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Marketing-GeschichteN Archiv

107 Episoden
11 Minuten
Kleine Gespenster, Hexen und Zombies ziehen bald wieder durch die Straßen, klingeln an Haustüren und rufen “Süßes oder Saures!”. Was heute für viele zu einer beliebten jährlichen Tradition geworden ist, war in den 1990ern bei einem Großteil der Menschen in Deutschland noch weitgehend unbekannt.

Dann fiel Karneval gleich zwei Jahre hintereinander aus und die Einnahmen der Spielzeugindustrie brachen ein. Ein neuer Feiertag musste her und die Blicke der Fachgruppe Karneval gingen in Richtung USA.

In dieser Folge von Marketing-GeschichteN schauen wir uns an, wie Halloween entstanden ist, wie der Gruseltag nach Nordamerika kam und warum er in Deutschland 2025 für voraussichtlich über 500 Millionen Euro Umsatz im Einzelhandel sorgt.

Wir gehen der Frage nach:

Wie kam Halloween nach Deutschland?

Hinweis: Diese Folge ist eine erneute Veröffentlichung und zum ersten Mal am 28.10.2025 erschienen

Ton

Hexenlachen: Sound Effect von derUnfassbare, Pixabay

evil laugh, Sound Effect by freesound_community from Pixabay

Classic Ghost Sound, Sound Effect by freesound_community from Pixabay

Kids laughing, Sound Effect by Dilip from Pixabay

Quellen (Auswahl)

Absatzwirtschaft.de, Wie die Deutschen das Gruseln lernten

National Geographic, Trick or Treat: Wie Halloween nach Deutschland kam

Stern.de, Brauchtum aus den USA: Wie Halloween nach Deutschland kam

Pressemitteilung Deutsche Spielwarenindustrie, Kürbis und Kostüme kurbeln den Umsatz an

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8 Minuten
Der Pumpkin Spice Latte ist momentan überall – egal, ob auf den Straßen, den Social-Media-Plattformen oder in unseren liebsten Herbstserien. Jedes Jahr ist klar: Wenn es auch nur nach Herbst riecht, freuen sich viele Menschen auf ihren alljährlichen Pumpkin Spice Latte.

Das Herbstgetränk fährt mittlerweile nicht mehr nur Starbucks, wo der Pumpkin Spice Latte erfunden wurde, Rekordumsätze nach dem Sommer ein. Auch andere Cafés haben den Trend längst erkannt und bieten ihre Version des Kürbiskaffees an.

Aber woher kommt der Hype eigentlich? In dieser Folge von Marketing-GeschichteN gehen wir gemeinsam der Frage nach:

Seit wann trinken alle Pumpkin Spice Latte?

Dieses Thema haben sich die Follower*innen auf meinem Instagram-Kanal gewünscht. Wenn du das nächste Mal mitabstimmen möchtest, folge @marketinggeschichten auf Instagram.

Hinweis: Diese Folge ist eine erneute Veröffentlichung und zum ersten Mal am 23.09.2025 erschienen

Erwähnte Folgen:

Wieso gibt es überall Starbucks?

Töne:

Gilmore Girls Intro

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15 Minuten
Einkaufswagen schnappen, durch die Gänge schlendern, am Ende doch mehr im Wagen haben als auf dem Einkaufszettel stand – kennst du, oder? Dabei war es lange Zeit völlig undenkbar, dass Kund*innen sich ihre Waren einfach selbst aus dem Regal nehmen. Bis 1916 ein Mann in Memphis einen Laden mit einem ziemlich merkwürdigen Namen eröffnete: Piggly Wiggly.

In dieser Folge erfährst du, wer die Selbstbedienung erfunden hat, warum anfangs niemand einen Einkaufswagen schieben wollte, wo in Deutschland der erste Selbstbedienungsladen stand und warum der Supermarkt von Anfang an ein riesiges Marketing-Instrument war.

Viel Spaß beim Hören!

