Die Segelkneipe Archiv
71 Episoden
1 Stunde 12 Minuten
Eine Linie von A nach B bekommen sie inzwischen alle hin.
Spannend wird es bei der Frage: Warum eigentlich genau diese Linie?
Navionics und NV Charts begleiten uns schon lange. ORCA ist neu an Bord. Dazu schauen wir auf Savvy Navvy, OpenSeaMap und Aqua Map und stellen ziemlich schnell fest, dass wir hier längst nicht mehr nur über elektronische Seekarten reden.
Autorouting, Wetter, Strömung, AIS, Offline-Navigation und Bootsperformance. Moderne Apps wollen nicht mehr nur zeigen, wo wir sind. Sie helfen zunehmend dabei oder wollen sogar mitentscheiden, wie und wann wir ans Ziel kommen.
Aber wann wird aus hilfreicher Unterstützung eigentlich Bevormundung? Wie viel Vertrauen verdient eine automatisch berechnete Route? Was nützt die schönste Funktion, wenn unterwegs das Internet fehlt? Und warum können Dinge wie Leuchtfeuerdarstellung, Hardwarebedarf oder die Anbindung ans eigene Bordnetz plötzlich wichtiger sein als die längste Featureliste?
Wir vergleichen unterschiedliche Ansätze, stolpern über überraschende Unterschiede und stellen fest: Den einen Testsieger gibt es für uns nicht.
Denn vielleicht ist die entscheidende Frage gar nicht, welche App am meisten kann.
Sondern welche davon zu der Art passt, wie wir selbst navigieren wollen.
Hinweis: Wir haben eine Produktkollaboration mit ORCA. ORCA hat keinen Einfluss auf unsere redaktionelle Einschätzung. Was uns gefällt, sagen wir. Was uns nervt, auch.
Wer sich über unseren Link für ORCA entscheidet, unterstützt damit unseren Podcast. Denn wir bekommen ein paar Prozent ab…
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Unser Thema heute: Skipperin für zwei Tage
Lirum Larum Löffelstiel
Kontakt: flaschenpost@segelkneipe.de
Die Segelkneipe ist eine Kooperation von sailingelias und Nautic By Nature. Sie wird unterstützt von:
Tonfabrik Audio Productions - Podcast Beratung und Produktion
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Spannend wird es bei der Frage: Warum eigentlich genau diese Linie?
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Autorouting, Wetter, Strömung, AIS, Offline-Navigation und Bootsperformance. Moderne Apps wollen nicht mehr nur zeigen, wo wir sind. Sie helfen zunehmend dabei oder wollen sogar mitentscheiden, wie und wann wir ans Ziel kommen.
Aber wann wird aus hilfreicher Unterstützung eigentlich Bevormundung? Wie viel Vertrauen verdient eine automatisch berechnete Route? Was nützt die schönste Funktion, wenn unterwegs das Internet fehlt? Und warum können Dinge wie Leuchtfeuerdarstellung, Hardwarebedarf oder die Anbindung ans eigene Bordnetz plötzlich wichtiger sein als die längste Featureliste?
Wir vergleichen unterschiedliche Ansätze, stolpern über überraschende Unterschiede und stellen fest: Den einen Testsieger gibt es für uns nicht.
Denn vielleicht ist die entscheidende Frage gar nicht, welche App am meisten kann.
Sondern welche davon zu der Art passt, wie wir selbst navigieren wollen.
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1 Stunde 10 Minuten
Manche Langfahrtgeschichten erzählen vom Durchhalten.
Diese auch. Aber vielleicht noch mehr davon, warum man weiterfährt. Und was es braucht, um irgendwann aufzuhören.
Ulrich Brandt startet mit überschaubarer Hochseeerfahrung zu einer Reise, aus der später sein Buch „Barfußsegeln in 26 Lektionen (und 10 Regeln)“ wird. Schon nach wenigen Wochen liegt seine ELIZABETH schwer beschädigt an der englischen Küste.
Ein ziemlich guter Zeitpunkt, um nach Hause zu fahren.
Ulrich fährt weiter.
Wir sprechen darüber, warum. Über Erfahrungen, die man lieber nicht gemacht hätte. Über Glück und Übermüdung, über Lernen durch Einschläge und eine bemerkenswert krisenfeste Crew. Und über die eigentümliche Fähigkeit, nach ziemlich eindeutigen Gründen zum Aufhören trotzdem wieder Leinen loszuwerfen.
Dabei geht es weniger um die Frage, wie weit man mit einem alten Boot kommen kann, sondern darum, was unterwegs aus dem eigenen Traum wird.
Denn vielleicht besteht ein Langfahrt-Happy-End nicht unbedingt darin, dort anzukommen, wo man einmal hinwollte.
Und am Ende bleibt die Frage:
Hat die Reise den Traum erfüllt? Oder Ulrich von seinem geheilt?
