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SH*T! WIE WEITER? Archiv

20 Episoden
39 Minuten
Janine war 16, als ihr Herz während einer Operation stillstand. Zehn Jahre später erzählt sie, wie sie sich ins Leben zurückgekämpft hat. April 2016: Bei einer Herzoperation hört das Herz von Janine auf zu schlagen. Es folgen eine Reanimation, ein Schlaganfall und eine Operation am Hirn. Statt in die Lehre zu starten, verbringt sie Monate im Spital und in der Reha. Das Leben, das sie sich ausgemalt hatte, gibt es von einem Tag auf den anderen nicht mehr. Janine erzählt, wie es war, in der Reha zu realisieren, was passiert ist, während die Freundinnen ihre Lehre begannen. Wie epileptische Anfälle dazukamen und sich daraus eine Angststörung entwickelte. Wie sie mit Angst, Panikattacken und einer depressiven Phase umgeht und warum ihr linker Arm sich bis heute nicht ganz zu ihr gehörig anfühlt. Und sie erzählt, wie sie gelernt hat, ihre neue Realität anzunehmen. Heute ist Janine dankbar für ihr Leben und glaubt, dass selbst die dunkelsten Umwege einen Sinn haben können. Eine Folge über Mut, Hoffnung und darüber, was es heisst, sich selbst nach einem Bruch neu zu finden. Falls du dich gerade in einer schwierigen Situation befindest, bitte such dir Unterstützung. Du musst das nicht alleine tragen. Für sofortige und anonyme Unterstützung: 143.ch - Die Dargebotene Hand: Darüber reden hilft. Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. Pro Juventute - Tel. 147: Unterstützung speziell für Kinder und Jugendliche. Rund um die Uhr kannst du dich via Telefon oder WhatsApp an 147 wenden. Folge uns auf Instagram: @143.ch_bern Dieser Podcast lebt davon, dass Menschen zuhören und weitersagen. Du magst ihn und möchtest, dass er weitergeht? Dann abonniere ihn auf deiner Streaming-Plattform und hinterlasse eine Bewertung. Jede einzelne hilft uns, mehr Menschen zu erreichen. Herzlichen Dank für Deinen Support! Du möchtest uns etwas sagen? Schreib uns gerne: bern@143.ch 2026 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion, Skript und Schnitt: Tobias Grimm und Melanie Häusler Schnitt: Tobias Grimm
50 Minuten
Aufgenommen haben wir diese Folge live und mit Publikum auf dem Goldenen Sofa von Tod & Sein 11 in Solothurn. Einem Begegnungsort, der für das Raum schafft, worüber wir sonst lieber schweigen. Sollen wir auch bei euch einen Live-Podcast aufnehmen? Melde dich gerne bei uns: bern@143.ch TW: In dieser Folge sprechen wir offen über Sterben, Tod und Trauer. Bitte achte gut auf dich und hör dir die Folge nur an, wenn du dich damit wohlfühlst oder gemeinsam mit einer Person, der du vertraust. Unterstützung findest du rund um die Uhr auf 143.ch oder unter der Telefonnummer 143. Doris Büchel begleitet als Autorin Menschen in ihrer letzten Lebensphase. Was sie dazu gebracht hat, sich so intensiv mit dem Sterben auseinanderzusetzen, war eine eigene Krise. Ein Moment, in dem ihr buchstäblich der Boden unter den Füssen weggezogen wurde. Sie fand sich auf dem Küchenboden wieder, kaum fähig zu atmen und mit unzähligen Fragen, auf die sie keine Antworten hatte. Seither setzt sie sich beruflich wie persönlich intensiv mit der eigenen Endlichkeit auseinander: mit dem, was war, mit dem, was ist, und mit dem, was eines Tages unwiderruflich sein wird. In ihrem Buch «Wie lange ist nie mehr? – Leben im Angesicht der Endlichkeit» schreibt sie darüber, wie die Beschäftigung mit dem Tod sie gelehrt hat, bewusster zu leben. Ein berührendes Gespräch über Abschied, Endlichkeit und die Frage: Was würde sich verändern, wenn wir dem Sterben mehr Platz in unserem Leben geben? Falls du dich gerade in einer schwierigen Situation befindest, such dir bitte Unterstützung. Du musst das nicht alleine tragen.
