Surplus Magazin Archiv
64 Episoden
29 Minuten
Kurz nach dem Start von Surplus saß der Gründer Lukas Scholle im Interview mit einem Kollegen vom Handelsblatt. Der sagte ganz selbstbewusst: Man schreibe aus der Perspektive der Manager und Unternehmenseigentümer. Lukas will mit Surplus eine andere Perspektive einnehmen. Auf der LABOR.A 2026 der Hans-Böckler-Stiftung erklärt er, warum es ein Wirtschaftsmagazin aus Sicht der Mieter und Beschäftigten braucht und was er unter Wirtschaftsdemokratie versteht.
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Zu allen Beiträgen von Lukas Scholle: https://www.surplusmagazin.de/autoren/lukas-scholle/
Kapitel:
00:00 – Intro
00:20 – Sachsen-Anhalt und die Angst vor steigenden Preisen
02:01 – Warum es Surplus gibt
04:52 – Warum ein Printmagazin
06:24 – Die Interessen der großen Mehrheit
09:50 – Wie unabhängig ist Wirtschaftsjournalismus?
13:16 – Das Beispiel Spanien
16:06 – Wirtschaftsdemokratie
20:00 – Tom Krebs und die Vergesellschaftung
23:35 – Raus aus der Bubble
26:01 – Outro
Aufzeichnung: Hans-Böckler-Stiftung, LABOR.A 2026, Moderation: Dr. Julia Kropf
Collage: Surplus, Material: Surplus Magazin, Forschungsstelle Arbeit der Zukunft Hans-Böckler-Stiftung/LABOR.A
#lukasscholle #handelsblatt #wirtschaftsjournalismus #wirtschaftsdemokratie #medien #labora #hansböcklerstiftung #wirtschaftspolitik #wirtschaft #surplus
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Kapitel:
00:00 – Intro
00:20 – Sachsen-Anhalt und die Angst vor steigenden Preisen
02:01 – Warum es Surplus gibt
04:52 – Warum ein Printmagazin
06:24 – Die Interessen der großen Mehrheit
09:50 – Wie unabhängig ist Wirtschaftsjournalismus?
13:16 – Das Beispiel Spanien
16:06 – Wirtschaftsdemokratie
20:00 – Tom Krebs und die Vergesellschaftung
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25 Minuten
Zohran Mamdanis Zustimmungswerte in New York sind seit seinem Amtsantritt von rund 40 auf über 60 Prozent gestiegen. Am 20. September wird auch in Berlin gewählt, mit der Chance auf das erste linksgeführte Rot-Rot-Grün der Stadt. Adam Tooze erklärt, was Mamdanis Erfolg ausmacht und was eine progressive Berliner Regierung davon lernen könnte.
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Zu allen Beiträgen von Adam Tooze
Collage: Surplus, Material: IMAGO / ZUMA Press
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23 Minuten
Der renommierte Ökonom Tom Krebs spricht sich in der aktuellen Surplus-Ausgabe zum Thema Wohnen für die Vergesellschaftung großer Wohnkonzerne aus. Das Besondere dabei: Er argumentiert nicht mit Marx, sondern mit Nachfrageeffekten. Adam Tooze ordnet in dieser Folge Krebs' Argumentation ein. Und er nimmt den Artikel zum Anlass, um über die Vergesellschaftung in Deutschland zu sprechen. Die ist laut Grundgesetz nämlich möglich, der Artikel wurde aber (noch) nie genutzt.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Vergesellschaftung in Berlin und die neue Mieten-Ausgabe
01:10 – Tom Krebs: Ein Top-Ökonom für die Vergesellschaftung
04:54 – Wien vs. Berlin: Warum Neubau allein nicht reicht
06:22 – Eigentum ist nicht heilig: Schumpeter und die kreative Zerstörung
09:45 – Artikel 14 und Artikel 15: Der Unterschied im Grundgesetz
12:38 – Investoren-Mythen und BlackRock bei Vonovia
16:00 – Die Drohung mit dem Kapitalabzug
18:35 – Location, Location, Location: Wem der Mehrwert gehört
20:47 – Ausblick: Rot-Rot-Grün und der Widerstand
22:03 – Outro
Collage 01: Surplus, Material: Doro Zinn, IMAGO/SOPA Images
Collage 02: Surplus, Material: IMAGO/Sven Ellger, Hannes Woidich/Joko
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#vergesellschaftung #enteignung #vonovia #deutschewohnen #mieten #berlin #blackrock #adamtooze #wirtschaft #surplus
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Kapitel:
00:00 – Intro: Vergesellschaftung in Berlin und die neue Mieten-Ausgabe
01:10 – Tom Krebs: Ein Top-Ökonom für die Vergesellschaftung
04:54 – Wien vs. Berlin: Warum Neubau allein nicht reicht
06:22 – Eigentum ist nicht heilig: Schumpeter und die kreative Zerstörung
09:45 – Artikel 14 und Artikel 15: Der Unterschied im Grundgesetz
12:38 – Investoren-Mythen und BlackRock bei Vonovia
16:00 – Die Drohung mit dem Kapitalabzug
18:35 – Location, Location, Location: Wem der Mehrwert gehört
20:47 – Ausblick: Rot-Rot-Grün und der Widerstand
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25 Minuten
Fast zwei Drittel der Arbeiter in Sachsen-Anhalt haben AfD gewählt, vor fünf Jahren war es ein Drittel. Das Wahlprogramm der Partei kostet mindestens 1,6 Milliarden Euro im Jahr, gegenfinanziert sind davon weniger als zehn Cent pro Euro. Und Ulrich Siegmund bedankt sich am Wahlabend bei Friedrich Merz für dessen Wahlkampf. Für Patrick Kaczmarczyk ist das kein Widerspruch, sondern die Logik einer Politik, die seit sechs Jahren Krise verwaltet: Die AfD braucht keine Lösungen, solange die anderen keine liefern. Er erklärt, warum die Partei ohne eigene Mehrheit in der bequemsten Position ist, wer von ihren Steuerplänen tatsächlich profitiert und was die Union mit ihren Bürgergeld-Rechnungen vorgemacht hat. Dazu: das blinde Huhn, die Berliner Käseglocke und warum Reform nicht Kürzung heißt.