Erwähnte Folgen und Content-Empfehlungen:

Wie ist Play-Doh entstanden? https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/wie-ist-play-doh-entstanden

Was hat ein Taschentuch mit Geschwindigkeit zu tun? https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/tempo-name-taschentuch-geschichte-marketing

Warum ist Ritter Sport quadratisch? https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/warum-ist-ritter-sport-quadratisch

Smithsonian Magazine: The Bizarre Story of Piggly Wiggly, the First Self-Service Grocery Store: https://www.smithsonianmag.com/smart-news/bizarre-story-piggly-wiggly-first-self-service-grocery-store-180964708/

mithsonian Magazine über Sylvan Goldman und den Einkaufswagen: https://www.smithsonianmag.com/history/industrious-grocer-1930s-wanted-make-easier-customers-buy-more-just-needed-push-180987633/

Lebensmittel Praxis: Bediene dich selbst! Der erste deutsche Supermarkt stand in Köln – oder in Hamburg oder in Augsburg: https://lebensmittelpraxis.de/zentrale-management/41506-bediene-dich-selbst-der-erste-deutsche-supermarkt-stand-in-koeln-oder-in-hamburg-oder-in-augsburg.html

Planet Wissen: Geschichte des Supermarkts: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft/wirtschaft/konsum/geschichte-des-supermarkts-100.html

Töne: pixabay/freesound_community

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8 Minuten
Herzlich Willkommen zu Getränke-Geschichten, äh ... Marketing-GeschichteN natürlich. Aber unverhofft kommt hier nun der dritte Teil einer Getränke-Trilogie, die ich so nicht geplant habe. Aber nachdem mir eine Hörer*innen einen Hinweis gegeben hat, dass die Geschichte von Club Mate ebenfalls spannend ist, ist hier nun die Folge dazu.

Wie hat euch der erste Schluck Club Mate in eurem Leben geschmeckt? Die meisten Menschen mögen die Mate-Brause nicht sofort, der Slogan "Man gewöhnt sich dran!" könnte also nicht passender sein. Club Mates Geschichte steht für Hacker, Techno-Fans und mündliche Empfehlungen - und nicht für große Werbekampagnen. WIE wenig Werbung die Brauerei Loscher für das Kultgetränk allerdings gemacht hat, war mir nicht bewusst.

Deswegen: Taucht mir mit ein in die Geschichte von Club Mate und erfahrt, wie das Getränk so beliebt geworden ist, dass es in einem Kraftklub-Lied erwähnt wird.

Viel Spaß!

Weiterführende Links und Content-Empfehlung: 

Wieso denken wir bei Spezi an Paulaner? https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/wie-paulaner-spezi-zu-dem-spagetrank-in-deutschland-wurde

Wieso verschwindet Punica wieder?https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/wieso-verschwindet-punica-wieder

Interview mit Marcus Loscher: https://www.planet-interview.de/interviews/marcus-loscher/41938/ 

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12 Minuten
Ein eiskaltes Spezi! Was kann es schöneres geben? 

Für die in Deutschland lebende Menschen gehört das Cola-Orangen-Mischgetränk einfach zu einem guten Abend mit Freund*innen, einem gemütlichen Abend zu Hause oder einem lauen Sommertag am See dazu. Aber wer ist eigentlich auf die geniale Idee gekommen, Cola mit Orange zu mischen? Und was heißt Spezi eigentlich? 

Antworten auf diese Fragen sowie einen ausgemachten Rechtsstreit und ein wenig deutsche Design-Geschichte gibt es in dieser Folge. Spoiler: Hinter der Namensherkunft steckt nicht nur die Abkürzung für “Spezialgetränk”. 

Also stellt die Spezi bereits und hört rein.

Weiterführende Links und Content-Empfehlung: 

Wieso verschwindet Punica wieder? https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/wieso-verschwindet-punica-wieder 

Was hat ein Taschentuch mit Geschwindigkeit zu tun? https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/tempo-name-taschentuch-geschichte-marketing 

Too many Tabs: Best of Beef https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:68bcb5393e1973c3/

Die Geschichte von... Spezi - DEKMRM #77: www.youtube.com/watch?v=gF2Z2xEkvMg 

Die Lust auf Bier lässt weiter nach: https://www.tagesschau.de/wirtschaft/verbraucher/weniger-bier-verkauft-100.html 

Spezi-Werbespot: https://www.youtube.com/watch?v=lMNDdMz7meE 

Handelsblatt: https://story.handelsblatt.com/spezi-der-kampf-um-ein-kultgetraenk#das-phaenomen

Absatzwitrschaft: https://www.absatzwirtschaft.de/urteil-im-spezi-streit-paulaner-darf-getraenk-weiter-so-nennen-240219/ 

Riegele: https://www.spezi.com/ueber-uns 

Paulaner Spezi: https://www.paulaner.de/produkte/spezi/spezi/ 

Ton: Sound Effect by Neo Theone from Pixabay

KI-Hinweis: Das Skript und die Shownotes wurden mit Liebe von einem Menschen geschrieben. Auch bei der Produktion wird keine KI verwendet.