Und wer Lust auf die ganze Gesichte hat:
Ulrich Brandt: Barfußsegeln - In 26 Lektionen (und 10 Regeln)
Hamburg BoD 2026. € 15.-
ISBN 978-3-6957-1055-3
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Ein ziemlich guter Zeitpunkt, um nach Hause zu fahren.
Ulrich fährt weiter.
Wir sprechen darüber, warum. Über Erfahrungen, die man lieber nicht gemacht hätte. Über Glück und Übermüdung, über Lernen durch Einschläge und eine bemerkenswert krisenfeste Crew. Und über die eigentümliche Fähigkeit, nach ziemlich eindeutigen Gründen zum Aufhören trotzdem wieder Leinen loszuwerfen.
Dabei geht es weniger um die Frage, wie weit man mit einem alten Boot kommen kann, sondern darum, was unterwegs aus dem eigenen Traum wird.
Denn vielleicht besteht ein Langfahrt-Happy-End nicht unbedingt darin, dort anzukommen, wo man einmal hinwollte.
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Hat die Reise den Traum erfüllt? Oder Ulrich von seinem geheilt?
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1 Stunde 10 Minuten
Zwölf Stunden kein neues AIS-Signal. Kein Lebenszeichen. Das war anders besprochen. Und das mitten auf der Biskaya.
Für Elias ist es bereits die dritte Überquerung. Diesmal geht es von Camaret-sur-Mer Richtung spanische Nordküste, mit Anaïs und Conor an Bord. Wetterfenster, Wachsystem, Starlink, AIS und die Frage, wie viel Information man auf See eigentlich braucht. Und wie viel davon diejenigen an Land erwarten.
Denn während an Bord offenbar alles ziemlich normal läuft, sieht es von außen irgendwann anders aus. Die letzte öffentlich sichtbare Position der OHA ist viele Stunden alt. Andreas ruft schließlich bei MRCC Bremen an. Die Informationen werden nach Frankreich weitergegeben, dort findet man ein aktuelles AIS-Signal und versucht, die Crew über Funk zu erreichen.
Wir sprechen darüber, wie unterschiedlich dieselbe Passage von Bord und von Land aus wahrgenommen werden kann. Über Wetterrouting, Wachen und Schlaf, drei Menschen auf einem Boot, Atlantikschwell, Nachtwachen und darüber, was die Biskaya eigentlich zu diesem besonderen Stück Wasser macht.
Und über eine vielleicht ziemlich moderne Frage des Hochseesegelns:
Wenn AIS, Starlink und Messenger-Apps permanente Erreichbarkeit versprechen, warum macht uns dann ausgerechnet Funkstille plötzlich nervös?
Rubriken
FuckUp 1+2: Vorabsprachen und eine Bombe an Bord.
Eine Folge über die dritte Biskayaüberquerung, zwölf Stunden nichts und darüber, dass „nichts“ manchmal einfach nur bedeutet: alles normal.
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Denn während an Bord offenbar alles ziemlich normal läuft, sieht es von außen irgendwann anders aus. Die letzte öffentlich sichtbare Position der OHA ist viele Stunden alt. Andreas ruft schließlich bei MRCC Bremen an. Die Informationen werden nach Frankreich weitergegeben, dort findet man ein aktuelles AIS-Signal und versucht, die Crew über Funk zu erreichen.
Wir sprechen darüber, wie unterschiedlich dieselbe Passage von Bord und von Land aus wahrgenommen werden kann. Über Wetterrouting, Wachen und Schlaf, drei Menschen auf einem Boot, Atlantikschwell, Nachtwachen und darüber, was die Biskaya eigentlich zu diesem besonderen Stück Wasser macht.
Und über eine vielleicht ziemlich moderne Frage des Hochseesegelns:
Wenn AIS, Starlink und Messenger-Apps permanente Erreichbarkeit versprechen, warum macht uns dann ausgerechnet Funkstille plötzlich nervös?
Rubriken
FuckUp 1+2: Vorabsprachen und eine Bombe an Bord.
Eine Folge über die dritte Biskayaüberquerung, zwölf Stunden nichts und darüber, dass „nichts“ manchmal einfach nur bedeutet: alles normal.
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1 Stunde 9 Minuten
Mitsegeln ist das eine. Selbst verantwortlich sein etwas völlig anderes.
Für zwei Tage übernimmt Steffi das Kommando. Mit an Bord: Andreas als Eigner und „nautische Beratung“ und sein Seebär Felix, der endlich zu seinen ersten Seemeilen in 2026 kommt.
Und plötzlich geht es nicht mehr nur darum, das Ruder zu halten, eine Leine zu bedienen oder beim Manöver zu helfen.
Jetzt muss Steffi an alles denken.
Wo wollen wir hin? Was macht das Wetter? Wann legen wir ab? Welche Segel passen? Was passiert als Nächstes? Und was machen wir, wenn der Plan nicht aufgeht?
Denn Skippern bedeutet vor allem, Entscheidungen zu treffen, bevor jemand danach fragt.
