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Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin Archiv

24 Episoden
1 minute
Deutschland investiert zu wenig – in Infrastruktur, Bildung, Digitalisierung und die Energiewende. DIW-Präsident Marcel Fratzscher erinnert sich im Podcast von  Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin an die Kritik, die das DIW Berlin 2013 für seine Investitionsagenda erlebte, und erklärt, wie teuer die verlorenen Jahre geworden sind. Große Wachstumschancen wurden verpasst, und die aktuelle Wirtschaftskrise wäre in Teilen vermeidbar gewesen. 

Marcel Fratzscher spricht darüber, warum das Sondervermögen nicht alle Probleme löst und warnt davor, Mittel in Subventionen statt in echte Zukunftsprojekte zu stecken. Außerdem analysiert Fratzscher die deutsche Liebe zur „Schwarzen Null“ und warum viele Schulden grundsätzlich ablehnen. Sein Appell: „Wir müssen mehr in die Menschen investieren“ 

Kapitelmarken

00:00:01 Intro 

00:03:02 Die Investitionsstudie des DIW Berlin von 2013 

00:04:49 Das Sondervermögen der Bundesregierung 

00:06:10 Die internationale Sicht auf Deutschlands Investitionslücke 

00:10:22 Die Folgen der verpassten Investitionen 

00:14:00 Warum wir mehr in die Menschen investieren müssen 

00:15:47 Kritik am Sondervermögen der Bundesregierung 

00:20:21 Die Deutschen und die Schwarze Null 

00:21:40 Warum Schulden gut sein können  

 
39 Minuten
Was einst als offener Debattenraum für den direkten Austausch zwischen Forschung und Gesellschaft begann, ist heute oft ein Schauplatz für Anfeindungen und Desinformation. In dieser Folge von Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin sprechen Claudia Kemfert und Marcel Fratzscher darüber, warum ein sachlicher Austausch in den sozialen Medien immer schwieriger wird, warum sie trotzdem auf den Plattformen präsent sind und, was sie von der Politik fordern.

Kapitelmarken:

00:00:01 Intro

00:05:16 Erfahrungen mit Troll-Armeen

00:07:53 Über den Hass, der politisch motiviert ist, häufig von rechts

00:09:15 Die Situation von Wissenschaftlerinnen und Hate Speech

00:10:48 Die öffentliche Verantwortung der Wissenschaft

00:16:48 Hate Speech zu Themen Automausstieg, Gaswende, Kohle-Aus, Ungleichheit, Steuern und Umverteilung

00:18:49 Woran man Troll-Armeen als Wissenschaftler*in erkennt

00:19:56 Warum Marcel Fratzscher selten die Reaktionen auf Tweets betrachtet

00:22:66 Problem Identitätsklau

00:26:25 Leidet die Wissenschaft an einem Glaubwürdigkeitsproblem?

00:29:05 Warum der Staat mehr regulieren sollte

00:33:02 Die Rolle von Netzwerken im Umgang mit Anfeindungen
21 Minuten
Wie schätzt der Staat eigentlich seine Steuereinnahmen – und warum ist das so entscheidend für politische Entscheidungen? In dieser Folge von „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin“ erklärt Finanzexpertin Kristina van Deuverden, wie der Arbeitskreis Steuerschätzungen funktioniert, warum Prognosen so schwierig sind und welche Rolle Steuerschätzungen in anderen Ländern spielen. Sie spricht über Fehleinschätzungen in Krisenzeiten, den Einfluss wirtschaftlicher Entwicklungen, über ihre Erfahrungen in einem lange von Männern dominierten Feld und verrät, welche drei Steuerreformen sie persönlich sofort umsetzen würde. Ein spannender Blick hinter die Kulissen eines der wichtigsten Prozesse der Finanzpolitik.