38 Minuten
Julie hat als kleines Kind mit dem Ballett begonnen und wurde früh in eine Welt hineingezogen, in der Leistung über alles stand. Bis zu 32 Stunden Training pro Woche, strenge Strukturen, ein Körper, der vor allem funktionieren musste. Was dabei auf der Strecke blieb, war sie selbst.
40 Minuten
Ceyhan ist Hundetrainerin und Grafikerin aus Bern, aufgewachsen zwischen Schweizer Alltag und türkischen Wurzeln. Als sie im Job gemobbt wurde, kam zum Schmerz noch etwas dazu, das fast schwerer wog: das Gefühl, damit allein zu sein. Nicht gehört zu werden. Nicht ernstgenommen. Dazu eine ADHS-Diagnose im Erwachsenenalter, und das anhaltende Gefühl, zwischen zwei Welten zu leben, ohne in einer davon ganz anzukommen. Den Weg zu sich selbst hat sie nicht durch einen grossen Wendepunkt gefunden. Sondern durch ihre Hunde. Die haben ihr beigebracht, wie Grenzen setzen wirklich geht. In dieser Folge reden wir über Mobbing, ADHS, Einsamkeit mitten unter Menschen, über Identität und darüber, was Hunde manchmal besser können als Menschen. Folge uns auf Instagram: @143.ch_bern Dieser Podcast lebt davon, dass Menschen zuhören und weitersagen. Du magst «Sh*t! Wie weiter?» – den Podcast über Lebenskrisen, Wendepunkte und die Frage «Shit, wie weiter?» – und möchtest, dass er weitergeht? Dann abonniere ihn auf deiner Streaming-Plattform und hinterlasse eine Bewertung. Jede einzelne hilft uns, mehr Menschen zu erreichen. Herzlichen Dank für deinen Support! 2026 «Shit! Wie weiter?» der Podcast von 143.ch – Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host und Schnitt: Tobias Grimm Du möchtest uns etwas sagen? Schreib uns gerne: bern@143.ch
45 Minuten
TW! In dieser Folge sprechen wir über Suizid und die direkte Zeugenschaft eines Suizids im öffentlichen Raum. Die Inhalte können belastend sein. Bitte hör dir die Folge nur an, wenn du dich damit wohlfühlst oder gemeinsam mit einer Person, der du vertraust. Erika ist alleine in Hamburg unterwegs, als in einer U-Bahn-Station das Unfassbare passiert: Ein Mann wirft sich vor den einfahrenden Zug. Direkt vor ihren Augen. Was folgt, ist Chaos. Schreie, quietschende Bremsen, Menschen, die durch den Wagen geschleudert werden. Und ein einziger klarer Gedanke: Ich muss weg. Erika erzählt, wie ihr Körper sofort in den Fluchtmodus geschaltet hat und warum sie diesem Impuls gefolgt ist. Wie sie sich danach allein durch die Stadt bewegt hat, ohne Zugang zu ihrem eigenen Körper. Und was ihr geholfen hat, langsam wieder bei sich anzukommen: ein Gespräch mit einem Fremden im Park, das Schreiben von Hand, die ruhige Stimme ihrer Schwester am Telefon. Eine Folge über das Miterlebte, über Ohnmacht und innere Stärke und darüber, was es heisst, sich selbst in einer Krise nicht zu verlieren und das zu tun, was sich dann richtig anfühlt. Falls du dich in einer akuten Krise befindest oder mit Su*zidgedanken kämpfst, zögere bitte nicht, dir Hilfe zu holen. Sie sind für dich da und unterstützen dich in dieser schwierigen Zeit. Du bist nicht allein. Hier sind einige Anlaufstellen in der Schweiz: Bern: Kriseninterventionszentrum Bern, UPD Psychiatriezentrum Zürich: Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK), Notfallzentrum Basel: Psychiatrie Basel, Notfallpsychiatrie Genf: Hôpital de Psychiatrie, Krisendienste (Teil der HUG) Lausanne: Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV), psychiatrische Notfallversorgung Für sofortige und anonyme Unterstützung: 143.ch - Die Dargebotene Hand: Darüber reden hilft. Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. Pro Juventute - Tel. 147: Unterstützung speziell für Kinder und Jugendliche. Rund um die Uhr kannst du dich via Telefon oder WhatsApp an 147 wenden. Dir gefällt unser Podcast? Dann abonniere SH*T! WIE WEITER?, damit du keine Folge verpasst, und hinterlass uns eine Bewertung. Jeder Stern hilft uns, mehr Menschen zu erreichen. Folge uns auf Instagram: @143.ch_bern. Danke für deinen Support! 2026 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Schnitt: Melanie Häusler
