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Make my Monday - der Kreativ Podcast von VOK DAMS Archiv

79 Episoden
20 Minuten
Kurz vor den Oscars lästert Timothée Chalamet über Ballett und Oper und liefert damit unfreiwillig die perfekte Vorlage, um über eine Kunstform zu sprechen, die oft unterschätzt wird und gleichzeitig so viel Kraft in sich trägt wie kaum eine andere. In dieser Folge von Make My Monday geht Christopher Werth der Frage nach, warum Oper weit mehr ist als ein verstaubtes Hochkulturformat. Es geht um Oper als Gesamtkunstwerk, als Kraftwerk der Gefühle und als Tempel der Ernsthaftigkeit – und damit um eine Form von Live-Erlebnis, die in ihrer Intensität, Dichte und Wirkung auch für unsere heutige Event- und Kreativwelt hoch relevant ist. Christopher erzählt von seinen eigenen Erfahrungen an der Oper, von der besonderen Energie hinter den Kulissen und davon, warum Oper zwar Zeit, Konzentration und ein gewisses Einlassen verlangt aber genau deshalb so wertvoll ist. Wer sich darauf einlässt, erlebt nicht nur Musik, Bühne, Licht, Kostüm und Bewegung in maximaler Verdichtung, sondern auch eine Form von Aufmerksamkeit, die in unserer schnelllebigen Gegenwart selten geworden ist. Die Folge zeigt, warum Oper für Kreative inspirierend ist, was sie über Emotion, Ritual und Erlebnisdramaturgie lehrt und weshalb sie in vielerlei Hinsicht ein Vorläufer moderner Live-Kommunikation ist. Gleichzeitig gibt es ganz praktische Tipps für alle, die zum ersten Mal in die Oper gehen möchten: vom Timing bis zum richtigen Umgang mit dem Applaus. Eine Einladung, sich auf ein echtes In-Real-Life-Erlebnis einzulassen. Und vielleicht auf einen der besten Deals der deutschen Kulturlandschaft gleich mit.
13 Minuten
Sherlock Holmes ist die meistadaptierte Figur der Film- und Literaturgeschichte und gleichzeitig ein perfektes Beispiel für zeitlose Kreativität.In dieser Folge von Make My Monday geht Christopher Werth dem Geheimnis hinter dieser ikonischen Figur auf den Grund: Warum funktioniert Sherlock Holmes seit über 100 Jahren immer wieder neu? Warum bleibt der Kern gleich und passt sich trotzdem jeder Zeit perfekt an? Die Antwort liegt in seiner Denkweise. Sherlock Holmes steht für präzise Beobachtung, logisches Denken und die Fähigkeit, scheinbar unzusammenhängende Dinge zu verbinden. Genau das ist auch der Kern kreativer Arbeit. Von Arthur Conan Doyle über moderne Adaptionen bis hin zu aktuellen Serien zeigt diese Folge, warum Sherlock Holmes mehr ist als Unterhaltung: Er ist ein Modell für kreatives Problemlösen. Wer verstehen will, wie aus Chaos Klarheit entsteht und warum gute Ideen oft nur eine Frage der richtigen Perspektive sind, sollte genau hinhören.
7 Minuten
Schlechte Nachrichten überall und gleichzeitig liegt die einfachste Möglichkeit, etwas zu verändern, direkt vor uns: ein ehrliches Kompliment. In dieser Folge von Make My Monday geht es um eine konkrete Creative Challenge, die sofort wirkt. Christopher Werth zeigt, warum Komplimente weit mehr sind als nette Worte. Sie schaffen Verbindung, verändern Stimmungen und setzen positive Dynamiken in Gang - oft schneller, als wir denken. Mit Beispielen aus Popkultur und Forschung wird klar: Komplimente aktivieren unser Belohnungssystem, reduzieren Stress und stärken unser Miteinander. Und das Spannende daran: nicht nur der Empfänger profitiert, sondern auch derjenige, der sie ausspricht. Entscheidend ist, wie wir es tun: authentisch, konkret und mit dem Mut, es wirklich zu sagen. Diese Folge ist kein Impuls zum Nachdenken. Sie ist eine Einladung zum Handeln.
