Amtsgeheimnisse - Der Gemeindebund-Podcast Archiv
58 Episoden
54 Minuten
In dieser Folge des Gemeindebund-Podcasts Amtsgeheimnisse spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit Günther Ofner, Vorstand der Flughafen Wien AG, über den Flughafen als hochkomplexe Infrastruktur mit großer regionaler Verantwortung. Im Zentrum des Gesprächs steht dabei die Digitalisierung: Mit jährlich rund 32 Millionen Passagieren funktioniert der Flughafen längst als durchdigitalisierte Organisation – von biometrischen Verfahren über Self-Check-in bis zu modernsten Sicherheitskontrollen. Auch Bauprojekte werden mithilfe digitaler Zwillinge (Building Information Modeling) geplant und betrieben. Das trägt maßgeblich zur Effizienz bei: „In den vergangenen zwölf Jahren konnte der Energieverbrauch um 40 Prozent gesenkt werden“, sagt Flughafen-Vorstand Günther Ofner im Podcast mit Johannes Pressl. Ein weiteres Thema im Gespräch ist die Versorgungssicherheit. „Der Flughafen setzt auf doppelte Netzanbindung, Notstromsysteme, 46 Hektar Photovoltaik und prüft den Einsatz großer Batteriespeicher“, erklärt Günther Ofner. Gleichzeitig spielen Umwelt- und Lärmschutz eine zentrale Rolle – unterstützt durch neue Anflugverfahren und ein umfassendes Lärmschutzprogramm.
Seit 20 Jahren sorgt das Dialogforum Flughafen Wien für den strukturierten Austausch zwischen Flughafen, Gemeinden und weiteren Beteiligten. Für Ofner ist klar: Große Infrastrukturprojekte funktionieren nur mit Transparenz, rechtlicher Klarheit und kontinuierlichem Dialog.
Sein Rat an Gemeinden bei Großprojekten: „Frühzeitig das Gespräch suchen, Herausforderungen offen benennen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“
Österreichischer Gemeindebund
Seit 20 Jahren sorgt das Dialogforum Flughafen Wien für den strukturierten Austausch zwischen Flughafen, Gemeinden und weiteren Beteiligten. Für Ofner ist klar: Große Infrastrukturprojekte funktionieren nur mit Transparenz, rechtlicher Klarheit und kontinuierlichem Dialog.
Sein Rat an Gemeinden bei Großprojekten: „Frühzeitig das Gespräch suchen, Herausforderungen offen benennen und gemeinsam Lösungen entwickeln.“
Österreichischer Gemeindebund
26 Minuten
In dieser Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit Bürgermeister Thomas Rauninger über die tiefgreifende Transformation der Bergstadt Eisenerz. Vom einstigen Hoch mit über 12.000 Einwohnern in der Nachkriegszeit ist Eisenerz heute auf rund 3.300 Einwohner geschrumpft. Der Strukturwandel im Bergbau – insbesondere seit den 1980er-Jahren – führte zu massivem Arbeitsplatzverlust und Abwanderung. Heute sind rund 40 % der Bevölkerung über 65 Jahre alt.
Gleichzeitig stehen rund 700 Wohnungen leer. Paradox: Während Wohnraum vorhanden ist, fehlt es an zeitgemäß adaptierten Wohnungen – und an Fachkräften. Eisenerz reagiert mit klarer
Strategie: Mit der Plattform „Redesign Eisenerz digital“ verfolgt die Stadt einen Smart-Village-Ansatz. Leerstände werden sichtbar gemacht, Eigentümer aktiviert, Förderungen transparent dargestellt. Der 21-monatige Beteiligungsprozess zeigt: Aktivierung braucht Dialog mit allen Beteiligten.
Ergänzend setzt die Stadt auf Ortskernbelebungsprämien, langfristige Leitbildprozesse und Kooperation mit Leitbetrieben. Ein Zukunftsanker ist das „Zentrum am Berg“, ein internationales Tunnelforschungs- und Trainingszentrum am steirischen Erzberg. Die Botschaft der Folge: Leerstandsbelebung braucht Ausdauer, klare Ziele und viele kleine, konsequente Schritte.
Österreichischer Gemeindebund
Gleichzeitig stehen rund 700 Wohnungen leer. Paradox: Während Wohnraum vorhanden ist, fehlt es an zeitgemäß adaptierten Wohnungen – und an Fachkräften. Eisenerz reagiert mit klarer
Strategie: Mit der Plattform „Redesign Eisenerz digital“ verfolgt die Stadt einen Smart-Village-Ansatz. Leerstände werden sichtbar gemacht, Eigentümer aktiviert, Förderungen transparent dargestellt. Der 21-monatige Beteiligungsprozess zeigt: Aktivierung braucht Dialog mit allen Beteiligten.
Ergänzend setzt die Stadt auf Ortskernbelebungsprämien, langfristige Leitbildprozesse und Kooperation mit Leitbetrieben. Ein Zukunftsanker ist das „Zentrum am Berg“, ein internationales Tunnelforschungs- und Trainingszentrum am steirischen Erzberg. Die Botschaft der Folge: Leerstandsbelebung braucht Ausdauer, klare Ziele und viele kleine, konsequente Schritte.
Österreichischer Gemeindebund
50 Minuten
In dieser Folge des Gemeindebund-Podcasts Amtsgeheimnisse spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit dem Chefredakteur des Kurier Martin Gebhart über die aktuelle Medienlandschaft in Österreich und darüber, wie Bürgermeister:innen effektiv mit Medien kommunizieren können. Im Gespräch wird zudem die Transformation von Print zu Online, die Bedeutung von Social Media, Newsletter und Gemeindezeitungen diskutiert. Der Kurier-Journalist stellt dabei Gespräch mit Johannes Pressl klar: „Medien befinden sich heute in einer umfassenden Transformation. Print verliert an Bedeutung, online ist unverzichtbar geworden.“
Für die Produktion einer Zeitung und Medieninhalten auf Plattformen brauche es ein eingespieltes Team, das sich gut kennt und das von 5.30 Uhr bis 23 Uhr im Einsatz ist.
Die Herausforderung von Medien heute sei es - laut Gebhart und aus Sicht des Kurier – „Print möglich stabil zu halten und das Online-Wachstum zu forcieren.“ Die meist geklickten Inhalte online seien übrigens Berichte über die Royals und leichte Unterhaltung, verrät der Experte.
Und wie sieht die Zukunft der Medien aus? „Print wird weniger und teurer, aber nicht verschwinden“, sagt Martin Gebhart. Und er rechnet damit, dass Medienhäuser künftig nicht mehr jeden Tag eine Tageszeitung produzieren werden.
Martin Gebhart gibt im Gespräch mit Johannes Pressl aber auch praxisnahe Tipps für offene und authentische Kommunikation für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister: „Authentizität ist das oberste Gebot. Es braucht mehr ehrliche, klare und einfache Kommunikation.“
Inhalte der Folge:
• Wie funktionieren eigentlich Medien?
