Über Israel und Palästina sprechen Archiv
136 Episoden
1 Stunde 12 Minuten
Hamza Abu Howidy ist Friedensaktivist aus Gaza. In dieser Folge spreche ich mit ihm über sein Debütbuch Muscheln am Strand von Gaza, über die Zeit nach den „We Want to Live"-Protesten und darüber, wie er heute von Deutschland aus als wichtige Stimme gegen Antisemitismus, antimuslimischen Rassismus wirkt und dabei zwischen die Fronten gerät.
Wir diskutieren seine Einschätzung zur aktuellen Lage in Gaza, seine scharfe Kritik an der Hamas, der israelischen Regierung und die Frage, wie sich die öffentliche Debatte in Deutschland über Israel und Palästina seit unserem letzten Podcastgespräch verändert hat.
Gast: Hamza Abu HowidyHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.fischerverlage.de/buch/hamza-abu-howidy-muscheln-am-strand-von-gaza-9783103977684
https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/muscheln-am-strand-von-gaza-aufwachsen-im-gaza-der-nullerjahre
https://www.fr.de/politik/palaestinenser-floh-vor-hamas-aus-gaza-jetzt-lebt-er-im-fluechtlingsheim-94370815.html
https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/hamza-abu-howidy-berichtet-vom-terror-der-hamas-sendung-vom-20-05-2026-100.html
https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/pageturner-zum-nahostkonflikt/
Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Tausend Dank an das ganze Team! Postproduktion: Anna Janina Meyer · Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas ·
Falls ihr unsere Bildungsarbeit unterstützen wollt:
Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel
Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank
Danke fürs Zuhören! Wenn euch die Episode gefallen hat, abonniert den Podcast, hinterlasst eine Bewertung und teilt sie mit anderen oder schickt uns eure Gästewünsche an podcast@gesellschaftimwandel.org
Wir diskutieren seine Einschätzung zur aktuellen Lage in Gaza, seine scharfe Kritik an der Hamas, der israelischen Regierung und die Frage, wie sich die öffentliche Debatte in Deutschland über Israel und Palästina seit unserem letzten Podcastgespräch verändert hat.
Gast: Hamza Abu HowidyHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.fischerverlage.de/buch/hamza-abu-howidy-muscheln-am-strand-von-gaza-9783103977684
https://www.srf.ch/kultur/gesellschaft-religion/muscheln-am-strand-von-gaza-aufwachsen-im-gaza-der-nullerjahre
https://www.fr.de/politik/palaestinenser-floh-vor-hamas-aus-gaza-jetzt-lebt-er-im-fluechtlingsheim-94370815.html
https://www.3sat.de/kultur/kulturzeit/hamza-abu-howidy-berichtet-vom-terror-der-hamas-sendung-vom-20-05-2026-100.html
https://www.juedische-allgemeine.de/kultur/pageturner-zum-nahostkonflikt/
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1 Stunde 3 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Anja Osterhaus, Geschäftsführerin bei Reporter ohne Grenzen.
Seit April 2024 verantwortet sie dort die politische Arbeit und strategische Ausrichtung. Zuvor leitete sie fast sieben Jahre das Deutschlandbüro von Oxfam als Programmdirektorin und war zuvor bei Transparency International für die Region Europa und Zentralasien zuständig. Mit einem Hintergrund in Politikwissenschaft (Berlin und Mexiko-Stadt) bringt sie jahrzehntelange Erfahrung in internationalen NGOs, im Menschenrechtsschutz und in der Pressefreiheit mit.
Im Gespräch geht es um die gezielten Tötungen von Journalist*innen im Gazastreifen – aktuell am Beispiel von Anas al-Sharif und seinen Kollegen, allesReporter aus Gaza, deren Tod weltweit Schlagzeilen machte. Wir sprechen darüber, ob eine mutmaßliche Nähe zu einer Konfliktpartei jemals ein legitimer Grund für solch eine Tat sein kann, welche völkerrechtlichen Schutzmechanismen eigentlich greifen müssten und wie realistisch eine unabhängige internationale Aufklärung ist.
Außerdem diskutieren wir, wie Reporter ohne Grenzen vergleichbare Fälle weltweit einordnet, welche Rolle internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen dabei spielen – und was passieren müsste, damit Pressefreiheit auch in Kriegs- und Krisengebieten konsequenter verteidigt wird und wie es um die Pressefreiheit in Deutschland und der Welt steht.
Gast: Anja Osterhaus
Host: Shai Hoffmann
Links und mehr:
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/rsf-verurteilt-gezielte-toetungen-in-gaza
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/neue-rsf-geschaeftsfuehrung-ist-komplett
https://www.tagesspiegel.de/internationales/israel-totet-bekannten-journalisten-in-gaza-gegen-al-sharif-wurde-zuletzt-eine-regelrechte-kampagne-gefuhrt-14159960.html
https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/pressefreiheit-wie-koennen-wir-sie-retten/2106020
https://taz.de/Tag-der-Pressefreiheit-2025/!6062439/
Danke an Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion), Simon Eichinger (Postproduktion), sowie an Jordi Kuragari (Video-Snippets).
Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Schön, dass ihr zugehört habt – abonniert den Podcast gern und teilt ihn mit euren Freund*innen und Familien!
Seit April 2024 verantwortet sie dort die politische Arbeit und strategische Ausrichtung. Zuvor leitete sie fast sieben Jahre das Deutschlandbüro von Oxfam als Programmdirektorin und war zuvor bei Transparency International für die Region Europa und Zentralasien zuständig. Mit einem Hintergrund in Politikwissenschaft (Berlin und Mexiko-Stadt) bringt sie jahrzehntelange Erfahrung in internationalen NGOs, im Menschenrechtsschutz und in der Pressefreiheit mit.
