Die Segelkneipe Archiv
71 Episoden
58 Minuten
„Ich segel ab Mai 2027 um die Welt. Nordroute. Einhand.“
Was macht so ein Satz eigentlich mit einem? Und was passiert, wenn man anfängt, große Törnziele laut auszusprechen?
Ausgangspunkt ist eine Zuhörerfrage: Wie gehen wir damit um, wenn aus einer Idee ein ausgesprochenes Ziel wird? Ab wann wird aus Motivation Druck?
Wir sprechen über eigene Erfahrungen. Über Tage, an denen nach zwei Stunden Schluss ist, obwohl alles läuft. Und über andere, an denen man 150 Meilen allein durchzieht und sich fragt, wie lange das noch gutgeht.
Es geht um Mehrtagestörns, um Pläne und Realität. Um Kojencharter, bei denen der Törnplan eine klare Meinung hat, die Crew und das Wetter aber eine andere.
Und um eine einfache Regel, die sich immer wieder aufdrängt: Verabrede Ort oder Zeit. Nicht beides.
Vielleicht gilt das auch für das Reden darüber.
Am Ende läuft es darauf hinaus, den Unterschied auszuhalten. Zwischen dem getakteten Leben an Land und einem Bordleben, das sich nach Wetter, der eigenen Fitness und dem Moment richtet.
Rubriken:
FuckUp der Woche: Lichtmaschine tot. Und mit ihr alle Pläne für die nächsten Wochen
Kurskorrektur - unser nautisches Glossar: Konstruktionswasserlinie. Erst Seemannsgarn, dann Klartext.
Eine Folge über große Pläne, kleine Realitäten und die Frage, wie viel Ziel ein Törn eigentlich verträgt.
Veranstaltungshinweis: „Unser“ Antarktis-Skipper Christian Grothmann hält am Samstag, den 28.03. in Berlin beim TSG 1898 e.V. in Schmöckwitz einen Live-Vortrag. Gäste willkommen!
Kontakt: flaschenpost@segelkneipe.de
Die Segelkneipe ist eine Kooperation von sailingelias und Nautic By Nature. Sie wird unterstützt von:
Tonfabrik Audio Productions - Podcast Beratung und Produktion
meindruckpunkt.de - alternatives Drucker- und Frankierzubehör
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Was macht so ein Satz eigentlich mit einem? Und was passiert, wenn man anfängt, große Törnziele laut auszusprechen?
Ausgangspunkt ist eine Zuhörerfrage: Wie gehen wir damit um, wenn aus einer Idee ein ausgesprochenes Ziel wird? Ab wann wird aus Motivation Druck?
Wir sprechen über eigene Erfahrungen. Über Tage, an denen nach zwei Stunden Schluss ist, obwohl alles läuft. Und über andere, an denen man 150 Meilen allein durchzieht und sich fragt, wie lange das noch gutgeht.
Es geht um Mehrtagestörns, um Pläne und Realität. Um Kojencharter, bei denen der Törnplan eine klare Meinung hat, die Crew und das Wetter aber eine andere.
Und um eine einfache Regel, die sich immer wieder aufdrängt: Verabrede Ort oder Zeit. Nicht beides.
Vielleicht gilt das auch für das Reden darüber.
Am Ende läuft es darauf hinaus, den Unterschied auszuhalten. Zwischen dem getakteten Leben an Land und einem Bordleben, das sich nach Wetter, der eigenen Fitness und dem Moment richtet.
Rubriken:
FuckUp der Woche: Lichtmaschine tot. Und mit ihr alle Pläne für die nächsten Wochen
Kurskorrektur - unser nautisches Glossar: Konstruktionswasserlinie. Erst Seemannsgarn, dann Klartext.
Eine Folge über große Pläne, kleine Realitäten und die Frage, wie viel Ziel ein Törn eigentlich verträgt.
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59 Minuten
Was streicht man unter ein Boot?
Und warum ist das seit Jahrhunderten ein Problem?
Von Pech, Teer und Wachs bei Phöniziern, Griechen und Römern bis zu Kupferplatten im 18. Jahrhundert: Der Kampf gegen Bewuchs ist fast so alt wie die Seefahrt selbst. Die britische Royal Navy machte das Verkupfern groß. Wirksam, aber nicht ohne Nebenwirkungen.
Im 19. Jahrhundert kamen die ersten Anstriche auf Kupferbasis, später industrialisiert von International Paint. Im 20. Jahrhundert wurde es dann chemisch: zum Kupfer gesellten sich Biozide wie Arsen, Quecksilber und schließlich Tributylzinn. Effektiv. Und irgendwann schlicht nicht mehr vertretbar.
Heute stehen wir vor einer neuen Auswahl: harte Systeme, selbstpolierende Farben, silikonbasierte Beschichtungen. Und mittendrin die Frage, die jeder Eigner kennt:
Was funktioniert wirklich? Und was richtet am Ende mehr Schaden an als Nutzen?
Wir sprechen über Vor- und Nachteile der verschiedenen Antifouling-Systeme. Über Haltbarkeit, Pflege, Kosten. Und über den polarisierenden Dauerbrenner: Coppercoat. Wundermittel oder teurer Mythos?
