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Regenerativ & digital – der Business Podcast für regeneratives Wirtschaften und Digitalisierung Archiv

79 Episoden
1 Stunde 1 Minute
In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Ruth von Heusinger, Gründerin von ForTomorrow. Gemeinsam steigen sie tief in die Frage ein, wie CO₂-Kompensation wirklich wirksam werden kann – jenseits von Marketing-Versprechen und Good-Feel-Narrativen.

For Tomorrow verfolgt dafür einen ungewöhnlich direkten Hebel: Statt auf freiwillige Offsets zu setzen, nutzt die Organisation den verpflichtenden europäischen Emissionshandel. Ruth erklärt, wie Privatpersonen und Unternehmen über ForTomorrow Emissionsrechte kaufen lassen können – und warum das Löschen bzw. Stilllegen dieser Rechte (über Treuhandstrukturen) dazu beiträgt, den CO₂-Deckel im System tatsächlich Stück für Stück enger zu ziehen. Kurz: weniger Rechte im Markt, mehr Preisdruck, mehr Anreiz zur Transformation – bis hin zu ganz konkreten Effekten wie dem Fuel Switch zwischen Kohle und Gas.

Der zweite Wirkpfad ist naturbasiert – aber mit System: Aufforstung in Deutschland über Flächenumwandlung, bewusst gewählt wegen der strengen Waldgesetze und der langfristigen Sicherung. Ruth spricht offen über die Zeitdimensionen von CO₂-Entnahme, konservative Berechnungen (Worst-Case-Logik inklusive) und darüber, warum Glaubwürdigkeit bei Impact-Messung wichtiger ist als „schöne Zahlen“.

Ein zentrales Thema der Folge ist außerdem die Rolle von Digitalisierung und KI: ForTomorrow setzte von Anfang an auf einen schlanken, digitalen Spendenprozess – ohne Papierballast, dafür mit guter User Experience und dem Anspruch, auch digitale Nachhaltigkeit mitzudenken. Beim Thema KI bleibt Ruth pragmatisch: einsetzen, wo es Wirkung stiftet – nicht, weil es gerade „draufstehen muss“.

Hinzu kommen ihr politisches Engagement im Vorstand des BNW – Bundesverband Nachhaltige Wirtschaft und auf europäischer Ebene bei Ecopreneur. Ruth gibt eine Blick hinter die Kulissen und ordnet ein, wie Regulierung, Lobbydruck und gesellschaftliche Narrative aktuell um die Richtung der Transformation ringen.

Ein Gespräch für alle, die Wirkung nicht fühlen, sondern verstehen wollen – und die Lust haben, Klimaschutz als strategisches Projekt mit echtem Hebel zu denken.

 

Takeaways:

For Tomorrow nutzt den verpflichtenden EU-Emissionshandel als direkten Hebel gegen große Emittenten

Emissionsrechte stilllegen/ löschen kann Angebot verknappen, Preise beeinflussen und Transformation beschleunigen

Aufforstung wird systemisch gedacht: Flächenumwandlung in Deutschland schafft langfristige Sicherung durch Waldgesetze

Impact-Messung bleibt bewusst konservativ: lieber belastbar als „hübsch gerechnet“

Digitalisierung ist Enabler: einfache Spendenprozesse, bessere UX – und ein kritischer Blick auf Ressourcenverbrauch von KI

 

Mehr zu ForTomorrow: Website: https://www.fortomorrow.eu/ Newsletter: https://www.fortomorrow.eu/de/newsletter-anmeldung LinkedIn von Ruth: https://www.linkedin.com/in/ruth-von-heusinger-b888b75a/

 

In eigener Sache: Wenn Dir diese Folge gefallen hat, empfiehl „Regenerativ & Digital“ gerne weiter, lass uns eine positive Bewertung auf der Podcastplattform Deines Vertrauens da – und wenn Du Feedback oder Ideen für spannende Gäst:innen hast, schreib uns gerne an https://www.linkedin.com/in/sebflock/
56 Minuten
In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Peter Post – einem der erfahrensten Köpfe im deutschsprachigen UX-, Service- und Strategiedesign und seit vielen Jahren Treiber für digitale Kreislaufwirtschaft.

