzept aus John Ousterhouts „A Philosophy of Software Design": schmale Schnittstelle, komplexe Implementierung darunter. Jeder neu gespawnte Agent ist ein Codebase-Neuling — Deep Modules verkürzen seinen Einstieg. Praxisbeispiel: ein Payload-CMS-Plugin für Audit-Fields — 15 Dateien, über 1.000 Zeilen Code, konfigurierbar nur über Collections und Globals.
(25:45) Christoph: Page Intents — Gemeinsames Kundenprojekt: Ratgeber und Content Hub liefen gut, bei den Money Keywords aber null Sichtbarkeit. Grund: Google las den Content Hub als reinen Informations-Hub. Lösung: eine neue Commercial Landing Page als Knotenpunkt, intern verlinkt von allen Unterseiten — zwei, drei Tage nach Indexierung Impressionen auf den richtigen Keywords. Dazu ein Sneak Peek: Wie ein gestrichener Listicle-Eintrag das Bild einer KI von einer Marke kippt.
(34:03) Jens: AI Coding Dictionary — Token-Bewusstsein in Sessions: Statusline im Terminal, Session-Wechsel bei rund 150.000 Tokens, Kick-off-Prompt und /clear statt Compaction. Dazu definiert Begriffe wie Smart Zone, Dumb Zone, Handoff-Artefakt und zeigt, wie die Konzepte zusammenhängen. Klare Begriffe sparen auch Tokens.
(40:35) Jens & Christoph: Abo oder Usage-based? — Fable 5 nur noch teilweise im Abo, Opus 5 gerade erschienen. Beide vermuten: Die Zeit der großen Modelle zur Subscription-Flatrate fädelt sich aus — wer heute lernt, Tokens gezielt einzusetzen, hat einen Vorsprung.
(44:03) Wrap-up
Erwähnte Tools & Konzepte:
- Hermes — Agent-Framework
- Claude API — Sonnet 5 Intro-Pricing: 2 $ / 10 $ pro Mio. Input-/Output-Tokens bis Ende August, danach 3 $ / 15 $
- Lenovo M75q — Mini-PC mit Ubuntu Server und Docker
- A Philosophy of Software Design — John Ousterhout (Deep Modules)
- Payload CMS
- Progressive Disclosure — siehe Folge 4
- AI Coding Dictionary — https://www.aicodingdictionary.com/
Transkripte & Hosts-Profile: zwischenzweistacks.de
Feedback, Themenwünsche, Kritik: gerne über die Website. Wir lesen alles.
//zzs
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15.07.2026
51 Minuten
Zwischen zwei Stacks ist ein Hands-on-Podcast über Product, Tech und AI. Aus echter Arbeit, nicht aus dem Marketing-Deck.
Was in dieser Folge passiert:
(02:44) Christoph: aus einem YouTube-Tutorial von Christoph Schwarz (The AdSociety) baut er mit Claude Code und fal.ai eine eigene End-to-End-Pipeline für KI-UGC-Werbevideos: URL, Personas, Skript mit drei Hooks, Keyframes über Nano Banana Pro, Videos über Veo 3.1, Zusammenschnitt per FFmpeg. Jeder Schritt läuft über ein Review Gate als simple HTML, die Features kommen aus der Nutzung statt aus der Spezifikation — Beats schneiden, Stimme über ElevenLabs ersetzen, Tempo justieren. Kosten: rund 20 Euro pro Video, also eher Product-as-a-Service als SaaS.
(21:10) Jens: Claude-Code-System-Prompt — mit einem lokalen Proxy (proxy.mjs aus Matt Pococks Artikel auf aihero.dev) liest er mit, was bei jeder Anfrage unsichtbar an Anthropic geht, und misst die Tokens. Über Disabled Flags und Denial Rules in den Settings schaltet er ungenutzte Teile ab — Artifacts, Plan Mode, Crons — womit die zugehörigen Passagen aus dem System Prompt fallen. Ergebnis: von 26k auf rund 12k Tokens vor der ersten Nachricht, ohne Funktionsverlust.