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Zu allen Beiträgen von Patrick Kaczmarczyk
Kapitel:
00:00 – Intro: Sachsen-Anhalt nach der Wahl
02:48 – Babygeld, Kitas, Kommunen: Was die AfD verspricht und was es kostet
05:10 – Die IWH-Studie: Nur 28 von über 100 Maßnahmen bezifferbar
06:42 – Ohne Mehrheit in der bequemsten Position
08:39 – Siegmund bei Lanz: 500 Millionen Gegenfinanzierung
09:43 – Abschiebeoffensive und Rotstift: Das Union-Playbook
12:19 – Weniger als zehn Cent pro Euro gedeckt
13:57 – Zwei Drittel der Arbeiter wählen AfD: Warum?
16:20 – Siegmund am Wahlabend: Danke, Merz
17:26 – Wie die anderen Parteien das Original stärken
18:35 – Reform oder Kürzung: Die Abrechnung mit der Bundespolitik
22:22 – Was Merz jetzt tun sollte
24:25 – Outro
Collage 01: Surplus, Material: IMAGO / Rainer Unkel
Collage 02: Surplus, Material: IMAGO / Rainer Unkel, IMAGO / Political-Moments
Collage 03: Surplus, Material: IMAGO / Political-Moments
#afd #sachsenanhalt #landtagswahl #patrickkaczmarczyk #ulrichsiegmund #merz #wahlprogramm #wirtschaft #surplus
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00:00 – Intro: Sachsen-Anhalt nach der Wahl
02:48 – Babygeld, Kitas, Kommunen: Was die AfD verspricht und was es kostet
05:10 – Die IWH-Studie: Nur 28 von über 100 Maßnahmen bezifferbar
06:42 – Ohne Mehrheit in der bequemsten Position
08:39 – Siegmund bei Lanz: 500 Millionen Gegenfinanzierung
09:43 – Abschiebeoffensive und Rotstift: Das Union-Playbook
12:19 – Weniger als zehn Cent pro Euro gedeckt
13:57 – Zwei Drittel der Arbeiter wählen AfD: Warum?
16:20 – Siegmund am Wahlabend: Danke, Merz
17:26 – Wie die anderen Parteien das Original stärken
18:35 – Reform oder Kürzung: Die Abrechnung mit der Bundespolitik
22:22 – Was Merz jetzt tun sollte
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#afd #sachsenanhalt #landtagswahl #patrickkaczmarczyk #ulrichsiegmund #merz #wahlprogramm #wirtschaft #surplus
31 Minuten
Die AfD verspricht in Sachsen-Anhalt Aufschwung und Wohlstand. Eine Studie des DIW kommt zu einem gegenteiligen Schluss: Ausgerechnet die Regionen, in denen die Partei besonders stark gewählt wird, würden unter ihrer eigenen Politik am härtesten getroffen.
Patrick Kaczmarczyk ordnet die Studie ein: Warum reagieren strukturschwache Kreise so viel empfindlicher? Was würden ein Euro-Austritt, ein Zuwanderungsstopp und die geplanten Steuersenkungen konkret bedeuten? Und warum ist ausgerechnet der Osten besonders verwundbar?
Am Ende spricht er mit Co-Host Ciara Cesaro-Tadic darüber, welche massiven wirtschaftlichen Potenziale im Osten liegen. Und weil ihr euch mehr konkrete Maßnahmen gewünscht habt, sprechen die beiden darüber, was die Politik anders machen müsste, um der AfD den politischen Nährboden zu entziehen.
Hier könnt ihr euch die Originalstudie des DIW anschauen.
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Zu allen Beiträgen von Patrick Kaczmarczyk
Kapitel:
00:00 – Intro: "Wir machen den Anfang": Der AfD-Wahlkampf in Sachsen-Anhalt
00:23 – Was das DIW berechnet hat
01:05 – Kontext: Drei Landtagswahlen im September
02:17 – Belastungstest und AfD-Schock: die Methode
03:18 – Die Ergebnisse: minus 4 Prozent Einkommen, minus 7 Prozent Löhne
04:00 – Die Grafik: Je mehr AfD-Stimmen, desto höher der Verlust
04:46 – Sachsen-Anhalt: 200 Euro weniger Lohn im Monat
05:51 – Patricks Kritik: Muss man die AfD beim Wort nehmen?
