Arte Alpe Adria | Kultur Momente Archiv
100 Episoden
32 Minuten
Brücken bauen und abbauen Tanja Prušnik und Gerhard Leeb zum Abbau der Installation auf der Draubrücke Lavamünd
Zu Gast sind diesmal Tanja Prušnik und Gerhard Leeb zum Projekt Brücken bauen – gradimo mostove, das im Rahmen der Kärntner Landesausstellung CarinthiJA2020 von Gerhard Leeb ins Leben gerufen wurde. Auf Grund des Erfolges wurde das Projekt verlängert und einige der Brückeninstallationen von verschiedenen KünstlerInnen sind heute noch zu sehen. Im Besonderen sprechen wir jedoch anlassbedingt über die Installation zeit.fluss.über.brücken – tok.časa.premost.iti auf der Lavamünder Draubrücke von Tanja Prušnik. Ende August dieses Jahres wurde Gerhard Leeb durch ein despektierliches Facebookposting darauf aufmerksam, dass die Installation ohne Rücksprache mit der Künstlerin abgebaut worden war.
Interviews und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Zu Gast sind diesmal Tanja Prušnik und Gerhard Leeb zum Projekt Brücken bauen – gradimo mostove, das im Rahmen der Kärntner Landesausstellung CarinthiJA2020 von Gerhard Leeb ins Leben gerufen wurde. Auf Grund des Erfolges wurde das Projekt verlängert und einige der Brückeninstallationen von verschiedenen KünstlerInnen sind heute noch zu sehen. Im Besonderen sprechen wir jedoch anlassbedingt über die Installation zeit.fluss.über.brücken – tok.časa.premost.iti auf der Lavamünder Draubrücke von Tanja Prušnik. Ende August dieses Jahres wurde Gerhard Leeb durch ein despektierliches Facebookposting darauf aufmerksam, dass die Installation ohne Rücksprache mit der Künstlerin abgebaut worden war.
Interviews und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
39 Minuten
Ohne Titel, ohne Worte… oder?
Ein Streifzug durch die Facetten Abstrakter Kunst
Von schlichten Zeichnungen bis zu opulenten Gemälden reicht die Palette des Abstrakten. Es ist nicht einfach, bei abstrakter Kunst die richtigen Worte zu finden, um sie zu beschreiben – aber vielleicht besteht ja gerade das Wesen abstrakter Werke aus dieser Wortlosigkeit, nämlich, dass sich diese der Sprache entziehen. So schwer es schon ist, eine klare Begriffsbestimmung zu finden, umso schwieriger ist das Sprechen über einzelne abstrakte Werke. Wie also benennen, was man sieht? Vielleicht eröffnet hier die Phantasie mit ihren vielfältigen Assoziationen und Metaphern einen Weg, das eigentlich sprachlich Unfassbare doch in Worte zu fassen – teilweise hilflos mit sehr witzigen Ausprägungen. „Jeder darf das sehen, was er will“, meint eine Künstlerin dazu.
In diesem Beitrag habe ich Ausschnitte aus Gesprächen mit folgenden Künstlerinnen und Künstlern zusammengestellt: Johann Wieltschnig-Holzfeind, Suse Krawagna, Arno Popotnig, Larissa Tomassetti, Andrea Bischof, Isolde Baumhackl-Oswald und Klaus Oberhammer.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Anmerkung: Wer im Beitragsbild (einem Ausschnitt des Werks Über/Leben von Larissa Tomassetti) einen lachenden Fisch sieht, dem hat das Gehirn das typische Schnippchen geschlagen, vermeintlich etwas zu erkennen, was so gar nicht da ist
Ein Streifzug durch die Facetten Abstrakter Kunst
Von schlichten Zeichnungen bis zu opulenten Gemälden reicht die Palette des Abstrakten. Es ist nicht einfach, bei abstrakter Kunst die richtigen Worte zu finden, um sie zu beschreiben – aber vielleicht besteht ja gerade das Wesen abstrakter Werke aus dieser Wortlosigkeit, nämlich, dass sich diese der Sprache entziehen. So schwer es schon ist, eine klare Begriffsbestimmung zu finden, umso schwieriger ist das Sprechen über einzelne abstrakte Werke. Wie also benennen, was man sieht? Vielleicht eröffnet hier die Phantasie mit ihren vielfältigen Assoziationen und Metaphern einen Weg, das eigentlich sprachlich Unfassbare doch in Worte zu fassen – teilweise hilflos mit sehr witzigen Ausprägungen. „Jeder darf das sehen, was er will“, meint eine Künstlerin dazu.
In diesem Beitrag habe ich Ausschnitte aus Gesprächen mit folgenden Künstlerinnen und Künstlern zusammengestellt: Johann Wieltschnig-Holzfeind, Suse Krawagna, Arno Popotnig, Larissa Tomassetti, Andrea Bischof, Isolde Baumhackl-Oswald und Klaus Oberhammer.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Anmerkung: Wer im Beitragsbild (einem Ausschnitt des Werks Über/Leben von Larissa Tomassetti) einen lachenden Fisch sieht, dem hat das Gehirn das typische Schnippchen geschlagen, vermeintlich etwas zu erkennen, was so gar nicht da ist
57 Minuten
Was ist Kunst? – Jubiläumsausgabe zur 100. Sendung und 5 Jahre Arte Alpe Adria | Kultur Momente
Herzlich willkommen zum 5. Geburtstag und 100. Ausgabe von Arte Alpe Adria | Kultur Momente. Am 19. September 2019 habe ich diese Sendereihe auf Radio Agora 105,5 ins Leben gerufen und seitdem unzählige Gespräche mit Kunstschaffenden über deren Werke in Ateliers und Ausstellungen geführt. in dieser Jubiläumsausgabe möchte ich auf grundsätzlichere Fragen zur Kunst und Kultur eingehen, die ich schon im allerersten Beitrag von Arte Alpe Adria | Kultur Momente zur Diskussion gestellt habe: Und zwar was man unter Kunst verstehen kann, welche Bedeutung ihr im öffentlichen Raum zukommt und was eigentlich das kulturell Besondere der Region Alpen Adria darstellt. Daher gibt es im ersten Teil einen Rückblick auf die erste Sendung aus dem Jahr 2019 mit dem mittlerweile verstorbenen Kulturwissenschaftler Reinhard Kacianka, sowie mit den Kunstschaffenden Klaus Littmann und Tomas Hoke. Der zweite Teil bringt ein aktuelles Interview, das diese Woche (Sept. 2024) mit Anna Schober, Professorin an der Alpen Adria Universität Klagenfurt, stattfand.