Im Gespräch geht es um die gezielten Tötungen von Journalist*innen im Gazastreifen – aktuell am Beispiel von Anas al-Sharif und seinen Kollegen, allesReporter aus Gaza, deren Tod weltweit Schlagzeilen machte. Wir sprechen darüber, ob eine mutmaßliche Nähe zu einer Konfliktpartei jemals ein legitimer Grund für solch eine Tat sein kann, welche völkerrechtlichen Schutzmechanismen eigentlich greifen müssten und wie realistisch eine unabhängige internationale Aufklärung ist.
Außerdem diskutieren wir, wie Reporter ohne Grenzen vergleichbare Fälle weltweit einordnet, welche Rolle internationale Organisationen wie die Vereinten Nationen dabei spielen – und was passieren müsste, damit Pressefreiheit auch in Kriegs- und Krisengebieten konsequenter verteidigt wird und wie es um die Pressefreiheit in Deutschland und der Welt steht.
Gast: Anja Osterhaus
Host: Shai Hoffmann
Links und mehr:
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/rsf-verurteilt-gezielte-toetungen-in-gaza
https://www.reporter-ohne-grenzen.de/pressemitteilungen/meldung/neue-rsf-geschaeftsfuehrung-ist-komplett
https://www.tagesspiegel.de/internationales/israel-totet-bekannten-journalisten-in-gaza-gegen-al-sharif-wurde-zuletzt-eine-regelrechte-kampagne-gefuhrt-14159960.html
https://www.br.de/mediathek/podcast/br24-medien/pressefreiheit-wie-koennen-wir-sie-retten/2106020
https://taz.de/Tag-der-Pressefreiheit-2025/!6062439/
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1 Stunde 3 Minuten
In dieser Folge stellen wir euch unser gemeinsames Projekt vor! www.reiseninsverstehen.org
Wie kann ein künstlerisches Projekt zu einem Bildungsraum werden? Und was verändert sich, wenn Schüler*innen Israel und Palästina nicht nur besprechen, sondern räumlich, körperlich und emotional erleben?
In dieser Folge sprechen wir mit Dani Levy und Dr. Anne Rohrbach über das Projekt „Reisen ins Verstehen – Mit VR-Brillen nach Israel und Palästina“. Im Mittelpunkt stehen vier Kurzfilme, die in Jerusalem entstanden sind und nun in einem pädagogischen Rahmen eingesetzt werden. Es geht um Wahrnehmung, Perspektivwechsel und die Frage, wie sich Komplexität vermitteln lässt, ohne zu vereinfachen oder zu überfordern.
Dani Levy spricht über die Entstehung der Filme, über Jerusalem als Ort voller Widersprüche und über Humor als künstlerisches Mittel. Anne Rohrbach entwickelt daraus ein Bildungskonzept, das junge Menschen ab Klasse 9 emotional erreicht, ohne sie festzulegen, und das Reflexion, Ambiguität und Dialogfähigkeit stärkt.
Gast: Dani Levy und Dr. Anne RohrbachHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.danilevystiftung.de/
https://www.imdb.com/de/name/nm0506374/
https://www.gesellschaftimwandel.org/angebote/reisen-ins-verstehen
https://www.jmberlin.de/ausstellung-geschichten-aus-jerusalem-glaube-liebe-hoffnung-angst#media-2369
https://www.youtube.com/watch?v=n-GNRYw-mAA
Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Tausend Dank an das ganze Team! Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari ·
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Wie kann ein künstlerisches Projekt zu einem Bildungsraum werden? Und was verändert sich, wenn Schüler*innen Israel und Palästina nicht nur besprechen, sondern räumlich, körperlich und emotional erleben?
In dieser Folge sprechen wir mit Dani Levy und Dr. Anne Rohrbach über das Projekt „Reisen ins Verstehen – Mit VR-Brillen nach Israel und Palästina“. Im Mittelpunkt stehen vier Kurzfilme, die in Jerusalem entstanden sind und nun in einem pädagogischen Rahmen eingesetzt werden. Es geht um Wahrnehmung, Perspektivwechsel und die Frage, wie sich Komplexität vermitteln lässt, ohne zu vereinfachen oder zu überfordern.
Dani Levy spricht über die Entstehung der Filme, über Jerusalem als Ort voller Widersprüche und über Humor als künstlerisches Mittel. Anne Rohrbach entwickelt daraus ein Bildungskonzept, das junge Menschen ab Klasse 9 emotional erreicht, ohne sie festzulegen, und das Reflexion, Ambiguität und Dialogfähigkeit stärkt.
Gast: Dani Levy und Dr. Anne RohrbachHost: Shai Hoffmann
Links:
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https://www.imdb.com/de/name/nm0506374/
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https://www.youtube.com/watch?v=n-GNRYw-mAA
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1 Stunde 20 Minuten
Ilyas Saliba ist Politikwissenschaftler und forscht zu Wissenschaftsfreiheit, autoritären Dynamiken und den schrumpfenden Räumen zivilgesellschaftlicher und akademischer Debatte. Seine Arbeit verbindet MENA-Expertise mit der Frage, wie universitäre Diskursräume unter politischem Druck offen bleiben können.
In dieser Folge spreche ich mit ihm über den Zustand der Wissenschaftsfreiheit in Deutschland. Wir sprechen über Selbstzensur und politische Einflussnahme an Hochschulen. Außerdem geht es darum, wie Debatten über Israel und Palästina an Universitäten geführt werden können, ohne dass Angst, Drohungen oder institutioneller Druck den Raum bestimmen.
Die aktuellen Konflikte an der Hertie School sind ein zentrales Thema des Gesprächs. Wir diskutieren die Grenzen zwischen legitimer Kritik und Diskursverengung. Und wir sprechen über die Rolle von Hochschulleitungen, wenn es darum geht, pluralistische und geschützte Debattenräume zu sichern.
