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Hoftor Auf - Der BauernZeitung-Podcast Archiv

19 Episoden
33 Minuten
Es gibt Tage, nach denen nichts mehr so ist wie zuvor. Für Eva Hagl-Lechner war es der September 2024. Das Jahrhunderthochwasser überschwemmte ihr Wohnhaus vollständig. Was über Jahre aufgebaut worden war, wurde innerhalb kurzer Zeit vom Wasser zerstört. Möbel, persönliche Gegenstände und vieles, was selbstverständlich zum eigenen Zuhause gehört, mussten entsorgt und teilweise neu angeschafft werden. Doch nicht nur das Wohnhaus der Niederösterreicherin war betroffen. Auch ihre Hofbäckerei wurde vom Hochwasser schwer beschädigt. Der Betrieb musste komplett saniert werden. In der 18. Folge von „Hoftor Auf“ erzählt Eva Hagl-Lechner von Verlust, Unsicherheit und der Zeit, in der vieles nicht mehr selbstverständlich war. Aber auch davon, wie der zerstörten Hof Schritt für Schritt wieder aufgebaut wurde.
32 Minuten
Jeannette Lässer aus Vorarlberg führt gemeinsam mit ihrem Mann einen Milchviehbetrieb und hat die Direktvermarktung weiterentwickelt. Heute gehören auch ein Hofladen und ein Hofcafé zum Betrieb. Doch mit den vielen Aufgaben, der Arbeit am Hof und dem Familienleben kam Jeannette irgendwann an ihre Grenzen. Sie arbeitete immer weiter, bis ihr Körper die Notbremse zog: Jeannette erlitt einen Burnout und brach zusammen. In dieser Folge erzählt sie, wie es dazu kommen konnte, was sie auf ihrem Weg zurück gelernt hat und warum es wichtig ist, auf die eigenen Grenzen zu hören. Sie spricht darüber, Aufgaben abzugeben, geregelte Arbeitszeiten einzuhalten und sich bewusst Pausen zu nehmen. Eine Folge über Unternehmergeist, Familienleben, Direktvermarktung und die Frage, wann es Zeit ist, auch einmal an sich selbst zu denken.
40 Minuten
Wie gelingt es, nach einem schweren Schicksalsschlag einen Familienbetrieb erfolgreich weiterzuführen? Darüber sprechen die Ackerbäuerinnen Maria Portschy und Lisa Wagner aus dem Südburgenland in der aktuellen Folge von „Hoftor Auf“. Das Mutter-Tochter-Gespann erzählt offen von den Herausforderungen nach dem Tod von Marias Ehemann und Lisas Vater, vom Zusammenhalt innerhalb der Familie und davon, warum Aufgeben nie eine Option war. Außerdem sprechen die beiden über ihre Leidenschaft für Bodengesundheit, ihre Überzeugung, dass Kompetenz wichtiger ist als Quoten und weshalb Frauen in der Landwirtschaft selbstbewusst ihre Stimme erheben sollten. Eine inspirierende Folge über Mut, Zusammenhalt und die Zukunft der Landwirtschaft.
30 Minuten
In dieser Folge hat Gerda Rebitsch aus Tirol ihr Hoftor geöffnet. Die Bäuerin erzählt, warum sie sich nach persönlichen und beruflichen Umbrüchen bewusst für die Rückkehr auf den Hof entschieden hat und wie sie ihren landwirtschaftlichen Betrieb mit viel Kreativität und Herzblut weiterentwickelt. Mit einem innovativen Patenschaftsmodell bringt sie Menschen und Tiere zusammen und schafft eine neue Verbindung zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft. Gleichzeitig spricht Gerda offen über ihre Erfahrungen als Frau in einer traditionell geprägten Branche, über gesellschaftlichen Druck, Selbstfindung und den Mut, den eigenen Überzeugungen treu zu bleiben. Ein Gespräch über Neuanfänge, Vielfalt und die Frage, wie sich Tradition und Innovation erfolgreich verbinden lassen.