Nach über 18 Jahren bei der Digitalagentur "Scholz & Volkmer", wo er als Geschäftsführer maßgeblich prägte, wie digitale Produkte in Deutschland gestaltet werden, gründete Peter 2020 sein eigenes Studio. Sein Fokus: Circular Experience Design – also Services, die echte Kreisläufe ermöglichen, unterstützen und skalieren.

Gemeinsam beleuchten wir, wie er zu Nachhaltigkeit und zirkulären Geschäftsmodellen kam, warum Kreislaufwirtschaft für Unternehmen wirtschaftlich so attraktiv ist und welche Nutzungsmuster ihm in seiner täglichen Projektarbeit immer wieder begegnen.

Dabei zeigt Peter eindrücklich: Kreislaufwirtschaft ist kein „Öko-Konzept“, sondern schlicht gutes Wirtschaften. Unternehmen, die Materialien, Komponenten und Produkte im Kreislauf halten, sichern sich neue Umsatzpotenziale, reduzieren Risiken in Lieferketten und erhöhen ihre Resilienz.

Ein besonderes Highlight der Folge: Peters Einblicke in den kommenden Digitalen Produktpass (DPP) der EU – ein regulatorischer Gamechanger, der enorme Chancen für digitale Services eröffnet. Von Reverse Logistics über Refurbishment bis hin zu „Product-as-a-Service“-Modellen: Wir diskutieren, welche Hebel jetzt wichtig werden und warum gerade der Mittelstand hier enormes Potenzial hat.

Außerdem sprechen wir über die Circular Experience Library – den Open-Source-Methodenkoffer, den Peter samt über 70 Pattern kostenlos veröffentlicht hat. Warum er das tut? „Es geht alles viel zu langsam – wir müssen das Wissen breit ausrollen, nicht verknappen.“

Ein Gespräch voller praktischer Beispiele, strategischer Tiefenbohrungen und klarer Empfehlungen für alle, die Kreislaufwirtschaft nicht nur verstehen, sondern gestalten wollen.

 

Takeaways:

Kreislaufwirtschaft ist vor allem eines: wirtschaftlich sinnvoll und werterhaltend.

Digitale Services sind der Schlüssel, Zyklen wie Reuse, Repair, Refurbishment und Product-as-a-Service skalierbar zu machen.

Der Digitale Produktpass (DPP) wird ab 2025 zum zentralen Hebel für Transparenz, Rückverfolgbarkeit und neue Geschäftsmodelle.

Unternehmen profitieren mehrfach: durch neue Revenue Streams, bessere Resilienz und reduzierte Abhängigkeiten in Lieferketten.

Open-Source-Tools wie die Circular Experience Library beschleunigen Innovation – und holen Service Designer:innen in die Verantwortung.

Erfolgreiche Kreislaufprojekte scheitern selten an der Idee, sondern an internen Kompetenzen, Kultur und fehlenden Buy-ins.

Reparatur und Wartung sind die unterschätzten Power-Pattern der zirkulären Wirtschaft.

 

Link zur Circular Experience Library: https://www.circular-experience-library.org/

E-Mail: peter@circular-experience.org

 

In eigener Sache

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acb.studio entwickelt digitale Produkte & Services – mit stetem Blick auf planetare Grenzen und gesellschaftliche Wirkung.

LinkedIn-Profil von Sebastian: https://www.linkedin.com/in/sebflock/

"Regenerativ & Digital" zum Lesen bei unserem Verlag Springer/ Gabler: https://bit.ly/4lfgyB7 
1 Stunde
In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Stefan Schneider, Teil der Beratergemeinschaft "Myzelium" und seit vielen Jahren Begleiter von Menschen und Organisationen auf dem Weg zu gemeinschaftsbasierten Geschäftsmodellen. Mit seinem Hintergrund als Gründer des solidarischen Coworking Spaces "Franzwerk" in Tübingen und seiner langjährigen Arbeit in der Organisationsentwicklung bringt Stefan nicht nur Expertise, sondern vor allem gelebte Praxis mit.

Gemeinsam tauchen die beiden tief ein in die Logik und Wirkung gemeinschaftsgetragener Geschäftsmodelle: Warum werden Fixkosten im klassischen Markt falsch gedacht? Wie entsteht durch gemeinschaftliche Finanzierung ein Gegenmodell zu Wachstumszwang, Kapitalakkumulation und Konsumlogik? Und warum führt das zu mehr Wirksamkeit, Dankbarkeit und echten Gestaltungsmöglichkeiten für alle Beteiligten?

