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Keta-Mida Club Archiv

52 Episoden
1 Stunde 5 Minuten
Unterstützt wird diese Folge von Holy Energy. Mit unserem Code KETA spart ihr 10 % auf eure Bestellung im Holy-Onlineshop und unterstützt gleichzeitig den Keta Mida Club. --- Wie schaffen wir es eigentlich, all das Wissen, das wir im Rettungsdienst brauchen, nicht nur zu lernen – sondern auch langfristig zu behalten und im richtigen Moment wieder abzurufen? Genau darum geht es in unserem großen Zweiteiler Folge 53 & 54. Wir sprechen über persönliches Wissensmanagement, Lernpsychologie und die Frage, wie man sich sein eigenes „zweites Gehirn“ aufbauen kann. Dabei geht es aber nicht darum, das eine perfekte System zu finden. Lukas und Schöppi sprechen offen darüber, wie sie selbst lernen, Wissen sammeln, strukturieren, wiederholen und welche Methoden im Alltag funktionieren – oder eben auch nicht. Unter anderem geht es um: Warum wir Gelerntes so schnell wieder vergessen Warum aktives Abrufen besser funktioniert als ständiges Wiederlesen Weshalb verteiltes Lernen effektiver ist als Bulimie-Lernen ️ Warum selbst formulierte Notizen besser hängen bleiben können Zettelkasten, Second Brain, CODE und PARA Obsidian, Notion, Anki und andere Tools ️ Wie man medizinisches Wissen aktuell hält Warum Checklisten und kognitive Hilfen im Einsatz keine Schwäche sind FOAMed, Podcasts und der richtige Umgang mit medizinischen Informationsquellen Und vor allem: Wie viel System braucht man überhaupt? Aus einer geplanten Folge ist so viel Gespräch entstanden, dass wir uns entschieden haben, das Thema auf zwei Folgen aufzuteilen. Dabei soll es bewusst kein Technik-Tutorial und keine Anleitung für „das perfekte Wissenssystem“ sein. Es geht um Erfahrungen, Wissenschaft, unterschiedliche Herangehensweisen und die Frage: Wie können wir im Rettungsdienst besser lernen – ohne unser Leben nur noch mit Lernen zu verbringen? Viel Spaß mit unserem Zweiteiler zum persönlichen Wissensmanagement! --- Transparenzhinweis: Diese Folge enthält eine Kooperation mit Holy Energy. Mit dem Code KETA erhaltet ihr 10 % Rabatt im Holy-Onlineshop. Weitere gezeigte Produkte wurden privat erworben. Quellen: • Ebbinghaus – Über das Gedächtnis • Roediger & Karpicke – Testing Effect / Retrieval Practice • Cepeda et al. – Distributed Practice / Spacing Effect • Karpicke & Blunt – Retrieval Practice vs. Concept Mapping • Slamecka & Graf – Generation Effect • Bjork – Desirable Difficulties • Sweller – Cognitive Load Theory • Paivio – Dual Coding • Clark & Chalmers – The Extended Mind • Dunlosky et al. – Effective Learning Techniques • Niklas Luhmann – Zettelkasten • Sönke Ahrens – How to Take Smart Notes • Tiago Forte – Building a Second Brain • Andy Matuschak – Evergreen Notes • Atul Gawande – The Checklist Manifesto • Haynes et al. – WHO Surgical Safety Checklist
56 Minuten
Unterstützt wird diese Folge von Holy Energy. Mit unserem Code **KETA** spart ihr 10 % auf eure Bestellung im Holy-Onlineshop und unterstützt gleichzeitig den Keta Mida Club. --- Die Sommerpause ist vorbei – der Keta Mida Club ist zurück! Und direkt zu Beginn gibt es wahrscheinlich die größte Veränderung in der Geschichte dieses Podcasts: Schöppi sitzt jetzt links. Nicht mehr rechts. Ja… wir mussten uns selbst erstmal daran gewöhnen. In der ersten Folge nach der Sommerpause sitzen Lukas und Schöppi wieder gemeinsam im Clubhaus und haben einiges zu erzählen. Ein großes Thema ist unser eigenes Keta Mida Club Symposium „Skill UP!“. Wir sprechen darüber, welche Location euch erwartet, welche Dozenten bereits dabei sind, welche Aussteller und Unternehmen vor Ort sein werden, warum wir dieses Symposium überhaupt ins Leben gerufen haben und natürlich darüber, warum ihr ab sofort endlich Tickets kaufen könnt! ️ Tickets gibt es ab sofort unter: https://kmc-akademie.de/termine/ Danach wird es wieder etwas entspannter: Im Clubhaus Talk sprechen wir über unseren August, besondere Erlebnisse aus den letzten Wochen und vor allem über einige richtig schöne Begegnungen mit euch aus der Community. Denn gerade in den vergangenen Wochen haben wir wieder gemerkt, wie viele Menschen den Keta Mida Club mittlerweile hören, verfolgen und uns auch außerhalb des Podcasts ansprechen. Danke dafür! Also: Sommerpause beendet, Mikrofone wieder an – und jetzt geht es mit Vollgas in die nächsten Folgen. Viel Spaß mit Folge 42 des Keta Mida Club! --- Transparenzhinweis: Diese Folge enthält eine Kooperation mit Holy Energy. Mit dem Code KETA erhaltet ihr 10 % Rabatt im Holy-Onlineshop. Weitere gezeigte Produkte wurden privat erworben.