44 Minuten
TW! In dieser Folge sprechen wir über unerfüllten Kinderwunsch, Depressionen und Su*zidgedanken. Die Inhalte können belastend sein. Bitte hör dir die Folge nur an, wenn du dich damit wohlfühlst oder gemeinsam mit einer Person, der du vertraust. Regina nimmt uns mit in eine Zeit, in der aus Hoffnung langsam Gewissheit wurde: Der grosse Wunsch nach einem eigenen Kind wird sich vielleicht nie erfüllen. Was folgt, ist kein einzelner Schicksalsmoment, sondern eine lange Odyssee. Untersuchungen. Zahlen. Risiken. Kinderwunschklinik. Vollnarkose. Operation. Und schliesslich die Entfernung der Gebärmutter. Medizinisch gut begleitet, aber emotional im Stich gelassen. Regina erzählt von der Trauer um eine Hoffnung. Von Wut, Neid und Erschöpfung. Von gut gemeinten Ratschlägen, die schmerzen. Und von der einen Frage, die sie sich so sehr gewünscht hätte: Wie geht es dir im Moment mit dieser Situation?» Nach der Operation stürzt sie sich in die Arbeit, verliert den Boden unter den Füssen, entwickelt Depressionen. Die Situation führt sie bis zu konkreten Su*zidgedanken. Eine Folge über den Umgang mit einem unerfüllten Kinderwunsch. Über Abschied. Und darüber, wie wichtig es ist, der Trauer Raum zu geben und einfach da zu sein. Falls du dich in einer akuten Krise befindest oder mit Su*zidgedanken kämpfst, zögere bitte nicht, dir Hilfe zu holen. Es gibt Menschen, die für dich da sind und dich in dieser schwierigen Zeit unterstützen. Du bist nicht allein. **Hier sind einige Anlaufstellen in der Schweiz:** Bern: Kriseninterventionszentrum Bern, UPD Psychiatriezentrum Zürich: Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK), Notfallzentrum Basel: Psychiatrie Basel, Notfallpsychiatrie Genf: Hôpital de Psychiatrie, Krisendienste (Teil der HUG) Lausanne: Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV), psychiatrische Notfallversorgung Für sofortige und anonyme Unterstützung: [143.ch - Die Dargebotene Hand ](https://www.143.ch/) Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. [Pro Juventute - Tel. 147:](https://147.ch/) Unterstützung speziell für Kinder und Jugendliche. Rund um die Uhr kannst du dich via Telefon oder WhatsApp an 147 wenden. __________________________________ Du magst unseren Podcast SHT! WIE WEITER? und möchtest uns unterstützen? Abonniere den Podcast, damit Du keine Folge verpasst, und lass uns gerne eine Bewertung da. Wir freuen uns über jede Sternchenbewertung! Folge uns auf Instagram: [@143.ch_bern](https://www.instagram.com/143.ch_bern/) Herzlichen Dank für Deinen Support! 2026 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Schnitt: Melanie Häusler
51 Minuten
Eva lebt mit einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung. Colitis ulcerosa begleitet sie seit vielen Jahren und hat ihr Leben grundlegend verändert. Nicht alles geht mehr wie früher. Spontanität ist schwierig, Energie endlich. Eva musste lernen, ihre Kräfte einzuteilen und Grenzen zu setzen auch dann, wenn ihr Umfeld das nicht immer verstanden hat. Besonders am Anfang fühlte sie sich oft nicht ernst genommen. Schmerzen wurden relativiert, Symptome als Stress oder psychisch abgetan. Was sie sich gewünscht hätte und bis heute wünscht, sind Menschen, die einfach da sind. Die nicht reparieren wollen, sondern