Anruf an alle Archiv
75 Episoden
8 Minuten
Muss man Kinder vor sozialen Medien schützen? In dieser Folge von "Anruf an alle" sprechen Eltern über süchtig machende Algorithmen und den Mehrwert von TikTok-Tutorials. Nach dem einen Video direkt das nächste schauen, ewig durch die Storys von Freundinnen siwpen, oder bei den lustigen Memes hängen bleiben: Social-Media-Plattformen sind darauf ausgerichtet, die Nutzerinnen und Nutzer möglichst lange an sich zu binden. Auch Kindern kann es schwerfallen, sich von Instagram und TikTok loszureißen. Dazu kommt, dass es neben Informativem und Schönem auch verstörende und jugendgefährdende Inhalte auf den Plattformen gibt. Wie gehen Eltern damit um? Das wollten wir von Ihnen wissen. In der aktuellen Folge von "Anruf an alle" berichten Eltern, wie schwer es ist, den Zugang ihrer Kinder zu sozialen Medien zu beschränken. Eine Mutter verhängte ein komplettes Social-Media-Verbot für ihren Sohn, bis ein Lehrer forderte, der Sechstklässler solle auch bei WhatsApp sein – sonst werde er in der Klasse isoliert. "Ende der sechsten Klasse, habe ich mich geschlagen gegeben", sagt sie. Einige Anruferinnen sprechen sich für eine stärkere Regulierung oder sogar ein Verbot der großen Netzwerke für Kinder und Jugendliche aus. So ähnlich sieht es Ex-Bildungsminister Cem Özdemir: Wenn es nach ihm ginge, sollten Jugendliche erst mit 16 Jahren eigene Accounts öffnen dürfen. Auf einigen Plattformen gibt es mittlerweile offizielle Altersgrenzen, die liegen allerdings bei 13 Jahren und sind leicht zu umgehen. Ein Verbot sei "sinnfrei" findet eine andere Mutter, die sich bei uns gemeldet hat. Ihre Kinder würden in den sozialen Medien viele Anregungen für ihre Hobbys finden. "Mein Sohn hat mehrere Aquarien und holt sich da auch Infos von anderen TikTokern, geht da in die Livestreams. Für mich eine sinnvolle Beschäftigung." Wichtig sei – so sehen das auch andere Anrufer – darauf zu achten, welche Inhalte Kinder sich anschauen und mit ihnen darüber zu sprechen. Für Anruf an alle sammeln wir Ihre Sprachnachrichten – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Anruf an alle hören Sie auf zeit.de, auf Spotify, bei Apple und überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
6 Minuten
Wie fair verteilt ist Care-Arbeit in Beziehungen? In dieser Folge von Anruf an alle sprechen Sie über ungleiche Belastung, uneinsichtige Männer und die Frage, was Politik ändern könnte. Den Haushalt schmeißen, sich ums Kind kümmern und Termine im Blick behalten: All das, und vieles mehr, gehört zur Care-Arbeit. Und die wird – noch immer – mehrheitlich von Frauen übernommen. Für diese Folge von Anruf von alle haben wir Sie gefragt, wie die unbezahlte Arbeit in Ihrem Familienalltag verteilt ist und wie zufrieden Sie damit sind. Eine Anruferin sagt, dass ihr Partner sie zwar unterstützt, aber sie gerade bei der Kinderbetreuung trotzdem die Hauptlast trägt. Sie seien da "so hineingeraten, weil ich viel weniger verdiene als er". Eine andere Anruferin, die als Musikerin viel unterwegs ist, teilt sich die Care-Arbeit mit ihrem Mann gleichberechtigt. "Ich glaube sogar, dass mein Mann sich im Moment etwas mehr ums Kind kümmert", sagt sie. Für wirkliche Gleichberechtigung bräuchte es aber andere gesellschaftliche Bedingungen, ist sie überzeugt. Ihr Vorbild bei der Kinderbetreuung: die Niederlande. Für Anruf an alle sammeln wir Ihre Sprachnachrichten – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Anruf an alle hören Sie auf zeit.de, auf Spotify, bei Apple und überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
5 Minuten