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12 Minuten
Die Punica-Oase ist geschlossen! ️ Nachdem Comeback des 90er-Safts wurde nun - Anfang August 2026 - verkündet: Punica wird endgültig eingestellt. Nach fast 50 Jahren Bestehen des Getränks wird in den Supermärkten nun nur noch der Restbestand verkauft und dann ist Schluss. Wie konnte es soweit kommen? 

Schließlich bedient Punica eigentlich genau einen Trend, der in den vergangenen Jahren ein Erfolgsgarant war: Nostalgie. 

In dieser Episode erfährst du, wie Punica entstanden ist, was der Name bedeutet, wer Punica groß gemacht hat und wie ikonische TV-Werbespots maßgeblich zum Erfolg der Marke in den 90er Jahren beigetragen hat. 

Viel Spaß beim Hören! 

Erwähnte Folgen und Content-Empfehlungen: 

Woher kommt der Begriff Seifenoper? : https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/seifenoper-begriff-content-marketing-

Wieso trinken wir O-Saft zum Frühstück: https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/marketing-geschichten-o-saft-fruehstueck 

Scoops: Punica: Warum die Kultmarke plötzlich verschwand: https://www.youtube.com/watch?v=gfV4mswG5yY

Erwähnte Quellen: 

https://www.t-online.de/leben/aktuelles/id_101378420/punica-kultgetraenk-verschwindet-fuer-immer-.html 

https://www.stern.de/genuss/trinken/punica-aus--kult-saft-verschwindet-wieder-aus-den-regalen-38072568.html 

https://www.br.de/nachrichten/wirtschaft/punica-kommt-zurueck-was-das-ueber-unsere-markenwelt-verraet,U87seYO

https://dmexco.com/de/stories/nostalgie-marketing-alles-retro-oder-was/ 

Sounds: 

Aman Kumar von Pixabay

baharkizilpolat/Instagram https://www.instagram.com/reels/C_49NIXqvJD/

YouTube: https://www.youtube.com/watch?v=TI5nX4mgEjs

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5 Minuten
Was haben Marketing, Slogans und New York gemeinsam? Die Antwort: eine der bekanntesten Werbekampagnen aller Zeiten!

In dieser Episode tauchen wir in die Entstehung des legendären „I
8 Minuten
Was haben der Spanische Bürgerkrieg, eine absurde Lebensmittel-Panik und die Schauspielerin Maya Rudolph gemeinsam? Sie alle sind Teil einer unglaublichen Marken-Evolution, die Marketer und Werbe-Fans bis heute fasziniert.

Spanien, in den 1930er Jahren: Forrest Mars Sr. beobachtet britische Soldaten, die Schokolinsen mit einer harten, hitzebeständigen Zuckerhülle essen. Zurück in den USA patentiert er das Verfahren und gründet mit Bruce Murrie – dem Sohn des Hershey-Präsidenten – kurzerhand „M&M Limited“, um sich mitten im Krieg wichtige Rohstoffe zu sichern. Aus der funktionalen C-Ration für das US-Militär wird ab 1947 ein Hit für den zivilen Massenmarkt.

Doch der wahre Kultstatus entsteht durch geniales Marketing. Die Agentur Ted Bates führt in den 50ern die erste Zielgruppenanalyse überhaupt durch und kreiert den legendären Slogan: „Schmilzt im Mund, nicht in der Hand“.

Von Protesten für die Rückkehr roter M&M's in den 70er Jahren bis hin zu modernen „Spokescandies“, die plötzlich im Zentrum eines amerikanischen Kulturkampfes stehen – diese Marke erfindet sich ständig neu. Wir gehen in dieser Folge der Frage nach: Woher kommt der Name M&M?

Jetzt reinhören!