14 Minuten
Die Oscars sind eines der wenigen globalen Events, die jedes Jahr Milliarden Menschen erreichen. Große Bühne, große Stars, große Emotionen. Doch was passiert, wenn alles perfekt funktioniert, aber der Moment fehlt, über den am nächsten Tag alle sprechen? In dieser Episode von Make My Monday wirft Christopher Werth einen Blick auf die Oscar-Verleihung 2026. Regie führte erneut Hamish Hamilton, das Bühnenbild im Dolby Theatre überzeugte, und auch Host Conan O’Brien lieferte souverän ab. Sein Opening-Monolog, das filmische Cold Opening und die kleinen Einspieler sorgten für Unterhaltung – doch echte Überraschungen blieben aus. Natürlich gab es starke Gewinner des Abends: One Battle After Another dominierte mit sechs Oscars, Sinners gewann vier und Frankenstein überzeugte besonders in den kreativen Gewerken wie Set-Design, Maske und Kostüm. Ein besonders bewegender Moment war der Oscar für Cinematography an Autumn Durald-Arkapaw – ein historischer Moment für Diversität in dieser Kategorie. Doch aus Event-Perspektive stellt sich eine interessante Frage: Reicht Perfektion aus? Christopher analysiert die Oscar-Show aus der Sicht von Kreativen und Eventstrateg:innen. Er erklärt, warum große Veranstaltungen immer zwei Dinge gleichzeitig brauchen: perfekte Standards – und mutige kreative Momente. Der Monday Takeaway dieser Episode: Große Events funktionieren nur dann wirklich, wenn sie beides liefern – perfekte Hygiene-Faktoren und kreative Überraschungen. Die Oscars 2026 waren ein beeindruckend produziertes Event auf höchstem Niveau. Aber die Momente, über die man noch Jahre später spricht, entstehen meist dort, wo jemand den Mut hat, über das Erwartbare hinauszugehen. Und noch eine Erkenntnis bleibt: Manche Kunstformen funktionieren einfach am besten gemeinsam – im Raum, auf der großen Bühne oder auf der großen Leinwand. Vielleicht ist das der wichtigste Reminder dieser Oscar-Nacht: Große Geschichten verdienen große Orte.
17 Minuten
Bridgerton ist mehr als eine erfolgreiche Netflix-Serie. Bridgerton ist ein Paradebeispiel dafür, wie Events Geschichten erzählen können. In der Welt der Regency-Zeit entscheidet ein Ball über Status, Beziehungen und manchmal sogar über das ganze Leben. Kronleuchter, Seide, Orchester – doch hinter der opulenten Oberfläche steckt ein klares Prinzip: Events sind soziale Bühnen. Hier entstehen Begegnungen, hier wird gesehen und bewertet, hier beginnt Drama. Genau deshalb funktionieren sie so gut – damals wie heute. In dieser Folge von Make My Monday geht es nicht um Serienkritik oder Kostüme. Es geht um die Mechanik hinter dem Phänomen. Warum Bridgerton Millionen Menschen fasziniert. Warum die Figur Lady Whistledown zeigt, wie mächtig Gossip und Storytelling sein können. Und warum die Bälle der Serie eigentlich perfekte Experience-Design-Cases sind. Christopher Werth und Claudia Santoso schauen auf Bridgerton aus der Perspektive von Kreativen und Eventstrateg:innen. Sie sprechen über Eskapismus in einer überreizten Gegenwart, über die Rolle von Ritualen und über die Magie von Veranstaltungen, bei denen man nie genau weiß, was passieren wird. Der Monday Takeaway dieser Episode ist einfach: Große Events sind keine Programme. Sie sind Bühnen für Geschichten. Menschen kommen nicht nur wegen des Inhalts. Sie kommen wegen der Möglichkeit, Teil einer Geschichte zu werden. Vielleicht trifft man jemanden, vielleicht passiert etwas Unerwartetes, vielleicht beginnt genau hier das nächste Kapitel. Und genau diese Serendipity ist das, was großartige Events ausmacht.
