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velo.fm - der Gravel & Mountainbike Podcast Archiv

157 Episoden
56 Minuten
Mit 16 Jahren gründete Merlin Assfalg sein erstes Unternehmen und verkaufte Fahrradkomponenten über einen eigenen Onlineshop und eBay. Während seiner Schulzeit beantwortete er Kundenanfragen, optimierte seine Website und erledigte die Buchhaltung. Mit 19 Jahren wechselte er zu Sixpack Racing. Heute ist der 22-Jährige General Manager des Unternehmens, das seit 2008 Fahrradkomponenten entwickelt und vertreibt.

In dieser Episode spricht Christoph Baranowski mit Merlin über seinen Einstieg in die Fahrradindustrie, die Entwicklung neuer Produkte und die Frage, was eine gute Fahrradkomponente eigentlich ausmacht.

Sixpack Racing beschäftigt fünf Mitarbeitende und hat sein ursprünglich auf Mountainbikes ausgerichtetes Sortiment mittlerweile um Gravelbike Komponenten erweitert. Dabei entstehen neue Produkte häufig aus den eigenen Erfahrungen auf dem Fahrrad. Was funktioniert bereits gut? Wo gibt es Verbesserungsbedarf? Und wie lassen sich technische Lösungen möglichst einfach gestalten?

Ein Beispiel ist der Evo Rail Ultra Sattel. Seit 2021 arbeitete das Team an seiner Entwicklung. Aus einer zunächst provisorischen Befestigung für einen Prototyp entstand eine Konstruktion, die klassische Sattelstreben ersetzt. Merlin erklärt, welche Rolle glasfaserverstärkter Kunststoff dabei spielt und wie sich Gewicht, Komfort und Montage vereinfachen lassen.

Auch Kunststoffpedale, ergonomische Griffe und die Verfügbarkeit von Ersatzteilen sind Themen des Gesprächs. Dabei geht es nicht ausschließlich um technische Innovationen, sondern auch um die Herausforderungen eines kleinen Unternehmens, mehrjährige Entwicklungsprozesse und den direkten Austausch mit der Bike Community.

Eine Episode für alle, die Mountainbike oder Gravelbike fahren und verstehen möchten, welche Überlegungen hinter den Komponenten an ihrem Fahrrad stecken.

Die 7 wichtigsten Themen der Folge:

• Vom Schüler zum Unternehmer: Wie Merlin mit 16 Jahren sein erstes Unternehmen gründete und mit 19 zu Sixpack Racing wechselte.

• 18 Jahre Sixpack Racing: Unternehmensentwicklung, kleine Teams und unternehmerische Verantwortung.

• Vom Mountainbike zum Gravelbike: Warum Sixpack sein Produktsortiment erweitert und welche Rolle die eigenen Fahrerfahrungen spielen.

• Vier Jahre Entwicklung für einen Sattel: Wie aus einem Prototyp der Evo Rail Ultra mit seiner besonderen Konstruktion entstand.

• Kunststoff statt Aluminium: Welche Vorteile moderne Kunststoffe bei Pedalen und Sätteln bieten können.

• Ergonomie und Reparierbarkeit: Wie Millennium Grips entwickelt werden und warum austauschbare Einzelteile wichtig sind.

• Innovation durch Einfachheit: Was für Merlin eine gute Fahrradkomponente ausmacht und wie Kundenfeedback in die Produktentwicklung einfließt.

Links:

Sixpack Racing: https://www.sixpack-racing.com/de-DE/

Sixpack Racing IG: https://www.instagram.com/sixpackracing/

Sixpack LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/sixpack-racing-gmbh/home/

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46 Minuten
Michi Grätz: Von der Garage zu 140 Mitarbeitenden. Die Geschichte von NEWMEN Components

Vom Kfz Mechaniker zum Gründer eines Fahrradkomponentenherstellers mit rund 140 Mitarbeitenden. Michael „Michi“ Grätz blickt auf mehr als 25 Jahre in der Fahrradindustrie zurück. Angefangen hat alles mit einer eigenen Erfindung: einem aufschraubbaren Fahrradgriff, den er entwickelte, weil es für ein Problem beim Mountainbiken noch keine passende Lösung gab. Über Syntace und Liteville führte ihn sein Weg schließlich 2016 zur Gründung von NEWMEN Components.

Zum Abschluss ihrer velo.fm Deutschland Tour besuchen Andreas und Christoph das Unternehmen in Wiggensbach im Allgäu. Nach einer Führung durch die Produktion und das hauseigene Prüflabor sprechen sie mit Michi über die Anfänge von NEWMEN, seine Erfahrungen als Unternehmer und die Entwicklung des Unternehmens.

Was mit einer kleinen Mannschaft und einem Jahr Entwicklungsarbeit ohne verkaufsfertiges Produkt begann, ist heute ein Unternehmen mit vier Standorten.

Michi erzählt, welche Rolle erste Testsiege und die Zusammenarbeit mit Cube beim Markteintritt spielten und warum er inzwischen gar nicht mehr unbedingt weiterwachsen möchte. Ein Schwerpunkt des Gesprächs ist die Entwicklung von Fahrradkomponenten. Warum reichen gesetzliche Prüfnormen aus seiner Sicht nicht immer aus? Wie belastbar sind Carbonspeichen im Vergleich zu Stahlspeichen? Und was passiert mit einem Laufrad, wenn eine Speiche bricht? Michi erklärt, wie NEWMEN solche Situationen im eigenen Prüflabor untersucht und warum die Sicherheit der Produkte für ihn entscheidend ist.

Auch wirtschaftlich verfolgt NEWMEN einen eigenen Ansatz. Während viele Hersteller ihre Preise erhöhten, entschied sich Michi dafür, gemeinsam mit Lieferanten und Händlern auf einen Teil der Marge zu verzichten. Er erklärt, warum diese Strategie aufgegangen ist und weshalb NEWMEN bis heute auf einen eigenen Direktvertrieb verzichtet.

Und zum Schluss wird es noch einmal interessant: Michi verrät Andreas und Christoph, woran sein Entwicklungsteam bereits arbeitet und warum NEWMEN künftig neue Wege gehen wird. Eine Neuigkeit, die bislang nur wenige Einblicke in die Zukunftspläne des Unternehmens zulässt.