Konzept, Interviews und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Zum Nachhören nach Ausstrahlung:
https://cba.media/676499
Herzlich willkommen zum 5. Geburtstag und 100. Ausgabe von Arte Alpe Adria | Kultur Momente. Am 19. September 2019 habe ich diese Sendereihe auf Radio Agora 105,5 ins Leben gerufen und seitdem unzählige Gespräche mit Kunstschaffenden über deren Werke in Ateliers und Ausstellungen geführt. in dieser Jubiläumsausgabe möchte ich auf grundsätzlichere Fragen zur Kunst und Kultur eingehen, die ich schon im allerersten Beitrag von Arte Alpe Adria | Kultur Momente zur Diskussion gestellt habe: Und zwar was man unter Kunst verstehen kann, welche Bedeutung ihr im öffentlichen Raum zukommt und was eigentlich das kulturell Besondere der Region Alpen Adria darstellt. Daher gibt es im ersten Teil einen Rückblick auf die erste Sendung aus dem Jahr 2019 mit dem mittlerweile verstorbenen Kulturwissenschaftler Reinhard Kacianka, sowie mit den Kunstschaffenden Klaus Littmann und Tomas Hoke. Der zweite Teil bringt ein aktuelles Interview, das diese Woche (Sept. 2024) mit Anna Schober, Professorin an der Alpen Adria Universität Klagenfurt, stattfand.
Konzept, Interviews und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Zum Nachhören nach Ausstrahlung:
https://cba.media/676499
35 Minuten
„Kunst nimmt Platz“ im Künstlerhaus Klagenfurt: Impressionen und Gespräche von der Ausstellungseröffnung. Anlässlich ihres Jubiläums zeigt die Kärntner Landesversicherung mit ihrer Kunstsammlung und den graphischen Geburtstagseditionen der letzten 20 Jahre einen spannenden Querschnitt durch die Kunstszene Kärntens.
Zu Wort kommen die Kuratorin Gertrud Weiss-Richter sowie die Kunstschaffenden Wolfgang Walkensteiner, Eric Kressnig, Barbara Szüts und Werner Hofmeister.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Zu Wort kommen die Kuratorin Gertrud Weiss-Richter sowie die Kunstschaffenden Wolfgang Walkensteiner, Eric Kressnig, Barbara Szüts und Werner Hofmeister.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
30 Minuten
Über/Leben Ateliergespräch mit Larissa Tomassetti
Arte Alpe Adria | Kultur Momente lädt diesmal zu einem Ausflug nach Döbriach am Millstätter See in das Atelier von Larissa Tomassetti. Die Künstlerin steht mitten in den Vorbereitungen für ihre pop-up Ausstellung im Kunstbahnhof Wörthersee in Velden. Über/Leben – mit Schrägstrich geschrieben – ist der mehrdeutig zu lesende Titel einer lebensbejahenden Schau in kraftvollen Farben. Über/Leben in den Bedeutungen „Überlebenskampf“ beziehungsweise „Über das Leben“. Larissa Tomassetti entführt in eine Welt der Ambivalenz in der jedes Werk mehrfache Betrachtungsweisen birgt und deren Interpretation sich je nach Blickwinkel wie in einem Vexierbild ändert.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Arte Alpe Adria | Kultur Momente lädt diesmal zu einem Ausflug nach Döbriach am Millstätter See in das Atelier von Larissa Tomassetti. Die Künstlerin steht mitten in den Vorbereitungen für ihre pop-up Ausstellung im Kunstbahnhof Wörthersee in Velden. Über/Leben – mit Schrägstrich geschrieben – ist der mehrdeutig zu lesende Titel einer lebensbejahenden Schau in kraftvollen Farben. Über/Leben in den Bedeutungen „Überlebenskampf“ beziehungsweise „Über das Leben“. Larissa Tomassetti entführt in eine Welt der Ambivalenz in der jedes Werk mehrfache Betrachtungsweisen birgt und deren Interpretation sich je nach Blickwinkel wie in einem Vexierbild ändert.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
29 Minuten
Frau mit weißer Katze, Mann mit buntem Papagei
Niki Stathi: artist in residence im Kunst Raum Villach
Artist talk mit Olivia Clementschitsch und der griechischen Künstlerin Niki Stathi, artist in residence des Kunst Raum Villach anlässlich der Ausstellung „Katzen, Ballerinas und andere Geschichten“. Wir sprechen über die Kunst des Portraitierens mit Attributen, traditionelle Trachten und afrikanische Gewänder, Tanz und Ballett sowie das Erzählen von Geschichten in Bildern.
