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AI FIRST Podcast Archiv

107 Episoden
1 Stunde 7 Minuten
Dr. Florian Gauer, Head of Artificial Intelligence bei GOLDBECK, gibt tiefe Einblicke in die KI-Reise eines der führenden europäischen Bauunternehmen mit 13.000 Mitarbeitenden und 6,3 Mrd. EUR Gesamtleistung. Statt einer starren KI-Strategie hat GOLDBECK bewusst eine „KI-Ambition" formuliert – ein flexibles Leitbild, das Raum lässt für die rasante Technologieentwicklung.

Florian erklärt, warum Adoption und Use Cases zwei Seiten einer Medaille sind, wie das KI-Botschafter-Programm echte Prototypen hervorbringt und warum pragmatisches Machen wichtiger ist als die perfekte Datenbasis.

Im AI FIRST Podcast spricht Florian über:

• Warum GOLDBECK eine „KI-Ambition" statt einer starren Roadmap entwickelt hat – und was das konkret bedeutet

• Die drei Säulen der KI-Organisation: Strategische Linien, Use-Case-Portfolio und Enablement

• Wie das KI-Team in der GOLDBECK Technologies aufgehängt ist und welche Kompetenzen es braucht

• Was hinter „Change Management" und „Adoption" wirklich steckt – und warum beides ohne Use Cases nicht funktioniert

• Den KI-Kickoff mit 600 Teilnehmenden, Community-Calls und strukturierte Lernpfade als Adoptionsformate

• Das KI-Botschafter-Programm: Wie Mitarbeitende in 14 Wochen eigene Prototypen entwickeln und KI in ihre Bereiche tragen

• Warum nachweislicher Nutzen der beste Adoptionstreiber ist – und wie GOLDBECK Momentum hält

• Die Use-Case-Pipeline: Von der Idee über Priorisierung bis zum skalierten Rollout

• Datenqualität: Warum man pragmatisch starten sollte, statt auf die perfekte Datenbasis zu warten

• Konkrete Use Cases in Vertrieb, Wissensmanagement und Wareneingangskontrolle

• Rückblick und Learnings: Was GOLDBECK wieder genau so machen würde

Zum Gast: Dr. Florian Gauer

Zum Host: Felix Schlenther

Zum Unternehmen: GOLDBECK Website · GOLDBECK auf LinkedIn

Artikel: „Auf KI bauen" – Das kommt aus Bielefeld
54 Minuten
In der letzten Folge habe ich folgende These aufgestellt: KI ist kein Tool und kein Mitarbeiter mehr - KI muss zum Betriebssystem des Unternehmens werden. Die Resonanz war überwältigend.

In dieser Solo-Folge liefere ich den kompletten Bauplan: Wie haben wir bei AI FIRST unser eigene KI-Betriebssystem aufgebaut? Von der Architektur über die Agentenkette bis zum wichtigsten Mindset-Shift: arbeite am System, nicht im System.

In dieser Folge spreche ich über:

- Die 6 Bausteine des KI-Betriebssystems: OS-Agent, Skills, Kontext, Tools, Governance und Lernschleife

- Warum ein einziger OS-Agent 25 spezialisierte KI-Agents ersetzt

- Die Ampellogik der Governance: Was KI autonom darf (Grün), wo sie menschliche Freigabe braucht (Gelb) und was sofort geblockt wird (Rot)

- Die 5-Agent-Kette für Automation: Von der Dokumentation über die Aufgabenextraktion bis zum Feedback-Logger

- Wie sich das System selbst erweitert, wenn kein passender Skill existiert – und warum ein Human-in-the-Loop trotzdem unverzichtbar bleibt

- Technische Voraussetzungen: Warum AI FIRST auf Notion setzt und wie Claude, Langdock und Copilot Cowork in dieselbe Richtung gehen

- Der wichtigste Mindset-Shift: Am System arbeiten, nicht im System – und warum das der Schlüssel zur KI-Adaption im Unternehmen ist

Zum Host: Felix Schlenther⁠⁠⁠⁠
35 Minuten
KI ist kein Tool. KI ist kein Mitarbeiter. KI wird das Betriebssystem deines Unternehmens.

