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Risiko und Nebenwirkung Archiv

34 Episoden
56 Minuten
In dieser Folge von Risiko und Nebenwirkung geht’s ans Eingemachte – oder besser gesagt: in den Bauch! Gemeinsam mit Dr. Tina Schomacher, Oberärztin in der Medizinischen Klinik B am UKM, tauchen wir ein in die Welt der Darmgesundheit. Klingt vielleicht nicht nach Lieblingsthema, aber: Es lohnt sich! Wir sprechen über Reizdarm, Nahrungsmittelunverträglichkeiten wie Laktose, Fructose oder Sorbit, Zöliakie – und ja, auch über das Thema Darmkrebs und die Vorsorge dagegen. Und dann wäre da noch der Stuhlgang. Auch da reden wir drüber – ganz ohne Tabu. Wie sollte der eigentlich aussehen? Warum lohnt sich ein Blick in die Toilette oder aufs Toilettenpapier? Und was hat unser Mikrobiom mit einem echten „Super-Stuhl“ zu tun? In dieser Folge gibt es ein ehrliches, informatives und stellenweise sogar ziemlich unterhaltsames Gespräch über ein Organ, das viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Denn: Darm gut, (fast) alles gut!
47 Minuten
Wir gehören zu den Glücklichen – unsere Zähne sind offenbar gut oder vielleicht sind wir auch nur besonders gut im Zähneputzen. Denn dass eine gute Mundhygiene und mindestens einmal jährliche Prophylaxe in der Zahnarztpraxis der Schlüssel zu einem gesunden Gebiss sind, wissen wir ja alle irgendwie, oder? Weiße Zähne und ein strahlendes Lächeln sind nachgewiesen hilfreich für den persönlichen und beruflichen Erfolg. Viele unterstützen dies bereits im Kindesalter mit Zahnspangen oder später mit Alignern. Es gibt Bleaching-Zahncremes, die das Gebiss zum Erstrahlen bringen sollen, aber auch Zahncremes für empfindliche Zähne. Und dann wäre da noch die zahnmedizinische Gretchenfrage: Putze ich elektrisch oder „old school” per Hand? Dr. Inga Harks hat uns alle unsere Fragen beantwortet. Sie ist Oberärztin für Parodontologie und Zahnerhaltung am UKM und führt uns durch den Angebotsdschungel in Sachen Zahnpflege. Antworten auf alle unsere Fragen hat uns Dr. Inga Harks gegeben. Sie ist Oberärztin für Parodontologie und Zahnerhaltung am UKM und führt uns durch den Angebotsdschungel in Sachen Zahnpflege.
45 Minuten
Stell Dir vor, Du bis Mitte zwanzig und von jetzt auf gleich arbeiten deine Nieren nicht mehr richtig. Keine schöne Vorstellung, für Sophie Schober aber wurde das Realität. Gut vier Jahre vergingen vom ersten Nierenversagen bis hin zur Transplantation. Dabei hatte Sophie, die in dieser Folge zu Gast ist, noch Glück: Denn sie bekam eine Niere von ihrem Vater. Und um genau diese sogenannte Lebendnierenspende geht es in dieser Folge. Neben Sophie ist auch Prof. Stefan Reuter für die medizinische Einordnung dabei. Er ist leitender Oberarzt der Transplantationsnephrologie am UKM und stellvertretender Leiter des Deutschen Lebendspendenregisters. Wer kommt für eine Lebendnierenspende infrage? Welche Risiken und Chancen bringt sie mit sich? Und warum gibt es in Deutschland insgesamt weniger Spenderorgane als in anderen Ländern? Antworten auf diese Fragen gibt’s in der aktuellen Podcast-Folge. Dort könnt Ihr auch noch mehr über Sophie Schober und die Organspende erfahren. Denn ihre Geschichte ist Teil unserer großen Informationswoche rund um das Thema Organspende. Ihr habt Anmerkungen, Fragen oder Themenvorschläge für unsere nächsten Folgen? Dann schreibt uns eine Mail an podcast@ukmuenster.de oder auf unseren Social-Media-Kanälen (@ukmuenster).