Die beiden anderen sind da. Als Crew ebenso wie als Erfahrungsschätze. Aber die Verantwortung liegt diesmal woanders. Und manches, was sonst beinahe nebenbei passiert, wird erst sichtbar, wenn man es plötzlich selbst im Kopf behalten muss.
Wir sprechen darüber, wie sich ein Törn verändert, wenn aus Mitfahren Entscheiden wird. Wie viel im Hintergrund gleichzeitig läuft. Und ob man eine Rolle wirklich versteht, solange man sie noch nicht selbst übernommen hat.
Rubriken
FuckUp: Wenn beim Wechsel des Liegeplatzes mitten im Hafen der Motor ausgeht.
Hafenkino: Einhand Segel setzen. In Perfektion.
Eine Folge über zwei Tage mit vertauschten Rollen und die erstaunlich große Menge kleiner Entscheidungen zwischen „Leinen los“ und „Leinen fest“.
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Und plötzlich geht es nicht mehr nur darum, das Ruder zu halten, eine Leine zu bedienen oder beim Manöver zu helfen.
Jetzt muss Steffi an alles denken.
Wo wollen wir hin? Was macht das Wetter? Wann legen wir ab? Welche Segel passen? Was passiert als Nächstes? Und was machen wir, wenn der Plan nicht aufgeht?
Denn Skippern bedeutet vor allem, Entscheidungen zu treffen, bevor jemand danach fragt.
Die beiden anderen sind da. Als Crew ebenso wie als Erfahrungsschätze. Aber die Verantwortung liegt diesmal woanders. Und manches, was sonst beinahe nebenbei passiert, wird erst sichtbar, wenn man es plötzlich selbst im Kopf behalten muss.
Wir sprechen darüber, wie sich ein Törn verändert, wenn aus Mitfahren Entscheiden wird. Wie viel im Hintergrund gleichzeitig läuft. Und ob man eine Rolle wirklich versteht, solange man sie noch nicht selbst übernommen hat.
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FuckUp: Wenn beim Wechsel des Liegeplatzes mitten im Hafen der Motor ausgeht.
Hafenkino: Einhand Segel setzen. In Perfektion.
Eine Folge über zwei Tage mit vertauschten Rollen und die erstaunlich große Menge kleiner Entscheidungen zwischen „Leinen los“ und „Leinen fest“.
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59 Minuten
Manchmal ändert sich am Segeln fast nichts. Und trotzdem fühlt sich die Reise plötzlich völlig anders an.
Elias fährt mit Jan die letzte gemeinsame Etappe von Cherbourg nach St. Malo. Race of Alderney. Erst alles schick, dann Nudeltopf. Am Ende wartet St. Malo: wunderschön und irgendwie zwei Städte in einer. Jan geht von, die Family kommt an Bord.
Bei Andreas passiert fast gleichzeitig das Gegenteil. Bei Elias kommt neue Crew an Bord. Bei Andreas geht sie nur von Bord.
Giedrė mustert in Rostock ab.
Es geht allein weiter: 81 Seemeilen bis Wendtorf, auf dem Weg nach Kiel.
Eigentlich nichts Besonderes mehr. Nach rund und 760 Einhand-Seemeilen in den letzten acht Wochen. Routine ist da. Entscheidungen treffen, Manöver fahren, bei Dunkelheit unterwegs sein: funktioniert.
Und trotzdem ist diesmal etwas anders.
Plötzlich fällt auf, wie viel es ausmacht, jemanden dabeizuhaben. Einen Menschen, dem man nach einer verkackten Wende etwas zurufen kann. Mit dem man ankommt, isst, flucht, lacht oder einfach denselben Sonnenuntergang anschaut.
Allein ist manches sogar einfacher. Nur die Verantwortung fürs Boot und sich selbst. Keine Rücksicht, keine Kompromisse.
Und trotzdem kann es schwerer werden.
Wir sprechen darüber, was Crew eigentlich bedeutet. Warum Können und Wollen zwei verschiedene Dinge sind und ob man vom Einhandsegeln müde werden kann, ohne die Liebe dazu verloren zu haben.
Eine Folge über Strömung, Nudeltöpfe, 81 Meilen allein und die Erkenntnis, dass Teilen nicht voraussetzt, dass beide an Deck stehen.
Und irgendwo in der Folge ist auch noch Ostern…
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Bei Andreas passiert fast gleichzeitig das Gegenteil. Bei Elias kommt neue Crew an Bord. Bei Andreas geht sie nur von Bord.
Giedrė mustert in Rostock ab.
Es geht allein weiter: 81 Seemeilen bis Wendtorf, auf dem Weg nach Kiel.
Eigentlich nichts Besonderes mehr. Nach rund und 760 Einhand-Seemeilen in den letzten acht Wochen. Routine ist da. Entscheidungen treffen, Manöver fahren, bei Dunkelheit unterwegs sein: funktioniert.
Und trotzdem ist diesmal etwas anders.
Plötzlich fällt auf, wie viel es ausmacht, jemanden dabeizuhaben. Einen Menschen, dem man nach einer verkackten Wende etwas zurufen kann. Mit dem man ankommt, isst, flucht, lacht oder einfach denselben Sonnenuntergang anschaut.