Eine Episode für alle, die sich für Fahrradtechnik, Produktentwicklung und die wirtschaftlichen Entscheidungen hinter einem Komponentenhersteller interessieren.

7 Themen der Folge

Von Syntace und Liteville zu NEWMEN: Wie Michi Grätz seinen Weg in die Fahrradindustrie fand und 2016 sein eigenes Unternehmen gründete.

Von der Garage zu 140 Mitarbeitenden: Wie NEWMEN gewachsen ist und warum Michi weiteres Wachstum nicht als Selbstzweck betrachtet.

Carbon, Aluminium und Produktsicherheit: Warum NEWMEN über gesetzliche Prüfnormen hinausgeht und wie Laufräder und Carbonspeichen getestet werden.

Wie entstehen neue Fahrradkomponenten? Warum bei NEWMEN nicht nur Ingenieure, sondern alle Mitarbeitenden Ideen einbringen können.

Gute Produkte zu attraktiven Preisen: Warum NEWMEN bewusst auf höhere Margen verzichtet und welche Auswirkungen diese Strategie auf die Verkaufszahlen hatte.

Fachhandel statt Direktvertrieb: Warum NEWMEN keinen eigenen Onlineshop betreibt und welche Rolle Händler und große Versender spielen.

Ein exklusiver Ausblick: An welchem neuen Geschäftsfeld arbeitet das Team bereits und welche Pläne verfolgt Michi für die Zukunft?

Links:

Newmen Components Web: https://www.newmen-components.de/

Newmen Components Instagram: https://www.instagram.com/newmencomponents/

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1 Stunde 5 Minuten
Was als Mountainbike Reise nach Marokko begann, führte Alexander Hofmann über Kirgistan schließlich nach Nepal. Gemeinsam mit vier Freunden erkundete er im Frühjahr 2026 die abgelegene Region Mustang im Himalaya. Im velo.fm Podcast spricht Andreas mit Alexander über die Planung dieser Reise, technische Trails auf über 4.000 Metern und die Begegnungen mit den Menschen vor Ort.

Die Geschichte beginnt allerdings schon 1992. Damals gehörte ein Freund von Alexanders Vater zu den ersten europäischen Besuchern des lange abgeschotteten Königreichs Mustang. Seine Fotografien und Reiseberichte weckten bei Alexander das Interesse an einer Region, die er Jahrzehnte später selbst mit dem Mountainbike erkunden sollte.

Gemeinsam mit dem nepalesischen Guide Ashish entstand eine Tour durch Lower und Upper Mustang bis zur ehemaligen Königsstadt Lo Manthang. Acht Tage waren die Mountainbiker auf Höhen zwischen 3.000 und 4.500 Metern unterwegs. Neben technisch anspruchsvollen Abfahrten gehörten lange Tragepassagen, dünne Höhenluft und die Übernachtungen in abgelegenen Bergdörfern zum Alltag.

Aus der ursprünglich privat geplanten Reise entwickelte sich durch die Unterstützung von Propain ein Filmprojekt. Ein Fotograf und ein Drohnenpilot begleiteten die Gruppe, die unter anderem mit dem Propain Tyee und dem neuen Trailbike unterwegs war.

Doch die prägendsten Erinnerungen entstanden abseits der Trails. Alexander erzählt von einer Begegnung mit der ehemaligen Königin von Mustang und einem älteren Mann in einem Bergdorf, der ihn dazu brachte, seine Kamera wegzulegen und einfach den Moment zu erleben.

Eine Folge über Mountainbiken im Himalaya, die Herausforderungen einer solchen Expedition und darüber, warum die Begegnungen mit Menschen manchmal wichtiger werden als die gefahrenen Trails.

Themen:

Von Marokko über Kirgistan bis aufs Dach der Welt

Mustang: Warum ausgerechnet das verbotene Königreich?

500 Jahre abgeschottet: Die Geschichte von Mustang

Abenteuer Himalaya: Wie plant man eine solche Expedition?

Mountainbiken auf 4.500 Metern: Trails am Limit

Dünne Luft und schwere Beine: Wenn die Höhe zur Herausforderung wird

Flowtrails, Abgründe und fünf Stunden Bike tragen

Vom privaten Abenteuer zum Filmprojekt mit Propain

Eine Audienz bei der Königin und Begegnungen, die bleiben

Einmal Himalaya reicht nicht: Alexanders nächste Pläne

Links:

Der Fim: https://www.prestige-filmtheater.de/detail/131042/Mustang%20-%20Ride%20the%20Forbidden%20Kingdom

Alex' Instagram: https://www.instagram.com/alhofmann_mtb/

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37 Minuten
Van Rysel eröffnet seinen zweiten Store in Deutschland. Nora, Christoph und Andreas begleiten die Eröffnung im neuen Decathlon Flagship Store in Oberhausen und sprechen mit den Verantwortlichen über Expansion, Markenentwicklung und die Bedeutung der Radsport Community.

Am 15. Oktober 2026 öffnet Van Rysel seinen zweiten Store in Deutschland. Nach Köln folgt nun Oberhausen, direkt im neuen Decathlon Flagship Store am CentrO. Nora, Christoph und Andreas sind für velo.fm vor Ort und begleiten die offizielle Eröffnung mit Interviews, Eindrücken und O Tönen.

Noch bevor die ersten Besucher den neuen Store betreten, laufen die letzten Vorbereitungen. Nach dem offiziellen Durchschneiden des Bandes öffnet sich der Zugang zu einer eigenständigen Markenwelt mit rund 300 Quadratmetern Verkaufsfläche. Rennräder, Gravelbikes, Bekleidung und Zubehör stehen im Mittelpunkt. Ergänzt wird das Angebot durch eine eigene Meisterwerkstatt, ein Bikefitting Studio und einen separaten Raum für die Übergabe neuer Fahrräder.