Gast: Ilyas Saliba
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.uni-erfurt.de/staatswissenschaftliche-fakultaet/fachrichtung/sozialwissenschaften/internationale-politik-und-konfliktforschung/team/dr-ilyas-saliba
https://taz.de/Protest-an-der-Alice-Salomon-Hochschule/!6060185/
https://www.scholarsatrisk.org/resources/free-to-think-2024/
https://academic-freedom-index.net/
https://www.youtube.com/watch?v=kOTPYMUU-xQ
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfVy2D5Xy_DMiaMx2TsE7YediR6qifxoLDP1zIjKzEl9t1LWw/viewform
https://docs.google.com/forms/d/1NbIQ2jmvuTih8wT9khMsOcsvOZtd7uwgwq4l6x5D_9I/viewform?pli=1&edit_requested=true
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Die aktuellen Konflikte an der Hertie School sind ein zentrales Thema des Gesprächs. Wir diskutieren die Grenzen zwischen legitimer Kritik und Diskursverengung. Und wir sprechen über die Rolle von Hochschulleitungen, wenn es darum geht, pluralistische und geschützte Debattenräume zu sichern.
Gast: Ilyas Saliba
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.uni-erfurt.de/staatswissenschaftliche-fakultaet/fachrichtung/sozialwissenschaften/internationale-politik-und-konfliktforschung/team/dr-ilyas-saliba
https://taz.de/Protest-an-der-Alice-Salomon-Hochschule/!6060185/
https://www.scholarsatrisk.org/resources/free-to-think-2024/
https://academic-freedom-index.net/
https://www.youtube.com/watch?v=kOTPYMUU-xQ
https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSfVy2D5Xy_DMiaMx2TsE7YediR6qifxoLDP1zIjKzEl9t1LWw/viewform
https://docs.google.com/forms/d/1NbIQ2jmvuTih8wT9khMsOcsvOZtd7uwgwq4l6x5D_9I/viewform?pli=1&edit_requested=true
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1 Stunde 12 Minuten
Clara Debour unterrichtet Deutsch, Politische Bildung und Französisch am Campus Rütli in Berlin-Neukölln. Vor ihrer Arbeit an der Schule war sie im Theaterbereich und in der außerschulischen politischen Bildung tätig. Heute versteht sie Schule als einen Ort, an dem Macht kritisch reflektiert und in Verantwortung übersetzt werden muss.
Am Campus Rütli arbeitet sie vor allem an der Schnittstelle von Bildung, Beziehung und Konflikt. Dabei geht es nicht nur um Unterrichtsinhalte, sondern auch darum, wie Schule als sicherer Raum gestaltet werden kann – gerade für Kinder und Jugendliche, die mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Belastungen in den Raum kommen.
Seit dem 7. Oktober beschreibt Clara Schule als einen emotional aufgeladenen Ort, in dem Trauer, Wut, Ohnmacht und der Wunsch nach Solidarität gleichzeitig präsent sind. In dieser Folge sprechen wir mit ihr darüber, wie politische Bildung in solchen Situationen gelingen kann, was Gespräche über Israel/Palästina, Antisemitismus, Rassismus und Radikalismus brauchen und wie Schule mit Polarisierung umgehen kann, ohne Konflikte zu verdrängen.
Gast: Clara Debour
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.focus.de/perspektiven/lehrerin-im-interview-deutschlands-einst-beruechtigtste-schule-warum-ruetli-lehrer-palaestina-flaggen-nicht-verbieten_id_254337698.html
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lehreralltag-in-neukoelln-zum-umgang-mit-schwierigen-themen-abschreiben-erwuenscht-gastbeitrag-a-9afb2b66-0c07-4c39-8625-afa1a2fa6a48
https://open.spotify.com/episode/6H2xZR2rT25zkWTgnuqF0G?si=0da6de750342404f
https://www.zeit.de/wissen/2026-04/nsdap-mitgliederkartei-karteikarten-familienmitglieder-suche
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https://bildungsluecke-rassismus.de/angebot/israel-palaestina-thematisieren/
Am Campus Rütli arbeitet sie vor allem an der Schnittstelle von Bildung, Beziehung und Konflikt. Dabei geht es nicht nur um Unterrichtsinhalte, sondern auch darum, wie Schule als sicherer Raum gestaltet werden kann – gerade für Kinder und Jugendliche, die mit unterschiedlichen Erfahrungen, Perspektiven und Belastungen in den Raum kommen.
Seit dem 7. Oktober beschreibt Clara Schule als einen emotional aufgeladenen Ort, in dem Trauer, Wut, Ohnmacht und der Wunsch nach Solidarität gleichzeitig präsent sind. In dieser Folge sprechen wir mit ihr darüber, wie politische Bildung in solchen Situationen gelingen kann, was Gespräche über Israel/Palästina, Antisemitismus, Rassismus und Radikalismus brauchen und wie Schule mit Polarisierung umgehen kann, ohne Konflikte zu verdrängen.
Gast: Clara Debour
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.focus.de/perspektiven/lehrerin-im-interview-deutschlands-einst-beruechtigtste-schule-warum-ruetli-lehrer-palaestina-flaggen-nicht-verbieten_id_254337698.html
https://www.spiegel.de/panorama/bildung/lehreralltag-in-neukoelln-zum-umgang-mit-schwierigen-themen-abschreiben-erwuenscht-gastbeitrag-a-9afb2b66-0c07-4c39-8625-afa1a2fa6a48
https://open.spotify.com/episode/6H2xZR2rT25zkWTgnuqF0G?si=0da6de750342404f
https://www.zeit.de/wissen/2026-04/nsdap-mitgliederkartei-karteikarten-familienmitglieder-suche
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1 Stunde 24 Minuten
Wie prägen Emotionen politische Konflikte – und warum reicht es nicht, nur über Interessen und Macht zu sprechen?