53 Minuten
In dieser Folge gibt es eine Premiere: Zum ersten Mal sprechen ein medizinischer Experte und eine Patientin gemeinsam über ein Thema – das Lipödem. Mit dabei ist Prof. Dr. Tobias Hirsch, Direktor der Klinik für Plastische Chirurgie am UKM, Chefarzt an der Fachklinik Hornheide und Gründungs- und Vorstandsmitglied der LipödemGesellschaft e.V., sowie Anna-Lena, die im Alter von 21 Jahren selbst die Diagnose Lipödem erhalten hat. Gemeinsam werfen wir einen Blick auf eine Erkrankung, die noch immer viel zu wenig bekannt ist. Es geht um Diagnostik, Behandlungsmöglichkeiten, aber auch um mögliche Ursachen, die bislang nicht vollständig erforscht sind. Anna-Lena teilt ihre persönlichen Erfahrungen und gibt so ganz individuelle Einblicke in das Krankheitsbild und den Alltag mit Lipödem. Außerdem sprechen wir über die LipLec-Studie, warum sie so bedeutend ist – und weshalb das Jahr 2025 ein wichtiges Jahr für die Lipödemforschung und die Weiterentwicklung der Behandlung sein könnte.
50 Minuten
In dieser Folge dreht sich alles um unsere Augen! Wie gut können wir eigentlich von Geburt an sehen? Welche typischen Augenerkrankungen gibt es – und wie unterscheiden sich Grauer und Grüner Star? Außerdem klären wir, ob Brille, Kontaktlinsen oder eine Laserbehandlung die beste Lösung für Fehlsichtigkeit sind. Zu Gast ist Prof. Nicole Eter, Direktorin der Klinik für Augenheilkunde am UKM. Gemeinsam mit ihr gehen wir den größten Mythen rund um die Augengesundheit auf den Grund: Schaden Bildschirme wirklich den Augen? Und kann Karottensaft tatsächlich das Sehvermögen verbessern? Da die Universitätsmedizin Münster und die Augenklinik dieses Jahr ihr 100-jähriges Bestehen feiern, werfen wir außerdem einen Blick in die Vergangenheit: Wie wurden Augen vor 100 Jahren behandelt – und gab es damals schon Augen-OPs?
55 Minuten
Eine Geburt ist ein magischer, aber auch herausfordernder Moment - für die werdenden Eltern und für diejenigen, die sie dabei unterstützen. Eine wichtige Rolle spielen dabei die Hebammen, die den werdenden Müttern vor, während und nach der Geburt zur Seite stehen und sie sowohl in der Klinik als auch zu Hause unterstützen. Linda Rietschel ist eine solche Hebamme und arbeitet bei uns im Kreißsaal der Geburtshilfe des UKM. Schon als Schülerin wusste sie nach ihrem ersten Praktikum: Das ist ihr Weg! Heute ist sie nicht nur Hebamme, sondern auch Advanced Practice Midwife (APM) und bringt mit ihrem wissenschaftlichen Blick auch neue Ideen in die Geburtshilfe ein. In dieser Folge spricht sie mit uns über die Rolle der Hebamme bei Schwangerschaft und Geburt, welche Veränderungen sie als APM anstößt und warum davon vor allem die werdenden Mütter profitieren. Außerdem klären wir über typische Schwangerschaftsmythen auf, zum Beispiel, wann man sich bei einsetzenden Wehen oder Blasensprung wirklich auf den Weg ins Krankenhaus machen sollte. Neben allen Fakten rund um Schwangerschaft und Geburt werfen wir aber auch einen Blick darauf, wie man eigentlich Hebamme wird und wie sich die Ausbildung in den letzten Jahren durch die Akademisierung des Berufs verändert hat.
39 Minuten
Die Haut ist unser größtes Organ und schützt unseren Körper vor Umwelteinflüssen. Hitze, Kälte und Wind machen ihr aber auch zu schaffen. „Im Winter wird die Haut vor allem durch den Wechsel zwischen trockener Heizungsluft drinnen und Kälte und Wind draußen gestresst“, sagt Dr. Nina Magnolo, Leiterin des Studienzentrums für innovative Dermatologie an der Hautklinik des UKM. Sie rät, im Winter vor allem bei der Hautreinigung nicht zu aggressiv vorzugehen. Wir sprechen mit Nina Magnolo über die ideale Hautpflege - die sich gerne auch an den Jahreszeiten orientieren darf. Sie erklärt, warum Männerhaut öliger ist als Frauenhaut und warum wir alle ab 25 Falten bekommen. Und nicht nur die normale Haut ist Thema: Nina Magnolo erklärt, wo die Unterschiede zwischen trockener Haut und echten Hautkrankheiten wie Neurodermitis liegen.