Kapitelmarken:

00:00:01 Intro

00:01:30 Warum Steuerschätzungen so wichtig sind

00:02:19 Wie der Arbeitskreis Steuerschätzungen funktioniert

00:07:45 Von Sicherheiten und Unsicherheiten bei Prognosen

00:09:06 Fehlerhafte Schätzungen in der Vergangenheit

00:10:57 Einsätze der Finanzexpertin im Ausland

00:14:15 Frauen in der Steuerschätzung

00:17:40 Die drei Steuerwünsche der Finanzexpertin
1 minute
In dieser Folge spricht Erich Wittenberg mit Energiewende-Experte und fossilfrei-Host Wolf-Peter Schill über die Bedeutung von Wissenschaftskommunikation – und warum Podcasts dabei eine besondere Rolle spielen. Schill berichtet, warum der Energiewende-Podcast entstand: „Wir haben unheimlich viel Material, lass uns doch auch mal darüber sprechen.“ Gleichzeitig zeigt er, wie herausfordernd die Balance zwischen Tiefe und Verständlichkeit ist: „Man ist natürlich ein Stück weit betriebsblind.“ Ein spannender Blick hinter die Kulissen sehr unterschiedlicher Podcastformate am DIW Berlin – und ein Plädoyer für fundierte Wissenschaftskommunikation in der öffentlichen Debatte. 

Kapitelmarken 

00:00:01 Intro 

00:03:18 An wen sich fossilfrei richtet 

00:06:18 Podcast Wochenberichts-Interview 

00:07:46 Vorbereitung für das Wochenberichts-Interview 

00:10:30 Braucht Wissenschaft Wissenschaftskommunikation? 

00:15:17 Unerwartetes im Podcast 

00:20:53 Umgang mit Wissenschaftsfeindlichkeit 

00:23:33 Wie sieht die Wissenschaftskommunikation der Zukunft aus

Transkript

Transkript des Podcast als Volltext
1 minute
Wie misst man Glück? Und was macht Menschen messbar zufriedener? In dieser Folge von „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin“ spricht Erich Wittenberg mit Prof. Dr. Jürgen Schupp über die Glücksforschung am DIW Berlin. Erfahren Sie, warum Gemeinschaft wichtiger ist als Geld, welche Rolle das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) spielt und warum Arbeitslosigkeit einen „Narbeneffekt“ hinterlässt.

Kapitelmarken:

00:00:01 Intro

00:01:31 Wie das Glück in die Forschung des DIW Berlin kam

00:03:07 Die Rolle des sozio-oekonomischen Panels (SOEP) für die Glücksforschung

00:05:23 Wie die DIW Methodik zur Glücksforschung international zum Einsatz kam

00:06:15 Die Rolle der Wiedervereinigung beim Glück in Deutschland

00:08:09 Mit steigender Arbeitslosigkeit und Hartz-Reformen sank die Zufriedenheit

00:09:00 Welche Lebensereignisse Menschen glücklich oder unglücklich machen

00:10:49 Honeymoon-Effekt und warum Gemeinschaft zufriedener macht

00:12:11 Macht Geld glücklich?

00:14:09 Der „Narbeneffekt“ der Arbeitslosigkeit

00:18:31 Wie Glücksempfinden mit dem Alter zusammenhängt

00:24:57 Was bedeutet Glück für den Wissenschaftler selbst?
21 Minuten
In dieser Folge des Podcasts „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin“ spricht Moderator Erich Wittenberg mit Jascha Dräger vom Sozio-oekonomischen Panel des DIW Berlin über Bildungsungleichheit in Deutschland. Warum hängen Bildungschancen so stark von der sozialen Herkunft ab? Dräger erklärt, wie Einkommen und Bildung der Eltern den Bildungserfolg prägen, warum Unterschiede schon im Vorschulalter beginnen und sich später verstärken. Außerdem geht es um die Rolle von Stress in einkommensschwachen Familien, die frühe Trennung der Schulformen und warum Investitionen in die frühkindliche Bildung entscheidend für mehr Chancengleichheit sind.

Kapitelmarken:

00:00:01 Intro

00:01:14 Bessere Bildungschancen mit reichen Eltern

00:04:18 Privatschulen und Sonderungsverbot

00:06:28 Unterschiede bei Schuleintritt und schon bei 3-jährigen Kindern

00:07:07 Warum man bei der frühkindlichen Bildung ansetzen müsste

00:08:00 verschiedene Faktoren für Bildungserfolg von Kindern

00:09:44 Wie Deutschland im Vergleich abschneidet bei der Bildungsgerechtigkeit

00:10:37 Auswirkung der frühen Trennung in verschiedenen Schulformen

00:11:50 Warum mehr Investitionen in frühkindliche Bildung wichtig sind

00:12:59 Was Bildungsungleichheit mit Bürgergeld zu tun hat

00:14:33 Das Problem mit dem Föderalismus

00:16:41 Intersektionelle Ungleichheiten im Bildungssystem
29 Minuten
In dieser Folge von Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin spricht Prof. Dr. Claudia Kemfert, Energieökonomin am DIW Berlin, über die wahren Kosten des Klimawandels und warum Klimaschutz ein ökonomischer Gewinn ist. In der Podastfolge mit Host Erich Wittenberg geht es um Milliardenverluste durch Extremwetter, umweltschädliche Subventionen und die Chancen nachhaltiger Investitionen. Ein faktenreiches Gespräch über Physik, Politik und die Zukunft unserer Wirtschaft.