30 Minuten
Ein Hof, ein gemeinsamer Lebenstraum und eine Familie, aber plötzlich ist nichts mehr wie zuvor. Sabine Gruber und ihr Mann übernehmen außerfamiliär einen Milchviehbetrieb in Rußbach und beginnen, sich gemeinsam etwas aufzubauen. Dann erleidet ihr Mann einen schweren Arbeitsunfall und ist seither querschnittsgelähmt. Während er lange im Krankenhaus liegt, hält Sabine den Betrieb am Laufen und kümmert sich um die Familie. In dieser schweren Zeit erfährt sie unerwartet viel Unterstützung: Nachbarn helfen im Stall, bei der Arbeit und bei der Kinderbetreuung. Diese Hilfsbereitschaft gibt ihr Kraft und zeigt ihr, dass sie mit der schwierigen Situation nicht alleine ist. Heute ist ihr Mann wieder zurück am Hof. Mit den notwendigen Anpassungen kann er beim Melken helfen und Traktor fahren. Der Alltag hat sich zwar verändert, aber der gemeinsame Traum vom Hof ist geblieben. In dieser Folge erzählt Sabine Gruber von einem Leben, das sich innerhalb eines Moments verändert hat, von Zusammenhalt und Willenskraft und davon, warum die Familie trotz allem nach vorne blickt.
29 Minuten
Was passiert, wenn man alles erreicht hat und trotzdem nicht glücklich ist? In der 13. Folge von „Hoftor Auf“ spricht Andrea Schwarz aus Oberösterreich offen über ihren persönlichen und beruflichen Weg. Sie übernahm den elterlichen Betrieb, setzte vor allem auf Direktvermarktung und machte sich mit ihren Pizzen einen Namen. Doch zwischen Arbeit, Familie und Erwartungen verlor sie sich selbst aus den Augen. Somit entschied sie sich einen Schritt zurück zu machen. Heute lebt und arbeitet sie bewusster: als Pizzabäckerin, Seminarbäuerin und Atemtrainerin. Eine Geschichte über Neuanfänge, das Hinhören auf die eigene innere Stimme und den Mut, das Leben neu auszurichten.
26 Minuten
In dieser Folge von „Hoftor Auf“ erzählt Winzerin Katharina Klager aus Wien-Stammersdorf, wie sie das Weingut und den Heurigen ihrer Familie von einem Tag auf den anderen übernehmen musste, als ihr Vater schwer erkrankte. Aus einer unerwarteten Herausforderung wurde ihr neuer Alltag als Betriebsführerin. Katharina spricht über Verantwortung, mutige Entscheidungen, neue Weinlinien, die sie im Betrieb etabliert hat, und darüber, wie sie gemeinsam mit ihrem Mann – einem Belgier ohne landwirtschaftlichen Hintergrund – den Familienbetrieb weiterentwickelt. Außerdem verrät sie, wie sie den Spagat zwischen ihrem Job als Marketingmanagerin und der Arbeit im Weingut meistert.
35 Minuten
Elisabeth Buchacher aus Rattendorf in Kärnten verbringt jeden Sommer als Sennerin auf der Alm und stellt dort unter anderem den Gailtaler Almkäse her. Im Podcast erzählt sie, wie ihr Alltag auf der Alm aussieht, wie aus Milch Schritt für Schritt Käse wird und welche Rolle dabei Wetter und Leidenschaft spielen. Sie ist überzeugt: Das Sennen kann man nicht lernen, man muss es tun. Außerdem berichtet sie, wie sie auf den kleinstrukturierten Familienbetrieb führt, warum Kreislaufwirtschaft und Selbstversorgung mit eigenem Fleisch, Käse und Gemüse für ihre Familie so wichtig sind, und weshalb ihr der Erhalt kleiner Bauernhöfe und der Landschaft am Herzen liegt.