mit ihr aushalten. In dieser Folge spricht Eva offen darüber, was es heisst, mit einer chronischen Krankheit zu leben. Über Erschöpfung, Unsicherheit und Einsamkeit. Aber auch über Resilienz, Anpassung und die Frage, was ein gutes Leben eigentlich ausmacht, wenn der Körper nicht mehr selbstverständlich mitmacht. Ein ehrliches, ruhiges Gespräch über das Weitergehen in einem anderen Tempo. Du magst unseren Podcast SHT! WIE WEITER? und möchtest uns unterstützen? Abonniere den Podcast, damit Du keine Folge verpasst, und lass uns gerne eine Bewertung da – wir freuen uns über jede Sternchenbewertung! Folge uns auf Instagram: @143.ch_bern Herzlichen Dank für Deinen Support! **Für sofortige und anonyme Unterstützung:** [143.ch – Die Dargebotene Hand:](https://www.143.ch) – Darüber reden hilft. Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. ** 2026 143.ch – Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten.** Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Schnitt: Melanie Häusler
38 Minuten
In dieser Folge erzählt Saskia von einem der einschneidendsten Erlebnisse ihres Lebens. Vom plötzlichen Verlust ihrer Mutter und davon, wie sie Schritt für Schritt wieder ins Leben zurückgefunden hat. Vor rund zwölf Jahren verliert Saskia ihre Mutter völlig unerwartet. Kurz zuvor hatte diese die Diagnose Darmkrebs erhalten. Die Operation verlief gut, die Prognose war positiv. Umso grösser der Schock, als ihre Mutter nur wenige Wochen später plötzlich an einem Herzstillstand verstarb. Saskia befand sich damals mitten in ihrer Coiffeuse-Lehre, voller Motivation und Zukunftspläne. Der Verlust riss ihr den Boden unter den Füssen weg. Es folgten intensive Trauerphasen, depressive Episoden und der Abbruch von Kontakten zu Teilen ihres Umfelds. Eine Zeit, die von Einsamkeit, Überforderung und Schmerz geprägt war. Trotz allem hat Saskia den Glauben daran nie verloren, dass es irgendwann wieder leichter werden kann. Mit der Zeit fand sie ihren eigenen Umgang mit dem Verlust und ihrer Geschichte. Heute blickt sie reflektiert zurück und spricht offen über ihren Weg durch die Trauer. Mit dieser Folge möchte Saskia Mut machen. Sie teilt ihre Erfahrungen, um zu zeigen, dass auch nach schweren Schicksalsschlägen Hoffnung möglich ist und dass ein Weitergehen, im eigenen Tempo, erlaubt ist. Du magst unseren Podcast SHT! WIE WEITER? und möchtest uns unterstützen? Abonniere den Podcast, damit Du keine Folge verpasst, und lass uns gerne eine Bewertung da – wir freuen uns über jede Sternchenbewertung! Folge uns auf Instagram: **[@143.ch_bern ](https://www.instagram.com/143.ch_bern/)** 2025 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten.
58 Minuten
Martin Inderbitzin hatte gerade in Neurowissenschaften promoviert, als sich sein Leben 2012 nach einer Krebsdiagnose schlagartig veränderte. Die Überlebenschance lag bei fünf Prozent. Aufgeben kam für ihn nicht infrage. Statt die verbleibenden Chemotherapien zu zählen, begann er, die Tage bis zu seinem ersten Triathlon zu zählen. Heute nutzt Martin seine Erfahrung, um anderen Mut zu machen. Er hat die Non-Profit-Organisation MySurvivalStory.org gegründet, trifft Menschen, die selbst Krebs erlebt haben, erzählt ihre Geschichten weiter, hat ein Buch geschrieben und hält Keynotes. Mit seinem Wissen als Neurowissenschaftler, seinen Vorträgen und Workshops zeigt er, wie man die eigene Geschichte neu schreiben kann. Sein Blick auf das Leben ist ehrlich, klar und berührend. Im Gespräch erzählt Martin, was ihm damals Kraft gegeben hat, wie man mit Angst umgeht und warum es manchmal nur einen Gedanken braucht, um das Leben wieder in die Hand zu nehmen.