Kapitelmarken:

00:00:01 Intro

00:01:13 Warum sich Klimaschutz lohnt

00:02:30 Kosten der Ahrtal-Flut und weiterer Klimaschäden berechnet

00:04:16 Wie Forscher*innen sich den Kosten des Klimawandels annähern

00:08:49 Was würde passieren, wenn es ab sofort keine Emissionen mehr gäbe?

00:10:43 Auswirken des Klimawandels in verschiedenen Teilen der Erde sind sehr ungerecht

00:12:36 Warum Klimaschutz und Wirtschaftswachstum sich nicht entgegenstehen

00:16:47 Von guten und schlechten Investitionen in Klimaschutz

00:21:07 Claudia Kemferts Top-Klimaschutzmaßnahmen

00:24:07 Warum klimapolitische Ziele nicht zu ehrgeizig sein können

00:25:43 Mit wissenschaftlichen Fakten gegen Lobbyinteressen der fossilen Energiewirtschaft
24 Minuten
In der aktuellen Folge des DIW-Jubiläums-Podcasts geht es um die sozial-ökologische Transformation. Die zwei Koordinator*innen der gleichlautenden Arbeitsgruppe erklären, was es mit dieser Begriffskombination auf sich hat. Franziska Holz ist stellvertretende Abteilungsleiterin der Abteilung Energie, Verkehr, Umwelt, Alexander Schiersch gehört zur Abteilung Unternehmen und Märkte und zur Forschungsgruppe Entrepreneurship. Sie erzählen, wie es gelang, die Forschung ganz unterschiedlicher Abteilungen zu bündeln und zu verknüpfen.

Kapitelmarken

00:00:01 Intro

00:01:42 Was bedeutet sozial-ökologische Transformation?

00:02:42 Die Entstehung der SÖT-Arbeitsgruppe am DIW Berlin

00:04:09 Ungleichheit und Verteilungseffekte in der Transformation

00:06:40 Beteiligte Abteilungen und interdisziplinäre Zusammenarbeit

00:08:46 CO₂-Bepreisung und regionale Unterschiede

00:11:32 Der Datenschatz des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP)

00:14:48 Wissenstransfer und Dialog mit der Öffentlichkeit

00:17:56 Politische Stellschrauben für eine erfolgreiche Transformation

00:19:51 Digitalisierung, KI und die „Twin Transformation“

00:22:03 Gleichstellung und Nachwuchsförderung in der SÖT-AG

00:23:46 Abschluss und Ausblick

Transkript

Transkript des Podcast
22 Minuten
Seit 75 Jahren berechnet das DIW Berlin das Bauvolumen – eine der traditionsreichsten Statistiken des Instituts. In dieser Folge sprechen Laura Pagenhardt und Martin Gornig mit Host Erich Wittenberg über die Bedeutung der Bauwirtschaft für Konjunktur, Beschäftigung und Energiewende. Außerdem blicken sie zurück auf die Rolle des Bauens im Wirtschaftswunder, die Krise nach der Jahrtausendwende und die aktuellen Herausforderungen steigender Preise und Zinsen.

Kapitelmarken

00:00:01 Intro

00:01:31 Was meint Bauvolumen?

00:02:42 Die Bedeutung der Bauwirtschaft in Deutschland

00:04:39 Warum alle von der Automobilindustrie reden, aber niemand von der Bauwirtschaft

00:05:42 Von den Bauinvestitionen in der Konjunkturprognose zum Bauvolumen

00:06:48 Die Datengrundlage für die Bauvolumenberechnung

00:07:21 Unterscheidung zwischen Neubauvorhaben und Bau am Bestand

00:08:46 Wer vom Bauvolumen profitiert

00:10:22 Bauwirtschaft als Schlüsselsektor des Wiederaufbaus Deutschland nach dem zweiten Weltkrieg

00:12:42 Auf und Ab der Bauwirtschaft seit der Wiedervereinigung

00:15:25 Rolle der Energiewende in der Bauwirtschaft
34 Minuten
In dieser Folge von „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin“ spricht Sabine Zinn, Leiterin des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), über einen einzigartigen Datenschatz, der seit 1984 wächst. Sie erklärt, wie das SOEP gesellschaftliche Veränderungen erfasst, warum der Längsschnitt so wertvoll ist und wie neue Themen wie Künstliche Intelligenz in den Fragenkatalog aufgenommen werden. Außerdem geht es um die weltweite Nutzung der Daten in Wissenschaft und Forschung – und um die Bedeutung von Vertrauen und Datenschutz.