Stefan erläutert, wie aus Kund:innen mündige Mitglieder werden, wie solidarische Beiträge exklusive Preise ersetzen – und warum gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften für viele Menschen der Weg ist, ihre Herzensprojekte endlich tragfähig umzusetzen. Er teilt, wie das Franzwerk vom klassischen Coworking Space zu einem solidarischen Ort wurde und wieso selbst digitale Plattformen wie "WeChange" gerade beginnen, gemeinschaftsbasiert zu wirtschaften.

Ein zweites großes Thema der Episode ist der bewusste Umgang mit digitalen Tools. Stefan erklärt, weshalb "Myzelium" konsequent auf Big Tech-Produkte verzichtet, wie digitale Zusammenarbeit in gemeinschaftsbasierten Projekten gestaltet wird und wo die Grenzen zwischen Komfort und Haltung liegen. Und natürlich geht es auch um KI: Welche Chancen sieht "Myzelium" – und warum braucht es jetzt dringend bewusste Gestaltung statt unreflektierter Nutzung?

Eine Episode, die zeigt, wie radikal anders Wirtschaft aussehen kann, wenn Menschen Verantwortung teilen, Beziehungen stärken und Organisationen nach Bedürfnissen statt nach Preisen gestalten.

 

Takeaways

 

Fixkosten über solidarische Beiträge statt über Margen finanzieren – ein Ausweg aus dem Wachstumszwang

Festgesetzte Preise schließen aus – Beitragsrunden ermöglichen Teilhabe und Solidarität

Aus Konsument:innen werden Mitgestalter:innen, die Verantwortung übernehmen

Gemeinschaftsbasiertes Wirtschaften macht Herzensprojekte tragfähig

Digitale Tools sind kein Selbstzweck – es braucht bewusste, wertebasierte Entscheidungen

KI verlangt klare Haltungen und menschliche Räume, nicht nur Effizienzsteigerung

"Myzelium" zeigt: Wirtschaft kann kooperativ, relational und regenerativ werden

 

Link zum Myzelium – https://www.myzelium.com/ Myzelium-Podcast (mit bereits über 100 Folgen!) – https://www.myzelium.com/podcast/ 

 

In eigener Sache

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49 Minuten
In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Michael Schwienbacher, Gründer und Ecosystem Architect von Sym: – dem Beyond Economy Ökosystem.

Sym: versteht sich als Entwicklungs- und Betriebsplattform für Unternehmensökosysteme – mit dem Ziel, Wirtschaft neu zu denken: vernetzt, symbiotisch und zukunftsfähig.

Michael erzählt, wie er nach einem radikalen Bruch mit der klassischen Finanzlogik zu einem neuen Verständnis von Unternehmertum fand – vom Ego zum Wir, vom Profitdenken zum Verantwortungskapitalismus.

Gemeinsam diskutieren Sebastian und Michael, warum Kooperation das neue Wachstum ist, wie Unternehmen in Ökosystemen echten Mehrwert für alle schaffen können und welche Rolle dabei Digitalisierung, Daten und KI spielen.

Anhand konkreter Beispiele wie Sym:tronics – einem Zusammenschluss mittelständischer Elektronikunternehmen – zeigt Michael, wie Synergien durch gemeinsame IT-, Vertriebs- und Datenstrategien entstehen und wie daraus eine Blaupause für neue, regenerative Wirtschaftsmodelle wächst.

Ein zentraler Treiber dabei: digitale Plattformen und die hauseigene KI „Lenny“, die Wissen bündelt, Verbindungen schafft und Kooperation intelligent fördern soll.

Sym: wird so zur praktischen Antwort auf die Frage: Wie sieht Wirtschaft jenseits des Wettbewerbs aus – als lebendiges, sich selbst verstärkendes System, vergleichbar mit dem Ökosystem "Wald"?

Ein Gespräch über die Zukunft von Wirtschaft als Gemeinschaftsleistung – datengetrieben, verantwortungsbewusst und zutiefst menschlich.