Darum gehts:

Die Erfindung von M&M's durch Forrest Mars Sr. basierte auf der Beobachtung eines konkreten Konsumenten-Problems bei Hitze.

Der Markenname M&M geht auf eine strategische Rohstoff-Partnerschaft zwischen den Konkurrenten Mars und Murrie im Zweiten Weltkrieg zurück.

Rosser Reeves nutzte 1954 die allererste Zielgruppenanalyse, um einen rein funktionalen USP in einen weltberühmten Werbeslogan zu verwandeln.

Eine „Rote Panik“ im Jahr 1976 zwang das Management zur präventiven Farbanpassung und löste kuriosen Konsumenten-Aktivismus aus.

Als die M&M-Maskottchen 2022 in einen Kulturkampf um Diversität gerieten, reagierte Mars mit einem genialen PR-Stunt zum Super Bowl.

Markenführung im Jahr 2026 bedeutet auch, sich strengen Werbeverboten und Kinderschutz-Richtlinien anzupassen.

M&M -Werbung: YouTube

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9 Minuten
Wir schreiben den Ostersonntag im Jahr 1969: In einer Mannheimer Eisdiele sorgt der 17-jährige Dario Fontanella für Tränen und Begeisterung gleichermaßen. Inspiriert von einem Skiausflug und einem Kastanien-Dessert presst er Speiseeis durch eine eiskalte Spätzlepresse. Das Ergebnis sieht exakt aus wie ein Teller Spaghetti alla Napoletana, schmeckt aber nach Vanille, Erdbeere und Sahne. Was folgt, ist ein Lehrstück in Sachen Konsumentenpsychologie und unbeabsichtigtem Open-Source-Marketing. Weil Dario das Design nie patentieren lässt, kopieren Eisdielen in ganz Deutschland die Idee. Die Konkurrenz übernimmt die Kundenaufklärung völlig kostenlos und macht das Spaghetti-Eis zum nationalen Kulturgut, das bis heute ein rein deutsches Phänomen geblieben ist.

In dieser Folge erfährst du, wie aus einer anfänglich flüssigen Masse ein thermodynamisches Meisterwerk wurde und warum die visuelle Täuschung unser Gehirn bis heute mit Dopamin flutet.

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11 Minuten
Der Begriff „Künstliche Intelligenz“ ist allgegenwärtig. Aber handelt es sich womöglich nur um einen Marketing-Begriff aus den 1950ern?

Wir springen zurück ins Jahr 1955 an das Dartmouth College. Der Wissenschaftler John McCarthy hat eine Vision von denkenden Maschinen. Doch er hat ein strategisches Problem: Es fehlt ein einheitlicher, massentauglicher Name für sein Forschungsfeld. Die damalige Tech-Community nutzt sperrige Begriffe wie „Automata Theory“ oder „Complex Information Processing“. Zudem dominiert die „Kybernetik“ unter Norbert Wiener den Diskurs. Um sich von Wieners analogem Ansatz abzugrenzen und die intellektuelle Unabhängigkeit zu sichern, braucht McCarthy einen Akt der Befreiung.

Am 31. August 1955 reicht er einen Forschungsantrag bei der Rockefeller Foundation ein und nutzt zum ersten Mal den Begriff „Artificial Intelligence“. Der Name ist pure Science-Fiction, klingt aufregend und besitzt eine enorme Suggestivkraft. Obwohl Fachkollegen wie Allen Newell und Herbert Simon heftig protestieren und das Ganze lieber trocken als „Symbolverarbeitung“ bezeichnen wollen, setzt sich McCarthys Begriff durch. Er wird zum Magneten für Aufmerksamkeit und Forschungsgelder.

Key Takeaways

Wording bestimmt den Marktwert: Ein Begriff, der Emotionen und Zukunftsvisionen weckt (wie Artificial Intelligence), gewinnt im Ringen um Aufmerksamkeit immer gegen rein administrative Beschreibungen (wie Complex Information Processing).

Positionierung durch Abgrenzung: McCarthy schuf eine neue Kategorie, um sich aus dem Schatten des damaligen Branchenprimus (der Kybernetik) zu befreien. Ein klassischer Move im Category Design.

Das zweischneidige Schwert des Over-Promise: Wer durch starkes Marketing gigantische Erwartungen schürt, liefert sich einem harten Vergleich aus. Bleiben die realen Ergebnisse hinter dem Hype zurück, droht der Image-Crash.