(32:43) Christoph: llmseo.app — sein kostenloses Tool prüft einmalig, wie sichtbar eine Marke in LLMs ist: URL rein, Brand und Schreibweisen erkennen, drei Prompts generieren, dann zwölf echte Anfragen live an ChatGPT, Gemini, Perplexity und Claude — über DataForSEO, das die UIs scrapt statt die APIs zu nutzen. Ausgegeben werden Mentions und Citations, dazu Top-3-Mitbewerber sowie ein llms.txt- und ein Grounding-Page-Check. Stack: Hugo, Netlify Functions, Neon-Postgres, Firecrawl fürs Scraping, Resend für die Mails — rund 50 Cent pro Scan, gebaut in zwei Tagen.
(46:28) Jens: OpenClaw nach zwei Wochen — Zwischenfazit zum eigenen VPS-Setup: Die UI (Web und neue App) wirkt noch unfertig, wird nach dem Aufsetzen aber kaum gebraucht. Nützlich sind die Cron-Jobs — ein Axiom Error Monitor, der stündlich Runtime-Logs sichtet und echte Fehler priorisiert, und ein Article Agent, der an halbfertige Artikel erinnert — dazu vorkonfigurierte Payload-Bug-Repros und Coding über Sprachnachrichten via Telegram. Für die Secrets nutzt er jetzt 1Password: eigenes Vault, Zugriff über CLI und Referenzen, keine Klartext-Secrets mehr auf dem VPS und gezielte Rotation im Ernstfall.
Links zur Folge:
fal.ai — Gateway für AI-Modelle, Abrechnung über Credits The AdSociety (Christoph Schwarz) — YouTube-Tutorial zu KI-UGC-Videos: https://www.youtube.com/watch?v=j80nr8NI4Ac Matt Pocock — aihero.dev, Artikel zum Claude-Code-System-Prompt inkl. proxy.mjs: https://www.aihero.dev/how-to-kill-the-bloat-in-claude-codes-system-prompt Kostenlose GEO-Checker Tool: https://llmseo.app
Alle Links, Screenshots und Erklärungen im Artikel zur Folge auf zwischenzweistacks.de.
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Was in dieser Folge passiert:
(02:44) Christoph: aus einem YouTube-Tutorial von Christoph Schwarz (The AdSociety) baut er mit Claude Code und fal.ai eine eigene End-to-End-Pipeline für KI-UGC-Werbevideos: URL, Personas, Skript mit drei Hooks, Keyframes über Nano Banana Pro, Videos über Veo 3.1, Zusammenschnitt per FFmpeg. Jeder Schritt läuft über ein Review Gate als simple HTML, die Features kommen aus der Nutzung statt aus der Spezifikation — Beats schneiden, Stimme über ElevenLabs ersetzen, Tempo justieren. Kosten: rund 20 Euro pro Video, also eher Product-as-a-Service als SaaS.
(21:10) Jens: Claude-Code-System-Prompt — mit einem lokalen Proxy (proxy.mjs aus Matt Pococks Artikel auf aihero.dev) liest er mit, was bei jeder Anfrage unsichtbar an Anthropic geht, und misst die Tokens. Über Disabled Flags und Denial Rules in den Settings schaltet er ungenutzte Teile ab — Artifacts, Plan Mode, Crons — womit die zugehörigen Passagen aus dem System Prompt fallen. Ergebnis: von 26k auf rund 12k Tokens vor der ersten Nachricht, ohne Funktionsverlust.
(32:43) Christoph: llmseo.app — sein kostenloses Tool prüft einmalig, wie sichtbar eine Marke in LLMs ist: URL rein, Brand und Schreibweisen erkennen, drei Prompts generieren, dann zwölf echte Anfragen live an ChatGPT, Gemini, Perplexity und Claude — über DataForSEO, das die UIs scrapt statt die APIs zu nutzen. Ausgegeben werden Mentions und Citations, dazu Top-3-Mitbewerber sowie ein llms.txt- und ein Grounding-Page-Check. Stack: Hugo, Netlify Functions, Neon-Postgres, Firecrawl fürs Scraping, Resend für die Mails — rund 50 Cent pro Scan, gebaut in zwei Tagen.