 

Takeaways:

Vom Ego zum Wir: Verantwortungskapitalismus statt Turbokapitalismus

Ökosysteme als Organisationsform der Zukunft

Kooperation schafft Mehrwert und Resilienz

Digitalisierung & KI als Enabler für Vertrauen, Transparenz und Effizienz

Sym: als Blaupause für regenerative Geschäftsmodelle

 

Mehr zu Sym: https://sym.eco/ E-Mail: https://www.linkedin.com/in/sebflock/
56 Minuten
In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Axel Berger, Chief Sustainable Officer des Familieninvestors Haniel und geschäftsführender Vorstand von Enkelfähig e.V. Gemeinsam diskutieren sie, warum Nachhaltigkeit ein neues Narrativ braucht – weg vom Verzicht, hin zu einem positiven Zukunftsversprechen – und wie Unternehmen Nachhaltigkeit im Management wirklich operationalisieren können.

Axel zeigt eindrücklich, dass Nachhaltigkeit und Profitabilität keine Gegensätze sind. Er erklärt, wie Digitalisierung und datenbasierte Tools helfen, Dekarbonisierung messbar und wirtschaftlich sinnvoll zu gestalten – und warum der Schlüssel zu echter Wirkung in der Verbindlichkeit von Managementsystemen liegt.

Im Gespräch geht es unter anderem um:

Die Notwendigkeit eines neuen, positiven Narrativs für Nachhaltigkeit

Wie Unternehmen Nachhaltigkeitsziele in die Managementroutine integrieren können

Warum Transparenz, Daten und klare KPIs entscheidend sind

Welche Chancen in Märkten wie Energiespeicherung, Batterierecycling und Kreislaufwirtschaft liegen

Und wie nachhaltige Investitionen zu unternehmerischem Erfolg führen können

Axel teilt außerdem persönliche Einblicke in seine eigene Transformation – vom klassischen Manager mit hohem CO₂-Fußabdruck zum nachhaltigen Familienreisenden im Elektroauto. Seine Botschaft: Regeneration beginnt mit Haltung – und mit der Bereitschaft, Chancen zu erkennen, statt Risiken zu fürchten.

Ein Gespräch über Verbindlichkeit, Verantwortung und die Kraft einer positiven Zukunftsgeschichte.

 

Takeaways:

Nachhaltigkeit braucht ein neues Narrativ: nicht Verzicht, sondern Zukunft

Managementsysteme müssen Nachhaltigkeit messbar und incentiviert machen

Digitalisierung ist der Enabler für Transparenz und Nachvollziehbarkeit

Regenerative Geschäftsmodelle entstehen dort, wo Effizienz und Wirkung zusammenfinden

Unternehmen, die Nachhaltigkeit als Investment verstehen, sichern ihre Zukunft

 

Links & Kontakt:

enkelfähig e.V. – Website https://enkelfaehig.de/

Kontakt zu Axel – Mailadresse axel@enkelfaehig.de

 

Kontakt zu Sebastian – LinkedIn-Profil linkedin.com/in/sebflock

Regenerativ & digital zum Lesen – Buch https://bit.ly/4lfgyB7

 

In eigener Sache:

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Wir freuen uns über Feedback, Themenideen und inspirierende Gäst:innenvorschläge unter: regenerativ.digital@acb.studio

 

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„Regenerativ & digital“ ist ein Podcast von acb.studio – wir entwickeln digitale Produkte & Services im Einklang mit den planetaren Grenzen und gesellschaftlichem Mehrwert.
59 Minuten
In dieser Folge von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Amelie Salameh und Sophie Knödler, den Gründerinnen von Himmel & Humus – einer jungen, regionalen solidarischen Landwirtschaft (kurz: SoLaWi), die regenerative Landwirtschaft nicht nur als Methode, sondern als Haltung lebt.

Gemeinsam beleuchten sie, wie sich ökologische, soziale und persönliche Regeneration verbinden lassen – vom Aufbau lebendiger Böden bis hin zu einer Arbeitskultur, die zyklisch, achtsam und menschenorientiert gestaltet ist.

Sophie erklärt, wie sie mit Methoden wie Market Gardening, Bodenmikrobiom-Aufbau und Humusbildung nicht nur gesunde Pflanzen, sondern auch CO₂-Senken schaffen. Amelie zeigt auf, wie sie durch FINTA-geführte Organisationsstrukturen, zyklisches Arbeiten und soziale Innovation neue Wege in der Landwirtschaft geht.