Interview und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Auf Einladung von Olivia Clementschitsch verbrachte die griechische Künstlerin 2½ Monate von Mai bis August 2024 als artist in residence in Villach; die dabei entstandenen Arbeiten sind nun im Kunst Raum Villach in der Ausstellung „Katzen, Ballerinas und andere Geschichten“ bis 15. Oktober zu sehen. Niki Stathis Arbeit ist von Land und Leuten inspiriert, wie dem Villacher Kirtag, traditioneller Gailtaler Tracht, tanzenden Paaren, aber auch der Kunst des Werner Berg Museums. Ein weiterer Schwerpunkt der ausgestellten Werke bilden Portraits aus der Kärntner Kulturszene (u.a. Gerhard Leeb, Menata Njie, Stanislaus Kernjak) die teilweise durch ihre Farbigkeit besonders ausdrucksstark zur Geltung kommen. Die Künstlerin schreibt den Portraitierten Attribute wie Katzen, Papageien oder Stühle im Prozess des Zeichnens intuitiv zu, was die Persönlichkeit zusätzlich unterstreicht und als Erweiterung des Charakters gesehen werden kann. Niki Stathi als Storytellerin ist ein weiterer Fokus der Schau; hier werden vor allem Ballettszenen und Motive aus der Literatur visualisiert.
Niki Stathi: artist in residence im Kunst Raum Villach
Artist talk mit Olivia Clementschitsch und der griechischen Künstlerin Niki Stathi, artist in residence des Kunst Raum Villach anlässlich der Ausstellung „Katzen, Ballerinas und andere Geschichten“. Wir sprechen über die Kunst des Portraitierens mit Attributen, traditionelle Trachten und afrikanische Gewänder, Tanz und Ballett sowie das Erzählen von Geschichten in Bildern.
Interview und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Auf Einladung von Olivia Clementschitsch verbrachte die griechische Künstlerin 2½ Monate von Mai bis August 2024 als artist in residence in Villach; die dabei entstandenen Arbeiten sind nun im Kunst Raum Villach in der Ausstellung „Katzen, Ballerinas und andere Geschichten“ bis 15. Oktober zu sehen. Niki Stathis Arbeit ist von Land und Leuten inspiriert, wie dem Villacher Kirtag, traditioneller Gailtaler Tracht, tanzenden Paaren, aber auch der Kunst des Werner Berg Museums. Ein weiterer Schwerpunkt der ausgestellten Werke bilden Portraits aus der Kärntner Kulturszene (u.a. Gerhard Leeb, Menata Njie, Stanislaus Kernjak) die teilweise durch ihre Farbigkeit besonders ausdrucksstark zur Geltung kommen. Die Künstlerin schreibt den Portraitierten Attribute wie Katzen, Papageien oder Stühle im Prozess des Zeichnens intuitiv zu, was die Persönlichkeit zusätzlich unterstreicht und als Erweiterung des Charakters gesehen werden kann. Niki Stathi als Storytellerin ist ein weiterer Fokus der Schau; hier werden vor allem Ballettszenen und Motive aus der Literatur visualisiert.
29 Minuten
La felicità – Was ist Glück?
Gespräch mit Gabriele Lorenzoni, dem Kurator der Ausstellung „Allegoria della felicità pubblica“
Arte Alpe Adria | Kultur Momente lädt diesmal zu einem Ausflug in unserer Nachbarland Italien. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung für Visuelle Kultur an der Alpen Adria Universität Klagenfurt, haben wir Trento bzw. Trient, die Hauptstadt der autonomen Region Trentino-Alto Adige/Südtirol besucht. Mit von der Partie war Daniel Schober, der diesmal mit Dagmar Travner durch die Sendung führt.
Im Jahr des Volontariats hat die Galleria Civica di Trento haben sich die Kuratoren (nach einer Idee von Vittorio Sgarbi, kuratiert von Giulia Colletti und Gabriele Lorenzoni) auf die Suche nach dem Glück gemacht und eine sehr philosophisch anmutende Ausstellung zusammengestellt. Wo ist Glück zu finden? Im Konsum, in sinnlicher Befriedigung, im finanziellen Reichtum? Nein, viele Studien weisen darauf hin, dass es vielmehr der Dienst an der Gesellschaft ist – also Gutes zu tun – was uns glücklich macht.
Die Schau Allegoria della felicità pubblica geht der künstlerischen Erforschung des Glücks nach. Die Ausstellung wirft die Frage auf, ob wahres Glück nicht notwendigerweise immer das persönliche kleine Glück transzendiert und nur im Öffentlichen, also im Wohl an der Gemeinschaft, z.B. gemeinnütziger Arbeit, gefunden werden kann.
Wir sprechen über die Werke von Hangama Amiri, Gianfranco Baruchello, Gino De Dominicis, Nan Goldin, Eva Koťátková, Ketty La Rocca, Jackson Nkumanda, Maurizio Nannucci und Mariasilvia Spolato.
Ein akustischer Rundgang mit dem Kurator der Ausstellung Gabriele Lorenzoni.
Co-Moderation: Daniel Schober
Interview und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Weiterführende Info zur Ausstellung: https://www.mart.tn.it/mostre/allegoria-della-felicita-pubblica-155988
Gespräch mit Gabriele Lorenzoni, dem Kurator der Ausstellung „Allegoria della felicità pubblica“
Arte Alpe Adria | Kultur Momente lädt diesmal zu einem Ausflug in unserer Nachbarland Italien. Im Rahmen einer Lehrveranstaltung für Visuelle Kultur an der Alpen Adria Universität Klagenfurt, haben wir Trento bzw. Trient, die Hauptstadt der autonomen Region Trentino-Alto Adige/Südtirol besucht. Mit von der Partie war Daniel Schober, der diesmal mit Dagmar Travner durch die Sendung führt.
