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Auto Hell Dunkel
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Episoden

56 Minuten
Wir starten in diese Folge mit Suizidalität aus der Brille einer Therapeutin: Was passiert, wenn jemand nicht mehr leben möchte? Welche Schritte geht eine Therapeutin? Welche Möglicherkeiten hat sie? Doch der professionelle Rahmen ist nur der Einstieg. Wir sprechen über unsere persönlichen Erfahrungen mit dem Thema, über Verantwortung und darüber, warum es so wichtig ist, Suizidalität nicht zu verschweigen. Wenn dich nichts mehr am Leben hält, ist Reden der erste Schritt raus.
1 Stunde 8 Minuten
Wann ist ein Mensch psychisch krank und wann ist er einfach anders? Wir sprechen über Diagnosen, gesellschaftliche Normen und die manchmal ziemlich schmale Grenze zwischen Anderssein und psychischer Erkrankung. Darüber, warum „normal“ keine so objektive Kategorie ist, wie wir vielleicht denken, und warum das, was heute als krank gilt, nicht immer schon so bewertet wurde und nicht überall so bewertet wird. Wir sprechen über Neurodivergenz, über Leidensdruck und Beeinträchtigung, über kulturelle Unterschiede und darüber, warum auch eine Diagnose nicht in Stein gemeißelt ist. Und am Ende landen wir bei einer vielleicht noch wichtigeren Frage: Was brauchen wir eigentlich, um psychisch gesund zu bleiben? Vielleicht nicht nur die Fähigkeit, unsere Gefühle zu regulieren sondern vor allem die Fähigkeit, **mit ihnen bleiben zu können**
44 Minuten
Manchmal ist Veränderung gar nicht so schwer. Besonders dann, wenn wir uns in einer neuen Umgebung befinden. Plötzlich fällt es uns leichter, neue Verhaltensweisen auszuprobieren und Dinge anders zu machen. Warum das so ist, warum wir uns trotzdem immer selbst mitnehmen, weshalb alte Muster auch an einem neuen Ort wieder auftauchen können und was das alles mit dem Phantom der Oper zu tun hat, darüber sprechen wir in dieser Folge.
1 Stunde 10 Minuten
Julia und Johanna gehen in dieser Folge tiefer als das Verhalten selbst und fragen: Wofür lohnt es sich eigentlich? Denn hinter fast jedem Verhalten steckt ein Bedürfnis, das erfüllt wird. Und solange dieses Bedürfnis nicht anders erfüllt wird, bleibt das Verhalten. Selbst wenn wir es unbedingt verändern wollen. Von der Patientin, die das Haus nicht mehr verlassen konnte. Über Belohnung, Leistungsprinzip und die Frage, ob wir überhaupt belohnen müssen, wenn wir die richtige Strategie finden. Bis hin zu Julias Tochter, die plötzlich mit Münzen Mathe macht. Eine Folge über die eine Frage, die alles verändert: Wofür lohnt sich mein unerwünschtes Verhalten eigentlich?
1 Stunde 1 Minute
Über Wachstum, Angst und Expositionstherapie Wir vermeiden ständig – und meistens fühlt es sich im ersten Moment richtig an. Aber wann ist Vermeidung ein sinnvoller Selbstschutz, und wann hält sie uns fest? Julia und Johanna sprechen über eine überraschende Grundannahme: Wachstum passiert sowieso. Und was das bedeutet für den Druck, den wir uns machen, uns unseren Ängsten zu stellen. Dazu: Was Flooding, Freeze-Zustände und Expositionstherapie wirklich bedeuten – und warum Angst und Ekel zwei völlig verschiedene Paar Schuhe sind. Eine Folge, die das, was du über Angst zu wissen glaubst, mehr als einmal auf den Kopf stellt.
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Über diesen Podcast

Wir alle denken und fühlen - manchmal bewusst, manchmal leise, oft unausgesprochen. Die Schwestern Julia und Johanna ergründen und hinterfragen im Podcast „gefühlt gedacht“ die Vielfalt menschlichen Erlebens. Sie sprechen über Gefühle, Gedanken, Verhalten, Körperempfindungen und innere Prozesse. Dabei benennen sie, was sonst oft schwer greifbar bleibt und reden offen über Überforderung, innere Konflikte, Wachstum, Krisen, persönliche Entwicklung und all die Fragen, die sich im Menschsein und in der Arbeit mit Menschen stellen. So treffen persönliche Erfahrungen auf Perspektiven aus Psychologie und Nervensystem. Nahbar, ehrlich, differenziert.
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„gefühlt gedacht“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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