Zudem sprechen die beiden über ihre Vision:

Landwirtschaft als regeneratives Ökosystem, das Mensch, Natur und Gemeinschaft verbindet.

Digitale Tools als Helfer – nicht als Selbstzweck.

Eine neue Kultur des Wirtschaftens, die auf Fürsorge statt Ausbeutung basiert.

Ein Gespräch über Erdung, Verantwortung und den Mut, Dinge radikal anders zu denken – von der Hand in der Erde bis zum digitalen Förderantrag.

 

Takeaways:

Regenerative Landwirtschaft ist mehr als CO₂-Bindung – sie ist ein soziales und kulturelles Projekt.

Kleine, dezentrale Strukturen können systemische Transformation anstoßen.

Zyklisches Arbeiten schafft Effizienz durch Achtsamkeit.

FINTA-geführte Betriebe zeigen, wie Inclusive Leadership gelingen kann.

Technologie darf unterstützen, aber nicht entfremden.

 

Links & Kontakt:

Himmel & Humus – Website https://himmelundhumus.de

Kontakt zu Sebastian – LinkedIn-Profil linkedin.com/in/sebflock

Regenerativ & digital zum Lesen – Buch https://bit.ly/4lfgyB7

 

In eigener Sache:

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„Regenerativ & digital“ ist ein Podcast von acb.studio – wir entwickeln digitale Produkte & Services im Einklang mit den planetaren Grenzen und gesellschaftlichem Mehrwert.
48 Minuten
In dieser Episode von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Prof. Dr. Michael Braungart, dem Vordenker und Mitbegründer des Cradle to Cradle Designs sowie wissenschaftlicher Leiter der EPEA. Gemeinsam diskutieren sie, warum klassische Nachhaltigkeit nicht mehr ausreicht und wie ein radikal neues Denken über Produkte, Prozesse und Systeme zu einer tatsächlich regenerativen Wirtschaft führen kann.

Cradle to Cradle steht für einen Paradigmenwechsel: Weg von der Idee, lediglich „weniger Schaden“ zu verursachen, hin zu positiven Wirkungen, messbarer ökologischer Effektivität und einer neuen Kultur des Designs. Prof. Braungart zeigt, wie Produkte nicht nur ressourcenschonend, sondern nützlich für Mensch und Umwelt gestaltet werden können, als „Nährstoffe“ in technischen oder biologischen Kreisläufen.

Ein weiteres zentrales Thema der Folge ist die Rolle der Digitalisierung: Wie können digitale Technologien dabei helfen, Transparenz zu schaffen, Materialien rückverfolgbar zu machen und echte Kreisläufe umzusetzen? Welche Potenziale bieten KI, digitale Zwillinge oder Blockchain für eine regenerative Produktion?

Ein Gespräch, das zum Umdenken anregt – und eine Einladung, Wirtschaft nicht nur effizienter, sondern grundlegend effektiver zu gestalten.

 

Takeaways:

Nachhaltigkeit reicht nicht mehr aus: echte Veränderung entsteht durch ökologische Effektivität

Cradle to Cradle ermöglicht Produkte, die nützlich statt nur weniger schädlich sind

Digitalisierung schafft die nötige Transparenz und Rückverfolgbarkeit für funktionierende Kreisläufe

Unternehmen können durch intelligentes Design positive Umweltwirkungen erzielen

Regeneratives Wirtschaften erfordert ein Umdenken. Weg von Effizienz, hin zu Gestaltungskraft und Wirkung

 

Link zur Cradle 2 Cradle NGO E-Mail: info@c2c.ngo

 

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acb.studio entwickelt digitale Produkte & Services – mit stetem Blick auf die planetaren Grenzen und unsere Gesellschaft.

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44 Minuten
Wasser ist Leben und gleichzeitig eine Ressource, die weltweit zunehmend unter Druck gerät. In dieser Folge von „Regenerativ & Digital“ spricht Sebastian mit Carolin Stüdemann von Viva Con Agua über den unschätzbaren Wert von Wasser, die Ursachen globaler Wasserknappheit und darüber, wie Innovation, Digitalisierung und zivilgesellschaftliches Engagement zu Lösungen beitragen können.