09:42 – Brexit, Newcastle und "this is your bloody GDP"
12:49 – Trump-Vergleich und die Gefahr der illiberalen Demokratie
14:54 – Wie Schwarz-Rot der AfD den Weg bereitet
16:42 – Währungsunion, Treuhand, Trauma: Warum es den Osten härter trifft
20:28 – Zwickau und die E-Mobilität: Ein Lehrstück über verspieltes Vertrauen
24:54 – Politik oder Unternehmen: Wer hat das angestossen?
25:22 – Patricks Plan fürs Kanzleramt: Industriepolitik, Stahl, Konjunkturpaket
29:19 – Nachtrag: Warum "mitnehmen" paternalistisch ist
Collage 01: Surplus, Material: IMAGO / Christian Schroedter
Collage 02: Surplus, Material: IMAGO / Christian Schroedter
Collage 03: Surplus, Material: IMAGO / Christian Schroedter
#afd #sachsenanhalt #diw #landtagswahl #ostdeutschland #zwickau #industriepolitik #wirtschaft #patrickkaczmarczyk #surplus
Patrick Kaczmarczyk ordnet die Studie ein: Warum reagieren strukturschwache Kreise so viel empfindlicher? Was würden ein Euro-Austritt, ein Zuwanderungsstopp und die geplanten Steuersenkungen konkret bedeuten? Und warum ist ausgerechnet der Osten besonders verwundbar?
Am Ende spricht er mit Co-Host Ciara Cesaro-Tadic darüber, welche massiven wirtschaftlichen Potenziale im Osten liegen. Und weil ihr euch mehr konkrete Maßnahmen gewünscht habt, sprechen die beiden darüber, was die Politik anders machen müsste, um der AfD den politischen Nährboden zu entziehen.
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00:23 – Was das DIW berechnet hat
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02:17 – Belastungstest und AfD-Schock: die Methode
03:18 – Die Ergebnisse: minus 4 Prozent Einkommen, minus 7 Prozent Löhne
04:00 – Die Grafik: Je mehr AfD-Stimmen, desto höher der Verlust
04:46 – Sachsen-Anhalt: 200 Euro weniger Lohn im Monat
05:51 – Patricks Kritik: Muss man die AfD beim Wort nehmen?
09:42 – Brexit, Newcastle und "this is your bloody GDP"
12:49 – Trump-Vergleich und die Gefahr der illiberalen Demokratie
14:54 – Wie Schwarz-Rot der AfD den Weg bereitet
16:42 – Währungsunion, Treuhand, Trauma: Warum es den Osten härter trifft
20:28 – Zwickau und die E-Mobilität: Ein Lehrstück über verspieltes Vertrauen
24:54 – Politik oder Unternehmen: Wer hat das angestossen?
25:22 – Patricks Plan fürs Kanzleramt: Industriepolitik, Stahl, Konjunkturpaket
29:19 – Nachtrag: Warum "mitnehmen" paternalistisch ist
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#afd #sachsenanhalt #diw #landtagswahl #ostdeutschland #zwickau #industriepolitik #wirtschaft #patrickkaczmarczyk #surplus
21 Minuten
Der Iran-Krieg hat 14 Millionen Barrel pro Tag aus dem Weltmarkt genommen, bei einem globalen Verbrauch von gut 100 Millionen. Nach jeder Lehrbuchlogik hätte der Ölpreis explodieren müssen. Er ist gestiegen, aber die Katastrophe blieb aus. Der Grund liegt nicht bei OPEC, die während der Krise so schwach war, dass die Emirate ausgestiegen sind. Er liegt in Peking. China hat seine Ölimporte von 10 bis 11 Millionen Barrel am Tag auf knapp über 5 Millionen halbiert. Das ist fast die Hälfte der Anpassung, die während der Coronakrise stattfand, als die halbe Weltwirtschaft stillstand.
Adam Tooze erklärt, wie China das durchgesetzt hat: über strategische Reserven von mehr als einer Milliarde Barrel, gekauft in den Jahren niedriger Preise, über einen Exportstopp für Raffinerieprodukte, über angeordnete Verbrauchskürzungen in der Petrochemie und über den schnellen Umstieg auf Elektromobilität. Ohne Peking hätte der Preis wohl 20 bis 30 Dollar pro Barrel höher gelegen. Dazu: warum Öl anders funktioniert als Pipelinegas und ein niedriger Preis deshalb allen Nettoimporteuren nützt, allen voran dem globalen Süden, warum Monopsonie das entscheidende Stichwort ist und China diese Macht auch bei Eisenerz, Kupfer und seltenen Erden einsetzt, bis zur Verhaftung von Managern, und warum Tooze davon ausgeht, dass China den Peak Oil längst hinter sich hat. Erstaunlich bleibt, wie wenig Peking politisch daraus gemacht hat.
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Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/
Kapitel:
00:00 – Intro: Der Ölschock, der ausblieb
00:39 – 14 Millionen Barrel Ausfall, keine Preisexplosion
02:18 – China halbiert seine Ölimporte
03:54 – Die drei Machtmittel: Reserven, Exportstopp, Elektroauto
05:40 – Wer profitiert vom niedrigen Ölpreis?