Im Jahr des Volontariats hat die Galleria Civica di Trento haben sich die Kuratoren (nach einer Idee von Vittorio Sgarbi, kuratiert von Giulia Colletti und Gabriele Lorenzoni) auf die Suche nach dem Glück gemacht und eine sehr philosophisch anmutende Ausstellung zusammengestellt. Wo ist Glück zu finden? Im Konsum, in sinnlicher Befriedigung, im finanziellen Reichtum? Nein, viele Studien weisen darauf hin, dass es vielmehr der Dienst an der Gesellschaft ist – also Gutes zu tun – was uns glücklich macht.
Die Schau Allegoria della felicità pubblica geht der künstlerischen Erforschung des Glücks nach. Die Ausstellung wirft die Frage auf, ob wahres Glück nicht notwendigerweise immer das persönliche kleine Glück transzendiert und nur im Öffentlichen, also im Wohl an der Gemeinschaft, z.B. gemeinnütziger Arbeit, gefunden werden kann.
Wir sprechen über die Werke von Hangama Amiri, Gianfranco Baruchello, Gino De Dominicis, Nan Goldin, Eva Koťátková, Ketty La Rocca, Jackson Nkumanda, Maurizio Nannucci und Mariasilvia Spolato.
Ein akustischer Rundgang mit dem Kurator der Ausstellung Gabriele Lorenzoni.
Co-Moderation: Daniel Schober
Interview und Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Weiterführende Info zur Ausstellung: https://www.mart.tn.it/mostre/allegoria-della-felicita-pubblica-155988
28 Minuten
Farben-Reich
Artist talk mit der Künstlerin Andrea Bischof
„Während dem Malen ist es so, dass die anderen Farben eine neue herbeirufen.“ (Andrea Bischof)
Ein Farben-Feuer-Werk: In Andrea Bischofs Gemälden spielen die Farben auf der Leinwand die Hauptrolle und erwachen dabei zu einem dramatischem Eigenleben, wodurch die einzelnen Töne in einer Symphonie des Farbspektrums erklingen. Im entstehenden Gesang der Farben wird jeder einzelne Farbton herbeigerufen, um die Harmonie zu vervollkommnen. Angesprochen auf die Schönheit ihrer Bilder, meint die Künstlerin: „Ich finde ja, dass es toll ist, wenn man Schönheit in die Welt bringt. Die Bilder sind freudig, und sie sind luftig, aber je länger man sie anschaut, desto mehr tut sich auch eine gewisse Tiefe auf.“
Die sprechenden Titel der Bilder wie „Mai“, „Gibigiana“ (dem Venezianischen Wort für „Spiegelungen auf dem Wasser“), „Rose“ (inspiriert von den Blütenblättern), „Aurora“ (Morgenröte) und „Snowflake“ sind schon bei der Entstehung der Werke in der Imagination der Künstlerin präsent und geben den Bildern „eine kleine zusätzliche poetische Note“.
Der Kunstraum Walker liegt schräg vis-a-vis vom Unfallkrankenhaus (Ecke Waidmannsdorferstraße/Richard-Wagner-Straße) und lädt durch die großen Schaufenster des ehemaligen Lebensmittelgeschäfts auch außerhalb der Öffnungszeiten zum Betrachten der Kunstwerke ein. Ausgestellt sind derzeit die expressiven nuancenreichen Werke der Tiroler Künstlerin Andrea Bischof, die hauptsächlich in Wien lebt, aber auch noch verbringt viel Zeit in ihrem Heimatort Schwaz in Tirol sowie auch in Venedig verbringt. Die Schau trägt den Titel „into color“ und weist damit auf das Hauptmotiv der Arbeiten von Andrea Bischof hin: einem Fest der Farben.
Artist talk mit der bildenden Künstlerin Andrea Bischof und der Galeristin Carolin Walker anlässlich der Ausstellung „into color“, die derzeit im Kunstraum Walker in Klagenfurt zu sehen ist.
Gestaltung der Sendung, Interview und Begleittext: Dagmar Travner
Artist talk mit der Künstlerin Andrea Bischof
„Während dem Malen ist es so, dass die anderen Farben eine neue herbeirufen.“ (Andrea Bischof)
Ein Farben-Feuer-Werk: In Andrea Bischofs Gemälden spielen die Farben auf der Leinwand die Hauptrolle und erwachen dabei zu einem dramatischem Eigenleben, wodurch die einzelnen Töne in einer Symphonie des Farbspektrums erklingen. Im entstehenden Gesang der Farben wird jeder einzelne Farbton herbeigerufen, um die Harmonie zu vervollkommnen. Angesprochen auf die Schönheit ihrer Bilder, meint die Künstlerin: „Ich finde ja, dass es toll ist, wenn man Schönheit in die Welt bringt. Die Bilder sind freudig, und sie sind luftig, aber je länger man sie anschaut, desto mehr tut sich auch eine gewisse Tiefe auf.“
Die sprechenden Titel der Bilder wie „Mai“, „Gibigiana“ (dem Venezianischen Wort für „Spiegelungen auf dem Wasser“), „Rose“ (inspiriert von den Blütenblättern), „Aurora“ (Morgenröte) und „Snowflake“ sind schon bei der Entstehung der Werke in der Imagination der Künstlerin präsent und geben den Bildern „eine kleine zusätzliche poetische Note“.