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9 Minuten
Stell dir vor, du reinigst die Ohren deines Babys mit einem Zahnstocher und etwas loser Watte. Klingt gefährlich? Genau dieses riskante DIY-Szenario beobachtete Leo Gerstenzang 1923 bei seiner Frau und erfand daraufhin das erste standardisierte Wattestäbchen. Doch der Weg vom Nischenprodukt für Säuglinge zum globalen Hygiene-Giganten war alles andere als geradlinig.

In dieser Folge erfährst du, warum Q-Tips anfangs fast am Namen gescheitert wären und wie eine geniale Kooperation mit Hollywood die Marke rettete. Wir klären das Geheimnis um das „Q“ und warum wir das Produkt heute fast alle „falsch“ benutzen, obwohl es auf jeder Packung anders steht.

Hier geht es zur Folge über Tempo: Was hat ein Taschentuch mit Schnelligkeit zu tun?

Töne:

Make-up Tutorial

Betty White Werbesport

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30 Minuten
Wann hast du dir das letzte Mal einen Kugelschreiber gekauft? Ich ehrlich gesagt noch nie und trotzdem habe ich immer einen zu Hause. Von der Uni, der Arbeit oder Unternehmen, die mir den Kugelschreiber während eines Messebesuchs geschenkt haben. Das clevere daran aus Marketing-Sicht: Dadurch, dass ich den Kugelschreiber jeden Tag mehrfach nutze, habe ich auch jeden Tag mehrfach Kontakte mit der Marke, die auf dem Kugelschreiber steht.

Aber wie hat das Ganze eigentlich angefangen? Der erste Werbekugelschreiber stammt von der französischen Firma BIC (neben Kugelschreiben heute bekannt von Feuerzeugen oder Einwegrasierern). Gegründet wurde das Unternehmen von Baron Marcel Bich, der die Kugelschreiber als erster als Werbemittel einsetze und damit den Grundstein für haptisches Marketing legte.

In dieser Folge spreche ich mir Steen Baumgaertner, CEO & Global Director Sales der Cybergroup International. Im Interview erklärt Steven, warum Kugelschreiber auch bei ihm immer noch ziehen, warum die vermeintlich langweiligen Werbemittel immer noch die erfolgreichsten sind und wieso man einfach keinen Kugelschreiber ausschlägt.

Weiterführende Links:

Steven auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/steven-baumgaertner-8b54727b?originalSubdomain=de

Cybergroup International: https://mycybergroup.com/pdf/kataloge/CYBERGROUP--LOOK-BOOK-/index.html

Steven im Business Insider: https://www.businessinsider.de/karriere/abi-shirts-im-klassenzimmer-jetzt-beliefert-er-audi-und-die-bahn/

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14 Minuten
Anfang Mai in Hamburg: Die Hotels sind bis Pinneberg ausgebucht, die Schanze versinkt in einer Cloud aus weißen Sneakern und am Handgelenk trägt man plötzlich Bändchen statt Uhr. Wenn das OMR Festival die Stadt übernimmt, fragt sich so mancher Marketer: Wie konnte aus einem kleinen Seminar mit 200 Leuten in einem Hörsaal eigentlich dieses 360-Grad-Medienfestival werden, das heute sogar Kim Kardashian und Quentin Tarantino an die Elbe lockt?

In dieser Folge reisen wir zurück ins Jahr 2011, als Online-Marketing noch als nerdige Disziplin galt. Philipp Westermeyer erkannte früh, dass man die großen Plattformen wie Google und Facebook nicht bekämpfen, sondern mit ihnen arbeiten. Gemeinsam mit seinen Mitstreitern legte er den Grundstein für eine Firma die heute unter Ramp 106 GmbH weit mehr ist als nur ein Event-Veranstalter. Wir beleuchten den strategischen Shift vom reinen Fachkongress zum "Festival"-Branding inklusive Live-Konzerten und wie OMR heute mit Podcast-Netzwerken (Podstars), Software-Bewertungen (OMR Reviews) und Bildung (OMR Education) das ganze Jahr über relevant bleibt.