In dieser Folge geht es um die psychologischen Dynamiken im israelisch-palästinensischen Konflikt: um Angst, Trauma, Narzissmus und Paranoia – und darum, wie sie Wahrnehmung, Gewalt und politische Entscheidungen beeinflussen.
Wir sprechen über das von José Brunner beschriebene „Empathie-Verbot“ gegenüber der Zivilbevölkerung in Gaza, über gesellschaftlichen Druck und Verhärtungen auf beiden Seiten sowie über typische Verkürzungen im deutschen Diskurs.
Außerdem geht es um die Frage, ob und wie ein Ausweg überhaupt denkbar ist: Was müsste passieren, damit wieder Empathie entstehen kann? Und braucht es dafür zuerst Sicherheit – oder ist es umgekehrt?
Gast: José Brunner
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.ullstein.de/werke/brutale-nachbarn/hardcover/9783549110034
https://www.republik.ch/2025/09/10/jose-brunner-in-israel-besteht-ein-empathie-verbot-gegenueber-den-menschen-in-gaza
https://www.republik.ch/2023/11/16/beide-seiten-haben-eine-berechtigte-existenzielle-angst
https://www.sueddeutsche.de/kultur/jose-brunner-debatte-gaza-voelkermord-kriegsverbrechen-israel-li.3291446
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Wir sprechen über das von José Brunner beschriebene „Empathie-Verbot“ gegenüber der Zivilbevölkerung in Gaza, über gesellschaftlichen Druck und Verhärtungen auf beiden Seiten sowie über typische Verkürzungen im deutschen Diskurs.
Außerdem geht es um die Frage, ob und wie ein Ausweg überhaupt denkbar ist: Was müsste passieren, damit wieder Empathie entstehen kann? Und braucht es dafür zuerst Sicherheit – oder ist es umgekehrt?
Gast: José Brunner
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.ullstein.de/werke/brutale-nachbarn/hardcover/9783549110034
https://www.republik.ch/2025/09/10/jose-brunner-in-israel-besteht-ein-empathie-verbot-gegenueber-den-menschen-in-gaza
https://www.republik.ch/2023/11/16/beide-seiten-haben-eine-berechtigte-existenzielle-angst
https://www.sueddeutsche.de/kultur/jose-brunner-debatte-gaza-voelkermord-kriegsverbrechen-israel-li.3291446
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1 Stunde 23 Minuten
Mary Abdelaziz-Ditzow ist Journalistin und Moderatorin. Nach Stationen beim Handelsblatt, ntv und seit 2025 bei Finanzfluss entwickelt sie journalistische Formate mit großer Reichweite. Für den ntv-Podcast „Wirtschaft Welt & Weit" wurde sie mit dem Friedwart Bruckhaus-Preis ausgezeichnet.
Mit Behind the News legt sie eine kritische Bestandsaufnahme der deutschen Medienlandschaft vor. In ihrem im Februar 2026 erschienenen Buch geht es um Vertrauensverlust, Framing, Zuspitzung und die Frage, wie Journalismus seiner Verantwortung gerecht werden kann.
In dieser Folge sprechen wir mit ihr über die Entstehung des Buchs, Medienmechanismen, Medienkritik und Marys eigenes Befremden über die mediale Berichterstattung zum Krieg in Gaza, den sie als biographisch Betroffene aus dem Schaltraum des Journalismus miterlebt hat
Gast: Mary Abdelaziz-Ditzow
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.ullstein.de/werke/mary-abdelaziz-ditzow-behind-the-news/taschenbuch/9783548074368
https://www.deutschlandfunk.de/ki-generiertes-bildmaterial-zdf-entschuldigt-sich-fuer-fehler-im-heute-journal-100.html
https://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/finanzfluss-chefredakteurin-mary-abdelaziz-ditzow-uebt-medienkritik-976679/
https://www.leadersnet.de/news/97713,neues-buch-mary-abdelaziz-ditzow-blickt-behind-the-news.html
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Gast: Mary Abdelaziz-Ditzow
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.ullstein.de/werke/mary-abdelaziz-ditzow-behind-the-news/taschenbuch/9783548074368
https://www.deutschlandfunk.de/ki-generiertes-bildmaterial-zdf-entschuldigt-sich-fuer-fehler-im-heute-journal-100.html
https://www.newsroom.de/news/aktuelle-meldungen/vermischtes-3/finanzfluss-chefredakteurin-mary-abdelaziz-ditzow-uebt-medienkritik-976679/
https://www.leadersnet.de/news/97713,neues-buch-mary-abdelaziz-ditzow-blickt-behind-the-news.html
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1 Stunde 23 Minuten
In dieser Episode spricht Shai mit Birte Brodkorb, Juristin und Kriminologin, die seit vielen Jahren in Israel lebt. Als Leiterin des Bereichs Internationale Beziehungen der israelischen Menschenrechtsorganisation PCATI („Public Committee Against Torture in Israel") dokumentiert und analysiert sie Haftbedingungen, Foltervorwürfe und die Erosion rechtsstaatlicher Standards im Kontext des israelisch-palästinensischen Konflikts.
Gemeinsam sprechen sie über die gesellschaftliche Stimmung in Israel nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober, über die Situation palästinensischer Gefangener und die wachsende Einschränkung zivilgesellschaftlicher Räume. Sie diskutieren, wie Trauma und Sicherheitsdruck politische Debatten in Israel prägen – und warum diese Realität in europäischen Diskursen oft unterschätzt wird. Birte erklärt, was es bedeutet, wenn ein demokratischer Staat die Todesstrafe für terroristische Straftaten wieder einführen möchte, und warum Geständnisse, die unter Misshandlung entstanden sind, niemals Grundlage einer Verurteilung sein dürfen.
