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Mauerecho – Ost trifft West Archiv

62 Episoden
49 Minuten
Neues Format, neue Stimme: Im „Nachwendekindertalk“ treffen bei Mauerecho Ost und West, Millennial und Gen Z aufeinander! Dennis Chiponda und Co-Hostin Marie Eisenmann diskutieren, was junge Menschen bewegt: Was taugt Merz’ Generationenvertrag – und warum fehlt jungen Leuten oft das Mitspracherecht? Wohlstand in Ost und West: Wer fühlt sich eigentlich angesprochen, und was ist Klischee? Politik als Dienstleistung: Warum reicht Wählen allein nicht mehr? Die Linke im Hype – kann sie junge Menschen langfristig überzeugen? Außenpolitik, Ukrainekrieg, Antisemitismus-Definition: Was sagen junge Stimmen zur neuen Linie der Linken? Marie bringt ihre westdeutsche Perspektive und Erfahrungen aus Projekten wie „Geteilte(r) Meinung“ ein, Dennis reflektiert als ostdeutscher, migrantischer und queerer Host persönliche Erfahrungen und gesellschaftliche Entwicklungen. Kritisch, ehrlich, kontrovers und mit viel Ost-West-Realness! Jeden Sonntag neu – überall, wo es Podcasts gibt. Mauerecho – Ost trifft West Ein Podcast der taz Panter Stiftung. Danke an Daniel Fromm (Ton). #Nachwendekinder #MauerechoPodcast #GenZPerspektive #LinkeImHype #Regierungserklärung2025 #Generationenvertrag #JungeStimmen #WohlstandMythos #OstWestDebatte #PolitikNeuDenken #taz #tazpanterstiftung
63 Sekunden
Diese Woche gibt es leider keine neue Mauerecho-Folge, da ich krank bin. Wenn ihr trotzdem einen thematischen Podcast hören wollt , empfehle ich euch den Podcast „Brandenburger Baseballschlägerjahre“ vom Aktionsbündnis Brandenburg. In der aktuellen Folge geht es um die Kinder von Vertragsarbeiter*innen – ihre Geschichten, Erfahrungen und wie sie die Baseballschlägerjahre erlebt haben. Hört gern rein: https://aktionsbuendnis-brandenburg.de/neue-podcastfolge-zweite-generation-brandenburger-baseballschlaegerjahre/
1 Stunde 9 Minuten
Links: https://www.kirchentag.de/ https://taz.de/Kirchentag-2025/!t5202068/ Diese Folge Mauerecho – Ost trifft West, dem Einheitspodcast der taz Panter Stiftung, sendet vom Deutschen Evangelischen Kirchentag 2025 in Hannover. Moderator Dennis Chiponda spricht mit Andreas Behr, Pfarrer aus Niedersachsen, und Tobias Jachmann, Pfarrer aus Forst in der Lausitz, über die Geschichte und Gegenwart der evangelischen Kirche in Ost- und Westdeutschland. Nach dem Zweiten Weltkrieg waren im Osten bis zu 96 % der Bevölkerung evangelisch, heute sind es weniger als 15 %. Im Westen gehörten in den 1950ern über die Hälfte der Menschen zur Kirche, aktuell ist es etwa ein Drittel. Im Osten war die Kirche lange ein Raum für Widerstand und Subkultur, im Westen prägte sie das gesellschaftliche Leben. Heute stehen beide Seiten vor ähnlichen Herausforderungen: Mitgliederschwund, Säkularisierung und die Suche nach neuen Wegen. Die Gäste berichten von ihren persönlichen Erfahrungen, Unterschieden und überraschenden Gemeinsamkeiten, von Familiengeschichten, Jugendweihe, Bildungswegen und kirchlichen Partnerschaften über die Mauer hinweg. Sie diskutieren, wie Kirche heute auf gesellschaftliche Herausforderungen wie politische Extreme, den Umgang mit der AfD und die Rolle der CDU in der Zivilgesellschaft reagiert. Was können wir aus den Erfahrungen von Ost und West für die Zukunft der Kirche lernen? Und wie kann Kirche auch heute noch Brücken bauen? Antworten und spannende Einblicke gibt es in dieser Folge – direkt vom Kirchentag in Hannover. „Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung. Er erscheint jede Woche Sonntag auf taz.de/mauerecho sowie überall, wo es Podcasts gibt. Besonderen Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion sowie unserem Tonmeister Daniel Fromm. #Kirchentag2025 #Mauerecho #OsttrifftWest #EvangelischeKirche #Kirche #DDR #Kirchengeschichte #KircheimWandel #Podcast #taz #PanterStiftung #Demokratie #Säkularisierung #AfD #CDU #Glauben #KircheHeute