Van Rysel wurde 2019 gegründet und verfolgt konkrete Wachstumspläne. Deutschland spielt dabei eine zentrale Rolle. Weitere Standorte in deutschen Großstädten sind bereits in Planung. Gleichzeitig möchte sich die Marke stärker als eigenständiger Anbieter im Rennrad und Gravelbereich positionieren.

In unseren Gesprächen erfahren wir, wie innerhalb weniger Monate der neue Standort entstanden ist, welche Herausforderungen das Team bei der Umsetzung bewältigen musste und warum persönliche Beratung, Bikefitting und lokale Radsport Communities zum Konzept gehören. Dabei geht es nicht ausschließlich um den Verkauf von Fahrrädern. Gemeinsame Ausfahrten, Veranstaltungen und der persönliche Austausch sollen den Store zu einem Treffpunkt für Radsportlerinnen und Radsportler im Ruhrgebiet machen.

Unsere Interviewpartner vor Ort:

Pia Voigt, Shop Managerin VAN RYSEL Oberhausen

Geoffry Janssens, Market Leader VAN RYSEL Germany

Alicia Brandt, Marketing Lead VAN RYSEL Germany

Lisa-Alice Paus, Commercial Director VAN RYSEL Germany

Tom Terbeck, BikeX

Daniel Schade, Gebiomized

Eine velo.fm Sonderfolge direkt aus Oberhausen mit Einblicken in die Expansionsstrategie von Van Rysel, die Entwicklung des stationären Fahrradhandels und den Menschen hinter dem neuen Store.

Links:

VanRysel Store Oberhausen: https://www.decathlon.de/c/lp/van-rysel-decathlon-oberhausen-rennraeder-und-bike-fitting_d12d0e79-e51b-4047-a55f-bf27253cac84

Bike-x: www.bike-x.de

Gebiomized: www.gebiomized.de

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1 Stunde 7 Minuten
Betty und Lenz sind die Gründer von Push Components. Die beiden stammen aus Wien, haben sich während des Studiums kennengelernt und leben heute in Bayern. Lenz ist Produktentwickler, Betty bringt ihre Erfahrung aus dem Produktmanagement ein. Gemeinsam haben sie ein Unternehmen aufgebaut, das Lösungen für den Transport von Fahrrädern und Outdoor Equipment entwickelt. Der Kontakt zu Push Components entstand aus eigener Erfahrung: Auf der Suche nach einem geeigneten Fahrradträger für den Camper seiner Freundin entdeckte er das Push Rack System.

Was ist das Thema?

Die Geschichte von Push Components beginnt 2017 mit Nackenschmerzen beim Bikebergsteigen. Weil Lenz das Tragen seines Mountainbikes auf den Schultern erleichtern wollte, entwickelte er ein Tragesystem für den Rucksack. Aus dem ersten Prototyp wurde ein Produkt, das sich innerhalb kurzer Zeit verkaufte.

Jahre später entstand aus einem weiteren persönlichen Problem das Push Rack System für Kastenwagen. Was zunächst am heimischen Wohnzimmertisch montiert wurde, entwickelte sich zu einem Unternehmen mit mittlerweile 16 Menschen im Team.

Betty und Lenz erzählen von ihren ersten Verkaufserfolgen, dem Einfluss von YouTube, dem Aufbau eigener Produktionsstrukturen und den Herausforderungen eines schnell wachsenden Unternehmens.

Dabei sprechen sie auch offen über die persönlichen Folgen ihrer Selbstständigkeit. Zwei Jobs, Familie und der Aufbau von Push Components führten zu jahrelanger Überlastung. Lenz berichtet von psychischen Problemen und seiner Entscheidung, den sicheren Arbeitsplatz aufzugeben. Natürlich geht es auch um die Produkte: modulare Fahrradträger, geringes Gewicht, Diebstahlschutz und die Frage, warum ein durchdachtes System mehr Möglichkeiten bietet als ein klassischer Fahrradträger.

Für wen ist die Folge interessant?

Für alle, die ihre Fahrräder mit dem Camper transportieren, sich für Produktentwicklung interessieren oder selbst über eine Unternehmensgründung nachdenken. Betty und Lenz zeigen, wie aus konkreten Problemen Produkte entstehen und welche Entscheidungen notwendig sind, um aus einer Idee ein Unternehmen aufzubauen.

Themen:

Wie Betty und Lenz zum Mountainbiken und Bikebergsteigen kamen

Die erste Produktidee: Das Tragesystem Hookerbike

Von 100 Vorbestellungen zum eigenen Unternehmen

Wie aus dem eigenen Camper das Push Rack System entstand

Der Einfluss von YouTube und Campingmessen auf den Unternehmenserfolg

Wachstum und die Herausforderungen der eigenen Produktion

Selbstständigkeit, Überlastung und die Bedeutung von Regeneration

Familienleben, Bikepacking und Radreisen mit Kindern

Mitarbeiterführung, Teilzeitmodelle und Unternehmenskultur

Modulare Fahrradträger, Sicherheit und neue Produktentwicklungen

Links:

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Webseite: https://pushcomponents.com/

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1 Stunde
Andi Wittmann gehörte zu einer Generation von Mountainbikern, die Slopestyle und Freeride in Europa mit aufgebaut haben. Seine Geschichte beginnt Anfang der 2000er in Bad Aibling. Gemeinsam mit Freunden baut er die später bekannten BA Trails, verbringt jede freie Minute mit Rad und Schaufel und fährt schließlich seinen ersten großen Contest in Wien.

Aus dem Hobby wird innerhalb weniger Jahre ein Beruf. Wittmann startet bei internationalen Slopestyle Events, arbeitet mit Sponsoren, produziert Videos und entwickelt gemeinsam mit Nico Zacek die Mountainbike Version der Nine Knights. Statt ausschließlich Ergebnisse bei Wettkämpfen zu jagen, interessiert ihn früh auch die mediale Seite des Sports. Bilder, Filme und Projekte werden zu einem wichtigen Teil seiner Karriere.

Was ist das Thema?

Im Gespräch erzählt Andi, wie sich eine Mountainbike Karriere entwickelt hat, für die es damals noch kaum feste Strukturen gab. Er spricht darüber, warum ein sechster Platz beim ersten größeren Contest plötzlich Türen öffnete, weshalb Videoprojekte für ihn oft wichtiger waren als Wettkampfergebnisse und wie aus einer spontanen Filmidee schließlich die Nine Knights entstanden.