1 Stunde 28 Minuten
Unterstützt wird diese Folge von Holy Energy. Holy begleitet uns durch Schichtdienst, Nachtdienste und lange Podcastaufnahmen. Mit dem Code **KETA** spart ihr **10 %** auf eure Bestellung im Holy-Onlineshop und unterstützt gleichzeitig den Keta Mida Club. --- Warum treffen wir in der Medizin manchmal Entscheidungen, die sich im Moment völlig logisch anfühlen – und im Nachhinein merkt man: Da hat uns unser Kopf ganz schön ausgetrickst? In Folge 51 sprechen Lukas, Christian und Schöppi über die Psychologie hinter medizinischen Entscheidungen. Es geht um Denkfehler, kognitive Verzerrungen und typische Fallen, die uns im Rettungsdienst, in der Leitstelle, in der Notaufnahme und auch in der Ausbildung begegnen können. Diesmal wird es bewusst etwas freier: Lukas stellt Thesen, Sprüche und typische Einsatzsituationen in den Raum – Christian und Schöppi reagieren spontan aus ihrer jeweiligen Perspektive. Danach schauen wir gemeinsam, welcher psychologische Mechanismus dahintersteckt. Wir sprechen unter anderem über: **Zebra Retreat Bias** – wenn man an eine seltene Diagnose denkt, sie aber wieder wegschiebt **Anchoring Bias** – wenn das Einsatzstichwort zur gedanklichen Falle wird **Confirmation Bias** – wenn man nur noch nach Bestätigung sucht **Availability Bias** – wenn der letzte Einsatz den nächsten beeinflusst ️ **Premature Closure** – wenn man diagnostisch zu früh fertig ist **Framing Effect** – wenn Worte wie „psychisch“, „Alkohol“ oder „bekannt“ unsere Wahrnehmung verändern **Diagnostic Momentum** – wenn eine Verdachtsdiagnose einfach immer weitergereicht wird **Authority Bias** – wenn Erfahrung oder Hierarchie kritisches Denken überlagern **Fatigue Bias** – wenn Müdigkeit unsere Entscheidungen verändert Eine Folge über Bauchgefühl, Erfahrung, Fehlerkultur und die Frage, wie wir im Rettungsdienst bessere Entscheidungen treffen können. Nicht, weil wir keine Denkfehler machen. Sondern weil wir sie kennen sollten. --- Transparenzhinweis: Diese Folge enthält eine Kooperation mit *Holy Energy*. Mit dem Code KETA erhaltet ihr 10 % Rabatt im Holy-Onlineshop. Weitere gezeigte Produkte wurden privat erworben. Quellen: • Croskerry – Clinical cognition and diagnostic error • Croskerry – The importance of cognitive errors in diagnosis and strategies to minimize them • Kahneman – Thinking, Fast and Slow • Graber et al. – Diagnostic error in internal medicine • Norman et al. – The causes of errors in clinical reasoning • BMJ – Diagnostic errors and cognitive bias • AHRQ Patient Safety Network – Cognitive Biases and Diagnostic Error • Society to Improve Diagnosis in Medicine
57 Minuten
Unterstützt wird diese Folge von Holy Energy. Holy begleitet uns durch Schichtdienst, Nachtdienste, lange Podcastaufnahmen und alles, was rund um den Keta Mida Club passiert. Mit dem Code KETA spart ihr 10 % auf eure Bestellung im Holy-Onlineshop und unterstützt gleichzeitig unseren Podcast. 