Rubriken:
FuckUp der Woche: Unterwasserschiff mit Aceton entfetten. Klingt logisch. Ist es nicht.
Kurskorrektur - unser nautisches Glossar
Heute: Kielholen. Erst Seemannsgarn, dann Klartext.
Eine Folge über giftige Lösungen, saubere Rümpfe und die einfache Wahrheit, dass es beim Antifouling keine perfekte Antwort gibt.
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Und warum ist das seit Jahrhunderten ein Problem?
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Im 19. Jahrhundert kamen die ersten Anstriche auf Kupferbasis, später industrialisiert von International Paint. Im 20. Jahrhundert wurde es dann chemisch: zum Kupfer gesellten sich Biozide wie Arsen, Quecksilber und schließlich Tributylzinn. Effektiv. Und irgendwann schlicht nicht mehr vertretbar.
Heute stehen wir vor einer neuen Auswahl: harte Systeme, selbstpolierende Farben, silikonbasierte Beschichtungen. Und mittendrin die Frage, die jeder Eigner kennt:
Was funktioniert wirklich? Und was richtet am Ende mehr Schaden an als Nutzen?
Wir sprechen über Vor- und Nachteile der verschiedenen Antifouling-Systeme. Über Haltbarkeit, Pflege, Kosten. Und über den polarisierenden Dauerbrenner: Coppercoat. Wundermittel oder teurer Mythos?
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FuckUp der Woche: Unterwasserschiff mit Aceton entfetten. Klingt logisch. Ist es nicht.
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1 Stunde 6 Minuten
Warum segelt jemand allein los?
Nicht für eine Regatta.
Nicht für ein großes Ziel auf der Karte.
Sondern für Monate.
Ohne Plan, was genau sich dort finden lässt.
Andreas und Elias haben Besuch von Claus Aktoprak, dem selbsternannten „Realitätschecker“ aus dem Ocean Life Podcast. Autor, Filmemacher und segelnder Bassist. Unsere erste Frage liegt also nahe: Was kam zuerst? Boot oder Bass?
Claus erzählt von seiner mehrmonatigen Einhand-Auszeit unter Segeln. Von der Entscheidung, allein loszufahren. Vom Weg nach Norden bis in die Schärenwelt nach Kökar auf den Ålands. Und von der Frage, was passiert, wenn plötzlich niemand mehr an Bord ist, der einen ablenkt.
Wir sprechen über Erwartungen an so eine Reise, über den schwierigen Moment des Ablegens und darüber, wie lange es dauert, bis das eigene Grübeln langsam verstummt. Über Einsamkeit, Ruhe und darüber, warum Einhandsegeln für manche zur klarsten Form des Unterwegsseins wird.
Natürlich reden wir auch über die Praxis:
Steuert man lieber selbst oder überlässt man das Ruder einer Steuerhilfe?
Was macht einen guten Ankerplatz aus?
Und worauf achtet man eigentlich, wenn man allein in einen Hafen einläuft, zwischen fremden Booten und fremden Crews?
Und ganz nebenbei stellt sich die größere Frage:
Wie verändert so eine Auszeit unter Segeln uns selbst? Und wie funktioniert die Rückkehr in den Alltag?
Rubriken
FuckUp der Woche:
Eine Tanzchoreographie unter Autopilot, eine Kardinalstonne und ein Sandhügel, der eigentlich auf der anderen Seite der Tonne sein sollte.
Hafenkino:
Der Moment, wenn man plötzlich nur noch die Leine in der Hand hält. Und feststellt, dass das Boot eigentlich auch noch dran sein sollte.
Eine Folge über Einhandsegeln, Stille auf See und darüber, warum manche Menschen allein an Bord genau das finden, was im Alltag oft verloren geht.
Mehr von Claus findet ihr auf seiner Website , vom Schärensegeln auf YouTube und natürlich beim Ocean Life Podcast.
Kontakt: flaschenpost@segelkneipe.de
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Sondern für Monate.
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Claus erzählt von seiner mehrmonatigen Einhand-Auszeit unter Segeln. Von der Entscheidung, allein loszufahren. Vom Weg nach Norden bis in die Schärenwelt nach Kökar auf den Ålands. Und von der Frage, was passiert, wenn plötzlich niemand mehr an Bord ist, der einen ablenkt.
Wir sprechen über Erwartungen an so eine Reise, über den schwierigen Moment des Ablegens und darüber, wie lange es dauert, bis das eigene Grübeln langsam verstummt. Über Einsamkeit, Ruhe und darüber, warum Einhandsegeln für manche zur klarsten Form des Unterwegsseins wird.
Natürlich reden wir auch über die Praxis:
Steuert man lieber selbst oder überlässt man das Ruder einer Steuerhilfe?
Was macht einen guten Ankerplatz aus?
Und worauf achtet man eigentlich, wenn man allein in einen Hafen einläuft, zwischen fremden Booten und fremden Crews?
Und ganz nebenbei stellt sich die größere Frage:
Wie verändert so eine Auszeit unter Segeln uns selbst? Und wie funktioniert die Rückkehr in den Alltag?