Wasser durchzieht alle Lebensbereiche: von der Landwirtschaft über die Industrie bis hin zur globalen Gerechtigkeit. Doch während der Zugang zu sauberem Wasser für viele selbstverständlich scheint, bleibt er für Millionen Menschen ein täglicher Kampf. Die Episode beleuchtet nicht nur die ökologischen und sozialen Dimensionen dieser Herausforderung, sondern zeigt auch, wie smarte Technologien, digitale Tools und neue Formen der Zusammenarbeit helfen können, Wasser effizienter, gerechter und nachhaltiger zu managen.

Carolin teilt inspirierende Einblicke aus der Arbeit von Viva con Agua – einer Organisation, die sich weltweit für den Zugang zu sauberem Trinkwasser einsetzt und dabei auf Kunst, Sport und Musik als Hebel für Veränderung setzt.

Takeaways:

Wasser ist keine Selbstverständlichkeit, sondern eine globale Gerechtigkeitsfrage

Wasserknappheit trifft weltweit ganze Regionen – mit sozialen, wirtschaftlichen und politischen Folgen

Digitale Technologien wie Sensorik, Datenanalysen und Aufbereitungssysteme eröffnen neue Wege im Wassermanagement

Viva con Agua zeigt, wie gesellschaftlicher Wandel durch kreative Kommunikation und Engagement gelingen kann

Wasser ist mehr als Ressource – es ist die Lebensgrundlage unserer Zukunft

Spendenseite von Viva Con Agua

Hier geht es zu Carolins Buch

 

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acb.studio entwickelt digitale Produkte & Services – mit stetem Blick auf die planetaren Grenzen und unsere Gesellschaft.

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60 Minuten
In dieser Folge von „Regenerativ & Digital“ steht das Zusammenspiel von Nachhaltigkeit und Innovation rund um den wohl wichtigsten Rohstoff unseres Planeten, dem Wasser, im Mittelpunkt.

Steffen Erath, Head of Innovation and Sustainability bei hansgrohe, gibt Einblicke in sein Planet-Centered Innovation Framework – ein Ansatz, der Unternehmen über Innovationsprozesse dazu befähigt, ökologische Verantwortung mit wirtschaftlichem Erfolg zu verbinden.

Dabei wird deutlich, wie sich Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil von Unternehmensstrategien verankern lässt, um globale Herausforderungen aktiv zu adressieren und gleichzeitig langfristiges Wachstum und Profitabilität zu ermöglichen. Auszüge aus Steffen's Buch „Planet Centered Innovation“ unterstreichen die Relevanz eines unternehmerischen Denkens, das sich an den Bedürfnissen des Planeten orientiert.

Anhand konkreter Beispiele wird sichtbar, wie Organisationen durch innovative und nachhaltige Lösungen widerstandsfähige Geschäftsmodelle entwickeln – Modelle, die nicht nur wirtschaftlich tragfähig sind, sondern auch einen messbaren Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz leisten.

Jetzt reinhören und erfahren, wie Nachhaltigkeit zur treibenden Kraft unternehmerischer Innovation werden kann – für eine zukunftsfähige Wirtschaft und ein besseres Morgen.

 

 

Takeaways

"Planet-Centered Innovation" ist ein strategischer Ansatz, der wirtschaftlichen Erfolg mit den Bedürfnissen des Planeten in Einklang bringt

Nachhaltigkeit ist kein Zusatz, sondern ein zentraler Innovationstreiber für zukunftsfähige Unternehmen

Globale Herausforderungen wie Klimawandel oder Ressourcenknappheit erfordern neue Denkweisen – insbesondere in der Produktentwicklung und im Design

Der Wandel beginnt im Inneren: Nachhaltigkeit muss Teil der Unternehmens-DNA werden, nicht nur Teil der Kommunikation

 

LinkedIn Profil von Steffen Erath

Link zu Steffen's Buch "Planet Centered Design"

 

 

 

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"Regenerativ & digital" gibt es jetzt auch endlich zum Lesen!

Link zum Springer Gabler Store & überall dort, wo es gute Sachbücher gibt.