06:12 – Öl ist fungibel: ein Preis für den ganzen Weltmarkt
08:07 – Der globale Süden als größter Gewinner
10:18 – Preiskontrolle statt Übergewinnsteuer
10:55 – Monopsonie: Wenn der Kunde wirklich König ist
12:53 – Eisenerz, Kupfer, seltene Erden: Chinas härtere Mittel
13:54 – Dauerhafte Machtverschiebung oder Taktik?
14:16 – Peak Oil in China und der Fünfjahresplan
16:49 – Blick zurück: 1973, 1979 und das Ende einer Epoche
18:53 – Eine Welt nach OPEC
19:38 – Outro
Collage: Surplus, Material: Doro Zinn
#china #ölpreis #opec #iran #geopolitik #energie #elektromobilität #globalersüden #wirtschaft #surplus
Adam Tooze erklärt, wie China das durchgesetzt hat: über strategische Reserven von mehr als einer Milliarde Barrel, gekauft in den Jahren niedriger Preise, über einen Exportstopp für Raffinerieprodukte, über angeordnete Verbrauchskürzungen in der Petrochemie und über den schnellen Umstieg auf Elektromobilität. Ohne Peking hätte der Preis wohl 20 bis 30 Dollar pro Barrel höher gelegen. Dazu: warum Öl anders funktioniert als Pipelinegas und ein niedriger Preis deshalb allen Nettoimporteuren nützt, allen voran dem globalen Süden, warum Monopsonie das entscheidende Stichwort ist und China diese Macht auch bei Eisenerz, Kupfer und seltenen Erden einsetzt, bis zur Verhaftung von Managern, und warum Tooze davon ausgeht, dass China den Peak Oil längst hinter sich hat. Erstaunlich bleibt, wie wenig Peking politisch daraus gemacht hat.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Der Ölschock, der ausblieb
00:39 – 14 Millionen Barrel Ausfall, keine Preisexplosion
02:18 – China halbiert seine Ölimporte
03:54 – Die drei Machtmittel: Reserven, Exportstopp, Elektroauto
05:40 – Wer profitiert vom niedrigen Ölpreis?
06:12 – Öl ist fungibel: ein Preis für den ganzen Weltmarkt
08:07 – Der globale Süden als größter Gewinner
10:18 – Preiskontrolle statt Übergewinnsteuer
10:55 – Monopsonie: Wenn der Kunde wirklich König ist
12:53 – Eisenerz, Kupfer, seltene Erden: Chinas härtere Mittel
13:54 – Dauerhafte Machtverschiebung oder Taktik?
14:16 – Peak Oil in China und der Fünfjahresplan
16:49 – Blick zurück: 1973, 1979 und das Ende einer Epoche
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#china #ölpreis #opec #iran #geopolitik #energie #elektromobilität #globalersüden #wirtschaft #surplus
20 Minuten
Der Pegel bei Kaub fällt auf wenige Zentimeter, und damit fällt der wichtigste Engpass der deutschen Binnenschifffahrt aus. Nur 5 % der Logistik laufen über den Rhein, aber es sind die kritischen 5 %: Energie und Rohstoffe für die Industriezentren im Westen. Das Niedrigwasser 2018 kostete rund 0,4 % des BIP. Das entspricht ungefähr dem gesamten Wachstum, das für Deutschland im kommenden Jahr überhaupt erwartet wird.
Adam Tooze erklärt, warum die Rheinkrise nur zur Hälfte ein Klimathema ist und zur anderen Hälfte ein Planungsversagen: Die Felsen in der Kaub-Enge sollten schon unter Kohl beseitigt werden, die Arbeiten würden einige zehn Millionen Euro kosten und sind jetzt für die 2030er geplant. Dazu: Warum es historisch keine große Stadt ohne Wasserweg gibt und die Lage am Fluss jetzt vom Standortvorteil zum Risiko wird, warum die Bahn den Ausfall nicht auffangen kann und was Chinas Elektro-Lkw mit Wechselbatterien über die Zukunft der Logistik verraten.
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Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/
Kapitel:
00:00 – Intro: Der Rhein und das deutsche Wachstum
00:38 – Kaub: Die Flussenge Deutschlands fällt aus
02:41 – Baustelle seit Kohl: Warum die Felsen noch da sind
04:09 – Was Niedrigwasser kostet: Die Lehren aus 2018
06:42 – Zehn Millionen Ursache, Milliarden Schaden
08:38 – Warum alle großen Städte am Wasser liegen
12:29 – Schiff gegen Schiene: Wer transportiert die Zukunft?
15:06 – Deutsche Bahn, USA, China: Drei Logistiksysteme
16:42 – Ausblick: Dürre als Normalfall
18:47 – Outro
Collage: Surplus, Material: Doro Zinn, IMAGO/Jochen Tack/Bihlmayerfotografie
#rhein #niedrigwasser #kaub #infrastruktur #klimakrise #logistik #industrie #adamtooze #wirtschaft #surplus
Adam Tooze erklärt, warum die Rheinkrise nur zur Hälfte ein Klimathema ist und zur anderen Hälfte ein Planungsversagen: Die Felsen in der Kaub-Enge sollten schon unter Kohl beseitigt werden, die Arbeiten würden einige zehn Millionen Euro kosten und sind jetzt für die 2030er geplant. Dazu: Warum es historisch keine große Stadt ohne Wasserweg gibt und die Lage am Fluss jetzt vom Standortvorteil zum Risiko wird, warum die Bahn den Ausfall nicht auffangen kann und was Chinas Elektro-Lkw mit Wechselbatterien über die Zukunft der Logistik verraten.