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FuckUp der Woche:
Eine Tanzchoreographie unter Autopilot, eine Kardinalstonne und ein Sandhügel, der eigentlich auf der anderen Seite der Tonne sein sollte.
Hafenkino:
Der Moment, wenn man plötzlich nur noch die Leine in der Hand hält. Und feststellt, dass das Boot eigentlich auch noch dran sein sollte.
Eine Folge über Einhandsegeln, Stille auf See und darüber, warum manche Menschen allein an Bord genau das finden, was im Alltag oft verloren geht.
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49 Minuten
Der Winter ist vorbei.
Zumindest theoretisch.
Doch die erste Bestandsaufnahme fühlt sich selten nach Aufbruch an.
Eher nach Archäologie am eigenen Boot.
Andreas und Elias sprechen über die ersten Schritte der Auswinterung. Über Boote im Freilager und in der Halle. Über kalte Finger, kurze Tage und die ernüchternde Wahrheit, dass man im Winter am Boot oft erstaunlich wenig hinbekommt.
Es geht um Distanz und Nähe zum Boot. Denn wie viel man im Winter wirklich schafft, entscheidet sich oft schon daran, wie weit der Weg zum Boot überhaupt ist.
Aber es bleibt nicht bei der Theorie. Während der ersten Bestandsaufnahme tauchen auch Fragen auf:
Warum ist der Ausgleichsbehälter im inneren Motorkühlkreislauf nach dem Winter leer?
Und wie kompliziert kann es eigentlich sein, zwei 50-mm²-Kabel für eine Ankerwinsch zu verlegen?
Eine Folge über die Realität zwischen Winterplane und Werkzeugkiste. Über kleine Rätsel, größere Projekte und den Moment, in dem das Boot langsam wieder zum Leben erwacht.
Rubriken
FuckUp der Woche:
1.000 Liter Schmelzwasser auf der Winterplane. Und die sehr praktische Frage: Wie kriegt man das jetzt eigentlich wieder da raus?
Kurskorrektur - unser nautisches Glossar
Heute: Die Bilge. Erst Seemannsgarn, dann Klartext.
Eine Folge über kalte Hände, lange To-do-Listen und den Moment, in dem Dornröschen langsam wieder die Augen aufmacht.
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Es geht um Distanz und Nähe zum Boot. Denn wie viel man im Winter wirklich schafft, entscheidet sich oft schon daran, wie weit der Weg zum Boot überhaupt ist.
Aber es bleibt nicht bei der Theorie. Während der ersten Bestandsaufnahme tauchen auch Fragen auf:
Warum ist der Ausgleichsbehälter im inneren Motorkühlkreislauf nach dem Winter leer?
Und wie kompliziert kann es eigentlich sein, zwei 50-mm²-Kabel für eine Ankerwinsch zu verlegen?
Eine Folge über die Realität zwischen Winterplane und Werkzeugkiste. Über kleine Rätsel, größere Projekte und den Moment, in dem das Boot langsam wieder zum Leben erwacht.
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1.000 Liter Schmelzwasser auf der Winterplane. Und die sehr praktische Frage: Wie kriegt man das jetzt eigentlich wieder da raus?
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1 Stunde 10 Minuten
Der Skipper ist weg.
Das Boot bleibt.
Du stehst am Steg in Kopenhagen.
In unserer „Skipper, was nun?“-Reihe wird diesmal Andreas ins kalte Wasser geworfen: Ein Kojenchartertörn von Norwegen nach Rügen, kurz vor dem Ziel. Der eigentliche Skipper hat das Schiff verlassen. An Bord nur noch Anton, Beate und Christoph. Gute Stimmung. Sonnenschein. Alles entspannt. Scheinbar.
Doch was heißt das wirklich?
Andreas übernimmt und beginnt mit dem, was man immer zuerst tun sollte: Boot checken. Eindruck? Mittelmäßig. Technik? Unklar. Crew? Sympathisch. Aber wie belastbar? Wer kann was? Und wer glaubt nur, es zu können?
Es geht um Verantwortung, wenn man nicht von Anfang an dabei war.
Um Törnplanung mit fremder Crew.
Um Wetterdaten, die im Laufe des Törns relevanter werden, als sie morgens noch schienen.
Und um die Frage: Ab wann kippt ein entspannter Sommertörn?
Was als Routineübernahme beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zum Problem. Und endet mit Entscheidungen, die niemand treffen wollte.
Rubriken
FuckUp der Woche: entfällt. Die Folge entwickelt sich zu mehr als einem.
Kurskorrektur - unser nautisches Glossar: Heute klären wir der, die oder das Schot(t)en. Erst Seemannslatein, dann Klartext.
Eine Folge über Führung unter Unsicherheit, trügerische Idylle und warum „wird schon gutgehen“ keine Strategie ist.
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Doch was heißt das wirklich?
Andreas übernimmt und beginnt mit dem, was man immer zuerst tun sollte: Boot checken. Eindruck? Mittelmäßig. Technik? Unklar. Crew? Sympathisch. Aber wie belastbar? Wer kann was? Und wer glaubt nur, es zu können?