Ein zentraler Wendepunkt kommt 2015. Bei einem vergleichsweise unspektakulären Testsprung landet Andi nach einem Sprung aus mehreren Metern Höhe im Flachen und zertrümmert sich beide Füße. Am rechten Fuß steht zeitweise sogar eine Amputation im Raum.

Interessanterweise beschreibt Andi die anschließende Reha nicht als Tiefpunkt. Zum ersten Mal habe er ein vollkommen klares Ziel gehabt: wieder gehen und wieder Fahrrad fahren.

Wir sprechen darüber, wie sich danach sein Verhältnis zum Profisport verändert hat, über seine Zeit als Markenbotschafter im E Mountainbike Bereich, seine Arbeit als Red Bull TV Kommentator, Familie, Hausbau, berufliche Standbeine und darüber, warum das Leben nach einer Profikarriere eine ganz eigene Herausforderung sein kann.

Dabei blickt Andi auch kritisch auf den heutigen Slopestyle und Freeride Sport. Vor allem den zunehmenden Druck bei Live Events sieht er problematisch, wenn Fahrer in extremem Gelände innerhalb eines bestimmten Zeitfensters maximale Leistung abrufen müssen.

Heute sitzt Andi ebenso selbstverständlich auf dem Rennrad wie auf dem Mountainbike. 300 Kilometer zum Gardasee gehören inzwischen genauso zu seinen persönlichen Challenges wie früher große Sprünge. Am Ende steht eine Erkenntnis, die seinen bisherigen Weg gut zusammenfasst: Das Fahrrad wird ihn wahrscheinlich sein ganzes Leben begleiten. Welches Fahrrad es gerade ist, spielt dabei kaum eine Rolle.

Für wen ist die Folge interessant?

Für alle, die Mountainbike, Slopestyle und Freeride über viele Jahre verfolgt haben. Gleichzeitig ist die Folge auch für Menschen interessant, die wissen möchten, was nach einer Karriere im Profisport passiert. Es geht um Verletzungen, Veränderungen, neue Verantwortung und darum, wie eine Leidenschaft bestehen bleibt, obwohl sich das eigene Leben komplett verändert.

Links:

Andi Wittmann Instagram: https://www.instagram.com/andiwittmannofficial

Andi Wittmann Trailments: https://www.instagram.com/trailements

Status Quo Film: https://www.youtube.com/watch?v=xO-W9Cyarog

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44 Minuten
Diesmal gibt es bei Gravelution kein festes Servicethema. Andreas und Patrick machen eine Runde Freestyle und sprechen darüber, was in den vergangenen Wochen passiert ist, welche Touren unmittelbar bevorstehen und welche größeren Bikepacking-Abenteuer bereits am Horizont auftauchen.

Patrick kommt gerade von einer rund 350 bis 400 Kilometer langen Tour durchs Erzgebirge und Tschechien zurück. Eigentlich ein kurzer Bikepacking-Trip über drei Tage, wäre da nicht eine Erkältung gewesen, die sich unterwegs immer deutlicher bemerkbar machte. Wie geht man damit um, wenn der Körper unterwegs plötzlich nicht mehr mitspielen will? Weiterfahren, einen Gang zurückschalten oder die Tour abbrechen?

Viel Zeit zum Ausruhen bleibt Patrick ohnehin nicht. Die nächste Tour durch Frankreich und die Vogesen steht bereits an und gleichzeitig läuft die Vorbereitung auf sein großes Ziel: 1.000 Kilometer am Stück bis Budapest. Patrick erzählt, wie er dafür aktuell auf dem Rollentrainer trainiert, warum Schwellen- und Sweetspot-Einheiten eine wichtige Rolle spielen und weshalb bei einer solchen Distanz nicht nur die Fitness, sondern auch die Effizienz des Bikes entscheidend wird.

Auch Andreas steht kurz vor der nächsten großen Tour. Gemeinsam mit Christoph geht es auf die velo.fm Deutschland-Tour Richtung Süddeutschland. Unterwegs stehen verschiedene Besuche und Podcast-Aufnahmen an, bevor die Reise ins Allgäu führt.

Und natürlich geht der Blick schon weiter: Japanese Odyssey, Kanada, Montreal–New York, Kalifornien, Dreiländer-Giro, gemeinsame Wintertouren und Patricks weiterhin bestehende Idee einer Reise in den Oman. Noch ist längst nicht alles fest geplant – aber genau das gehört schließlich auch zum Bikepacking dazu.

Eine Folge über Touren, Training, neue Herausforderungen, schnelle Gravelbikes und die große Frage: Was kommt als Nächstes?

Themen dieser Folge:

Bikepacking durchs Erzgebirge und Tschechien

Krank auf Tour: weiterfahren, pausieren oder abbrechen?

Durch Frankreich und die Vogesen: Patricks nächste Bikepacking-Tour

Training für 1.000 Kilometer am Stück

Rollentrainer, Sweetspot, Schwelle und Zone 2

Effizienz auf der Langstrecke: Aerodynamik, Rollwiderstand und Reifen

Die velo.fm Deutschland-Tour Richtung Süddeutschland

Winter-Bikepacking und neue gemeinsame Touren

Vorbereitung auf die Japanese Odyssey

Von Kanada bis Dreiländer-Giro: Bikepacking-Pläne und Challenges für 2027

Links:

Die Podcast Folge als Video Podcast findet ihr hier: www.youtube.com/@PatrickZasada

Dein Individueller Signature Trainingsplan: https://www.zasada.cc/shop/p/individueller-trainingsplan-mit-persnlichem-support

Ihr habt Fragen? Dann hinterlasst uns gerne eine Sprachnachticht: https://www.whatsapp.com/channel/0029VaeH0nVD8SDwzy9czZ3B

Bikepacking Tools: https://www.zasada.cc/tools (Packliste, Reifen Finder, Luftdruck etc)

Vier kostenlose Trainingspläne zum Testen erhalten: https://www.zasada.cc/trainingsplan

Weitere Trainingspläne: https://www.zasada.cc/training

Bikepacking Radreisen: https://www.tri-berg.de

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1 Stunde
Die velo.fm Deutschland Tour 2026 startet mit einem besonderen Stopp: Chris und Andreas sind zu Gast bei Paul Lange in Stuttgart, dem deutschen Generalimporteur von Shimano.