Allein ist manches sogar einfacher. Nur die Verantwortung fürs Boot und sich selbst. Keine Rücksicht, keine Kompromisse.
Und trotzdem kann es schwerer werden.
Wir sprechen darüber, was Crew eigentlich bedeutet. Warum Können und Wollen zwei verschiedene Dinge sind und ob man vom Einhandsegeln müde werden kann, ohne die Liebe dazu verloren zu haben.
Eine Folge über Strömung, Nudeltöpfe, 81 Meilen allein und die Erkenntnis, dass Teilen nicht voraussetzt, dass beide an Deck stehen.
Und irgendwo in der Folge ist auch noch Ostern…
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1 Stunde 9 Minuten
Der Motor eines Segelboots läuft vergleichsweise selten.
Im Kopf läuft er ständig.
Angeblich beschäftigt sich das Gehirn der Segler:innen zu neunzig Prozent mit dem Schiffsdiesel. Auf dieser Reise hat unser alter Volvo Penta MD11c jedenfalls einiges dafür getan, diesen Anteil zu rechtfertigen.
Thermostat, Spannungsverlust, Anlasser, Luft im Kraftstoffsystem. Die Stinkbox arbeitet ihre Liste gründlich ab
Wir sprechen über alte Dieselmotoren, systematische Fehlersuche und die beruhigende Erkenntnis, dass nicht jedes Motorproblem automatisch das Ende der Reise bedeutet.
Vor allem aber geht es um eine Entwicklung, die beinahe unbemerkt stattgefunden hat.
Als wir uns 2018 kennenlernten, lautete einer unser ersten Dialoge:
„Hast du Ahnung von Motoren?“
„Nö.“
Ein paar Jahre und etliche Defekte später werden Spannungsabfälle gemessen, Kraftstoffsysteme entlüftet, Kabel saniert und Anlasser überbrückt. Nicht aus besonderer Begeisterung für Dieselmotoren. Sondern weil die fiese alte Stinkbox irgendwann beschlossen hat, dass Ahnungslosigkeit keine dauerhafte Lösung ist.
Wie viel muss man über seinen eigenen Motor wissen? Wann hilft das Werkstatthandbuch, wann der Hammer und wann nur noch jemand, der wirklich Ahnung hat? Und woran merkt man eigentlich, dass man inzwischen selbst mehr kann, als man sich zugestehen möchte? Man wird nämlich nicht zum Motorschrauber, weil man das geplant hat. Man wird es, weil der Motor immer wieder danach fragt.
Eine Folge über kleine Fehler mit großer Wirkung, ordentlich Funkenflug und die Erkenntnis, dass Kompetenz manchmal einfach die Summe aller Dinge ist, die unterwegs kaputtgegangen sind.
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Vor allem aber geht es um eine Entwicklung, die beinahe unbemerkt stattgefunden hat.
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„Hast du Ahnung von Motoren?“
„Nö.“
Ein paar Jahre und etliche Defekte später werden Spannungsabfälle gemessen, Kraftstoffsysteme entlüftet, Kabel saniert und Anlasser überbrückt. Nicht aus besonderer Begeisterung für Dieselmotoren. Sondern weil die fiese alte Stinkbox irgendwann beschlossen hat, dass Ahnungslosigkeit keine dauerhafte Lösung ist.
Wie viel muss man über seinen eigenen Motor wissen? Wann hilft das Werkstatthandbuch, wann der Hammer und wann nur noch jemand, der wirklich Ahnung hat? Und woran merkt man eigentlich, dass man inzwischen selbst mehr kann, als man sich zugestehen möchte? Man wird nämlich nicht zum Motorschrauber, weil man das geplant hat. Man wird es, weil der Motor immer wieder danach fragt.
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1 Stunde
Von außen sieht Eingewehtsein nach Pause aus.
Von innen eher nach offener Werkzeugkiste.
Elias und Jan liegen in Cherbourg. Giedrė und Andreas auf Læsø. Beide Crews warten seit Tagen auf ein Wetterfenster. Zeit für ein Buch, lange Frühstücke, ausgiebige Landausflüge und gepflegtes Nichtstun.
Nicht ganz.
Denn zunächst wartet die bezahlte Arbeit. Wir haben unsere Remote-Jobs schließlich mitgenommen. Und kaum ist im Job Feierabend, meldet sich das Boot: Hier ist etwas kaputt. Dort leckt es. Kümmer dich.
Wir sprechen über Projekte, die eine Stunde dauern sollten und Tage später noch immer nicht abgeschlossen sind. Über Schrauben, Leitungen, Dichtungen und die überraschende Zuverlässigkeit, mit der hinter jedem Problem noch ein weiteres auftaucht.
Wann ist eine Reparatur gut genug? Wann wird aus einem Provisorium Pfusch? Und warum besteht ein erheblicher Teil der Arbeit darin, überhaupt erst an die eigentliche Baustelle heranzukommen?