50 Folgen Keta Mida Club. Was irgendwann mit einer Idee, ein paar Mikrofonen und viel Begeisterung für Rettungsdienst und Notfallmedizin angefangen hat, ist inzwischen zu einem festen Projekt geworden – mit großartigen Gästen, spannenden Fachthemen, ehrlichen Diskussionen und einer Community, die uns Woche für Woche begleitet. In dieser Jubiläumsfolge wird es deshalb etwas anders als sonst. Keine klassische Fachfolge. Keine Leitlinie. Kein Algorithmus. Stattdessen gibt es einen großen Clubhaus Talk mit Lukas, Christian und Schöppi – über die Entstehung des Keta Mida Club, besondere Momente, lustige Erinnerungen, schwierige Phasen, persönliche Highlights und die Frage, wie aus einer spontanen Idee plötzlich 50 Folgen Podcast werden konnten. Und für Christian und Schöppi gab es in dieser Folge noch eine ganz besondere Überraschung: Lukas hat im Vorfeld Sprachnachrichten von Kollegen, ehemaligen Gästen, Wegbegleitern und Freunden des Podcasts gesammelt und sie während der Aufnahme eingespielt – ohne dass die beiden davon wussten. Dadurch ist eine Folge entstanden, die für uns persönlich etwas ganz Besonderes ist: ehrlich, emotional, lustig, dankbar und mit vielen Stimmen aus der Keta-Mida-Club-Geschichte. Danke an alle, die Teil dieses Projekts sind. Danke an alle Gäste, Unterstützer, Kollegen und Wegbegleiter. Und vor allem: Danke an euch, unsere Community. Auf die nächsten 50 Folgen. ️ Transparenzhinweis: Diese Folge enthält eine Kooperation mit Holy Energy. Mit dem Code KETA erhaltet ihr 10 % Rabatt im Holy-Onlineshop. Weitere gezeigte Produkte wurden privat erworben.
1 Stunde 21 Minuten
Unterstützt wird diese Folge von Holy Energy. Holy begleitet uns durch Schichtdienst, Nachtdienste und lange Podcastaufnahmen. Mit dem Code KETA spart ihr 10 % auf eure Bestellung im Holy-Onlineshop. Fraktur oder Luxation – wann reicht Immobilisation und wann muss präklinisch reponiert werden? In Folge 49 sprechen Lukas und Christian über die präklinische Versorgung von Frakturen und Luxationen. Christian bringt dabei nicht nur seine Erfahrung als Notarzt mit, sondern auch seine Expertise als Facharzt für Orthopädie und Unfallchirurgie. Zu Beginn werfen wir außerdem einen kurzen Blick auf die wichtigsten Neuerungen der aktuellen Kurzfassung der S3-Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung, bevor wir in die praktische Versorgung typischer Verletzungen einsteigen. Wir sprechen unter anderem über: Die strukturierte Untersuchung verletzter Extremitäten 🩸 Warum die pDMS-Kontrolle so wichtig ist 🩹 Wann eine Reposition präklinisch sinnvoll ist – und wann nicht Moderne Schmerztherapie bei Frakturen und Luxationen Offene Frakturen und deren Erstversorgung Schulter-, Ellenbogen- und Patellaluxationen Kniegelenkluxationen – die oft unterschätzte Verletzung Die richtige Zielklinik und typische Fehler im Rettungsdienst Eine Folge mit vielen praktischen Tipps, aktuellen Leitlinien und der unfallchirurgischen Perspektive direkt aus dem klinischen Alltag. Transparenzhinweis: Diese Folge enthält eine Kooperation mit Holy Energy. Mit dem Code KETA erhaltet ihr 10 % Rabatt im Holy-Onlineshop. Weitere gezeigte Produkte wurden privat erworben. Quellen: • S3-Leitlinie Polytrauma/Schwerverletzten-Behandlung • S3-Leitlinie EvidenT-HiP – Therapie hüftgelenknaher Frakturen • S2e-Leitlinie Kniegelenkluxation • S2e-Leitlinie Patellaluxation • S2e-Leitlinie Ellenbogen-Erstluxation • Akute Schulterluxation – Rueth & Schuh • AWMF-Leitlinien • DGOU-Leitlinien
1 Stunde 54 Minuten