46 Minuten
In der aktuellen Mauerecho-Folge diskutieren Sarah Schröder (Perspektive Ost) und Andreas Rosen (Nord-Süd-Brücke) live vom taz lab, wie die Zivilgesellschaft in Ost und West unter wachsendem politischem und finanziellem Druck steht. Sie sprechen über Lichtblicke wie neue antifaschistische Räume in Thüringen, aber auch über massive Unterschiede bei Ressourcen und Förderung: Nur 7,3 Prozent der Stiftungen sitzen im Osten, die staatliche Finanzierung wird immer unsicherer. „Wir brauchen irgendwie Kohle, die staatliche Finanzierung wird immer dünner“, so Schröder. Beide fordern, dass der Staat seine Verantwortung nicht abgibt, und warnen vor rechten Angriffen und zunehmender Bürokratie. Auch ein mögliches AfD-Verbot ist Thema: „Ein AfD-Verbotsverfahren ist, so es denn greift, eine Verschnaufpause – aber keine Lösung“, sagt Schröder. Am Ende steht die Frage: Wie können Solidarität und Engagement die Demokratie stärken, wenn die Mauern bröckeln? Weitere Informationen: https://demokratieladen.com/kahla-courage-3/ https://nord-sued-bruecken.de/ https://www.instagram.com/perspektiveost/ taz lab (Rote Bühne): https://www.youtube.com/live/vSqB4vMwW_I?si=uKllY038hprM4rtW Bewertet uns gerne positiv mit 5 Sternen. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkung schreibt uns gerne in die Kommentare oder an: mauerecho@taz.de Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion sowie unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Empfehlt „Mauerecho” gern weiter! #Engeagment #tazpanterstiftung # Demokratie #Solidarität #taz #Verein #Initative #afdverbot
1 Stunde 3 Minuten
Die neue Folge des Podcasts „Mauerecho” beschäftigt sich mit der zunehmenden rechtsextremen Radikalisierung an deutschen Schulen in Ost und West. Moderator Dennis Chiponda spricht mit Nina Gbur (Netzwerk für Demokratie und Courage) und Stefan Breuer (TU Dresden) über Ursachen, regionale Unterschiede und konkrete Erfahrungen aus der schulischen Praxis. Im Fokus stehen die Rolle von Lehrkräften, strukturelle Überlastung des Systems Schule, Herausforderungen und der Umgang mit demokratiefeindlichen Einstellungen im Schulalltag. Die Expert*innen fordern langfristige Präventionskonzepte, mehr politische Bildung und eine stärkere Unterstützung für Schulen im Kampf gegen Rechtsextremismus. Bewertet uns gerne positiv mit 5 Sternen. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkung schreibt uns gerne an: mauerecho@taz.de Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion sowie unserem Tonmeister Daniel Fromm. Die Folge hat euch gefallen? Empfehlt „Mauerecho” gern weiter! #Mauerecho #ostdeutschland #westdeutschland #podcast #einheit #schule #bildung #radikalisierung #rechts #politik #prävention
1 Stunde 6 Minuten