Außerdem: Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Israelkritik und antisemitischen Narrativen? Welche Verantwortung tragen Deutschland und die EU? Und was gibt ihr – trotz allem – Hoffnung?
Gast: Birte Brodkorb
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://stoptorture.org.il/en/
https://www.ohchr.org/en/instruments-mechanisms/instruments/convention-against-torture-and-other-cruel-inhuman-or-degrading
https://stoptorture.org.il/en/israels-proposed-special-tribunal-law-grave-concerns-for-the-rule-oflaw-due-process-and-the-death-penalty-against-palestinians/
https://stoptorture.org.il/en/torture-in-israel-2021-situation-report-2/
https://stoptorture.org.il/wp-content/uploads/2026/03/Briefing-Paper-Death-Penalty-Bill-March-2026_PCATI_Adalah_HaMoked_PHRI_updated-26032026.pdf
Ein Podcast von Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Vielen Dank an das ganze Team: Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas
Falls ihr unsere Arbeit unterstützen wollt:
Per Spendenplattform bcause: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandel
Per Banküberweisung: Konto: Gesellschaft im Wandel/ IBAN: DE61 4306 0967 1060 2814 03/ Bank: GLS Gemeinschaftsbank
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Gemeinsam sprechen sie über die gesellschaftliche Stimmung in Israel nach dem Hamas-Angriff vom 7. Oktober, über die Situation palästinensischer Gefangener und die wachsende Einschränkung zivilgesellschaftlicher Räume. Sie diskutieren, wie Trauma und Sicherheitsdruck politische Debatten in Israel prägen – und warum diese Realität in europäischen Diskursen oft unterschätzt wird. Birte erklärt, was es bedeutet, wenn ein demokratischer Staat die Todesstrafe für terroristische Straftaten wieder einführen möchte, und warum Geständnisse, die unter Misshandlung entstanden sind, niemals Grundlage einer Verurteilung sein dürfen.
Außerdem: Wo verläuft die Grenze zwischen legitimer Israelkritik und antisemitischen Narrativen? Welche Verantwortung tragen Deutschland und die EU? Und was gibt ihr – trotz allem – Hoffnung?
Gast: Birte Brodkorb
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://stoptorture.org.il/en/
https://www.ohchr.org/en/instruments-mechanisms/instruments/convention-against-torture-and-other-cruel-inhuman-or-degrading
https://stoptorture.org.il/en/israels-proposed-special-tribunal-law-grave-concerns-for-the-rule-oflaw-due-process-and-the-death-penalty-against-palestinians/
https://stoptorture.org.il/en/torture-in-israel-2021-situation-report-2/
https://stoptorture.org.il/wp-content/uploads/2026/03/Briefing-Paper-Death-Penalty-Bill-March-2026_PCATI_Adalah_HaMoked_PHRI_updated-26032026.pdf
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1 Stunde 33 Minuten
In dieser Folge spricht Shai mit Noura Mahdhaoui, freier Fernsehjournalistin und Filmemacherin. Sie arbeitet an Dokumentationen und Debattenformaten zu gesellschaftspolitischen Themen und war Mitautorin der ZAPP-Reportage „Vertrauen verloren? Deutsche Medien und der Krieg in Gaza und Israel“.
Gemeinsam sprechen sie darüber, wie Medienberichterstattung über Israel und Palästina wahrgenommen wird, warum die Debatte so polarisiert ist und welche Rolle Vertrauen, Kritik und journalistische Verantwortung dabei spielen. Noura Mahdhaoui bringt dabei die Perspektive einer Journalistin mit, die das Mediensystem von innen kennt, und zugleich den Diskurs um Israel/Palästina in Deutschland kritisch begleitet.
Es geht um die Frage, wie Medienkritik von politisch instrumentalisierter Attacke unterschieden werden kann, warum der Gaza-Krieg besondere Herausforderungen für den Journalismus mit sich bringt und was eine ehrlichere, differenziertere Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglichen könnte.
Gast: Noura Mahdhaoui
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM1MDcyOV9nYW56ZVNlbmR1bmc/
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS8xZjNmYWQ2Mi03NDUzLTQwNjAtYWYzNy0zY2RmYzUwYzFmNGM/
https://www.civismedia.eu/mediendialog/dritter-dialog/studie-dialog/
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/inffratest102.pdf
Publikation ZAPP von 2014 zu gesunkenem Medienvertrauen bei Ukraine-Berichterstattung
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/ZAPP-Studie-Vertrauen-in-Medien-gesunken,medienkritik100.html
Die "Jerusalem Post" gibt an, auch die New York Times ausgewertet zu haben und kam zu dem Schluss "pro Palestine Bias" (Mai 2024):
https://www.jpost.com/israel-hamas-war/article-801593
https://journalistikon.de/hostile-media-effekt/
Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari
Gemeinsam sprechen sie darüber, wie Medienberichterstattung über Israel und Palästina wahrgenommen wird, warum die Debatte so polarisiert ist und welche Rolle Vertrauen, Kritik und journalistische Verantwortung dabei spielen. Noura Mahdhaoui bringt dabei die Perspektive einer Journalistin mit, die das Mediensystem von innen kennt, und zugleich den Diskurs um Israel/Palästina in Deutschland kritisch begleitet.
Es geht um die Frage, wie Medienkritik von politisch instrumentalisierter Attacke unterschieden werden kann, warum der Gaza-Krieg besondere Herausforderungen für den Journalismus mit sich bringt und was eine ehrlichere, differenziertere Auseinandersetzung mit dem Thema ermöglichen könnte.