Und dann öffnet sich endlich das Wetterfenster.
Dummerweise ist das große Loch im Deck noch offen.
Was jetzt? Schnell fertig werden? Provisorisch verschließen? Das Wetterfenster verstreichen lassen? Oder losfahren, weil das Boot ohnehin nie fertig ist?
Rubriken
FuckUp: Durchgescheuert aus Dummheit.
Hafenkino 1 & 2: Gute Seemannschaft durch Nichtstun. Und Klampen, die aus dem Deck reißen.
Eine Folge über Erwerbsarbeit, Bootsarbeit und die Arbeit nach der Arbeit. Und über die Frage, wann das Boot fertig genug ist, um wieder loszufahren.
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Elias und Jan liegen in Cherbourg. Giedrė und Andreas auf Læsø. Beide Crews warten seit Tagen auf ein Wetterfenster. Zeit für ein Buch, lange Frühstücke, ausgiebige Landausflüge und gepflegtes Nichtstun.
Nicht ganz.
Denn zunächst wartet die bezahlte Arbeit. Wir haben unsere Remote-Jobs schließlich mitgenommen. Und kaum ist im Job Feierabend, meldet sich das Boot: Hier ist etwas kaputt. Dort leckt es. Kümmer dich.
Wir sprechen über Projekte, die eine Stunde dauern sollten und Tage später noch immer nicht abgeschlossen sind. Über Schrauben, Leitungen, Dichtungen und die überraschende Zuverlässigkeit, mit der hinter jedem Problem noch ein weiteres auftaucht.
Wann ist eine Reparatur gut genug? Wann wird aus einem Provisorium Pfusch? Und warum besteht ein erheblicher Teil der Arbeit darin, überhaupt erst an die eigentliche Baustelle heranzukommen?
Und dann öffnet sich endlich das Wetterfenster.
Dummerweise ist das große Loch im Deck noch offen.
Was jetzt? Schnell fertig werden? Provisorisch verschließen? Das Wetterfenster verstreichen lassen? Oder losfahren, weil das Boot ohnehin nie fertig ist?
Rubriken
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1 Stunde 6 Minuten
Wer entscheidet eigentlich, wann es reicht?
Der Skipper hat das Boot, trägt die Verantwortung und kennt das große Ziel. Die Crew bringt Zeit, Erfahrung, Kraft und ziemlich eigene Vorstellungen davon mit, wie sich dieser Törn anfühlen soll.
Und dann liegen zwischen Ijmuiden und Dieppe plötzlich 47 Stunden auf See.
Elias und Jan wollen beide weiter. Nur nicht gleich weit. Aus Calais wird Dieppe, aus unterschiedlichen Vorstellungen wird ein Konflikt. Und irgendwann bleiben jenseits des seglerisch Notwendigem viele Stunden Schweigen.
Wir sprechen darüber, wann aus „meinem Törn“ eigentlich „unser Törn“ wird. Wer über das Tagesziel entscheidet. Ob Crew ein Vetorecht hat. Und warum Verantwortung nicht automatisch bedeutet, dass einer immer recht hat.
Es geht um Zeitdruck, Erwartungen und die Frage, ob eine Passage objektiv machbar und für genau diese Crew trotzdem die falsche Entscheidung sein kann.
Wann wird aus freiwilliger Crew unbemerkt Personal? Muss jemand begründen, warum er nicht noch eine Nacht weitersegeln möchte? Und wie viel von dem, was Menschen an Land mitbringen, mustert eigentlich mit an Bord?
Außerdem reden wir darüber, was passiert, wenn ein Konflikt nicht gelöst wird, sondern erstmal schweigend mitsegelt. Und darüber, ob gute Crewführung manchmal genau darin besteht, auf etwas zu verzichten, das nautisch durchaus möglich wäre.
Rubriken
FuckUp: Nicht klar kommuniziert. Und dann mal sehen, wie lange das gutgeht.
Hafenkino: Fountaine Pajot. Die Berliner Mauer und eine automatische Bilgepumpe.
Eine Folge über Verantwortung, Macht, Freundschaft und die ziemlich unbequeme Frage, ob „Das können wir schaffen“ wirklich dasselbe ist wie „Das sollten wir machen“.
Und für die einfache Meldung einer Schweinswalsichtung, hier Ralfs Projekt: Walmeldung.app
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Und dann liegen zwischen Ijmuiden und Dieppe plötzlich 47 Stunden auf See.
Elias und Jan wollen beide weiter. Nur nicht gleich weit. Aus Calais wird Dieppe, aus unterschiedlichen Vorstellungen wird ein Konflikt. Und irgendwann bleiben jenseits des seglerisch Notwendigem viele Stunden Schweigen.
Wir sprechen darüber, wann aus „meinem Törn“ eigentlich „unser Törn“ wird. Wer über das Tagesziel entscheidet. Ob Crew ein Vetorecht hat. Und warum Verantwortung nicht automatisch bedeutet, dass einer immer recht hat.