Sommerfeste und Radtouren statt Strandurlaub. Millionen Menschen in Deutschland können sich Urlaub nicht leisten. Ihre Tipps, wie auch zu Hause Feriengefühl aufkommt. Viele Menschen nutzen die Sommerferien, um zu reisen. Aber was machen eigentlich die, die zu Hause bleiben? Über 17 Millionen Menschen konnten sich im vergangenen Jahr keinen einwöchigen Sommerurlaub leisten. Alleinerziehende waren besonders häufig betroffen. Wir haben bei Anruf an alle nach Ihren Tipps für den Urlaub zu Hause gefragt. Eine Erkenntnis: Man muss nicht weit wegfahren, um abzuschalten und Neues zu entdecken. Einer Anruferin hilft der Job als Stadtführerin, um ihren Wohnort mit anderen Augen zu sehen. Ein anderer erzählt von einer Ferienaktivität, die auch ohne perfektes Wetter Spaß macht: Drachen steigen lassen. Und eine Anruferin aus dem Allgäu sagt sogar: "Ich verbringe den Sommer leidenschaftlich gerne zu Hause." Für Anruf an alle sammeln wir Ihre Sprachnachrichten – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Anruf an alle hören Sie auf zeit.de, auf Spotify, bei Apple und überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
5 Minuten
Vor 16 Jahren hat sich Deutschland zu mehr Inklusion verpflichtet. Umfragen zeigen, es hapert an vielen Stellen. Hier erzählen Lehrer und Eltern von ihren Erfahrungen. Eine neue Forsa-Umfrage unter Lehrkräften zeigt: Die Inklusion in deutschen Schulen kommt kaum voran. Und das, obwohl sich Deutschland schon 2009 in der UN-Behindertenrechtskonvention genau dazu verpflichtet hat. Eines der Kernziele dieser Konvention ist, dass Kinder und Jugendliche mit Behinderungen, wo möglich, in allgemeinbildenden Schulen unterrichtet werden. 16 Jahre später gibt es in den meisten Bundesländern weiterhin beides, Förderschulen sowie Schulen, an denen alle gemeinsam unterrichtet werden. Aber woran hapert es? Wir wollten von Ihnen wissen, ob Inklusion an Ihrer Schule funktioniert. Für Anruf an alle haben sie uns Sprachnachrichten zum Thema geschickt. Viele von Ihnen kritisieren die Umsetzung im Schulalltag. "Ich arbeite an einer Brennpunktschule und sehe das Konzept Inklusion als gescheitert an", resümiert eine Anruferin. Man dürfe nicht alle Behinderungen oder Einschränkungen über einen Kamm scheren, mahnt der Vater einer Autistin, die im regulären Schulbetrieb nicht zurechtkam. Für manche Kinder sei der Unterricht in einer Förderschule einfach der bessere Weg. Für Anruf an alle sammeln wir Ihre Sprachnachrichten – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Anruf an alle hören Sie auf zeit.de und überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
6 Minuten
Die Bundesregierung möchte beim Bürgergeld sparen. Was bedeutet das für die Menschen, die auf die Unterstützung angewiesen sind und bei denen das Geld schon jetzt sehr knapp ist? Ihre Sprachnachrichten zur Debatte. Seit Jahren kritisierten Politikerinnen und Politiker von CDU und CSU das Bürgergeld. Man müsse "an die Substanz" gehen, forderte CDU-Generalsekretär Carsten Linnemann Anfang Juni und brachte vollständige Kürzungen für Bürgergeldempfänger, die nicht kooperieren, ins Gespräch. Gemeinsam mit der SPD will die Union nun das Bürgergeld-System umbauen. Das Ziel: Mehr Menschen sollen Arbeit annehmen und so sollen mittelfristig mehrere Milliarden Euro eingespart werden. Dafür ist auch die Verschärfung von Sanktionen geplant. Eine aktuelle Umfrage des Vereins "Sanktionsfrei" zeigt allerdings, dass es Bürgergeldempfängern bereits oft am Nötigsten fehlt: Nur die Hälfte der über 1.000 Teilnehmenden an der nicht repräsentativen Umfrage gibt an, dass im Haushalt alle satt werden. Viele Eltern verzichten demnach zugunsten ihrer Kinder auf Essen. Wir haben Sie für Anruf an alle nach Ihrer Meinung gefragt. Das Ergebnis der Umfrage ruft in vielen Sprachnachrichten, die uns erreicht haben, Unverständnis und Bestürzung hervor. "Das finde ich für unser Land inakzeptabel und geradezu schockierend", sagt ein Anrufer. Nicht das Bürgergeld sei zu hoch, die Löhne in manchen Branchen seien zu niedrig, meint ein anderer. Für Anruf an alle sammeln wir Ihre Sprachnachrichten – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Anruf an alle hören Sie auf zeit.de und überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