Gast: Noura Mahdhaoui
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.ardmediathek.de/video/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM1MDcyOV9nYW56ZVNlbmR1bmc/
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https://www.civismedia.eu/mediendialog/dritter-dialog/studie-dialog/
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/inffratest102.pdf
Publikation ZAPP von 2014 zu gesunkenem Medienvertrauen bei Ukraine-Berichterstattung
https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/ZAPP-Studie-Vertrauen-in-Medien-gesunken,medienkritik100.html
Die "Jerusalem Post" gibt an, auch die New York Times ausgewertet zu haben und kam zu dem Schluss "pro Palestine Bias" (Mai 2024):
https://www.jpost.com/israel-hamas-war/article-801593
https://journalistikon.de/hostile-media-effekt/
Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari
1 Stunde 20 Minuten
In this episode, Shai speaks with Danielle Schwartz, an Israeli filmmaker, writer, and interdisciplinary artist working at the intersection of cinema, research, and dialogical practice. She engages with memory, language, and contested histories.
Together they explore her award-winning documentary "Mirror Image" (2013), which captures an intimate conversation with her grandparents about a mirror taken from the Palestinian village of Zarnuqa in 1948. They discuss how history is negotiated in private spaces, why words like "Nakba" or "plundered" carry such weight, and how art and dialogue can hold contradictions without resolving them.
Danielle describes her approach as "a very Israeli film" – not about speaking the Palestinian story, but showing how difficult it is for Israelis to talk about 1948. Her current project "Witnessing '48" develops performative and dialogical formats for collective engagement.
Guest: Danielle SchwartzHost: Shai
Links:
https://aicf.org/artist/danielle-schwartz
https://luma.com/3sd3nsw9
https://www.youtube.com/watch?v=QmRp-_7ntR4
https://www.zegg.de/de/aktuelles/mirror-image-matinee-zu-den-wurzeln-des-israel-palaestina-konflikts
A podcast by Gesellschaft im Wandel gGmbH, supported by the Robert Bosch Stiftung.
Video: Jordi Kuragari · Editing: Lea Volz & 365 Sherpas · Post-production: Simon Eichinger
If you'd like to support our work: https://bcause.com/orgs/gesellschaft-im-wandelNewsletter: https://gesellschaftimwandel.us7.list-manage.com/subscribe?u=9f0f78b5be47e6ed6c1802b69&id=d10c96eec2Website: https://www.gesellschaftimwandel.org/
About the film:
https://linktr.ee/mirror.image
Watch a short film segment:
https://vimeo.com/135460745?share=copy
Watch the film online:
https://dafilms.com/director/9834-danielle-schwartz
Contact Danielle Schwartz for educational licensing and organizing a public screening, presentations or workshop:
danielle@mirror-image.org
LinktreeMirror Image | תמונת מראה | Instagram, Facebook | Linktree
An intimate documentary about language, memory, and identityhttps://linktr.ee/mirror.imageVimeoMirror Image | Short Film Segment
Short film segment from:
Mirror Image | Short Documentary by Danielle Schwartz
Israel | 11 min | 2013
dafilms.comDanielle Schwartz - dafilms.com
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Together they explore her award-winning documentary "Mirror Image" (2013), which captures an intimate conversation with her grandparents about a mirror taken from the Palestinian village of Zarnuqa in 1948. They discuss how history is negotiated in private spaces, why words like "Nakba" or "plundered" carry such weight, and how art and dialogue can hold contradictions without resolving them.
Danielle describes her approach as "a very Israeli film" – not about speaking the Palestinian story, but showing how difficult it is for Israelis to talk about 1948. Her current project "Witnessing '48" develops performative and dialogical formats for collective engagement.
Guest: Danielle SchwartzHost: Shai
Links:
https://aicf.org/artist/danielle-schwartz
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Video: Jordi Kuragari · Editing: Lea Volz & 365 Sherpas · Post-production: Simon Eichinger
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Israel | 11 min | 2013
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1 Stunde 20 Minuten
In dieser Folge spricht Shai mit Prof Dr. Michael Wrase, Professor für Öffentliches Recht mit Schwerpunkt Sozial- und Bildungsrecht an der Stiftung Universität Hildesheim und Leiter der Forschungsgruppe „Recht und Steuerung im Kontext sozialer Ungleichheiten“ am WZB Berlin.
Gemeinsam beleuchten sie, wie Lehrkräfte heute politische Bildung gestalten können – ohne Angst vor politischem Druck oder Meldeportalen. Es geht um die Balance zwischen Versammlungs- und Meinungsfreiheit, den Umgang mit Rechtspopulismus im Klassenzimmer und warum Schulen aktive Orte der Demokratiebildung sein müssen.
Michael Wrase plädiert dafür, Handlungsspielräume statt Verbote zu klären: Wie reagieren Pädagog*innen auf verfassungsfeindliche Inhalte? Wie wird Demokratie resilient vermittelt – gerade im ostdeutschen Kontext?
Gast: Prof. Dr. Michael WraseHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.watson.ch/international/iran/874521687-krieg-mit-usa-irans-neue-machthaber-drohen-noch-radikaler-zu-sein
https://verfassungsblog.de/privatschulen-berlin/
https://table.media/heads/michael-wrase
https://www.watson.ch/international/interview/339900897-iran-usa-krieg-nahost-experte-andreas-boehm-im-interview
https://table.media/berlin/talk-of-the-town/rechtsrutsch-wie-gross-der-einfluss-der-afd-auf-schulen-jetzt-schon-ist-und-was-eine-regierungsbeteiligung-veraendern-koennte
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Props ans Team! Video: Jordi Kuragari · Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger ·
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Gemeinsam beleuchten sie, wie Lehrkräfte heute politische Bildung gestalten können – ohne Angst vor politischem Druck oder Meldeportalen. Es geht um die Balance zwischen Versammlungs- und Meinungsfreiheit, den Umgang mit Rechtspopulismus im Klassenzimmer und warum Schulen aktive Orte der Demokratiebildung sein müssen.