Es geht um Zeitdruck, Erwartungen und die Frage, ob eine Passage objektiv machbar und für genau diese Crew trotzdem die falsche Entscheidung sein kann.
Wann wird aus freiwilliger Crew unbemerkt Personal? Muss jemand begründen, warum er nicht noch eine Nacht weitersegeln möchte? Und wie viel von dem, was Menschen an Land mitbringen, mustert eigentlich mit an Bord?
Außerdem reden wir darüber, was passiert, wenn ein Konflikt nicht gelöst wird, sondern erstmal schweigend mitsegelt. Und darüber, ob gute Crewführung manchmal genau darin besteht, auf etwas zu verzichten, das nautisch durchaus möglich wäre.
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FuckUp: Nicht klar kommuniziert. Und dann mal sehen, wie lange das gutgeht.
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1 Stunde 8 Minuten
Wann fühlt sich Langfahrt eigentlich nach Langfahrt an?
Elias ist unterwegs. Hinter ihm liegen die ersten Etappen von Greifswald über Gedser, Kiel und den Nord-Ostsee-Kanal. Dann geht es raus auf die Nordsee. Kurs West. Terschelling.
Mit an Bord: Jan, erfahren und mit der Oha bestens vertraut. Und Luis, mit deutlich weniger Segelerfahrung, aber vielen Geschichten im Kopf und großer Lust, endlich selbst dabei zu sein.
Vierzig Stunden später sieht einiges anders aus.
Wir sprechen über Wachen, Müdigkeit und Seekrankheit. Darüber, wann Belastung in einer kleinen Crew zum Problem wird. Und über die Frage, was Skippersein eigentlich bedeutet, wenn Erwartungen, Belastbarkeit und Vorstellungen vom gemeinsamen Törn plötzlich nicht mehr zusammenpassen.
Wann spricht man Dinge an? Wie lange wartet man ab? Und was passiert, wenn man im Nachhinein merkt, dass man selbst Teil des Problems war?
Am Ende steht ein Gespräch, eine Entscheidung und die Erkenntnis, dass Crewmanagement deutlich mehr ist als Wachplan und Aufgabenverteilung.
Und dann drehen wir den Spieß um.
Andreas und Giedrė sitzen derweil in Mossholmen fest. Der Motor schweigt. Also Leitungen prüfen, Kontakte messen und Fehler suchen. Andreas mit Werkzeug am Motor, Giedrė daneben mit KI-Unterstützung. Am Ende führt die Spur zum Hauptschalter.
Eine Fehlersuche zwischen Multimeter, öligen Fingern und erstaunlich brauchbarem KI-Support.
Rubriken
FuckUps: Jou.
Eine Folge über die ersten großen Meilen, Erwartungen aneinander und die Frage, ob eine Langfahrt vielleicht genau dort beginnt, wo der Plan erstmals nicht mehr funktioniert.
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Vierzig Stunden später sieht einiges anders aus.
Wir sprechen über Wachen, Müdigkeit und Seekrankheit. Darüber, wann Belastung in einer kleinen Crew zum Problem wird. Und über die Frage, was Skippersein eigentlich bedeutet, wenn Erwartungen, Belastbarkeit und Vorstellungen vom gemeinsamen Törn plötzlich nicht mehr zusammenpassen.
Wann spricht man Dinge an? Wie lange wartet man ab? Und was passiert, wenn man im Nachhinein merkt, dass man selbst Teil des Problems war?
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Und nun zu unserem heutigen Thema:
„Skipper, was nun? - Wo, zur Hölle bin ich?“ Teil 2
Elias ist wieder da.
Also zumindest wissen wir inzwischen, wo er ist. Wenigstens der Breite nach…
Nach dem ziemlich abrupten Ende von „Skipper, was nun? - Wo, zur Hölle bin ich?“ steigen wir genau dort wieder ein, wo Elias auf dem Atlantik den Polarstern verortet, seinen Winkel über dem Horizont misst und langsam begreift, dass er nicht dort ist, wo er eigentlich sein sollte.
Drei Breitengrade südlich der Kanaren. Keine Elektrik. Kein Motor. Kein Funk. Kein Handy. Nicht einmal seine Armbanduhr. Dafür ein kleines Leck an der Stopfbuchse.
Wie kommt man da wieder raus?
Außerdem gibt es einiges aus der Gegenwart zu erzählen: Elias ist inzwischen auf Langfahrt unterwegs, wir sprechen über erste Meilen, Gasflaschen, unterschiedliche Systeme und darüber, warum selbst eine Verabredung mit Freunden manchmal an kaputten Thermostaten, teuren Taxis und Schabbat zunächst scheitert.
Rubriken
FuckUp: Wenn die Schärenbucht plötzlich kleiner wird, als sie auf der Karte aussah.
Eine Folge über den immer wieder aufkommenden Punkt, niemals gleichzeitig Ort und Zeit zu verabreden. Über ziemlich schlechte Ausgangsbedingungen. Und über die Frage, wie man eigentlich von einem fremden Boot mitten auf dem Atlantik wieder an Land kommt.
