- Startseite
- Podcasts
- Sinn:Suche Podcast
- Archiv
Sinn:Suche Archiv
84 Episoden
55 Minuten
Wo finden Menschen Sinn für ihr Leben? Wie lässt sich der erleben und wie können wir darüber sprechen? Welche Rolle spielt überhaupt Kommunikation bei der Sinnfrage? Kirche ist von Haus aus eine Institution, die sich die Sinnfrage auf ihre Agenda gesetzt hat. Sie ist aber nicht die einzige. Umso bedeutsamer ist also die Frage, welche Kommunikationsformen die Kirche benutzt, um ihre Inhalte zu transportieren. Theresa Brückner und Erik Flügge sind Profis auf dem Gebiet von neuen Kommunikationsformen und digitalen Ausspielwegen. Beide arbeiten für den Studiengang crossmediale Glaubenskommunikation in Bochum. Erik Flügge ist Bestsellerautor, ausgezeichneter Politikberater, Beteiligungsexperte und selbsterklärter Hofnarr der Kirche. Der Katholik hält beiden Kirchen den Spiegel vor. „Der Jargon der Betroffenheit. Wie die Kirche an ihrer Sprache verreckt“, „Nicht heulen, sondern handeln“: Seine Bücher sind voll radikaler Kritik und viel Liebe. Flügge will die Kirche nicht zerreißen, sondern motivieren und inspirieren. Er sagt: „Ich möchte, dass meine Kirche das Unmögliche wagt.“ Theresa Brückner ist Pfarrerin für Kirche im digitalen Raum im Berliner Kirchenkreis Tempelhof-Schöneberg. Auf Instagram und YouTube ist sie als @theresaliebt unterwegs. Sie berichtet mit der Kamera aus ihrem Alltag als Pfarrerin. 2019 ist sie mit dem „Goldenen Blogger“ in der Kategorie „Beste Flauscher*in des Jahres 2019“ ausgezeichnet worden. Beide, Theresa und Erik sind zu Gast bei uns auf dem Kirchentag in Nürnberg und Fürth. Das Team von Sinn:Suche ist zum ersten Mal live vor Ort mit einer Podcastproduktion. Eine große Runde an Sinnsuchenden in dieser Folge: Theresa Brückner, Erik Flügge, Oliver Vorwald, Marco Voigt, Susanne Richter und dann das Publikum in Feierlaune mit Szenenapplaus. Wer sagt denn eigentlich, dass die Frage nach Sinn nicht auch Spaß machen kann?
48 Minuten
Die gendersensible Sprache geht ihm leicht über die Lippen. Keine dieser akzentuierten Kunstpausen, alles fließt. Quinton Ceasar predigte im Abschlussgottesdienst zum Deutschen Evangelischen Kirchentag am 11. Juni in Nürnberg. Das Erste und NDR Info übertrugen live. Schätzungsweise haben 2 Millionen Menschen laut evangelisch.de mitgefeiert. Quinton ist Pastor im ostfriesischen Wiesmoor, dazu ganz aktiv im digitalen Raum. Als pastor_vanniekaap. Herzlich, charismatisch, punktgenau. Bei unserer Podcastfolge sprechen wir über die Verwandtschaft von Afrikaans und Plattdeutsch, die Alle Kinderbibel, den @kirchentag, SinnSuche natürlich und die Antirassismus-Arbeit. Mittendrin haut er eine südafrikanische Weisheit raus: „Umuntu ngumuntu ngabantu. Ich bin, weil du bist.“ Mit diesem Ubuntu-Glaubenssatz ist viel gesagt. Aber noch nicht alles: Liebe voraus, meint Quinton, und macht weiter.
42 Minuten
Dörte Hansen hat Erfolgsgeschichte geschrieben. Nachdem ihre ersten beiden Romane „Altes Land“ und „Mittagsstunde“ erfolgreich waren und sogar verfilmt wurden, kommt auch ihr dritter Roman „Zur See“ sowohl beim Publikum als auch bei der Kritik sehr gut an. In allen drei Romanen spielt die norddeutsche Landschaft eine große Rolle. In allen geht etwas Altes zu Ende und Neues entsteht. Menschen gehen neue Wege und suchen neuen Sinn für ihr Leben. In dieser Folge von Sinn:Suche spricht Dörte Hansen darüber, wie sie mit Erfolgsdruck umgeht, was sie am Pastorenberuf so fasziniert und wie weit sie bei ihrer Suche nach dem Sinn schon gekommen ist.