Es geht um Verantwortung, wenn man nicht von Anfang an dabei war.
Um Törnplanung mit fremder Crew.
Um Wetterdaten, die im Laufe des Törns relevanter werden, als sie morgens noch schienen.
Und um die Frage: Ab wann kippt ein entspannter Sommertörn?
Was als Routineübernahme beginnt, entwickelt sich Schritt für Schritt zum Problem. Und endet mit Entscheidungen, die niemand treffen wollte.
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FuckUp der Woche: entfällt. Die Folge entwickelt sich zu mehr als einem.
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1 Stunde 18 Minuten
Einmal in der Antarktis segeln. Für manche ein Lebenstraum.
Für andere eine sehr bewusste Entscheidung gegen Komfort, Planbarkeit und falsche Sicherheit.
Andreas und Elias haben Besuch von jemandem, der es nicht bei der Idee belassen hat. Christian Grothmann war vier Jahre lang jeweils im südlichen Sommer unterwegs. Sechs dreiwöchige Expeditionen pro Saison, von Puerto Williams über die Drake-Passage bis ans Ende der Welt.
Wir sprechen über Sicherheit für Schiff und Crew, über ein Auslauflimit von 40 Knoten Wind, über acht Meter Welle und die Drake-Passage: „Shake or Lake?“ Was bedeutet es, wenn Tiefdrucksysteme schneller ziehen, als jede Überfahrt-Prognose trägt? Wenn Umkehren unmöglich wird?
Es geht um Seekrankheit in einer neuen Dimension. Um ein Leben komplett remote. Ohne Netz. Ohne doppelten Boden. Und warum Hilfe von außen nicht sein darf. Um Verantwortung, wenn klar ist: Hier unten darf nichts ernsthaft schiefgehen.
Und natürlich um das, was bleibt, wenn man es trotzdem tut.
Um die Farben der Antarktis. Das Licht. Die Stille.
Und darum, warum manche immer wieder zurückkehren.
Rubrik
FuckUp der Woche:
Ein eisiges Bad der Crew. Der Skipper allein an Bord. Acht Alarme gleichzeitig. Wasser im Schiff. Während die Crew noch im Eismeer badet.
Eine Folge über Grenzen, Respekt vor dem Revier und die ehrliche Frage: Warum segelt man freiwillig dorthin, wo Hilfe keine Option ist?
Wir empfehlen Kurse bei unserem Gast Christian: segelschule-grothmann.de
Kontakt: flaschenpost@segelkneipe.de
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Es geht um Seekrankheit in einer neuen Dimension. Um ein Leben komplett remote. Ohne Netz. Ohne doppelten Boden. Und warum Hilfe von außen nicht sein darf. Um Verantwortung, wenn klar ist: Hier unten darf nichts ernsthaft schiefgehen.
Und natürlich um das, was bleibt, wenn man es trotzdem tut.
Um die Farben der Antarktis. Das Licht. Die Stille.
Und darum, warum manche immer wieder zurückkehren.
Rubrik
FuckUp der Woche:
Ein eisiges Bad der Crew. Der Skipper allein an Bord. Acht Alarme gleichzeitig. Wasser im Schiff. Während die Crew noch im Eismeer badet.
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1 Stunde 2 Minuten
Die Karibik gilt als Sehnsuchtsziel auf der Atlantikrunde.
Aber was bleibt davon übrig, wenn man nur Zeit für drei Inseln hat?
Andreas und Elias sprechen über eine karibische Stippvisite zwischen Sonne, tropischer Luftfeuchtigkeit und Ankerbuchten, die sich manchmal eher wie ein gut gefüllter Walmart-Parkplatz anfühlen. Mit 300 Booten. Und mehr.
Es geht um den realen Aufwand beim Ein- und Ausklarieren, um lokale Regeln, die man besser ernst nimmt und um ein deeskalierendes Bier für den Außenminister. Um den nötigen Aufwand für Versorgung oder Ersatzteile. Und die ganz praktische Frage: Wie nachhaltig, wie okay ist dieser ganze Karibik-Tourismus eigentlich?
Außerdem wieder mal der Faktor Zeit: was heißt es, eine Atlantikrunde in einem Jahr durchzuziehen? Und für wen weniger Strecke und mehr Zeit vielleicht die klügere Route ist. Haparanda ist schließlich auch ganz schön.
Rubriken
FuckUp der Woche: Ein ungebetener Gast an Bord, viele Fallen und eine kurze Tennispartie.
Kurskorrektur - unser nautisches Glossar:
Erst Seemannslatein, dann Klartext. Heute erklärt Andreas die Seemeile, oder ganz korrekt: die nautische Meile.
Eine Folge über Erwartungen, Wirklichkeit und die Frage, ob Traumreviere besser werden, wenn man länger bleiben kann.
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Es geht um den realen Aufwand beim Ein- und Ausklarieren, um lokale Regeln, die man besser ernst nimmt und um ein deeskalierendes Bier für den Außenminister. Um den nötigen Aufwand für Versorgung oder Ersatzteile. Und die ganz praktische Frage: Wie nachhaltig, wie okay ist dieser ganze Karibik-Tourismus eigentlich?
