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2 Minuten
«Wenn wir einen Weg planen, dann kann es doch anders kommen», sagt Katharina Bänziger. «Für mich ist das eine Einladung, dass wir Gott vertrauen, dass er uns führt.» Das erinnert auch an die Aussage von Jesus Christus, dass er selbst der Weg ist. «Es ist eine Einladung, dass wir planen und den Weg gehen – aber darin auch vertrauen», sagt Thomas Bänziger dazu. Wir sollen offen bleiben, dass uns das Leben auf andere Wege führt. «Wir können darin aber auch erkennen, dass es ebenfalls ein Weg ist – auch wenn er anders daherkommt.»
3 Minuten
Ein kurzer Vers aus einem spannenden Buch aus dem Alten Testament. «Hiob ist ein Buch aus der Bibel, welches die Frage nach dem Leiden stellt», sagt Thomas Bänziger. «Und mittendrin kommt dann seine Erkenntnis, dass sein Erlöser lebt.» «Es ist wirklich eine persönliche Erkenntnis», betont Katharina Bänziger. «Gemeint ist, dass Gott ein Anwalt ist. Einer, der für uns Menschen eintritt.» Und der Schluss des Buches Hiob zeigt, dass er Gott in all seinem Leid gesehen hat.
3 Minuten
«Der Vers gibt uns ein Glaubensbekenntnis. Es gibt nur einen Gott», sagt Thomas Bänziger. Und doch werden andere Götter benannt. «Was sind denn unsere Götzen im Alltag? Zeitfresser? Unser Handy oder unser Auto?» Katharina Bänziger betont nochmals das Bekenntnis «Wir können uns fragen, wem wir dienen. Gott ist der, der uns geschaffen hat. Das soll uns befreien und ermutigen im Alltag.»
3 Minuten
«Das ist schon eine rechte Aufgabe, die hier aufgelistet wird», sagt Katharina Bänziger. «Für mich liegt der Schlüssel in der Grundlage, dass wir Kinder Gottes sind.» Thomas Bänziger erinnert diese Textstelle an ein Buch über Seelsorge. «Wir sollen Menschen einen Takt, eine Struktur geben im Alltag. Den Schwachen sollen wir Kraft geben. Hier wird ein Seelsorgekonzept beschrieben.» Eine Tatsache, die auch an das Leben und Wirken von Jesus Christus erinnert.
3 Minuten
«Mich beeindruckt hier dieser Mut von Petrus», sagt Christine Schliesser. «Dieser Mut, sich zu positionieren. Das finde ich stark». Total im Kontrast zu dem Petrus, der in den Kapiteln vorher erscheint, wo er Jesus verraten hat. «Jetzt haben wir einen Petrus, der hinsteht. Hier ist etwas geschehen, dass mich beeindruckt», fügt Andreas Boppi Boppart an. Jesus gibt diesen Petrus nicht auf.
2 Minuten
«Ich liebe diese Verse», sagt Christine Schliesser. «Was soll das bedeuten? Das ist doch die Kernfrage unserer Existenz.» «Es ist schon mal die bessere Frage als die Frage nach dem Warum. Diese Frage hier, die geht tiefer», sagt Andreas Boppi Boppart. «Ich habe mir im Alltag eher die Frage nach dem Wo angewöhnt.»
3 Minuten
«Ich mache Zaubertricks als Hobby», sagt Andreas Boppi Boppart. «Da kommt auch immer wieder die Frage, wie das denn möglich ist. Und hier im Text kommt das ja auch – plötzlich verstehen sich alle.» Christine Schliesser gefällt der Humor, der hier durchdringt. «Sich da von Gott überraschen zu lassen finde ich grossartig». Beide sind sich einig, dass sie gerne mehr von den grossen Taten Gottes berichten möchten, so wie es auch dieser Textabschnitt betont.
3 Minuten
«Das ist die Bibelstelle, die bei mir primär eine Eifersucht weckt», sagt Andreas Boppi Boppart. «Ich wünschte mir, ich könnte heute auch in fremden Sprachen reden.» Christine Schliesser betont, dass hier fromme Menschen zusammenkommen. «Fassungslos hörten sie zu. Gott wirft hier die gängigen Gottesvorstellungen durcheinander.» Die Geschichte verbindet verschiedene Kulturen und Sprachen miteinander. Eine Hoffnung für Menschen, die im Alltag das Gegenteil erleben.