47 Minuten
Das Gespräch mit Andreas Englisch über Papst Franziskus als Hoffnungsträger in einer krisengeplagten Welt. Besonders hervorzuheben ist, wie Franziskus mit seiner radikalen Menschlichkeit, Bescheidenheit und Glaubwürdigkeit auf die großen globalen und individuellen Fragen antwortet – Relevanz statt religiösem Dogma, Empathie statt Machtgehabe, Verbindung statt Spaltung. Englisch schildert Franziskus als einen Papst, der sich den echten Krisen der Welt stellt und Menschen spirituellen Halt gibt, ohne religiöse Vorbedingungen.
15 Minuten
In der Coronazeit hat der Kommunikationspsychologe Friedemann Schulz von Thun wieder einen Bestseller geschrieben: „Erfülltes Leben. Ein kleines Modell für eine große Idee.“ Als ich zum Interview bei ihm bin, drückt er es mir in die Hand. Und ich freue mich, dass ich gleich einen Grund habe, mal wieder bei ihm vorbeizuschauen. Es ist immer so eine Freude mit einem gutmütigen, interessanten Menschen wie Friedemann Schulz von Thun zu sprechen. Milde im Umgang und mit messerscharfen Verstand. Das Thema „erfülltes Leben“ passt natürlich super zu unserer Podcastreihe Sinnsuche. Dazu lade ich mich also gleich mal wieder ein! Kommunikation bleibt ein Bestandteil in seinem neuen Buch. Aber nicht nur. Erfülltes Leben, da spielen nach Schulz von Thun eine ganze Reihe von Lebensthemen rein. Und seine Gedanken dazu gliedert er, wie immer wunderbar verständlich in Modellen. Erfülltes Leben, dazu zählen nach Schulz von Thun Wunscherfüllung, Sinnerfüllung, Biografische Erfüllung, Daseinserfüllung und Selbsterfüllung. Das wird also spannend! Erfülltes Leben ist ein sehr persönliches Buch voller Lebensgeschichten. Und es ruft auch auf, die eigenen Themen genauer unter die Lupe zu nehmen. „Lesen und gut“ geht also nicht. Und so tauchen bei mir bei der Lektüre auch eine Reihe von Fragen auf. Steht im Zentrum von einem erfüllten Leben tatsächlich die Selbsterfüllung und Selbsterkenntnis? Was versteht Friedemann Schulz von Thun unter „Sinn“? Geht es bei unserer unterschiedlichen Begriffsfüllung nur um eine Definitionsfrage oder aber um eine andere Schwerpunktsetzung? Was mir gefällt: Friedemann Schulz von Thun lässt sich gerne auf neue Gedankenmodelle ein und scheint niemals „fertig“ zu sein mit seiner Position: Ein sehr erfreulicher Sinnsucher also! Hört mal rein!
50 Minuten
Philipp Kauthe ist Journalist, Kabarettist und Hörfunk-Moderator. Seit mehr als zwanzig Jahren moderiert er die Nachrichten auf mehreren Radiosendern. Daneben schreibt er Kurzgeschichten und Bücher, hat einen eigenen Podcast, ist als Synchronsprecher tätig und steht als Redner zu den Themen Humor und Optimismus auf der Bühne. Außerdem war er deutscher Schülermeister im Rhönradturnen. Schon damals hat er gelernt, dass es ihm hilft, mit einer gewissen Portion Schlagfertigkeit durch’s Leben zu gehen. In dieser Folge von Sinn:Suche spreche ich mit Philipp Kauthe über sein Buch „Die Welt ist so schön“, über seinen morgendlichen Zaubertrank und seine früheren Mobbingerfahrungen, über Lebenskunst, Humor und Philosophie.
