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Die KI Kantine - der Entwickler-Podcast über Künstliche Intelligenz Archiv

77 Episoden
9 Minuten
Sag mal, erinnerst du dich noch an die ersten Corona-Wochen? Genau dieses Gefühl beschreibt ein viraler Thread eines US-KI-Gründers: Man sieht, was passiert – glaubt aber noch nicht, dass es einen selbst betrifft. 

 

In dieser Folge der KI Kantine geht es um die These, dass wir uns gerade in einem ähnlichen Moment mit Künstlicher Intelligenz befinden. Während Politik über längere Arbeitszeiten diskutiert, automatisieren leistungsfähige KI-Modelle bereits komplexe Entwicklungs- und Office-Aufgaben. Buschi spricht über einen Gründer, der beschreibt, wie KI komplette Apps inklusive Tests eigenständig erstellt – und warum viele das trotzdem nicht ernst nehmen. 

 

Ist es diesmal wirklich anders als bei Webstühlen, Industrialisierung oder Internet? Oder wiederholt sich nur ein altes Muster technologischer Disruption? 

 

Eine Folge über Ego, Lernbereitschaft, Produktivitätsillusionen – und warum die wichtigste Fähigkeit in Zukunft vielleicht ist, ein ewiger Anfänger zu bleiben. 

Die KI-Kantine ist ein Projekt von Michael Busch – Entwickler, Unternehmer und neugieriger Kantinenphilosoph.

Hier geht’s regelmäßig zur Mittagspause um Künstliche Intelligenz im echten Entwickleralltag – verständlich, praxisnah und mit einer Prise Skepsis.

Neue Folgen erscheinen regelmäßig – meistens genau dann, wenn du dir eh gerade ein Tablett schnappst.

Fragen, Feedback oder eigene KI-Erlebnisse? Schreib mir an podcast@ki-kantine.de

Alle Folgen & mehr: https://ki-kantine.letscast.fm/
9 Minuten
In dieser Folge der KI Kantine geht es um OpenClaw (ehemals ClawdBot / MoldBot) – einen experimentellen KI-Agenten, der dauerhaft auf dem eigenen Rechner läuft und über Messenger wie Telegram, Slack oder Apple Nachrichten erreichbar ist. Buschi schildert seine ersten Erfahrungen mit dem Tool, erklärt, wie OpenClaw als Agent mit verschiedenen KI-Modellen zusammenarbeitet und warum gerade die enorme Freiheit des Systems zugleich Faszination und Risiko bedeutet. Thema sind unter anderem Rechte auf dem eigenen Rechner, unerwartete Kosten durch Token-Verbrauch, der Einsatz kostenloser Modelle über OpenRouter sowie die Frage, ob hier eher das Produkt als das zugrunde liegende Modell überzeugt. Abschließend wird eingeordnet, warum OpenClaw als Vorreiter spannend ist – aber vermutlich nicht das letzte Wort bleibt, sobald große Anbieter ähnliche Konzepte übernehmen. 

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6 Minuten
In dieser Folge der KI Kantine geht Buschi der Frage nach, ob klassische Software durch KI bald überflüssig wird. Auslöser ist der Kursrutsch bei Microsoft trotz guter Zahlen – und das neue Narrativ, dass man sich Software dank KI einfach selbst „vibecoden“ könne. Am Beispiel von CRM-Systemen erklärt Buschi, warum Software weit mehr ist als nur Eingabemasken: Wartung, Logik, rechtliche Änderungen und Verantwortung lassen sich nicht einfach wegprompten. Gleichzeitig zeichnet er ein realistisches Zukunftsbild moderner Software: adaptive Dashboards, Agenten und natürliche Chat-Oberflächen bei stabiler Kernlogik im Hintergrund. Auch Geschäftsmodelle stehen auf dem Prüfstand – etwa durch Outcome-Based Pricing. Zum Schluss wechselt der Blick in die Spieleindustrie: Generative KI wie „Genie 3“ sorgt für Börsenturbulenzen, wirft aber grundlegende Fragen zu Kreativität, Spieltiefe und menschlichem Spieldesign auf.

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8 Minuten
In dieser Folge der KI Kantine geht es um ein sehr praktisches Problem im KI-Alltag: überladene Kontextfenster und immer unschärfere Antworten durch wiederverwendete Prompt-Fragmente. Buschi erklärt, warum das ständige Kopieren von Systemprompts und Anweisungen das „Arbeitsgedächtnis“ der KI unnötig verstopft. 

Anhand des Skill-Konzepts von Claude zeigt er, wie sich dieses Problem elegant lösen lässt. Statt alles permanent mitzuladen, werden Fähigkeiten als einzelne, klar definierte Skills organisiert, die nur bei Bedarf aktiviert werden. 

Die Folge spannt den Bogen von technischen Details über Unternehmensanwendungen bis hin zu einer Küchen-Analogie, die MCPs, Skills und Agents verständlich voneinander abgrenzt – serviert wie immer aus der KI Kantine. 