Host Dennis Chiponda spricht mit Tim Eisenlohr (DDR-Umweltaktivist) und Carla Hinrichs („Letzte Generation") über Aktivismus. Tim Eisenlohr engagierte sich als Jugendlicher in der Umweltbibliothek in Berlin. Carla Hinrichs ist Repräsentantin des Klimabündnisses „Letzte Generation” und setzt heute auf provokante Klimaproteste: „Was ist unser Rechtsstaat überhaupt noch, wenn man sich nicht dagegen auflehnen darf?” Weitere Infos Zur Umweltbibliothek: https://www.bundesarchiv.de/themen-entdecken/online-entdecken/themenbeitraege/die-umweltbibliothek/ https://www.jugendopposition.de/themen/145321/umwelt-bibliothek Zur „Letzten Generation”: https://letztegeneration.org/ https://taz.de/Letzte-Generation-vor-Anklage/!6074754/ Bei Fragen, Kritik oder Anmerkung: mauerecho@taz.de Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Die Folge hat euch gefallen? Empfehlt „Mauerecho” gern weiter! #Mauerecho #ostdeutschland #westdeutschland #podcast #einheit #Klima #Klimaaktivismus #Demonstration #Umwelt
1 Stunde 10 Minuten
In der zehnten Folge sind Robin Solf, aus dem queeren MDR Podcast Sputnik Pride, und Siobhan, radikal Feministin und Influencerin aus Westdeutschland, zu Gast. Mit Dennis Chiponda sprechen sie über patriarchale Rollenbilder, queere Identität und die Folgen männlicher Dominanznormen – von Kindheitserfahrungen bis Reality-TV. Sie fordern: Mehr Verletzlichkeit, weniger Machtgehabe – und kollektive Verantwortung für echte Veränderung. "Toxische Männlichkeit schadet allen – durch Depressionen, durch Femizide“, sagt Siobhan. Bei Fragen, Kritik oder Anmerkung:mauerecho@taz.de Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Die Folge hat euch gefallen? Empfehlt “Mauerecho” gern weiter und bewertet uns doch gerne positiv.
1 Stunde 8 Minuten
In der neuen Folge von “Mauerecho” sprechen Hagen Bottek und Fabian Ceska mit Moderator Dennis Chiponda über prägende Rollenbilder, toxische Ideale und neue Wege. Wie beeinflussen Herkunft, Sport und soziale Medien unsere Vorstellung von Männlichkeit? Und wie lassen sich alte Muster durchbrechen? Bei Fragen, Kritik oder Anregungen: mauerecho@taz.de Folgt uns auf Instagram, um nichts zu verpassen: @mauerecho Die Folge hat euch gefallen? Empfehlt “Mauerecho” gern weiter!
1 Stunde 41 Minuten
In der achten “Mauerecho”-Folge spricht Dennis Chiponda mit Moritz Wasserek und Sebastian Meier (Podcast “East Side Heroes”) über die Hürden ostdeutscher Gründer. Fehlende Netzwerke, zögerliche Investoren und ein finanzieller Rückstand erschweren den Start – doch nachhaltige Geschäftsmodelle bieten neue Chancen. Axel Kaiser, Gründer von Denttabs, ergänzt die Perspektive: Vom Kfz-Mechaniker zum Unternehmer zeigt er, wie Beharrlichkeit und Innovation zum Erfolg führen. Als Mitglied des Bundesverbands Nachhaltige Wirtschaft plädiert er für langfristige Strategien statt kurzfristiger Profite. “Mauerecho” erscheint jeden Sonntag, überall, wo es Podcasts gibt. Folgt @mauerecho auf Instagram, um nichts zu verpassen! Bei Fragen, Kritik und Anregungen:dennis.chiponda@taz.de Links zur Folge: https://leipziglauscht.live/ https://www.eastsideheroes.de/ https://www.ostwaerts-podcast.com/ #Mauerecho #Gründen #Selbstständigkeit #OstWest #Unternehmertum #DDR #BRD #Podcast #taz #tazpanterstiftung
1 Stunde 10 Minuten