42 Minuten
Wir sind sofort per Du. Ungewohnt, aber total angenehm. Im Schloss Bellevue überrascht Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier dann Anna-Nicole Heinrich mit dem Satz: „Schön, dass Du da bist“. Anna-Nicole Heinrich ist mit aktuell 26 Jahren die jüngste Präses der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ever. Sie ist Vorsitzende der Synode, des Kirchenparlaments. Da die Präses der EKD-Synode aus Klimaschutzgründen viel mit der Bahn unterwegs ist, führen wir ein „Zug-Gespräch“. Heißt, mit Atmo aus dem Speisewagen, Zuggeräuschen, Ansagen der Zugbegleiter*innen verwandeln wir das Studio in ein Abteil. Wir sprechen über den Sinn des Lebens, „42 - die Antwort auf fast alles“, die Weiße Rose, das Leben in der WG und religiöse Pointen beim Zimmer-Casting, Engel in der Bahn und und und. Außerdem lässt sie mich „Lessons in Love“ von Level 42 summen.
1 Stunde
Ina Jäckel ist nicht nur Pastorin in Leer in Ostfriesland. In der neuen NDR- Fernsehserie „Dingenskirchen“ verlässt sie das klassische Gemeindesetting und kommt auf Marktplätzen, in Fitnessstudios und andern öffentlichen Plätzen ins Gespräch: „Was bedeutet Luxus für Dich?“, „Warum haben wir alle das Gefühl, immer besser werden zu müssen?“ Als Pastorin bringt Ina Jäckel dabei ihren christlichen Background mit, begegnet den Menschen aber nie mit fertigen Antworten. Sie selbst bezeichnet sich auch als eine Suchende, die in ihrem Glauben aber eine Stütze und Ausrichtung hat. Das macht den Charme und das Berührende von Dingenskirchen aus, dass Ina Jäckel wirklich als Mensch zu Menschen spricht. Mit allen Turbulenzen und Stress, den das Leben als berufstätige Mutter so mit sich bringt. Als selbsterklärte „Suchende“ müssen wir Ina natürlich in unsere Podcastreihe Sinnsuche einladen. Wie und wo erkennt sie „Sinn“? Und welche Rolle spielt dabei „Dingenskirchen“? Warum erleben wir Leben im Moment auch als das Gegenteil, als absurd? Und warum ist die Sinnfrage nicht mehr nur ein individuelles Thema? Ina Jäckel hat so eine Gabe: Da hat man sofort das Gefühl, als kennt man sich schon ewig. Tatsächlich haben wir uns erst an dem Morgen der Aufnahme persönlich kennengelernt. Hört mal rein!
28 Minuten
An Land. Das ist er jetzt seit fast vier Jahren. Kapitän Thomas Johannsen lebt in einem kleinen niedersächsischen Dorf nahe der Elbe. Wir lernen uns kennen über Moby Dick, den gewaltigen Roman von Hermann Melville, dessen religiösen Tiefen. Kapitän Thomas Johanssen hat Wale beobachtet. 42 Jahre ist er zur See gefahren. Für ihn auch eine Sinnsuche. Er hat die Welt umrundet. Kap Horn, das Kap der Guten Hoffnung, die unendliche und manchmal bedrohliche Weite des Pazifiks. Wir sprechen über Meeresleuchten, nächtliche Gespräche auf der Brücke über den Sinn des Lebens, die Stille nach dem Sturm, wie elementar für einen Seemann Sturm und Stille sind, Schiffsgottesdienste, Walgesänge und Moby Dick. Im Roman von 1851 jagt Kapitän Ahab den weißen Wal mit seiner Mannschaft. Alles endet in einer Katastrophe. Der weiße Wal rammt das Schiff und schickt es auf den Meeresgrund. Kein Seemannsgarn. Es gibt für diesen Vorfall eine historische Vorlage. "Der Sinn des Lebens ist doch Liebe", sagt Thomas Johannssen schließlich. "Zum Nächsten, zur Natur, zum Geschöpf."