Michael Wrase plädiert dafür, Handlungsspielräume statt Verbote zu klären: Wie reagieren Pädagog*innen auf verfassungsfeindliche Inhalte? Wie wird Demokratie resilient vermittelt – gerade im ostdeutschen Kontext?
Gast: Prof. Dr. Michael WraseHost: Shai Hoffmann
Links:
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https://table.media/heads/michael-wrase
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1 Stunde 3 Minuten
In dieser Folge spricht Vicky aus unserem Fortbildungsteam mit Christoph Dinkelaker, der für die Gesellschaft im Wandel regelmäßig Seminare zur Geschichte und Gegenwart des Israel-Palästina-Konflikts anbietet. Gemeinsam gehen sie der Frage nach, wie sich ein so komplexes Thema multiperspektivisch vermitteln lässt, ohne in bipolare Darstellungen zu verfallen.
Im Gespräch geht es darum, welche Betrachtungs- und Beurteilungsebenen Christoph jenseits von Regierungspositionen einbezieht und wie es gelingen kann, unterschiedliche Narrative nebeneinander stehen zu lassen. Außerdem sprechen die beiden darüber, was es mit Seminarteilnehmer*innen macht, wenn verschiedene Perspektiven und Deutungen zur Sprache kommen, und warum genau darin ein wichtiger Lernprozess liegen kann.
Gast: Christoph DinkelakerHost: Vicky
Links:
https://megaphone.news/
www.disorient.de
https://www.standing-together.org/en
https://il.boell.org/en/2021/06/01/truman-institute-atlas-jewish-arab-conflict
www.alsharq-reise.de
Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, unterstützt von der Robert Bosch Stiftung.
Redaktion: Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari · Lea Volz & 365 Sherpas
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Oder schaut auf unserer Website vorbei: https://www.gesellschaftimwandel.org/
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Im Gespräch geht es darum, welche Betrachtungs- und Beurteilungsebenen Christoph jenseits von Regierungspositionen einbezieht und wie es gelingen kann, unterschiedliche Narrative nebeneinander stehen zu lassen. Außerdem sprechen die beiden darüber, was es mit Seminarteilnehmer*innen macht, wenn verschiedene Perspektiven und Deutungen zur Sprache kommen, und warum genau darin ein wichtiger Lernprozess liegen kann.
Gast: Christoph DinkelakerHost: Vicky
Links:
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58 Minuten
In dieser Take-over-Folge übernimmt Amina aus unserem Fortbildungsteam die Moderation und spricht mit Vicky und Zakariyya über die Arbeit von Gesellschaft im Wandel. Gemeinsam werfen sie einen Blick hinter die Kulissen und geben Einblicke in unsere Arbeitsansätze, unter anderem in die Trialoge und die Fortbildungsangebote.
Im Gespräch geht es darum, was ein Braver Space ist und warum wir diesen Rahmen für unsere Arbeit so wichtig finden. Zakariyya erläutert, wie wir in den Trialogen mit Betroffenenperspektiven arbeiten, wie unterschiedliche Erfahrungen nebeneinander stehen können. Vicky berichtet, warum es uns darum geht, Raum für Begegnung, Reflexion und unterschiedliche Sichtweisen zu schaffen. Dabei wird auch deutlich, wie unser Ansatz dazu beiträgt, komplexe gesellschaftliche Themen nicht zu vereinfachen, sondern in ihrer Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit sichtbar zu machen.
Gäste: Vicky & ZakariyyaHost: Amina
Links:
https://gishty.com/newsletters/what-happened-last-week
https://www.bildungsbausteine.org/fileadmin/assets/PDF/BildungsBausteine/Debus_Saadi_2024_Wuensche_an_die_Arbeitsweise.pdf
https://israelpalaestinavideos.org/bildungsmaterial
https://monitor.civicus.org/press_release/2025/germany/
Vlt. auch interessant, der Brief zu diesem Vorgang(https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2026-04/antisemitismus-deutschland-ihra-israel-europarat-kritik-gxe):
https://www.coe.int/en/web/commissioner/-/germany-commissioner-calls-for-protection-of-freedom-of-expression-and-peaceful-assembly
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Im Gespräch geht es darum, was ein Braver Space ist und warum wir diesen Rahmen für unsere Arbeit so wichtig finden. Zakariyya erläutert, wie wir in den Trialogen mit Betroffenenperspektiven arbeiten, wie unterschiedliche Erfahrungen nebeneinander stehen können. Vicky berichtet, warum es uns darum geht, Raum für Begegnung, Reflexion und unterschiedliche Sichtweisen zu schaffen. Dabei wird auch deutlich, wie unser Ansatz dazu beiträgt, komplexe gesellschaftliche Themen nicht zu vereinfachen, sondern in ihrer Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit sichtbar zu machen.
Gäste: Vicky & ZakariyyaHost: Amina
Links:
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https://www.bildungsbausteine.org/fileadmin/assets/PDF/BildungsBausteine/Debus_Saadi_2024_Wuensche_an_die_Arbeitsweise.pdf
https://israelpalaestinavideos.org/bildungsmaterial
https://monitor.civicus.org/press_release/2025/germany/
Vlt. auch interessant, der Brief zu diesem Vorgang(https://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2026-04/antisemitismus-deutschland-ihra-israel-europarat-kritik-gxe):
https://www.coe.int/en/web/commissioner/-/germany-commissioner-calls-for-protection-of-freedom-of-expression-and-peaceful-assembly
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Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, unterstützt von der Robert Bosch Stiftung.Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari
1 Stunde 4 Minuten
In dieser Folge spreche ich mit Charlotte Wiedemann, Journalistin, Autorin und Public Fellow am Leuphana Institute for Advanced Studies.