Außerdem wieder mal der Faktor Zeit: was heißt es, eine Atlantikrunde in einem Jahr durchzuziehen? Und für wen weniger Strecke und mehr Zeit vielleicht die klügere Route ist. Haparanda ist schließlich auch ganz schön.
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1 Stunde 3 Minuten
Es kommen immer wieder neue Dinge an Bord.
Mit jeder Seemeile versteht man besser, welche davon wirklich zählen.
In dieser Folge sprechen Andreas und Elias über genau diese Gegenstände: Dinge an Bord, die sich bewährt haben. Nicht, weil sie glänzen, sondern weil sie funktionieren. Weil sie den Alltag erleichtern, Stress rausnehmen oder einfach dazugehören.
Es geht um Windfahnensteuerungen mit Namen und Charakter, um die Liebe zum Besanmast, und warum eine Ketsch mehr ist, als eine Segelkonfiguration. Um einen Rocna-Anker und das seltene Glück, beim ersten Versuch liegenzubleiben. Um Bordkresse als unterschätztes Crew-Management-Tool, große Navitische, gute Funkanlagen und Werkzeug, das nicht gesucht werden muss.
Eine Folge über Dinge, die bleiben. Weil sie Sinn ergeben. Und weil sie das Bordleben besser machen.
Rubriken
FuckUp der Woche: Magnetische Topfuntersetzer in der Bordpantry, und warum das eine richtig schlechte Idee ist.
Hafenkino: „Haben wir eigentlich auch Luvleinen an Bord?“
Eine Episode über Ausrüstung mit Haltung. Und darüber, warum weniger Zeug oft mehr Seemannschaft bedeutet.
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Mit jeder Seemeile versteht man besser, welche davon wirklich zählen.
In dieser Folge sprechen Andreas und Elias über genau diese Gegenstände: Dinge an Bord, die sich bewährt haben. Nicht, weil sie glänzen, sondern weil sie funktionieren. Weil sie den Alltag erleichtern, Stress rausnehmen oder einfach dazugehören.
Es geht um Windfahnensteuerungen mit Namen und Charakter, um die Liebe zum Besanmast, und warum eine Ketsch mehr ist, als eine Segelkonfiguration. Um einen Rocna-Anker und das seltene Glück, beim ersten Versuch liegenzubleiben. Um Bordkresse als unterschätztes Crew-Management-Tool, große Navitische, gute Funkanlagen und Werkzeug, das nicht gesucht werden muss.
Eine Folge über Dinge, die bleiben. Weil sie Sinn ergeben. Und weil sie das Bordleben besser machen.
Rubriken
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Hafenkino: „Haben wir eigentlich auch Luvleinen an Bord?“
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1 Stunde 3 Minuten
Stürme hatten wir schon immer. Aber fühlen sie sich inzwischen anders an? Häufiger? Heftiger? Unberechenbarer?
Andreas und Elias sprechen über Extremwetterlagen und darüber, was sie fürs Segeln bedeuten. Über aktuelle Ereignisse: den mediterranen Zyklon „Harry“ mit Wellen bis 16,6 Metern im Mittelmeer, die Ostseesturmflut 2023 mit über zwei Metern Wasserstand über Normalnull und spürbare Veränderungen im Passatsystem.
Es geht um die Frage, ob Segeln gefährlicher wird, oder ob sich vor allem unser Umgang mit dem Wetter ändern muss. Wie entstehen solche Wetterlagen eigentlich? Warum am Ende der Druckunterschied entscheidet, ob aus Wind ein Problem wird. Und weshalb ein Blick auf eine App längst nicht mehr ausreicht.
Andreas und Elias teilen eigene Beobachtungen und Erfahrungen aus verschiedenen Revieren und sprechen darüber, was jetzt noch wichtiger wird als früher: sich intensiv mit dem Wetter zu beschäftigen, Karten lesen zu können, Modelle unterscheiden zu lernen. Und vor Ort wieder mehr zu beobachten, statt nur zu scrollen.
Keine Panikfolge. Sondern eine über Anpassung, Seemannschaft und die Frage, wie wir auch in veränderten Bedingungen verantwortungsvoll unterwegs bleiben.
Rubriken
FuckUp der Woche: Untertakelt unter der Øresundbrücke hindurch. Auf der anderen Seite zehn Knoten mehr Wind und plötzlich 2,5 Meter See.
Hafenkino: Liegeplatz-Besichtigungstour, die skandinavische Art, beim Anlegen zu helfen und das leise, sehr gute Gefühl, vor dem Sturm richtig entschieden zu haben.
Eine Folge über Wetter, Wandel und warum Vorbereitung heute manchmal noch mehr bedeutet als früher.
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Keine Panikfolge. Sondern eine über Anpassung, Seemannschaft und die Frage, wie wir auch in veränderten Bedingungen verantwortungsvoll unterwegs bleiben.