Der Kunstraum Walker liegt schräg vis-a-vis vom Unfallkrankenhaus (Ecke Waidmannsdorferstraße/Richard-Wagner-Straße) und lädt durch die großen Schaufenster des ehemaligen Lebensmittelgeschäfts auch außerhalb der Öffnungszeiten zum Betrachten der Kunstwerke ein. Ausgestellt sind derzeit die expressiven nuancenreichen Werke der Tiroler Künstlerin Andrea Bischof, die hauptsächlich in Wien lebt, aber auch noch verbringt viel Zeit in ihrem Heimatort Schwaz in Tirol sowie auch in Venedig verbringt. Die Schau trägt den Titel „into color“ und weist damit auf das Hauptmotiv der Arbeiten von Andrea Bischof hin: einem Fest der Farben.
Artist talk mit der bildenden Künstlerin Andrea Bischof und der Galeristin Carolin Walker anlässlich der Ausstellung „into color“, die derzeit im Kunstraum Walker in Klagenfurt zu sehen ist.
Gestaltung der Sendung, Interview und Begleittext: Dagmar Travner
48 Minuten
Tür, Raum, Kunst
Gespräch mit Barbara Ambrusch-Rapp über das Öffnen von Türen im öffentlichen Raum – anlässlich des performativen Projekts Auf.Führungen quergehen | prečna steza von schau.Räume und UNIKUM in Klagenfurt.
Arte Alpe Adria | Kultur Momente trifft diesmal die Künstlerin Barbara Ambrusch-Rapp zu einem lockeren Gespräch im Kunstbahnhof Velden am Wörthersee. Thema sind Kunstinstallationen im öffentlichen Raum, die auf den ersten Blick ohne Bedeutung erscheinen und andere, die aufregen. Wir sprechen über Türen, geschlossene, die aufgesperrt und durchschnitten werden wollen. Türen als Metaphern, als Kunstinstallationen, sinnlos versperrte Türen, freistehende Türen ohne angrenzende Wände, einen imaginären Raum eröffnende Türen. Der öffentliche Raum als künstlerische Spielwiese. Scheinbar sinnlose Tür-Installationen, die kontextlos im Raum stehen. Was bedeutet eine verschlossene Türe und warum entsteht der innere Drang sie zu öffnen, ja unbedingt durch sie hindurchzugehen? Und was tut es mit der Person, die eine solche Türe durchschreitet?
Barbara Ambrusch-Rapp spricht über ihre eigenen Erfahrungen mit Installationen im öffentlichen Raum und lässt dabei das Projekt Auf.Führungen quergehen | prečna steza von der Initiative schau.Räume und dem UNIKUM, für das sie die Tür-Installationen gestaltet hat, Revue passieren.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Gespräch mit Barbara Ambrusch-Rapp über das Öffnen von Türen im öffentlichen Raum – anlässlich des performativen Projekts Auf.Führungen quergehen | prečna steza von schau.Räume und UNIKUM in Klagenfurt.
Arte Alpe Adria | Kultur Momente trifft diesmal die Künstlerin Barbara Ambrusch-Rapp zu einem lockeren Gespräch im Kunstbahnhof Velden am Wörthersee. Thema sind Kunstinstallationen im öffentlichen Raum, die auf den ersten Blick ohne Bedeutung erscheinen und andere, die aufregen. Wir sprechen über Türen, geschlossene, die aufgesperrt und durchschnitten werden wollen. Türen als Metaphern, als Kunstinstallationen, sinnlos versperrte Türen, freistehende Türen ohne angrenzende Wände, einen imaginären Raum eröffnende Türen. Der öffentliche Raum als künstlerische Spielwiese. Scheinbar sinnlose Tür-Installationen, die kontextlos im Raum stehen. Was bedeutet eine verschlossene Türe und warum entsteht der innere Drang sie zu öffnen, ja unbedingt durch sie hindurchzugehen? Und was tut es mit der Person, die eine solche Türe durchschreitet?
Barbara Ambrusch-Rapp spricht über ihre eigenen Erfahrungen mit Installationen im öffentlichen Raum und lässt dabei das Projekt Auf.Führungen quergehen | prečna steza von der Initiative schau.Räume und dem UNIKUM, für das sie die Tür-Installationen gestaltet hat, Revue passieren.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
30 Minuten
Flora, Fauna, Artefakte Karin Pliem über die symbiotischen Verflechtungen von Biosphäre, Zivilisation und Kunst
Gespräch mit der Künstlerin Karin Pliem anlässlich ihrer raumfüllenden Installation „Vieleinigkeit“ in der Burgkapelle des MMKK (Klagenfurt) und der Ausstellung „Zur Kunst der Fuge“ auf Schloss Ebenau (Galerie Walker im Rosental). Diese von Lucas Gehrmann kuratierte Schau zeigt Arbeiten von Karin Pliem und Thilo Westermann, die das Verhältnis von Biosphäre und Zivilisation reflektieren. Neben der aktuellen Ausstellung gibt es auf Schloss Ebenau auch Werke u.a. von Kiki Kogelnik, Manfred Bockelmann und Bruno Gironcoli aus dem Bestand der Galerie Walker zu besichtigen.
