2 Minuten Bibel Archiv
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Dieser Vers stammt aus einem Brief von Petrus. Er schreibt ihn an Christen und Christinnen, die noch nicht so lange im Glauben sind und Jesus nicht mehr gekannt haben. «Das zeigt, welche Aktualität die Bibel hat», erklärt Johannes Tschudi. «Auch wir haben Jesus nicht gesehen. Trotzdem dürfen wir an ihn glauben.» Und Mimi Grauli ergänzt: «Scheinbar scheint die Zeit dem Ganzen keinen Abbruch getan zu haben. Die Begeisterung für Jesus bleibt auch Jahrhunderte später bestehen.»
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«Dieser Vers ist aus dem Alten Testament und fasst gut zusammen, was Gottes Plan mit uns Menschen ist», startet Johannes Tschudi das Gespräch. «Es ist wie eine Liebeserklärung.» «Und schön ist, dass Gott zu uns kommt. Er wohnt bei uns», führt Mimi Grauli weiter aus. Das heisst auch: Wir müssen Gott nicht an einem spezifischen Ort suchen, sondern er lässt sich in unserem Alltag finden.
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Johannes Tschudi hat zu diesem Vers eine interessante Anekdote: «Zwei Personen haben mir erzählt, dass sie als Kinder jeden Tag dafür beteten, dass Jesus kommt. Denn solange sie dafür beteten, würde er laut diesem Vers nicht kommen.» Mimi Grauli lacht: «Das zeigt einmal mehr, dass wir es gar nicht wissen können und auch nicht müssen. Sondern wir sollen einfach jeden Tag mit Jesus leben.»
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«Schön an dieser Stelle finde ich, dass Gott uns bereit macht. Der erste Schritt kommt von ihm», sagt Mimi Grauli. «Ja, Gottes Gnade bereitet uns vor und macht uns fähig», stimmt Johannes Tschudi zu. Wir dürfen also wissen, dass Gott uns hilft seinen Willen zu tun.
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Die Pharisäer wollen Jesus mit einer Fangfrage in eine Falle locken. Aber mit seiner Antwort haben sie nicht gerechnet. «Jesus ermutigt uns an dieser Stelle dazu, unseren Verstand zu nutzen», meint Mimi Grauli. «Es ist nicht immer alles schwarz-weiss. Wir müssen lernen abzuwägen, was nun dran ist», ergänzt Johannes Tschudi.
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In dieser Textstelle geht es um das Evangelium. Gott hat seinen Sohn auf die Erde geschickt. Das hält Gott bereit für alle, die ihn lieben. «Das, was Gott hier geplant hat, ist unvorstellbar. In unseren Geschichten ist das aber ein Element, das immer wieder vorkommt», sagt Matt Studer. Sein Leben für andere Menschen hingeben? «Als Eltern würde man das ja auch machen für sein Kind», sagt Rahel Studer dazu. «Wir sind das Abbild von ihm, die Idee kommt von ihm. Das Unvorstellbare könnte aber auch das Angebot der Beziehung zu Gott sein.»
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Ein Satz aus der Bergpredigt. «Mir kommt eine Textzeile aus einem Lied in den Sinn», sagt Rahel Studer. «Dabei geht es um ein Königreich, welches ganz anders funktioniert. Das ist hier auch so.» Vermutlich ist es eine Frage der Perspektive. Matt Studer fragt sich, ob man dann auch keine Pensionskasse braucht im Alter. «Es geht mehr um eine Priorisierung und die Frage, um was sich mein Leben dreht.»
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«Wir sollen nicht denken und dann doch an ihn denken», stellt Matt Studer schmunzelnd fest. «Der Unterschied ist, dass wir zuerst an Gott denken sollen. Die Beziehung zu ihm ist der Anfang aller Weisheit.» Rahel Studer betont, dass wir auch unserem eigenen Verstand vertrauen dürfen. «Wir dürfen ihn benutzen. Am Schluss geht es darum, worauf ich mich dann verlasse. Wenn ich die Weisheit von ihm erwarte, dann kann ich den Verstand auch auf eine andere Art nutzen.» Der Glaube geht all dem voraus.
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«Die Wahrheit in Liebe zu sagen: Das tönt gut, ist aber gar nicht so einfach», sagt Rahel Studer. «Unsere Schweizer Kultur ist sehr höflich, da sagt man nicht wirklich, was man denkt.» Für Matt Studer geht es noch um etwas anderes: «Um schwierige Themen. Wenn man jemanden wirklich liebt, dann möchte man ihn ja auch auf schwierige Dinge hinweisen. So dass er die Chance hat, sich zu verändern.»
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«Ein hochspannender Vers – in dieser Übersetzung fehlt aber ein Schlüsselwort. Es geht darum, dass wir in Jesus bleiben», sagt Thomas Bänziger. Jesus hat in einer grossen Abhängigkeit gelebt: Er hat das getan, was sein Vater ihm gezeigt hat. «Das ist der Kern», sagt auch Katharina Bänziger. «Jesus hat das vorgemacht. Er ist nahe beim Vater geblieben. Das heisst für mich, dass ich in diesem Vertrauen und in der Abhängigkeit mit Gott leben darf.»
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«Ganz ehrlich: Ich habe da eine grosse Frage», sagt Katharina Bänziger. «Was meint Jesaja mit dieser Aussage, dass Gott alles ausführt, was er beschlossen hat?» Mitten im Gericht lobt Jesaja seinen Gott. «Gott hat beschlossen, dass er uns liebt und mit uns den Weg gehen will.» Für Thomas Bänziger zeigt sich das an dieser Textstelle. «In den Herausforderungen haben die Menschen erlebt, dass Gott da war und den Weg mit ihnen gegangen ist.»
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Wörtlich heisst es, dass das Herz des Menschen seinen Weg plant, aber der Herr lenkt seinen Weg. «Mich verunsichert das manchmal im Alltag», sagt Thomas Bänziger. «Ich weiss gerne was auf mich zukommt.» Doch dann kommt es oft anders. Katharina Bänziger erlebt das diametral anders. «Für mich hat das etwas Tröstliches. Gott lenkt meinen Weg auf einen sicheren Boden.» Gott durchkreuzt unsere Pläne. Das kann schlussendlich aber auch zu einem besseren Ende führen. Er führt nicht in die Sackgasse, er hat einen Weg bereit.
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«Dieser Vers ist zu gut, um wahr zu sein», sagt Thomas Bänziger. Der Überfluss an Gnade wird schon durch die Wortwahl deutlich. «Paulus hat das ganz bewusst gewählt», ergänzt Katharina Bänziger. Der Kontext der Textstelle ist eine Spendensammlung. «Fröhlich geben können wir nur dann, wenn wir überzeugt sind, dass Gott für uns schaut.» Es geht um die Grundhaltung, wie wir mit Geld umgehen können.
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Thomas Bänziger stellt zu Beginn die Frage nach dem Gottesbild. «Steckt da nicht ein Gottesbild von einem Polizisten dahinter? Einer, der alles sieht?» Wenn es einen Gott gibt, der alles sieht, kann das bedrohen, aber auch befreien. «Wie in einem Glashaus. Das kann auch authentisch wirken.» Katharina Bänziger ergänzt und sagt: «Wenn alles transparent ist, dann kann dies auch Gerechtigkeit erwirken. Alles liegt offen da.» Wichtig ist aber auch der Kontext, die anderen Verse um die Textstelle herum. Da geht es darum, dass Jesus Christus für uns einsteht und selbst schon die Gerechtigkeit erwirkt.