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1 Stunde 18 Minuten
Ep. 32 Atlantiküberquerung zum Abgewöhnen - 15 Tage, 15 Katastrophen | der Segelpodcast mit Bier, Boot und Bruchstellen
Wir haben wieder Besuch. Lorenz, erfahrener Segler und Elektro-Ingenieur, ist zu Gast und erzählt uns von seiner ersten Atlantiküberquerung. Einer, die man niemandem empfehlen würde.
Ein „Bettelzettel“ am schwarzen Brett von São Vicente.
Ein Hotelzimmer, aus dem plötzlich He-Man auftaucht.
Ein Skipper mit RYA Yachtmaster, ein Ingenieur mit SSS-Schein, He-Man und Philipp mit Fahrrad, ein großes Boot und ein Plan, der auf dem Papier erstaunlich gut aussieht.
Lorenz erzählt von einer Atlantiküberquerung, die schon vor dem Ablegen anfängt, sich verdächtig anzufühlen. Es geht los: an Bord einer Boreal 52, Aluminium, Expeditionsyacht, großer Name, große Versprechen. Ungerefft aus Mindelo, vorbei an Santo Antão, hinein in die Fallwinde vom Vulkan. Keine gute Idee.
Es folgen fünfzehn Tage, in denen gefühlt alles schiefgeht, was schiefgehen kann: Blut an Deck nach erfolgreichem Angeln verstimmt den Eigner, Batterien laden nicht, Generatoren laufen ohne Öl, und der Skipper sagt: „Ist mir auch schon aufgefallen.“ Dann wird das Wasser knapp. Der Wassermacher läuft, toxische Tankbeschichtungen treffen auf Ahoi-Brause.
Irgendwo zwischen Maschinenraum und Kombüse wird klar: Der Ingenieur ist eigentlich Psychologe. Glück gehabt.
Als schließlich Schrauben aus dem Getriebe fallen und der Antriebsstrang kurz davor ist, sich zu zerlegen, wird endgültig klar: Das hier ist keine Überfahrt mehr. Das ist Überlebenstraining auf offenem Ozean.
Vier Menschen kommen am Ende unversehrt in Rodney Bay, St. Lucia an. Dass das so ist, grenzt fast an ein Wunder.
Eine Folge über falsche Entscheidungen, technische Realitäten, Gruppendynamik unter Druck und die Erkenntnis, dass große Boote keine Garantie für große Sicherheit sind.
Rubriken
Heute keine. Die Geschichte übernimmt das.
Zuhören auf eigene Gefahr. Romantik nicht enthalten.
Kontakt: flaschenpost@segelkneipe.de
Die Segelkneipe ist eine Kooperation von sailingelias und Nautic By Nature. Sie wird unterstützt von Tonfabrik Audio Productions, Podcast Beratung und Produktion.
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Wir haben wieder Besuch. Lorenz, erfahrener Segler und Elektro-Ingenieur, ist zu Gast und erzählt uns von seiner ersten Atlantiküberquerung. Einer, die man niemandem empfehlen würde.
Ein „Bettelzettel“ am schwarzen Brett von São Vicente.
Ein Hotelzimmer, aus dem plötzlich He-Man auftaucht.
Ein Skipper mit RYA Yachtmaster, ein Ingenieur mit SSS-Schein, He-Man und Philipp mit Fahrrad, ein großes Boot und ein Plan, der auf dem Papier erstaunlich gut aussieht.
Lorenz erzählt von einer Atlantiküberquerung, die schon vor dem Ablegen anfängt, sich verdächtig anzufühlen. Es geht los: an Bord einer Boreal 52, Aluminium, Expeditionsyacht, großer Name, große Versprechen. Ungerefft aus Mindelo, vorbei an Santo Antão, hinein in die Fallwinde vom Vulkan. Keine gute Idee.
Es folgen fünfzehn Tage, in denen gefühlt alles schiefgeht, was schiefgehen kann: Blut an Deck nach erfolgreichem Angeln verstimmt den Eigner, Batterien laden nicht, Generatoren laufen ohne Öl, und der Skipper sagt: „Ist mir auch schon aufgefallen.“ Dann wird das Wasser knapp. Der Wassermacher läuft, toxische Tankbeschichtungen treffen auf Ahoi-Brause.
Irgendwo zwischen Maschinenraum und Kombüse wird klar: Der Ingenieur ist eigentlich Psychologe. Glück gehabt.
Als schließlich Schrauben aus dem Getriebe fallen und der Antriebsstrang kurz davor ist, sich zu zerlegen, wird endgültig klar: Das hier ist keine Überfahrt mehr. Das ist Überlebenstraining auf offenem Ozean.
Vier Menschen kommen am Ende unversehrt in Rodney Bay, St. Lucia an. Dass das so ist, grenzt fast an ein Wunder.
Eine Folge über falsche Entscheidungen, technische Realitäten, Gruppendynamik unter Druck und die Erkenntnis, dass große Boote keine Garantie für große Sicherheit sind.
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1 Stunde 4 Minuten
Diese Folge spielt in der Zukunft.