(46:28) Jens: OpenClaw nach zwei Wochen — Zwischenfazit zum eigenen VPS-Setup: Die UI (Web und neue App) wirkt noch unfertig, wird nach dem Aufsetzen aber kaum gebraucht. Nützlich sind die Cron-Jobs — ein Axiom Error Monitor, der stündlich Runtime-Logs sichtet und echte Fehler priorisiert, und ein Article Agent, der an halbfertige Artikel erinnert — dazu vorkonfigurierte Payload-Bug-Repros und Coding über Sprachnachrichten via Telegram. Für die Secrets nutzt er jetzt 1Password: eigenes Vault, Zugriff über CLI und Referenzen, keine Klartext-Secrets mehr auf dem VPS und gezielte Rotation im Ernstfall.
Links zur Folge:
fal.ai — Gateway für AI-Modelle, Abrechnung über Credits The AdSociety (Christoph Schwarz) — YouTube-Tutorial zu KI-UGC-Videos: https://www.youtube.com/watch?v=j80nr8NI4Ac Matt Pocock — aihero.dev, Artikel zum Claude-Code-System-Prompt inkl. proxy.mjs: https://www.aihero.dev/how-to-kill-the-bloat-in-claude-codes-system-prompt Kostenlose GEO-Checker Tool: https://llmseo.app
Alle Links, Screenshots und Erklärungen im Artikel zur Folge auf zwischenzweistacks.de.
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01.07.2026
59 Minuten
Fünfte Folge. Vier Themen aus unserem Arbeitsalltag: eine einzelne Content-Page mit Search-Console-Daten optimieren, AI-Agent-Traffic sichtbar machen, ein All-in-One-Marketing-Tool im Realitätscheck und zwei self-hostbare Agent-Runtimes auf dem VPS.
zwischen zwei stacks ist ein Hands-on-Podcast über Product, Tech und AI. Aus echter Arbeit, nicht aus dem Marketing-Deck.
Was in dieser Folge passiert:
(03:39) Christoph: Content-Page-Optimierung mit Claude Code — Google-Search-Console-Daten pro Seite als CSV exportieren, mit Claude Code nach Search Intents clustern und gegen das ursprüngliche Ziel-Keyword abgleichen. Meist kein Ranking-, sondern ein Content-Problem: gute Position, schlechte CTR — oft reicht ein besserer Title. Festes Seiten-Playbook aus Hero, Table of Content, Quick Facts, Expert Quote, FAQ und Intent-Router. Eine Seite in gut einer Stunde, immer mit manueller Kontrolle.
(20:12) Jens: AI-Agent-Web-Traffic — Plausible trackt clientseitig im Browser und übersieht damit alle Agents, die nur HTML oder Markdown anfordern. Der „Rise of Invisible Users": ChatGPT-User, ClaudeBot & Co. tauchen erst in den Server-Logs auf. Über die Vercel Edge Requests (Bot-Name-Tab) sichtbar gemacht — 1.600 Requests vom ChatGPT-User, 1.100 vom ClaudeBot in 30 Tagen. Dazu Firewall-Rules gegen wp-, .env- und .php-Spam, aus Ressourcen- statt Security-Gründen.
(32:37) Christoph: Ploy.ai — Tool-Vorstellung, kein Sponsoring. Vom Webflow-CTO, 27 Mio. in der ersten Runde, seit Juni öffentlich. Ökosystem aus Ploy Web, Grow und Ads: Website-Building, ABM-Landing-Pages, Visitor Identification, Outreach und Ad-Creatives — orchestriert über transparente Markdown-Playbooks. Die Abers: Visitor Identification nur USA (DSGVO), All-in-One-Skepsis, sehr junger Anbieter fürs Hosting.
(44:02) Jens: OpenClaw & Hermes — zwei self-hostbare Agent-Runtimes, per Docker auf einem VPS installiert. Hermes mit selbstlernenden Agents und Kanban-View, aber nur Token-Abrechnung — nach kurzem Testen 10 Euro weg. OpenClaw lässt sich an die Claude-Subscription binden. Use-Case: ein Daily-Cron-Job prüft CMS-Entwürfe auf Fehlendes und meldet sich per Telegram. Assistent, kein Ghostwriter.
(57:36) Wrap-up — API-Pricing als eigentlicher Preis-Realitätscheck, lokale Modelle auf dem Lenovo Think Center und die Regel: neue Tools erst auf dem VPS, nicht auf dem Hauptrechner.