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Dieser Podcast wird euch von acb.studio präsentiert!

acb.studio entwickelt digitale Produkte & Services – mit stetem Blick auf die planetaren Grenzen und unsere Gesellschaft.

Willst auch Du eine möglichst energieeffiziente sowie barrierefreie und performante Website, App oder Plattform umsetzen, dann melde Dich gerne bei uns.

 

 

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29 Minuten
In dieser Sonderfolge stellen Sebastian und David ihr neues Buch: "Regenerativ & digital – Regeneratives Wirtschaften im Kontext von Digitalisierung und Innovation" vor. Es geht um die zentrale Frage: Wie kann Wirtschaft nicht nur nachhaltig, sondern regenerativ gestaltet werden, gerade im Zeitalter der digitalen Transformation?

Die Co-Autoren geben Einblicke in zentrale Inhalte ihres Buches: systemische Lösungsansätze zur Klimakrise, den digitalen Fußabdruck, verantwortungsvollen KI-Einsatz und ihr Trendradar für Innovationen an der Schnittstelle von Digitalisierung und regenerativer Wirtschaft. 

Ein Buch für alle, die Wirtschaft neu denken wollen – regenerativ, digital und zukunftsfähig.

Bereit für den Wandel? Hier geht's direkt zum Buch.

 

Takeaways:

Warum Nachhaltigkeit nicht mehr ausreicht

Wie regenerative Strategien Umweltprobleme systemisch angehen

Was beim Einsatz von KI und digitalen Tools zu beachten ist

Wie ein Trendradar hilft, Innovationen früh zu erkennen

Was Unternehmen von Best Practices lernen können

 

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50 Minuten
In dieser Folge spricht Sebastian mit David Wortmann, einem ausgewiesenen Experten für Nachhaltigkeit und grüne Transformation sowie Gründer der Strategieberatung DWR eco. Mit über 25 Jahren Erfahrung in der Green Tech- und Climate Tech-Szene beleuchtet David zentrale Hebel der Transformation: von der Dekarbonisierung und Energieeffizienz über Kreislaufwirtschaft bis hin zu politischer Beratung und gesellschaftlicher Kommunikation.

Gemeinsam diskutieren sie die Rolle von Clean Tech, die Notwendigkeit politischer Reformen und die Chancen durch Digitalisierung und neue Technologien. David gibt exklusive Einblicke in seine Investmentstrategien, das Projekt Goal100 zur digitalen Transparenz der Windenergiewende und in Strategien gegen den Fachkräftemangel in der Branche.

Besonders im Fokus: Wie kann Europa resilienter werden? Welche Technologien bieten nicht nur Umwelt-, sondern auch Komfortvorteile? Und warum wird Resilienz zum neuen Narrativ für eine nachhaltige Zukunft?

 

Takeaways:

Nachhaltigkeit braucht politische Führung & unternehmerische Innovation

Technologien können Umwelt- und Komfortvorteile vereinen

Deutschland und Europa stehen vor zentralen Weichenstellungen

Der Arbeitskräftemangel in Clean Tech erfordert neue Wege im Recruiting

Kommunikation ist ein Schlüsselfaktor der Transformation

 

Weiterführende Links aus der Folge:

Der Windenergiemonitor Goal100

Mission Wertvoll mit Maja Göpel

 

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53 Sekunden
Kurze Pause – nächste Woche sind wir zurück! Leider müssen wir bei "Regenerativ & digital" ein kleines Zwangspäuschen einlegen – Krankheit & Co. haben unsere Gäst:innen erwischt. Klar, wir nutzen die Zeit zur Regeneration (ganz im Sinne unseres Namens) und melden uns bald wieder mit frischen Themen rund um Digitalisierung und Nachhaltigkeit. Danke für eure Geduld & bleibt gesund!

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47 Minuten
In dieser Episode spricht Sebastian mit Philip Haverkamp, Managing Partner bei Anthropia Ventures, über die Welt des Impact Investing – von nachhaltigen Investments über Start-ups bis zur Vision einer regenerativen Wirtschaft.

Sie beleuchten die Unterschiede zwischen klassischen Unicorns und dem sogenannten New Mittelstand, sprechen über die Herausforderungen in der Regulierung, die Rolle von Technologie und Community-of-interest, sowie über den Balanceakt zwischen Profit, People und Planet.