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Kapitel:
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02:41 – Baustelle seit Kohl: Warum die Felsen noch da sind
04:09 – Was Niedrigwasser kostet: Die Lehren aus 2018
06:42 – Zehn Millionen Ursache, Milliarden Schaden
08:38 – Warum alle großen Städte am Wasser liegen
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16:42 – Ausblick: Dürre als Normalfall
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#rhein #niedrigwasser #kaub #infrastruktur #klimakrise #logistik #industrie #adamtooze #wirtschaft #surplus
19 Minuten
Rekordtemperaturen in Europa, leergefegte Straßen wie im Lockdown und massive wirtschaftliche Schäden, von denen nicht alle gesellschaftlichen Schichten gleich betroffen sind. Was kostet uns die Hitze langfristig und kurzfristig wirklich? Adam Tooze analysiert, warum das europäische BIP bis 2030 um fünf bis sieben Prozent schrumpfen könnte, welche Rolle die fehlende Klimatisierung im Vergleich zu den USA und China spielt, und warum der Zugang zu kühlen Räumen zu einer existenziellen Klassenfrage geworden ist.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Hitzewellen und technische Ausfälle bei Surplus
01:30 – Lockdown-Gefühle in Paris 03:30 – Allianz-Studie: Vernichten Hitze-Sommer das europäische Wirtschaftswachstum?
05:15 – Klima als Klassenfrage
07:14 – Europas Rückstand: Warum Wohnungen ohne Klimaanlage in China und den USA undenkbar sind 09:20 – Hitzearmbänder und Solarenergie: Die notwendige Anpassung an neue Realitäten
11:18 – Die gigantische Aufgabe der Gebäudesanierung in Europa
14:25 – Chinas Dominanz: Die industriepolitische Herausforderung beim Klimaanlagen-Ausbau
16:24 – Ausblick: Ist der Zug für reinen Klimaschutz bereits abgefahren?
18:41 – Outro
Collage 01: Surplus, Material: Foto von Pawel Janiak auf Unsplash
Collage 02: Material: Getty Images via Unsplash
#Hitzewelle #Wirtschaft #AdamTooze #Klimawandel #Ökonomie #Surplus #Klimatisierung #Klassenfrage #Europa #Hitzeschock
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Kapitel:
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05:15 – Klima als Klassenfrage
07:14 – Europas Rückstand: Warum Wohnungen ohne Klimaanlage in China und den USA undenkbar sind 09:20 – Hitzearmbänder und Solarenergie: Die notwendige Anpassung an neue Realitäten
11:18 – Die gigantische Aufgabe der Gebäudesanierung in Europa
14:25 – Chinas Dominanz: Die industriepolitische Herausforderung beim Klimaanlagen-Ausbau
16:24 – Ausblick: Ist der Zug für reinen Klimaschutz bereits abgefahren?
18:41 – Outro
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20 Minuten
Google, Meta und Oracle galten als bombensichere Anlagen. Jetzt verschulden sich die Tech-Konzerne mit hunderten Milliarden für den KI-Ausbau, und der Markt beginnt, sich dagegen zu versichern: Credit Default Swaps auf Big-Tech-Anleihen, die es vor einem Jahr noch gar nicht gab, kosten bei Oracle inzwischen fast 2 Prozent. Damit rutschen die Papiere in den Junk-Bereich – ein Alarmzeichen.
Adam Tooze erklärt, warum die Kreditrisiken der entscheidende Frühindikator sind, was für eine handfeste Finanzkrise noch fehlt (Wetten mit geborgtem Geld in schwachen Bilanzen) und warum schon ein Abflachen der KI-Investitionen reichen könnte, um eine Abwärtsbewegung auszulösen, wie die Zentralbank von Singapur warnt. Dazu: das ausgebrochene OpenAI-Modell und die Vertrauensfrage in die Technologie selbst, die drei Stimmungsphasen des Marktes von Modellen über Chips bis Apple, und die Frage, ob wir im Rückblick diesen Sommer als den Moment betrachten werden, in dem es hätte klar sein müssen. Aus der Finanzgeschichte gesehen: die 2007-Frage.