51 Minuten
Mit dem Start ins neue Jahr fassen viele von uns gute Vorsätze: mehr Sport treiben, gesünder essen oder das Rauchen aufgeben. Ein weiterer Vorsatz, der immer häufiger genannt wird, ist, das Handy öfter mal zur Seite zu legen, im Sinne eines Digital Detox. Denn unser ständiger Blick auf Bildschirme kann nicht nur unsere Zeit beanspruchen, sondern auch zur Sucht werden. In dieser Folge sprechen wir mit Benedikt Bradtke, dem Leiter der Psychotherapie am UKM, darüber, wie sich Medien- und Handysucht entwickelt. Wir werfen dabei einen Blick auf die Mechanismen hinter der Sucht, wer besonders gefährdet ist und wie man erkennt, ob der eigene Konsum problematisch wird. Eine aufschlussreiche Folge voller spannender Erkenntnisse – nicht nur für alle, die ihre digitalen Gewohnheiten überdenken möchten!
36 Minuten
Noch vier Tage bis Weihnachten – alle Welt erledigt noch die letzten oder vielleicht auch erst die vorletzten Dinge, die bis zum Heiligenabend noch geschafft sein wollen. Und wir? Wir werden emotional. Wir freuen uns, dass unser Podcast „Risiko & Nebenwirkung“ gut läuft. Das macht uns dankbar – und gleichzeitig fragen wir uns: Dürfen wir angesichts der Krisen in der Welt überhaupt über so etwas Profanes wie Erfolg dankbar sein? Dazu (und zu vielen anderen Themen) fragen wir jemanden, der sich mit dem Thema „Dankbarkeit“ besser auskennt: Christoph Gilsbach ist Clinic Clown am UKM und besucht in seiner Funktion schwer kranke Menschen, oft Kinder, die um ihr Leben kämpfen. Nicht immer geht dieser Kampf gut aus. Und trotzdem erlebt Christoph die kleinen, lichten Momente, dieser Patient*innen. Die, in denen sich beide Seiten füreinander öffnen. Dafür ist ER dankbar und das ist der Geist dieser Weihnachtssonderfolge.
44 Minuten
In dieser Folge sprechen wir über „Emerging Adulthood“ – ein weitgehend unbekannter Begriff, der nichts Anderes meint als das beginnende Erwachsenenalter, das sich seit einigen Jahren offenbar immer mehr in die Länge zieht. Das Erwachsenwerden dauert heute viel länger als in früheren Generationen und kann sich sogar bis zum 30. Geburtstag hinziehen. In einem Alter, in dem unsere Großeltern oder Eltern oft schon Kinder hatten, stehen junge Menschen heute vor der Frage, welche der scheinbar unzähligen Möglichkeiten sie selbst für ihren eigenen Lebensweg wählen sollen: Was soll ich machen? Welcher Beruf passt zu mir? Will ich eine feste Beziehung und Kinder oder bin ich glücklich als Single? Warum dieses Gefühl der Unsicherheit zum neuen „Normalzustand“ geworden zu sein scheint und welche Möglichkeiten es gibt, damit umzugehen, klären wir mit Prof. Rupert Conrad. Er ist Direktor der Klinik für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie am UKM und behandelt in seiner Ambulanz viele junge Menschen, die irgendwie nicht richtig Fuß fassen können und mit einer überwältigenden Vielfalt an Optionen konfrontiert sind.
49 Minuten
"Männer, nehmt eure Gesundheit ernst!" So deutlich und simpel ist der Appell von Dr. Jann-Frederik Cremers: Als Androloge im Centrum für Reproduktionsmedizin am UKM ist er täglich mit „Männergesundheit“ konfrontiert und sieht unmittelbar die Folgen, wenn sich die Männer nicht oder zu spät um ihr körperliches Wohlbefinden kümmern. In der aktuellen Folge sprechen wir mit ihm ganz offen über vermeintlich sensible, aber ganz konkrete Fragen der Männergesundheit: Wie sollten sich meine Hoden anfühlen, wenn ich sie unter der Dusche abtaste? Hat Rauchen wirklich so negative Auswirkungen auf meine Fruchtbarkeit? Wann sollte ich Erektionsstörungen ärztlich abklären lassen? Sein Wort hat Gewicht, und das nicht nur bei uns im Podcast: Neben seiner ärztlichen Tätigkeit als Oberarzt ist er aktuell Pressesprecher der Deutschen Gesellschaft für Andrologie. Dass Männer noch immer eher Gesundheitsmuffel sind, sieht auch Cremers so. Deswegen trommelt er, gerade jetzt im „Movember“, für ein stärkeres Verantwortungsgefühl der eigenen Gesundheit gegenüber. Ihr habt Anmerkungen, Fragen oder Themenvorschläge für unsere nächsten Folgen? Dann schreibt uns eine Mail an podcast@ukmuenster.de oder auf unseren Social-Media-Kanälen (@ukmuenster).