Unterstützt wird diese Folge von Holy Energy. Holy begleitet uns durch Schichtdienst, Nachtdienste und lange Podcastaufnahmen. Mit dem Code KETA spart ihr 10 % auf eure Bestellung im Holy-Onlineshop. Ein erhöhtes Troponin bedeutet automatisch Herzinfarkt? Nicht unbedingt. In Folge 48 sprechen Lukas und Schöppi mit Dr. Lorenz Bott-Flügel aus dem Klinikum Erding über kardiale Notfallbilder, die präklinisch schnell übersehen oder falsch eingeordnet werden können. Wir starten mit der Frage: Troponin erhöht – ist das immer ein ACS? Dabei schauen wir auf kardiale und systemische Ursachen erhöhter Troponinwerte, chronische Troponinerhöhungen und die Bedeutung von Klinik, EKG und Verlauf. Danach geht es um seltenere, aber hochrelevante kardiale Notfälle: Takotsubo-Kardiomyopathie – das Broken-Heart-Syndrom Brugada-Syndrom – plötzlicher Herztod bei scheinbar Gesunden Long-QT-Syndrom & Torsade de Pointes AVNRT – plötzliches Herzrasen bei jungen Patient:innen WPW-Syndrom – harmlos oder lebensgefährlich? SCAD – Herzinfarkt bei jungen Frauen ohne klassische Risikofaktoren Eine Folge über EKG-Fallen, Red Flags, präklinische Entscheidungen und die Frage, warum „jung und gesund“ einen kardialen Notfall niemals ausschließt. Für alle im Rettungsdienst, in der Notfallmedizin, Kardiologie, Pflege und Ausbildung. Transparenzhinweis: Diese Folge enthält eine Kooperation mit Holy Energy. Mit dem Code KETA erhaltet ihr 10 % Rabatt im Holy-Onlineshop. Weitere gezeigte Produkte wurden privat erworben. Quellen: Erdmann: Klinische Kardiologie S3-Leitlinie Infarkt-bedingter kardiogener Schock S3-Leitlinie Intravasale Volumentherapie bei Erwachsenen Haverkamp et al.: Medikamentenbedingte QT-Verlängerung und Torsade de pointes ESC-Leitlinien ERC-Leitlinien AHA-Leitlinien Suttorp et al.: Harrisons Innere Medizin Priori et al.: 2015 ESC Guidelines for ventricular arrhythmias and sudden cardiac death AMBOSS Oxford Handbook of Clinical Medicine DGK Leitlinien Nationale VersorgungsLeitlinie Chronische KHK S2k-Leitlinie Typ-B-Aortendissektion
1 Stunde 9 Minuten
Unterstützt wird diese Folge von Holy Energy – unserem Begleiter durch Schichtdienst, Nachtschichten und lange Podcastaufnahmen. Ob Energy, Hydration, Eistee oder Milchshake: Holy bietet zuckerärmere Alternativen mit Fokus auf Geschmack und Funktion. Mit dem Code KETA bekommt ihr 10 % Rabatt auf eure Bestellung im Holy-Onlineshop. Was darf ein Notfallsanitäter wirklich – und wer entscheidet darüber? In Folge 47 des Keta-Mida Club sprechen Lukas und Schöppi mit Andreas Drobeck über seinen viel diskutierten Rechtsstreit rund um den Entzug der 2c-Delegation durch den ÄLRD und das anschließende Urteil des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs. Wir sprechen über: • den konkreten Einsatz und die Hintergründe • das VGH-Urteil und seine Bedeutung für Notfallsanitäter • Eigenverantwortung nach §2a NotSanG • Handlungspflichten im Rettungsdienst • Unterschiede zwischen Bayern und NRW • die Rolle von ÄLRD, Delegation und rechtlicher Verantwortung Eine Folge über Kompetenzen, Verantwortung und die Frage, wie selbstständig Notfallsanitäter heute wirklich arbeiten dürfen. ️ Zu Gast: Andreas Drobeck Transparenzhinweis: Diese Folge enthält unbezahlte Erwähnungen medizinischer Produkte und Inhalte. Zudem besteht eine Kooperation mit Holy Energy. Weitere im Video gezeigte Produkte wurden privat erworben. Quellen: • BayVGH – Az. 12 CS 21.702 • Notfallsanitätergesetz (NotSanG) • Bayerisches Rettungsdienstgesetz (BayRDG) • BT-Drucksache 19/24447 • Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO)
1 Stunde 7 Minuten