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8 Minuten
In dieser Folge der KI Kantine geht es um die nächste Eskalationsstufe der KI-Entwicklung: den Kampf um persönlichen Kontext. Buschi erklärt, warum KI-Modelle als reine Wissensmaschinen an ihre strategischen Grenzen stoßen – und weshalb die eigentliche Macht künftig darin liegt, möglichst viel über den einzelnen Nutzer zu wissen. 

Anhand aktueller Entwicklungen bei Google Gemini, Claude Desktop und OpenAI zeigt er, wie KI-Systeme beginnen, auf persönliche Daten, Dateien und Arbeitsumgebungen zuzugreifen. Dabei wird klar: Es geht nicht mehr um bessere Antworten, sondern um tiefere Integration. 

Die Folge beleuchtet Chancen und Risiken dieser Entwicklung – von produktiver Datenverarbeitung auf persönlicher Ebene bis hin zu Sicherheitsfragen, Kontrollverlust und Prompt Injection. 

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7 Minuten
Die CES 2026 in Las Vegas markiert einen Wendepunkt: Weg von skurrilen KI-Gadgets, hin zu knallharter Produkt- und Plattformpolitik. In dieser Folge der KI Kantine spreche ich darüber, warum Nvidia, AMD, Google und Amazon die Messe dominiert haben – und was das für den Markt bedeutet. Statt der Frage „Hat das Ding KI?“ geht es jetzt um den tatsächlichen Nutzen. Wir schauen auf Nvidias rasantes Chip-Tempo, den beginnenden GPU-Goldrausch, Googles mobile KI-Dominanz und Amazons cleveren Alexa-Schachzug. Eine Folge über Infrastruktur, Ökosysteme und den Kampf um den direkten Zugang zum Endkunden. 

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9 Minuten
In dieser Folge der KI Kantine wirft Buschi einen nüchternen Blick nach vorn: Was bedeutet 2026 konkret für Entwickler, Unternehmen und alle, die mit KI arbeiten? Statt großer Modell-Releases erwartet uns ein Alltag aus kleinen Updates, austauschbaren Spitzenmodellen und einer zunehmend „vibe-basierten“ Tool-Auswahl. 

Buschi spricht über flüchtige Software, die nur für einen einzigen Zweck entsteht, über Vibe-Coding als neue produktive Rolle jenseits der IT-Abteilungen und über mögliche Werbeeinblendungen in ChatGPT & Co. 

Dazu kommt ein gesellschaftlicher Gegentrend: „Human-Made“ als neues Luxusmerkmal und KI als politischer Sündenbock bei Entlassungen.

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7 Minuten
In dieser Sonderfolge der KI Kantine geht es raus aus der Kantine und rein auf den Weihnachtsmarkt. Zwischen Glühwein und Umgebungsgeräuschen ziehe ich gemeinsam mit meine Kollegen ein Fazit aus einem halben Jahr KI-Entwicklung. Wir sprechen über Vibe Coding und warum es längst Alltag geworden ist, über den sinnvollen Einsatz von Planungs- und Code-Modellen, über Cursor, Gemini und Agent-Workflows. Außerdem geht es um die neuen KI-Browser, das leiser gewordene AGI-Versprechen von OpenAI, den schwindenden Mythos des Prompt-Engineers und die Frustration, wenn eigene KI-Projekte von der Geschwindigkeit der Entwicklung überholt werden. Eine persönliche, ruhige Folge zum Jahresende – mit einem klaren Blick nach vorne. 

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6 Minuten
In dieser Folge spreche ich über eine außergewöhnliche Studie von Anthropic, bei der eine KI selbst 1.250 Interviews geführt hat. Die Ergebnisse zeigen ein spannendes Bild: Viele Menschen profitieren bereits stark von KI, gleichzeitig reden sie kaum darüber – aus Scham, Unsicherheit oder Angst vor sozialem Stigma. Besonders Kreative bewegen sich zwischen Zeitersparnis und Existenzsorgen. Wissenschaftler wünschen sich zwar weit mehr KI-Unterstützung, trauen den Modellen aber noch nicht genug, um wirklich entscheidende Arbeitsschritte abzugeben. Und ein großer blinder Fleck wird klar: Viele glauben, die KI nur unterstützend zu nutzen, obwohl in der Realität viel mehr automatisiert wird, als ihnen bewusst ist. Eine Episode über Selbstbild, Realität und die Frage, wie sich unsere Rollen in der Arbeitswelt verändern. 

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6 Minuten
 In dieser Folge der KI Kantine spreche ich darüber, warum wir die einzelnen KI-Modelle kaum noch auseinanderhalten können – und warum das plötzlich überhaupt kein Problem mehr ist. Die Modelle konvergieren, die Tools divergieren: Updates liefern nur noch minimale Benchmark-Verbesserungen, aber Entwicklungsumgebungen wie Cursor oder Googles Antigravity machen den eigentlichen Produktivitätssprung. 

