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2 Minuten Bibel Archiv

161 Episoden
2 Minuten
«Es geht um ziemlich viel in dem Text: Himmel, Hölle und Ewigkeit», sagt Johannes Tschudi. Dieser Vers könnte die Grundlage für eine ausufernde theologische Diskussion über Himmel und Hölle werden. Doch dafür reicht die Zeit nicht. «Aber was heisst das für unseren Alltag?», fragt sich Mimi. «Wie können wir uns von Gottes Geist leiten lassen?»

Ewiges Lob

2 Minuten
Hohe Ansprüche, die hier der Betende an sich selbst stellt. Wohl das Zeugnis einer starken Euphorie, die er erlebt. In guten Zeiten fällt es uns leicht dankbar und freudig zu sein. Doch können wir Gott auch dann preisen, wenn wir in schwierigen Zeiten stecken? Das fragen sich Mimi Grauli und Johannes Tschudi im Gespräch.
2 Minuten
Ein klarer Imperativ wird hier formuliert! Ein Ausdruck von Hilflosigkeit? Für Mimi Grauli eine Ermutigung: «Es ist schön zu wissen, dürfen wir Gott gegenüber so flehen.» Johannes Tschudi versteht den Vers so, dass der Beter fast schon Angst hat um Gott: «Das ist doch ein sehr menschlicher Zug, dass wir manchmal denken, wir müssten Gott verteidigen.»
2 Minuten
Mit diesen Worten schickt Abraham seinen Diener auf eine wichtige Mission. Und ist es nicht eine schöne Zusage zu wissen, dass wir auf unseren Wegen begleitet sind und Gott uns nicht allein lässt? Ein Segen, der uns auch heute noch ermutigen kann, finden Mimi Grauli und Johannes Tschudi.
2 Minuten
Ein hoher Anspruch, der Jesus hier ausspricht: Er setzt sich gleich mit Gott dem Vater. Für Johannes Tschudi klärt sich damit die Frage, zu wem man eigentlich beten soll: «Es sind sowieso beide da, es spielt gar keine Rolle.» Oder wie Mimi Grauli sagt: «Sie teilen Schmerz, Freude und Sehnsüchte.»
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«Dieser Start ist ganz drastisch. Diese Wortwahl! In einer anderen Übersetzung ist hier sogar vom elenden Menschen die Rede», sagt Tobias Rentsch. «Ich fühle mich grundsätzlich glücklich im Leben. Das ist eine Spannung.» Und doch gibt es Momente im Leben, wo man lieber nicht drinstecken würde. «Mich beruhigt das auch ein wenig, dass sogar Paulus diese Spannung kennt», ergänzt Evelyne Baumberger. Auch wenn wir als Menschen oder als gesamte Schöpfung geliebt sind, sind wir auf die Hilfe von Gott angewiesen.
3 Minuten
«Man hört dieses Aber», sagt Evelyne Baumberger. «Im vorderen Teil des Verses geht es um den Dieb, der kommt, stiehlt und tötet. Da ist die Aussage von Jesus ein starker Kontrast dazu.» Für Tobias Rentsch ist klar, dass uns Jesus etwas geben und nicht etwas wegnehmen will. «Alles andere ist eine völlige Fehlinterpretation von Religion.» Der Dieb bezieht sich auf all das, was mir selbst nicht guttut. «Das Leben mit Gott ist das Gegenteil», ergänzt Evelyne.
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Ein bekannter Vers, der auch oft missverstanden werden kann. «Ich habe mich immer gefragt: Stimmt das, was hier steht? Gott als eine Art Cola-Automat?», sagt Tobias Rentsch. Für Evelyne Baumberger könnte es auch eine Zukunftsvorstellung sein. «An einem Tag, irgendwann, wird das so werden. Es ist eine Art Vertröstung.» Gerade als Pfarrperson kann das auch spannungsvoll sein. «Seelsorger zu sein bedeutet, dass ich dieser Person zuhöre und aushalte», sagt Tobias abschliessend.
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«Ich finde bei diesem Text spannend, dass das ewige Leben so eng mit der Verherrlichung von Jesus zusammenhängt», sagt Tobias Rentsch. In der Verherrlichung erhalten Menschen das ewige Leben – oder umgekehrt. Für Evelyne Baumberger ist der Begriff etwas sperrig. «Beim ewigen Leben geht es auch um das volle Leben. Die Menschen fühlen sich darin angenommen. Damit wird Jesus verherrlicht.» Mit dem Tod von Jesus beginnt etwas Neues, das weitergeht.
2 Minuten
Ein kurzer Ausschnitt aus einem typischen Psalm aus der Bibel. Es geht um Verfolgung und Angst. Evelyne Baumberger sieht darin ein Gebet: «Gott, ich spiele in deinem Team, hilf mir doch jetzt!» Tobias Rentsch sieht darin die Treue Gottes. «So wie die ganze Spanne des Lebens, die zeigt, wie Gott wirkt.» Es ist eine Erinnerung an das Gute, das Gott im Leben bewirken kann.