Gemeinsam mit PR Manager Peter Ringel geht es zunächst über das weitläufige Firmengelände und durch das hauseigene Museum. Hier treffen mehr als 100 Jahre Shimano Geschichte auf die langjährige Partnerschaft mit Paul Lange.

Anschließend sprechen wir mit Silvia Schöner, Head of Marketing, und Philipp Gehrling aus dem Produktmanagement über aktuelle Shimano Neuheiten, die Bedeutung des deutschen Marktes, sinnvolle Innovationen und die Frage, warum Shimano bei neuen Technologien nicht immer der Erste sein möchte.

Zum Abschluss nimmt uns Lagerleiter Fred Sellier mit hinter die Kulissen der Logistik. Rund 21.000 unterschiedliche Artikel, fünf Lagerhallen und jede Menge Shimano Komponenten zeigen eindrucksvoll, welcher Aufwand notwendig ist, damit die richtigen Teile beim Fachhandel ankommen.

Eine Folge über Shimano, Fahrradtechnik, Produktentwicklung und die Menschen und Prozesse hinter einem der wichtigsten Unternehmen der deutschen Fahrradbranche.

Für wen ist diese Folge?

Für alle, die Shimano Komponenten am eigenen Rad fahren und genauer verstehen möchten, was eigentlich hinter der Marke und ihrem Vertrieb in Deutschland steckt.

Für Technikinteressierte, die sich dafür interessieren, wie neue Produkte entstehen, welche Rolle der deutsche Markt für Shimano spielt und warum nicht jede technische Entwicklung automatisch auch eine sinnvolle Innovation sein muss.

Für alle, die gerne hinter die Kulissen der Fahrradbranche schauen und wissen möchten, wie Marketing, Produktmanagement, Athletenpartnerschaften und Logistik bei einem großen Generalimporteur zusammenspielen.

Und natürlich für alle, die neugierig darauf sind, welchen Weg eine Shimano Komponente nimmt, bevor sie schließlich beim Fachhandel und irgendwann am eigenen Fahrrad landet.

In dieser Folge unter anderem:

Ein Blick hinter die Kulissen von Paul Lange

Mehr als 100 Jahre Shimano Geschichte im Museum

Aktuelle Shimano Neuheiten und Produktentwicklungen

Die Bedeutung des deutschen Marktes für Shimano

High End Komponenten und der Fahrradmarkt abseits der Topmodelle

Digitalisierung, elektronische Schaltungen und ABS

Zusammenarbeit mit Athleten und Ambassadors

Gravel und Bikepacking bei Shimano und Paul Lange

Fred Sellier führt uns durch die Logistik

21.000 Artikel und fünf Lagerhallen in Stuttgart

Links:

Paul Lange: https://www.paul-lange.de/de_DE/

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1 Stunde 25 Minuten
Unsere Gravel Ground Reportage geht in die zweite Runde. Wir starten noch einmal auf der offiziellen Bühne und wechseln anschließend zurück an unseren velo.fm Stand. Dort hat Nora trotz reichlich Regen am Sonntag weitere Gäste vors Mikro geholt.

Lisa von Van Rysel und Matthias von Decathlon eröffnen die Folge mit unserem zweiten Live Podcast. Lisa bringt gleich zwei neue Gravelbikes mit: das sportlich ausgerichtete RCR G und das EDR G für längere Distanzen und Bikepacking. Matthias ergänzt die Runde spontan mit dem Rockrider Race 940 S und damit der Frage: Wann ist ein schnelles XC Fully vielleicht sogar die bessere Alternative zum Gravelbike?

Nicole von Rund und Raus zeigt das Ruhrgebiet aus ihrer Perspektive. Als Guide führt sie die Teilnehmenden über Kanäle, ehemalige Industrieflächen und zu ihren persönlichen Lieblingsorten. Mit ihrem YouTube Kanal möchte sie außerdem Menschen zum Radfahren motivieren, die sich in der klassischen Fahrrad Bubble nicht unbedingt wiederfinden.

David von Supernova sprechen wir nach unserem Nightride. Es geht um Licht fürs Gravelbike, das neue Redstream Rücklicht und darum, welche Erkenntnisse Supernova aus den Einsätzen seiner Athleten bei langen Rennen und Bikepacking Events gewinnt.

Cyclist Andy erzählt, wie aus einer Wette unter Arbeitskollegen ein Social Media Kanal wurde. Inzwischen gehört das Fahrrad längst genauso zu seinem Alltag wie sein Content. Auf dem Gravel Ground ist er außerdem selbst als Tourguide unterwegs.

Marc Bartsch alias Pott Legende ist Rennen gefahren und hat dabei gleichzeitig Content produziert. Wir sprechen über den Gravel Ground, seine 570 Kilometer beim Highlands in Steel und darüber, warum die immer extremeren Distanzen auf Social Media manchmal den Blick dafür verschieben, was auf dem Fahrrad eigentlich eine große Leistung ist.

Tjorven (Instagram: tjorven_geschwindigkeit) kommt aus Berlin und entdeckt beim Gravel Ground eine Seite des Ruhrgebiets, die nicht unbedingt seinem vorherigen Bild der Region entspricht. Außerdem sprechen wir über seinen Ansatz beim Fahrrad Content und darüber, warum ein gutes Rad für ihn nicht nur einen einzigen Einsatzzweck erfüllen sollte.

Simon (Instagram: sim_on_bike) ist gerade einmal 16 Jahre alt und bereits im XC Rennsport unterwegs. Beim Gravel Ground fährt er bei den Junioren auf Platz zwei. Zwischen Schule und Training sprechen wir über seinen Rennalltag und seine nächsten sportlichen Ziele.