 

Wir reden darüber, dass KI zunehmend wie Strom funktioniert: Der Nutzer fragt nicht mehr, woher er kommt, sondern ob der Toaster läuft. Genau so egal wird das konkrete Modell, solange der Workflow stimmt. Das eigentliche Bottleneck ist inzwischen das Interface. Chat-basiertes Prompting nutzt nur einen Bruchteil dessen, was moderne Modelle könnten. Neue Interfaces, die navigieren, planen und proaktiv Vorschläge machen, werden deshalb entscheidend für die nächste Evolutionsstufe. 

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5 Minuten
In dieser Folge der KI Kantine geht es um eine grundlegende, aber oft übersehene Frage: Was meinen wir eigentlich, wenn wir „die KI“ sagen? 

Buschi spricht während der Mittagspause darüber, wie widersprüchlich der Begriff verwendet wird und warum es technisch völliger Unsinn ist, Sprachmodelle, Schachcomputer, Tesla-Autopiloten und Gesichtserkennung unter einem Etikett zusammenzufassen. 

 Buschi erklärt, weshalb die verbreitete Aussage „Die KI halluziniert“ nur für große Sprachmodelle wie ChatGPT oder Claude Sinn ergibt – und warum andere Systeme völlig andere Fehler machen. Außerdem geht es um die gefährliche Vermenschlichung („die KI entscheidet…“) und die Frage, wie Politik eigentlich etwas regulieren soll, das kein einheitliches System darstellt. 

 

Zum Schluss wird klar: Präzise Sprache sorgt für präzisere Diskussionen – und damit für bessere Entscheidungen in Technik, Gesellschaft und Regulierung. 

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In dieser Mittagspausen-Folge der KI Kantine spricht Buschi mit seinem gewohnt einsilbigen Kollegen über die unerwarteten Neuerungen von GPT-5.1. Statt reiner Benchmark-Siege bringt das Update einen deutlichen Wandel im Charakter des Modells: mehr Präzision im Arbeitsalltag, weniger Zögern bei Entscheidungen, klarere Empfehlungen, tiefere Einblicke in Denkprozesse und ein überraschend reifes Schreibtalent. Dazu kommt eine spürbare Verbesserung in der Interaktion – ein Ansatz, den OpenAI selbst als „Vibes over Benchmarks“ beschreibt. Die Folge beleuchtet, warum GPT-5.1 nicht einfach klüger geworden ist, sondern „nützlicher“ im besten Sinne. 

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6 Minuten
In dieser Folge der KI Kantine spricht Buschi beim Mittagessen über das große Update von Cursor 2.0 – den KI-Editor, der jetzt mit einem Schwarm aus bis zu acht Agenten arbeitet. Während die neue Version technisch fasziniert, bleibt Buschi skeptisch: Braucht man wirklich ein Orchester aus KIs, wenn man eigentlich nur schnell eine gute Lösung will? Er erklärt, warum der neue „Composer“ zwar blitzschnell reagiert, aber bewusst weniger tief denkt – und warum das manchmal sogar klüger ist. Am Ende stellt sich die Frage: Werden Entwickler künftig noch Coder sein – oder nur noch Dirigenten?

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5 Minuten
Die Art, wie wir mit KI arbeiten, verändert sich grundlegend. Statt immer neue Prompts zu schreiben, lernen wir, den gesamten Kontext zu gestalten, in dem KI arbeitet – also das, was sie weiß, bevor sie antwortet. In dieser Folge der KI Kantine erklärt Buschi seinem Kollegen Thomas, warum „Context Engineering“ das neue „Prompt Engineering“ ist, wie Entwickler davon profitieren und welche Rolle IDEs wie Cursor oder Copilot dabei spielen.

Von Langzeitgedächtnis und „Company Knowledge“ über Just-in-Time-Retrieval bis zu RAG-Techniken: Buschi zeigt, wie KI-Agenten den menschlichen Arbeitskontext zunehmend verstehen – und warum das unsere Produktivität revolutionieren könnte.

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7 Minuten
Buschi erinnert sich an die alten Zeiten des Internets – von Mosaic über Netscape bis Chrome – und entdeckt, dass sich das Browser-Rad wieder neu dreht. Diesmal heißen die Konkurrenten nicht Firefox oder Edge, sondern Atlas (von OpenAI) und Comet (von Perplexity). Sie gehören zur neuen Generation der agentischen Browser, die nicht nur anzeigen, sondern selbst handeln: Aktionscodes suchen, Formulare ausfüllen, E-Mails umformulieren oder Videos punktgenau finden. Buschi erzählt, welche Anwendungen wirklich nützlich sind, wo er noch skeptisch bleibt und warum Google mit Chrome hier bald ins Schwitzen kommen könnte.

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