In dieser Solo-Folge reflektiere ich, was sich in den letzten acht Wochen im KI-Markt verändert hat – und warum wir bei AI FIRST gerade alles umstellen. Neue Modellgenerationen wie Opus 4.6 und GPT 5.4 können erstmals über Stunden eigenständig an komplexen Aufgaben arbeiten. Das verändert grundlegend, wie wir über KI in Unternehmen nachdenken sollten.

Ich erkläre, warum spezialisierte KI-Agenten und Chatbots ausgedient haben – und wie ein KI-Betriebssystem mit Skill-Logik, Prozessdokumentation und Lernschleifen die digitale Arbeit übernimmt.

Du erfährst:

Was sich in den letzten 8 Wochen verändert hat

Von Sekunden zu 14,5 Stunden: Was neue KI-Modelle jetzt können

Warum wir bei AI FIRST alles hinterfragen

Von Agenten zu Skills: Die neue Methodik

Unternehmen umbauen – für KI, nicht nur für Menschen

KI als Betriebssystem: Was das konkret bedeutet

Warum KI uns menschlicher machen kann

Mehr zu AI FIRST:

AI Collective: https://ai-first.ai/ai-collective

AI FIRST School: https://ai-first.ai/school

Zum Host: Felix Schlenther
1 Stunde 3 Minuten
BASF behandelt KI nicht als IT-Spielerei, sondern als strategischen Transformationshebel für über 100.000 Mitarbeitende einsetzt.

Marcus Pospiech verantwortet als Corporate AI Program Lead das konzernweite KI-Programm bei BASF – dem weltweit größten Chemiekonzern. Im AI FIRST Podcast erklärt er, wie BASF KI mit einem klaren Dreisäulen-Modell skaliert: Breitensport, Spitzensport und Am Ball bleiben.

Im AI FIRST Podcast spricht Marcus über:

• Wie BASF das KI-Programm als virtuelle Organisation aufgesetzt hat – bewusst ohne Parallelstruktur zur Linienorganisation, um Geschwindigkeit und Ownership zu sichern

• Warum Breitensport die Basis für alles ist: verpflichtende KI-Schulungen für alle Mitarbeitenden, rollenspezifische Trainings und ein Automatismus, der ungenutzten KI-Zugang wieder entzieht

• Wie aus 500 Ideen 60 fokussierte Value Cases mit direktem Beitrag zur Profitabilität entstanden sind – durch Job-Task-Analysen, Prozess-Mapping und klare Priorisierung

• Welche konkreten Spitzensport-Cases BASF umsetzt: PlantGPT für Wissensmanagement in der Produktion, Fox als Finance & Controlling Assistant und SIA als IT-Support-Assistent

• Warum über 1.000 AI Champions als Multiplikatoren im Konzern arbeiten – und wie sie Nano-Agents für ihre Teams bauen

• Warum Führungskräfte ihre KI-Beurteilungskompetenz nicht mehr delegieren dürfen – und wie BASF sie in drei Stufen vom Nutzer zum Transformations-Owner entwickelt

• Wie Skalierung durch Opt-in-Voting statt Top-down-Mandate funktioniert – und warum die organisatorische Frage wichtiger ist als die technische

• Warum KI nicht oben drauf, sondern von Anfang an in Prozesstransformationen mitgedacht werden muss

• Wie BASF mit agentischer KI, Physical AI und der nächsten Technologiewelle umgeht

• Warum Speed over Perfection der wichtigste Grundsatz auf dieser Reise ist

Marcus spricht offen über die Herausforderungen, 110.000 Menschen mitzunehmen, warum einfache KPIs wie Regular Use und Power Use besser funktionieren als komplexe Metriken und warum Loslegen mit Grundstruktur besser ist als zwei Jahre auf die perfekte Lösung zu warten.