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Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/
Kapitel:
00:00:00 – Intro: Zwei KI-Nachrichten der Woche
00:58:00 – Credit Default Swaps: Wie der Markt Angst einpreist
02:53:00 – Meta bei 1 Prozent, Oracle bei 2: Big Tech im Junk-Bereich
04:54:00 – Was für eine echte Krise fehlt: Leverage und schwache Bilanzen
07:51:00 – Singapurs Warnung: Wenn die KI-Investitionen abflachen
12:48:00 – Ausgebrochenes OpenAI-Modell: Die Vertrauensfrage
15:49:00 – Drei Phasen des Marktes: Modelle, Chips, Apple
18:24:00 – Ausblick: Die 2007-Frage
20:20:00 – Outro
Bild: IMAGO / MAXPPP
#ki #kiblase #adamtooze #bigtech #openai #nvidia #börse #finanzkrise #wirtschaft #surplus
Adam Tooze erklärt, warum die Kreditrisiken der entscheidende Frühindikator sind, was für eine handfeste Finanzkrise noch fehlt (Wetten mit geborgtem Geld in schwachen Bilanzen) und warum schon ein Abflachen der KI-Investitionen reichen könnte, um eine Abwärtsbewegung auszulösen, wie die Zentralbank von Singapur warnt. Dazu: das ausgebrochene OpenAI-Modell und die Vertrauensfrage in die Technologie selbst, die drei Stimmungsphasen des Marktes von Modellen über Chips bis Apple, und die Frage, ob wir im Rückblick diesen Sommer als den Moment betrachten werden, in dem es hätte klar sein müssen. Aus der Finanzgeschichte gesehen: die 2007-Frage.
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Kapitel:
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02:53:00 – Meta bei 1 Prozent, Oracle bei 2: Big Tech im Junk-Bereich
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Bild: IMAGO / MAXPPP
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26 Minuten
Der Sozialstaat sei "nicht mehr finanzierbar", sagt Bundeskanzler Friedrich Merz. Die Zahlen erzählen eine andere Geschichte: Die Sozialquote liegt seit Jahrzehnten stabil bei rund 30 Prozent des BIP. Und das Bürgergeld, über das am lautesten gestritten wird, macht gerade einmal 4,2 Prozent der Sozialausgaben aus, während Rente und Krankenversicherung mehr als die Hälfte stellen.
Patrick Kaczmarczyk erklärt, warum die geplanten Kürzungen keine Entlastung sind, sondern eine Verlagerung der Kosten auf Beschäftigte und Mittelschicht. Dazu: warum die "Stabilisierung" der Krankenkassenbeiträge de facto eine Kürzung ist, was der Blick in die USA über private Absicherung verrät (ähnlich hohe Gesamtausgaben, deutlich schlechtere Ergebnisse) und wie Reformen aussähen, die den Sozialstaat stärken statt schrumpfen.
Außerdem: Das ist die erste Folge mit unserer neuen Co-Hostin Ciara Cesaro-Tadic.
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Zu allen Beiträgen von Patrick Kaczmarczyk: https://www.surplusmagazin.de/autoren/patrick-kaczmarczyk/
Kapitel:
00:00 – Intro: Merz und die neue Sozialstaatsdebatte
01:15 – Neue Co-Hostin: Ciara stellt sich vor
01:49 – Was der Sozialstaat umfasst: drei Arten von Leistungen
03:20 – Wer finanziert den Sozialstaat?
04:17 – Sozialausgaben als Wirtschaftsfaktor
06:30 – Sind die Sozialausgaben explodiert?
08:05 – Zwischenfazit + Klingbeil: "Kein Recht auf Faulheit"
10:14 – Grafik: Bürgergeld ist nur 4,2 Prozent des Sozialbudgets
11:23 – Überblick: Diese Kürzungen sind auf dem Tisch
12:28 – Krankenkassen-Reform: Klingt gut, ist eine versteckte Kürzung
14:50 – USA-Vergleich: Beim Zahnarzt ohne Versicherung
18:47 – Zwischenfazit: Die Kosten verschwinden nicht, sie wandern
21:40 – Reformen: Wenn Patrick im Kanzleramt sässe
25:43 – Outro und euer Feedback
Collage 01: Surplus, Material: IMAGO / Herrmann Agenturfotografie, IMAGO / photothek
#sozialstaat #bürgergeld #merz #klingbeil #rente #krankenversicherung #sozialpolitik #wirtschaft #surplus
Patrick Kaczmarczyk erklärt, warum die geplanten Kürzungen keine Entlastung sind, sondern eine Verlagerung der Kosten auf Beschäftigte und Mittelschicht. Dazu: warum die "Stabilisierung" der Krankenkassenbeiträge de facto eine Kürzung ist, was der Blick in die USA über private Absicherung verrät (ähnlich hohe Gesamtausgaben, deutlich schlechtere Ergebnisse) und wie Reformen aussähen, die den Sozialstaat stärken statt schrumpfen.
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01:49 – Was der Sozialstaat umfasst: drei Arten von Leistungen
03:20 – Wer finanziert den Sozialstaat?
04:17 – Sozialausgaben als Wirtschaftsfaktor
06:30 – Sind die Sozialausgaben explodiert?
08:05 – Zwischenfazit + Klingbeil: "Kein Recht auf Faulheit"
10:14 – Grafik: Bürgergeld ist nur 4,2 Prozent des Sozialbudgets
11:23 – Überblick: Diese Kürzungen sind auf dem Tisch
12:28 – Krankenkassen-Reform: Klingt gut, ist eine versteckte Kürzung
14:50 – USA-Vergleich: Beim Zahnarzt ohne Versicherung
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42 Minuten
In Dänemark versichern erste Regionen keine Immobilien und Infrastruktur mehr. Die Trump-Administration sanktioniert Richterinnen persönlich über ihre Zahlungsdienstleister. Und Palantir wird mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von knapp 400 bewertet. Für Maja Göpel sind das keine Einzelfälle, sondern Symptome einer Polykrise, in der ein digital-finanziell-militärischer Komplex die Definitionsmacht darüber übernimmt, was die Wirtschaft der Zukunft sein soll. Adam Tooze erklärt, warum die westliche Standardantwort auf diese Krise, die grüne Modernisierung, nicht mehr trägt. Dazu: die Jungs vom Mars, das Wettrennen in den Abgrund und warum Wachstum nicht nur eine Höhe hat, sondern eine Richtung.
