2 Minuten Bibel Archiv
161 Episoden
3 Minuten
Seid jederzeit fröhlich, dankbar in allen Dingen. «Wohl kein Spruch, den wir uns am Kühlschrank aufhängen», sagt Thomas Bänziger. «Der Satz kann uns triggern.» Für Katharina Bänziger ist entscheidend, was wir denn unter dieser Freude oder Fröhlichkeit verstehen. «Es geht nicht um äussere Umstände. Es geht um eine innere Freude, die zuerst mal nichts mit unserem Äusseren zu tun hat.» Beide sind sich einig, dass diese Freude von oben kommt. «Jesus Christus ist da und gibt uns einen Boden im Leben.»
3 Minuten
Der Zorn, Ärger und die Selbstbeherrschung werden im Buch der Sprüche an mehreren Orten erwähnt. «Dass wir weise durchs Leben gehen können, dann ist das ein wichtiges Thema», sagt Thomas Bänziger. In der Zeit der Bibel war es normal, dass man als Volk eine Stadt erobert hat. «Langsam sein zum Zorn, das ist eigentlich eine Eigenschaft Gottes», ergänzt Katharina Bänziger. «Man spürt, wenn Menschen kurz vor dem Ausrasten sind. Da kann das eine wichtige Lektion sein.»
3 Minuten
«Mir gefällt, wie alltagsnah Paulus hier ist», sagt Katharina Bänziger. «Das Evangelium ist praktisch, mitten im Leben. Es braucht Menschen, die einander ermutigen.» Für Thomas Bänziger ist dieser Abschnitt eine Art Blumenstrauss von Angeboten. «Das Evangelium, der Glaube – da gibt es so viele Hilfen fürs Leben. Es braucht aber andere, die das auch leben und an andere übermitteln.»
3 Minuten
Dieser Textabschnitt ist der letzte Vers der Bibel. «Deshalb hat er auch ein Gewicht», sagt Thomas Bänziger. «Die ganze Botschaft der Bibel endet mit der Liebe und der Gnade.» Bis heute leben wir in der Spannung, dass Jesus Christus wiederkommt. Für Katharina Bänziger ist das auch ein Schlüssel. «Dass die Gnade mit uns ist, hilft uns, diese Spannung auszuhalten. Ich weiss, dass Gott an mir seine Freude hat.»
3 Minuten
König David schreibt dieses Gebet, diesen Psalm an Gott. «Der hat ja wirklich viel erlebt. Er musste sich verstecken, er wurde fast getötet. Sehr realistisch, was er hier schreibt», sagt Katharina Bänziger zu dieser Textstelle. «David ist dankbar. Bei all dem Schwierigen, das auch wir erleben, können wir Gottes Beistand erleben», ergänzt Thomas Bänziger. «Die kleinen und die grossen Wunder können uns im Alltag ermutigen.»
2 Minuten
«Wir haben einen Gott über die ganze Schöpfung. Wie krass ist denn das?», freut sich Lorena Rüegg und Pascal Götz ergänzt: «Gott ist nicht nur da für einzelne. Er kümmert sich nicht nur um diejenigen, die sich Christen nennen.»
2 Minuten
Wenig ist so sicher wie der Tod. Denn sterben müssen wir alle. Das kann Angst auslösen. Aber: «Das ist das Kernstück des christlichen Glaubens. Dass wir wissen: Der Tod ist nicht der Schlusspunkt. Es gibt ein Leben nach dem Tod», sagt Pascal Götz. Das schenkt uns Zuversicht, denn: «Wir dürfen wissen, das Leben da hat nicht das letzte Wort. Jesus hat das letzte Wort», erklärt Lorena Rüegg.
2 Minuten
In der Welt suchen wir nach Erfolg, Ansehen und Leistung. Aber Jesus hat einen anderen Blick, sagt Lorena Rüegg: «Für ihn zählt, was ewigen Wert hat: Sanftmütigkeit, Wahrheit und Vergebung.» Pascal Götz ergänzt: «Jesus hat das nicht nur gesagt, sondern auch vorgelebt. Gott macht nicht die Grossen noch grösser, er erhöht die Schwachen.»
2 Minuten
Gott ist der Baumeister von allen Dingen. Das heisst auch, er trägt die Verantwortung. Trotzdem dürfen auch wir Verantwortung übernehmen im Leben, uns aber auch bewusst sein: «Gott steht hinter allem, was ich tue und tun kann», meint Lorena Rüegg. Pascal Götz fügt hinzu: «Wir dürfen Lob annehmen, aber auch im Wissen, wer uns befähigt.»
2 Minuten
Für Pascal Götz ist dies einer seiner Lieblingsverse zum Thema Spenden, weil es eine neue Perspektive gibt: «Paulus bringt hier Freiheit rein. Dass man sich nicht fragen soll: Wie viel muss ich geben, sondern wie viel kann ich?» Und Lorena Rüegg ergänzt: «Wir können auch grosszügig geben, weil Gott der wahre Besitzer ist von allem. Wir dürfen verwalten.»
2 Minuten
«Jesus ist hier unterwegs zu einer anderen Wundergeschichte», sagt Mirjam Merz. «Und dann lässt er sich unterbrechen.» Die Frau, die an Blutfluss leidet, kommt dazwischen. Für Thomas Zingg ist das bereits ein erster Kern der Geschichte. «Ein erstes Takeaway, dass sich Jesus von seinem eigentlichen Plan abbringen lässt.» Die Frau, die Jesus hier berührt, galt in der damaligen Gesellschaft als unrein. «Und Jesus sieht sie an, interessiert sich für sie und heilt sie anschliessend.»
3 Minuten
«Ein Abschnitt aus einem Trostbuch. Gott will seinem Volk damit wieder neue Hoffnung geben», sagt Thomas Zingg zu diesem Vers. Gott gibt seine Zusage, dass eine bessere Zeit kommt. «Die Menschen sind verzweifelt in dieser Situation», ergänzt Mirjam Merz. «Und hier zeigt Gott, dass er seine Leute nicht vergisst. Das können wir auch für uns übertragen: Gott wird am Schluss da sein.»
3 Minuten
«Dieses Kapitel ist bekannt dafür, dass Jesus für seine Jünger betet», sagt Mirjam Merz. «Ein tiefer Moment, indem er die Gegenwart von Gott sucht.» Eine Art Vorbereitung darauf, was noch kommt. «Das soll uns ein Vorbild sein», ergänzt Thomas Zingg. «Wir sollen uns nicht verstecken, sondern ein Teil der Welt sein und bleiben».
2 Minuten
Diesen Psalm hat König David während seiner Flucht geschrieben. «Er hat sich in einer Höhle versteckt und wurde mit dem Tod bedroht», ergänzt Mirjam Merz. «Solche Höhlenmomente kennen wir sicher auch», knüpft Thomas Zingg an. Zeiten, in denen man auf Gott vertrauen darf. «Und doch haben wir keine Garantie, dass er zu uns schaut. Aber gibt es eine Alternative, die besser ist?»
2 Minuten
Das ist der Schluss der Rede von Paulus in Athen auf dem Areopag. «Er spricht mit Philosophen über den unbekannten Gott», sagt Mirjam Merz. «Und sie spotten dann, als Paulus die leibliche Auferstehung erwähnt.» Das war für diese Männer unverständlich. «Die Rede von Paulus passt genau in die Situation», betont Thomas Zingg. Für ihn ist das eine Regel, die man heute auch in der Kommunikation beachten kann. «Wir sollten mehr kontextualisieren. Also anknüpfen bei den Themen, die auch die Leute bewegen.»