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Reden wir über Wien Archiv

23 Episoden
10 Minuten
Reden wir über Wien - Reden wir über Favoriten. Heute mit Nadine Koch, der Spitzenkandidatin der Volkspartei für die Favoriten Bezirksvertretung:

Favoriten wieder lebenswert machen: Was sind die Herausforderungen für Favoriten? 

Wir befinden uns in einer Abwärtsspirale, vor allem in den Bereichen Sicherheit und Integration. Überbordende Sozialleistungen und Ghetto-Bildung führen zu unzureichender Integration und schlechtem Spracherwerb. Das wirkt sich wiederum negativ auf das Bildungssystem und das Zusammenleben aus. Dadurch sind Probleme vorprogrammiert. Wir müssen da raus! 

Was schlagen Sie konkret für Favoriten vor? Unsere Idee der Videoüberwachung am Reumannplatz wurde umgesetzt und zeigt Wirkung. Wenn wir die Videoüberwachung ausweiten und dazu Alkoholverbote aussprechen, werden wir zumindest die Hotspots unter Kontrolle bekommen. Aber wir müssen bei den Ursachen ansetzen. Die SPÖ muss endlich ihre Hausaufgaben machen. Dazu zählen ein Abstellen der großzügigen Sozialhilfe, verstärkte Jugendarbeit und eine Durchmischung bei der Wohnungsvergabe. Ob wir in Rothneusiedl weiteren 21.000 Menschen Lebensraum bieten können, ist bei dieser Problemlage auch zu hinterfragen.

Reden wir über Wien: In unseren Bezirksgesprächen bekommst Du einen persönlichen Eindruck von den Menschen hinter den politischen Ideen. Was bewegt sie? Was treibt sie an? Was sind ihre Lieblingsplätze im Bezirk?

Alle Podcast-Episoden findest Du auch als Video auf unserer Webseite: https://volkspartei.wien/bezirksinterviews/
8 Minuten
Reden wir über Wien - Reden wir über Penzing. Heute mit Andreas Eisenbock, dem Spitzenkandidaten der Volkspartei für die Penzinger Bezirksvertretung:

Mitmachen und Mitbestimmen sind Ihre großen Anliegen?

Ja, genau! Zuhören, Ideen aufgreifen, gemeinsam Lösungen entwickeln – das ist für mich Bürgerbeteiligung. Nicht das Abnicken fertiger Pläne. Langfristig möchte ich deshalb auch ein „Bürgerhaus“ in Penzing etablieren, mit Veranstaltungs räumen, einem Ärztezentrum (PVZ) und einem Bezirksservice. Ein Ort für alles, was Verwaltung, Gesundheit und Mitbestimmung betrifft. Für ein gutes Miteinander! Und für viele neue Ideen für Penzing.

„Penzing sind wir alle“ – was meinen Sie damit? 

Penzing ist ein vielfältiger Bezirk mit wunderbaren Menschen, die viele Ideen zur Gestaltung des Bezirks haben. Diese Menschen mit ihren Ideen werden zu wenig gehört und eingebunden. Derzeit gibt es einen rot-grünen Fokus fast ausschließlich auf Parkplatzvernichtung und Baumpflanzungen – und das ist mir eindeutig zu wenig für Penzing. 

Sie sprechen die Themen Parkplätze und Verkehr an. 

Jede Veränderung sorgt für Diskussionen und Verunsicherung. Wenn man aber Veränderung so schlecht managt wie die derzeitige Bezirksvorstehung, dann wird alles schlimmer. Ich bin für mehr Transparenz und mehr Miteinander. Alle Fakten gehören auf den Tisch, dann muss man drüber reden und mit mehr Hausverstand und weniger Ideologie entscheiden. So kommt man leichter zu tragfähigen Kompromissen. 

Was bedeutet Lebensqualität in Penzing für Sie? 

Penzing ist ein Bezirk mit vielen Grünflächen, egal ob Parks oder Wiener wald. Aber wir können den Wald nicht überall hinbringen. Als Flächenbezirk gibt es hier eben auch andere Bedürfnisse wie schnelle Verkehrsflüsse, Parkplätze und dichte Öffi-Intervalle. Lebensqualität ist für mich auch die regionale Nahversorgung, Geschäfte, die zu Fuß oder über kurze Wege erreichbar sind. Das reduziert Verkehr und schafft Arbeitsplätze im Bezirk.