17. auf den 18. Juli 2026. Nachtfahrt durchs Kattegat. Auslaufen in Helsingør, Kurs Østerby auf Læsø. West bis Westnordwest, 15-18 Knoten. Dunkel. Routine. Alles im Griff.
Bis es das plötzlich nicht mehr ist.
Eine größere Welle in der Nacht. Ein leerer Platz an Deck. Mann über Bord.
Ab jetzt zählt jede Entscheidung. Kein Pauseknopf, kein Lehrbuch. Nur Boot, Crew, Dunkelheit und die Frage: Handeln wir richtig?
Andreas konfrontiert Elias mit einem simulierten Seenotfall, der erschreckend real wird. Adrenalin inklusive. Schritt für Schritt geht es um das, was im Ernstfall wirklich passiert. Nicht in der Theorie, sondern an Bord.
Themen dieser Folge:
– Orientierung und Anfahrt an die über Bord gegangene Person.
– Kontakt halten, verlieren, wiederfinden.
– Was tun bei Bewusstlosigkeit im Wasser?
– Welche Bergemethoden funktionieren, und welche eher nicht.
– Licht, Leinen, Taljen, Klappkarabiner und warum Improvisation Grenzen hat.
FuckUp der Woche:
Nicht eingepickt, freihändig und mit dem Rücken zur See bei Nacht an Deck arbeiten. Schlechte Idee. Sehr schlechte.
Eine Folge, die Niemand erleben will und die doch Jede:r verstehen sollte.
Der Notfall ist fiktiv. Die Nervosität nicht.
Kontakt: flaschenpost@segelkneipe.de
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Bis es das plötzlich nicht mehr ist.
Eine größere Welle in der Nacht. Ein leerer Platz an Deck. Mann über Bord.
Ab jetzt zählt jede Entscheidung. Kein Pauseknopf, kein Lehrbuch. Nur Boot, Crew, Dunkelheit und die Frage: Handeln wir richtig?
Andreas konfrontiert Elias mit einem simulierten Seenotfall, der erschreckend real wird. Adrenalin inklusive. Schritt für Schritt geht es um das, was im Ernstfall wirklich passiert. Nicht in der Theorie, sondern an Bord.
Themen dieser Folge:
– Orientierung und Anfahrt an die über Bord gegangene Person.
– Kontakt halten, verlieren, wiederfinden.
– Was tun bei Bewusstlosigkeit im Wasser?
– Welche Bergemethoden funktionieren, und welche eher nicht.
– Licht, Leinen, Taljen, Klappkarabiner und warum Improvisation Grenzen hat.
FuckUp der Woche:
Nicht eingepickt, freihändig und mit dem Rücken zur See bei Nacht an Deck arbeiten. Schlechte Idee. Sehr schlechte.
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1 Stunde 3 Minuten
Es ist soweit. Das Segelboot wurde angeschafft. Ab jetzt stehen die frisch gebackenen Bootseigner:innen sprichwörtlich unter der kalten Dusche und zerreißen hundert Euro Scheine.
Elias und Andreas reden in dieser Folge über die Konsequenzen einer Bootsanschaffung. Die Folgekosten. Und weil dieses Thema gerne nebulös umschifft wird, haben die beiden Segelkneipler ihre Quittungen mit an den Tresen gebracht. Mit konkreten Zahlen, Daten und Fakten zu drei Booten, wird transparent, was auch kohlemäßig auf neue Bootsbesitzer zukommt.
Themen in dieser Episode:
Anschaffungskosten
Parkplatzkosten im Sommer und Winter
Versicherung
das erste Jahr nach Bootskauf
Wartung, Bruch und Wünsche
das Unerwartete und warum es immer erwartet werden muss
Rubrik:
FuckUp: wenn ein Geschäftsabschluss mit hanseatischem Handschlag dich 5.000 € zusätzlich kostet und was das mit einer juckenden Nase zu tun hat.
Eine Folge darüber, wann Segeln mit eigenem Boot überhaupt Sinn macht, und wer lieber weiter chartern sollte.
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Themen in dieser Episode:
Anschaffungskosten
Parkplatzkosten im Sommer und Winter
Versicherung
das erste Jahr nach Bootskauf
Wartung, Bruch und Wünsche
das Unerwartete und warum es immer erwartet werden muss
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FuckUp: wenn ein Geschäftsabschluss mit hanseatischem Handschlag dich 5.000 € zusätzlich kostet und was das mit einer juckenden Nase zu tun hat.
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45 Minuten
In der Fortsetzung des motorlosen Törns sind Crew und „Boe“ in Bagenkop angekommen. Vermeintlich gut geschützt liegt das Boot nördlich hinter einem Betonkai. Der Sturm naht aus Süd. Und dann überschlagen sich die Ereignisse.
Wieder bricht eine Klampe, die Hafenmeister eilen zu Hilfe, das Boot tanzt im Hafenbecken Rumba, und der Skipper ist nicht mal an Bord.
Elias und Andreas reden über Grenzerfahrungen, ohne überhaupt draußen auf See zu sein. Über den Moment aufgeben zu wollen, weiterzumachen und warum man alte Aluklampen austauschen sollte.