„Die Madonna ist für mich so eine Übermutter. Und da geht es mir gar nicht um irgendwelche Religionen, weil für mich ist die Religion einfach das Universum.“ (Karin Pliem)
Karin Pliem entwirft in ihren opulenten Gemälden einen Kosmos, der die Vielfalt unserer Biosphäre vereint und die universelle Symbiose zwischen Pflanzen, Tierwelt, Menschen und kulturellen Artefakten vor Augen führt. Alles Seiende ist in ihren Arbeiten anschaulich ineinander verflochten, verwurzelt, verwoben: katholische Madonna, asiatischer Buddha, ägyptischer Affen-Gott, römische Venus-Göttin, architektonisches Pantheon und Pflanzen aus verschiedenen Erdteilen wie Sonnenblumen, Mais, Samen… Das Leben schlechthin – das heißt Geburt, Sein und Vergehen – drückt die Künstlerin in dem wiederkehrendem Motiv der Samenkapsel aus. Eine Fülle an floralen Darstellungen gepaart mit religiösen Symbolen aus unterschiedlichsten Kulturen begründen die stimmige Einheit einer mehrstimmigen geradezu musikalischen Vielheit. Natur und Kultur in Harmonie, wobei hier auch die ursprüngliche Bedeutung von „cultura“ als „Ackerbau“, also kultivierte Pflanzen, in der Darstellung von Samen und Blüten mitgedacht ist. Pliems künstlerisches Schaffen entwirft ein Panopticum zahlloser Figuren, Symbole und Naturerscheinungen, die die Betrachtenden in das motivreiche Bild hineinziehen sollen. Der Buddha als Metapher dafür, immer wieder Neues zu entdecken und gleichzeitig Ruhe zu finden im Fluss einer sich ständig verändernden Welt: „Ruhe in der Vielfalt. Auch der Mensch ist Natur. Der Mensch soll spüren, dass er ist ein Teil davon ist.“, so die Künstlerin.
Gestaltung der Sendung, Interview und Begleittext: Dagmar Travner
Gespräch mit der Künstlerin Karin Pliem anlässlich ihrer raumfüllenden Installation „Vieleinigkeit“ in der Burgkapelle des MMKK (Klagenfurt) und der Ausstellung „Zur Kunst der Fuge“ auf Schloss Ebenau (Galerie Walker im Rosental). Diese von Lucas Gehrmann kuratierte Schau zeigt Arbeiten von Karin Pliem und Thilo Westermann, die das Verhältnis von Biosphäre und Zivilisation reflektieren. Neben der aktuellen Ausstellung gibt es auf Schloss Ebenau auch Werke u.a. von Kiki Kogelnik, Manfred Bockelmann und Bruno Gironcoli aus dem Bestand der Galerie Walker zu besichtigen.
„Die Madonna ist für mich so eine Übermutter. Und da geht es mir gar nicht um irgendwelche Religionen, weil für mich ist die Religion einfach das Universum.“ (Karin Pliem)
Karin Pliem entwirft in ihren opulenten Gemälden einen Kosmos, der die Vielfalt unserer Biosphäre vereint und die universelle Symbiose zwischen Pflanzen, Tierwelt, Menschen und kulturellen Artefakten vor Augen führt. Alles Seiende ist in ihren Arbeiten anschaulich ineinander verflochten, verwurzelt, verwoben: katholische Madonna, asiatischer Buddha, ägyptischer Affen-Gott, römische Venus-Göttin, architektonisches Pantheon und Pflanzen aus verschiedenen Erdteilen wie Sonnenblumen, Mais, Samen… Das Leben schlechthin – das heißt Geburt, Sein und Vergehen – drückt die Künstlerin in dem wiederkehrendem Motiv der Samenkapsel aus. Eine Fülle an floralen Darstellungen gepaart mit religiösen Symbolen aus unterschiedlichsten Kulturen begründen die stimmige Einheit einer mehrstimmigen geradezu musikalischen Vielheit. Natur und Kultur in Harmonie, wobei hier auch die ursprüngliche Bedeutung von „cultura“ als „Ackerbau“, also kultivierte Pflanzen, in der Darstellung von Samen und Blüten mitgedacht ist. Pliems künstlerisches Schaffen entwirft ein Panopticum zahlloser Figuren, Symbole und Naturerscheinungen, die die Betrachtenden in das motivreiche Bild hineinziehen sollen. Der Buddha als Metapher dafür, immer wieder Neues zu entdecken und gleichzeitig Ruhe zu finden im Fluss einer sich ständig verändernden Welt: „Ruhe in der Vielfalt. Auch der Mensch ist Natur. Der Mensch soll spüren, dass er ist ein Teil davon ist.“, so die Künstlerin.
Gestaltung der Sendung, Interview und Begleittext: Dagmar Travner
30 Minuten
Kollektive Symbionten, singuläre Monaden
Artist talk mit Nina Annabelle Märkl und Rolf-Maria Krückels
Künstlerische Kollaboration? Geht das denn? Und wenn ja, wie? Die aktuelle Ausstellung Von Symbionten und Monaden im Künstlerhaus Klagenfurt lotet die Gratwanderung zwischen Teamwork und Individuum aus, indem sie einzelgängerisches Kunstschaffen neben kollektiv geschaffene Kunstwerke stellt. Stefanie Gerstmayr, Nina Annabelle Märkl und Rolf-Maria Krückels sind kein Künstlerkollektiv im engeren Sinn, sondern die Kooperation findet jeweils auf Werkebene statt; die Ausstellungsstücke entstanden sowohl in künstlerischer Zusammenarbeit als auch individuell, was im Titel Von Symbionten und Monaden zum Ausdruck kommt. Durch dialogische Interaktionen und kreative Verschmelzungen werden einerseits Gemeinsamkeiten erforscht und anderseits Grenzen zum/zur Anderen ausgelotet. In jedem Fall muss das eigene Ego einen Schritt zurücktreten und kann dadurch neue Perspektiven und überraschende Aspekte der Kreativität entdecken. Doch nicht nur den Schaffensprozess selbst spiegelt die Ausstellung wider, auch in den Motiven und Figuren der Werke sind monadische Gestalten, symbiontische Mischwesen und Anspielungen an Mythologie, Film, Fantasy und Science-Fiction erkennbar – beispielsweise Mensch-Tier-Mischwesen wie eine anthropomorphe Eule oder außerirdisch anmutende Landschaften sowie Filmzitate aus Kill Bill und Angel Heart. Und unvermutet taucht auch eine Wandkollage auf, wo u.a. das winzige Jugendstiltheaters JUST von nebenan abgebildet ist und somit auf die direkte Klagenfurter Umgebung Bezug nimmt. Die von den Kunstschaffenden selbst kuratierte Schau wurde spezifisch auf den Innen- und Außenraum des Künstlerhauses zugeschnitten und kann als eine einzige riesige begehbare, aus vielen Einzelwerken bestehende Installation gesehen werden.