Kapitelmarken

00:00:01 Intro

00:01:32 Warum das SOEP ein Datenschatz ist

00:03:41 Vorteile von Längsschnittstudien

00:05:56 Was wir alles über die Befragten wissen

00:06:51 SOEP-Haushalte und wie sie weitergeführt werden

00:08:15 Wie die Befragung repräsentativ wird

00:11:40 Was Menschen in der Studie gefragt werden

00:13:20 Wie neue Fragen in die Befragung kommen und getestet werden

00:16:17 Was nach der Befragung mit den Daten passiert

00:17:45 Wie jeder Wissenschaftler und jede Wissenschaftlerin die SOEP-Daten nutzen kann

00:18:54 Warum China keine Daten aus dem SOEP bekommt

00:20:54 Wie das SOEP auf aktuelle Entwicklungen reagieren kann

00:23:03 Erkenntnisse zu Ost- und Westdeutschland und zu Menschen mit Einwanderungsgeschichte

00:24:56 Warum Statistik in die Schulbildung gehört

00:26:28 Von guten und schlechten Daten

Transkript

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24 Minuten
Warum werden Menschen kriminell – und was hat das mit Armut und Chancen(un)gleichheit zu tun? Anna Bindler leitet seit 2024 eine neue Abteilung am DIW Berlin, die genau diesen Fragen nachgeht – die Abteilung Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit. Im Gespräch mit Host Erich Wittenberg erklärt sie, wie sie mit ihrer Arbeit an der des Nobelpreisträgers Gary Becker anknüpft, was das mit seiner erfolglosen Parkplatzsuche zu tun hat, und warum sie ihren Wunsch nach einer besseren Forschungsdateninfrastruktur in Deutschland wahrscheinlich mit vielen Polizeivertreter*innen in Deutschland teilt. Darüber spricht Anna Bindler in dieser Folge von Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin.

Kapitelmarken:

00:00:01 Intro

00:01:31 Wie Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit zusammenhängen

00:04:31 Kriminalitätsforschung in den Wirtschaftswissenschaften: Nobelpreisträger Gary Becker

00:06:20 Wie kriminelles Verhalten rational sein kann: Rational-Choice-Modelle

00:07:54 Der Kreislauf zwischen Ungleichheit und Kriminalität

00:12:00 Die Unterscheidung zwischen White-Collar-Crime und Blue-Collar-Crime

00:12:48 Wirtschaftliche Folgen für Opfer von Gewalt

00:15:24 Schwierige Datenlage in Deutschland und Forschung mit ausländischen Datensätzen

00:16:01 Welche Probleme der Föderalismus für die Forschung zu Kriminalität, Arbeit und Ungleichheit bringt

00:21:32 Kriminalitätsbekämpfung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe

Transkript:

Das Transkript als Volltext.
25 Minuten
Vor genau zehn Jahren, am 5. Juli 2015, erreichte die Eurokrise einen neuen Höhepunkt: Aus der theoretischen Gefahr eines sogenannten Grexits, also eines Austritts Griechenlands aus der Eurozone, machte ein von der Regierung Tsipras eilig einberufenes Referendum plötzlich eine reale Möglichkeit.

Warum es  – auch dank Angela Merkel – zu unser aller Glück dann doch nicht zum Grexit kam, welche Fehler auf beiden Seiten gemacht wurden und was die Situation rettete, was man aus dieser Krise lernen kann und warum er unter Ökonomen zeitweise nahezu allein auf weiter Flur war mit dem Glauben, dass Griechenland Mitglied der Eurozone bleiben würde, darüber spricht DIW-Vorstandsmitglied Alexander S. Kritikos im Podcast „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre DIW Berlin“.