33 Minuten
Bäuerin, Agrarpädagogin, Farmfluencerin, Gemeindebäuerin, Mutter – das alles ist Melanie Haas. Sie lebt in Passail in der Steiermark, macht vor, wie viel in einem bäuerlichen Leben stecken kann und wie wenig es mit Klischees zu tun hat. Auf ihrem Hof produziert sie Urprodukte und vermarktet sie direkt, bietet Schule am Bauernhof an und hält bewusst viele verschiedene Tiere. Gleichzeitig ist die Betriebsführerin auf den elterlichen Hof in Murau und bereitet gemeinsam mit ihrem Partner die Übernahme des Hofs in Passail vor. Auf Instagram klärt sie als Farmfluencerin auf, was landwirtschaftliche Arbeit wirklich bedeutet und das ohne Filter, ohne Romantisierung, aber mit echter Leidenschaft. Sie zeigt einen Alltag, der mal laut und dreckig ist und mal leise und strukturiert, der Stallgeruch und Studienabschlüsse kennt und der beweist: Eine Bäuerin muss sich nicht verbiegen, um ihren Platz zu finden. In dieser Folge zeigt Haas ein Leben, das sie sich mit Motivation und Leidenschaft selbst gestaltet.
28 Minuten
Irene Maria Trunner fährt Traktor in Wien, baut Getreide zwischen Hochhäusern an und zieht nebenbei zwei Kinder groß. In der neunten Folge spricht die Ackerbäuerin, Betriebsführerin und Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer Wien über einen Alltag, der alles andere als gewöhnlich ist. Ihr Partner geht einem anderen Beruf nach, die Verantwortung für den Betrieb trägt sie allein. 60 Prozent ihrer 100 Hektar liegen in Wien, der Rest in Niederösterreich. Was für viele absurd klingt, ist für sie schlicht ihr Leben. Und sie lebt es mit einer Überzeugung, die ansteckend ist. Stillstand ist ihre Sache nicht. Am Hof soll künftig Schule am Bauernhof angeboten werden, mit Streichelzoo und echten Einblicken in die Landwirtschaft. Wer Landwirtschaft versteht, schaut nicht mehr so irritiert drein, wenn an der Ampel ein Traktor vor einem steht. Diese Blicke kennt sie als Stadtbäuerin nur zu gut. Sie will, dass Landwirtschaft in Wien bleibt. Für die Stadt, für die Gesellschaft und für ihre zwei Kinder, an die sie den Hof eines Tages weitergeben will. Dass das nicht immer einfach ist, macht sie in dieser Folge deutlich. Die Eltern wohnen noch am Hof, das bringt Wärme, aber manchmal auch Reibung.
33 Minuten
In dieser Podcastfolge spricht Magdalena Esterhammer offen und unverstellt über ihren Alltag als Bergbäuerin, zweifache Mutter, Ehefrau und Lebensmitteltechnologin. Sie nimmt uns mit hinter die Kulissen eines Lebens, das oft romantisiert wird und räumt dabei mit gängigen Klischees auf. Im Zentrum steht die harte körperliche Arbeit in den Steillagen: Mähen mit dem Motormäher an Hängen, die für viele unbezwingbar wirken, gehört für sie zur täglichen Routine. Dass ihr anfangs wenig zugetraut wurde, hat sie nicht gebremst, sondern eher angespornt. Auch als Farmfluencerin erreicht sie tausende Menschen auf Social Media und zeigt bewusst, wie viel Arbeit wirklich hinter den oft bewunderten Bildern steckt. Die idyllischen Bergwiesen sind kein Zufall, sondern das Ergebnis von Disziplin, Ausdauer und täglichem Einsatz. Und wer vom Urlaub am Bergbauernhof träumt, bekommt hier einen realistischen Einblick: Im Sommer beginnt der Tag um 5 Uhr früh und endet oft erst um 22 Uhr abends.