Micha vom FRC Herten ist eigentlich mit viel Federweg auf der Halde Hoheward zu Hause. Trotzdem beginnt auch er darüber nachzudenken, ob ein Gravelbike für die vielen Wege des Ruhrgebiets nicht eine ziemlich gute Ergänzung zum Mountainbike sein könnte.

Mathilde und Manuel liefern zum Abschluss eine ganz andere Perspektive auf das Wochenende. Vater und Tochter sind beide ihr erstes Rennen gefahren. Mathilde ist gerade sieben geworden, landet direkt auf Platz zwei und erzählt uns ziemlich genau, warum Rennen, lange Fahrradtouren und der Gravel Ground für sie so viel Spaß machen.

Damit endet unsere XXL Berichterstattung vom Gravel Ground 2026: zwei Folgen, zwei Live Podcasts und zahlreiche Gespräche direkt aus Herten.

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1 Stunde 12 Minuten
Wir waren beim Gravel Ground 2026 in Herten mittendrin: mit eigenem velo.fm Stand, Mikrofonen, vielen Gesprächen und zwei Live Podcasts auf der offiziellen Bühne. Aus insgesamt 15 Interviews und fast drei Stunden Material sind zwei Folgen entstanden. Im ersten Teil nehmen wir euch mit durch den Samstag.

Sabine gehört zu den Menschen, die Gravel ganz ohne Wettkampfgedanken für sich entdeckt haben. Sie fährt inzwischen Distanzen von mehr als 200 Kilometern am Stück, nutzt das Rad zum Abschalten und hat längst das Bikepacking für sich entdeckt.

Patrick von Midlife Biking kommt eigentlich aus der Mountainbike Ecke. Auf dem Gravel Ground schaut er sich ganz bewusst nach etwas Neuem um und landet dabei unter anderem auf einem E Gravelbike. Wir sprechen über den Einstieg ins Graveln, Systemgewicht und die Frage, welches Rad zu den eigenen Anforderungen passt.

Nino Antic treffen wir nicht an unserem Stand, sondern auf der offiziellen Gravel Ground Bühne. Mehr als 30 Jahre Rennsport, Mountainbike und Downhill treffen auf seine noch junge Begeisterung fürs Gravelbike. Wie fühlt sich der Wechsel an und könnte aus dem Mountainbike Racer irgendwann sogar ein Gravel Racer werden?

Marc aus Bochum hat Gravel erst vor zwei Jahren für sich entdeckt. Sein erstes Gravelbike war praktisch Liebe auf den ersten Blick. Auf dem Gravel Ground schaut er trotzdem schon einmal, was der Markt für die Zukunft bereithält.

Kai von MeinMTB spricht über seinen eigenen Zugang zum Radfahren, über Content ohne permanenten Leistungsdruck und darüber, warum man auf dem Fahrrad auch einfach sagen darf: Das kann ich nicht.

Anni ist seit Jahren beim Gravel Ground dabei und führt auch 2026 wieder verschiedene Touren rund um Herten. Für sie ist die Veranstaltung vor allem eines: ein Treffpunkt, an dem Radfahren und Community zusammenkommen.

Sechs Gespräche, sechs unterschiedliche Perspektiven und unser erster Live Bühnenslot vom Gravel Ground 2026.

In Teil 2 geht es mit unserem zweiten Live Podcast weiter. Dann sprechen wir mit Lisa und Matthias von Van Rysel über zwei neue Gravelbikes und nehmen euch mit in die weiteren Gespräche vom Sonntag.

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1 Stunde 9 Minuten
In dieser Folge des velo.fm Damenkränzchens spricht Nora mit der Downhill Weltcup Fahrerin Abby Hogie. Abby erzählt, wie sie als gebürtige Amerikanerin über die Fahrrad-AG ihrer Heidelberger Gesamtschule zum Downhill kam, sich das Fahren komplett autodidaktisch beibrachte und ihr erstes richtiges Bike vom Versicherungsgeld für ihr gestohlenes Stadtrad finanzierte.

Im Zentrum steht, wie Abby den Weltcup-Zirkus fast im Alleingang stemmt: ohne großes Team, ohne festen Mechaniker, dafür mit viel Organisationstalent, hilfsbereiten befreundeten Personen im Gepäck und der Unterstützung einzelner Sponsoren wie ursprünglich mal Propain, DT Swiss, SR Suntour und Maxxis. Sie spricht offen über die Kosten eines Weltcup-Wochenendes, über zwei gebrochene Schlüsselbeine und darüber, warum sie sich gegenüber vollprofessionell betreuten Konkurrentinnen manchmal machtlos fühlt – und weshalb es trotzdem immer wieder Spaß macht.

Außerdem geht es um ihre Freundschaft mit Anna Newkirk, mit der sie drei Jahre lang das gemeinsame Team Beyond Racing aufgebaut hat, um ihr aktuelles Bike mit Gearbox und Riemenantrieb, und um ihre pointierte Kritik am Weltcup-System: zu wenige Startplätze für Frauen, kaum Parkplätze für Privateers und immer höhere Hürden für den Nachwuchs. Zum Abschluss gibt's die klassischen drei Schnellfeuerfragen – inklusive einer klaren Ansage zu Treppchen oder Good Times.

Unterstütze Abby und folge ihr auf Instagram: https://www.instagram.com/abby_hogie

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1 Stunde
Einfach aufs Rad steigen und fahren. Für viele von uns sieht genau so das Training aus. Kilometer sammeln, längere Touren fahren und zwischendurch mal richtig Gas geben. Aber ist das eigentlich effektives Training? Und was verändert sich, wenn man konsequent nach einem Trainingsplan trainiert?

Genau das wollen wir herausfinden.

Andreas dient dabei als Projektionsfläche. Er fährt seit vielen Jahren Rad, kennt lange Bikepacking Reisen und 200 Kilometer Etappen, hat aber noch nie konsequent nach einem strukturierten Trainingsplan trainiert. Das ändert sich jetzt. Zwölf Monate lang trainiert Andreas nach einem Trainingsplan von Patrick. Sein Ziel: Im Oktober 2027 möchte er mit der Japanese Odyssey seine erste große Bikepacking Challenge erfolgreich absolvieren. Rund 2.500 Kilometer und, nimmt man die Ausgabe 2025 als Maßstab, etwa 46.000 Höhenmeter. Seine Fortschritte, Erfahrungen und Rückschläge dokumentieren wir ab sofort regelmäßig im Podcast.