53 Minuten
Ihr Leben gleicht einer Achterbahn: Auf der einen Seite Glamour und Erfolg. Als Fernsehmoderatorin wird Nicole zur öffentlichen Person, als Autorin schreibt sie erfolgreiche Bücher, reist mit ihrem Mann zwischen München, dem Piemont, Tessin und Luxushotels. Ein aufregendes Leben. Und doch: Lebensfreude und Depression können so nah beieinander liegen. Denn hinter der glänzenden Fassade liegen jahrzehntelange Kämpfe: Magersucht, Bulimie, Depression, Alkohol und mehrere Suizidversuche. 2020, als die Sterbehilfeorganisation EXIT ihr die Zustimmung für einen begleiteten Tod erteilt, trifft Nicole eine unerwartete Entscheidung. Sie sagt Ja zum Leben. In dieser besonderen Live-Episode von «SH*T! WIE WEITER?» beim RefLab Podcastfestival in Zürich spricht Nicole offen über ihre dunkelsten Stunden und ihren Weg aus der Krise. Über Klinikaufenthalte, Tabus, das Brechen des Schweigens und darüber, was ihr heute Halt gibt: Zen-Meditation, Spaziergänge mit ihrer Dackelhündin Bella und aufrichtige Freundschaften. Eine bewegende Geschichte von Abgründen und Wendepunkten und von der Frage, was es braucht, um weiterzugehen, wenn alles verloren scheint.
41 Minuten
Güggu, wie ihn viele in Bern kennen, ist weit mehr als «nur» ein Musiker auf der Strasse. Nach einer Lehre als Maschinenzeichner und einem kurzen Abstecher in die Kindergärtner-Ausbildung entschied er sich für einen unkonventionellen Lebensweg: Musik als Berufung, Überlebensstrategie und Ausdruck seiner Sicht auf die Welt. Heute lebt er in einem Bauwagen mit viel Umschwung und seiner Hündin. Ein Ort, der Freiheit und Rückzug zugleich bietet. Im Gespräch mit Tobias Grimm erzählt er, wie es ist, als öffentlich sichtbares Stadtoriginal oft missverstanden zu werden, warum er trotz unsicherer Zeiten nie den Optimismus verliert und wie schwarzer, sarkastischer Humor ihm durch schwierige Momente geholfen hat. Seine Songs sind Geschichten vom Leben «von der Hand in den Mund», von Zweifeln, aber auch vom Vertrauen ins eigene Herz. Güggu spricht offen über das Gefühl, anders zu leben als die meisten, über Ablehnung und Missverständnisse und darüber, was für ihn wahrer Wohlstand bedeutet. Diese Folge ist ein authentischer Einblick in ein Leben abseits der Norm: ehrlich, rau, poetisch und voller Wärme. Unterstütze Güggu mit einer Spende: krachimtram.ch/a-batze-i-huet Highlight: Am 7. September sind wir beim Podcastfestival von RefLab dabei und nehmen unsere erste Live-Folge auf. Der Eintritt ist kostenlos. Mit dem Code **PODCASTLIEBE** erhältst du CHF 5 Rabatt auf das [**Festivalticket**](https://reflab-festival.ch). Wir freuen uns sehr, wenn du dabei bist – ob digital oder live vor Ort. 143.ch – Die Dargebotene Hand Darüber reden hilft! Wir hören zu. Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. Tel 147 – Pro Juventute Unterstützung speziell für Kinder und Jugendliche. Rund um die Uhr kannst du dich via Telefon oder WhatsApp an 147 wenden  Folge uns auf Instagram: @143.ch_bern Herzlichen Dank für Deinen Support! 2025 143.ch – Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Schnitt: Melanie Häusler
45 Minuten