• Tagesablauf in der Redaktion: Wie Inhalte entstehen, von 5:30 Uhr bis 23:00 Uhr
• Online vs. Print: Leser:innen, Klickzahlen und Abos
• Empfehlungen für Bürgermeister:innen:
o Nutzung aller Medienkanäle (Newsletter, WhatsApp, Social Media)
o Offene Kommunikation auch zu unangenehmen Themen
o Stärkung der Gemeindeidentifikation durch klassische Gemeindezeitungen
• Zukunft des Journalismus: Print wird teurer, Online wichtiger, Bezahlmodelle im Fokus
• Für Bürgermeister:innen gilt: authentisch, offen, proaktiv und auf allen Kanälen präsent sein
Österreichischer Gemeindebund
Für die Produktion einer Zeitung und Medieninhalten auf Plattformen brauche es ein eingespieltes Team, das sich gut kennt und das von 5.30 Uhr bis 23 Uhr im Einsatz ist.
Die Herausforderung von Medien heute sei es - laut Gebhart und aus Sicht des Kurier – „Print möglich stabil zu halten und das Online-Wachstum zu forcieren.“ Die meist geklickten Inhalte online seien übrigens Berichte über die Royals und leichte Unterhaltung, verrät der Experte.
Und wie sieht die Zukunft der Medien aus? „Print wird weniger und teurer, aber nicht verschwinden“, sagt Martin Gebhart. Und er rechnet damit, dass Medienhäuser künftig nicht mehr jeden Tag eine Tageszeitung produzieren werden.
Martin Gebhart gibt im Gespräch mit Johannes Pressl aber auch praxisnahe Tipps für offene und authentische Kommunikation für Bürgermeisterinnen und Bürgermeister: „Authentizität ist das oberste Gebot. Es braucht mehr ehrliche, klare und einfache Kommunikation.“
Inhalte der Folge:
• Wie funktionieren eigentlich Medien?
• Tagesablauf in der Redaktion: Wie Inhalte entstehen, von 5:30 Uhr bis 23:00 Uhr
• Online vs. Print: Leser:innen, Klickzahlen und Abos
• Empfehlungen für Bürgermeister:innen:
o Nutzung aller Medienkanäle (Newsletter, WhatsApp, Social Media)
o Offene Kommunikation auch zu unangenehmen Themen
o Stärkung der Gemeindeidentifikation durch klassische Gemeindezeitungen
• Zukunft des Journalismus: Print wird teurer, Online wichtiger, Bezahlmodelle im Fokus
• Für Bürgermeister:innen gilt: authentisch, offen, proaktiv und auf allen Kanälen präsent sein
Österreichischer Gemeindebund
22 Minuten
In dieser Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ – dem Gemeindebund-Podcast – spricht Bürgermeisterin Elisabeth Lobnik darüber, was eine zweisprachige Gemeinde ausmacht. Im Gespräch mit Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl erzählt die Bürgermeisterin von ihrer eigenen zweisprachigen Biografie, dem Wandel im Stellenwert der slowenischen Sprache, von Bildung, Verwaltung und dem Zusammenleben der Volksgruppen in einer Gemeinde.
Thema des Gesprächs sind aber auch alte Wunden, aktuelle Konflikte und politische Spannungsfelder. Anlässe wie Hass gegen zweisprachige Ortstafeln, der Polizeieinsatz am Peršmanhof im Juli 2025, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Slowenien und die Bewältigung von Naturkatastrophen zeigen, wie sehr Geschichte, Identität und Verwaltung hier miteinander verflochten sind.
Eine Podcast-Folge über Sprache als Überlebenskampf, über Kooperation über Grenzen hinweg – und darüber, warum Zweisprachigkeit mehr ist als nur ein Vermerk auf der Ortstafel.
Österreichischer Gemeindebund
Thema des Gesprächs sind aber auch alte Wunden, aktuelle Konflikte und politische Spannungsfelder. Anlässe wie Hass gegen zweisprachige Ortstafeln, der Polizeieinsatz am Peršmanhof im Juli 2025, die grenzüberschreitende Zusammenarbeit mit Slowenien und die Bewältigung von Naturkatastrophen zeigen, wie sehr Geschichte, Identität und Verwaltung hier miteinander verflochten sind.
Eine Podcast-Folge über Sprache als Überlebenskampf, über Kooperation über Grenzen hinweg – und darüber, warum Zweisprachigkeit mehr ist als nur ein Vermerk auf der Ortstafel.
Österreichischer Gemeindebund
1 Stunde 1 Minute
Seit 2021 vertritt Vasyl Khymynets die Ukraine in Österreich. In diesem Podcast spricht er mit Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl über seinen persönlichen Weg in die Diplomatie, die engen wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zwischen Österreich und der Ukraine sowie die tiefgreifenden Veränderungen seit dem russischen Angriffskrieg.
Khymynets erläutert die Entwicklung der Ukraine seit der Unabhängigkeit 1991 und betont die völkerrechtliche Anerkennung der ukrainischen Grenzen – auch durch das Referendum auf der Krim und im Donbas. Der heutige Krieg sei kein Stellvertreterkrieg, sondern ein Angriff auf die Freiheit der Ukraine und auf das Völkerrecht insgesamt.
Er widerspricht klar den russischen Rechtfertigungen des Krieges: Sprachliche oder ethnische Zugehörigkeit spiele für die Menschen in der Ukraine keine Rolle – sie verteidigen ihre Heimat. Frieden sei nur dann möglich, wenn er gerecht und nachhaltig ist und der Aggressor nicht belohnt wird.
Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf dem Wiederaufbau. „Die Gemeinden spielen dabei eine zentrale Rolle“, sagt Botschafter Khymynets. Angefangen von der Infrastruktur über Wohnbau, Schulen und Gesundheitsversorgung bis hin zu sozialer und psychologischer Unterstützung. Khymynets dankt in dem Zusammenhang auch den österreichischen Gemeinden für ihre Solidarität und betont die Bedeutung von Partnerschaften auf kommunaler Ebene.
Österreichischer Gemeindebund
Khymynets erläutert die Entwicklung der Ukraine seit der Unabhängigkeit 1991 und betont die völkerrechtliche Anerkennung der ukrainischen Grenzen – auch durch das Referendum auf der Krim und im Donbas. Der heutige Krieg sei kein Stellvertreterkrieg, sondern ein Angriff auf die Freiheit der Ukraine und auf das Völkerrecht insgesamt.
Er widerspricht klar den russischen Rechtfertigungen des Krieges: Sprachliche oder ethnische Zugehörigkeit spiele für die Menschen in der Ukraine keine Rolle – sie verteidigen ihre Heimat. Frieden sei nur dann möglich, wenn er gerecht und nachhaltig ist und der Aggressor nicht belohnt wird.