Erwähnte Tools & Konzepte:
- Claude Code — Content-Optimierung mit GSC-Daten
- Google Search Console — Queries, Impressions, Search Intents
- Netlify / Vercel — Hosting und Server-/Bot-Logs
- Plausible — clientseitiges Web-Analytics
- IndexNow — Suchmaschinen über neue Inhalte informieren
- DataForSEO — Backlink- und Keyword-Daten per API
- Ploy.ai — ploy.ai
- OpenClaw & Hermes — self-hostbare Agent-Runtimes
- ABM-Landing-Pages, AI Overviews, Search Intents — Konzepte
Alle Folgen, Transkripte und Hosts-Profile: zwischenzweistacks.de
Feedback, Themenwünsche, Kritik: gerne über die Website. Wir lesen alles.
//zzs
zwischen zwei stacks ist ein Hands-on-Podcast über Product, Tech und AI. Aus echter Arbeit, nicht aus dem Marketing-Deck.
Was in dieser Folge passiert:
(03:39) Christoph: Content-Page-Optimierung mit Claude Code — Google-Search-Console-Daten pro Seite als CSV exportieren, mit Claude Code nach Search Intents clustern und gegen das ursprüngliche Ziel-Keyword abgleichen. Meist kein Ranking-, sondern ein Content-Problem: gute Position, schlechte CTR — oft reicht ein besserer Title. Festes Seiten-Playbook aus Hero, Table of Content, Quick Facts, Expert Quote, FAQ und Intent-Router. Eine Seite in gut einer Stunde, immer mit manueller Kontrolle.
(20:12) Jens: AI-Agent-Web-Traffic — Plausible trackt clientseitig im Browser und übersieht damit alle Agents, die nur HTML oder Markdown anfordern. Der „Rise of Invisible Users": ChatGPT-User, ClaudeBot & Co. tauchen erst in den Server-Logs auf. Über die Vercel Edge Requests (Bot-Name-Tab) sichtbar gemacht — 1.600 Requests vom ChatGPT-User, 1.100 vom ClaudeBot in 30 Tagen. Dazu Firewall-Rules gegen wp-, .env- und .php-Spam, aus Ressourcen- statt Security-Gründen.
(32:37) Christoph: Ploy.ai — Tool-Vorstellung, kein Sponsoring. Vom Webflow-CTO, 27 Mio. in der ersten Runde, seit Juni öffentlich. Ökosystem aus Ploy Web, Grow und Ads: Website-Building, ABM-Landing-Pages, Visitor Identification, Outreach und Ad-Creatives — orchestriert über transparente Markdown-Playbooks. Die Abers: Visitor Identification nur USA (DSGVO), All-in-One-Skepsis, sehr junger Anbieter fürs Hosting.
(44:02) Jens: OpenClaw & Hermes — zwei self-hostbare Agent-Runtimes, per Docker auf einem VPS installiert. Hermes mit selbstlernenden Agents und Kanban-View, aber nur Token-Abrechnung — nach kurzem Testen 10 Euro weg. OpenClaw lässt sich an die Claude-Subscription binden. Use-Case: ein Daily-Cron-Job prüft CMS-Entwürfe auf Fehlendes und meldet sich per Telegram. Assistent, kein Ghostwriter.
(57:36) Wrap-up — API-Pricing als eigentlicher Preis-Realitätscheck, lokale Modelle auf dem Lenovo Think Center und die Regel: neue Tools erst auf dem VPS, nicht auf dem Hauptrechner.
Erwähnte Tools & Konzepte:
- Claude Code — Content-Optimierung mit GSC-Daten
- Google Search Console — Queries, Impressions, Search Intents
- Netlify / Vercel — Hosting und Server-/Bot-Logs
- Plausible — clientseitiges Web-Analytics
- IndexNow — Suchmaschinen über neue Inhalte informieren
- DataForSEO — Backlink- und Keyword-Daten per API
- Ploy.ai — ploy.ai
- OpenClaw & Hermes — self-hostbare Agent-Runtimes
- ABM-Landing-Pages, AI Overviews, Search Intents — Konzepte
Alle Folgen, Transkripte und Hosts-Profile: zwischenzweistacks.de
Feedback, Themenwünsche, Kritik: gerne über die Website. Wir lesen alles.
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17.06.2026
51 Minuten
Vier Themen aus echter Arbeit: manuelles GEO-Tracking mit Google-Sheet, Progressive Disclosure als Token-Spar-Pattern, ein Verzeichnis der Web-Standards und AI Agent Experience.