Weitere Links:

• Verantwortungsvolle KI bei BASF

• Werte schaffen mit künstlicher Intelligenz

• BASF - Chatbots are our AI-Buddies for everyday questions

Zum Gast: Marcus Pospiech

Zum Host: Felix Schlenther
43 Minuten
KI im Profifußball – nicht nur für Highlights auf Instagram, sondern als echter Wettbewerbsvorteil auf und neben dem Platz.

Claudio Demmer verantwortet Business Innovation beim VfL Wolfsburg und treibt dort die KI-Transformation der gesamten Geschäftsstelle voran. Matthew Caron leitet Data Science im Sportbereich – direkt am Trainingsgelände, direkt am Spielgeschehen.

Zwei Perspektiven, ein Verein, ein Ziel: KI sinnvoll und wirksam einsetzen.

Im AI FIRST Podcast berichten die beiden:

• Wie der VfL Wolfsburg generative KI auf der Geschäftsseite eingeführt hat – von internen Workshops über konkrete Use Cases bis zu messbaren Einsparungen durch ersetzte Dienstleistungen

• Warum Daten- und Prozessreife die eigentliche Grundlage für KI-Erfolg sind – und wie Matt­hew mit einer zentralen Datenplattform mit hunderten Tabellen und Milliarden Datenpunkten arbeitet

• Wie Live-Matchday-Analyse funktioniert: 3,6 Millionen Datenpunkte pro Spiel, Pressing-Mustererkennung in Echtzeit und die Vision eines Cockpits wie in der Formel 1

• Warum generative KI und klassisches Machine Learning zwei völlig unterschiedliche Ansätze im selben Club erfordern – und wie beide Teams das managen

• Wie Führung der Zukunft aussieht: nicht mehr nur Menschen führen, sondern auch Agentensysteme – und was das strukturell bedeutet

Claudio und Matthew sprechen offen über die Hürden der KI-Einführung im Vereinsbetrieb, die Bedeutung von Change Management, und warum Kreativität in einer Welt voller Daten zum entscheidenden Flaschenhals wird.

Zum Gast: Claudio Demmer

Zum Gast: Matthew Caron

Zum Host: Felix Schlenther
47 Minuten
Seit 2022 arbeitet Jonas Diezun, Gründer & CEO von Beam, an "der letzten Firma, die man noch bauen muss".

Beam ist eine KI-Agenten-Plattform, die selbstlernende Agenten für Enterprise-Kunden baut.

Im AI FIRST Podcast erklärt Jonas:

- Warum Context Engineering wichtiger ist als Prompt Engineering – und wie selbstlernende Systeme über Feedback-Loops ohne menschliches Zutun besser werden

- Wie er sich sein eigenes CEO-Office mit 60+ AI-Personas gebaut hat – darunter Frank Slootman und andere Top-CEOs, die ihm brutales Feedback geben statt netter ChatGPT-Antworten

- Warum erfolgreiche Agent-Projekte nicht an der Tech scheitern, sondern an fehlendem Prozesswissen, Systemzugängen und mangelndem Drive

- Wie Beam die Time-to-Value von 6 Monaten auf 2 Wochen gesenkt hat – in manchen Fällen sogar auf 4 Stunden

- Warum er mit 25–50 Leuten auf 100 Mio. ARR wachsen kann und heute schon klassische Berater statt Coder einstellt

Jonas spricht offen über die Grenzen heutiger Agenten, die größten Bottlenecks bei Enterprise-Kunden und warum 2026 nicht mehr um Demos, sondern nur noch um messbaren Business Impact geht.

Zum Gast: Jonas Diezun

Zum Host: Felix Schlenther
49 Minuten
Christian Krug ist Global Data Architect bei Frauscher Sensortechnik und Host des UNF#CK YOUR DATA Podcast. Im AI FIRST Podcast teilt er konkrete Einblicke in die Daten- und KI-Strategie eines 700-Mitarbeiter-Industrieunternehmens – von der Theorie bis zur praktischen Umsetzung.