Rafael spricht über eine Zeit, in der selbst der Gang zum Briefkasten unüberwindbar schien. Ein Jahr lang öffnete er keine Post, bis ein Zettel mit dem Wort „Verstorben?“ an seinem Briefkasten hing. Ein Wendepunkt in einer langen Krise, die ihn tief in die Isolation führte. Er erzählt von seinem Leben zwischen DJ-Pult und Depression, zwischen Radiomoderation und Rückzug, zwischen Leidenschaft und psychischer Erschöpfung. Im Gespräch mit Tobias Grimm gewährt er Einblicke in seinen Alltag mit einer bipolaren Störung Typ II und einer Autismus-Spektrum-Diagnose und spricht offen darüber, wie schwer es war, sich selbst nicht zu verlieren. Rafaels Geschichte ist mehr als eine Aufzählung von Diagnosen. Sie ist eine Erzählung über Hilfsbereitschaft, Selbstakzeptanz und neue Wege: vom ersten Schritt zum Sozialamt über den Klinikaufenthalt bis hin zur Arbeit im Plattenladen. Diese Folge macht sichtbar, was oft unsichtbar bleibt und zeigt, wie viel Kraft darin liegt, Hilfe anzunehmen, einen neuen Weg zu gehen und sich selbst anzunehmen. Wenn du dich gerade in einer schweren Krise befindest oder mit dunklen Gedanken kämpfst: Bitte hol dir Hilfe. Es gibt Menschen, die für dich da sind und dich unterstützen möchten - auch jetzt, wo alles aussichtslos erscheint. Du bist nicht allein. ️ Hier sind einige Anlaufstellen in der Schweiz: Bern: Kriseninterventionszentrum Bern, UPD Psychiatriezentrum Zürich: Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK), Notfallzentrum Basel: Psychiatrie Basel, Notfallpsychiatrie Genf: Hôpital de Psychiatrie, Krisendienste (Teil der HUG) Lausanne: Centre Hospitalier Universitaire Vaudois (CHUV), psychiatrische Notfallversorgung Psyfinder - Föderation der Schweizer Psychologinnen und Psychologen Bernische Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie - Freie Behandlungsplätze im Kanton Zürich Zürcher Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie - Freie Behandlungsplätze im Kanton Bern Verband Psychotherapeut:innen Zentralschweiz - Freie Behandlungsplätze Zentralschweiz Für sofortige und anonyme Unterstützung: 143.ch - Die Dargebotene Hand: Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. Tel 147 - Pro Juventute: Unterstützung speziell für Kinder und Jugendliche. Rund um die Uhr kannst du dich via Telefon oder WhatsApp an 147 wenden.
33 Minuten
Ein Gespräch über die Kindheit, Ausgrenzung, Magersucht – und die Kraft weiterzumachen. In dieser Folge SH*T! WIE WEITER? erzählt Chiara ihre bewegende Geschichte: Schon früh wurde sie mit Ablehnung und Mobbing konfrontiert – in der Schule, im Alltag, im Leben. Die Worte anderer wurden zu Narben auf ihrer Seele. Der Satz «Du bisch nüt wärt» hat sich eingebrannt. Es folgten eine Magersucht, Klinikaufenthalte und die Diagnose einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Doch Chiara ist mehr als ihre Diagnose. Sie ist eine Überlebende. Und heute auch eine Genesungsbegleiterin, die ihre Erfahrung mit anderen teilt. Im Gespräch mit Tobias Grimm spricht Chiara offen über ihre tiefsten Krisen, über dunkle Gedanken – aber auch darüber, was ihr geholfen hat, den Lebenswillen nicht zu verlieren. Sie erzählt von ihrem langen Weg zu mehr Selbstmitgefühl, von Lebewesen, die ihr Hoffnung gaben, und von der Bedeutung, die ihre Peer-Arbeit für sie hat. 147.ch - Pro Juventute - Tel 147 unterstützt junge Menschen, wenn sie kleine oder grosse Sorgen, Probleme oder Fragen haben. rund um die Uhr, kostenlos und vertraulich. Über Telefon, WhatsApp oder E-Mail. Meldestelle von 147.ch -  Hier hast du die Möglichkeit, eine vertrauliche und anonyme Meldung zu machen, wenn jemand an deiner Schule gemobbt oder selber davon betroffen bist.  Traversa - Das Netzwerk für Menschen mit einer psychischen Erkrankung im Kanton Luzern Pro Mente Sana - Mit verschiedenen Angeboten rund um die Psychische Gesundheit für Angehörige und Betroffene. Selbsthilfe Schweiz - Gemeinsam geht es besser Hilft Menschen, sich in Gruppen zusammenzuschliessen, um sich gegenseitig bei Problemen oder schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen. Opferhilfe Schweiz - Opferhilfe Beratungsstellen im gewünschten Kanton. 143.ch - Die Dargebotene Hand - Darüber reden hilft! Wir hören zu. Anonym und rund um die Uhr erreichst du die Dargebotene Hand unter der Telefonnummer 143. Falls es dir schwerfällt, darüber zu reden, kannst du auch chatten oder eine E-Mail schreiben. 2025 «Shit! Wie weiter?» der Podcast von 143.ch – Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Schnitt: Melanie Häusler
