Enterprise Architecture wirkt. Archiv
37 Episoden
33 Minuten
In Folge 10 haben wir gesagt: TCO ist nicht falsch – aber oft blind. Blind wird TCO dann, wenn nur direkte Kosten betrachtet werden: Lizenz, Betrieb, Infrastruktur oder Support. In dieser Folge übertragen wir diese Logik auf Daten. Denn Datenkosten entstehen selten dort, wo man zuerst hinschaut. Nicht beim Storage. Nicht nur bei der Plattform. Sondern immer wieder dort, wo Daten schlecht geführt sind: bei fehlender Qualität, unklarer Ownership, doppelter Datenhaltung, schlechten Integrationen und fehlender Governance. Wenn nicht klar ist, welche Data Entity führend ist, wer sie verantwortet und wo sie verändert werden darf, entstehen Kosten schleichend: in Projekten, Migrationen, Reports, AI Use Cases, manuellen Korrekturen und Abstimmungen.
32 Minuten
Nach den Folgen rund um Business Capabilities startet mit EAM#21 eine neue Serie zum Data Layer. Im Mittelpunkt steht die Frage, warum Daten nicht einfach der IT gehören und warum Data Entities ein zentraler Baustein moderner Enterprise Architecture sind. Wir sprechen darüber, was eine Data Entity ist, wie sie aus Business Capabilities abgeleitet wird, wie man sie sinnvoll schneidet und warum Data Ownership mehr bedeutet als technischer Systembesitz. Außerdem geht es um regulatorische Anforderungen wie GDPR und PIPL, Datenhaltung, Verantwortung und die Frage, warum AI ohne saubere Datenbasis schnell zum Risiko wird.
48 Minuten
Strategie wirkt nicht direkt auf Projekte. Strategie verändert Fähigkeiten. In dieser Folge geht es darum, warum capability-basierte Budgetierung erst dann funktioniert, wenn der Reifegrad der betroffenen Business Capabilities ehrlich bewertet wird. Am Beispiel eines produzierenden Unternehmens wird gezeigt, warum Lieferfähigkeit, Produktionsplanung und Systemlandschaft nicht isoliert betrachtet werden dürfen. Entscheidend ist die Frage, ob eine Capability das leisten kann, was die Strategie von ihr erwartet. Der deutschsprachige EAM Podcast, überall wo es Podcast gibt. Freue mich auf Dein Feedback, gerne jederzeit direkt auf https://eam.podigee.io/ oder direkt www.linkedin.com/in/david-hohl David Hohl Möge die Enterprise Architecture mit dir sein.
22 Minuten
Jedes Jahr investieren Unternehmen Millionen in Transformationen, Projekte und neue Technologien. Trotzdem bleibt oft unklar, welche Fähigkeiten dadurch tatsächlich verbessert werden sollen und welchen Beitrag diese Investitionen zur Unternehmensstrategie leisten. In dieser Folge betrachten wir Capability Budgeting als Bindeglied zwischen Strategie und Umsetzung. Statt Strategien direkt in Maßnahmen und Projekte zu übersetzen, analysieren wir zunächst die betroffenen Business Capabilities, identifizieren Capability Gaps und leiten daraus gezielte Investitionen ab. Dabei sprechen wir über Capability Based Planning, strategische Investitionssteuerung und warum Budgets künftig stärker den Fähigkeiten eines Unternehmens folgen sollten als klassischen Organisationsstrukturen.
25 Minuten
Nachdem wir in der letzten Folge betrachtet haben, was eine Business Capability eigentlich ist, gehen wir nun einen entscheidenden Schritt weiter. Unternehmen bestehen nicht aus isolierten Fähigkeiten. Erst wenn Fähigkeiten miteinander interagieren, Informationen austauschen und Ergebnisse weitergeben, entsteht Wertschöpfung. Genau aus diesen Beziehungen entstehen Abhängigkeiten, Komplexität und letztlich die Struktur eines Unternehmens. In dieser Folge sprechen wir über Producer- und Consumer-Verhalten, sichtbare Abhängigkeiten, Data Entities und warum sich aus diesen Zusammenhängen die Grundlage für Architektur, Ownership und Applikationslandschaften ableiten lässt.
29 Minuten
Zum Start des Capability-Monats beschäftigen wir uns mit einer der grundlegendsten Fragen der Business Architecture: Was ist eine Business Capability eigentlich wirklich? Anhand eines einfachen Beispiels aus dem Alltag entwickeln wir Schritt für Schritt ein Verständnis dafür, warum Fähigkeiten deutlich stabiler sind als Prozesse, Organisationsstrukturen oder Technologien. Von dort schlagen wir die Brücke in die Unternehmenswelt und betrachten, warum Strategie, Transformation und Steuerung letztlich immer auf Fähigkeiten wirken. Die Folge bildet die Grundlage für die kommenden Episoden rund um Capability Mapping, Producer-Consumer-Beziehungen, Budgetierung, Reifegrade und das BDA Capability Model.