3 Minuten
«Hier werden die Augen für eine ganz andere Realität geschärft», sagt Christine Schliesser. «Züngelndes Feuer – plötzlich nimmt man das wahr. Das finde ich total spannend.» Andreas Boppi Boppart erinnert sich an ein Erlebnis aus seiner Militärzeit in der Lawineneinheit: «Wir sassen mal drei Tage wegen einem Schneesturm fest. Da habe ich beten gelernt, der Sturm war so stark.» Auch wenn eigentlich Panik angesagt wäre, ist Gottes Gegenwart da und eröffnet eine neue Dimension.
3 Minuten
Die Jünger schauten nach oben, nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren ist. «Gott hat uns aber auch mitten ins Leben gestellt», sagt Thomas Bänziger. «Auffahrt soll uns auch daran erinnern.» Katharina Bänziger betont noch eine weitere Seite. «Wir sollen auch mit einem Auge den Himmel im Blick behalten. Jesus wird von dort zurückkehren.» Das weist auf eine Spannung hin, die man nicht wegdiskutieren kann. «Ich finde es so freundlich, dass Gott hier diese Engel schickt, die den Jüngern die Situation erklären. Das tröstet mich.»
3 Minuten
«Diese Wolke ist für mich nicht überraschend», sagt Katharina Bänziger. «Wenn wir in der Bibel schauen, dann erscheint diese Wolke an vielen Stellen. Immer da, wo Gott auftaucht, ist eine Wolke». Dieses Bild wird in der Bibel für die Herrlichkeit und die Präsenz von Gott benutzt. Thomas Bänziger betont einen anderen Gedanken. «Auffahrt bedeutet, dass Jesus zu Gott geht und uns ein Stück dahin mitnimmt. Nicht erst dann, wenn man stirbt: sondern jetzt schon. Wir erhalten jetzt schon diese Perspektive von oben.»
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«Ich bin zuerst mal über das Timing gestolpert», sagt Thomas Bänziger. «Das richtige tun, zur richtigen Zeit». «Gott durchkreuzt unsere Erwartungen. Das zeigt dieser Vers deutlich», sagt Katharina Bänziger dazu. «Er bringt ein anderes Reich als von ihm erwartet wird». Das im Text verwendete Wort der Kraft lautet im griechischen Original «Dynamis». «Eine Kraft, die wortwörtlich unsere Grenzen sprengen kann.»
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Dieser Start der Auffahrtsgeschichte deutet darauf hin, dass eine Verheissung erfüllt wird. «Schon Johannes hat das in den Evangelien erwähnt. Er spricht von einem, der da kommt und mit Feuer und dem Heiligen Geist taufen wird», sagt Katharina Bänziger. Jesus sagt seinen Jüngern, sie sollen auf diesen Moment warten. «Das Warten auf diesen Geist passt zu Pfingsten», ergänzt Thomas Bänziger. «Die Juden haben die Tage bis zu diesem Moment gezählt. Das hat auch mit uns zu tun. Wir können jeden Tag auf Gottes Wirken warten.»
3 Minuten
Dieser Abschnitt ist Teil des Segensgebets von König Salomo. Er hat damit den Tempel gesegnet. «Das erinnert mich an meine Heimat. Da gibt es alte Fachwerkhäuser mit der Innschrift ‹An Gottes Segen ist alles gelegen›», sagt Christine Schliesser. Salomo betont an dieser Stelle aber auch, dass man diesen Beistand von Gott immer wieder braucht im Leben. «Das ist auch mein innerer Schrei», ergänzt Andreas Boppi Boppart. «Die Gegenwart Gottes tut uns gut, gerade auch in herausfordernden Zeiten.» Die Erinnerung an das Gute hilft auch, dass man hoffnungsvoll in die Zukunft blicken kann.
3 Minuten
Jesus zieht sich allein zurück und betet am frühen Morgen. «Das ist eine der wenigen Stellen, bei denen Jesus bei mir ein paar Sympathiepunkte verliert. Allein sein und früh aufstehen – da bin ich nicht wirklich der Typ dafür», sagt Andreas Boppi Boppart. Christine Schliesser zitiert Dietrich Bonhoeffer und sagt: «Wer nicht allein sein kann, der hüte sich vor Gemeinschaft.» Allein sein können – mit sich und Gott – das kann eine Herausforderung sein.