Esketamin ist eines der spannendsten Medikamente der Notfallmedizin — und gleichzeitig eines der am häufigsten missverstandenen. In dieser Folge sprechen wir darüber, warum Esketamin eben nicht nur „stark“ ist, sondern in kritischen Situationen gleich mehrere Systeme gleichzeitig beeinflusst: Schmerz, Kreislauf, Atmung und Bewusstsein. Genau das macht es präklinisch so relevant. Wir schauen uns an, was pharmakologisch wirklich hinter Esketamin steckt, warum es sich von vielen klassischen Medikamenten unterscheidet und weshalb es gerade bei Polytrauma, starken Schmerzen, RSI, Agitation oder hämodynamisch instabilen Patienten eine so besondere Rolle spielt. Außerdem sprechen wir über dissoziative Anästhesie, Schutzreflexe, Atemweg, Kreislaufwirkungen, Nebenwirkungen, Mythen und typische Denkfehler im Einsatz. Denn Esketamin ist kein Medikament für die „schöne“ Medizin. Es ist ein Medikament für die Momente, in denen du unter Zeitdruck Entscheidungen treffen musst, obwohl Schmerz, Bewusstsein und Kreislauf gleichzeitig auseinanderbrechen. Genau dann zeigt sich, warum man Esketamin nicht nur dosieren, sondern wirklich verstehen muss. Schöppi spricht in der Folge außerdem über ein Ketamin-Dosierungsschaubild. Die passende Quelle dazu findet ihr hier: https://schlagsnach.com/esketamin/ Transparenzhinweis: Diese Folge enthält keine bezahlte Werbung oder Produktplatzierung. Gezeigte Produkte wurden privat erworben. Quellen in dieser Folge: Sinner & Graf 2008 Sleigh et al. 2014 Brown et al. 2010 Filanovsky et al. 2010 Motov et al. 2015 Miller et al. 2018 Sin et al. 2017 Goyal & Agrawal 2013 Strayer & Nelson 2008 Schlagsnach – Esketamin Dosierungsschaubild
2 Stunden 13 Minuten
Keta Mida Club – Folge 45 Diese Folge ist anders. Kein klassisches Fachthema, keine Leitlinie, kein Algorithmus. Sondern: Realtalk. Schöppi nimmt uns mit auf seinen Weg – von den ersten Erfahrungen in der Feuerwehr, über Umwege und Fehler, bis hin zu seiner heutigen Rolle als Notfallsanitäter, Lehrdisponent und Lagedienst in der Leitstelle. Wir sprechen über: den realen Weg in die Leitstelle – fernab von Theorie und Hochglanz warum Technik Respekt verlangt – aber kein Selbstzweck ist weshalb viele Disponenten Führung mit Weisungsbefugnis verwechseln warum Zusammenarbeit im Einsatz oft an Ego statt Fachlichkeit scheitert und warum der Calltaker der wichtigste – aber meist unterschätzte – Posten ist Außerdem geht es um Ausbildung, Mindset und die Frage, was einen wirklich guten Disponenten ausmacht. Diese Folge ist ehrlich, direkt und teilweise unbequem. Vielleicht erkennst du dich wieder – oder bekommst eine völlig neue Perspektive auf die Leitstelle. Kein Lehrbuch. Kein Filter. Nur Erfahrung. Transparenzhinweis: Diese Folge enthält keine bezahlte Werbung oder Produktplatzierung. Gezeigte Produkte wurden privat erworben. Quellen: Erfahrungsberichte aus Rettungsdienst und Leitstelle Praxiswissen Leitstellenausbildung Bayern Eigene berufliche Erfahrungen der Moderatoren
1 Stunde 4 Minuten
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Gründen für medizinische Hilfe – auch im Rettungsdienst. Die Herausforderung: Die meisten Fälle sind harmlos und ambulant behandelbar, aber genau hinter diesem Symptom können sich auch zeitkritische Notfälle verstecken. In Folge 44 sprechen Lukas und Christian ausführlich über Rückenschmerzen aus notfallmedizinischer Perspektive. Christian bringt dabei eine besondere Sicht mit: Neben seiner Tätigkeit als Notarzt ist er Facharzt für Unfallchirurgie und Orthopädie. Gemeinsam klären wir unter anderem: Unterschied zwischen akuten und chronischen Rückenschmerzen Welche