Wann ist Unterstützung gute Führung – und wann wird sie zur Überbetreuung?
In dieser Folge sprechen Lisett und ich über einen LinkedIn-Post, der uns nachdenklich gemacht hat: Ein Chef beschreibt, wie er private Probleme seiner Mitarbeitenden regelmäßig selbst löst – von der Jobsuche für die Frau, dem Ersetzen des kaputten Autos bis hin zur Organisation des Werkstatttermins. Und das nicht nur einmalig, sondern regelmäßig über Jahre hinweg.
In den Kommentaren fanden dies viele besonders vorbildlich. Wir sehen das kritischer.
Denn gute Führung bedeutet nicht, Menschen alles abzunehmen. Gute Führung bedeutet, Mitarbeitende ernst zu nehmen, sie zu unterstützen – und sie gleichzeitig zu befähigen, eigene Lösungen zu finden.
Es geht um Loyalität, Verantwortung, Abhängigkeit und die Frage, wo Hilfe aufhört und echte Entwicklung beginnt.
Denn ein guter Chef löst nicht jedes Problem. Er hilft Menschen dabei, selbst lösungsfähiger zu werden.
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