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Skeptitalk

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Michael Scholz 24 Episoden Neueste vor 1 Woche

Der einzig wahre skeptische Podcast der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) mit dem legendären Blogger Onkel Michael.

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Skeptitalk Teaser
26. September 2025

Episoden

28 Minuten
Hier kommt ihr zu meinem Buch "Von Eis-Nazis, Flugscheiben und geheimen U-Booten", in dem ihr euch ganz genau über das Thema "Neuschwabenland" informieren könnt.

Hier könnt ihr Mitglied der GWUP werden.

Im Januar 1939 erreichen die Männer der Schwabenland die antarktische Küste. Flugzeuge steigen auf, tausende Fotografien entstehen, Flaggen und Markierungspfeile werden abgeworfen – und Jahrzehnte später werden genau diese Vorgänge zu Bausteinen einer gewaltigen Legende. Acht Jahre danach erscheint mit der amerikanischen „Operation Highjump“ ein weiteres Ereignis auf der Bühne, das Verschwörungserzähler bis heute beschäftigt. War die gewaltige US-Expedition wirklich nur ein militärisches Trainings- und Forschungsunternehmen – oder, wie später behauptet wurde, ein Angriff auf eine geheime Nazi-Basis? Wir trennen Dokumentation und Legende. Die Expedition selbst erbrachte umfangreiche wissenschaftliche Ergebnisse; das Manuskript beschreibt unter anderem photogrammetrische Vermessungen, meteorologische, ozeanographische und biologische Arbeiten.
29 Minuten
Hier kommt ihr zu meinem Buch: Von Eis-Nazis, Flugscheiben und geheimen U-Booten

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Nazis, Antarktis und geheime Missionen – das klingt bereits nach dem perfekten Ausgangspunkt für eine Verschwörungserzählung. Doch die wirkliche Geschichte der deutschen Antarktisexpedition von 1938/39 beginnt erstaunlich profan: mit Margarine, Waltran und der sogenannten „Fettlücke“ des Deutschen Reiches. Wir erzählen, warum die Schwabenland in Richtung Südpol aufbrach, wer Expeditionsleiter Alfred Ritscher war und welche wirtschaftlichen, wissenschaftlichen und politischen Ziele tatsächlich hinter der Unternehmung standen. Eine Geschichte, die auch ganz ohne Flugscheiben bemerkenswert genug ist. 
1 Stunde 3 Minuten
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Was haben die Neue Rechte, religiöser Fundamentalismus und Islamismus miteinander gemeinsam? In dieser Folge des Skepti-Talks spreche ich mit dem Philosophen Sebastian Schnelle über sein neues Buch Gemeinsam gegen die moderne Welt. Seine zentrale These: Hinter scheinbar gegensätzlichen Bewegungen verbirgt sich eine erstaunlich ähnliche Ablehnung der Moderne – von Aufklärung und Wissenschaft über gesellschaftlichen Pluralismus bis hin zur offenen Gesellschaft.

Wir sprechen darüber, warum der Verlust vermeintlich fester Wahrheiten und Ordnungen antimoderne Sehnsüchte befördert und verfolgen deren ideengeschichtliche Wurzeln von Helena Blavatsky, Rudolf Steiner und René Guénon über Julius Evola und die Konservative Revolution bis zur heutigen Neuen Rechten. Parallel dazu geht es um die Entstehung des modernen Islamismus bei Hassan al-Banna und Sayyid Qutb sowie um die überraschenden Gemeinsamkeiten beider Denktraditionen: Niedergangserzählungen, Kulturpessimismus, restriktive Sexualmoral und die Sehnsucht nach einer vermeintlich ursprünglichen Ordnung.

Zum Schluss diskutieren wir Karl Poppers Idee der offenen Gesellschaft und die Frage, wie eine liberale Demokratie ihre Gegner abwehren kann, ohne selbst illiberal zu werden. Sebastian Schnelles Fazit fällt trotz aller Gefahren vorsichtig optimistisch aus: Demokratie braucht Engagement, eine starke Zivilgesellschaft – und manchmal auch etwas mehr Gelassenheit.
42 Minuten
HIER kommt ihr zum Paper des GWUP-Wissenschaftsrates.

