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Anthronaut - Der Ethnologie-Podcast Archiv

36 Episoden
20 Minuten
Auf der Lunis Raumstation lernt Adolar etwas über die Lebensphasen eines Sterns. Er fragt sich, was eigentlich die wichtigsten Phasen im Leben von uns Menschen sind und wie wir diese zelebrieren? So kommt er auf das ethnologische Konzept der Übergangsriten, das der deutsch-französische Ethnologe Arnold van Gennep im Jahr 1909 vorgestellt hat.

Wir schauen uns in dieser Folge Übergangsriten im Zusammenhang mit der Einschulung etwas genauer an. Was passiert eigentlich mit einem Kind, wenn es vom Kindergarten in die Grundschule kommt? Wie nehmen Eltern diesen Übergang wahr, auch ihren eigenen? Und welche Rituale und Objekte können bei so einem wichtigen Übergang von Bedeutung sein?

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Sogar ein über 100 Jahre altes Konzept der Ethnologie kann noch immer sehr interessante Erkenntnisse über unser heutiges Leben liefern. Erstaunlich!

Für Fragen, Anregungen und Feedback schreibt mir gerne an hallo@anthronaut.de

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Quellen in dieser Folge:

· Johannsmann, Christian 2019: „Übergangsrituale beim Übergang von der Kindertageseinrichtung in die Grundschule - Ethnologische Anwendungsperspektiven in der Frühpädagogik durch einen ‚ethnologischen Klassiker‘?“. In: Klocke-Daffa, Sabine (Hrsg.): Angewandte Ethnologie. Perspektiven einer anwendungsorientierten Wissenschaften. Wiesbaden: Springer, S. 299-314

· Van Gennep, Arnold 2005: Übergangsriten (Les rites de passage). Frankfurt / Main: Campus Verlag
31 Minuten
Endlich landen wieder frische Krypto-Credits auf Adolars Konto. Auch als Anthronaut muss man sich sein Geld verdienen. Das ist ein guter Moment für Adolar, um über Ethnologie und Berufe nachzudenken - und um sein eigenes Berufsleben Revue passieren zu lassen: 

Wie wurde aus dem Ethnologie-Studenten von damals Adolar, der Anthronaut? Und gibt es so etwas wie typische Ethnologie Berufe überhaupt?

Anhand einer Verbleibsstudie vom Ethnologie-Institut der LMU München schauen wir uns an, wie die Absolvent:innen dort den Einstieg in die Arbeitswelt schaffen. Adolar garniert das Ganze mit vielen Anekdoten aus seiner Studienzeit und den Jobs, die er hatte.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Ethnolog:innen, die ins Berufsleben starten, müssen sich ihren Arbeitsmarkt selbst schaffen. Und das ist auch echt gut so.

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Quellen in dieser Folge:

· Brill, Saskia / Fischer, Jeannine-Madeleine / Neumaier, Katharina / Sökefeld, Martin: „Ethnologie… und was dann? Ergebnisse der Verbleibsstudie des Münchner Instituts für Ethnologie“. In: Institut für Ethnologie der Ludwig-Maximilians-Universität München (Hrsg.): Studien aus dem Münchner Institut für Ethnologie, Band 27. München
32 Minuten
In einer gut besuchten Bar auf Ysillia III erlebt Adolar Multikulti auf Steroiden. Das bringt ihn dazu, sich näher mit einem der Grundbegriffe der Ethnologie zu beschäftigen: Kultur. Adolar findet heraus, dass es auch für Ethnolog:innen gar nicht so leicht ist, zu sagen, was Kultur eigentlich ist. Außerdem erfährt er, warum der Kultur-Begriff oft so politisch aufgeladen wird. In dieser Folge streifen wir den Kulturrelativismus von Franz Boas. Wir sprechen außerdem über das sogenannte essenzialistische Kulturverständnis und was das mit Schubladen-Denken zu tun hat.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Ethnolog:innen denken Kultur krass anders. Menschen können eine Kultur nicht einfach haben, auch nicht Teil einer Kultur sein. Kultur ist sehr viel flexibler und durchlässiger.

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Quellen in dieser Folge:

· Lentz, Carola 2013: „Kultur. Ein ethnologisches Konzept zwischen Identitätsdiskursen und Wissenschaftspolitik“. In: Thomas Bierschink, Matthias Krings, Carola Lentz (Hrsg.): Ethnologie im 21. Jahrhundert. Berlin: Reimer, S. 111-129
23 Minuten
Adolar muss feststellen, dass sein Raumschiff voll mit Zeugs ist: Dinge des Alltags, Nützliches und auch Unnützes. Das bringt ihn ins Grübeln: Warum besitzen wir eigentlich so viele Dinge? Wo kommen all diese Dinge her? Und was bedeuten sie uns? In dieser Folge machen wir einen Ausflug in die ethnologische Forschung zu Konsum und materieller Kultur und werfen einen Blick auf die Akteur-Netzwerk-Theorie.

Adolars Aha-Moment in dieser Folge: Nicht nur Menschen haben die Fähigkeit zu handeln, sondern auch Dinge! Und sie sind ganz schön mächtig.

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Quellen in dieser Folge:

· Hahn, Hans Peter 2017: „Materielle Kultur und Konsum“. In: Beer, Bettina / Fischer, Hans / Pauli, Julia (Hrsg.): Ethnologie. Einführung in die Erforschung kultureller Vielfalt. Berlin: Reimer, S. 281-296

· Hahn, Hans Peter 2007: „Zur Ethnologie des Konsums in Afrika“. In: Paideuma 53, S. 199-220
14 Minuten
In der ersten Folge von Anthronaut erzähle ich, wer ich bin, worum es in dem Podcast geht und warum ich ausgerechnet einen Ethnologie-Podcast starte. Ich bin nämlich kein Ethnologe, der an der Uni lehrt und forscht. Ich habe es aber studiert und bin… nun ja… eine Art Fanboy der Ethnologie. Oder anders gesagt: Ich bin ein Anthronaut, der mit seinem Raumschiff durch ethnologische Welten flitzt, hier und da zur Landung ansetzt und schaut, was es dort alles zu entdecken gibt.

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Quellen in dieser Folge:

· Antweiler, Christoph 2005: „Populäre Ethnologie: Einführung, Überblick und Systematisierung“. In: Ders.: Ethnologie: Ein Führer zu populären Medien. Berlin: Reimer

· Lentz, Carola 1999: „Die Lust am Exotischen“. In: Pressereferat der Deutschen Gesellschaft für Völkerkunde (Hrsg.): Die Media-Morphose der Ethnologie. Heidelberg, S. 48-52
82 Sekunden
Was euch beim Ethnologie-Podcast Anthronaut erwartet, das erfahrt ihr in diesem Trailer. Mehr über mich und warum ich einen ethnologischen Podcast starte, hört ihr in Folge 1.

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