21 Minuten
Application Planning wird in vielen Unternehmen noch immer wie eine Inventarisierung betrachtet. Systeme werden dokumentiert, versioniert und bewertet, aber selten strategisch gesteuert. In dieser Folge geht es darum, warum moderne Unternehmenslandschaften mehr brauchen als Transparenz. Es geht um Portfolio-Steuerung, Zielbilder, Verantwortlichkeiten und die Fähigkeit, Komplexität aktiv beherrschbar zu machen. Denn die eigentliche Frage lautet nicht mehr, welche Systeme existieren, sondern welche davon überhaupt noch Zukunft haben.
19 Minuten
Viele Unternehmen kennen ihre Systeme. Aber nur wenige verstehen ihre tatsächlichen Abhängigkeiten, Kostenwirkungen und organisatorischen Folgen. In dieser Folge spreche ich darüber, warum klassische Portfolio-Bereinigung oft scheitert, weshalb Komplexität nicht durch Tooling verschwindet und warum echte Transparenz der wichtigste Hebel für bessere Entscheidungen ist. Denn Portfolio Management ist aus meiner Sicht keine Inventur. Sondern aktive Unternehmenssteuerung.
28 Minuten
Viele Unternehmen glauben noch immer, sie kaufen Software. In Wirklichkeit kaufen sie zukünftige Architekturabhängigkeiten. In dieser Folge spreche ich darüber, warum günstige Plattformen später oft teuer werden, weshalb Integrationen und Betriebsmodelle die eigentlichen Kostentreiber sind und warum klassische Ausschreibungen häufig an fehlender Architekturtransparenz scheitern. Zusätzlich gehe ich auf die oft unsichtbaren Kosten vor dem eigentlichen Auftrag ein – aus Sicht von Dienstleistern, Architektur und Transformation.
22 Minuten
Run und Change werden in vielen Unternehmen getrennt geplant, getrennt budgetiert und getrennt gesteuert. Oft wirkt das logisch – erzeugt aber genau dadurch neue Kosten, Zielkonflikte und strukturelle Spannungen. In dieser Folge schaue ich darauf, warum diese Trennung häufig selbst Teil des Problems ist und wie Enterprise Architecture helfen kann, Betrieb und Veränderung neu zusammenzuführen. Es geht um Steuerungslogik statt Budgetlogik. Um Capabilities als gemeinsames Bezugsobjekt. Um Architektur als dritte Steuerungsebene zwischen Betrieb und Projektwelt. Und darum, was Architektur möglich macht, wenn sie nicht nur beschreibt, sondern wirklich wirkt.
24 Minuten
Was kostet eigentlich eine Applikation wirklich? Und noch wichtiger: Wo beginnt eine Applikation überhaupt? In dieser Folge geht es um Kostenzuordnung jenseits klassischer TCO-Sichten. Ich spreche über Shared Assets, Risiken falscher Kostenaufteilungen und warum Kostenmodelle immer auch Architekturmodelle sind. Von einfachen Umlageschlüsseln über usage-basierte Modelle bis hin zum Hybridmodell zeige ich, warum Kostenverteilung kein reines Finance-Thema ist, sondern ein zentraler Hebel für Steuerung, Transparenz und bessere Entscheidungen.
24 Minuten
Controlling misst Kosten. Architektur versteht ihre Wirkung. In dieser Folge geht es um den grundlegenden Unterschied zwischen beiden Perspektiven und warum genau daraus falsche Entscheidungen entstehen. Du erfährst, wie Jahresbudgets Verhalten beeinflussen, warum „Budget muss weg“ echte Kostentreiber erzeugt und weshalb deine Roadmap immer zwischen kurzfristigem Druck und langfristiger Stabilität steht.
22 Minuten
Externe Schocks wie steigende Energiepreise oder geopolitische Spannungen treffen alle Unternehmen. Und trotzdem reagieren sie unterschiedlich. Warum? Weil Kosten nicht nur durch den Markt entstehen – sondern durch die eigene Architektur. In dieser Folge zeige ich dir, warum das klassische TCO-Modell zwar hilfreich ist, aber entscheidende Dinge nicht sieht. Und warum genau dort der Hebel für echte Steuerbarkeit liegt.
22 Minuten
Betriebskosten steigen. Und meistens suchen wir die Ursache an der falschen Stelle. Ich zeige dir in dieser Folge, warum steigende Run-Kosten selten durch ineffiziente Prozesse entstehen, sondern durch strukturelle Entscheidungen in der Architektur. Du erfährst, wie Komplexität über Zeit wächst, warum ESM und ITIL oft nur Symptome sichtbar machen und weshalb echte Kostentreiber in Übergängen, Abhängigkeiten und fehlender Klarheit liegen.
19 Minuten
Erst wirkt alles günstig. Projekt freigegeben. Budget passt. Und dann… wird es teuer. Nicht plötzlich. Sondern schleichend. In dieser Folge geht es darum, warum genau das immer wieder passiert und warum die Ursache nicht im System liegt, sondern in dem, was sich dahinter verändert. - Fähigkeiten - Architektur - Übergänge Wenn du verstehen willst, warum Kosten eskalieren, obwohl alles „richtig“ geplant war, dann ist das deine Folge.