Differenzialdiagnosen wirklich gefährlich sein können Red Flags, die im Rettungsdienst unbedingt erkannt werden müssen Wann hinter Rückenschmerzen eine Cauda-equina, Fraktur, Infektion oder Tumorerkrankung stecken kann Welche viszeralen Ursachen Rückenschmerzen imitieren können Was ein Krankenhaus bei Rückenschmerzen tatsächlich diagnostisch leisten kann Und die wichtige Frage: Müssen wirklich alle Patienten mit Rückenschmerzen in die Notaufnahme? Diese Folge richtet sich an Rettungsdienstpersonal, Notärzt:innen, Pflegekräfte und alle, die in der Notfallmedizin arbeiten – und sich regelmäßig mit diesem scheinbar banalen, aber oft komplexen Symptom konfrontiert sehen. Eine Folge über klinisches Denken, Red Flags und die Kunst, Gefahr von Alltag zu unterscheiden. Quellen AWMF S2k-Leitlinie Spezifischer Kreuzschmerz (2024) NICE Guideline Low Back Pain and Sciatica (NG59) WHO Guideline Non-surgical management of chronic primary low back pain (2023) AAFP Review Mechanical Low Back Pain NICE Clinical Knowledge Summary Red Flags for Cauda-Equina and Sciatica AWMF Leitlinie Spondylodiszitis AWMF Leitlinie Osteoporotische Wirbelfrakturen
1 Stunde 4 Minuten
Trauma ist Zeit. Trauma ist Priorisierung. Und Trauma ist oft Chaos. In Folge 43 sprechen Lukas und Schöppi mit Ralf Waidmann über das Kurssystem PHTLS und die präklinische Traumaversorgung – jenseits von Zertifikaten und PowerPoint-Folien. Wir diskutieren offen: Was PHTLS wirklich ist – und was es nicht ist XABCDE: Hilfe oder Scheuklappe? „Treat first what kills first“ im realen Einsatz Tourniquet, Spineboard, Immobilisation – was ist noch zeitgemäß? Load & Go vs. Stay & Play Entscheidungsfindung unter Stress Teamarbeit & Kommunikation im Traumaeinsatz Wo PHTLS hilft – und wo Denken wichtiger ist als jedes Schema ️ Diese Folge ist kein Werbevideo und kein Verriss. Sondern eine ehrliche Diskussion über Struktur, Prioritäten und Haltung in der präklinischen Traumaversorgung. Für alle im Rettungsdienst, in der Notfallmedizin und in der Ausbildung – die Trauma nicht nur abarbeiten, sondern verstehen wollen.
1 Stunde 10 Minuten
Was bedeutet es heute eigentlich, Notfallsanitäter:in zu sein? Und wie unterschiedlich kann dieses Berufsbild gelebt werden – je nach Land, System und Haltung? In Folge 42 sprechen Lukas und Schöppi mit Ralf Waidmann, Beirat im Deutscher Berufsverband Rettungsdienst (DBRD) und aktiver Rettungsdienstler in der Schweiz. Gemeinsam werfen wir einen ehrlichen Blick auf das Berufsbild Notfallsanitäter – jenseits von Stellenbeschreibungen und Idealvorstellungen. Themen dieser Folge: Was das Berufsbild Notfallsanitäter offiziell ist – und was davon im Alltag ankommt Kompetenz, Verantwortung und rechtlicher Rahmen in Deutschland Wie der Diplom-Rettungssanitäter in der Schweiz arbeitet Unterschiede in Ausbildung, Entscheidungsfreiheit und ärztlicher Anbindung Warum viele Notfallsanitäter mehr können, als sie machen Wo Deutschland aufholt – und wo die Schweiz voraus ist Welche Rolle Berufsverbände wie der DBRD spielen (und spielen müssen) ️ Diese Folge ist kein Länder-Bashing und kein Selbstlob, sondern ein sachlicher, ehrlicher Vergleich zweier Rettungsdienstsysteme – mit dem Ziel, das eigene Berufsbild besser zu verstehen und weiterzuentwickeln. Eine Pflichtfolge für alle im Rettungsdienst, in Ausbildung, Leitstellen, Führungsebenen und für alle, die sich fragen: Wo stehen wir – und wo könnten wir eigentlich sein?