Doch was bedeutet strukturiertes Training überhaupt?

Warum reicht es irgendwann nicht mehr, einfach nur viel Fahrrad zu fahren? Warum sollte eine lockere Einheit wirklich locker bleiben? Und was bedeuten Zone 2, Fatmax, FTP, Schwellentraining oder Laktat in der Praxis? Patrick führt uns durch die Grundlagen der Trainingslehre und erklärt, warum unterschiedliche Belastungsbereiche unterschiedliche Anpassungen im Körper auslösen. Außerdem klären wir, wie ein langfristiger Trainingsplan aufgebaut wird, wie man Höhenmeter auch ohne Berge vor der Haustür trainieren kann und welche technischen Helfer für den Einstieg wirklich notwendig sind.

Andreas macht den Selbstversuch und wir schauen gemeinsam, was strukturiertes Training tatsächlich verändert und was ihr daraus für eure eigenen Ziele mitnehmen könnt.

Themen dieser Folge:

Was strukturiertes Training eigentlich bedeutet

Warum einfach nur Fahrradfahren irgendwann nicht mehr reicht

Vom Fahren nach Gefühl zum Training nach Plan

Zone 2, Fatmax und Fettstoffwechsel

FTP, Laktat und Schwellentraining

Low, Mid und High Intensity Training

Wie ein langfristiger Trainingsplan aufgebaut wird

Höhenmeter trainieren, auch ohne Berge vor der Haustür

Herzfrequenzgurt, Powermeter, Smarttrainer und FTP Test

Andreas’ 12 monatiger Selbstversuch auf dem Weg zur Japanese Odyssey

Trainiert ihr bereits nach Plan oder fahrt ihr hauptsächlich nach Gefühl?

Schickt uns eure Fragen und Erfahrungen. Wir begleiten Andreas’ Fortschritte in den kommenden Monaten regelmäßig im Podcast und greifen dabei auch eure Fragen rund ums Training auf.

Trainingspläne & Coaching

Patricks Trainingspläne und sein individuelles Coaching findet ihr über den Link in den Show Notes. Mit dem Rabattcode VELO12 erhaltet ihr einen Rabatt auf die Trainingspläne und das individuelle Coaching.

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Links:

Die Podcast Folge als Video Podcast findet ihr hier: www.youtube.com/@PatrickZasada

Dein Individueller Signature Trainingsplan: https://www.zasada.cc/shop/p/individueller-trainingsplan-mit-persnlichem-support

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1 Stunde 14 Minuten
90.000 Menschen, eine Downhill-Strecke mitten durch Stuttgart und Fahrer aus verschiedenen Teilen der Welt: In Folge 272 nehmen wir euch noch einmal mit zum Red Bull Cerro Abajo Stuttgart. Nicht aus dem Studio, sondern direkt von der Strecke, aus dem Fahrerbereich, vom Start am Teehaus und aus dem Ziel am Wilhelmsplatz.

Wir begleiten das Rennwochenende vom Training bis zum Finale und sprechen mit den Menschen, die es erlebt haben. Die Racer erzählen, wie sich Asphalt, Schotter, enge Kurven und die großen Obstacles im Renntempo anfühlen. Reifenwahl, Luftdruck und Fahrwerkssetup werden plötzlich entscheidend. Lewin Klausmann erlebt sein erstes Urban-Downhill-Rennen, Nina Hoffmann berichtet nach ihrem zweiten Platz von einem gebrochenen Hinterrad im Qualifying und Johannes Fischbach erklärt, warum ihm die Strecke trotz seiner Urban-Downhill-Erfahrung nicht vollständig entgegenkam.

Doch diese Folge erzählt nicht nur vom Racing. Wir sprechen mit Zuschauern, die ihre Stadt plötzlich als Rennstrecke erleben, mit dem Athlete Support, Sicherheitskräften, einem Kameramann und den Menschen bei Propain. Dabei wird deutlich, wie viele unterschiedliche Perspektiven zu diesem Wochenende gehören.

Wir erleben Fahrer, die sich gegenseitig Linien und Bremspunkte erklären, Zuschauer unmittelbar neben der Strecke und einen zusammenbrechenden Zielbogen, den Fahrer und Helfer gemeinsam aus dem Weg halten. Und immer wieder geht es um die Kulisse: Schon am Trainingstag sind die Straßen voll, am Sonntag wird aus der Strecke ein Korridor durch eine Menschenmenge.

Diese Folge ist unsere akustische Reportage vom Red Bull Cerro Abajo Stuttgart. Keine Rückschau aus der Distanz, sondern Stimmen, Geräusche und Eindrücke eines Wochenendes, an dem Urban Downhill erstmals in dieser Form nach Deutschland gekommen ist.

Gesprächspartner dieser Folge

Robert Kraus, Gründer und Geschäftsführer von Propain

Jasper Jauch

Oliver Wiedmann, Athlete Support

Phil Atwill

Wyn Masters

Erik Irmisch

Lewin Klausmann

Simon Maurer

Stephan Sumps Yarur, Athlete & Influencer Management Propain

Jana Urban

Erik Emrich

Nina Hoffmann

Elias Schwärzler

Jenny, Sicherheitsmitarbeiterin

Texi

Marco Lamaris

Fischi

Bernard Kerr

Roger Vieira

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41 Minuten
Vom Gravel Fondo zum ehrenamtlich organisierten Bootshaus Gravel: Jan, Felix und Marc erzählen, wie aus einem Event eine feste Veranstaltung in Bonn wurde und was die Teilnehmenden 2026 erwartet.

Mit Felix, Jan und Marc sind die drei Organisatoren des Bootshaus Gravel Bonn zu Gast bei Andreas und Chris. Felix kommt vom Gravel Bike Magazin und war bereits 2021 an der ersten Ausgabe beteiligt. Jan bringt seine Erfahrung als Gravel und Ultradistanzfahrer vor allem in die Streckenplanung ein. Marc komplettiert das Organisationsteam und verantwortet darüber hinaus die NRW Gravel Challenge.