In dieser Folge von Mauerecho treffen zwei starke Frauen aufeinander: Halina Bendkowski, eine Feministin der ersten Stunde aus dem Westen, und Imke Günther, eine engagierte Frau aus dem Osten, die sich weniger über Theorie, sondern über konkretes Handeln definiert. Gemeinsam diskutieren sie ihre unterschiedlichen Erfahrungen mit Gleichberechtigung in der DDR und BRD. War der Feminismus im Westen ein Kampf um Rechte, während er im Osten eher staatlich verordneter Pragmatismus war? Wie hat die Wiedervereinigung die Frauenbewegung beeinflusst? Hört rein und erfahrt, wie Halina und Imke zwei unterschiedliche Wege in der Gleichstellung wahrgenommen haben. Welche Rolle die Pille und der Kampf um §218 spielten und warum es so wichtig ist, ein liebevolles Gegenüber zu haben - egal ob Ehemann, Freundin oder Kollege. Eine spannende Reise durch unterschiedliche Frauenbilder, geprägt von Ost und West! „Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung und erscheint jede Woche sonntags auf taz.de/mauerecho und überall dort, wo es Podcasts gibt. Besonderer Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion und unserem Tonmeister Phillip Große Siestrup. #Mauerecho #Feminismus #Gleichberechtigung #OstWest #Frauenbewegung #DDR #BRD #Podcast #taz #tazpanterstiftung
1 Stunde 4 Minuten
In der sechsten Folge “Mauerecho” spricht Jakob Springfeld mit Dennis Chiponda im Rahmen des ersten Livetalks über die Frage nach der Ost-West-Versöhnung und liest auch aus seinem neuen Buch “Def Westen hat keine Ahnung, was im Osten passiert”. Er betont dabei, dass Rechtsextremismus ganz Deutschland betrifft und fordert mehr Unterstützung für progressive Bewegungen. Zudem plädiert er für mehr Austausch zwischen Ost und West sowie Stadt und Land. „Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung und erscheint jede Woche sonntags auf taz.de/mauerecho und überall dort, wo es Podcasts gibt. Besonderer Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion und unserem Tonmeister Daniel Fromm.
58 Minuten
Folge 5: Wahlecho aus Ost und West Wie geeint ist Deutschland wirklich? In der fünften Folge „Mauerecho” nimmt Host Dennis Chiponda gemeinsam mit Cornelius Pollmer, Chef des Leipziger Büros bei der Zeit im Osten, und Ulrike Winkelmann, Co-Chefredakteurin von der taz, die Ergebnisse der Bundestagswahl unter die Lupe – mit besonderem Fokus auf die politische Lage in Ost- und Westdeutschland. Doch was bedeutet das Wahlergebnis für Deutschland? Und welche Lehren lassen sich daraus ziehen? Ein zentraler Punkt des Gesprächs stellt die mediale Darstellung der Wahl: Die AfD erzielte im Osten 32 %, im Westen 18 % – aber ist Deutschland dadurch wirklich so gespalten? Oder verstärken Medien diese Wahrnehmung durch eine selektive Berichterstattung? Denn auch im gesamten Südwesten der Republik gelingen der AfD Erfolge um die 20%. Das zeigt, dass es hierbei um ein strukturelles Problem geht mund es sich bei den Wahlerfolgen der AfD nicht lediglich um einen Ausrutscher handelt. „Eine schwarz-grüne Regierung mit einer grünen Wirtschaftsministerin hat nicht die geringste Lust, eine Stadt noch zu fördern, die traditionsgemäß entweder sozialdemokratisch oder in jüngerer Zeit AfD-dominiert war und ist. Also hier gilt halt das Prinzip, dass wenn regierende Parteien beschließen, dass sie Regionen oder Städten, die andersfarbig regiert oder dominiert werden, nicht helfen wollen, dann werden auch keine Strukturförderungen, keine Investitionsmittel, all das nicht hingeschoben, was es aber bräuchte, um genau dieses Wahlverhalten auch zu ändern.