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Episoden

52 Minuten
Das Weingut blickt auf eine über 300-jährige Geschichte zurück. Es hat sich nach Krisen immer wieder neu erfinden müssen. „Die Zeit des Jammerns ist vorbei, wir wollen und müssen nach vorne blicken“, sagt Stefan Rumpf im Podcast „Kork & Schrauber“. Was tun, wenn man auf 300 Jahre Geschichte blickt, aber die Welt um einen herum wieder einmal Kopf steht? In der zehnten Folge von „Kork & Schrauber“, dem Weinpodcast der Rhein-Zeitung, haben Kristine Bäder und René Harth eine echte Instanz von der Nahe zu Gast: Stefan Rumpf, „Senior-Chef“, vom VDP-Weingut Kruger-Rumpf. Die Geschichte der Familie Rumpf ist eine Erzählung über das Neuerfinden. Wo andere aufgeben, haben die Rumpfs investiert. Ein Credo, das besonders Stefan Rumpf prägte, der den Betrieb 1983 mit gerade einmal 7 Hektar übernahm und zur heutigen Größe führte. Aber auch als Gastgeber sind Rumpfs herausragend: Gemeinsam mit Ehefrau Cornelia, die ein Jahr nach der Betriebsübernahme die erste Straußwirtschaft an der Nahe eröffnete, schuf er ein kulinarisches Aushängeschild, das heute als Restaurant weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt ist. Doch Stillstand gibt es hier nicht. Heute leiten Sohn Georg und seine Frau Julia das Weingut mit derselben Leidenschaft und einem klaren Blick in die Zukunft. „Die Zeit des Jammerns ist vorbei“, heißt es immer mal wieder im Hause Rumpf. Deswegen expandierte Kruger-Rumpf unlängst auch an der Nahe: Mit der Übernahme der Weinberge eines zum Verkauf stehenden Weinguts erweitert der Traditionsbetrieb sein Portfolio für Fachhandel und Gastronomie. Mit dem von Julia Rumpf entwickelten Projekt „Haus Rothenberg“, vergrößert das Familienunternehmen sein Angebot gezielt und setzt dabei neue Akzente im Sortiment. Ob klimatische Herausforderungen oder wirtschaftliche Krisen – im Podcast geht es um die taktische Klugheit, antizyklisch zu investieren, und darüber, wie familiärer Zusammenhalt zur ultimativen Resilienz führt. „Eine inspirierende Geschichte aus der Welt der Spitzenweine, zwischen Bodenständigkeit und mutiger Vision“, findet René Harth.  Das ganze Gespräch gibt es in der neuen Folge von „Kork & Schraube. Jetzt unbedingt reinhören und keine Folge mehr verpassen. Jetzt einschalten! Alle Podcast-Folgen von "Kork & Schrauber - Der RZ-Weinpodcast" gibt es unter www.rhein-zeitung.de/korkundschrauber Weitere Podcast-Formate gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast
1 Stunde 1 Minute
Florian Weingart versteht sich weniger als Weinmacher denn als Bewirtschafter von Land – mit Fokus auf Riesling und Spätburgunder, Biodiversität und bewussten Verzicht auf gängige Konventionen. Darüber spricht er im Podcast „Kork & Schrauber“. Ist Wein anarchisch? Und wo liegen die Grenzen menschlichen Einflusses im Weinberg und im Keller? In der neuen Folge von „Kork & Schrauber“, dem Weinpodcast der Rhein-Zeitung, spricht der Winzer Florian Weingart aus Boppard über Wein als Kulturgut – und über seine Idee vom „anarchistischen Wein“. Das Weingut Weingart liegt am Mittelrhein, etwas außerhalb von Boppard. Vor gut zehn Jahren hat die Familie den Betrieb bewusst aus dem Ort in die Weinberge verlagert und damit einen Ort geschaffen, der dem eigenen Selbstverständnis entspricht. Konsequent zeigt sich das auch beim Verkostungsraum: ein umgebauter Bauwagen – bewusst schlicht und