Neues Format, erste Runde: sechs Snacks in gut 15 Minuten, dann
zwei Bücher. Christoph zeigt an einem Praxisfall, wie man als
Experte verkauft, ohne zu verkaufen. Jens rechnet vor, warum ein
Abo-Modell erst mal Geld kostet und ab wann es sich dreht. Zu
beiden Büchern gibt es ein kleines Tool auf der Website.
zwischen zwei stacks ist ein Hands-on-Podcast über Product, Tech
und AI. Aus echter Arbeit, nicht aus dem Marketing-Deck.
Was in dieser Folge passiert:
(00:00) Intro: Snacks und zwei Bücher.
Knackiger werden, maximal zwei Minuten pro Snack, und jeder
stellt ein Buch vor, das er auf einer langen Autofahrt gehört
hat.
(03:05) Christophs Snacks: AI Contribution Pilot, x402,
Bot-Impostor.
Google testet in der Search Console, Publisher für Beiträge zu
KI-Antworten zu bezahlen. Bisher Peanuts, und die Berechnung ist
eine Black Box. x402 macht aus dem HTTP-Status 402 einen
Bezahlstandard für Agents, mit Visa, Stripe, Mastercard und
Shopify an Bord, produktiv aber noch kaum im Einsatz. Und
Christophs Logs zeigen: Rund 10 Prozent der Bots geben sich nur
als Google, Amazon oder ChatGPT aus und suchen nach der .env
statt nach Content.
(12:02) Jens' Snacks: Jev, Stacked Pull Requests, zurück zu VS
Code.
Jev von TypeSafe AI generiert keinen Text, sondern strukturierte
Entscheidungen: rund 4 Cent pro Million Input-Tokens, etwa 250
Millisekunden pro Entscheidung. GitHub unterstützt Stacked Pull
Requests nativ, was gerade mit Coding Agents interessant ist. Und
Jens ist von Cursor zurück zu VS Code gewechselt, mit
deaktivierten KI-Funktionen, weil Coding Agents bei ihm in der
CLI laufen.
(19:40) Christoph: The Four Conversations von Blair Enns.
Probative, Qualifying, Value, Closing, durchgespielt am Beispiel
einer Freelancerin für Shop-Performance. Expertise zeigen über
Artikel, Video und Empfehlung. Ein Formular mit fünf Fragen statt
Kalenderlink. Im Value-Gespräch das Ziel klären und den Wert
ausrechnen, bevor es um den Preis geht. Im Closing immer drei
Optionen und keine Rabatte. Dazu der Vier-Gespräche-Check als
Tool.
(30:43) Jens: The Automatic Customer von John Warrillow.
Neun Abo-Modelle von All You Can Eat bis Peace of Mind, mit
Beispielen vom Blumenladen bis zur Software. Dann die Kennzahlen:
MRR, Marge, Churn, Lifetime Value, CAC und die Faustregel 3 zu 1.
Der Abo-Kennzahlen-Rechner zeigt den Cash Suck: Im Beispiel ist
der Cashflow erst ab Monat elf positiv. Ein Gegenmittel ist, ein
Jahr im Voraus zu kassieren.
(42:35) Outro: Fazit zum neuen Format.
Die Snacks bringen Themen unter, die für ein Hauptthema zu klein
wären, und teasern welche für spätere Folgen an. Feedback zum
Format gerne in die Kommentare.
Erwähnte Tools & Konzepte:
- Vier-Gespräche-Check:
https://www.zwischenzweistacks.de/go/4-conv-tool
- Buch: "The Four Conversations"
- Abo-Kalkulator:
https://www.zwischenzweistacks.de/go/abo-calc
- Buch: "The Automatic Customer"
- x402: https://www.x402.org/
- Jev von TypeSafe AI:
https://typesafe.ai/blog/introducing-system-one-models-and-jev
- E-Mail-Klassifizierung mit Jev:
https://www.youtube.com/watch?v=9oWxrsRo4d8
Die Folge gibt es auch mit Video — auf YouTube und Spotify.
Feedback, Themenwünsche, Kritik: gerne über die Website. Wir
lesen alles.
//zzs
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