Wie schafft man es, Daten-Silos aufzubrechen und eine einheitliche Datenlandschaft zu schaffen? Christian erklärt:- Warum der Wechsel vom Consulting ins Unternehmen sein bestes Karriere-Investment war

- Wie sein Team mit nur 8-9 Leuten digitale Produkte und interne Prozessoptimierung jongliert

- Das zentrale Problem: Die meisten Unternehmen haben die gleichen Daten-Herausforderungen – egal ob Mittelstand oder Konzern

- Warum Gen-AI ein Dosenöffner für Datenstrategien ist, aber ohne saubere Daten-Grundlage scheitert

- Die unbequeme Wahrheit: Schatten-AI ist viel zugänglicher als Schatten-IT – Unternehmen müssen schnell handeln

Besonders spannend: Christians Praxis-Cases zur Customer-360-Grad-Betrachtung und wie man Vertrauen in KI-Vorhersagen aufbaut, wenn erfahrene Mitarbeiter skeptisch sind.

Seine klare Botschaft: Kommunikation ist wichtiger als Technologie. Erfolgreiche Datenprojekte entstehen durch intensive Zusammenarbeit zwischen Data-Teams und Fachbereichen – nicht durch perfekte Modelle im Elfenbeinturm.

Zum Gast: Christian Krug

Zum Host: Felix Schlenther

Podcast: UNF#CK YOUR DATA
49 Minuten
KI für die vergessenen 80%: Wie Staffbase die echte Arbeitswelt transformiert

Während alle über KI für Developer und Marketer sprechen, bleibt eine massive Zielgruppe unsichtbar: Krankenschwestern, Lageristen, Dachdecker – Menschen ohne Schreibtisch. Martin Böhringer, Gründer und CEO von Staffbase, einem der wenigen deutschen Tech-Unicorns, zeigt, warum "AI for the rest of us" die eigentliche Revolution ist.

Martin Böhringer hat mit Staffbase die Employee Experience Platform für über 1000 Unternehmen weltweit aufgebaut. Von Chemnitz aus entwickelt sein Team KI-Lösungen, die nicht ersetzen, sondern befähigen – für jene 80% der Arbeitskräfte, die ChatGPT nie nutzen werden.

Die Vision: Jeder Mitarbeiter hat einen KI-Assistenten in der Hosentasche, der sofort antwortet.

- "Der Brief ist zur Hälfte aufgerissen – was tun?"

- "Welche Kantine-Optionen gibt es für laktoseintolerante Patienten?"

Fragen, die heute Zeit kosten oder unbeantwortet bleiben, werden in Sekunden gelöst.

Im Podcast spricht Martin über:

- Warum Standard-KI-Tools wie Copilot für Frontline-Worker scheitern

- Wie Staffbase personalisierte Podcasts für jeden Mitarbeiter generiert – in deren Sprache

- Die größte Hürde: Nicht die Technologie, sondern Adoption und Kontrolle

- Datenqualität als Burggraben: Warum kuratiertes Unternehmenswissen den Unterschied macht

- Seine AI-First-Transformation: Von 3-4x Effizienz bis zur Neuerfindung ganzer Prozesse

Das überraschende Fazit: Die größte Herausforderung in drei Jahren wird nicht sein, ob KI funktioniert – sondern wie wir das Menschliche bewahren, wenn jeder nur noch mit KI spricht.

Zum Gast: Martin Böhringer

Zum Host: Felix Schlenther
50 Minuten
KI im Handel: Wie REWE mit über 100 Milliarden Euro Umsatz KI skaliert – von Machine Learning bis GenAIHenrike Alfeis (AI Hub Lead) und Julian Mennenöh (Head of AI Strategy & Enablement) geben tiefe Einblicke, wie REWE seit über 13 Jahren KI-Use Cases vom Piloten bis zur Skalierung über tausende Märkte bringt.