Ein Schwerpunkt des Gesprächs liegt auf dem Wiederaufbau. „Die Gemeinden spielen dabei eine zentrale Rolle“, sagt Botschafter Khymynets. Angefangen von der Infrastruktur über Wohnbau, Schulen und Gesundheitsversorgung bis hin zu sozialer und psychologischer Unterstützung. Khymynets dankt in dem Zusammenhang auch den österreichischen Gemeinden für ihre Solidarität und betont die Bedeutung von Partnerschaften auf kommunaler Ebene.
Österreichischer Gemeindebund
22 Minuten
In der neuen Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit Bürgermeister Patrick Geir aus Matrei am Brenner über die freiwillige Fusionierung dreier Gemeinden. Vor vier Jahren, am 1. Jänner 2022, wurde aus den drei Gemeinden Matrei, Mühlbachl und Pfons die neue Gemeinde Matrei am Brenner. Im Gespräch beleuchten wir die Hintergründe dieses Schritts, die finanziellen Vorteile der Zusammenlegung, und sehen uns an, wie sich die Gemeinde seitdem entwickelt hat.
Während die Bevölkerung 1974 eine Fusion noch klar ablehnte, stimmte sie 2020 deutlich dafür. Anders als bei einer Verwaltungskooperation oder einem Gemeindedienstleistungsverband (siehe Episode #30) geben Gemeinden bei einer Fusion ihre Selbstständigkeit vollständig auf und formieren sich zu einer neuen Einheit – mit neuem Gemeinderat, neuen Abteilungen und einem neuen Gemeindeamt. Nicht in jedem Fall ist das sinnvoll. Anders bei Matrei:
Die drei Gemeinden Gemeinden Matrei, Mühlbachl und Pfons sind seit jeher eng miteinander verbunden. Zunächst wurde eine Verwaltungskooperation geprüft, doch schlussendlich entschied man sich für eine Fusion, erzählt der Bürgermeister. Diese erfolgte schrittweise und wurde systematisch vorbereitet. Hilfreich war, dass Verwaltung und Bauhöfe schon in der Vergangenheit miteinander zusammengearbeitet hatten. „Dafür war einiges an Vor- und Nacharbeit notwendig“, betont Patrick Geir. Der Aufwand habe sich jedoch gelohnt: Die neue Gemeinde profitiert heute von spürbaren finanziellen Vorteilen und erhielt zudem rund 1 Million Euro an ‚Hochzeitsgeld‘ vom Land Tirol zur Unterstützung der Fusionierung.
Und die Bürgerinnen und Bürger? Die sollen von der Fusionierung so wenig wie möglich spüren. Für sie hat sich wenig verändert, denn die meisten Vereine wurden und werden auch weiterhin gemeindeübergreifend betrieben, wie der Ortschef erzählt. In persönlichen Gesprächen zeigt sich, dass das Identitätsgefühl der Menschen ohnehin stärker an ihre Ortsteile und Siedlungen gebunden ist als an die ehemalige Gemeindegrenze. „Das war schon vor der Fusion so und das bleibt auch so“, sagt Bürgermeister Geir.
Aber warum entschied man sich für den Namen Matrei? Und wie reagierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Fusion? Diese und weitere Fragen beantworten wir in der aktuellen Episode. Erfahren Sie, was Matrei am Brenner heute ausmacht, welche Vorteile die Fusion brachte und wie der Weg zur neuen Gemeinde verlief – in der neuen Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ mit Bürgermeister Patrick Geir.
Österreichischer Gemeindebund
Während die Bevölkerung 1974 eine Fusion noch klar ablehnte, stimmte sie 2020 deutlich dafür. Anders als bei einer Verwaltungskooperation oder einem Gemeindedienstleistungsverband (siehe Episode #30) geben Gemeinden bei einer Fusion ihre Selbstständigkeit vollständig auf und formieren sich zu einer neuen Einheit – mit neuem Gemeinderat, neuen Abteilungen und einem neuen Gemeindeamt. Nicht in jedem Fall ist das sinnvoll. Anders bei Matrei:
Die drei Gemeinden Gemeinden Matrei, Mühlbachl und Pfons sind seit jeher eng miteinander verbunden. Zunächst wurde eine Verwaltungskooperation geprüft, doch schlussendlich entschied man sich für eine Fusion, erzählt der Bürgermeister. Diese erfolgte schrittweise und wurde systematisch vorbereitet. Hilfreich war, dass Verwaltung und Bauhöfe schon in der Vergangenheit miteinander zusammengearbeitet hatten. „Dafür war einiges an Vor- und Nacharbeit notwendig“, betont Patrick Geir. Der Aufwand habe sich jedoch gelohnt: Die neue Gemeinde profitiert heute von spürbaren finanziellen Vorteilen und erhielt zudem rund 1 Million Euro an ‚Hochzeitsgeld‘ vom Land Tirol zur Unterstützung der Fusionierung.
Und die Bürgerinnen und Bürger? Die sollen von der Fusionierung so wenig wie möglich spüren. Für sie hat sich wenig verändert, denn die meisten Vereine wurden und werden auch weiterhin gemeindeübergreifend betrieben, wie der Ortschef erzählt. In persönlichen Gesprächen zeigt sich, dass das Identitätsgefühl der Menschen ohnehin stärker an ihre Ortsteile und Siedlungen gebunden ist als an die ehemalige Gemeindegrenze. „Das war schon vor der Fusion so und das bleibt auch so“, sagt Bürgermeister Geir.
Aber warum entschied man sich für den Namen Matrei? Und wie reagierten die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die Fusion? Diese und weitere Fragen beantworten wir in der aktuellen Episode. Erfahren Sie, was Matrei am Brenner heute ausmacht, welche Vorteile die Fusion brachte und wie der Weg zur neuen Gemeinde verlief – in der neuen Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ mit Bürgermeister Patrick Geir.
Österreichischer Gemeindebund
58 Minuten
Bettina Knötzl von Transparency International Österreich, gibt in dieser Folge der „Amtsgeheimnisse“ einen Einblick in die Arbeit ihrer Organisation, über Korruptionsprävention bei Politikern, das neue Informationsfreiheitsgesetz und warum ein gläserner Staat wichtiger ist als je zuvor. Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl diskutiert mit seinem aktuellen Gast über Postenschacher, Freunderlwirtschaft, Transparenz in Gemeinden und die Frage, ob Offenheit mehr kostet, als sie nützt. Für Bettina Knötzl ist dabei zentral: „Die besten Köpfe zuerst – nicht die besten Kontakte.“
Darüber hinaus sprechen die beiden darüber, wie Entscheidungen, Aufträge und öffentliche Gelder zugänglich gemacht werden können und warum dies entscheidend ist, um Vertrauen in die Demokratie zu stärken.
Dabei geht es nicht nur um die Risiken, sondern auch die Chancen durch transparente Entscheidungen: Weniger Skandale, mehr Vertrauen in Bürgermeister:innen und Verwaltung sowie bessere Nutzung öffentlicher Gelder. Bettina Knötzl betont: „Wenn man sich anständig verhält, hat man nichts zu befürchten.“
Österreichischer Gemeindebund
Darüber hinaus sprechen die beiden darüber, wie Entscheidungen, Aufträge und öffentliche Gelder zugänglich gemacht werden können und warum dies entscheidend ist, um Vertrauen in die Demokratie zu stärken.