8 Minuten
Künstliche Intelligenzen nutzen viele Menschen im Alltag. Doch wozu taugen sie wirklich? Bei "Anruf an alle" geht es um Ihren Blick auf die Anwendung von KI. Künstliche Intelligenz ist längst in Anwendungen wie Google oder Instagram integriert. Viele nutzen sie in Form von Sprachmodellen wie ChatGPT als Assistenz im Alltag oder Beruf. Doch an welchen Stellen in Beruf und Alltag ist KI wirklich sinnvoll? In dieser Folge von Anruf an alle haben uns Nachrichten von Anruferinnen und Anrufer erreicht, die uns von ihren Erfahrungen mit KI und Chatbots berichten und von den Vorteilen, die sich im Alltag ergeben. Aber auch von ihren Zweifeln den neuen Technologien gegenüber. Hauptargumente hier: neben dem hohen Ressourcenverbrauch vor allem die intransparenten oder ungenauen Ergebnisse. "Gerade bei Themen, die man selber nicht wirklich versteht, ist das Ergebnis schwierig einzuschätzen", sagt ein Anrufer. Für Anruf an alle sammeln wir Ihre Sprachnachrichten – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Anruf an alle hören Sie auf zeit.de und überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
7 Minuten
Friedrich Merz fordert längere Arbeitszeiten. Was sagen die, die es betrifft? Bei "Anruf an alle" geht es um Ihren Blick auf Produktivität und Work-Life-Balance. Viertagewoche? Können wir uns nicht mehr leisten. Das sagt zumindest Friedrich Merz. Der politische Blick auf unsere Arbeitszeit geht in eine andere Richtung: Die neue Regierung will laut Koalitionsvertrag die maximale tägliche Arbeitszeit verlängern und Anreize schaffen für Überstunden und ein höheres Renteneintrittsalter. Das, so die Vorstellung der Regierung, fördere die Produktivität, erhalte Wohlstand und führe Deutschland aus der Rezession. In dieser Folge von Anruf an alle haben uns Nachrichten von Anrufern und Anruferinnen erreicht, die das anders sehen. "Das alles auf die Arbeitsleistung der Arbeitnehmer abzuwälzen, finde ich schwierig", sagt ein Anrufer. Viele beobachten, dass zu viel Arbeit die Lebensqualität einschränkt, Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen ausbrennen und fordern, dass die Politik andere Maßnahmen ergreift. Für Anruf an alle sammeln wir Ihre Sprachnachrichten – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Anruf an alle hören Sie auf zeit.de und überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
7 Minuten
Bei einer Fehlgeburt nach der 13. Woche steht Betroffenen künftig Mutterschutz zu. Wie blicken Menschen, deren Schwangerschaft vorzeitig endete, auf die Neuregelung? Seit dem 1. Juli gilt das neue Mutterschutzgesetz. Ende Januar wurde es im Bundestag beschlossen. Neu ist, dass nun auch Frauen ab der 13. Schwangerschaftswoche Anrecht auf Mutterschutz haben, und nicht wie bisher erst ab der 24. Woche. In dieser Folge von Anruf an alle sprechen Frauen, die eine Fehlgeburt erlebt haben, über ihren Blick auf das Thema. "Ich war zwar körperlich so weit wie fit, aber ich war erfüllt von einer ganz tiefen Traurigkeit, die ich vorher noch nie so erlebt hatte", berichtet eine Frau, die vor vielen Jahren ein Kind während der Schwangerschaft verloren hat. Die Betroffenen, die sich bei uns gemeldet haben, begrüßen diese Neuregelung. Viele von ihnen berichten, dass sie sich mehr Erholung nach ihrem