35 Minuten
In dieser Folge erzählt Conny Rohrmoser, wie aus ihrem landwirtschaftlichen Betrieb ein Green Care-Hof mit tiergestützter Intervention geworden ist. Als Bäuerin, ausgebildete Elementarpädagogin, Fachkraft für tiergestützte Intervention und zertifizierte Nutztierprüferin verbindet sie Landwirtschaft mit sozialem Engagement und das auf einem Hof, auf dem Mutterkuhhaltung, Obstbau und Grünland genauso zum Alltag gehören wie Kühe und Kälber, Esel, Schweine, Ziegen und Katzen. Rohrmoser berichtet, wie ihre geprüften und trainierten Therapietiere ganz besondere Begegnungen ermöglichen und welche Wirkung diese auf Kinder und Jugendliche mit motorischen Schwierigkeiten, Behinderungen oder psychischen Problemen haben. Sie spricht außerdem darüber, was es ihr bedeutet, den Hof auch einmal loszulassen und Urlaub zu machen, Vertrauen aufzubauen und Zeit für sich selbst zu haben. Und sie verrät, was für sie der schönste Moment ihrer Arbeit ist.
33 Minuten
In dieser Podcastfolge erzählt Sonja Wind, Winzerin aus St. Margarethen im Burgenland, von einer Lebensgeschichte voller Schmerz, Mut und Hoffnung. Vor mehr als zehn Jahren wurde ihr Leben auf den Kopf gestellt: Ihr Mann nahm sich das Leben, und plötzlich stand sie mit drei kleinen Kindern alleine da. Wind spricht offen darüber, wie sie es geschafft hat, trotz des Tiefpunktes wieder Kraft zu finden, sprich von den ersten schweren Wochen über die Verantwortung, den Hof alleine weiterzuführen, bis hin zu den Momenten, in denen Hoffnung und Lebensmut langsam zurückkehrten. Die Winzerin gibt dabei einen sehr persönlichen Einblick in ihren Umgang mit Verlust und Trauer und schildert, wie sie Schritt für Schritt einen neuen Alltag für sich und ihre Kinder aufgebaut hat. Neben der Arbeit auf dem Hof hat Wind neue Wege gefunden, um ihre innere Balance wiederzufinden. Sie hat sich weitergebildet, unter anderem als Seminarbäuerin, und zeigt, wie persönliche Entwicklung, Reflexion und das bewusste Gestalten des eigenen Lebens einen Ausweg aus tiefster Krise bieten können.
31 Minuten
Was versteht die Steirerin unter einer Mariage und was macht einen wirklich guten Edelbrand aus? In dieser Podcastfolge gibt sie Einblicke in die Kunst des Schnapsbrennens und erzählt, wie aus handwerklichem Können und feinem Gespür besondere Destillate entstehen. Im Mittelpunkt steht ihre persönliche Geschichte: Nach einer schwierigen Scheidung musste sie neu beginnen und hat den elterlichen Betrieb Schritt für Schritt wieder aufgebaut. Heute produziert sie hochwertige Edelbrände, führt Verkostungen am Hof durch und begrüßt dabei auch internationale Gäste. Sie spricht außerdem über das Leben als Patchworkfamilie am Hof, über Herausforderungen im Alltag und darüber, wie es gelingt, Leidenschaft, Familie und Unternehmertum miteinander zu verbinden.
37 Minuten
Die vierte Folge des BauernZeitung-Podcasts „Hoftor Auf“ mit Host Sabine Kronberger ist ab sofort online verfügbar. In der aktuellen Episode ist Gerhild Thomasser aus Villach zu Gast. Im Gespräch gibt sie Einblicke in den Aufbau ihres Legehennenbetriebs und den Weg zur erfolgreichen Eiervermarktung. Offen spricht sie aber auch über schwierige Zeiten, Tiefpunkte und Verluste innerhalb ihrer Familie. Mit großer Ehrlichkeit erzählt die Kärntnerin von Selbstzweifeln, aber auch davon, wie sie immer wieder neue Kraft schöpft, ihren Blick nach vorne richtet und ihren Betrieb mit Leidenschaft weiterentwickelt.