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  4. Folge 21 - Im Gespräch mit Sebastian Schnelle über sein Buch "Gemeinsam gegen die moderne Welt"
In dieser Episode
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Was haben die Neue Rechte, religiöser Fundamentalismus und
Islamismus miteinander gemeinsam? In dieser Folge des
Skepti-Talks spreche ich mit dem Philosophen
Sebastian Schnelle über sein neues Buch Gemeinsam gegen die
moderne Welt. Seine zentrale These: Hinter scheinbar
gegensätzlichen Bewegungen verbirgt sich eine erstaunlich
ähnliche Ablehnung der Moderne – von Aufklärung und Wissenschaft
über gesellschaftlichen Pluralismus bis hin zur offenen
Gesellschaft.

Wir sprechen darüber, warum der Verlust vermeintlich fester
Wahrheiten und Ordnungen antimoderne Sehnsüchte befördert und
verfolgen deren ideengeschichtliche Wurzeln von Helena Blavatsky,
Rudolf Steiner und René Guénon über Julius Evola und die
Konservative Revolution bis zur heutigen Neuen Rechten. Parallel
dazu geht es um die Entstehung des modernen Islamismus bei Hassan
al-Banna und Sayyid Qutb sowie um die überraschenden
Gemeinsamkeiten beider Denktraditionen: Niedergangserzählungen,
Kulturpessimismus, restriktive Sexualmoral und die Sehnsucht nach
einer vermeintlich ursprünglichen Ordnung.

Zum Schluss diskutieren wir Karl Poppers Idee der offenen
Gesellschaft und die Frage, wie eine liberale Demokratie
ihre Gegner abwehren kann, ohne selbst illiberal zu werden.
Sebastian Schnelles Fazit fällt trotz aller Gefahren vorsichtig
optimistisch aus: Demokratie braucht Engagement, eine starke
Zivilgesellschaft – und manchmal auch etwas mehr Gelassenheit.
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„Folge 21 - Im Gespräch mit Sebastian Schnelle über sein Buch "Gemeinsam gegen die moderne Welt"“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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