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Drei Breitengrade südlich der Kanaren. Keine Elektrik. Kein Motor. Kein Funk. Kein Handy. Nicht einmal seine Armbanduhr. Dafür ein kleines Leck an der Stopfbuchse.
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Und nun zu unserem heutigen Thema:
„Skipper, was nun? - Wo, zur Hölle bin ich?“
Ende August. Falmouth.
Ein Pub. Ein Bier. Ein Freund. Ein Wetterfenster.
Und dann wird es kompliziert.
Elias wacht auf. Irgendwo auf See. Auf einem fremden Segelboot. Allein.
Was ist passiert? Wo ist er? Wo ist die Crew? Und warum funktioniert hier eigentlich gar nichts?
Mehr verraten wir an dieser Stelle besser nicht.
Eine Folge über Orientierung, Entscheidungen und die ziemlich unangenehme Frage, was man eigentlich macht, wenn man plötzlich Skipper ist und niemanden mehr fragen kann.
To be continued.
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Was ist passiert? Wo ist er? Wo ist die Crew? Und warum funktioniert hier eigentlich gar nichts?
Mehr verraten wir an dieser Stelle besser nicht.
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Und unser Thema heute:
Wann beginnt eine Langfahrt eigentlich?
Mit dem Ablegen? Mit dem ersten Einkauf? Oder schon Monate vorher, wenn man nachts plötzlich darüber nachdenkt, ob der Ersatzimpeller wirklich an Bord ist.
In dieser Folge sprechen Andreas und Elias über das Vorbereiten. Über To-do-Listen, die nie ganz verschwinden. Über Ausrüstung, Ersatzteile und den Kleinkram, der am Ende mehr Zeit frisst als alle großen Projekte zusammen.
Wir reden darüber, warum das perfekte Boot vermutlich nicht existiert. Welche Investitionen sich wirklich lohnen. Was man getrost zu Hause lassen kann. Und warum die wichtigste Vorbereitung oft nicht am Boot stattfindet, sondern im Kopf.
Außerdem geht es um Wetterfenster, Dokumente, Bordwerkstatt, Proviant, den ganz normalen Wahnsinn auf zehn Quadratmetern und warum Murphy auf Langfahrt grundsätzlich einen festen Liegeplatz an Bord hat.
Rubriken
Heute keine. Dafür eine Folge voller Erfahrungen, kleiner Fehler und Dinge, die wir beim ersten Mal selbst gern früher gewusst hätten.
Eine Folge über Vorbereitung, Erwartung und die Erkenntnis, dass eine gute Langfahrt nicht dort beginnt, wo nichts mehr schiefgehen kann. Sondern dort, wo einen das nicht mehr überrascht.
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Wir reden darüber, warum das perfekte Boot vermutlich nicht existiert. Welche Investitionen sich wirklich lohnen. Was man getrost zu Hause lassen kann. Und warum die wichtigste Vorbereitung oft nicht am Boot stattfindet, sondern im Kopf.
Außerdem geht es um Wetterfenster, Dokumente, Bordwerkstatt, Proviant, den ganz normalen Wahnsinn auf zehn Quadratmetern und warum Murphy auf Langfahrt grundsätzlich einen festen Liegeplatz an Bord hat.
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"Schweren Herzens verkaufen wir aus gesundheitlichen Gründen unser langjähriges Familienmitglied, eine 32 Fuß Stahlyacht von 1916, Innenausbau charmant hölzern-original. USB fähiges Autoradio, Kartenplotter und neue Batterien von 2018. Kein Wartungsstau, sofort segelfertig und nur an Liebhaber mit Schweißpatent abzugeben. Zum Festpreis von …"
In dieser Folge sprechen Andreas und Elias darüber, warum manche Boote nach wenigen Wochen verkauft sind, während andere jahrelang im Netz stehen. Was hat sich auf dem Gebrauchtbootmarkt verändert? Welche Fehler passieren schon, bevor das Inserat überhaupt online geht? Und warum ist das eigene Traumboot für den Käufer zunächst einmal nur eines von hundert anderen?
Wir übersetzen die beliebtesten Floskeln aus Bootsanzeigen: Von „top gepflegt“ bis „nur Kleinigkeiten zu machen“. Und wir reden über ehrliche Mängel, schlechte Fotos, unrealistische Preisvorstellungen und die Frage, warum der gestern noch neue Plotter heute den Wert Null hat. Vor allem aber darüber, wie eine Anzeige aussehen sollte, die wir selbst als Käufer sofort anklicken würden.
Außerdem geht es um Besichtigungen, Probeschläge, das Auskranen, Makler oder kein Makler. Und darum, wie man Vertrauen aufbaut, noch bevor der erste Interessent an Bord steigt.
Rubriken
Heute keine, dafür ist Giedrė als Expertin für gut erzählende Fotos zu Gast.
