2 Minuten Bibel Archiv
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«Der Tod von Christus am Kreuz allein macht uns frei», meint Lorena Marti. Dieser Vers schenkt uns damit einen Fokus, denn: «Schnell kommen wir in Gefahr, uns zu sehr auf die äusseren Formen des Glaubens zu fokussieren», meint Pascal Götz. Zentral ist beispielsweise nicht, wie wir beten oder Bibel lesen: Zentral ist die Beziehung zu Jesus.
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Obwohl das Volk Israel erlebt hat, wie Gott die Israeliten gerettet und aus der Sklaverei in Ägypten geführt hat, kommen sie an den Punkt, wo sie an ihm zweifeln. Sie wollen nicht weiter auf ihn vertrauen. Auf diese Geschichte spielt dieser Vers an. «Es ist fast wie eine Warnung, die besagt: Bleib an Gott dran», sagt Pascal Götz. Lorena Marti ergänzt: «Es stellt sich auch immer die Frage: Wo schaust du hin? Schaust du auf Gott?»
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Dieser Vers ist eine Ermutigung für das Volk Israel, das im Exil ist. Gott spricht ihnen zu: «So wird es nicht für immer sein.» «Diese Zusage ist ultrastark», meint Pascal Götz. Gerade weil das Volk Israel in einer solch schwierigen Lage ist. «Schön ist auch das Bild von der Mutter, die ihren Säugling stillt. Eine grosse Zuneigung und unglaubliche Liebe», ergänzt Lorena Marti. Eine Zusage der Hoffnung, die zeigt, dass auch schwierige Situationen ein Ende finden.
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«Ein happiger Text», meint Pascal Götz. Auf jeden Fall ein Vers, der in seiner Aussage ziemlich klar ist. «Lass uns auch einmal aushalten, dass gewisse Texte etwas schwarz-weiss sind», ergänzt Lorena Marti. Dieser Text fordert uns auf, uns auf Gott auszurichten und ein Leben in Liebe zu führen. Und gut zu wissen: Gott wird dich bewahren.
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«Wenn ich in der Dunkelheit unterwegs bin, muss ich damit rechnen etwas zu übersehen und vielleicht darüber zu fallen», sagt Pascal Götz. «Ich bin eingeschränkt in meinen Bewegungen.» Licht gibt uns also die Möglichkeit klar zu sehen. Und: «Wenn wir sehen, nimmt uns das auch die Angst», ergänzt Lorena Marti. Jesus schenkt also Durchblick und Sicherheit.
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«Hier wird zugesagt, dass Gott uns genug gibt», sagt Evelyne Baumberger. «Es geht hier nicht um einen Eimer, der gefüllt wird. Es geht um die Fülle, das Genug», ergänzt Tobias Rentsch. Doch was machen wir mit Menschen, die nicht genug haben? «Es ist ein Miteinander. Das, was wir haben, ist anvertraut. Deshalb sollen wir es auch weitergeben.»
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«Das ist ein richtiger Postkarten-Vers», sagt Evelyne Baumberger. «Diese Aussage steht an verschiedenen Orten in der Bibel.» Zum Beispiel beim Propheten Daniel. Da kommt ein Engel, der ihn ermutigt und stärkt. Tobias Rentsch fragt sich, ob man den Mut verordnen kann. «Es gibt auch Momente, in denen das nicht so einfach ist.» Es kommt dabei eine Beziehung zum Ausdruck: Gott oder ein Mensch ist mit mir unterwegs.
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«Hier wird eine kapitalistische Logik über den Haufen geworfen», sagt Tobias Rentsch. Denn direkt im Anschluss an diesen Text sind alle eingeladen, dass sie dazukommen. «Wir sind so getrieben von kaufen und verkaufen. Wir sind Teil davon, haben aber auch eine Verantwortung für andere, die das nicht sind.»
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Paulus ist hier auf seiner Reise nach Rom. Mitten im Sturm haben sie Angst, dass sie diese Situation nicht überleben. «Das ist typisch Gott, dass er hier einen Engel schickt und dieser sagt, dass sie sich nicht fürchten sollen», sagt Evelyne Baumberger. «In der heutigen Zeit denke ich gleich an all die Flüchtlinge, die übers Mittelmeer fahren. Da geht die Geschichte anders aus». Gott nimmt uns in die Verantwortung, dass wir uns um solche Schicksale kümmern.
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«Ich höre hier das Gefühl einer Enttäuschung heraus», sagt Evelyne Baumberger. «Wenn man etwas macht und es gelingt nicht. Das kenne ich sehr gut». Auch Tobias Rentsch kennt solche Situationen. «Manchmal setzt man all seine Kraft ein und es zahlt sich nicht so aus, wie man gern hätte.» Man kann alles richtig machen und trotzdem gelingt es nicht. «Dass Gott für den Lohn und das Recht sorgt, kann dann auch ein schwacher Trost sein», ergänzt Baumberger. Tobias Rentsch sieht das anders: «Gott hat gesehen, was ich mache.»
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Traurig sagte Marta zu Jesus: «Herr, wärst du hier gewesen, würde mein Bruder noch leben. Aber auch jetzt weiss ich, dass Gott dir alles geben wird, worum du ihn bittest.»
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Dann segnet der HERR, euer Gott, euch bei eurer Arbeit und schenkt euch alles im Überfluss.
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So konnte er (Jesus) den Jüngern des Johannes antworten: «Geht zu Johannes zurück und erzählt ihm, was ihr miterlebt habt: Blinde sehen, Gelähmte gehen, Aussätzige werden geheilt, Taube hören, Tote werden wieder lebendig, und den Armen wird die frohe Botschaft verkündet.
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Ruth ist Moabiterin, keine Israelitin. Trotzdem hat sie sich dazu entschieden, an den Gott Israels zu glauben und ihm zu vertrauen. Mimi Grauli muss da an ihre Kindheit denken: «Wenn wir etwas verloren hatten, sagte unser Vater immer: ‹Du musst nicht suchen gehen, sondern finden.›» Auch Ruth will bei Gott Schutz finden. «Das will ich auch in meinem Alltag so umsetzen. Mit vollstem Vertrauen bei Gott Sicherheit finden, wenn ich es brauche.»
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«Gott ist viel zu gross und viel zu krass für uns», meint Johannes Tschudi. Erst dadurch, dass Gott in Jesus Mensch geworden ist, konnten wir seine Herrlichkeit überhaupt erkennen. «Und mit Jesus kommt auch Barmherzigkeit in unsere Welt», ergänzt Mimi Grauli.