Diese Pläne kann der Bezirk nicht allein umsetzen … 

Nein, und die Kompetenzen des Bezirks sind wegen der Stadtverfassung beschränkt. Aber ein Bezirksvorsteher hat auch informelle Möglichkeiten, einfach durch das Gewicht des Amtes! Eines verspreche ich: Verstecken hinter fehlender formaler Kompetenz und wegducken gibt’s bei mir nicht! Durchs Reden kommen die Leut’ zusammen, und man kann immer eine Lösung versuchen. Das meine ich mit „Penzing sind wir alle!“ und „Wir alle“ haben auch Gewicht und können das Richtige tun. 

 

Reden wir über Wien: In unseren Bezirksgesprächen bekommst Du einen persönlichen Eindruck von den Menschen hinter den politischen Ideen. Was bewegt sie? Was treibt sie an? Was sind ihre Lieblingsplätze im Bezirk?

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9 Minuten
Reden wir über Wien - Reden wir über Mariahilf. Heute mit Marcel Flitter, dem Spitzenkandidaten der Volkspartei für die Mariahilfer Bezirksvertretung:

Was sind Ihre wichtigsten Ziele? 

Mein Fokus liegt auf einer vernünftigen Verkehrspolitik, mehr Sicherheit und einer starken lokalen Wirtschaft. Das bedeutet den Erhalt des 57A in beide Richtungen und eine durchdachte Umgestaltung der Gumpendorfer Straße mit durchaus mehr Grün und mehr Aufenthalts qualität – aber mit einer sinnvollen Verkehrsplanung und ohne radikale Parkplatz vernichtung. Zudem setze ich mich für gezielte Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit und für lebenswerte Grätzl mit einer funktionierenden Wirtschaft ein.

 Welches wäre Ihr Herzensprojekt im Bezirk?

Ich würde sofort den öffentlichen Verkehr aufwerten: Dichtere Intervalle für den 57A, eine Verlängerung des 57A bis zum Volkstheater und die Wiedereinführung des City-Busses, den die Stadt vor einigen Jahren leider eingestellt hat. Ein gut ausgebauter und zuverlässiger öffentlicher Verkehr ist essenziell für einen lebenswerten Bezirk. 

Welches Problem in unserem Bezirk wird am meisten unterschätzt?

Das Sicherheitsgefühl der Menschen muss ernst genommen werden. In bestimmten Grätzln wie rund um die U-Bahn-Station Gumpendorfer Straße oder in der Barnabitengasse fühlen sich viele Menschen unsicher. Statt wegzusehen, braucht es hier gezielte Maßnahmen wie bessere Beleuchtung und verstärkte Polizeipräsenz. Sicherheit bedeutet aber auch klare Regeln auf der Mariahilfer Straße: Das Radfahren in der Fußgängerzone muss beendet werden. Besonders die immer häufiger auftretenden moped ähnlichen E-Bikes und schnellen Fahrräder stellen ein wachsendes Problem dar und führen tagtäglich zu Konflikten. 

Wie wollen Sie die lokale Wirtschaft und kleine Unternehmen in unserem Bezirk unterstützen?

Ein lebendiger Bezirk braucht eine starke Wirtschaft, in der Geschäfte und Gastronomie florieren. Dafür ist eine gute Erreichbarkeit essenziell – für Kundinnen und Kunden ebenso wie für den Lieferverkehr. Einschränkungen oder unnötige Hürden dürfen diese Entwicklung nicht behindern.

Reden wir über Wien: In unseren Bezirksgesprächen bekommst Du einen persönlichen Eindruck von den Menschen hinter den politischen Ideen. Was bewegt sie? Was treibt sie an? Was sind ihre Lieblingsplätze im Bezirk?

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14 Minuten
Reden wir über Wien - Reden wir über Meidling. Heute mit Silvia Janoch, der Spitzenkandidatin der Volkspartei in Meidling für den Landtag & Gemeinderat im Wahlkreis:

 

Meidling ist ein besonders vielfältiger Bezirk. Was sind die größten Herausforderungen?

Meidling ist mein Lebensmittelpunkt – mit Neubauvierteln wie dem Wildgarten und dörflichen Ecken wie dem Khleslplatz. Der Bezirk braucht mehr Sicherheit im öffentlichen Raum. Unsere Grätzln müssen bewahrt werden. Auch für Familienfreundlichkeit setze ich mich ein. Vor der politischen Laufbahn gab es ja auch ein Leben, nämlich als Elementarpädagogin.

Was waren dort die größten Herausforderungen und Erkenntnisse für die politische Laufbahn?