Eine Folge über ehrliche Anzeigen, warum Lügner schlechte Karten haben und die Erkenntnis, dass der schwerste Schritt beim Bootsverkauf oft nicht nur das Inserat ist. Sondern das Loslassen.
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In dieser Folge sprechen Andreas und Elias darüber, warum manche Boote nach wenigen Wochen verkauft sind, während andere jahrelang im Netz stehen. Was hat sich auf dem Gebrauchtbootmarkt verändert? Welche Fehler passieren schon, bevor das Inserat überhaupt online geht? Und warum ist das eigene Traumboot für den Käufer zunächst einmal nur eines von hundert anderen?
Wir übersetzen die beliebtesten Floskeln aus Bootsanzeigen: Von „top gepflegt“ bis „nur Kleinigkeiten zu machen“. Und wir reden über ehrliche Mängel, schlechte Fotos, unrealistische Preisvorstellungen und die Frage, warum der gestern noch neue Plotter heute den Wert Null hat. Vor allem aber darüber, wie eine Anzeige aussehen sollte, die wir selbst als Käufer sofort anklicken würden.
Außerdem geht es um Besichtigungen, Probeschläge, das Auskranen, Makler oder kein Makler. Und darum, wie man Vertrauen aufbaut, noch bevor der erste Interessent an Bord steigt.
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1 Stunde 4 Minuten
“We’re sinking.”
Wenn aus einem ganz entspannten Familientörn innerhalb weniger Minuten ein Seenotfall wird.
Wir haben Niels zu Gast. Bootsbauer und X-99-Segler. Er erzählt von einem Törn in dänischen Gewässern, der in einen Mayday-Ruf mündet. Das Boot macht Wasser. Plötzlich geht es nicht mehr um den nächsten Hafen oder den Wetterbericht. Sondern nur noch um die Frage, ob alle heil aus dieser Situation herauskommen.
Wie fühlt sich so ein Moment an? Was passiert nach einem Mayday? Wer kommt eigentlich zur Hilfe? Und wie arbeitet die Seenotrettung in Dänemark? Was passiert eigentlich auf der anderen Seite des Funkgeräts?
Wir werfen einen Blick auf ein System, das sich von der deutschen Seenotrettung unterscheidet. Zwischen staatlicher SAR, freiwilliger DSRS und dem Gedanken, lieber früh zu helfen, bevor aus einer Havarie eine Katastrophe wird.
Rubriken
FuckUp: Der ganze Törn ist einer.
Hafenkino: Wie zwei mit allen Bodenseewassern gewaschene Segler fremde Yachten entern.
Eine Folge über einen Moment, den sich niemand wünscht. Und über Menschen, die genau für diesen Moment bereitstehen.
Wer bei der DSRS Mitglied werden mag, oder auch eine einmalige Spende dalassen will, hier der Link. Kleine Korrektur der Redaktion: der jährliche Beitrag liegt nicht (mehr) bei rund 30,- €, sondern beträgt aktuell 600 dkr, das sind etwas über 80,- €.
Kontakt: flaschenpost@segelkneipe.de
Die Segelkneipe ist eine Kooperation von sailingelias und Nautic By Nature. Sie wird unterstützt von:
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Hafenkino: Wie zwei mit allen Bodenseewassern gewaschene Segler fremde Yachten entern.
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1 Stunde 3 Minuten
Wie geht es der Ostsee wirklich?
Nicht aus Sicht von Statistiken oder Schlagzeilen. Sondern mit den Augen von Menschen, die gerade täglich dort draußen unterwegs sind.
Wir sprechen mit Carsten und Flo von Sea Shepherd Deutschland, gerade zum Crewwechsel auf Bornholm an Bord der Triton.
Wir sprechen über ihren Weg zu Sea Shepherd. Darüber, was sie antreibt und was viele Menschen über ihre Arbeit falsch verstehen.
Es geht um Geisternetze, Seegraswiesen, Totfunde und den Zustand der Ostsee. Um Einsätze, die Hoffnung machen. Und die Momente, in denen es eine Menge Wut braucht, um weitermachen zu können.
Wie sieht ein ganz normaler Tag an Bord der Triton aus? Boot vorbereiten. Crewbriefing. Wrack ansteuern. Abtauchen. Geisternetz aufspüren. Zentimeter für Zentimeter bergen. Wer macht eigentlich was? Wie tief geht die Tauchcrew? Wie gefährlich ist das? Und was bedeutet an Bord eigentlich ein knappes „Upsi“?
Außerdem aus der Kategorie Schildbürgerstreiche: Wenn du neu angepflanzte Seegraswiesen plötzlich mit Nutzungsentgelt in Millionenhöhe bezahlen sollst. Weil du was? Unter Wasser Seepferdchen züchtest?
Eine Folge über das, was unter der Wasseroberfläche passiert. Und über die Frage, ob wir eigentlich genau genug hinsehen.
Für Spenden, Shopping oder zur Crewbewerbung geht’s hier zu Sea Shepherd.
Sea Shepherd Dokumentationen
Facebook Sea Shepherd
Instagram Sea Shepherd
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