“, so Winkelmann. Pollmer behauptet: „Wir haben einen riesigen Investitionsbedarf bei Problemen, die nicht einzelne Regionen in Deutschland betreffen, sondern entweder das ganze Land oder sehr viele Regionen.” Ebenso stellen sie sich die Frage, warum die AfD im Osten so stark abgeschnitten hat, obwohl sie Ostdeutschland in ihrem Wahlprogramm gar nicht erwähnte. „Die AfD hat es längst geschafft, auch sonstige politische Nerven der Leute zu kitzeln. Für beide Teile der Republik hat ein Mechanismus der Normalisierung gegriffen. Es ist gelungen, dabei haben natürlich dann auch seriöse Medien ihren Anteil, die öffentliche Diskussion so zu bestreiten, dass die Leute denken, es ist akzeptabel, AfD zu wählen.”, sagt Winkelmann. Auch die Rolle des Ostbeauftragten der Bundesregierung gerät in den Blick: Carsten Schneider landete in seinem Wahlkreis mit nur 7,9 % der Stimmen auf Platz vier. Was sagt das über die politische Bedeutung dieser Position aus? Der gebürtige Dresdner Pollmer äußert sich trocken: „Es wird ihn schon deswegen weitergeben, weil man an noch wichtigeren Stellen am Ende sonst feststellt, dass man wieder keine Ossis dabei hat. Da ist der Ossi-Beauftragte, der ein Ossi ist, immer ein gutes Mittel, ohne dass es zu viel Geld kostet.” Doch es geht nicht nur um Analyse, sondern auch um Lösungsansätze. Welche Chancen hätte eine Große Koalition unter Friedrich Merz, um gesellschaftliche Gräben zu überbrücken? Welche neuen Ideen brauchen Union und SPD, um verlorene Wähler zurückzugewinnen? „Man muss irgendwie, glaube ich, das Gefühl haben, man hat jetzt nicht so eine GroKo, wie wir sie auch noch in Erinnerung haben, so eine “Aussitzeritis”-GroKo, sondern man hat eine GroKo, die Dinge spürbar verändert, idealerweise verbessert in diesem Land.”, wünscht sich Pollmer. „Die nächste Regierung wird in meinen Wünschen begriffen haben, dass sie die Klimakrise ernst nehmen muss.”, so Winkelmann. „Mauerecho – Ost trifft West“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung und erscheint jede Woche sonntags auf taz.de/mauerecho und überall dort, wo es Podcasts gibt. Besonderer Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion und unserem Tonmeister Daniel Fromm.
53 Minuten
35 Jahre nach dem Mauerfall – spielt das heute überhaupt noch eine Rolle? Die vier Nachwuchsjournalist*innen Alina Henning, Katharina Jansen, Robert Saar und Sören Wienke des taz Panter Workshops zur Bundestagswahl sprechen mit Host Dennis Chiponda über ihre persönlichen Erfahrungen mit der Ost-West-Thematik. Wie haben sie die Teilung in ihrer Kindheit wahrgenommen? Welche Unterschiede spüren sie noch heute? Und wo gibt es längst mehr Gemeinsamkeiten als gedacht? Die Diskussion zeigt, warum das Thema auch für die junge Generation noch relevant ist. Mauerecho erscheint jeden Sonntag überall, wo es Podcasts gibt. Folgt @mauerecho auf Instagram, um nichts zu verpassen! Bei Fragen, Kritik und Anregungen: dennis.chiponda@taz.de
1 Stunde 9 Minuten
Podcast „Mauerecho“ von Dennis Chiponda 9.2.2025 In der dritten Folge von „Mauerecho“ spricht Dennis Chiponda mit Autorin und Wissenschaftlerin Katharina Warda und dem Autor und Wissenschaftler Özgür Özvatan über migrantisierte Erfahrungen in Ost und West. Unter dem Titel „Ost, West, migrantisiert - Geteilte Geschichten, vereinte Zukunft“ beleuchten sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede. Warda, aufgewachsen im ländlichen Sachsen-Anhalt, schildert rechte Gewalt als frühe Erfahrung. Özvatan, in einem migrantisch geprägten Arbeiterviertel West-Berlins, erlebte eine bürgerlich-migrantische