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Zwischen Kopf und Kreide Archiv

71 Episoden
5 Minuten
Die Ferien sind noch nicht vorbei – und trotzdem ist die Schule schon wieder im Kopf? In dieser Folge spreche ich darüber, warum mich der bevorstehende Schulstart gerade stresst und wie ich versuche, von der Angst wieder ins Vertrauen zu kommen. Mit zwei einfachen Tools schaue ich darauf, was ich gerade brauche, um die restlichen Ferien wirklich zur Erholung zu nutzen und mit mehr Ruhe und Zuversicht ins neue Schuljahr zu starten. Und das Beste: Die beiden Tools lassen sich auch auf andere stressige Situationen übertragen.
50 Minuten
Psychosoziale Gesundheit und Selbstreflexion im Lehramtsstudium – darüber spreche ich mit Katharina Graalmann, Tjorven Meybohm und Judith Rodenbach von der Universität Osnabrück. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf das Seminar „Psychosoziale Gesundheit im Lehramtsstudium“: Wie ist die Idee entstanden? Welche Inhalte stehen im Mittelpunkt? Und warum sollten Themen wie psychische Gesundheit, Resilienz und Selbstreflexion einen festen Platz in der Lehrer:innenbildung haben? Eine Folge mit tollen Impulsen, ein Seminar das fest ins Curriculum eingebaut werden sollte. Viel Spaß beim Zuhören.
34 Minuten
Wie wird man Berufsschullehrer, wenn der eigene Lebensweg alles andere als geradlinig verläuft? In dieser Folge spreche ich mit Nils Pietschmann über seinen ungewöhnlichen Weg in die Bildung. Nach seiner Ausbildung zum Sozialpädagogischen Assistenten und Erzieher arbeitete er sieben Jahre lang in verschiedenen Kitas, bevor er sich für ein Studium der Musikpädagogik entschied. Heute studiert er im Master Pädagogik und bildet bereits angehende Erzieherinnen und Erzieher an einer Berufsschule aus – noch vor seinem Referendariat. Nils erzählt offen von Umwegen, Herausforderungen und Chancen auf seinem Weg und macht Mut, den eigenen beruflichen Werdegang nicht an vermeintlich klassischen Laufbahnen zu messen.
57 Minuten
Was bedeutet Neurodivergenz eigentlich – und warum ist es so wichtig, dass Schulen sich damit beschäftigen? In dieser Folge von sind Annika und Benjamin von Lernen ohne Schmerz zu Gast. Gemeinsam sprechen wir darüber, wie neurodivergente Kinder und Jugendliche besser verstanden und unterstützt werden können. Nach einer kurzen Einführung in das Thema wird es schnell praktisch: Woran erkennen wir neurodivergente Schüler:innen? Welche Strukturen helfen im Unterricht? Wie können Arbeitsblätter und Lernumgebungen gestaltet werden, damit mehr Kinder erfolgreich lernen können? Und wie schaffen wir es, Potenziale sichtbar zu machen, statt Defizite in den Mittelpunkt zu stellen? Entstanden ist ein lebendiges Gespräch voller konkreter Beispiele, neuer Perspektiven und Impulse für alle, die Schule menschlicher und vielfältiger gestalten möchten. Viel Freude beim Zuhören!
1 Stunde 15 Minuten
Authentisch, echt und nicht geschnibbelt: Heute ist Ferdi Stebner von der Universität Osnabrück zu Gast. Er forscht und lehrt im Bereich der Lehr-Lernforschung mit besonderem Fokus auf selbstreguliertes Lernen und die Frage, wie Menschen und Bildungseinrichtungen selbstreguliertes Lernen nachhaltig fördern können. Zu Beginn wird es erstmal etwas persönlicher, bevor wir anschließend in den fachlichen Teil einsteigen. Da erfahrt ihr auch, warum Ferdi Feuerwehrmann werden wollte und wieso das nicht geklappt hat. Gemeinsam sprechen wir dann über den Unterschied zwischen psychischer Gesundheit und Wohlbefinden, über Selbstregulation und selbstreguliertes Lernen — und darüber, welche Rolle diese Themen in Schule, Universität und im Alltag spielen.