Gemeinsam blicken sie auf eine Veranstaltung zurück, die mehrfach ihren Namen und ihre organisatorische Struktur verändert hat. Was 2021 als VOTEC Gravel Fondo Bonn begann, wurde später zum Gravel Club Weekend und schließlich zum Bootshaus Gravel. Seit 2025 organisieren die drei das Event ehrenamtlich und ohne Gewinnabsicht.

Was ist das Thema?

2026 bleibt der Bootshaus Gravel rechtsrheinisch. Statt wie im vergangenen Jahr Richtung Ahrtal zu fahren, führen die Strecken durch das Siebengebirge und weiter in Richtung Westerwald und Siegtal. Zur Auswahl stehen unterschiedliche Routen über 65 und 100 Kilometer. Dabei geht es den Organisatoren nicht um möglichst technische Passagen, sondern um Strecken, die mit dem Gravelbike gut fahrbar sind und trotzdem ihren eigenen Charakter haben.

Dazu kommt erneut der Ultra. Rund 400 Kilometer stehen hier auf dem Programm. Nach den Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr gibt es 2026 kein klassisches Zeitlimit mehr. Wer unter 24 Stunden bleibt, erhält Gold, unter 36 Stunden Silber und alle weiteren Finisher Bronze. Die 60 Startplätze waren schnell vergeben.

Im Podcast geht es außerdem darum, wie die Strecken entstehen, warum jede Ausgabe neue Abschnitte bieten soll, welche Rolle Verpflegung und Gemeinschaft spielen und warum das Event bewusst auf 100 Teilnehmende beim regulären Ride begrenzt bleibt. Denn größer soll das Bootshaus Gravel derzeit gar nicht werden.

Für wen ist die Folge interessant?

Für alle, die beim Bootshaus Gravel 2026 starten, die das Event für das kommende Jahr auf dem Zettel haben oder wissen möchten, wie eine ehrenamtlich organisierte Gravelveranstaltung entsteht. Auch wer mit einer Ultradistanz liebäugelt, bekommt einen Einblick in ein Format, das mit rund 400 Kilometern einen Einstieg in längere Distanzen ermöglichen kann.

Themen dieser Folge:

Die Geschichte des Bootshaus Gravel seit 2021

Vom kommerziellen Event zur ehrenamtlichen Organisation

Felix, Jan und Marc und ihre Rollen im Team

Wie die Gravelstrecken geplant und getestet werden

65 und 100 Kilometer durch die Region um Bonn

Siebengebirge, Westerwald und Siegtal

Rund 400 Kilometer beim Bootshaus Gravel Ultra

Warum das Bootshaus Gravel bewusst klein bleiben soll

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Links:

Bootshaus Gravel: https://www.bootshaus-gravel.de/

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40 Minuten
velo.fm Podcast Episode Sonderfolge: Live vom Red Bull Cerro Abajo Stuttgart

Wir sind in Stuttgart und nehmen euch direkt mit zum Red Bull Cerro Abajo. Diese Folge ist nicht im Studio entstanden, sondern mitten im Geschehen. Am Propain Stand, beim Media Trackwalk und direkt an den Obstacles sammeln Andreas, Nora und Christoph erste Eindrücke, Gespräche und O-Töne von der Strecke.

Noch bevor die ersten Runs starten, laufen wir den Kurs vom Teehaus bis zum Wilhelmsplatz ab. Dabei wird schnell klar, was Urban Downhill von einer klassischen Downhill Strecke unterscheidet. Treppen, Asphalt, enge Linien, versetzte Drops, ein Road Gap, große Holzkonstruktionen und schnelle Passagen durch die Stadt lassen wenig Raum für Fehler.

Mit Levin Klausmann sprechen wir über seinen ersten Start bei einem Urban Downhill. Obwohl er World Cup und European Cup fährt, ist Stuttgart für ihn Neuland. Setup, Reifendruck und die Einschätzung der Geschwindigkeit funktionieren hier anders als auf einer klassischen Strecke im Wald.

Unterwegs treffen wir weitere Fahrer und Beteiligte direkt an der Strecke. Elias Schwetzer beschreibt seine ersten Eindrücke, während einer der am Aufbau beteiligten Fahrer erklärt, wie die Obstacles entwickelt und getestet wurden. Die Herausforderung: Die Strecke muss beim ersten Befahren kontrollierbar sein und gleichzeitig genügend Potenzial für die schnellsten Fahrer bieten.

Während wir weiter Richtung Ziel laufen, füllen sich die Straßen bereits Stunden vor dem eigentlichen Start. Zuschauer stehen an den Absperrungen, die ersten Plätze entlang der Strecke werden knapp und Stuttgart bekommt zunehmend den Charakter eines großen Sportevents.

Diese Folge ist unser erster akustischer Eindruck vom Cerro Abajo in Stuttgart. Direkt von der Strecke, mit spontanen Gesprächen, Hintergrundinformationen und allem, was uns vor Ort auffällt.

Highlights dieser Folge:

Unser erster Eindruck vom Red Bull Cerro Abajo in Stuttgart

Der komplette Media Trackwalk vom Teehaus bis zum Wilhelmsplatz

Elias Schwärzler berichtet uns von seinem Eindruck der Strecke

Levin Klausmanns erster Urban Downhill und die Unterschiede zum klassischen Downhill

Track Builder Iven Ebener im O-Ton

Brückendrop, Road Gap und weitere zentrale Obstacles der Strecke

Wie die Strecke geplant, aufgebaut und getestet wurde

Erste Stimmen, Zuschauer und Atmosphäre direkt aus Stuttgart

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Links:

Iven Ebener: https://www.instagram.com/oeffes/

Levin Klausmann: https://www.instagram.com/levinklausmann21/

Elias Schwärzler: https://www.instagram.com/elias_schwaerzler

Propain Bikes: https://www.propain-bikes.com/

RedBull Cerro Abajo Stuttgart: https://www.redbull.com/de-de/events/red-bull-stuttgart-cerro-abajo

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velo.fm - der Gravel & Mountainbike Podcast

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