funktional. Er steht exemplarisch für einen Gegenentwurf zu aufwendig gestalteten Vinotheken und inszenierten Erlebniswelten. Rund um das Weingut wächst mehr als nur Wein. In den vergangenen Jahren hat Weingart über 100 Bäume gepflanzt und erinnert damit an die historische Vielfalt der Region, in der Obstbau lange eine wichtige Rolle spielte. Und auch sonst ist in diesem Weingut einiges anders. Die Überschrift "Nachdenken" gehört nicht standardmäßig zum Internetauftritt eines Weinguts. Bei Florian Weingart finden sich unter dieser Rubrik zahlreiche Essays über Wein als Genussmittel, Produkt und Kulturgut. Unter dem Titel „Anarchistischer Wein“ schreibt Weingart beispielsweise: „Das Kulturgut Wein entzieht sich dem Verfügungsrecht des Menschen.“ Dahinter steht die Idee, dass Wein sich nicht vollständig kontrollieren lässt, sondern immer auch von Jahrgang, Lage und Natur geprägt wird. Was er damit genau meint und warum er diese Gedanken öffentlich macht, erklärt Weingart im Gespräch mit den Hosts Kristine Bäder und René Harth. Im Zentrum steht die Frage, wie groß der Einfluss des Winzers tatsächlich ist – und wo der Wein beginnt, eigene Wege zu gehen. Jetzt als neue Folge des Weinpodcasts Kork & Schrauber. Jetzt einschalten! Alle Podcast-Folgen von "Kork & Schrauber - Der RZ-Weinpodcast" gibt es unter www.rhein-zeitung.de/korkundschrauber Weitere Podcast-Formate gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast
1 Stunde 3 Minuten
Die Weinmanufaktur Dagernova in Dernau wurde 2021 schwer von der Flutkatastrophe getroffen. Kurz danach begann der Wiederaufbau. Ex-Vorstand Oliver Swiatek sagt im Podcast „Kork & Schrauber“, dass in jeder Krise auch die Chance auf eine bessere Zukunft steckt. Nach der verheerenden Flutkatastrophe 2021 an der Ahr stand auch die Weinmanufaktur Dagernova in Dernau vor den Trümmern ihrer Existenz. Doch Aufgeben war keine Option. In der achten Folge von „Kork & Schrauber“, dem Weinpodcast der Rhein-Zeitung, begrüßen die Hosts Kristine Bäder und René Harth Oliver Swiatek, den Ex-Vorstand für Vertrieb und Marketing, der von 2024 bis 2026 bei der Winzergenossenschaft tätig war. Allenthalben sieht man im Tal noch die enorme Wucht der Flut, aber es geht deutlich voran. Die Bahnstrecke ist endlich wiederhergestellt und die Touristen kommen wieder ins Ahrtal. Das ist wichtig, denn gerade die Winzerinnen und Winzer brauchen sie jetzt. Swiatek spricht im Podcast über eine emotionale Reise durch die Zeit der „Stunde Null“ bis hin zur architektonischen und strategischen Neuerfindung der Genossenschaft und der dazugehörigen Gastronomie. Er erklärt, warum er trotz der Zerstörung und des rückläufigen Konsumverhaltens fest an eine goldene Zukunft glaubt: Seine Vision ist es, die Ahr als das „deutsche Napa Valley“ zu positionieren – eine Region, die durch Qualität, Tourismus und Innovationsgeist Weltruf erlangt. Diese Ideen entwickelt nicht irgendwer, sondern ein Mann, der lange für die Familie Gallo gearbeitet hat. Diese zählt noch heute zu den amerikanischen Weindynastien und denkt daher von Natur aus groß. Swiatek hat sich dies zu eigen gemacht. Bäder und Harth sprechen mit ihm über seine Vita, die Herausforderungen bei der Renovierung in Dernau und das geschärfte Produktportfolio, das Tradition mit moderner Marktführung vereint. Am Ende ist es ein Gespräch über Resilienz, Mut und die transformative Kraft einer Krise. Und