2 Minuten Bibel Archiv
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«Mir gefällt an diesem Gleichnis, dass eigentlich beide Männer wissen, dass es einen Felsen gibt. Aber nur der eine baut sein Haus darauf. Entscheidend ist also, was man tut – nicht, was man weiss», meint Lorena Rüegg. Und Pascal Götz ergänzt: «Wenn wir ebenso handeln, wie Jesus uns sagt, dann können wir auch Stürme aushalten»
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«Dieser Vers ist so unglaublich ehrlich. Er zeigt, dass auch Leute mit tiefem Glauben Krisen und Angst erleben können», sagt Lorena Rüegg, «aber es steckt auch die Hoffnung drin, dass wir in diesen Krisen nicht allein sind.» Und gerade diese Ehrlichkeit spricht auch Pascal Götz an: «Wir dürfen Gott sagen, wenn wir etwas schlimm finden. Das gehört dazu.»
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In der Geschichte des Volk Israels gibt es immer wieder Momente, in denen das Volk nichts mehr mit Gott zu tun haben will. Und dann drängt er sich ihnen nicht auf. Lorena Rüegg meint dazu: «Dieser Vers kann auf den ersten Blick hart wirken. Aber er zeigt eigentlich auf, dass Gott eine echte Beziehung will. Liebe funktioniert nicht nach Zwang.» «Und es heisst, dass Gott sich immer wieder finden lässt, wenn wir das wollen. Der Weg zurück bleibt offen», ergänzt Pascal Götz.
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Dieser Vers ist aus einem Loblied von Daniel, an dem Gott gerade ein grosses Wunder getan hat. Lorena Rüegg ist beeindruckt vom letzten Teil: «Bei Gott liegen Weisheit und Macht. Anders als bei uns Menschen. Da beobachten wir immer wieder, wie Leute ihre Macht nicht weise nutzen oder weise sind, aber keinen Einfluss haben.» Pascal Götz ergänzt: «Das zeigt uns auch wieder, dass die Macht der weltlichen Herrscher immer begrenzt ist und nicht von ewiger Dauer.»
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Dieser Vers begleitet Pascal Götz schon lange. Er hat ihn bekommen, als er das Amt als Pastor gestartet hat. Und der Vers zeigt: «Wenn ihr Leben bringen wollt, müsst ihr nahe bei Jesus sein.» Und Lorena Rüegg ergänzt: «Der Vers zeigt auch, dass Gott uns erwählt und ruft. Wir müssen also nichts tun, um Gottes Aufmerksamkeit zu wecken. Er ruft uns zuerst.» Ein grosser Zuspruch.
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Dieser Vers hat die damalige Leserschaft sicher provoziert. «Paulus nimmt da das auserwählte Volk der Juden, wirft es in einen Topf mit allen anderen und sagt: Das ist eine Suppe», bringt es Christine Schliesser auf den Punkt. Das ist auch heute noch eine Herausforderung: Wir gruppieren uns gerne mit Gleichgesinnten. Aber bei Gott ist das anders, ergänzt Andreas Boppi Boppart: «Bei Gott gibt es keinen Unterschied. Da ist einfach der Mensch.»
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Wenn uns Gutes geschieht, sollen wir das unbedingt verinnerlichen. Es kann uns Kraft geben in schwierigen Zeiten. Deshalb der Tipp von Andreas Boppi Boppart: «Es ist gut, wenn wir lernen Glaubensproviant zu sammeln.» Und für die Vergesslichen wie Christine Schliesser: «Es hilft Listen zu führen.»
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«Da geht’s um richtig viel Geld», sagt Christine Schliesser. So ein Acker ist eine Menge wert. Und damals in der Zeit der frühen Christen wurde noch viel geteilt. Es waren sozusagen die Flitterwochen des Christentums. Aber diese Zeit währte nicht ewig, auch bei den ersten Christen kamen Probleme auf. Andreas Boppi Boppart meint, dass sich bei der Grosszügigkeit immer folgende Frage stellt: «Was ist meine Haltung? Warum will ich grosszügig sein?»
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Hanna hat jahrelang für ein Kind gebetet und dann endlich wird ihr Wunsch erfüllt: einen kleinen Sohn, den Samuel. Aber sie hat Gott versprochen: Wenn sie ein Kind bekommt, soll es ihm dienen. Und so bringt sie ihn zu einem Priester. «Als Mama finde ich diese Vorstellung ganz furchtbar. Das eigene Kind so jung wegzugeben», sagt Christine Schliesser. Und Andreas Boppi Boppart meint: «Rückblickend bin ich froh, hat Gott nicht alle meine Gebete erhört.»
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Das ist das Ende zwischen dem Gespräch von Jesus und Nikodemus. «Er will mit Jesus diskutieren und kommt in der Nacht», sagt Tobias Rentsch. «Das ist ein Seitenhieb für den Gelehrten.» Das Licht macht eine Handlung beurteilbar. «Richten ist aber kein Strafen, sondern man schaut hin, was der Wahrheit entspricht», ergänzt Evelyne Baumberger. «Das macht das Licht sichtbar.»
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Die Gemeinde betet hier für Petrus, der in Gefangenschaft ist. «Das ist für mich eine schöne Erinnerung», sagt Tobias Rentsch. «Es ist schön zu wissen, wenn jemand betet. Das ermutigt mich.» Für Evelyne Baumberger ist es auch eine Erinnerung an eine andere Passage aus Kapitel 25 des Matthäusevangeliums. «‹Was man dem Geringsten unter euch tut, das habt ihr auch mir getan›, sagt Jesus an dieser Stelle. Das können wir umsetzen.»
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Das ist eines der sieben Ich-Bin-Worte des Johannesevangeliums. «Jesus ist schlussendlich der Zugang zu Gott», sagt Tobias Rentsch. Das erschliesst sich aus anderen Geschichten in diesem Evangelium. «Mir fällt dieses Rein- und Rausgehen auf. Draussen hat es auch die saftigen Weiden, nicht nur drinnen», ergänzt Evelyne Baumberger. Das schafft eine Möglichkeit, dass man sich in Echtheit begegnen kann.
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Diese Textstelle stammt aus der Geschichte, in der das Volk Israel vor dem Schilfmeer steht und keinen Ausweg vor sich sieht. «Hier kommt zum Ausdruck, dass Gott für sie kämpft», sagt Tobias Rentsch. Evelyne Baumberger erinnert sich an Situationen aus dem eigenen Leben. «Momente, wo ich auch nicht weitersehe. Ich kann schauen, was Gott schafft in solchen Situationen.» Gott wird hier beschrieben als einer, der eine Möglichkeit schafft, die über unsere Vorstellungskraft hinaus geht.
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«Das ist sehr umfassend», sagt Evelyne Baumberger. «Wenn man auf den Kontext schaut, dann wird klar, dass es hier um den Heiligen Geist geht, den Tröster.» Ein Geist, der überall auf der ganzen Welt weht und für alle Menschen zugänglich ist. «Dieses Ausbreiten ist typisch für das Christentum und ein starkes Identifikationsmerkmal», ergänzt Tobias Rentsch.