Den ganzen Talk mit dem Impuls von Adam Tooze und der Diskussion gibt es nur für Surplus-Abonnenten: https://www.surplusmagazin.de/new-economy-talk-polykrise-adamtooze-majagopel/
Kapitel:
00:00 – Cold Open
00:40 – Keynote Maja Göpel: Was ist neu an der Polykrise?
06:10 – Erpressung und das Wettrennen in den Abgrund
16:45 – KI, Datencenter und Überwachung
20:10 – Die Jungs vom Mars
27:35 – Der digital-finanziell-militärische Komplex
29:05 – Fragen aus dem Publikum
33:25 – Input Adam Tooze: Polykrise und grüne Modernisierung
41:30 – Outro
Surplus ist das Wirtschaftsmagazin, das sich um die Interessen der großen Mehrheit und nicht der Reichsten dreht. Dafür bringen wir weltweit führende ökonomische Denkerinnen und Denker zusammen. Täglich veröffentlichen wir Texte, wöchentlich Video- und Podcastformate und zweimonatlich ein digitales sowie gedrucktes Magazin.
Collage: Surplus, Material: Doro Zinn
Zum Surplus-Abo: https://www.surplusmagazin.de/probeabo-ki/?ref=surplus_podcast_new_economy_talks
#polykrise #majagöpel #adamtooze #wirtschaft #inflation #china #trump #greenwashing #surplus
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20:10 – Die Jungs vom Mars
27:35 – Der digital-finanziell-militärische Komplex
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41:30 – Outro
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27 Minuten
Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich, die Zentralbank der Zentralbanken, skizziert ein radikales Szenario: Sollte KI die versprochene transformative Wirkung entfalten, könnte der Anteil der Arbeit am Volkseinkommen bis 2060 von 60 auf 20 Prozent fallen.
Wirtschaftshistoriker Adam Tooze analysiert, was das bedeuten würde: eine vollständige Umkehrung der Machtverhältnisse zwischen Kapital und Arbeit, die Entwertung von Bildung und Humankapital und ein Silicon Valley, das offen damit plant, möglichst viele Menschen arbeitslos zu machen. Außerdem: Warum OpenAI der US-Regierung 5 Prozent seiner Anteile anbietet, was Bernie Sanders' 50-Prozent-Forderung damit zu tun hat und wieso die großen KI-Gewinne bisher bei den Chipherstellern anfallen und nicht bei OpenAI und Co.
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Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/
Kapitel:
00:00 – Intro: Die BIS-Prognose zum Arbeitsanteil am Volkseinkommen
01:00 – 60 auf 20 Prozent: Warum Adam fassungslos ist
06:25 – Was der Rückgang konkret bedeutet: Zeithorizont 2060
08:18 – Werden wir alle arbeitslos? Der Plan des großen Geldes
10:14 – Arbeitgeber oder Arbeitnehmer: Die Entwertung des Humankapitals
12:15 – Doppelschock: China-Schock trifft KI-Schock
13:30 – Fünf private Manhattan-Projekte: Marx in Beijing
16:38 – Bernie Sanders' 50 Prozent und OpenAIs 5-Prozent-Angebot
18:29 – New Deal für KI? Wo die Gewinne wirklich anfallen
22:44 – Schweinezyklus: Finanzrisiken in der KI-Lieferkette
23:40 – Ausblick: Ein neuer Gesellschaftsvertrag für KI
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Collage: Surplus, Material: picture alliance/Ger Harley/EdinburghElitemedia, IMAGO/Rene Traut
#ki #adamtooze #arbeitsmarkt #wirtschaft #openai #kapitalismus #siliconvalley #surplus
Wirtschaftshistoriker Adam Tooze analysiert, was das bedeuten würde: eine vollständige Umkehrung der Machtverhältnisse zwischen Kapital und Arbeit, die Entwertung von Bildung und Humankapital und ein Silicon Valley, das offen damit plant, möglichst viele Menschen arbeitslos zu machen. Außerdem: Warum OpenAI der US-Regierung 5 Prozent seiner Anteile anbietet, was Bernie Sanders' 50-Prozent-Forderung damit zu tun hat und wieso die großen KI-Gewinne bisher bei den Chipherstellern anfallen und nicht bei OpenAI und Co.