40 Minuten
In dieser Folge von "SH*T! WIE WEITER?" spricht Rebecca über ihren mutigen Weg aus ihrer toxischen Ehe, die von psychischer Gewalt geprägt war. Sie erinnert sich an den Tag, als sie das Frauenhaus verliess und mit einer Mischung aus Zuversicht und Hoffnung in ihr neues Leben aufbrach. Doch der Alltag als alleinerziehende Mutter stellte sie vor viele neue Herausforderungen: Zur alleinigen Verantwortung für das Kind kamen finanzielle und bürokratische Hürden und rechtliche Auseinandersetzungen. Trotzdem fand sie Zeit für sich, suchte professionelle Hilfe und begann, sich selbst wieder zu entdecken. Rebecca erzählt, wie sie sich die psychische Gewalt eingestand, um Hilfe bat und schliesslich Schritt für Schritt lernte, ihren eigenen Gefühlen und Wahrnehmungen wieder zu vertrauen. In einem offenen Gespräch teilt sie ihre Geschichte und zeigt, wie sie trotz der vielen Schwierigkeiten ihr Leben neu aufbaute – ein Leben, das heute Platz hat für Vertrauen, Stärke und Liebe. In dieser Folge geht es nicht nur um den Weg aus der Gewalt, sondern auch um die Kraft, Hilfe anzunehmen und sich selbst wieder zu finden. Rebecca erinnert uns daran, dass es keine Schwäche ist, um Unterstützung zu bitten – ganz im Gegenteil: Es ist der erste Schritt zu einem neuen, besseren Leben.
37 Minuten
Sechs Jahre lang hat Anne einen Hirntumor. Und niemand entdeckt ihn. Bis eine Diagnose alles auf den Kopf stellt. In der 5. Folge unseres Podcasts SH*T! WIE WEITER? spricht Anne Estermann über ihre bewegende und herausfordernde Reise mit einem Hirntumor, der über sechs Jahre lang nicht erkannt wurde. Trotz wiederholter Arztbesuche und dem Gefühl, nie wirklich gesund zu sein, fühlte sie sich immer wieder nicht ernst genommen. Erst als sie 36 Jahre alt war, Mutter und Ehefrau, erhielt Anne schliesslich die Diagnose, die ihr Leben komplett auf den Kopf stellte: ein Hirntumor, der ihren Hör- und Gleichgewichtsnerv beeinträchtigte und zu einer Fazialisparese (Gesichtslähmung) führte. Anne erzählt von den seelischen und körperlichen Hürden, die sie in dieser Zeit überwinden musste. Sie berichtet, wie sie sich nicht nur mit ihrer eigenen Gesundheit auseinandersetzte, sondern auch mit dem Gefühl, von der medizinischen Welt nicht gehört zu werden. Doch Anne gibt nicht auf. Mit ihrem E-Book „Das Leben ist hart, aber ich bin härter“ dokumentiert sie ihren Weg und zeigt, wie sie sich der Diagnose stellte, ihren Tumor benannte und ihn letztlich besiegte. Im Gespräch mit Tobias Grimm teilt Anne ihre Erfahrungen aus der langen Zeit der Ungewissheit und wie sie mit den Herausforderungen umging. Sie spricht darüber, welche Unterstützung ihr half, immer wieder Kraft zu schöpfen und nicht aufzugeben. Ihre Geschichte ist ein starkes Zeugnis für Resilienz, den Mut, sich nicht unterkriegen zu lassen, und die Hoffnung, auch in den dunkelsten Momenten weiterzumachen. 2025 143.ch - Die Dargebotene Hand Bern. Alle Rechte vorbehalten. Verantwortung: Melanie Häusler Host: Tobias Grimm Redaktion und Skript: Tobias Grimm und Melanie Häusler Schnitt: Melanie Häusler