Kapitelmarken:

00:00:01 Intro

00:01:12 Persönliche Perspektive auf die Griechenlandkrise

00:04:15 Medien und öffentliche Meinung

00:11:24 Reformprozess und Troika

00:22:16Lehren aus der Eurokrise

Transkript:

Transkript des Podcast als Volltext
25 Minuten
Die Ich-AG war eines der prominentesten Instrumente der Hartz-Reformen – mit dem Ziel, Arbeitslosen den Weg in die Selbstständigkeit zu erleichtern. Und sie war erfolgreich: Wissenschaftliche Evaluationen zeigten, dass viele Gründer*innen langfristig selbstständig blieben, Einkommen steigerten und sogar neue Jobs schufen. Dennoch wurde das Programm 2006 eingestellt – vor allem wegen Budgetierungsfehler. Im Gespräch mit Prof. Dr. Alexander Kritikos, Vorstandsmitglied des DIW Berlin und Experte für Entrepreneurship, sprechen wir über die Wirkung der Ich-AG, ihr Imageproblem („völlig zu Unrecht zum Unwort des Jahres gekürt“) und die Frage, wie sie heute dem Strukturwandel auf dem Arbeitsmarkt helfen würde.

Kapitelmarken:

00:00:01 Intro

00:01:32 Das Besondere an den Hartz-Reformen

00:04:03 Wie die Hartz-Reformen evaluiert wurden

00:05:55 Das schlechte Image und die Erfolge der Ich-AG

00:07:33 Wer mit Überbrückungsgeld und wer mit der Ich-AG erreicht wurde

00:10:31 Warum die Ich-AG 2006 wieder abgeschafft wurde

00:13:33 Wie die Evaluationen der Hartz-Reformen die evidenzbasierte Politikberatung beeinflusst hat

00:14:36 2011: Aus Pflichtleistung wird Ermessensleistung Gründungszuschuss

00:16:21 Warum die Wiedereinführung der Ich-AG eine gute Idee ist

00:18:55 Für wen der Gründungszuschuss, bzw. die Ich-AG hilfreich wäre

00:19:46 Debatte um Scheinselbstständigkeit

Transkript:

Transkript des Podcast als Volltextversion
41 Minuten
Wie entstehen Konjunkturprognosen und welche Rolle spielen sie für die Politik? Im Podcast „Wirtschaft bewegt – 100 Jahre Wirtschaftsforschung am DIW Berlin“ gewährt Geraldine Dany-Knedlik, Leiterin des Bereichs Prognose und Konjunkturpolitik, Einblick hinter die Kulissen. Sie beschreibt, wie wirtschaftliche Entwicklungen analysiert und daraus konkrete Handlungsempfehlungen für die Politik abgeleitet werden. Wichtig ist dafür vor allem eine breite Datenbasis. Geraldine Dany-Knedlik betrachtet gemeinsam mit ihrem Team klassische Indikatoren wie das Bruttoinlandsprodukt, den Konsum und Investitionen, aber auch moderne Umfragedaten, Finanzmarktindikatoren und Stimmungsindizes. 

Im Gespräch zwischen Anne Tilkorn und Geraldine Dany-Knedlik wird deutlich: Gute Prognosen sind mehr als Zahlen – sie erzählen die Geschichte hinter den Daten und helfen so, wirtschaftspolitische Entscheidungen zu treffen, die unsere Zukunft gestalten.
23 Minuten
Mit dem New Yorker Börsencrash begann Ende der 1920 Jahre die Weltwirtschaftskrise. So gut wie überall führte sie zum Rückgang der Industrieproduktion, Massenarbeitslosigkeit und Armut unter der breiten Bevölkerung. Ein Ökonom trug damals zur Überwindung der Krise bei und revolutionierte die Wirtschaftsforschung: John Maynard Keynes.

Über ihn, seine Theorien und darüber, welche Bedeutung der Keynesianismus noch heute hat, spricht Ulrike Fokken in dieser Folge des DIW-Jubiläumspodcast „Wirtschaft bewegt“ mit dem Wirtschaftsforscher Gustav Horn. Horn war lange Jahre Leiter der Konjunkturabteilung am DIW und ist Vorsitzender der Keynes Gesellschaft.

Kapitelmarken

00:00:01 Intro

00:01:50 Wer war John Maynard Keynes?

00:04:14 Angebot vs. Nachfrage

00:07:53 Keynesianimus in den 1970er

00:11:09 Keynesianimus und die heutigen Herausforderungen

00:21:04 War Keynes ein "Linker"?

Transkript

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