52 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Florian Merk geb. Winkelmann über das Schulfach Glück – und darüber, warum Themen wie Persönlichkeitsentwicklung und psychische Gesundheit viel stärker in Schule verankert werden sollten. Gemeinsam sprechen wir über Florians persönlichen Weg vom Lehrer hin zur Arbeit mit Navigation zur Lebensfreude, darüber, was Menschen eigentlich glücklich macht und warum Fragen wie „Wer bin ich eigentlich?“, „Was kann ich gut?“ oder „Was gibt mir Halt?“ zentrale Bildungsfragen sein sollten. Außerdem geht es um die konkrete Umsetzung des Schulfachs Glück, die veränderte Rolle von Lehrkräften, Inhalte des Fachs und darum, wie Schulen Räume schaffen können, in denen junge Menschen sich selbst besser kennenlernen und resilienter werden. Natürlich sprechen wir auch über Grenzen des Fachs und darüber, wie eine Schule aussehen könnte, die den Menschen wirklich in den Mittelpunkt stellt. Eine Folge über Glück – nicht als Zufall, sondern als Fähigkeit.
4 Minuten
Wir stellen im Unterricht jeden Tag Fragen. Aber nicht jede Frage führt zu Lernen. In dieser kurzen Solo-Folge geht es um einen oft unterschätzten Hebel im Klassenzimmer: die Art, wie wir fragen. Ich teile mit dir drei einfache Sätze, die sofort etwas verändern können – weil sie Gespräche öffnen, statt sie zu beenden. Du erfährst, warum geschlossene Fragen oft ins Leere laufen und welche Fragen Denken wirklich in Bewegung bringen. Wenn dir die Folge gefallen hat, freue ich mich, wenn du sie teilst oder mir dein Feedback schreibst.
10 Minuten
Kennst du Situationen im Unterricht, die dich stärker triggern, als sie „eigentlich“ sollten? In dieser Folge geht es darum, warum das so ist, denn: Deine Erfahrungen, Prägungen und Überzeugungen wirken immer mit – oft unbewusst. Ich zeige dir, warum Biografiearbeit für Lehrkräfte so wichtig ist, was das mit Stress und Resilienz zu tun hat und wie du erste Schritte gehen kannst. Diese Folge ist eine Einladung, dich selbst besser zu verstehen – für mehr Klarheit, weniger Stress und eine Haltung, die du wirklich leben kannst. Interesse an einem Beratungsgespräch? Melde dich gern bei mir. Bald neu: Schule unplugged
39 Minuten
Wie kann Schulentwicklung konkret gelingen? Darüber spreche ich mit Daniel Füller – Lehrer, Schulentwickler und Mitinitiator der Schulgespräche Kamen. Im Fokus stehen Haltung, Mut zur Veränderung und die Frage, wie wir die vorhandenen Ressourcen in Schule besser nutzen können. Eine kompakte, positive Folge mit vielen Impulsen für die Praxis. Jetzt reinhören und mitdenken.
47 Minuten
In dieser Folge von „Zwischen Kopf und Kreide“ spreche ich mit Marleen Mühlenberg von der Universität Osnabrück über Wissenschaftskommunikation. Im Forschungsprojekt DigiSchuKuMPK bereitet sie Forschungsergebnisse so auf, dass sie auch außerhalb der Wissenschaft verständlich und nutzbar werden. Im Gespräch geht es um Erfahrungen aus der Praxis: Was braucht gute Wissenschaftskommunikation? Welche Herausforderungen gibt es beim Vermitteln von Forschung? Und wie kann Forschung verständlich kommuniziert werden, ohne dass der hohe wissenschaftliche Anspruch verloren geht – obwohl genau darin oft ein Spannungsfeld liegt?