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10:14 – Arbeitgeber oder Arbeitnehmer: Die Entwertung des Humankapitals
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13:30 – Fünf private Manhattan-Projekte: Marx in Beijing
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22:44 – Schweinezyklus: Finanzrisiken in der KI-Lieferkette
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19 Minuten
100.000 Stellen sollen bei VW wegfallen, vier Werke in Deutschland schließen. Und das ist erst der Anfang. Die Boston Consulting Group rechnet für Europa mit einer Überkapazität von über 5 Millionen Autos und der Schließung von bis zu 30 Werken. Adam Tooze erklärt, warum die Krise dreifach ist: hausgemachte Überexpansion, über 40 Milliarden Euro Dividenden statt Zukunftsinvestitionen, amerikanische Zölle und Chinas massiv geförderte Elektro-Offensive. Dazu: Warum chinesische Hersteller jetzt europäische Werke kaufen wollen, wie realistisch eine BYD-Übernahme von VW ist und warum hier der deutsche Gesellschaftsvertrag selbst auf dem Spiel steht.
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Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/
Kapitel:
00:00 – Intro: 100.000 Stellen bei VW?
02:55 – Das Auslastungsproblem der Hersteller
04:59 – Der zweite Chinaschock
05:22 – Die dreifache Krise: Überexpansion, US-Zölle, Chinas EV-Offensive
08:52 – Gewerkschaften, Aufsichtsrat und der Stellenabbauplan
09:49 – Kauft BYD Volkswagen? Chinesen wollen Werke, nicht Marken
13:07 – Ende eines Tabus: Der deutsche Gesellschaftsvertrag wackelt
15:22 – Ausblick: EU-China-Einigung oder fauler Kompromiss?
18:16 – Fazit
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#vw #volkswagen #autoindustrie #china #byd #adamtooze #deindustrialisierung #wirtschaft #surplus
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08:52 – Gewerkschaften, Aufsichtsrat und der Stellenabbauplan
09:49 – Kauft BYD Volkswagen? Chinesen wollen Werke, nicht Marken
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22 Minuten
Elon Musk ist seit dem Börsengang von SpaceX so reich wie nie: rund eine Billion Dollar, etwa viermal so viel wie noch vor Kurzem und mehr als die Plätze zwei bis fünf der Reichstenliste zusammen. Aber wie real ist dieses Vermögen? Adam Tooze analysiert, wie dieser Reichtum überhaupt zustande kommt, was Tesla und SpaceX so besonders macht und warum Musks Billionenvermögen fast vollständig an Börsenkursen hängt. Dazu: warum SpaceX gemessen am Umsatz erstaunlich klein ist, welche Spielräume ein viermal größeres Vermögen für weitere Zukäufe eröffnet und wie sich das Machtgefälle unter Donald Trump verschiebt, wenn ein Einzelner mit Staatsaufträgen und Börsenkursen gleichzeitig spielt.
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Kapitel:
00:00 – Intro: Musk wird Billionär
01:40 – Die neue Evolutionsstufe: reicher als Platz 2 bis 5 zusammen
05:37 – Das Volumen: mit einem Viertel kaufte er Twitter
06:14 – Erst am Anfang: Jahrzehnte der Akkumulation vor sich
06:56 – Was Tesla und SpaceX so besonders macht
12:27 – Fundamentaldaten gegen Börsenkurs: wie schnell das Vermögen schrumpfen kann
12:57 – Musk unter Trump: das verschobene Machtgefälle
15:43 – SpaceX und die Staatsaufträge
16:10 – Was macht Musk mit dem Buchvermögen?
19:48 – Ausblick
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Collage: Surplus, Material: Collage: Surplus, Material: picture alliance/Ger Harley/EdinburghElitemedia, IMAGO/Image Press Agency
#elonmusk #spacex #tesla #billionär #milliardäre #trump #ungleichheit #adamtooze #wirtschaft #surplus
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17 Minuten
Ein greifbares Abkommen zwischen den USA und dem Iran, sinkende Ölpreise, aufgehobene Sanktionen und ein Frieden, von dem nicht alle gleich profitieren. Wie wirkt sich der Deal ökonomisch aus, kurzfristig und langfristig? Adam Tooze analysiert, warum der Ölpreis mittelfristig sogar unter das Vorkriegsniveau fallen könnte, welche Rolle Chinas eigene Förderung und neue Quellen in Brasilien und Afrika spielen, und warum billiges Benzin Trumps eigentliches Motiv sein dürfte. Dazu: das 300-Milliarden-Investitionsprogramm im Iran, die Abgabe auf die Strasse von Hormus als stilles Druckmittel und die Frage, welche Preise für die Masse sinken und welche für die Elite oben bleiben.
Zu allen Beiträgen von Adam Tooze: https://www.surplusmagazin.de/autoren/adam-tooze/
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Kapitel:
00:00 – Intro: Der Iran-Deal und die neue Ausgabe "Der Preis des Kriegs"
01:30 – Was ein Abkommen für die Wirtschaftslage bedeutet
03:50 – Fällt der Ölpreis unter das Vorkriegsniveau? (China, Brasilien, Afrika)
06:00 – Benzinpreise in Europa und den USA: Trumps Motiv
06:20 – Das 300-Milliarden-Programm und die Sanktionen
09:30 – Strasse von Hormus: neue Druckmittel auf dem Tisch
10:30 – Die Hormus-Abgabe: 50 bis 100 Milliarden im Jahr
12:35 – Wirtschaftliche Folgen für Asien und Afrika
14:30 – Masse vs. Elite: Wer profitiert vom billigen Öl?
16:00 – Ausblick
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#iran #ölpreis #öl #trump #inflation #hormus #naherosten #adamtooze #wirtschaft #surplus
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