56 Minuten
Schlaf ist die beste Medizin! Diesen Spruch haben wir bestimmt alle schon einmal gehört. Was aber, wenn der Schlaf selbst das Problem ist und man einfach nicht gut durch die Nacht kommt? Mit unserem Schlafmediziner Prof. Matthias Boentert, Oberarzt an der Klinik für Neurologie am UKM und Leiter der Neurologie am UKM-Marienhospital in Steinfurt, gehen wir dem Thema auf den Grund und beschäftigen uns mit möglichen Ursachen für schlechten Schlaf. Auch die verschiedenen Chronotypen und Schlafphasen lassen wir uns genauer erklären. Außerdem beantworten wir die spannende Frage, ob Frühaufsteher*innen (Lerchen) eigentlich gesünder leben als Langschläfer*innen (Eulen) und warum sogar heiße Milch mit Honig der Schlüssel zum wohligen Einschlafen verhelfen kann. Ihr habt Anmerkungen, Fragen oder Themenvorschläge für unsere nächsten Folgen? Dann schreibt uns eine Mail an podcast@ukmuenster.de oder auf unseren Social-Media-Kanälen (@ukmuenster).
43 Minuten
Die einen verzichten auf Fleisch, die anderen auf Kohlenhydrate am Abend und wieder andere essen nur noch Light-Produkte. Doch ist das alles wirklich so gesund, wie es uns die Werbung gerne verkauft und wie sollte eine ausgewogene Ernährung im Idealfall aussehen? In unserer aktuellen Folge gehen wir gemeinsam mit unserer Expertin Linda Haschmann, Diätassistentin und Ökotrophologin am UKM, den Ernährungsmythen auf den Grund. Neben Tipps und Tricks für eine ausgewogene Ernährung erfahren wir unter anderem, welchen Einfluss Zero-Produkte auf unser Mikrobiom im Darm haben können und ob Kohlenhydrate wirklich dick machen.
58 Minuten
Nach der Fußball-Europameisterschaft ist während der Olympischen Spiele, und das wiederum ist vor dem offiziellen Saisonstart der Fußball-Bundesliga. Irgendein Groß-Sportereignis läuft in diesem Sommer immer. Die ganze Welt schaut auf die Profis, die alles daransetzen, einmal in ihrem Leben ganz oben auf dem Treppchen zu stehen. Und dafür teils bis an die Belastungsgrenze (oder darüber hinaus) trainieren. Wieviel Sport ist eigentlich gesund? Und wann geht es richtig auf die Knochen? Kann man da vorbeugen? Welcher Sport passt für mich? Solche Fragen stellen wir unserem Sportorthopäden Dr. Kristian Schneider. Er kommt selbst aus dem Rudersport. Heute betreut er die U19 der deutschen Ruderer medizinisch und ist einer der „Preußen-Docs“. Denn Kristian Schneider ist neben seiner ärztlichen Tätigkeit am UKM auch Mannschaftsarzt des Bundesliga-Zweitligisten SC Preußen Münster. Neben den sportlichen Facts gibt es in dieser Folge auch jede Menge Einblicke in das „real life“ von Sportprofis. Fazit: Was unser Gast zu sagen hat, ist auch für „Normal-Sportbegabte“ ungeheuer spannend und gibt einen guten Eindruck von der Welt des Profisports. Für uns Highlight und Ritterschlag zugleich: Preußen-Kapitän Marc Lorenz gibt gleich zu Anfang eine klare Hörempfehlung!
40 Minuten
Resilienz, also die psychische Widerstandsfähigkeit im Umgang mit Belastungen, ist ein gesellschaftliches Buzzword. Wir haben eine vage Idee, was gemeint sein könnte, aber genau definieren können wir den Begriff nicht. Instinktiv wissen wir: Resilient zu sein könnte von Vorteil sein, denn gefühlt müssen wir ja auf immer mehr Ebenen immer mehr Anforderungen bewältigen. „Das kann stressen“, weiß Louisa Lilienkamp, Psychologin aus der Stabstelle Ressourcen und Resilienz in der Pflege an der Uniklinik Münster. Genauso stressen kann aber auch der Eindruck, dass ich zur Stärkung der eigenen Resilienz mich und mein Leben möglichst optimieren muss und dass Perfektionismus gleichzusetzen ist mit Resilienz. Warum „das Leben der Anderen“ in den sozialen Medien unsere persönliche Widerstandskraft nicht unbedingt stärkt und wieso es gut sein kann, sich einzugestehen, einmal nicht mehr weiter zu wissen, das erklärt Resilienz-Expertin Louisa Lilienkamp. Am Ende steht die Erkenntnis: Resilienz ist wie ein Muskel, den man trainieren kann – aber übertreiben sollte man es mit der Resilienz-Fitness am Ende auch nicht.