Verlust gewünscht hätten. "Ich hatte eine Gynäkologin, die nicht der Meinung war, dass das ein belastendes Ereignis ist und nicht bereit war, mich krankzuschreiben", erzählt eine Frau, die sich via Sprachnachricht bei uns gemeldet hat. Bisher waren Frauen, deren Schwangerschaft vor der 24. Woche endete, auf eine Krankschreibung von ihrem Arzt oder ihrer Ärztin angewiesen. Eine Abhängigkeit, die viele der Menschen, die uns von ihren Fehlgeburten erzählt haben, als eine zusätzliche Belastung beschreiben. Verweigerte der Arzt ein solches Attest, waren Betroffene wiederum daran gebunden, ob ihr Arbeitgeber verständnisvoll reagierte. Auch wenn sich die Situation nun in den Augen vieler deutlich verbessert hat, gibt es auch Kritik an der Neuregelung: Für die nominell meisten Fehlgeburten gilt sie nämlich nicht. Fast 80 Prozent geschehen vor der 13. Schwangerschaftswoche und sind somit vom neuen Gesetz nicht abgedeckt. Ein weiterer Kritikpunkt: Partner oder Partnerinnen haben auch nach der Gesetzesänderung keinen Anspruch auf eine Auszeit. Für Anruf an alle sammeln wir Ihre Sprachnachrichten – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Anruf an alle hören Sie auf zeit.de und überall, wo es Podcasts gibt. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
9 Minuten
Rechtsextremismus bekämpfen, mehr sozialen Wohnungsbau, Mut zur Veränderung: Ihre Sprachnachrichten an Bundeskanzler Merz und die neue Regierung Am 6. Mai wurde Friedrich Merz zum zehnten Bundeskanzler der Bundesrepublik gewählt. Wir blicken zurück, was seit dem Bruch der Ampel-Koalition in Deutschland passiert ist und was unsere Anruferinnen und Anrufer im Wahlkampf bewegt hat. Außerdem geht es in dieser Folge von Anruf an alle um Wünsche und Forderungen, die Sie der schwarz-roten Koalition mit auf den Weg geben wollen. Für "Anruf an alle" sammeln wir fortlaufend Ihre Meinung in Sprachnachrichten ein – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Wenn Sie sich an "Anruf an alle" beteiligen wollen, können Sie uns jederzeit eine Sprachnachricht unter www.zeit.de/anrufanalle schicken. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
5 Minuten
Zunächst fehlten Friedrich Merz entscheidende Stimmen, erst im zweiten Wahlgang fand er seine Kanzlermehrheit. Ihre Sprachnachrichten zum Stolperstart der schwarz-roten Regierung. Ein halbes Jahr nach dem Bruch der Ampel hat Deutschland eine neue Regierung. Am 6. Mai wurde Friedrich Merz zum zehnten Bundeskanzler der Bundesrepublik gewählt. Wie erleben die Menschen im Land diese Zeit des Umbruchs? Wie denken sie jetzt über die Zukunft Deutschlands – und ihre eigene Zukunft? Das wollen wir von Ihnen wissen. Für "Anruf an alle" sammeln wir fortlaufend Ihre Meinung in Sprachnachrichten ein – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Wenn Sie sich an "Anruf an alle" beteiligen wollen, können Sie uns jederzeit eine Sprachnachricht unter www.zeit.de/anrufanalle schicken. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
5 Minuten
Zwei Minister mit Wirtschaftsbezug und ein umstrittener Staatsminister für Kultur: Ihre Sprachnachrichten zu den Unionsmitgliedern in der künftigen Bundesregierung. Nach dem Bruch der Ampel kamen Neuwahlen. Nun werden wohl Union und SPD die Regierungsverantwortung übernehmen. Wie erleben die Menschen im Land diese Zeit des Umbruchs? Wie denken sie jetzt über die Zukunft Deutschlands – und ihre eigene Zukunft? Das wollen wir von Ihnen wissen. Für "Anruf an alle" sammeln wir fortlaufend Ihre Meinung in Sprachnachrichten ein – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Wenn Sie sich an "Anruf an alle" beteiligen wollen, können Sie uns jederzeit eine Sprachnachricht unter www.zeit.de/anrufanalle schicken. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