Was läuft bei REWE bereits mit KI – ohne dass Kunden es merken:

- Bestellvorschläge & Nachfrageprognosen mit XGBoost- Sortimentsgestaltung: Welcher Markt bekommt welche Schokolade?

- Scan & Go: KI entscheidet über Stichprobenkontrollen

- Out-of-Stock-Erkennung durch Bon-Analyse (in allen Penny-Märkten live)- Pick & Go mit Computer Vision

- Personalisierte Coupons in der REWE Bonus AppVon traditioneller KI zu GenAI: Der Kulturwandel

Während Machine-Learning-Cases streng ROI-getrieben über ein Board priorisiert werden, hat GenAI einen demokratischeren Ansatz ausgelöst. REWE gründete einen AI Hub, eine Community und schult über 300.000 Mitarbeitende – mit über 19.000 Teilnahmen bei der KI-Entdeckungsreise.

Kernthemen:

- Ambassador-Programm: Multiplikatoren in Fachbereichen (4h/Woche Ausbildung über 2 Monate)

- AI Design Sprints: Von der Idee zum Proof of Concept

- Werte-Manifest: Mensch-zu-Mensch-Kommunikation, Verantwortung, KI als Chance

Das große Learning: Innovation allein reicht nicht. Bei 100% Kundeninteraktion braucht es nahezu perfekte Qualität – bei 80% interner Unterstützung sind alle glücklich. Diese Grenze aktiv zu navigieren, ist der Schlüssel.

Zukunft: Hyperpersonalisierung durch KI-Agenten, die Stimmung, Präferenzen und Einkaufslisten kennen – Unified Commerce wird Realität.

Zum Gast: Julian Mennenöh

Zum Gast: Henrike Alfeis

Zum Host: Felix Schlenther
43 Minuten
700% Wachstum trotz Microsoft & Google als Konkurrenz – wie Jamie zum führenden DSGVO-konformen Meeting-Assistenten wurde

Benedikt Böringer ist Co-Gründer und CEO von Jamie, einem KI-gestützten Meeting-Tool, das bereits mehrere tausend zahlende Kunden hat und im letzten Jahr mit knapp 700% gewachsen ist – komplett organisch. Im AI FIRST-Podcast spricht er offen darüber, wie es ist, im härtesten Wettbewerbsumfeld ein KI-Startup aufzubauen: gegen Tech-Giganten wie Microsoft, Google und Zoom, die alle ihre eigenen Meeting-Assistenten in ihre Plattformen integrieren.Die spannendsten Einblicke:- Wie Jamie zwei Monate vor ChatGPT startete und vom Problem, nicht von der Technologie ausging- Warum Produktqualität und Fokus gegen Big-Tech-Distribution gewinnen können- Mit wie vielen Mitarbeitenden ein KI-Startup auf 10 oder 100 Millionen Euro skalieren kann (spoiler: unter 20 für 10M, ca. 50 für 100M)- Welche Prozesse bereits heute durch KI-Agenten ersetzt werden können – und wo der Mensch noch unverzichtbar ist- Wie Meeting-Assistenten zur "Kontextmaschine" für KI-Agenten werden- Best Practices: So nutzt du Meeting-Tools wirklich maximal effektivEin ehrlicher Deep-Dive in Produktentwicklung, Go-to-Market-Strategien und die Zukunft von AI-First Companies.
45 Minuten
Romina Medici, verantwortlich für Data & AI Plattformen und Data Governance bei E.ON, teilt ihre Erfahrungen aus über 7 Jahren Transformation.Ihr Ansatz: Daten und KI wie ein Business managen – mit klarer Vision, KPIs, Go-to-Market-Strategien und echtem Revenue. Das Ergebnis: Das E.ON Data House, eine Self-Service-Datenplattform nach dem Amazon-Prinzip, die ab Jahr 4 profitabel war und seitdem 15-20% Revenue Growth pro Jahr erzielt.Erfahre, warum 80% aller KI-Projekte scheitern, wie internes Customer Success funktioniert und warum diese Transformation ein Marathon ist – kein Sprint.01:30 - Quickfire-Round: KI-Mythen, Lieblingsmodell und größte Fehler