13 Minuten
Godzilla ist mehr als das erfolgreichste Monster der Filmgeschichte. Godzilla ist ein Paradebeispiel für eine perfekte Idee. 1954, neun Jahre nach Hiroshima und Nagasaki, sitzt ein japanischer Produzent im Flugzeug und verbindet zwei Dinge, die vorher nichts miteinander zu tun hatten: die Angst vor Atomkraft und ein urzeitliches Monster aus den Tiefen des Meeres. Aus dieser Kombination entsteht eine Figur, die seit über 70 Jahren Generationen begeistert, im Kino, im Streaming und in der Popkultur. In dieser Folge von Make My Monday geht es nicht um Special Effects oder Serienkritik. Es geht um die kreative DNA hinter Godzilla. Um die Kraft einer Idee, die aus einer emotionalen Wahrheit geboren wurde. Und um die Frage, warum starke Konzepte immer dann entstehen, wenn zwei scheinbar getrennte Welten neu miteinander verbunden werden. Christopher Werth zeigt, warum Godzilla mehr ist als ein Monsterfilm. Warum der erste Film wie ein dokumentarischer Albtraum inszeniert wurde. Warum ein 100-Kilo-Gummianzug Filmgeschichte schrieb. Und warum die Narben des Monsters mehr erzählen als jede CGI-Explosion. Der Monday Takeaway dieser Episode ist klar: Innovation ist selten radikal neu. Sie ist fast immer eine kluge Kombination. Atomangst plus Urzeitwesen ergibt Godzilla. Chemielehrer plus Midlife Crisis ergibt Breaking Bad. Couchsurfing plus Hotelplattform ergibt Airbnb. Große Ideen entstehen, wenn wir Welten verbinden. Und genau das ist unser Job als Kreative.
12 Minuten
Warum zieht uns der Untergang magisch an? Warum funktionieren postapokalyptische Welten wie Fallout seit Jahrzehnten - als Games, als Serien und als kulturelles Phänomen? Und was können wir als Kreative, Konzeptioner:innen und Markenmenschen daraus lernen? In dieser Folge von Make My Monday taucht Christopher Werth tief in das Fallout-Universum ein: von den Games über die Amazon-Prime-Serie bis hin zu den kreativen Prinzipien, die diesen Erfolg möglich machen. Gemeinsam mit einem leidenschaftlichen Fallout-Gamer beleuchtet er, warum Apokalypsen mehr sind als düstere Kulissen: Sie sind Projektionsflächen für Fragen nach Menschlichkeit, Ordnung, Macht, Hoffnung und Neuanfang. Die Folge zeigt, wie Fallout es schafft, schwerste Themen mit Humor, Retroästhetik und Popkultur zu verbinden und warum genau diese Mischung Menschen weltweit fasziniert. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Handlung, sondern das Worldbuilding: klare Regeln, eine konsistente innere Logik und eine Welt, an die man glauben kann. Der zentrale Kreativ-Learnings: Wenn die Welt stimmt, entstehen starke Adaptionen, Kampagnen und Events fast von selbst. Ob Serie, Spiel, Marke oder Live-Erlebnis - ein klares Konzept und eine starke DNA sind die Grundlage für alles Weitere. Eine inspirierende Folge über kreative Haltung, Vertrauen in starke Welten und die Frage, warum wir gerade im Untergang oft unsere besten Ideen finden.
10 Minuten
Fühlst du dich manchmal müde, ausgelaugt oder ideenlos? Dann fehlt dir wahrscheinlich eines: Creative Fuel. In dieser Folge von Make My Monday geht es um die Frage, wie kreative Energie entsteht und wie wir sie bewusst im Alltag aufladen können. Christopher Werth beschreibt Creative Fuel als eine Art magische Substanz, die Kreative am Laufen hält. Denn auch in kreativen Jobs ist der Tank nicht unendlich. Wer dauerhaft Leistung bringen, Ideen entwickeln und Freude an seiner Arbeit behalten möchte, muss regelmäßig nachtanken. Die gute Nachricht: Creative Fuel lässt sich ganz einfach selbst herstellen. In der Folge stellt Christopher seine persönliche Rezeptur vor – bestehend aus vier zentralen Bausteinen: Input, Output, Bewegung und Ruhe. Er erklärt, warum hochwertiger Input genauso wichtig ist wie bewusstes Guilty Pleasure, weshalb kreativer Output nur für sich selbst ein enormer Energielieferant sein kann und warum Bewegung nicht nur den Körper, sondern vor allem das Gehirn in Schwung bringt. Ebenso wichtig: Ruhe, Langeweile und Me-Time. Denn oft entstehen die besten Ideen genau dann, wenn wir nichts tun. Mit vielen persönlichen Beispielen, kleinen Geschichten und einem Augenzwinkern – von Groundhog-Day-Gedanken bis zu finnischen Lebensweisheiten – macht diese Folge deutlich: Kreativität ist kein Zufallsprodukt. Sie ist das Ergebnis bewusster Pflege. Der Monday Takeaway ist klar: Finde deine eigene Creative-Fuel-Rezeptur und sorge dafür, dass dein Tank nie ganz leer wird.