Der Umgang mit Menschen liegt mir am Herzen. Ich habe viele Kinder und Eltern begleitet und stets auf pädagogische Qualität geachtet. Diese Verantwortung prägt auch meine politische Arbeit. Kinder leben oft nicht in einer heilen Welt – deshalb ist es wichtig, hinzuschauen und Probleme zu lösen. 

Durch den großartigen Einsatz rund um eine Fassade in Mariahilf wurde das Wandgemälde des Sexualstraftäters Helmut Kand entfernt. Warum war Ihnen das wichtig?

Ich wurde im Wiener Petitionsausschuss darauf aufmerksam. Betroffene hatten lange versucht, eine Lösung zu finden. Ich habe das Thema öffentlich gemacht, mit Medien gearbeitet und im Gemeinderat gesprochen. Schließlich lenkte die Stadt ein und das Bild wurde übermalt. Kunst von Sexualstraftätern hat im öffentlichen Raum keinen Platz.

Was ist der „Familienführerschein“ und warum braucht es ihn für Wien? 

Er ergänzt den Eltern-Kind- Pass und bietet Infos zu Erziehung, Care-Arbeit und Unterstützung für Alleinerziehende. Die Teilnahme ist freiwillig, aber durch Anreize attraktiv. So wird in Elternkompetenz investiert und Kindern die besten Entwicklungsbedingungen geboten.

Was steckt hinter den „Meidlinger Spielplatzgesprächen“?

Ich möchte direkt mit den Menschen sprechen – ungezwungen und niederschwellig. Auf Spielplätzen treffe ich alle Generationen und kann ihre Anliegen aufnehmen, um Meidling noch lebenswerter zu machen.

Reden wir über Wien: In unseren Bezirksgesprächen bekommst Du einen persönlichen Eindruck von den Menschen hinter den politischen Ideen. Was bewegt sie? Was treibt sie an? Was sind ihre Lieblingsplätze im Bezirk?

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15 Minuten
Reden wir über Wien - Reden wir über die Donaustadt. Heute mit Caroline Hungerländer, der Spitzenkandidatin der Volkspartei für den Landtag im Wahlkreis Donaustadt:

Was sind Ihre wichtigsten Ziele für die Donaustadt?

Ganz oben auf meiner Liste steht die Reduktion von Zuzug und Verbauung. Aktuell wird gebaut, wo und was gefällt – ohne Rücksicht auf die bestehenden Strukturen, die Kapazitäten der Infrastruktur und die Lebensqualität der Bevölkerung. Um diese rasante Verbauung zu reduzieren, müsste die Stadtregierung zunächst den Zuzug nach Wien verringern, was eingeschränkt möglich ist. Schneller umsetzbar wäre mehr Nachverdichtung im innerstädtischen Bereich statt der Versiegelung fruchtbarer Felder und kühlenden Grünraumes. Zudem wünsche ich mir mehr demokratisches Mitspracherecht für Anrainer: Wien ist die (selbsternannte) Demokratiehauptstadt Europas, doch all die geförderten Demokratieprojekte sind sinnlos, wenn die Menschen beim Parkpickerl und bei der Verbauung, also in Fragen ihres unmittelbaren Lebensumfeldes, nicht einbezogen werden. 

Ihr Herzensprojekt? 

Investitionen in die Erhaltung und soziale Aufwertung der „alten“ Ortskerne. Nicht nur aus Liebe zum kulturellen Erbe, sondern auch, um die „Stadt der kurzen Wege“ umzusetzen. Und auch, um der „Epidemie der Einsamkeit“ entgegenzuwirken: Menschen sind soziale Wesen und wir benötigen ein soziales Umfeld. Die alten dörflichen Strukturen könnten ein solches bieten, wenn Orte des Austauschs erhalten oder wieder geschaffen werden. Ich spreche da von Wirtshäusern ebenso wie von Gemeindesälen, Geschäften und Kulturveranstaltungen. 

Welches Problem in unserem Bezirk wird am meisten unterschätzt?

 Über der Donau (von uns aus gesehen) weiß eigentlich niemand, wie viel in der Donaustadt gebaut wird. Die Menschen fallen aus allen Wolken, wenn ich ihnen erzähle, wie stark unser Bezirk wächst. Hier fehlt es an Sensibilisierung: Die Wiener Stadtregierung ist stolz darauf, dass Wien wächst, aber die unmittelbaren Kosten dafür tragen die Bewohner der Flächenbezirke, die zugebaut werden.

Sie fordern verpflichtende Hundezonen. Wieso? 