Seit den 1980er Jahren berichtete sie als politische Korrespondentin für große deutsche Medien wie Stern, Die Woche und die taz. Später schrieb sie von Malaysia aus für Die Zeit, Le Monde diplomatique und die NZZ über Menschenrechte, interreligiöse Beziehungen und globale Konflikte. Parallel dazu unterrichtete sie an Journalistenschulen und Universitäten in Deutschland. Heute zählt sie zu den wichtigsten Stimmen, wenn es um Erinnerungskultur und ihre Verflechtungen mit aktuellen Konflikten geht.
Im Gespräch geht es um die Frage, wie sich das „Nie Wieder“ von einer Betroffenenbewegung hin zu einer Staatsräson entwickelt hat – und welche Folgen dies für die Debatten um Israel und Palästina hat. Wir sprechen über Engführungen und Leerstellen in der deutschen Erinnerungskultur, über multidirektionales Erinnern und darüber, welche neuen Perspektiven sich daraus für Politik und Gesellschaft eröffnen könnten.
Außerdem diskutieren wir, welche Chancen es für eine inklusivere Erinnerungskultur gibt – von Schulen bis hin zu internationalen Kooperationen – und warum es für Deutschland entscheidend wäre, im Nahostkonflikt ein „konstruktiver und fairer Partner“ zu werden.
Gast: Charlotte Wiedemann
Host: Shai Hoffmann
Links:
https://www.bic-media.com/widget/?isbn=9783549100493&textToSpeech=yes&showSettings=no&buyButton=no&spine=yes
https://www.youtube.com/watch?v=Bc0QA14DTu8
https://www.leuphana.de/zentren/lias/fellows/charlotte-wiedemann.html
http://charlottewiedemann.de/essays-and-medienethik
https://taz.de/Solidaritaet-mit-Palaestina/!6106426/
https://x.com/chawichawi
Danke an Jordi Kuragari (Video-Snippets), Lea Volz und 365 Sherpas (Redaktion) sowie Simon Eichinger (Postproduktion).
Der Podcast ist ein Projekt der Gesellschaft im Wandel gGmbH, gefördert von der Robert Bosch Stiftung.
Schön, dass ihr zugehört habt – abonniert den Podcast gern und teilt ihn mit euren Freund*innen und Familien!
Seit den 1980er Jahren berichtete sie als politische Korrespondentin für große deutsche Medien wie Stern, Die Woche und die taz. Später schrieb sie von Malaysia aus für Die Zeit, Le Monde diplomatique und die NZZ über Menschenrechte, interreligiöse Beziehungen und globale Konflikte. Parallel dazu unterrichtete sie an Journalistenschulen und Universitäten in Deutschland. Heute zählt sie zu den wichtigsten Stimmen, wenn es um Erinnerungskultur und ihre Verflechtungen mit aktuellen Konflikten geht.
Im Gespräch geht es um die Frage, wie sich das „Nie Wieder“ von einer Betroffenenbewegung hin zu einer Staatsräson entwickelt hat – und welche Folgen dies für die Debatten um Israel und Palästina hat. Wir sprechen über Engführungen und Leerstellen in der deutschen Erinnerungskultur, über multidirektionales Erinnern und darüber, welche neuen Perspektiven sich daraus für Politik und Gesellschaft eröffnen könnten.
Außerdem diskutieren wir, welche Chancen es für eine inklusivere Erinnerungskultur gibt – von Schulen bis hin zu internationalen Kooperationen – und warum es für Deutschland entscheidend wäre, im Nahostkonflikt ein „konstruktiver und fairer Partner“ zu werden.
Gast: Charlotte Wiedemann
Host: Shai Hoffmann
Links:
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http://charlottewiedemann.de/essays-and-medienethik
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1 Stunde 16 Minuten
Ahmad Milad Karimi ist Religionsphilosoph, Islamwissenschaftler und einer der profiliertesten muslimischen Intellektuellen im deutschsprachigen Raum. In dieser Folge spricht er über sein Buch „Die Schönheit des Judentums – Eine muslimische Liebeserklärung“ und darüber, warum Religion für ihn vor allem Beziehung bedeutet – zu sich selbst, zu anderen und zu Gott.
Wir reden über die spirituelle Nähe von Judentum und Islam, über den Umgang mit Fremdheit und Mehrdeutigkeit und über die Frage, wie Glaube zu einem Ort des Dialogs werden kann – gerade in Zeiten von Polarisierung und gesellschaftlicher Spaltung. Karimi zeigt, wie Schönheit und Nachdenklichkeit neue Perspektiven auf Religion, Identität und Zusammenleben eröffnen können.
Gast: Ahmad Milad KarimiHost: Shai Hoffmann
Links:
https://www.uni-muenster.de/ZIT/Personen/Professoren/personen_karimi_milad.shtml
https://de.wikipedia.org/wiki/Ahmad_Milad_Karimi
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/die-schoenheit-des-judentums-011639.html
https://www.katholisch.at/aktuelles/156556/islamwissenschaftler-plaedoyer-fuer-schulterschluss-der-religionen
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Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari
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Gast: Ahmad Milad KarimiHost: Shai Hoffmann
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https://de.wikipedia.org/wiki/Ahmad_Milad_Karimi
https://shop.verlagsgruppe-patmos.de/die-schoenheit-des-judentums-011639.html
https://www.katholisch.at/aktuelles/156556/islamwissenschaftler-plaedoyer-fuer-schulterschluss-der-religionen
Ein Podcast der Gesellschaft im Wandel gGmbH, unterstützt von der Robert Bosch Stiftung.
Redaktion: Lea Volz & 365 Sherpas · Postproduktion: Simon Eichinger · Video: Jordi Kuragari
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