Philip gibt Einblick in die Arbeit von Anthropia Ventures, erklärt, wie der Impact des Fonds gemessen wird, warum der Fokus auf den Menschen im Investitionsprozess entscheidend ist und weshalb Fundraising heute komplexer denn je ist. Dabei wird klar: Die Next Generation der Investoren fordert mehr als nur Rendite – sie will echte Veränderung.

 

Takeaways

Regulierung ist entscheidend für die Wirkung von Impact-Investments.

Investoren suchen zunehmend nach nachhaltigen und langfristigen Geschäftsmodellen.

Impact-Investoren messen den Erfolg nicht nur an Profit, sondern auch an der Wirkung.

Die Investitionslandschaft verändert sich hin zu mehr Nachhaltigkeit. Die Next Generation von Investoren sucht nach positiven Veränderungen.

Die Community ist ein wertvoller Bestandteil des Accelerator-Programms.

Die KPIs müssen sowohl finanzielle als auch soziale Aspekte berücksichtigen.

 

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58 Minuten
In dieser Episode sprechen Juliane Höfler und Dr. Martin Bethke gemeinsam mit Sebastian über die enge Verbindung von Nachhaltigkeit und Profitabilität – und darüber, warum ESG (Environmental, Social & Governance) längst kein „Nice-to-have“ mehr ist. Sie teilen ihre persönliche Reise zur Gründung von Butterfly Effect Consulting und zeigen, wie kleine Impulse große Veränderungen anstoßen können.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Unternehmen ökologische und soziale Risiken systematisch in ihr Risikomanagement integrieren, warum Reporting und Datenerhebung zentral für die Transformation sind – und wie digitale Tools dabei helfen können.

Weiter im Gespräch diskutieren die drei über politische Unsicherheiten, den aktuellen Nachhaltigkeits-Backlash in Europa und was das für Unternehmen konkret bedeutet.

Ein besonderer Fokus liegt auf dem Bausektor: nachhaltige Materialien, Kreislaufwirtschaft, Upcycling und der Einfluss auf Biodiversität und Klimaziele. Außerdem: Warum Hidden Champions oft die Vorreiter in der Transformation sind – und welche Best Practices schon heute funktionieren.

 

Takeaways

Nachhaltigkeit und Profitabilität sind miteinander verbunden.

Kleine Veränderungen können große Auswirkungen haben.

Unternehmen müssen sich der Realität der Ressourcenknappheit stellen.

Risikomanagement sollte auch ökologische und soziale Aspekte berücksichtigen.

Die Psychologie der Menschen beeinflusst ihre Bereitschaft zur Veränderung.

Unternehmertum bedeutet, aktiv zu handeln und Veränderungen herbeizuführen.

 

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51 Minuten
In dieser Episode spricht Sebastian mit Felix Grünziger, Geschäftsführer von FoodTogether, über die Schwächen des heutigen Ernährungssystems und den dringenden Bedarf an regenerativer Landwirtschaft. Felix beschreibt, wie FoodTogether ein kooperatives und digitales Ökosystem aufbaut, das Verbraucher:innen direkt mit nachhaltig wirtschaftenden Höfen verbindet.

Das Gespräch beleuchtet die ökologischen, sozialen und ökonomischen Dimensionen der regenerativen Landwirtschaft und geht auf die Herausforderungen ein, vor denen Produzent:innen und nachhaltige Unternehmen heute stehen – insbesondere beim Wachstum, der Finanzierung und dem Erhalt zentraler Werte.

Weitere Themen sind die Rolle von Transparenz, Bildung, Digitalisierung, sowie das Potenzial von Netzwerkeffekten. Auch Zukunftsprojekte wie kleine Ladengeschäfte und ein Open Social Franchise werden vorgestellt.

 

Takeaways:

Das Ernährungssystem bevorzugt industrielle Großstrukturen – zu Lasten von Boden, Klima und Geschmack.

FoodTogether schafft durch Direktvermarktung faire Vermarktungswege für regenerative Höfe.

Transparenz ist ein zentrales Werkzeug, um Vertrauen aufzubauen und Missstände sichtbar zu machen.

Regenerative Landwirtschaft braucht neue Geschäftsmodelle, Metriken und Bildung.

 

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