37 Minuten
Jesus kommt wieder auf die Erde und zieht in eine WG ein. Das ist die Idee im Buch "Jesus, die Milch ist alle" von Jonas Goebel. Jesus kann durch Wände gehen und Gedanken lesen. Wunder wirken darf er dieses Mal aber nicht. Und auch beim Bibelquiz ist er nicht so gut. Und so entwickeln sich interessante Gespräche mit Jesus über den Klimaschutz, über unsere Gottesdienste und darüber, was in der Kirche wirklich wichtig ist. Das Buch war so erfolgreich, dass Jonas Goebel schon einen Nachfolger geschrieben hat: "Jesus, Füße runter! Meine schräge WG auf Reisen". Menschen, die eher selten in den Gottesdienst gehen und noch seltener auf die Idee kommen, in der Bibel zu lesen, sind begeistert. Doch einige werfen Jonas Goebel auch Gotteslästerung vor. Über all das reden wir in dieser Folge von Sinn:Suche.
44 Minuten
Glücksmomente: Das sind Mamas Linsensuppe, Tanzen mit der Schwester, die tiefe Frömmigkeit ihrer beiden Großmütter. „Glück kommt immer Huckepack, mit anderen Menschen zu uns“, sagt Regine Stünkel. Die Journalistin und Moderatorin weiß viel über das, was glücklich macht. „Zum Glück. Die Serie rund um das Glücklichsein“ heißt ihre Sendereihe, die immer wieder sonntags bei NDR 1 Niedersachsen zu hören ist. Für unsere Podcastfolge haben wir uns vorgenommen, eine persönliche Liste mit den „Tricks des Glücks“ zu schreiben. Denn Glück ist zu einem guten Teil Übungssache. Tipps finden wir im Märchen „Hans im Glück“, in den Seligpreisungen der Bibel, im Roman „Hectors Reise. Oder die Suche nach dem Glück“ und in der wissenschaftlichen Glücksforschung. Und natürlich sprechen auch darüber, weshalb religiöse Menschen oftmals als glücklicher gelten.
48 Minuten
Rolf Zuckowski ist einfach ein sympathischer und liebenswerter Mensch. Wer heute erwachsen ist, ist mit seinen Liedern groß geworden. "In der Weihnachtsbäckerei", "… und ganz doll mich", "Hallo Du da im Radio", "Ich schaff das schon" und viele, viele andere seiner Lieder sind nach wie vor bekannt und beliebt. Angefangen hatte alles mit einer Gitarre, die ihm sein Vater schenkte. Seine Schülerband "The Beathovens" war dann schon überregional bekannt. Er textete Lieder für den "Grand Prix Eurovision de la Chanson" und sang auch immer wieder für Erwachsene. Doch so richtig großen Erfolg feierte Rolf Zuckowski mit seinen Liedern für Kinder. Fast jeden Tag schreiben oder sagen ihm Menschen, dass er der Held ihrer Kindheit war und sie seine Lieder heute mit ihren eigenen Kindern hören und singen. In diesem Jahr konnte er seinen 75. Geburtstag feiern, seit über 50 Jahren ist er glücklich verheiratet, hat drei Kinder und fünf Enkel. Und langweilig wird ihm nie: Rolf Zuckowski.
1 Stunde 8 Minuten
"Wenn Du auch anfängst den zu lieben, der für Dich alles geschaffen hat, dann weißt Du, was Glauben ist", sagt Ali Özdil. Ali Özdil hat Humor. Schon für seine "Hasspredigt" als online Imam hätte ich ihn gerne zu einer Sendung eingeladen. Wer so lustig mit Vorurteilen spielt und sie dabei so charmant warmherzig außer Kraft setzen kann, ist mir gleich sympathisch. Ali ist Islamwissenschaftler, Mitbegründer des pädagogischen Projektes „Religionsunterricht für alle- der Hamburger Weg“, sehr engagiert im interreligiösen Dialog, Slammer und Entertainer. Und ich bin mit ihm per Du, seitdem wir zusammen eine Sendung über den Tag der offenen Moschee gemacht haben. Da habe ich mal wieder gemerkt, wie wenig ich eigentlich über den Islam weiß. Und dass ich nicht vorurteilsfrei bin. Was einem fremd ist, macht befangen. Andererseits macht es auch neugierig, sagt Ali. Und er macht mir Mut, meiner Neugierde richtig nachzugehen. Schon bei unseren ersten Treffen fällt mir auf, wie wichtig Ali Özdil die Ethik ist. Ein guter Mensch zu sein ist ein ganz wichtiges Ziel im Islam. Immer wieder taucht es auf in unseren Gesprächen. Ich bin fast ein bisschen beschämt, dass ich als Christin das nicht ebenso als Nummer eins meines Lebenssinns nennen würde. Sehr spannend: Woran das liegt? Bin ich egoistischer oder kann das auch an unseren unterschiedlichen Rollen in der Gesellschaft liegen? Welche Vorstellungen hat Ali vom Sinn des Lebens, welche Positionen gibt es im Islam dazu. Wie unterscheiden sich unsere Haltungen voneinander? Und welche Berührungspunkte wird es geben? Ali freut sich über die Einladung in die Radiokirche. Gerne macht er mit bei unserem neuen Podcast „Sinnsuche“. Unser erster interreligiöser Podcast in der Reihe! Wie toll, wenn sich Vertreter:innen der Religionen so begegnen können. Hört mal rein!