12 Minuten
Der Super Bowl ist nicht nur das größte Sportevent der Welt , er ist das größte Entertainment-Event überhaupt. Und das Herzstück dieses Spektakels ist seit Jahren die Halftime Show. In dieser Folge von Make My Monday nehmen wir genau diese Show unter die Lupe. Christopher Werth analysiert die diesjährige Halftime Show von Bad Bunny: eine Inszenierung, die weit über Musik hinausgeht. Es geht um kulturelle Identität, politische Haltung, perfekte Dramaturgie und die enorme Kraft von Live-Erlebnissen. Von einer Zuckerrohrplantage als Bühnenbild über überraschende Gastauftritte bis hin zu einer echten Hochzeit mitten im Super Bowl: Diese Show erzählt eine Geschichte, die Millionen Menschen gleichzeitig erleben. Gleichzeitig gibt die Folge einen seltenen Blick hinter die Kulissen: auf die minutiöse Planung, die Rolle des legendären Regisseurs Hamish Hamilton und die Herausforderung, eine Show zu kreieren, die sowohl im Stadion als auch für über 120 Millionen Zuschauer:innen vor den Bildschirmen funktioniert. Die zentrale Erkenntnis: Großes Entertainment entsteht dort, wo maximale Vorbereitung auf maximale Leichtigkeit trifft. Und wo Live-Momente eine emotionale Wucht entfalten, die kein anderes Medium ersetzen kann.
15 Minuten
Heute ist Groundhog Day. Ein Murmeltier entscheidet über den Frühling und wir sprechen über Wiederholung, Zeit und kreative Entwicklung. In dieser Folge von Make My Monday nimmt uns Christopher Werth mit nach Punxsutawney, Pennsylvania, zum legendären Murmeltiertag, und verbindet dieses Kult-Event mit dem Filmklassiker Groundhog Day. Doch es geht nicht nur um Traditionen oder Zeitschleifen. Es geht um die Entstehung eines kreativen Meisterwerks. Um die Geschichte hinter dem Film. Um eine Idee, die ursprünglich als düsteres, philosophisches Experiment gedacht war und am Ende als Rom-Com Filmgeschichte schrieb. Und um die Konflikte, Opfer und Entscheidungen, die nötig sind, damit aus einer guten Idee etwas wirklich Großes wird. Diese Folge ist eine Reflexion über kreative Visionen, über harte Arbeit, über Spannungen im kreativen Prozess und über die Frage, wie viel man bereit ist zu investieren – oder zu verlieren – um eine Idee wirklich umzusetzen. Und sie endet mit einem klaren Plädoyer: Große Kreativität entsteht nicht durch Reibung um jeden Preis, sondern durch Zusammenarbeit, Vertrauen und das richtige Gespür für Menschen.
13 Minuten
Kreativität entsteht selten im luftleeren Raum. Sie wächst aus Einflüssen, Vorbildern und mutigen Ideen, die weitergedacht werden. In dieser Folge von Make My Monday geht es um genau diese kreativen Kettenreaktionen und um eine Band, die dabei oft unterschätzt wird: die Pixies. Christopher Werth nimmt uns mit zurück in die späten 80er nach Boston und zeigt, warum die Pixies trotz vergleichsweise kurzer Hochphase einen enormen Einfluss auf die Musikgeschichte hatten. Ohne sie gäbe es Nirvana, Radiohead und viele weitere prägende Acts in dieser Form nicht. Anhand konkreter Songs, Anekdoten und musikalischer Entscheidungen wird deutlich, wie Inspiration funktioniert: nicht durch Kopieren, sondern durch Weiterentwickeln. Die Episode spannt den Bogen von Kurt Cobain über Thom Yorke bis hin zu heutigen Popstars wie Billie Eilish, Dua Lipa oder Harry Styles. Sie macht klar, warum es essenziell ist, Vorbilder zu haben und warum wahre Kreativität genau dort beginnt, wo man etwas Eigenes daraus formt. Eine inspirierende Folge über Einfluss, Mut, kulturelle DNA und die Erkenntnis: Wir stehen alle auf den Schultern derer, die vor uns da waren.
