Haus & Grund Stuttgart Geschäftsführer Ulrich Wecker spricht in dieser Folge mit Podcast-Profi Leif Ahrens über das Thema „Mietpreisbremse“. Das Paradoxon der Knappheit: Großstädte gelten als die angespanntesten Wohnungsmärkte Deutschlands. Inwiefern verhindert die Mietpreisbremse hier sogar den dringend benötigten Neubau, indem sie Renditeerwartungen für Investoren unkalkulierbar macht? Rent-Gap-Theorie: Wie kann ein Mietpreisdeckel dazu führen, dass die Attraktivität der Innenstadt steigt und dadurch der Siedlungsdruck in der Kernstadt zunimmt, obwohl er eigentlich zu deren Entlastung gedacht ist? Fehlallokation von Wohnraum: Fördert die Mietpreisbremse eine „Sperrwirkung“, bei der z.B. ältere Mieter in viel zu großen Wohnungen bleiben, weil ein Umzug in eine kleinere Wohnung aufgrund der Neuvermietungspreise trotz Bremse teurer wäre? Führt die Mietpreisbremse also zu erhöhten Wohnflächenmietverbräuchen Instandhaltung im Abseits: Wenn die Mieten künstlich gedeckelt werden, bleibt weniger Kapital für Sanierungen. Riskieren wir einen schleichenden Verfall des Bestands, weil sich Modernisierungen schlicht nicht mehr rechnen? Bürokratie-Monster für private Vermieter: Haus & Grund warnt oft vor der Komplexität rechtlicher Regelungen. Überfordert die Mietpreisbremse gerade die privaten Kleinvermieter in Baden-Württemberg, die oft die stabilsten Mieten garantieren? Grauzonen und Umgehungsstrategien: Führt der Druck durch die Preisbremse zu einem Anstieg von möbliertem Wohnen oder „Wohnen auf Zeit“, was die eigentliche Mietpreisbremse faktisch wirkungslos für die breite Bevölkerung macht? Soziale Selektion hinter verschlossenen Türen: Wenn 200 Bewerber auf eine „gebremste“ Wohnung kommen, entscheidet nicht der Preis, sondern oft die Bonität oder das perfekte Profil. Verdrängt die Mietpreisbremse damit genau die Menschen, die sie eigentlich schützen soll? Alternative Lösungsansätze: Wenn die Mietpreisbremse laut Kritikern den Markt „zerstört“ – welche liberalen Konzepte (z. B. Baulandmobilisierung, schnellere Genehmigungsverfahren) wären für den Standort Baden-Württemberg effektiver? Antworten auf diese und weitere Fragen gibt es in dieser Folge zu hören.
Shownotes:
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