Dabei geht es nicht nur um die Risiken, sondern auch die Chancen durch transparente Entscheidungen: Weniger Skandale, mehr Vertrauen in Bürgermeister:innen und Verwaltung sowie bessere Nutzung öffentlicher Gelder. Bettina Knötzl betont: „Wenn man sich anständig verhält, hat man nichts zu befürchten.“
Österreichischer Gemeindebund
22 Minuten
In der neuen Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit Wolfgang Lindorfer, dem langjährigen – mittlerweile pensionierten - Geschäftsführer des Gemeinde-Dienstleistungsverbands Amstetten (GDA). Der Verband zählt 38 Mitgliedsgemeinden und rund 30 Mitarbeiter:innen – und übernimmt Aufgaben, die einzelne Gemeinden personell oder fachlich kaum noch stemmen können. Das Ergebnis: enorme Effizienzgewinne, einheitliche Verfahren und Ersparnisse von bis zu Hunderttausenden Euro. Neben Effizienzsteigerungen bringt die Verbandslösung vor allem auch Rechtssicherheit und Fairness gegenüber den Bürger:innen.
Wolfgang Lindorfer ist Amtsleiter – allerdings nicht in einer einzigen Gemeinde, sondern de facto in 38 Gemeinden gleichzeitig. Als Geschäftsführer des GDA koordiniert er Dienstleistungen, die Gemeinden entlasten, Prozesse vereinheitlichen und moderne Verwaltung ermöglichen. Er erzählt, warum sich Gemeinden für den Verband entscheiden: „In erster Linie passiert das im Zuge von Pensionierungen oder Personalwechseln innerhalb der Gemeinden. Andere entscheiden sich aus strategischen Gründen für den Verband.“ Die Abwicklung der Abfallwirtschaft ist zum Beispiel für einzelne Gemeinden nicht machbar. Auch in anderen Bereichen, wie etwa der Kanalflächenberechnung, brauche es manchmal fachspezifisches Know-how, das sich einzelne Gemeinden nicht leisten könnten.
Neben Abgabenerhebung können Mitgliedsgemeinden auch ganz spezifische Leistungen in Anspruch nehmen, wie beispielsweise die Abwicklung von Kindergartentransport. In Zukunft will man auch vermehrt auf Digitalisierungsdienstleistungen setzen. Auch hier können sich Gemeinden viel Geld sparen. Lindorfer wagt auch einen Blick in die Zukunft: Viele Abläufe der Gemeindeverwaltung werden künftig automatisiert sein. Gleichzeitig gewinnen klassische Gemeindestrukturen wieder an Bedeutung – persönliche Begegnung, Vereine, Unterstützung vor Ort. Gemeinden, so Lindorfer, sollten sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können, während Verbände professionelle Hintergrundprozesse übernehmen.
„Ich glaube daran, dass es eine Renaissance der Gemeinden geben wird. Wenn die Leute genug von den sozialen Medien haben und wieder persönliche Begegnungen suchen – dann werden sie froh sein, dass es die Strukturen vor Ort noch gibt“, so Wolfgang Lindorfer.
Das und mehr hören Sie in der neuen Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ mit GDA-Geschäftsführer Wolfgang Lindorfer.
Anmerkung: Wolfgang Lindorfer ist mittlerweile im Ruhestand, seine Nachfolgerin als Geschäftsführerin des GDA ist Eva Zirkler.
Österreichischer Gemeindebund
Wolfgang Lindorfer ist Amtsleiter – allerdings nicht in einer einzigen Gemeinde, sondern de facto in 38 Gemeinden gleichzeitig. Als Geschäftsführer des GDA koordiniert er Dienstleistungen, die Gemeinden entlasten, Prozesse vereinheitlichen und moderne Verwaltung ermöglichen. Er erzählt, warum sich Gemeinden für den Verband entscheiden: „In erster Linie passiert das im Zuge von Pensionierungen oder Personalwechseln innerhalb der Gemeinden. Andere entscheiden sich aus strategischen Gründen für den Verband.“ Die Abwicklung der Abfallwirtschaft ist zum Beispiel für einzelne Gemeinden nicht machbar. Auch in anderen Bereichen, wie etwa der Kanalflächenberechnung, brauche es manchmal fachspezifisches Know-how, das sich einzelne Gemeinden nicht leisten könnten.
Neben Abgabenerhebung können Mitgliedsgemeinden auch ganz spezifische Leistungen in Anspruch nehmen, wie beispielsweise die Abwicklung von Kindergartentransport. In Zukunft will man auch vermehrt auf Digitalisierungsdienstleistungen setzen. Auch hier können sich Gemeinden viel Geld sparen. Lindorfer wagt auch einen Blick in die Zukunft: Viele Abläufe der Gemeindeverwaltung werden künftig automatisiert sein. Gleichzeitig gewinnen klassische Gemeindestrukturen wieder an Bedeutung – persönliche Begegnung, Vereine, Unterstützung vor Ort. Gemeinden, so Lindorfer, sollten sich auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können, während Verbände professionelle Hintergrundprozesse übernehmen.
„Ich glaube daran, dass es eine Renaissance der Gemeinden geben wird. Wenn die Leute genug von den sozialen Medien haben und wieder persönliche Begegnungen suchen – dann werden sie froh sein, dass es die Strukturen vor Ort noch gibt“, so Wolfgang Lindorfer.
Das und mehr hören Sie in der neuen Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ mit GDA-Geschäftsführer Wolfgang Lindorfer.
Anmerkung: Wolfgang Lindorfer ist mittlerweile im Ruhestand, seine Nachfolgerin als Geschäftsführerin des GDA ist Eva Zirkler.
Österreichischer Gemeindebund
48 Minuten
Feuerwehrpräsident Robert Mayer gibt in dieser Episode einen tiefen Einblick in die Welt der österreichischen Feuerwehren. Er erzählt, wie er 1989 durch einen Zufall zur Feuerwehr kam, warum Kameradschaft und Gemeinschaft seine stärksten Antriebe sind und weshalb die eigene Heimatfeuerwehr für ihn bis heute eine wichtige Rolle spielt.
Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl spricht mit seinem aktuellen Gast über die Aufgaben der „Universalwehr“ von heute – von technischen Einsätzen über Katastrophenschutz bis zu modernen Herausforderungen wie PV-Anlagen und Drohnen-Einsatz. Außerdem erklärt Mayer die finanzielle Struktur der Feuerwehren, die Zusammenarbeit mit Gemeinden, die Bedeutung der Jugendarbeit und die Notwendigkeit einer stärkeren gemeinsamen Stimme in Europa. Eine Episode voller Praxis, Erfahrung und visionärer Gedanken für die Zukunft des Feuerwehrwesens.