der Podcast gibt eine Antwort auf die Frage: Woher stammt eigentlich der Name Dagernova? Der Podcast ist ein Muss für alle, die Wein nicht nur trinken, sondern die Branche verstehen wollen. Alle zwei Wochen immer samstags gibt es eine neue Folge. Jetzt unbedingt reinhören und keine Folge mehr verpassen. Jetzt einschalten! Alle Podcast-Folgen von "Kork & Schrauber - Der RZ-Weinpodcast" gibt es unter www.rhein-zeitung.de/korkundschrauber Weitere Podcast-Formate gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast
50 Minuten
An der Saar hatte Peter Thelen kurz vor Corona den Mut, mit der Weinmanufaktur Petershof in Konz ein eigenes Weingut aufzubauen. Im Podcast „Kork & Schrauber“ spricht er über die Faszination Riesling und die Philosophie eines puristischen Saar-Stils. „Wenn man ambitioniert als Winzer arbeitet, möchte man auch seinen eigenen Namen auf dem Etikett sehen“, sagt Peter Thelen von der Weinmanufaktur Petershof in Konz. In der neuen Folge von „Kork & Schrauber“, dem Weinpodcast der Rhein-Zeitung, spricht er über den Weg in die Selbstständigkeit, die Herausforderungen einer Weingutsgründung – und darüber, wie ihn prägende Erfahrungen aus Südafrika heute an der Saar begleiten. An der Saar, einem Teil der Moselregion, dominiert der Riesling seit jeher das Bild. Für Thelen ist das zugleich Chance und Verpflichtung. „Das Schöne am Riesling ist, dass ich aus einer Sorte einen ganzen Strauß an verschiedenen Weinen erzeugen kann“, sagt er. Genau diese Vielfalt begreift er aber auch als Herausforderung – nicht nur im Ausbau, sondern ebenso in der Vermittlung an ein Publikum, das sich in der Bandbreite der Stilistiken orientieren muss. Gemeinsam mit seiner Frau Nelly wagte Thelen 2019 den Schritt in die Selbstständigkeit. Die Voraussetzungen schienen günstig: gute Vernetzung in der Region, klare Vorstellungen von Stil und Qualität, viel Erfahrung aus dem In- und Ausland. Doch der Start verlief anders als geplant. Als der erste Jahrgang 2020 auf den Markt kam, erschwerten die Einschränkungen der Corona-Pandemie den Vertrieb. Im Gespräch mit den Hosts Kristine Bäder und René Harth berichtet Thelen, wie das junge Weingut auf diese Situation reagierte und welche Wege der Vermarktung sie heute gehene. Ein besonderes Projekt ist sein erster Crémant, den Thelen im vergangenen Jahr vorgestellt hat. Vier Jahre vergingen von der Lese bis zur Markteinführung. Der Schaumwein steht nicht nur für handwerklichen Anspruch, sondern hat auch eine persönliche Dimension: „Dieser Wein ist auch eine Hommage an meine Frau Nelly“, sagt Thelen. Die neue Folge von „Kork & Schrauber“ zeichnet den Weg eines jungen Betriebs zwischen Aufbruch und Unsicherheit nach – und erzählt von Idealismus, unternehmerischem Risiko und einer eigenen Handschrift. Jetzt einschalten! Alle Podcast-Folgen von "Kork & Schrauber - Der RZ-Weinpodcast" gibt es unter www.rhein-zeitung.de/korkundschrauber Weitere Podcast-Formate gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast
43 Minuten