P.S. Ich will nichts vorwegnehmen. Aber wie immer nach den Treffen mit Ali war ich danach herrlich gefüllt mit warmherzigen Erzählungen. Wie schön, dass sie Welt so reich ist davon! Meine Erfahrung: Nicht nur der Inhalt von Geschichten kann Sinn transportieren. Auch das Erzählen stiftet Sinn. Wer auch Lust auf ein Bad in Geschichten hat: Ali Özdil hat gerade ein neues Geschichtenbuch veröffentlicht: "Propheten, Gelehrte, Sultane. Erwecker der Herzen und Wegweiser für die Liebenden" heißt es.
P.S. Ich will nichts vorwegnehmen. Aber wie immer nach den Treffen mit Ali war ich danach herrlich gefüllt mit warmherzigen Erzählungen. Wie schön, dass sie Welt so reich ist davon! Meine Erfahrung: Nicht nur der Inhalt von Geschichten kann Sinn transportieren. Auch das Erzählen stiftet Sinn. Wer auch Lust auf ein Bad in Geschichten hat: Ali Özdil hat gerade ein neues Geschichtenbuch veröffentlicht: "Propheten, Gelehrte, Sultane. Erwecker der Herzen und Wegweiser für die Liebenden" heißt es.
54 Minuten
Sein Buch trägt den Titel „Weltuntergang fällt aus. Warum die Wende der Klimakrise viel einfacher ist, als die meisten denken, und was jetzt zu tun ist“. Jan Hegenberg ist als Blogger „Der Graslutscher“ bei Facebook und Twitter bekannt geworden. Unermüdlich kämpft er in diesem Blog gegen Fehlinformationen zur Klima- und Mobilitätswende und zur vegetarischen und veganen Ernährung. In seinem Buch zeigt er anhand zahlreicher Fakten, dass wir unsere Klimaziele durchaus noch erreichen können, wenn wir uns anstrengen. Ich habe Jan Hegenberg in Hamburg getroffen und mich mit ihm für diese Folge von Sinn:Suche über seinen Weg zum Veganismus, sein Leben ohne Auto, über die Möglichkeiten der Energiewende, über die Rolle der Kirchen dabei und über seine Vision von einem Tag im Jahr 2040 unterhalten.
34 Minuten
Martin Luther King, "I have a dream", der große Träumer. Er hat das Leben eines jungen kirchlichen Liedermachers in der DDR bewegt und beeinflusst. Fritz Müller erlebt King 1964 bei einer Predigt in der Ostberliner Marienkirche, schreibt später ein Lied über die Kraft des gewaltlosen Widerstands der US-amerikanischen Bürgerrechtsbewegung: "Das ist die Story vom kleinen Jonny". Darin wird eine Zahnbürste zum Symbol gegen Unrecht. Es wird überall in den Jungen Gemeinden der DDR gesungen. Ich lerne das Lied im Religionsunterricht an der Sternschule in Uelzen kennen, in der Bundesrepublik. Wie ist es eigentlich dorthin gekommen? 2022 mache ich mich auf die Suche nach dem Autoren des "Kleinen Jonny". Über Tipps von Freunden finde ich Fritz Müller. Wir treffen uns in Berlin, gehen auf "Sinn:Suche" in seiner Geschichte. Jugendwart, Liedermacher, Prediger und Pastor. Heute ist Fritz Müller 85. Wir sprechen über Martin Luther King, diesen Abend mit ihm in Ostberlin, die Trost- und Widerstandskraft der Musik .