Österreichischer Gemeindebund
Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl spricht mit seinem aktuellen Gast über die Aufgaben der „Universalwehr“ von heute – von technischen Einsätzen über Katastrophenschutz bis zu modernen Herausforderungen wie PV-Anlagen und Drohnen-Einsatz. Außerdem erklärt Mayer die finanzielle Struktur der Feuerwehren, die Zusammenarbeit mit Gemeinden, die Bedeutung der Jugendarbeit und die Notwendigkeit einer stärkeren gemeinsamen Stimme in Europa. Eine Episode voller Praxis, Erfahrung und visionärer Gedanken für die Zukunft des Feuerwehrwesens.
Österreichischer Gemeindebund
18 Minuten
Eine österreichische Gemeinde mit zwei Postleitzahlen, wirtschaftlichem Sonderstatus, doppelt so vielen deutschen als österreichischen Staatsbürgern und ringsum von deutschem Gebiet umgeben – wie kann das sein? Ganz einfach: Die Tiroler Gemeinde Jungholz ist eine funktionelle Exklave. Sie ist nur an einem Punkt auf 1.636 Metern Seehöhe am Gipfel eines Bergs mit Österreich verbunden und liegt geografisch im deutschen Allgäu. Dadurch ist sie auch ausschließlich von Deutschland zugänglich. Wie ist es, eine solche Gemeinde zu leiten? Bürgermeisterin Karina Konrad erzählt in dieser Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ von den Eigenheiten und der Herausforderungen eines „Stücks Tirol im Allgäu“.
Jungholz ist wirtschaftlich und auch sonst stark an Deutschland angebunden, doch gleichzeitig gelten österreichische Gesetze. Das führt zu allerhand Hürden, etwa bei der Auftragsvergabe an deutsche Unternehmen, bei den Stromnetzen und bei der Kommunalsteuer. Die Glasfaseranbindung an Österreich verlangt etwa ein Kilometer-langes Zuleitungsnetz und in der Kommunalpolitik ist es nicht immer einfach, Ämter zu besetzen, zumal dafür eine österreichische Staatsbürgerschaft erforderlich ist. „Wenn neue Gesetze erlassen werden, sind wir sehr hellhörig, ob es für uns auch Ausnahmeregelungen gibt“, so Karina Konrad. „Unsere Kinder gehen in Deutschland in die Schule und auch die ärztliche Versorgung befindet sich mehrheitlich im Allgäu“, erzählt die Bürgermeisterin. Daraus resultiert auch, dass Jungholz als wohl einzige Gemeinde Tirols nicht Teil eines Krankenhausverbands ist. Statistisch gesehen ist Jungholz auch die Gemeinde mit dem geringsten Durchschnittseinkommen Österreichs – doch der Schein trügt: „Wir sind nicht so arm, wie es in der Statistik aussieht“, lacht Karina Konrad. Immerhin arbeiten die meisten Jungholzerinnen und Jungholzer im deutschen Ausland.
Über das und mehr spricht die Jungholzer Bürgermeisterin in der aktuellen Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“.
Österreichischer Gemeindebund
Jungholz ist wirtschaftlich und auch sonst stark an Deutschland angebunden, doch gleichzeitig gelten österreichische Gesetze. Das führt zu allerhand Hürden, etwa bei der Auftragsvergabe an deutsche Unternehmen, bei den Stromnetzen und bei der Kommunalsteuer. Die Glasfaseranbindung an Österreich verlangt etwa ein Kilometer-langes Zuleitungsnetz und in der Kommunalpolitik ist es nicht immer einfach, Ämter zu besetzen, zumal dafür eine österreichische Staatsbürgerschaft erforderlich ist. „Wenn neue Gesetze erlassen werden, sind wir sehr hellhörig, ob es für uns auch Ausnahmeregelungen gibt“, so Karina Konrad. „Unsere Kinder gehen in Deutschland in die Schule und auch die ärztliche Versorgung befindet sich mehrheitlich im Allgäu“, erzählt die Bürgermeisterin. Daraus resultiert auch, dass Jungholz als wohl einzige Gemeinde Tirols nicht Teil eines Krankenhausverbands ist. Statistisch gesehen ist Jungholz auch die Gemeinde mit dem geringsten Durchschnittseinkommen Österreichs – doch der Schein trügt: „Wir sind nicht so arm, wie es in der Statistik aussieht“, lacht Karina Konrad. Immerhin arbeiten die meisten Jungholzerinnen und Jungholzer im deutschen Ausland.
Über das und mehr spricht die Jungholzer Bürgermeisterin in der aktuellen Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“.
Österreichischer Gemeindebund
44 Minuten
In dieser Folge von „Amtsgeheimnisse“ gewährt Amtsleiter Reinhard Haider, der neue Vorsitzende des FLGÖ (Fachverband der leitenden Gemeindebediensteten Österreichs), einen Blick in den Maschinenraum der Gemeinden.
Seit fast drei Jahrzehnten leitet Haider das Gemeindeamt von Kremsmünster in Oberösterreich – und seit 1. Oktober steht er nun an der Spitze aller Amtsleiter Österreichs. Mit Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl spricht er über seine Rolle als interner Manager, über die immer enger werdende Zusammenarbeit mit Bürgermeistern und über die Verantwortung, Verwaltung menschlich und bürgernah zu gestalten.
„Als oberste Beamte in der Verwaltung sind wir für das interne Management, die Abläufe, das Personal und die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister zuständig. Wir sind sozusagen die Stabilitätsanker im Rathaus“, sagt Haider. In seiner neuen Funktion möchte er Austausch und Weiterbildung stärken – als eine Art „Selbsthilfegruppe der Amtsleiter“ für ganz Österreich. Themen wie Digitalisierung, Konfliktmanagement und wachsender Bürgerservice-Druck stehen dabei im Mittelpunkt.
Er erzählt, warum Amtsleiter heute mehr Strategen als Verwalter, mehr Möglichmacher als Bedenkenträger sein müssen – und weshalb Erreichbarkeit und Vertrauen die Währung des kommunalen Alltags sind.
Österreichischer Gemeindebund
Seit fast drei Jahrzehnten leitet Haider das Gemeindeamt von Kremsmünster in Oberösterreich – und seit 1. Oktober steht er nun an der Spitze aller Amtsleiter Österreichs. Mit Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl spricht er über seine Rolle als interner Manager, über die immer enger werdende Zusammenarbeit mit Bürgermeistern und über die Verantwortung, Verwaltung menschlich und bürgernah zu gestalten.
„Als oberste Beamte in der Verwaltung sind wir für das interne Management, die Abläufe, das Personal und die Zusammenarbeit mit dem Bürgermeister zuständig. Wir sind sozusagen die Stabilitätsanker im Rathaus“, sagt Haider. In seiner neuen Funktion möchte er Austausch und Weiterbildung stärken – als eine Art „Selbsthilfegruppe der Amtsleiter“ für ganz Österreich. Themen wie Digitalisierung, Konfliktmanagement und wachsender Bürgerservice-Druck stehen dabei im Mittelpunkt.
Er erzählt, warum Amtsleiter heute mehr Strategen als Verwalter, mehr Möglichmacher als Bedenkenträger sein müssen – und weshalb Erreichbarkeit und Vertrauen die Währung des kommunalen Alltags sind.