Der Weinbauingenieur Wolfgang Schäfer hat ein innovatives Getränk aus Weinblättern entwickelt. „Kein Wein“ ist kein Ersatzprodukt, sondern ein eigenständiges Getränk ohne Alkohol. Im Podcast „Kork & Schrauber“ spricht er über seine Idee. Ein alkoholfreies Getränk von der Rebe – aber kein entalkoholisierter Wein: Mit seinem Produkt „Kein Wein“ verfolgt der Oenologe Wolfgang Schäfer einen eigenständigen Ansatz im wachsenden Markt alkoholfreier Alternativen. In der neuen Folge von „Kork & Schrauber“, dem Weinpodcast der Rhein-Zeitung, spricht der Weinbauberater darüber, wie die Idee entstand, welche Rolle seine Arbeit in tropischen Anbaugebieten spielt – und warum das Konzept auch für Winzer wirtschaftlich interessant sein kann. Die Nachfrage nach alkoholfreien Weinen steigt seit Jahren. Gleichzeitig bleibt die Frage, inwieweit diese Produkte geschmacklich mit klassischen Weinen mithalten können. Beim Entalkoholisieren gehen häufig Aromen verloren oder verändern sich deutlich. Parallel dazu entwickelt sich eine neue Kategorie sogenannter Proxy-Getränke: Sie orientieren sich am sensorischen Erlebnis von Wein, verstehen sich jedoch bewusst als eigenständige Produkte. Genau hier setzt Schäfer an. Inspiriert von seiner Tätigkeit in tropischen Regionen, in denen andere Voraussetzungen für den Weinbau gelten, hat er ein Getränk entwickelt, das nicht auf Trauben, sondern auf Weinblättern basiert. „Ein alkoholfreies Getränk von der Rebe“, beschreibt er seinen Ansatz. Für die Herstellung werden große Mengen an Blättern verarbeitet, aus denen in einem mehrstufigen Verfahren Aromastoffe extrahiert werden. „Bei der Vergärung entsteht dabei kaum Alkohol“, erläutert Schäfer im Gespräch mit den Hosts Kristine Bäder und René Harth. Die Produktionsmengen sind derzeit noch begrenzt, doch die Perspektiven sind klar: Neben einer stillen weißen Variante sind auch eine perlende Version sowie ein Rosé geplant. Zugleich könnte das Konzept neue wirtschaftliche Impulse setzen. Die Nutzung von Weinblättern eröffnet zusätzliche Einnahmequellen – gerade für Betriebe, die ihre Wertschöpfung erweitern wollen. Das gesamte Gespräch ist ab sofort im Podcast „Kork & Schrauber“ zu hören. Jetzt einschalten! Alle Podcast-Folgen von "Kork & Schrauber - Der RZ-Weinpodcast" gibt es unter www.rhein-zeitung.de/korkundschrauber Weitere Podcast-Formate gibt es unter www.rhein-zeitung.de/podcast
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Über diesen Podcast

Die Weinjournalistin Kristine Bäder und der Weinentdecker René Harth führen durch die Folgen von „Kork & Schrauber - dem RZ-Weinpodcast“. In der ersten Staffel gibt es zehn Folgen mit jeweils garantiert spannenden Gästen. Das Moderations-Duo bringt geballtes Fachwissen mit. Kristine Bäder ist nicht nur als Weinjournalistin und Jury-Mitglied bei nationalen und internationalen Verkostungen bekannt, sondern kennt mit ihrem eigenen Garagen-Weingut auch die Arbeit im Weinberg aus erster Hand. Ihr zur Seite steht René Harth. Als Weinhändler, Organisator regionaler Genussmärkte in Rheinhessen und Leiter von Männer-Kochkursen weiß er genau, wie man Kulinarik und Wein unkompliziert zusammenbringt. Der Podcast richtet sich sowohl an Einsteiger, die mehr über das Thema Wein und die Hintergründe wissen wollen, als auch an Fortgeschrittene auf der Suche nach Insider-Wissen. Das Credo der beiden: Bloß kein Fach-Chinesisch! Stattdessen wird die Weinwelt in ihrer ganzen Tiefe verständlich und unterhaltsam erklärt. In jeder Episode begrüßen Bäder und Harth einen Gast im Podcaststudio. Mehr Infos unter www.rhein-zeitung.de/korkschrauber
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„Kork & Schrauber - Der RZ-Weinpodcast“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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