Hundezonen sind mir ein großes Anliegen. Das klingt banal, aber ich weiß, wie viel Freude Hunde in Familien bringen. Wenn alles verbaut wird und es keinen Ort mehr zum Laufen und Gassigehen gibt, ist das ein Problem. Deswegen fordere ich, dass bei der Errichtung von Neubauten auf die Errichtung von Hundezonen geachtet wird.

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9 Minuten
Reden wir über Wien – Reden wir über Liesing. Heute mit dem stellvertretenden Bezirksvorsteher von Liesing, Patrick Gasselich, der als Spitzenkandidat für die Volkspartei im Wahlkreis Liesing ins Rennen geht:

Wieso sollte man in Wien und Liesing die ÖVP wählen?

Die SPÖ hat in Wien und auch in Liesing in den vergangenen Jahren die Stadt und den Bezirk nur verwaltet. Da gab es keinen Willen zu Veränderung oder Gestaltung. Die Liesinger ÖVP ist die einzige Kraft, die f ür echte Veränderung sorgt und ein Ende der linken Politik in Wien bedeutet. Die anderen Parteien setzen entweder nur einen linken Politikkurs fort oder sind sowieso nicht an Lösungen interessiert. 

Welche Lösungen sprechen Sie an? Wo sind die Probleme im Bezirk?

Die Sicherheitssituation ist in den letzten Jahren wesentlich schlechter geworden. Jugendbanden auf dem Liesinger Platz sind leider mittlerweile an der Tagesordnung. Bankomat- Sprengungen kannte man bis vor Kurzem nur aus Filmen – jetzt sind diese leider auch traurige Realität in Liesing geworden. Leider ignoriert die SPÖ diese Wirklichkeit seit Jahren – unser Vorschlag einer flächendeckenden Videoüberwachung wird weiter einfach übergangen und seitens der SPÖ „schubladisiert“. Um zumindest das subjektive Sicherheitsgefühl zu verbessern, verteilen wir seit Monaten Sicherheitsalarme an die Bevölkerung. Wir handeln, anstatt nur zu warten.

 Was wäre ein Zukunftsprojekt, das Sie sofort umsetzen würden?

Im Bereich Gesundheitsversorgung die Gesundheitsgrätzl. In einem ersten Schritt brauchen wir zwei Primärversorgungseinheiten – also wohnortnahe kleine Ambulanzen mit Ärzten und Pflegern. Wir wollen darüber hinaus ein Netzwerk aller Gesundheitsdienstleister im Bezirk schaffen – Hausärzte, Apotheken, mobile Pflegekräfte, Gesundheitszentren etc. Patienten dürfen nicht mehr länger durch ganz Wien im Kreis geschickt werden. Jeder verdient die beste Versorgung direkt vor der Haustüre. Und keiner sollte monatelang auf irgendwelche Arzttermine warten. 

Abschließend: Was bedeutet Liesing für Sie?

Liesing bedeutet für mich Heimat. Es ist die perfekte Mischung aus Stadt und Land. Damit Liesing auch in Zukunft der schönste Bezirk bleibt, brauchen wir aber rasch eine politische Trend umkehr und genau dafür will ich sorgen.

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16 Minuten
Reden wir über Wien - Reden wir über Simmering. Heute mit Luis William, dem Bezirkspartei der Volkspartei in Simmering und Kandidat für die Bezirksvertretung:

Klare Worte zur Zukunft Simmerings: Nach der klaren Ansage von Anita Müllner für Simmering legt nun auch Luis William, ÖVP-Chef der Wiener Volkspartei Simmering, nach. Er kandidiert auf der Bezirksvertretungsliste auf Platz 2 und im Wahlkreis Simmering auf Platz 7.

 Sein Fokus: mehr Sicherheit, eine bessere Bildungspolitik und eine klare Linie in der Integration. „Wien darf nicht weiter in Unsicherheit und Orientierungslosigkeit versinken. Die Menschen erwarten Lösungen, keine politischen Experimente“, stellt William klar. Besonders in Sachen Kriminalitätsbekämpfung sieht er akuten Handlungsbedarf: Videoüberwachung an Brennpunkten und konsequente Präventions und Suchthilfearbeit seien dringend erforderlich. 

Auch das Bildungssystem Wiens ist für William ein zentraler Punkt. „Unsere Schulen brauchen mehr Unterstützung, mehr Lehrer und bessere Ausstattung – statt ideologischer Experimente.“ Er fordert leistungsstarken Unterricht, ein Ende des Niveauverlusts und gezielte Förderung für Kinder mit Potenzial. „Wir müssen sicherstellen, dass unsere Jugend gut ausgebildet wird“, so der ÖVP Bezirkschef.