Österreichischer Gemeindebund
21 Minuten
Kann man mit Windrädern seine Gemeinde nachhaltig sanieren? Diese Frage stellt Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl dem Bürgermeister von Höflein Otto Auer in der neuen Folge des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse vor Ort“. „Wir nehmen alleine 500.000 bis 600.000 Euro pro Jahr nur durch die Windräder ein“, sagt Otto Auer. Damit könne man schon einiges für die Bürgerinnen und Bürger in der Gemeinde schaffen. Das war aber nicht immer so: Denn Höflein mit seinen 1.200 Einwohnern war lange Zeit eine Sanierungsgemeinde und mit 600 Unterschriften eher gegen Windkraft eingestellt. „Wir haben den Bürgerinnen und Bürgern in zwei Informationsveranstaltungen genau erklärt, welchen Vorteil sie von den Windrädern haben – sowohl persönlich, aber auch als Gemeinde. Und dann haben wir das Go für den Windpark bekommen“, sagt Auer. Heute gibt es in der Gemeinde 31 Windräder, im Endausbau sollen es 35 sein. Und schon jetzt ist es eine Win-Win-Situation: Wir erzeugen Strom für ca. 60.000 Haushalte und haben in Höflein 450 Haushalte. Eine Familie in der Gemeinde bekommt ca. 720 Euro Energieunterstützung pro Jahr von der Gemeinde - nur aufgrund unserer erfolgreichen Windkraft“, sagt der Bürgermeister stolz.
Zusätzlich zur Windenergie hat Höflein eine Energiegemeinschaft mit Photovoltaik-Anlagen gegründet. Großes Ziel der Gemeinde: 90-95 Prozent an Energiebedarf selber erzeugen, und in einem weiteren Schritt einen Großspeicher zu bauen, womit Strom für eine Woche für die Gemeinde Höflein gespeichert werden kann. Seinen Amtskollegen kann Otto Auer den Schritt zur Windkraft und Energiegemeinschaft nur wärmstens empfehlen: „Sie bringt zufriedene Bürger, sorgt für Regionalität und schafft erneuerbaren Strom.“
Österreichischer Gemeindebund
Zusätzlich zur Windenergie hat Höflein eine Energiegemeinschaft mit Photovoltaik-Anlagen gegründet. Großes Ziel der Gemeinde: 90-95 Prozent an Energiebedarf selber erzeugen, und in einem weiteren Schritt einen Großspeicher zu bauen, womit Strom für eine Woche für die Gemeinde Höflein gespeichert werden kann. Seinen Amtskollegen kann Otto Auer den Schritt zur Windkraft und Energiegemeinschaft nur wärmstens empfehlen: „Sie bringt zufriedene Bürger, sorgt für Regionalität und schafft erneuerbaren Strom.“
Österreichischer Gemeindebund
51 Minuten
In der neuen Folge des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit dem Markt- und Meinungsforscher Peter Hajek über seinen Job als Meinungsforscher zwischen „Packerlsuppe und Sonntagsfrage“, die Stimmungsmache mit Umfragen, sowie das Idealbild des Bürgermeisters.
Generell boome das Geschäft mit Umfragen – in der Wirtschaftsbranche mehr als im politischen Umfeld. Der Experte nennt in dem Zusammenhang die unterschätzte Bedeutung von Umfrageergebnissen zur Handlungsanleitung von Unternehmen oder Entscheidungsträgern. „Wenn ich zum Beispiel in einer Gemeinde nach dem Bau eines Kreisverkehrs frage, soll am Ende der Kosten-Nutzen für die Gemeinde und die Bevölkerung herauskommen. Die Umfrage kann damit als Handlungsanleitung für künftige Entscheidungen dienen“, erklärt er den praktischen Nutzen. „Und was braucht der ideale Bürgermeister von heute“, will der Gemeindebund-Präsident im Gespräch mit Peter Hajek wissen: „Den idealen Bürgermeister, die ideale Bürgermeisterin muss auszeichnen, dass er/sie eine Liebe zu den Menschen hat, dass er/sie ein Mensch ist, der/die, sich ehrlich bemüht und kümmert um seine Bevölkerung. Von Vorteil ist darüber hinaus Führungsqualität und gute kommunikative Fähigkeiten. Und den wirklich guten Bürgermeister unterscheidet, dass er Entscheidungen aus Überzeugung trifft, die zum Vorteil für seine Bürgerinnen und Bürger sind“, weiß der Experte.
Den Politikern rät der Experte generell nur dann zu kommunizieren, wenn es auch was zu sagen gibt. „Man muss nicht immer alles sofort kommentieren und man muss sich nicht dauernd von den Medien treiben lassen.“
Peter Hajek hat übrigens einen eigenen Podcast – „Das Orakel“, der monatlich erscheint.
Österreichischer Gemeindebund
Generell boome das Geschäft mit Umfragen – in der Wirtschaftsbranche mehr als im politischen Umfeld. Der Experte nennt in dem Zusammenhang die unterschätzte Bedeutung von Umfrageergebnissen zur Handlungsanleitung von Unternehmen oder Entscheidungsträgern. „Wenn ich zum Beispiel in einer Gemeinde nach dem Bau eines Kreisverkehrs frage, soll am Ende der Kosten-Nutzen für die Gemeinde und die Bevölkerung herauskommen. Die Umfrage kann damit als Handlungsanleitung für künftige Entscheidungen dienen“, erklärt er den praktischen Nutzen. „Und was braucht der ideale Bürgermeister von heute“, will der Gemeindebund-Präsident im Gespräch mit Peter Hajek wissen: „Den idealen Bürgermeister, die ideale Bürgermeisterin muss auszeichnen, dass er/sie eine Liebe zu den Menschen hat, dass er/sie ein Mensch ist, der/die, sich ehrlich bemüht und kümmert um seine Bevölkerung. Von Vorteil ist darüber hinaus Führungsqualität und gute kommunikative Fähigkeiten. Und den wirklich guten Bürgermeister unterscheidet, dass er Entscheidungen aus Überzeugung trifft, die zum Vorteil für seine Bürgerinnen und Bürger sind“, weiß der Experte.
Den Politikern rät der Experte generell nur dann zu kommunizieren, wenn es auch was zu sagen gibt. „Man muss nicht immer alles sofort kommentieren und man muss sich nicht dauernd von den Medien treiben lassen.“
Peter Hajek hat übrigens einen eigenen Podcast – „Das Orakel“, der monatlich erscheint.
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18 Minuten
In der neuen Folge von „Amtsgeheimnisse vor Ort“ – dem Gemeindebund-Podcast – spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit dem Mühldorfer Bürgermeister Erwin Angerer über sein Gemeindebudget und mit welchen Mitteln er es schafft, entgegen dem allgemeinen Trend einen positiven Rechnungsabschluss vorzulegen.