04:00 - Überblick: Daten & KI als Produkte statt Projekte managen

07:00 - Warum der klassische Projektansatz nicht skaliert

11:00 - Das Problem: 80% der Projektergebnisse werden nicht genutzt

13:00 - Praxisbeispiel: Aufbau des E.ON Data House

16:00 - Technische Herausforderungen: 262 Tage für die erste SAP-Anbindung

18:00 - Internes Marketing und Customer Success wie bei einem SaaS-Unternehmen

21:00 - Pay-per-Use Pricing-Modell und Kostentransparenz

24:00 - Skalierung vor Profit: Der wahre Anreiz

29:00 - Organisationsstruktur: 40 FTEs, 12-15 Produkte, 10.000-20.000 Nutzer

36:00 - Buy vs. Build: Wann selbst entwickeln, wann einkaufen?

41:00 - Erfolgsfaktoren: Strategie, Operating Model und Durchhaltevermögen

44:00 - Fazit: Warum Transformation 10-15 Jahre dauertZum Gast: Romina MediciZum Host: Felix Schlenther
59 Minuten
Franziska Kripp (Group AI Enablement Lead) und Norbert Wirth (Global VP Data) von Payback im Gespräch.

Erfahre, wie das Loyalty-Programm mit 35 Mio. Nutzern und 700 Partnern KI skaliert: Von der Transformer-Revolution 2017 über den Aufbau eines mehrdimensionalen AI-Governance-Modells bis zur Demokratisierung von KI im Unternehmen.

Spannend: Warum Payback jetzt nicht nur UX, sondern auch AX (Agent Experience) optimiert – und wie ein QA-Agent heute schon Briefings mit System-Umsetzungen abgleicht.

Plus: Prognosen für 2026.

Zum Gast: Norbert Wirth

Zum Gast: Franziska Kripp

Zum Host: Felix Schlenther
54 Minuten
Neues Jahr, neue Prognosen: Christoph Pacher, Host des State of Process Automation Podcasts, ist zurück. Letztes Jahr hat er fünf Vorhersagen für 2025 gemacht – wie viele davon sind eingetroffen? Wir machen den Reality-Check und schauen nach vorne: Was kommt 2026 auf uns zu? Spoiler: Die Modelle werden austauschbar, der Action-Layer wird real, und deine KI bekommt trotzdem nicht deine Kreditkarte.

[00:00] - Begrüßung und Einführung in die Jahresauftakt-Episode

[01:30] - Christophs Rückblick auf 2025: Warum das Jahr "intensiv" war

[03:00] - Prognosen-Check: Neueinstellungen durch Automatisierung ersetzt?

[09:30] - Knowledge Worker vs. Process Worker: Eine wichtige Unterscheidung

[13:30] - Gen-AI als Lean-Prinzip und digitale Zwillinge im Einsatz

[17:30] - Softwarepreismodelle und Randsysteme: Was ist passiert?

[19:00] - KI-Agenten ersetzen Randsysteme und der Erfolg von Lovable

[23:00] - Google als großer Gewinner 2025 und OpenAIs "Code Red"

[25:30] - Prognose 1: Modelle unterscheiden sich nur noch minimal

[29:00] - Prognose 2: AI wird zum Action-Layer

[35:00] - Prognose 3: Renaissance der Intelligent Automation

[43:00] - Prognose 4: 2026 wird das Jahr der Anwendung

[46:00] - Prognose 5: Kein blindes Vertrauen in KI-Agenten

[51:00] - Zusammenfassung aller Prognosen und Ausblick

Das war aber erst die Hälfte: Am 3. Januar geht es weiter im State of Process Automation Podcast. Dort dreht Christoph den Spieß um und Felix teilt seine Prognosen für das KI-Jahr 2026. Nicht verpassen!