Der Monismus geht auf die Schule der Pythagoreer und auf Platon zurück, wobei monás auf Griechisch „Einheit“ bedeutete. Zur Zeit der frühen Aufklärung wurde der Begriff „Monade“ vom deutschen Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz weiterentwickelt, um eine einfache, unteilbare, unzerstörbare und undurchdringliche Substanz zu bezeichnen. Die Monade ist demzufolge eine einzelne geschlossene Form, die Geist und Körper in sich vereint. Im Gegensatz dazu stehen Symbionten für Zweiheit und Mehrheit beziehungsweise deren Wechselbeziehung. Etymologisch wird „Symbiose“ vom Altgriechischen sýn und bíos hergeleitet, was mit „zusammen“ und „Leben“ übersetzt werden kann. In der Biologie wird die Symbiose als das enge Zusammenspiel von artverschiedenen Organismen definiert, wie beispielsweise die Darmflora im Menschen. Symbionten finden sich häufig auch in der Science-Fiction als parasitäre außerirdische Lebensformen – man denke da an Bodysnatchers, The Puppet Masters oder Stargate.
In diesem artist talk sprechen Nina Annabelle Märkl und Rolf-Maria Krückels mit Dagmar Travner über die Ausstellung Von Symbionten und Monaden, die von 26. April bis 7. Juni 2024 im Künstlerhaus Klagenfurt, Goethepark 1, zu sehen ist.
Gestaltung der Sendung und Begleittext: Dagmar Travner
Artist talk mit Nina Annabelle Märkl und Rolf-Maria Krückels
Künstlerische Kollaboration? Geht das denn? Und wenn ja, wie? Die aktuelle Ausstellung Von Symbionten und Monaden im Künstlerhaus Klagenfurt lotet die Gratwanderung zwischen Teamwork und Individuum aus, indem sie einzelgängerisches Kunstschaffen neben kollektiv geschaffene Kunstwerke stellt. Stefanie Gerstmayr, Nina Annabelle Märkl und Rolf-Maria Krückels sind kein Künstlerkollektiv im engeren Sinn, sondern die Kooperation findet jeweils auf Werkebene statt; die Ausstellungsstücke entstanden sowohl in künstlerischer Zusammenarbeit als auch individuell, was im Titel Von Symbionten und Monaden zum Ausdruck kommt. Durch dialogische Interaktionen und kreative Verschmelzungen werden einerseits Gemeinsamkeiten erforscht und anderseits Grenzen zum/zur Anderen ausgelotet. In jedem Fall muss das eigene Ego einen Schritt zurücktreten und kann dadurch neue Perspektiven und überraschende Aspekte der Kreativität entdecken. Doch nicht nur den Schaffensprozess selbst spiegelt die Ausstellung wider, auch in den Motiven und Figuren der Werke sind monadische Gestalten, symbiontische Mischwesen und Anspielungen an Mythologie, Film, Fantasy und Science-Fiction erkennbar – beispielsweise Mensch-Tier-Mischwesen wie eine anthropomorphe Eule oder außerirdisch anmutende Landschaften sowie Filmzitate aus Kill Bill und Angel Heart. Und unvermutet taucht auch eine Wandkollage auf, wo u.a. das winzige Jugendstiltheaters JUST von nebenan abgebildet ist und somit auf die direkte Klagenfurter Umgebung Bezug nimmt. Die von den Kunstschaffenden selbst kuratierte Schau wurde spezifisch auf den Innen- und Außenraum des Künstlerhauses zugeschnitten und kann als eine einzige riesige begehbare, aus vielen Einzelwerken bestehende Installation gesehen werden.
Der Monismus geht auf die Schule der Pythagoreer und auf Platon zurück, wobei monás auf Griechisch „Einheit“ bedeutete. Zur Zeit der frühen Aufklärung wurde der Begriff „Monade“ vom deutschen Philosophen Gottfried Wilhelm Leibniz weiterentwickelt, um eine einfache, unteilbare, unzerstörbare und undurchdringliche Substanz zu bezeichnen. Die Monade ist demzufolge eine einzelne geschlossene Form, die Geist und Körper in sich vereint. Im Gegensatz dazu stehen Symbionten für Zweiheit und Mehrheit beziehungsweise deren Wechselbeziehung. Etymologisch wird „Symbiose“ vom Altgriechischen sýn und bíos hergeleitet, was mit „zusammen“ und „Leben“ übersetzt werden kann. In der Biologie wird die Symbiose als das enge Zusammenspiel von artverschiedenen Organismen definiert, wie beispielsweise die Darmflora im Menschen. Symbionten finden sich häufig auch in der Science-Fiction als parasitäre außerirdische Lebensformen – man denke da an Bodysnatchers, The Puppet Masters oder Stargate.
In diesem artist talk sprechen Nina Annabelle Märkl und Rolf-Maria Krückels mit Dagmar Travner über die Ausstellung Von Symbionten und Monaden, die von 26. April bis 7. Juni 2024 im Künstlerhaus Klagenfurt, Goethepark 1, zu sehen ist.