Aktuell stehen die Gemeinden in ganz Österreich vor einer schwierigen finanziellen Situation – die schwierigste seit der Finanzkrise 2008. Allein in Kärnten können 80 von 132 Gemeinden dieses Jahr ihren Haushalt nicht ausgleichen. Mühldorf schafft es gerade noch. „Letztes Jahr konnten wir einen Überschuss von rund 60.000 Euro ausweisen – aber mit Einsatz sämtlicher Mittel“, erzählt Bürgermeister Erwin Angerer. Normalerweise konnte man Bedarfszuweisungsmittel in Höhe von 300.000 Euro für Projekte und Investitionen einsetzen. Heuer wurden diese dafür verwendet, den Haushalt positiv abschließen zu können. Den Budget-Voranschlag für das kommende Jahr konnte die rund 1.000-Einwohner-Gemeinde auf dieselbe Weise positiv planen – auch wenn es knapp wird.
Dabei hat die Gemeinde Mühldorf ihre Hausaufgaben gemacht: „Wir haben über Jahre hinweg stets vorsichtig gehaushaltet und immer auf das Budget geachtet“, so Angerer. Über alle Fraktionen hinweg ziehe man an einem Strang. Die Devise lautet: „Nur Projekte umsetzen, wo die Folgekosten entweder überschaubar sind oder keine Folgekosten entstehen.“ Dank dieser Einstellung hat die Gemeinde Mühldorf - mit Ausnahme eines von der Gemeinde betriebenen Schilifts - kaum Posten, die das Budget belasten.
Ein weiterer Grund für das intakte Gemeindebudget ist die restriktive Personalpolitik. Dass das auch ohne Leistungseinbußen funktioniert, zeigt das Kinderbetreuungsangebot in Mühldorf – ein überregionales Erfolgsmodell. Schon vor 20 Jahren führte Erwin Angerer kurz nach seinem Amtsantritt eine altersübergreifende Kindergruppe mit Ganztags-Betreuung über das gesamte Jahr hinweg ein. Seitdem gibt es in Mühldorf zwei Gruppen, die immer voll ausgelastet sind. Zuletzt sind die Betreuungskosten stark gestiegen: „Wir als Gemeinde zahlen jetzt pro Kind im Jahr ca. 3.000 Euro dazu“, so der Bürgermeister.
Die Versuche, die Kinderbetreuung als interkommunale Kooperation gemeinsam mit mehreren Nachbargemeinden aufzuziehen, scheiterten damals an dem „Kirchturmdenken“ mancher Gemeinden, so Angerer. Dabei wäre das ein wichtiger Ansatz, um Kosten zu optimieren, ist sich der Bürgermeister sicher: „Nicht jede Gemeinde muss immer alles anbieten.“
Einige Leistungen sind hingegen unabdingbar: Mühldorf ließ als wohl einzige Gemeinde Österreich ein eigenes Kaufhaus bauen. Heute mietet eine Sparfiliale die Räumlichkeiten. „Hätten wir das nicht gemacht, so hätten wir keinen Nahversorger mehr in der Gemeinde. Diese Investition werden wir nicht erwirtschaften können. Aber den laufenden Betrieb bringen wir herein“, erzählt Bürgermeister Erwin Angerer.
Gleichzeitig war Mühldorf Vorreiter bei der externen Finanzprüfung: Die Gemeinde beauftragte schon vor Jahren aus Eigeninitiative eine Steuerprüfungskanzlei, um Sparpotenziale zu durchleuchten, noch bevor das Land Kärnten dies in allen Kommunen angestoßen hat.
„Zusammenhalt im Gemeinderat, effizient haushalten, Folgekosten reduzieren - das ist die Basis dafür, dass man auch in schwierigen Zeiten über die Runden kommt“, so Angerer. Er lobt auch die Gemeindeaufsicht des Landes Kärnten, die für Transparenz sorgt und sparsames Wirtschaften der Gemeinden belohnt. Schlussendlich gehe es ja um Steuergeld, so Angerer: „Jeder Gemeindemandatar sollte sich der Verantwortung bewusst sein und mit dem Geld, das er vom Steuerzahler übertragen bekommt, vernünftig umgehen.“ Dabei gehöre auch, dass jene Gemeinden, die ihr Budget überzogen haben, in Zukunft ihre Hausaufgaben machen, ist sich der Bürgermeister sicher.
Um langfristig die Gemeindebudgets zu sanieren, pocht Angerer auf Kompetenzentflechtung: „Wir müssen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden die Zuständigkeiten klar definieren. So können wir einige Potenziale heben.“ Der Mühldorfer spricht auch ein regionales Thema an: Die Kärntner Gemeinden seien, was die Umlagen ans Land betrifft, am stärksten belastet. Welche Reformen er sich wünscht, hören Sie in der neuen Folge des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse vor Ort“ mit Bürgermeister Erwin Angerer.
Österreichischer Gemeindebund
Aktuell stehen die Gemeinden in ganz Österreich vor einer schwierigen finanziellen Situation – die schwierigste seit der Finanzkrise 2008. Allein in Kärnten können 80 von 132 Gemeinden dieses Jahr ihren Haushalt nicht ausgleichen. Mühldorf schafft es gerade noch. „Letztes Jahr konnten wir einen Überschuss von rund 60.000 Euro ausweisen – aber mit Einsatz sämtlicher Mittel“, erzählt Bürgermeister Erwin Angerer. Normalerweise konnte man Bedarfszuweisungsmittel in Höhe von 300.000 Euro für Projekte und Investitionen einsetzen. Heuer wurden diese dafür verwendet, den Haushalt positiv abschließen zu können. Den Budget-Voranschlag für das kommende Jahr konnte die rund 1.000-Einwohner-Gemeinde auf dieselbe Weise positiv planen – auch wenn es knapp wird.
Dabei hat die Gemeinde Mühldorf ihre Hausaufgaben gemacht: „Wir haben über Jahre hinweg stets vorsichtig gehaushaltet und immer auf das Budget geachtet“, so Angerer. Über alle Fraktionen hinweg ziehe man an einem Strang. Die Devise lautet: „Nur Projekte umsetzen, wo die Folgekosten entweder überschaubar sind oder keine Folgekosten entstehen.“ Dank dieser Einstellung hat die Gemeinde Mühldorf - mit Ausnahme eines von der Gemeinde betriebenen Schilifts - kaum Posten, die das Budget belasten.
Ein weiterer Grund für das intakte Gemeindebudget ist die restriktive Personalpolitik. Dass das auch ohne Leistungseinbußen funktioniert, zeigt das Kinderbetreuungsangebot in Mühldorf – ein überregionales Erfolgsmodell. Schon vor 20 Jahren führte Erwin Angerer kurz nach seinem Amtsantritt eine altersübergreifende Kindergruppe mit Ganztags-Betreuung über das gesamte Jahr hinweg ein. Seitdem gibt es in Mühldorf zwei Gruppen, die immer voll ausgelastet sind. Zuletzt sind die Betreuungskosten stark gestiegen: „Wir als Gemeinde zahlen jetzt pro Kind im Jahr ca. 3.000 Euro dazu“, so der Bürgermeister.