26 Minuten
Was macht aus Menschen echte Fans? Und warum gelingt das Borussia Dortmund seit Jahrzehnten auf eine Weise, die weltweit einzigartig ist? In dieser besonderen Live-Episode von der BOE in Dortmund spricht Christopher Werth mit Nobby Dickel, der Stimme des BVB, über Energie, Emotionen und Rituale. Gemeinsam tauchen sie ein in die Mechanik hinter der berühmten Südtribüne: Warum 25.000 Menschen scheinbar mühelos im gleichen Moment aufspringen, singen und fühlen. Warum Veränderung dort nur sehr dosiert funktioniert. Und warum Verlässlichkeit manchmal stärker wirkt als jede Überraschung. Es geht um weit mehr als Fußball. Es geht um Beziehungen, um Rituale, um Respekt vor Communities und um die Frage, was Marken, Events und Kreative daraus lernen können, wenn sie nicht nur Aufmerksamkeit wollen, sondern echte Verbundenheit. Eine Episode über Live-Erlebnisse, die bleiben. Und über die Kraft von Ritualen in einer Welt voller Reize.
20 Minuten
Neues Jahr, gute Vorsätze und schon Mitte Januar fühlt es sich an, als wäre alles wieder vorbei? In dieser Folge von Make My Monday sprechen Christopher Werth und Producer Jan Filipzik offen, humorvoll und erstaunlich tiefgehend darüber, warum klassische Neujahrsvorsätze so oft scheitern. Es geht um Gummibärchen statt Disziplin, um Kontrolle versus Leichtigkeit und um die Frage, warum echte Veränderung selten aus Druck entsteht. Gemeinsam ziehen die beiden Parallelen zwischen Vorsätzen, kreativen Prozessen und persönlicher Entwicklung: Warum Raum, Beobachtung und Verständnis oft wirksamer sind als strenge Regeln. Eine Folge für alle, die sich vorgenommen haben, etwas zu verändern oder die einfach entspannter mit sich selbst ins neue Jahr starten wollen. Ohne Verbissenheit, aber mit ehrlicher Reflexion, kreativen Analogien und dem guten Gefühl, dass man nicht „neu“ werden muss, um etwas anders zu machen.
14 Minuten
KI ist mächtig – aber sie darf nicht zur Ausrede werden, das eigene Denken abzugeben. In dieser Folge von Make My Monday spricht Christopher Werth darüber, wie Kreative in Zeiten von AI nicht kleiner, sondern besser werden: mit einer Haltung, die Tools nutzt, ohne sich von ihnen treiben zu lassen. Ausgangspunkt ist eine viel diskutierte MIT-Studie zum Creative Writing: Drei Gruppen schreiben Essays: eine mit LLM, eine mit Google, eine ohne Hilfe. Gemessen wurde dabei die Gehirnaktivität. Das Ergebnis ist ein Weckruf: Wer zu viel outsourct, verliert Verbindung zum eigenen Output. Nicht, weil AI „böse“ wäre, sondern weil sie uns die Arbeit abnehmen kann, die eigentlich unser kreatives Kapital trainiert. Christopher baut daraus ein klares 3-Teile-Modell: Embrace your tools (ohne Tool-FOMO), Embrace your brain (Training statt Verfettung, AI als Bicycle) und Embrace your role (als Kreative führen, entscheiden, Taste bilden). Eine Folge über Selbstführung, Qualitätsbewusstsein und die Frage, wie wir das menschliche Gehirn als stärkstes Kreativwerkzeug lebendig halten.
11 Minuten
„Nur dumme Kinder langweilen sich“ – ein Satz, der hängen bleibt. In dieser Folge von Make My Monday dreht Christopher Werth ihn um und macht eine starke These: Langeweile ist kein Makel, sondern eine Voraussetzung für Kreativität, Intelligenz und neue Ideen. Diese Episode ist eine Einladung zum Leerlauf. Christopher erklärt, warum unser Gehirn Phasen des Nichtstuns braucht, was Langeweile mit brachliegenden Feldern und defragmentierten Festplatten zu tun hat und warum Daydreaming ein unterschätztes Kreativtool ist. Anhand großer Beispiele – von Harry Potter über Frankenstein bis hin zu Newton und Beethoven – zeigt er, was alles aus Langeweile entstehen kann. Gerade zwischen den Jahren, wenn alles ein wenig stiller wird, ist der perfekte Moment, Langeweile zuzulassen. Ohne schlechtes Gewissen. Ohne Ablenkung. Ohne Dopamin-Dauerfeuer. Denn manchmal ist Langeweile einfach die Stille, in der deine nächste Idee beschließt, zu dir zu kommen.
Make my Monday - der Kreativ Podcast von VOK DAMS

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Der Podcast von VOK DAMS rund um Kreativität und Events