Zum Gast: ⁠⁠⁠⁠⁠⁠LinkedIn⁠⁠⁠⁠ (Christoph Pacher)

Zum Host: ⁠⁠⁠⁠LinkedIn⁠⁠⁠⁠ (Felix)
41 Minuten
Florian Duerr verantwortet die digitale und KI-Transformation bei der Eberspächer Group – einem Automobilzulieferer, der auf Venture Clienting setzt, um mit Startup-Mentalität KI-Projekte schnell von der Idee zu messbarem Wert zu bringen.

In diesem Gespräch erklärt Florian, warum 30% der GenAI-Anfragen eigentlich Excel-Probleme sind, wie sein Team 366 Kollegen in wenigen Wochen geschult hat und warum sie sich bewusst gegen Microsoft Copilot entschieden haben.

03:00 Venture Clienting erklärt: Startup-Mentalität im Konzern

08:00 Build vs. Buy vs. Customize: Wann macht Eigenentwicklung Sinn?

13:00 Warum Eberspächer mit Machine Learning statt GenAI gestartet ist

16:00 Der pragmatische Ansatz: Erst manuell, dann automatisieren

18:00 Startup-Kriterien: Ab wann ist ein Partner reif genug?

22:00 BlockBrain statt Copilot: Warum ein Startup statt Microsoft

24:00 AI Ambassador Programm: 366 geschulte Kollegen, 120 Use Cases im Backlog

26:00 Schulungs-Learning: Von komplexen zu ganz basic Use Cases

29:00 Organisation: Wie man Innovation nicht mit Prozessen bremst

32:00 Der Support-Helpdesk Case: Wenn der Fachbereich Gas gibt

36:00 Erfolgsfaktoren und Learnings aus der KI-Transformation

40:00 Neues Format: Die Frage für den nächsten Gast

Zum Gast: Florian Duerr

Zum Host: Felix Schlenther
49 Minuten
Jasper Börnsen, Head of Innovation bei JUSTADDSUGAR, ist zurück im AI FIRST Podcast. Ein Jahr nach seinem ersten Besuch hat sich vieles verändert: Die 125-Personen-Agentur entwickelt jetzt mit SugarOS ihr eigenes KI-Betriebssystem – obwohl Jasper damals sagte, sie würden keine Tech-Company werden.

Er spricht über Gen-AI-Content, der trotz massivem Community-Backlash 5-8 Sekunden Watch Time erreicht (statt üblicher 2-4), über Gamification mit XP-System und Ranks, und warum Agenturen 2026 zu Tech-Companies werden müssen.

01:30 - Quickfire-Round: KI-Mythen, Lieblingstools und verlernte Fähigkeiten

03:30 - Vorstellung JUSTADDSUGAR: Social-First-Agentur mit 125 Mitarbeitenden

04:30 - Strategiewechsel: Warum Jasper seine Meinung geändert hat

08:00 - SugarOS: Entwicklung des eigenen KI-Betriebssystems

13:00 - Langdock-Integration und Context-Management für Brands

17:00 - Vibe-Coding mit Cursor und neue Software-Engineers ab Januar

20:00 - Was sich auf Modellebene in einem Jahr verändert hat

22:00 - Community-Backlash: Warum Gen-AI-Content auf Social Media polarisiert

27:00 - Performance-Paradox: Hate-Kommentare vs. hohe Watch Time

31:00 - Uncanny Valley bei Video und Disneys Milliarden-Investment in OpenAI

34:00 - Change Management: Onboarding, Hackathons und Gamification

37:00 - Schlag den Yusuf: Interner Wettbewerb um KI-Nutzung

39:00 - T-Shaped Professionals und Full-Stack Employees

44:00 - Prognosen 2026: Uncanny Valley, Tech-Agenturen und Datenqualität

Zum Gast: Jasper Börnsen

Zum Host: Felix Schlenther