Zwischen zwei Stacks ist ein Hands-on-Podcast über Product, Tech und AI. Aus echter Arbeit, nicht aus dem Marketing-Deck.
Über was wir in dieser Folge sprechen:
(00:00) Vorstellung einer Idee: eine Sonderausgabe außerhalb der normalen Folgen, in der beide gemeinsam etwas bauen — Jens technisch, Christoph aus Product- und SEO-Sicht, als Video auf YouTube. Dazu läuft eine kurze Umfrage, u. a. auf Spotify.
(05:41) Christoph: GEO-Tracking — erst verstehen, dann automatisieren — Ein einfaches Google-Sheet für manuelles GEO-Tracking: wöchentliche Momentaufnahme der eigenen Sichtbarkeit in LLMs. Drei Spielregeln — abgemeldet im Inkognito-Chat messen, Mention ≠ Citation als zwei getrennte KPIs, jeden Ankerprompt mehrfach laufen lassen und mitteln.
(22:02) Jens: Progressive Disclosure — Ein UX-Pattern, das Komplexität schrittweise enthüllt — auf LLMs übertragen: Tokens sparen, Kontextfenster schonen, über eine Index- und eine Detail-Stufe. Drei Beispiele: MCP-Tool-Search (laut Anthropic bis zu 85 % Token-Ersparnis), Agent Skills, die auf Markdown-Dateien verlinken statt alles einzubetten, und Payload MCP — Jens ersetzt die per-Entity-Tool-Flut durch drei generische Custom-Tools (listEntities, getEntitySchema, CRUD), jetzt als PR im payload-content-cli-Plugin.
(32:35) Christoph: specification.website — Joost de Valks Verzeichnis der Web-Standards — Der Yoast-Gründer bündelt die relevanten Web-Standards an einem Ort (WHATWG/HTML, WCAG, schema.org, Search Central und mehr), aufgeteilt in zehn Bereiche, inklusive MCP zum Laden in Claude Code. „Required" vs. „Recommendation" ist teils Joosts Sicht — als Ideensammlung lesen, nicht blind übernehmen.
(40:10) Jens: AI Agent Experience (AX) — Neben UX und DX bekommen Produkte mit KI-Agenten eine weitere Nutzergruppe — Stichworte Agent-Friendliness und Agent-Readiness. Cloudflares isitagentready.com prüft Standards wie robots.txt, Sitemap, Link-Header und Markdown-Negotiation; web.dev steuert die Grundlagen bei (semantisches HTML, plus die drei Agent-Kanäle Screenshot, HTML, Accessibility-Tree). AX betrifft auch Codebases, Docs und Payload-Setups — die eigene Seite hat eine Markdown-Negotiation (Suffix .md oder Accept-Header) und erreicht bei isitagentready.com aktuell Score 100.
Erwähnte Tools & Konzepte:
- Bing Webmaster Tools — Bereich „AI Performance" (Copilot-Zitate, Grounding-Queries), ungefilterte Keyword-Daten
- GEO-Tracking-Sheet (Google Sheets) — zum Duplizieren: https://www.zwischenzweistacks.de/go/geo-tracking-google-spreadsheet
- specification.website — Joost de Valk (Yoast)
- isitagentready.com — Cloudflare
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Zwischen zwei Stacks ist ein Hands-on-Podcast über Product, Tech und AI. Aus echter Arbeit, nicht aus dem Marketing-Deck.
Über was wir in dieser Folge sprechen:
(00:00) Vorstellung einer Idee: eine Sonderausgabe außerhalb der normalen Folgen, in der beide gemeinsam etwas bauen — Jens technisch, Christoph aus Product- und SEO-Sicht, als Video auf YouTube. Dazu läuft eine kurze Umfrage, u. a. auf Spotify.
(05:41) Christoph: GEO-Tracking — erst verstehen, dann automatisieren — Ein einfaches Google-Sheet für manuelles GEO-Tracking: wöchentliche Momentaufnahme der eigenen Sichtbarkeit in LLMs. Drei Spielregeln — abgemeldet im Inkognito-Chat messen, Mention ≠ Citation als zwei getrennte KPIs, jeden Ankerprompt mehrfach laufen lassen und mitteln.