9 Minuten
Union und SPD planen, die Pendlerpauschale zu erhöhen. Hier schildern Sie, warum Sie kritisch auf die Steuerentlastung blicken und warum Sie dennoch darauf angewiesen sind. Nach dem Bruch der Ampel kamen Neuwahlen. Nun werden wohl Union und SPD die Regierungsverantwortung übernehmen. Wie erleben die Menschen im Land diese Zeit des Umbruchs? Wie denken sie jetzt über die Zukunft Deutschlands – und ihre eigene Zukunft? Das wollen wir von Ihnen wissen. Für "Anruf an alle" sammeln wir fortlaufend Ihre Meinung in Sprachnachrichten ein – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Wenn Sie sich an "Anruf an alle" beteiligen wollen, können Sie uns jederzeit eine Sprachnachricht unter www.zeit.de/anrufanalle schicken. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
7 Minuten
CDU und SPD sind sich uneins, ob es einen politischen Mindestlohn geben soll. Hier schildern Sie uns, welche Rolle soziale Gerechtigkeit spielt und was Sie sich erhoffen. Nach dem Bruch der Ampel kamen Neuwahlen. Nun werden wohl Union und SPD die Regierungsverantwortung übernehmen. Wie erleben die Menschen im Land diese Zeit des Umbruchs? Wie denken sie jetzt über die Zukunft Deutschlands – und ihre eigene Zukunft? Das wollen wir von Ihnen wissen. Für "Anruf an alle" sammeln wir fortlaufend Ihre Meinung in Sprachnachrichten ein – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Wenn Sie sich an "Anruf an alle" beteiligen wollen, können Sie uns jederzeit eine Sprachnachricht unter www.zeit.de/anrufanalle schicken. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
8 Minuten
Ob zu Hause betreuen oder doch einen Platz im Heim organisieren - werden die Eltern zu Pflegefällen, bringt dies viele Belastungen mit sich. Hier erzählen Sie uns von Ihren Problemen. Nach dem Bruch der Ampel kamen Neuwahlen. Nun werden wohl Union und SPD die Regierungsverantwortung übernehmen. Wie erleben die Menschen im Land diese Zeit des Umbruchs? Wie denken sie jetzt über die Zukunft Deutschlands – und ihre eigene Zukunft? Das wollen wir von Ihnen wissen. Für "Anruf an alle" sammeln wir fortlaufend Ihre Meinung in Sprachnachrichten ein – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Wenn Sie sich an "Anruf an alle" beteiligen wollen, können Sie uns jederzeit eine Sprachnachricht unter www.zeit.de/anrufanalle schicken. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.
5 Minuten
Nachrichten aus, Wohlfühlserie an oder im Hobby versinken: Ihre Strategien, um dem Irrsinn der Welt zu entkommen. Nach dem Bruch der Ampel kamen Neuwahlen. Nun werden wohl Union und SPD die Regierungsverantwortung übernehmen. Wie erleben die Menschen im Land diese Zeit des Umbruchs? Wie denken sie jetzt über die Zukunft Deutschlands – und ihre eigene Zukunft? Das wollen wir von Ihnen wissen. Für "Anruf an alle" sammeln wir fortlaufend Ihre Meinung in Sprachnachrichten ein – und veröffentlichen sie in dieser Serie. Wenn Sie sich an "Anruf an alle" beteiligen wollen, können Sie uns jederzeit eine Sprachnachricht unter www.zeit.de/anrufanalle schicken. Redaktion: Janis Dietz, Tülay Karakuş, Julian Claudi, Katja Diepenbruck Gesprochen von: Poliana Baumgarten Ton: Konrad Peschmann, The Sound Shack Technische Entwicklung und Design: Rose Tremlett, Leonie Wismeth und Niklas Krüger Logo: Lea Dohle Executive Producer: Constanze Kainz, Ole Pflüger und Mark Heywinkel [ANZEIGE] Mehr hören? Dann testen Sie unser Podcast-Abo mit Zugriff auf alle Dokupodcasts und unser Podcast-Archiv. Jetzt 4 Wochen kostenlos testen. Und falls Sie uns nicht nur hören, sondern auch lesen möchten, testen Sie jetzt 4 Wochen kostenlos DIE ZEIT. Hier geht's zum Angebot.