Rubriken
FuckUp 3: Achtung, Vorhäfen sind tückisch. Auch, wenn die Windrichtung dir vorgaukelt, du wärest sicher.
FuckUp 4: Wenn sich Reffleine und Schot verheddern und du mit 3 kn Fahrt von Luv kommend in eine Box segelst.
Hafenkino: Vom ersten Anleger unter Segeln mit einer 38 Fuß Charteryacht.
Die Lernkurve bleibt steil, diesmal schlottern die Knie. Doch auch der schlimmste Sturm verweht.
Zum Nachlesen auch im Archiv der „Yacht“ in Heft 25/26 von 2021
Kontakt: flaschenpost@segelkneipe.de
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Wieder bricht eine Klampe, die Hafenmeister eilen zu Hilfe, das Boot tanzt im Hafenbecken Rumba, und der Skipper ist nicht mal an Bord.
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FuckUp 3: Achtung, Vorhäfen sind tückisch. Auch, wenn die Windrichtung dir vorgaukelt, du wärest sicher.
FuckUp 4: Wenn sich Reffleine und Schot verheddern und du mit 3 kn Fahrt von Luv kommend in eine Box segelst.
Hafenkino: Vom ersten Anleger unter Segeln mit einer 38 Fuß Charteryacht.
Die Lernkurve bleibt steil, diesmal schlottern die Knie. Doch auch der schlimmste Sturm verweht.
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50 Minuten
Ja klar, Segeln geht grundsätzlich ohne Motor. Was aber tun, wenn auf der 8-Tonnen-Yacht im Motorraum plötzlich nichts mehr drin, das Winterlager aber rund 200 Seemeilen entfernt ist?
Sich erinnern, dass man ein Segelboot hat.
Elias und Andreas sprechen in dieser (und der nächsten) Folge über einen solchen Törn. Wie kam es dazu? Warum plant man noch einen Törn, nachdem die Maschine schon ausgebaut ist? Was ist bei der Planung besonders zu beachten? Und was gelingt, was geht alles schief und wann können nur noch die „Götter“ helfen?
Rubriken:
FuckUp 1: in der Nacht zum zweiten Mal mit einem Aufschießer in den Hafen, nachdem man nach dem ersten gescheiterten Versuch gerade noch mit einer Nothalse heil wieder herausgekommen ist.
FuckUp 2: Seitlich Schleppen will gelernt sein, falsch und zu fest vertäut, bis die Klampe bricht.
Eine Folge mit extrem steiler Lernkurve, wackeligen Knien und unserem ersten Cliffhanger…
Zum Nachlesen auch im Archiv der „Yacht“ in Heft 25/26 von 2021.
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#27 Die schönsten Segelmomente - Frohe Weihnachten! | Die Segelkneipe - Segeln, Meer und Geschichten
55 Minuten
️ Weihnachten in der Segelkneipe heißt: kurz innehalten, zurückblicken und die Momente feiern, wegen derer wir immer wieder rausfahren. Andreas und Elias kramen in dieser Folge in der Kiste ihrer liebsten Segelerinnerungen und finden große wie kleine, laute wie leise.
Da ist der alljährliche Glücksmoment nach dem obligatorischen Panikanflug: Saisonstart. Zum ersten Mal raus, Segel hoch.
Oder Nysted 2018: eine perfekte Chaoscrew, Segeln, Lachen, Üben, Schnacken, die perfekte Mischung auch Lachmuskelkater und Seemannschaft.
️ Es geht rund um La Gomera, auf einem Törn, der wirklich alles hat: Flaute, hart am Wind, ein gerissenes Fockfall, Abenteuer pur und Delphine im Sonnenaufgang.
Dazu das fast surreale Gefühl, mit vollen Segeln einen Fluss hinaufzufahren, durch Wald und Stille. Oder überbordende Sternenhimmel auf dem Atlantik und leuchtende Delphine.
Und schließlich die vielleicht schönsten Momente von allen: andere glücklich machen. Viele Kinder an Bord eines 43-Meter-Schiffs, Knotenkurse, leuchtende Augen und alle wollen einmal ans Steuer.
Keine Rubriken diesmal. Kein FuckUp, kein Hafenkino, kein Mumpitz. Es ist Weihnachten.
Eine Folge über Dankbarkeit und die Gewissheit, dass Segeln am Ende vor allem eines ist: ein Geschenk.
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️ Es geht rund um La Gomera, auf einem Törn, der wirklich alles hat: Flaute, hart am Wind, ein gerissenes Fockfall, Abenteuer pur und Delphine im Sonnenaufgang.
Dazu das fast surreale Gefühl, mit vollen Segeln einen Fluss hinaufzufahren, durch Wald und Stille. Oder überbordende Sternenhimmel auf dem Atlantik und leuchtende Delphine.
Und schließlich die vielleicht schönsten Momente von allen: andere glücklich machen. Viele Kinder an Bord eines 43-Meter-Schiffs, Knotenkurse, leuchtende Augen und alle wollen einmal ans Steuer.
Keine Rubriken diesmal. Kein FuckUp, kein Hafenkino, kein Mumpitz. Es ist Weihnachten.
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