(22:02) Jens: Progressive Disclosure — Ein UX-Pattern, das Komplexität schrittweise enthüllt — auf LLMs übertragen: Tokens sparen, Kontextfenster schonen, über eine Index- und eine Detail-Stufe. Drei Beispiele: MCP-Tool-Search (laut Anthropic bis zu 85 % Token-Ersparnis), Agent Skills, die auf Markdown-Dateien verlinken statt alles einzubetten, und Payload MCP — Jens ersetzt die per-Entity-Tool-Flut durch drei generische Custom-Tools (listEntities, getEntitySchema, CRUD), jetzt als PR im payload-content-cli-Plugin.
(32:35) Christoph: specification.website — Joost de Valks Verzeichnis der Web-Standards — Der Yoast-Gründer bündelt die relevanten Web-Standards an einem Ort (WHATWG/HTML, WCAG, schema.org, Search Central und mehr), aufgeteilt in zehn Bereiche, inklusive MCP zum Laden in Claude Code. „Required" vs. „Recommendation" ist teils Joosts Sicht — als Ideensammlung lesen, nicht blind übernehmen.
(40:10) Jens: AI Agent Experience (AX) — Neben UX und DX bekommen Produkte mit KI-Agenten eine weitere Nutzergruppe — Stichworte Agent-Friendliness und Agent-Readiness. Cloudflares isitagentready.com prüft Standards wie robots.txt, Sitemap, Link-Header und Markdown-Negotiation; web.dev steuert die Grundlagen bei (semantisches HTML, plus die drei Agent-Kanäle Screenshot, HTML, Accessibility-Tree). AX betrifft auch Codebases, Docs und Payload-Setups — die eigene Seite hat eine Markdown-Negotiation (Suffix .md oder Accept-Header) und erreicht bei isitagentready.com aktuell Score 100.
Erwähnte Tools & Konzepte:
- Bing Webmaster Tools — Bereich „AI Performance" (Copilot-Zitate, Grounding-Queries), ungefilterte Keyword-Daten
- GEO-Tracking-Sheet (Google Sheets) — zum Duplizieren: https://www.zwischenzweistacks.de/go/geo-tracking-google-spreadsheet
- specification.website — Joost de Valk (Yoast)
- isitagentready.com — Cloudflare
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03.06.2026
58 Minuten
Christoph und Jens nehmen sich GEO-Tracking, Secrets-Hygiene, Spam-Backlinks und das größte MCP-Update seit Launch vor.
zwischen zwei stacks ist ein Hands-on-Podcast über Product, Tech und AI. Aus echter Arbeit, nicht aus dem Marketing-Deck.
Was in dieser Folge passiert:
(03:29) Christoph: SEO- vs. GEO-Tracking: klassisches Tracking (Plausible, Search Console) gegen die neuen GEO-KPIs Mentions und Citations; ChatGPT, Perplexity und Copilot setzen UTM-Parameter, Claude nicht. Eine Ahrefs-Studie über 15.000 Longtail-Queries zeigt nur 12 % Overlap zwischen KI-Antwort-URLs und Google-Top-10, die DACH-Marktanteile liegen bei ChatGPT 79,5 %, Perplexity ~10 % und Gemini 5,29 %.
(27:09) Jens: Secrets raus aus dem Klartext: API-Keys in .env und .claude.json sind ein Einfallstor für Sicherheitsprobleme; besser referenzieren statt speichern. Konkret: macOS-Keychain, OAuth statt API-Key, ein neuer Credentials-Helper in der payload-content-cli und das Open-Source-Tool envsec für den nativen OS-Credential-Store. Hintergrund: AI-Commits schleusen mehr CVEs ein - Anthropics Modell Mythos fand in unter zwei Monaten über 23.000 potenzielle Vulnerabilities.
(41:44) Christoph: Spam-Backlinks: die Zahl billiger Spam-Backlinks steigt, Google ignoriert sie aber. John Mueller (Google Search Advocate) bestätigt auf Bluesky: weder positiv noch negativ gewertet. Wer sichergehen will, prüft in der Search Console die Manual Actions.