1 Stunde 10 Minuten
Praxisanleitung ist keine Zusatzaufgabe. Sie ist Haltung, Verantwortung und Führung. In Folge 41 sprechen Schöppi, Lukas und Christian offen und ehrlich über das Thema Praxisanleitung im Rettungsdienst – jenseits von Formularen, Pflichtstunden und Theorie. Denn am Ende entscheidet nicht das Lehrbuch, sondern der Mensch, der anleitet. ️ In dieser Folge geht es um: Warum Praxisanleiter den Beruf stärker prägen als jede Leitlinie Den Unterschied zwischen „Ausbildung überleben“ und „Beruf verstehen“ Rollenverständnis: Was Praxisanleiter sind – und was nicht Fachliche, didaktische und soziale Kernkompetenzen guter Anleitung Kommunikation, Feedback und psychologische Sicherheit Fehlerkultur im medizinischen Alltag Typische Fehler in der Praxisanleitung – und wie man sie vermeidet Was Auszubildende wirklich brauchen, um im Beruf zu bleiben Diese Folge ist kein Leitfaden zum Abhaken, sondern ein Real-Talk über Verantwortung, Vorbildfunktion und die Frage, wie wir die nächste Generation im Rettungsdienst prägen wollen. Eine Pflichtfolge für: Praxisanleiter:innen, Ausbilder:innen, Führungskräfte – und alle, die mit Auszubildenden im Rettungsdienst arbeiten.
1 Stunde 2 Minuten
ROSC erreicht – Puls ist da, Monitor läuft. Und trotzdem entscheidet jetzt erst, ob der Patient überlebt – und wie. In Folge 40 sprechen wir ausführlich über die Postreanimationsbehandlung und warum sie ein integraler Teil der Reanimation ist – nicht ihr Ende. Wir erklären verständlich und leitliniennah: was im Körper nach dem Kreislaufstillstand wirklich passiert warum Hypotonie, Hypoxie und Hyperventilation das Outcome massiv verschlechtern weshalb Normoxie und Normokapnie so entscheidend sind wie Kreislauf, Atmung, Temperatur und Stoffwechsel präklinisch optimal gesteuert werden welche Rolle Ursachenfindung, 12-Kanal-EKG und Zielklinik spielen und was zu tun ist, wenn der Patient nach ROSC wach wird Der Fokus liegt klar auf der präklinischen Notfallmedizin: Was können – und müssen – Rettungsdienst und Notarzt nach ROSC tun, um sekundäre Schäden zu verhindern? Diese Folge richtet sich an Notfallsanitäter:innen, Notärzt:innen, Pflegepersonal und alle, die Reanimation nicht beim Puls enden lassen wollen. ROSC ist kein Ziel. ROSC ist der Anfang.
1 Stunde 12 Minuten
Ein Jahr Keta Mida Club – Zeit für einen ehrlichen Rückblick. In dieser Folge sitzen Lukas, Christian und Schöppi zusammen und schauen zurück auf ein Podcastjahr voller intensiver Themen, schwieriger Gespräche, Kritik, Zweifel und persönlicher Entwicklung. ️ Besonderheit: Dieses Mal moderiert Schöppi – und Lukas sitzt ausnahmsweise auf der anderen Seite des Mikrofons. Worüber wir sprechen: Welche Folgen uns mehr beschäftigt haben, als wir erwartet hätten Momente, in denen wir vielleicht zu ehrlich waren Themen, bei denen wir intern nicht einer Meinung waren Was am Podcastjahr nicht „geil“ war – auch wenn es nach außen so wirkte Kritik, die wirklich getroffen hat Wie sehr uns der Podcast persönlich verändert hat Verantwortung, Haltung und die Frage: Was wollen wir künftig anders machen? Und natürlich: Ein Blick nach vorne – ohne Buzzwords, ohne Versprechen, die man nicht halten kann. Warum es sich trotzdem lohnt, dranzubleiben – auch wenn’s unbequem wird. Diese Folge ist kein medizinisches Fachthema, sondern ein offenes Gespräch über Zweifel, Entwicklung und ehrliche Reflexion – so, wie ihr uns kennt.
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