Die Versuche, die Kinderbetreuung als interkommunale Kooperation gemeinsam mit mehreren Nachbargemeinden aufzuziehen, scheiterten damals an dem „Kirchturmdenken“ mancher Gemeinden, so Angerer. Dabei wäre das ein wichtiger Ansatz, um Kosten zu optimieren, ist sich der Bürgermeister sicher: „Nicht jede Gemeinde muss immer alles anbieten.“
Einige Leistungen sind hingegen unabdingbar: Mühldorf ließ als wohl einzige Gemeinde Österreich ein eigenes Kaufhaus bauen. Heute mietet eine Sparfiliale die Räumlichkeiten. „Hätten wir das nicht gemacht, so hätten wir keinen Nahversorger mehr in der Gemeinde. Diese Investition werden wir nicht erwirtschaften können. Aber den laufenden Betrieb bringen wir herein“, erzählt Bürgermeister Erwin Angerer.
Gleichzeitig war Mühldorf Vorreiter bei der externen Finanzprüfung: Die Gemeinde beauftragte schon vor Jahren aus Eigeninitiative eine Steuerprüfungskanzlei, um Sparpotenziale zu durchleuchten, noch bevor das Land Kärnten dies in allen Kommunen angestoßen hat.
„Zusammenhalt im Gemeinderat, effizient haushalten, Folgekosten reduzieren - das ist die Basis dafür, dass man auch in schwierigen Zeiten über die Runden kommt“, so Angerer. Er lobt auch die Gemeindeaufsicht des Landes Kärnten, die für Transparenz sorgt und sparsames Wirtschaften der Gemeinden belohnt. Schlussendlich gehe es ja um Steuergeld, so Angerer: „Jeder Gemeindemandatar sollte sich der Verantwortung bewusst sein und mit dem Geld, das er vom Steuerzahler übertragen bekommt, vernünftig umgehen.“ Dabei gehöre auch, dass jene Gemeinden, die ihr Budget überzogen haben, in Zukunft ihre Hausaufgaben machen, ist sich der Bürgermeister sicher.
Um langfristig die Gemeindebudgets zu sanieren, pocht Angerer auf Kompetenzentflechtung: „Wir müssen zwischen Bund, Ländern und Gemeinden die Zuständigkeiten klar definieren. So können wir einige Potenziale heben.“ Der Mühldorfer spricht auch ein regionales Thema an: Die Kärntner Gemeinden seien, was die Umlagen ans Land betrifft, am stärksten belastet. Welche Reformen er sich wünscht, hören Sie in der neuen Folge des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse vor Ort“ mit Bürgermeister Erwin Angerer.
Österreichischer Gemeindebund
50 Minuten
In der neuen Folge des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse“ spricht Gemeindebund-Präsident Johannes Pressl mit dem Vorstandssprecher der APG (Austrian Power Grid) über das Stromnetz in Österreich, Kapazitätsfragen und künftige Ausbaupläne der österreichischen Stromwirtschaft und welche Rolle die Gemeinden in all diesen Fragen spielen. „Das österreichische Stromnetz ist ein hochkomplexes, technisches System, das von der Netzstruktur mit unserem Straßennetz vergleichbar ist“, erklärt Gerhard Christiner. Die größte Herausforderung sei es jeden Tag die Balance zwischen Verbrauch und Erzeugung herzustellen. Abhilfe würde ein massiver Ausbau von Heimspeichern bringen, da diese speziell bei Photovoltaik Spitzen abfedern könnten. Aktuell steht Österreich vor der Situation, dass im Osten viele Umspannwerke gebaut werden, weil es dort zu viel Strom gibt, der dort nicht gebraucht wird. Dieser wird dann in den Westen geschickt, weil sich dort die Pumpspeicher befinden, die den überschüssigen Strom speichern können um ihn dann bei Bedarf wieder in den Osten zu schicken. Daher müsse sowohl massiv in den Netzausbau aber auch in Speicher investiert werden. „Gleichzeitig haben Batterie- bzw. Heimspeicher den Vorteil, dass Strom flexibler genutzt werden kann, also dann, wenn ich ihn brauche oder dann, wenn er besonders billig ist, also mittags“, sagt der APG-Experte. Auf die Frage, wieso Windräder immer wieder still stehen, obwohl es ordentlichen Wind gibt, begründet Gerhard Christiner folgender maßen: „Wir stehen immer wieder vor der Situation, überschüssigen Strom zu haben, den wir aus Mangel an Kapazitäten weder einspeisen noch speichern können. Das führt dazu, dass wir immer wieder Wasser über das Wehr laufen lassen oder Windräder abdrehen müssen.“ Umso mehr plädiert der AGP-Vorstandssprecher für einen raschen und massiven Netz- und Speicherausbau. Nicht zuletzt auch deswegen, weil der Stromverbrauch stetig ansteigt – alleine durch die Energiewende (E-Mobilität), aber auch im Bereich der Industrie sowie Herausforderungen der neuen Technologien und den Ausbau von Rechenzentren durch die zunehmenden KI-Anwendungen. Eine große Herausforderung für die Arbeit der APG bei der Umsetzung neuer Projekte sieht Christiner in der frühzeitigen Einbindung der Bürgerinnen und Bürger aber auch der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie einer umfassenden Kommunikation und Aufklärung anstehender Projekte. Dabei brauche es ein Kommitment von allen Beteiligten. „Die Gemeinden brauchen wir dabei besonders für unsere Arbeit. Sie sind die „enabler“ der Projekte“, sagt Gerhard Christiner.
Hinsichtlich eines möglichen Blackouts beruhigt der Experte: „Österreich hat ein sehr verlässliches Netz, das gut ausgebaut ist und stabil läuft. Dennoch kann es immer wieder passieren, dass Teile des Systems ausfallen oder kollabieren“, sagt Christiner. Nicht ganz so entspannt ist für den AGP-Vorstand der Umstand zunehmender Hacker-Angriffe auf das Stromnetz. „Wir überwachen unsere Systeme rund um die Uhr, versuchen auch permanent nachzuforschen, aber es ist durchaus eine reale Bedrohung.“ Das und mehr hören Sie in der aktuellen Folge des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse“.
Österreichischer Gemeindebund
Hinsichtlich eines möglichen Blackouts beruhigt der Experte: „Österreich hat ein sehr verlässliches Netz, das gut ausgebaut ist und stabil läuft. Dennoch kann es immer wieder passieren, dass Teile des Systems ausfallen oder kollabieren“, sagt Christiner. Nicht ganz so entspannt ist für den AGP-Vorstand der Umstand zunehmender Hacker-Angriffe auf das Stromnetz. „Wir überwachen unsere Systeme rund um die Uhr, versuchen auch permanent nachzuforschen, aber es ist durchaus eine reale Bedrohung.“ Das und mehr hören Sie in der aktuellen Folge des Gemeindebund-Podcasts „Amtsgeheimnisse“.
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