Ein weiteres drängendes Thema ist die Integration. William spricht Klartext: „Wer in Wien leben will, muss unsere Werte akzeptieren und sich aktiv einbringen.“ Er fordert verpflichtende Integrationsmaßnahmen, Deutsch als klare Voraussetzung und ein Ende der Toleranz für Parallelgesellschaften. „Es kann nicht sein, dass sich Menschen in Wien bewusst abschotten und dann dieselben Rechte einfordern wie jene, die tagtäglich zum Wohl der Stadt arbeiten.“ 

WILLIAMS APPELL AN DIE WIENERINNEN UND WIENER

Luis William tritt mit einer klaren Botschaft zur Wien- Wahl an: Sicherheit, Bildung und Identität müssen wieder Priorität haben. „Wer Wien liebt, darf nicht zusehen, wie die Stadt den Bach runtergeht. Es ist Zeit für eine Politik mit Verantwortung, Mut und klaren Prinzipien. Ich stehe für ein Wien, das für Fleißige, Unternehmer und Familien lebenswert bleibt – nicht für Chaos und Ideologie“, so William. Ob die Wienerinnen und Wiener diese Vision teilen, wird sich am 27. April entscheiden. Klar ist: Diese Wahl ist eine Chance, Wien wieder in die richtige Richtung zu lenken.

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10 Minuten
Reden wir über Wien - Reden wir über Floridsdorf. Heute mit Leonhard Wassiq, dem Spitzenkandidaten der Volkspartei für die Floridsdorfer Bezirksvertretung:

Sie wurden vor ein paar Wochen zum Spitzenkandidaten der VP Floridsdorf gewählt. Ein gutes Gefühl?

Ich bin seit über zehn Jahren in Floridsdorf politisch aktiv und habe hier einen Großteil meiner Jugend verbracht, daher ist das für mich natürlich eine besonders große Ehre. Doch die Entwicklungen in Floridsdorf sind besorgniserregend! Ich habe aber eine große Motivation, unserem Bezirk einen guten Dienst zu leisten. 

Welche Entwicklungen sprechen Sie da an? 

Als ich zehn Jahre alt war, war Floridsdorf noch ein Bezirk, in dem man abends keine Angst haben musste. Heute ist das leider anders. Ich kenne viele Eltern, die ihre Kinder ab dem späten Nachmittag nicht mehr alleine draußen spielen lassen, oder Frauen, die sich abends am Heimweg ängstigen. Hier hat die SPÖ zu lange Probleme abgestritten und ignoriert. 

Wie lauten Ihre Verbesserungsvorschläge?

Wir haben letztes Jahr eine Sicherheitsresolution im Bezirksparlament eingebracht. In diesem Konzept haben wir unter anderem mehr Integrations arbeit mit Jugendlichen, eine bessere Ausleuchtung der Straßen in Floridsdorf und ein Alkoholverbot in Floridsdorf gefordert. Letzteres wurde nun von der SPÖ doch noch umgesetzt, obwohl sie die Probleme jahrelang abgestritten haben.

Stichwort Integration …

Ich bin mit drei Jahren nach Österreich gekommen und weiß daher, was es bedeutet, wenn man in ein fremdes Land kommt. Heute ist Österreich meine Heimat. Integration ist aber kein Wunschkonzert, sondern absolute Pflicht. Für mich und meine Familie war von Anfang an klar, dass wir die Sprache lernen müssen und das Land kennenlernen wollen. Leider hat die verfehlte Integrationspolitik der SPÖ vielen Menschen das Gefühl gegeben, dass es keine Notwendigkeit ist, sich zu integrieren. Es gibt zu viele Anreize, in Parallelgesellschaften zu leben, und zu wenige Anreize, sich zu integrieren. Das muss geändert werden. 

Am Thema Verkehr scheiden sich im 21sten die Geister …

Wir müssen aufhören, die Autofahrerinnen und Autofahrer als „böse“ zu verurteilen, und endlich Lösungen für alle Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer finden. Hierzu haben wir auch schon eine Verkehrsresolution eingebracht, welche jedoch von der SPÖ abgelehnt worden ist. Für mich ist aber klar, dass wir mehr Parkplätze, kürzere Parkpickerlzeiten und ein ganzheitliches Verkehrskonzept brauchen. 

 

Reden wir über Wien: In unseren Bezirksgesprächen bekommst Du einen persönlichen Eindruck von den Menschen hinter den politischen Ideen. Was bewegt sie? Was treibt sie an? Was sind ihre Lieblingsplätze im Bezirk?

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