(47:13) Jens: MCP Release Candidate: der RC vom 21.05.2026 (finale Version für Juli geplant) ist laut Anthropic die größte Revision seit Launch: das Protokoll wird stateless, der initiale Handshake mit Session-ID und die zwei Pflichtcalls entfallen - das vereinfacht horizontale Skalierung auf Serverless wie Vercel. Dazu kommen MCP-Apps als vorgefertigte Extensions, ein formalisiertes Extension-Framework mit eigenen Repos und eine Autorisierung näher an OAuth 2.0 / OpenID Connect.
Mehr zur Show, alle Episoden mit Transkript, Verlinkungen und Hosts-Profile: zwischenzweistacks.de
Feedback, Themenwünsche, Kritik: gerne per Kommentar. Wir lesen alles.
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zwischen zwei stacks ist ein Hands-on-Podcast über Product, Tech und AI. Aus echter Arbeit, nicht aus dem Marketing-Deck.
Was in dieser Folge passiert:
(03:29) Christoph: SEO- vs. GEO-Tracking: klassisches Tracking (Plausible, Search Console) gegen die neuen GEO-KPIs Mentions und Citations; ChatGPT, Perplexity und Copilot setzen UTM-Parameter, Claude nicht. Eine Ahrefs-Studie über 15.000 Longtail-Queries zeigt nur 12 % Overlap zwischen KI-Antwort-URLs und Google-Top-10, die DACH-Marktanteile liegen bei ChatGPT 79,5 %, Perplexity ~10 % und Gemini 5,29 %.
(27:09) Jens: Secrets raus aus dem Klartext: API-Keys in .env und .claude.json sind ein Einfallstor für Sicherheitsprobleme; besser referenzieren statt speichern. Konkret: macOS-Keychain, OAuth statt API-Key, ein neuer Credentials-Helper in der payload-content-cli und das Open-Source-Tool envsec für den nativen OS-Credential-Store. Hintergrund: AI-Commits schleusen mehr CVEs ein - Anthropics Modell Mythos fand in unter zwei Monaten über 23.000 potenzielle Vulnerabilities.
(41:44) Christoph: Spam-Backlinks: die Zahl billiger Spam-Backlinks steigt, Google ignoriert sie aber. John Mueller (Google Search Advocate) bestätigt auf Bluesky: weder positiv noch negativ gewertet. Wer sichergehen will, prüft in der Search Console die Manual Actions.
(47:13) Jens: MCP Release Candidate: der RC vom 21.05.2026 (finale Version für Juli geplant) ist laut Anthropic die größte Revision seit Launch: das Protokoll wird stateless, der initiale Handshake mit Session-ID und die zwei Pflichtcalls entfallen - das vereinfacht horizontale Skalierung auf Serverless wie Vercel. Dazu kommen MCP-Apps als vorgefertigte Extensions, ein formalisiertes Extension-Framework mit eigenen Repos und eine Autorisierung näher an OAuth 2.0 / OpenID Connect.
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Über diesen Podcast
Hands-on AI für Praktiker. Ohne Hype. Aus echter Arbeit. Der
Podcast für Senior-Entwickler, Product Owner und Freelancer in
DACH.
Zwei Stacks, ein Format. Jens Becker (Gründer JHB Software) baut
seit über einem Jahrzehnt maßgeschneiderte Apps, Websites und
Web-Anwendungen für Firmen im DACH-Raum – inklusive
AI-Integration, dort wo sie echten Mehrwert liefert.
Christoph Paterok ist seit über 11 Jahren als freier Product
Owner unterwegs – mit Fokus auf Automotive IT, MVP-Entwicklung
und organisches Wachstum für etablierte Unternehmen.
Beide Senior-Praktiker. Beide täglich mit AI im echten Projekt.
Worüber wir reden: Welche Stacks halten, was sie versprechen.
Welche AI-Tools im Tagesgeschäft liefern. Und welche Versprechen
platzen, sobald man sie in echte Kundenprojekte einbaut.
Worüber wir nicht reden: LinkedIn-Hot-Takes zum nächsten
Modell-Release. US-Bubble-Trends ohne DACH-Bezug. Buzzword-Bingo
ohne Substanz.
35 bis 45 Minuten, alle zwei Wochen, im Zwei-Host-Dialog – aus
Tech- und Produkt-Perspektive, mit der Realität von DACH-Kunden
im Hinterkopf.
Mehr unter zwischenzweistacks.de – mit Episoden in Textform,
Hintergrund-Artikeln und Hosts-Profilen.
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