HIER könnt ihr der GWUP beitreten.

 

In dieser Folge sprechen wir mit Christian Weymayr und Rainer Rosenzweig aus dem Wissenschaftsrat der GWUP über eine Stellungnahme mit dem Titel „Das Versagen der evidenzbasierten Medizin bei der Prüfung von alternativ- und komplementärmedizinischen Maßnahmen“. Wir ordnen ein, warum uns dieses Thema beschäftigt und wie es zu der Diskussion im Wissenschaftsrat gekommen ist.

Wir erklären zunächst, warum evidenzbasierte Medizin grundsätzlich wichtig ist: Sie soll Wirksamkeit, Nutzen und Schaden von Behandlungen mit hochwertigen klinischen Studien prüfen. Gleichzeitig diskutieren wir, dass dieses Vorgehen bei Verfahren mit unplausiblem Wirkprinzip problematisch werden kann, weil schon die Studienfrage selbst möglicherweise ungeeignet ist.

Wir besprechen, warum bei Alternativmedizin trotz schwacher Plausibilität oft positive Studienergebnisse auftauchen. Genannt werden methodische Schwächen, Zufall, falsch positive Resultate und die Schwierigkeit, Studien in der Praxis sauber zu bewerten. Anhand von Homöopathie machen wir deutlich, dass Studienergebnisse ohne Blick auf das Hintergrundwissen missverständlich sein können.

Wir arbeiten heraus, dass für die Einordnung nicht nur Studien, sondern auch Physik, Chemie, Pharmakologie und Physiologie relevant sind. An Beispielen wie Homöopathie und Akupunktur zeigen wir, dass bei sehr unwahrscheinlichen oder schwer verblindbaren Verfahren besonders hohe Anforderungen an die Belege gelten müssen.

Abschließend sprechen wir darüber, dass diese Diskussion auch für Politik, Medien und die öffentliche Wahrnehmung wichtig ist. Wir wünschen uns, dass bei solchen Fragen stärker auf Plausibilität und wissenschaftliches Hintergrundwissen geachtet wird, statt unkritisch auf Studien zu verweisen. 
46 Minuten
Links:

Hier kommt ihr zu Mathis Buch und hier könnt ihr der GWUP beitreten.

Kapitel:

0:11 Skepsis und Alternativmedizin

2:36 Philosophie statt Wirksamkeit

6:53 Kein Glaube, sondern Wissenschaft

10:23 Polemik oder sachliche Debatte

14:35 Warum überzeugt das so?

15:53 Hahnemanns skeptische Wurzeln

23:10 Steiners Geistphilosophie

26:30 Geist, Bewusstsein und Moderne

34:52 Wirkt das auch bei Tieren?

37:12 Die Kernaussage des Buches

38:58 Mit Gedankenexperimenten argumentieren

Summary: 

In dem Gespräch stellt der Philosoph Mathis Lessau sein Buch zu den philosophischen und erkenntnistheoretischen Grundlagen von Homöopathie und anthroposophischer Medizin vor. Er erklärt, dass ihn vor allem die theoretischen Rechtfertigungen dieser Verfahren interessieren, also die Weltbilder und Argumentationsmuster, mit denen sie als wissenschaftlich dargestellt werden.

Lessau beschreibt die historischen Bezüge der Homöopathie zu Hahnemann und Humes Skepsis gegenüber Kausalität sowie die anthroposophische Medizin bei Steiner als noch stärker auf geistige Grundannahmen gestützt. Gegenüber Kritik plädiert er dafür, solche Positionen zunächst fair zu rekonstruieren und die Debatte sachlich zu führen, statt polemisch zu argumentieren. 
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Über diesen Podcast

Der einzig wahre skeptische Podcast der Gesellschaft zur wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften (GWUP) mit dem legendären Blogger Onkel Michael. Wir widmen uns vielen verschiedenen Themen aus dem Bereich der Parawissenschaften und berichten, was wirklich dahinter steckt. Egal ob die so genannte Alternativmedizin, Verschwörungstheorien oder andere Mythen: wir sagen euch Bescheid!
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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