Ambivalenz. Beide diskutieren, wie ihre Herkunft ihre Identität prägte. Özvatan betont, wie selbstverständlich migrantische Geschichten zu Deutschland gehören, oft komplex und ambivalent. Seine Familiengeschichte – türkischstämmig aus Bulgarien, aufgewachsen in West-Berlin – bricht mit Klischees. Ein Schwerpunkt liegt auf der Sichtbarmachung migrantischer Perspektiven in der Erinnerungskultur. Wie kann Geschichte inklusiver erzählt werden? Die Gäste analysieren die Bedeutung kollektiver Erinnerung. Das Gespräch erkundet die Ähnlichkeiten und Unterschiede migrantischer Erfahrungen in ländlichen und urbanen Räumen. Trotz unterschiedlicher Kontexte – Ost und West – eint viele das Gefühl der Nicht-Zugehörigkeit, die Suche nach Identität und der Kampf gegen Ausgrenzung. Abschließend betonen die Gesprächspartner die Notwendigkeit, ambivalente migrantische Erfahrungen anzuerkennen. Wie gelingt es, Vielfalt als Stärke zu leben und eine inklusive Gesellschaft zu gestalten? „Mauerecho“ ist ein Podcast der taz Panter Stiftung und erscheint jede Woche sonntags auf taz.de und überall dort, wo es Podcasts gibt. Besonderer Dank gilt Ann Toma-Toader von der Redaktion und unserem Tonmeister Norbert Gerhold. ⁠Für Fragen, Anmerkungen und Feedback schreibt uns gerne eine Mail an dennis.chiponda@taz.de. Folgt uns gerne auch auf Instagram: https://www.instagram.com/mauerecho?utm_source=ig_web_button_share_sheet&igsh=ZDNlZDc0MzIxNw== Podcast B.O.M.: https://open.spotify.com/show/2NoabdA6qZUzcoXivC5MAk?si=c257f3c954ff4ece Jede Stimme zählt - Buch - Özgör Özvatan:: https://www.amazon.de/Jede-Stimme-z%C3%A4hlt-untersch%C3%A4tzt-migrantische/dp/3962892303
56 Minuten
In der zweiten Folge von Mauerecho – Ost trifft West spricht Dennis Chiponda mit Gerda Hasselfeldt, ehemalige Bundesbauministerin (1989–1991) und heutige Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes. Sie blickt zurück auf die Herausforderungen der Wiedervereinigung, insbesondere auf ihre Rolle in der Wohnungspolitik und Stadtentwicklung in Ostdeutschland. Wie gelang es, marode Städte aufzuwerten? Welche Chancen wurden genutzt – und welche verpasst? Neben politischen Einblicken erzählt Hasselfeldt von ihrem persönlichen Werdegang, ihrem Engagement für das Ehrenamt und den Lehren aus dem Einheitsprozess für heutige gesellschaftliche Herausforderungen. In der zweiten Folge von “Mauerecho – Ost trifft West” spricht Dennis Chiponda mit Gerda Hasselfeldt, ehemalige Bundesbauministerin (1989–1991) und heutige Präsidentin des Deutschen Roten Kreuzes. Sie blickt zurück auf die Herausforderungen der Wiedervereinigung, insbesondere auf ihre Rolle in der Wohnungspolitik und Stadtentwicklung in Ostdeutschland. Wie gelang es, marode Städte aufzuwerten? Welche Chancen wurden genutzt – und welche verpasst? Neben politischen Einblicken erzählt Hasselfeldt von ihrem persönlichen Werdegang, ihrem Engagement für das Ehrenamt und den Lehren aus dem Einheitsprozess für heutige gesellschaftliche Herausforderungen. „Mauerecho – Ost trifft West" ist ein Podcast der taz Panter Stiftung und erscheint jede Woche sonntags auf https://taz.de/Podcast-Mauerecho/!t6064118/ und Spotify https://open.spotify.com/episode/5GJx2pYNGhikp2QPBiWc38?si=4de48935d09f40af. Besucht uns auch gerne auf unserem Insta Account, ⁠⁠https://www.instagram.com/mauerecho/⁠. ⁠Für Fragen, Anmerkungen und Feedback schreibt uns gerne eine Mail an dennis.chiponda@taz.de.