40 Minuten
Kinder werden in unserer alternden Gesellschaft zunehmend zur Minderheit – und ihre Interessen geraten oft aus dem Blick. Doch was bedeutet das eigentlich für Schule, für Quartiere und für den Alltag von Kindern? In dieser Folge von „Zwischen Kopf und Kreide“ spreche ich mit Professor Dr. Sebastian Kurtenbach, Politikwissenschaftler und Sozialforscher an der FH Münster. Gemeinsam mit Aladin El-Mafaalani und Klaus Peter Strohmeier hat er das Buch „Kinder – Minderheit ohne Schutz: Aufwachsen in der alternden Gesellschaft“ geschrieben. Wir sprechen darüber, was Kinder heute wirklich brauchen, welche Rolle Nachbarschaften und Quartiere für ihre Entwicklung spielen und warum Kindheit heute oft fragmentierter ist als früher. Außerdem geht es um die Bedeutung von Community-Orten, Kultur und echter Partizipation – und um die Frage, warum es manchmal schon einen Erwachsenen braucht, der einfach verrückt nach einem Kind ist. Zum Schluss wird es ganz praktisch: Was können Lehrkräfte konkret tun, um Kinder und Jugendliche besser zu unterstützen? Eine Folge über Kindheit, gesellschaftlichen Wandel – und darüber, wie Schule Teil einer besseren Umgebung für Kinder sein kann.
53 Minuten
In dieser Folge von „Zwischen Kopf und Kreide“ spreche ich mit Jonas Wagner, vielen bekannt als @edutwist. Als Lehrer und Mitinitiator einer „Schule in der Schule“ beschäftigt ihn eine zentrale Frage: Wie kann Schule Kinder stärken, statt sie anzupassen? Wir tauchen ein in die Grundlagen guten Lernens und sprechen über die Selbstbestimmungstheorie von Edward Deci und Richard Ryan – und warum Autonomie, Kompetenz und Beziehung keine pädagogischen Schlagworte, sondern entscheidende Voraussetzungen für Motivation sind. Außerdem geht es um konkrete Schulentwicklung: Wie gründet man eine „Schule in der Schule“? Warum schafft Struktur überhaupt erst Freiheit? Und wie verändert sich dadurch der Alltag von Lehrkräften und Schülerinnen und Schülern? Eine Folge über Haltung, Verantwortung und den Mut, Schule neu zu denken – mit einem klaren Appell am Ende.
35 Minuten
In dieser Folge von Zwischen Kopf und Kreide spreche ich mit Florentin Campion – Psychologin, Psychologische Psychotherapeutin sowie Yoga- und Embodimentlehrerin aus Hamburg. Seit vielen Jahren fasziniert sie das Zusammenspiel von Psyche und Körper. Wir tauchen ein ins Nervensystem: Sympathikus, Parasympathikus, Stress und Regulation. Es geht um Körperarbeit, Atemtechniken, Yin-Yoga und darum, wie wir wieder öfter in den Entspannungsmodus finden. Zum Schluss richte ich den Blick auf Schule und die Frage, wie psychische Gesundheit auch in Schule Platz findet. Webseite: https://www.florentien-campion.de/
43 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Sabine Werner über die Montessori-Pädagogik in der Grundschule. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf Maria Montessori und die Grundideen ihrer Pädagogik, sprechen über zentrale positive Aspekte, die besondere Bedeutung der Montessori-Materialien und darüber, warum sensible Phasen für kindliches Lernen so entscheidend sind. Eine Folge für alle, die Schule neu denken und Lernen besser verstehen wollen. Viel Spaß!!!
54 Minuten
Was braucht Pädagogik wirklich? Noch mehr Tools – oder vor allem Haltung? In dieser Folge von Zwischen Kopf und Kreide spreche ich mit Raphael Kirsch von EinfachKrisenfest. Ja, es geht auch um Krisen- und Konfliktarbeit, um Deeskalation und Beziehungsarbeit. Vor allem aber geht es um Raphaels persönlichen Weg: um sein Weltbild, prägende Erfahrungen, eine 4-minus in der Erzieherausbildung, Bier in Pausen und die Frage, was Pädagogik eigentlich leisten kann – und sollte. Wir sprechen über Wissenschaft, über Ausbildungen der Zukunft und darüber, warum man kein „perfekter“ Erzieher sein muss, um wirksam zu sein. Eine Folge über Zweifel, Haltung und den Mut, neue Wege zu gehen – persönlich wie professionell. Webseite: https://www.einfachkrisenfest.com/