Gestaltung der Sendung und Begleittext: Dagmar Travner
31 Minuten
„Man kennt doch die Kampfgrinser! Die Fotoprofis, die sich hinstellen und immer grinsen. Das wollt ich nicht. Ich wollt die Ernsthaftigkeit. Die Ernsthaftigkeit des Seins.“ – Richard Klammer
Der Kärntner bildende Künstler und Musiker Richard ‚Richie‘ Klammer spricht anlässlich seiner Ausstellung VIEL ZEIT GENOSSEN über sein künstlerisches Schaffen, sein Leben, seine Vorlieben und vor allem die vielen Weggefährt*innen, die er in seiner Malerei wortwörtlich aufs Stockerl stellt und damit deren persönliche Ernsthaftigkeit des Seins sichtbar macht.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Der Kärntner bildende Künstler und Musiker Richard ‚Richie‘ Klammer spricht anlässlich seiner Ausstellung VIEL ZEIT GENOSSEN über sein künstlerisches Schaffen, sein Leben, seine Vorlieben und vor allem die vielen Weggefährt*innen, die er in seiner Malerei wortwörtlich aufs Stockerl stellt und damit deren persönliche Ernsthaftigkeit des Seins sichtbar macht.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
30 Minuten
QUERGEHEN | PREČNA STEZA
Katrin Ackerl Konstantin im Gespräch
Je zwei freistehende Türen sind derzeit am Domplatz sowie am Universitätsplatz in Klagenfurt installiert. Folder, die in einem Fach an den Türen zur freien Entnahme bereitliegen, informieren über Auf.Führungen alternativer Stadtgeschichten, an denen man nach Anmeldung teilnehmen kann. Die Türen markieren jeweils den Anfang und Endpunkt dieser Auf.Führungen. Katrin Ackerl Konstantin, Regisseurin dieses Projekts, geht in diesem Gespräch näher auf Beweg- und Hintergründe des Kunstprojekts ein.
Mit dem Performance-Format schau.Räume werden queere und feministische Geschichten von Personen, die in Klagenfurt leb(t)en, erzählt und als Wege und Stationen im öffentlichen Raum umgesetzt. Das Publikum erlebt innerhalb der Auf.Führungen jeweils eine alternative Stadtgeschichte, indem das kommunikative Gedächtnis der Stadt dem kulturellen Gedächtnis und dessen Auslassungen in Bezug auf Repräsentationen gegenübergestellt wird. Katrin Ackerl Konstantin inszeniert diese Geschichten als geführte Wege durch die Stadt. Eine Veranstaltungsreihe Biographical Queer und Fem*path 5 in Klagenfurt/Celovec und Produktion von schau.raeume.cc und unikum.ac.at
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Katrin Ackerl Konstantin im Gespräch
Je zwei freistehende Türen sind derzeit am Domplatz sowie am Universitätsplatz in Klagenfurt installiert. Folder, die in einem Fach an den Türen zur freien Entnahme bereitliegen, informieren über Auf.Führungen alternativer Stadtgeschichten, an denen man nach Anmeldung teilnehmen kann. Die Türen markieren jeweils den Anfang und Endpunkt dieser Auf.Führungen. Katrin Ackerl Konstantin, Regisseurin dieses Projekts, geht in diesem Gespräch näher auf Beweg- und Hintergründe des Kunstprojekts ein.
Mit dem Performance-Format schau.Räume werden queere und feministische Geschichten von Personen, die in Klagenfurt leb(t)en, erzählt und als Wege und Stationen im öffentlichen Raum umgesetzt. Das Publikum erlebt innerhalb der Auf.Führungen jeweils eine alternative Stadtgeschichte, indem das kommunikative Gedächtnis der Stadt dem kulturellen Gedächtnis und dessen Auslassungen in Bezug auf Repräsentationen gegenübergestellt wird. Katrin Ackerl Konstantin inszeniert diese Geschichten als geführte Wege durch die Stadt. Eine Veranstaltungsreihe Biographical Queer und Fem*path 5 in Klagenfurt/Celovec und Produktion von schau.raeume.cc und unikum.ac.at
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
28 Minuten
Arte Alpe Adria | Kultur Momente ist diesmal zu Gast in der Galerie M bei Klaus Oberhammer. Antiquitäten und moderne Kunst gehören zu den Leidenschaften des umtriebigen Über-Achzigjährigen. Seit 2020 betreibt Oberhammer die Galerie M am Alten Platz in Klagenfurt. Der ehemalige Erwachsenenbildner betätigt sich nun als Galerist, Zeichner, Raumkünstler und überrascht mit performativen literarischen Vorträgen im Rahmenprogramm zu den Ausstellungen. Das Hinterzimmer der Galerie M dient Klaus Oberhammer als Atelier für die eigenen Arbeiten, die hier zusätzlich zu den Ausstellungen in den vorderen Räumen besichtigt werden können.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
29 Minuten
Metall Eine Ausstellung von Isolde Baumhackl-Oswald in der Galerie M, Klagenfurt
Die Schmuckdesignerin und bildende Künstlerin Isolde Baumhackl-Oswald verbindet in dieser Ausstellung Goldschmiedekunst und Malerei in großflächigen Bildern. Der Galerist Klaus Oberhammer und die Künstlerin sprechen u.a. über die elementaren Motive Feuer, Luft, Erde und Wasser der ausgestellten Werke sowie die Beziehung von Schmuck und Skulptur.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner
Die Schmuckdesignerin und bildende Künstlerin Isolde Baumhackl-Oswald verbindet in dieser Ausstellung Goldschmiedekunst und Malerei in großflächigen Bildern. Der Galerist Klaus Oberhammer und die Künstlerin sprechen u.a. über die elementaren Motive Feuer, Luft, Erde und Wasser der ausgestellten Werke sowie die Beziehung von Schmuck und Skulptur.
Gestaltung der Sendung: Dagmar Travner