Special Guest in dieser Folge: Roland Eisenbrand (Head of Content bei OMR), der uns mit exklusiven Sprachnachrichten Einblicke hinter die Kulissen der Anfangstage und die absurdesten Erlebnisse mit Weltstars gibt.

Key Takeaways für dein Marketing:

Community First: Marketing ist kein reiner Job, sondern ein Zugehörigkeitsgefühl. Wer eine loyale Community baut, schafft eine unschlagbare Brand.

Content-Recycling & Ganzjährigkeit: Ein Event allein reicht nicht. Durch Podcasts, Reviews und Education-Formate bleibt die Marke 365 Tage im Jahr im Kopf der Zielgruppe.

Technologische Wellen reiten: Erfolg hat, wer Trends (wie aktuell KI) frühzeitig erkennt und sie für die breite Masse greifbar und verständlich macht.

Branding durch Emotion: Der Wechsel von der "Konferenz" zum "Festival" öffnete die Türen für Popkultur und damit für eine völlig neue Reichweite.

Mehr on Roland:

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OMR Takeaway

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Ton: Sound Effect by Christianne Santos from Pixabay

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11 Minuten
Stell dir vor, du willst Schokolade zum Fußballspiel mitnehmen, aber die Tafel bricht in deiner Tasche in tausend Teile. Genau dieses Alltagsproblem löste Clara Ritter 1932 mit einer Idee, die heute Millionen wert ist und sogar die Gerichte beschäftigt.

In dieser Folge von Marketing-GeschichteN reisen wir zurück ins Jahr 1912 nach Stuttgart. Was als kleine Konditorei von Alfred Eugen Ritter und Clara Göttle begann, entwickelte sich zu einem Paradebeispiel für konsequente Markenführung. Du erfährst, wie die „Sport-Schokolade“ in die Sakkotasche wanderte und warum das Unternehmen in den 60er Jahren alles auf eine Karte setzte: das Mono-Marketing.

Wir beleuchten den mutigen Schritt, das gesamte Sortiment – von Pralinen bis zu Langtafeln – radikal zu streichen, um nur noch eine Form zu produzieren: das Quadrat. Diese Entscheidung machte Ritter Sport im Supermarktregal absolut unverwechselbar. Außerdem blicken wir auf die Einführung der legendären bunten Palette und den ikonischen „Knick-Pack“, die die Marke bis heute definieren. Zum Abschluss klären wir, warum Ritter Sport sein Quadrat sogar vor dem Bundesgerichtshof gegen die Konkurrenz verteidigen musste.

Viel Spaß beim Hören!

Erwähnte Folge: https://shows.acast.com/marketing-geschichten/episodes/wieso-heisst-haribo-so

Der Blogartikel dazu: https://guterdinge.blog/2025/01/07/fun-fact-wieso-heist-haribo-so/

Töne:

Music by Alana Jordan from Pixabay

Sound Effect by ALEXIS_GAMING_CAM from Pixabay

Werbespot 1: https://www.youtube.com/watch?v=wCbMkMTwr6s

Werbespot 2: https://www.youtube.com/watch?v=27rB5A5Wjxg

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37 Minuten
Mark Zuckerberg (Meta), Bill Gates (Microsoft) und auch Sundar Pichai (Google) - sie alle saßen schon bei Donald Trump am Esstisch. Einer, der bisher keiner Dinner-Einladung des amtierenden US-Präsidenten gefolgt ist, ist der Snapchat-CEO Evan Spiegel. Das ist kein Zufall! Denn Haltung ist in die DNA der Plattform eingewoben. Genau, wie ein nutzerzentriertes Agieren und das Testing von Innovationen. Aber wer nutzt schon Snapchat?

Ganz schön viele! Einer von ihnen, der sich sehr gut mit der Plattform auskennt und die Entwicklungen einordnen kann, ist Hans Neubert. Er ist Social-Media-Experte, Autor und Consulting Director bei der Agentur Charles & Charlotte und gibt in dieser Folge einen echten Plattform Deep-Dive.

Was macht Snapchat so besonders?

Wie hat Snapchat die Social-Media-Landschaft bisher beeinflusst?

Wieso schließen sich Haltung und Profit nicht aus?

Diesen Fragen gehen wir gemeinsam im Interview in dieser Folge nach.

Mehr von Hans:

LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/hansneubert/

Instagram: https://www.instagram.com/hanzneubert/

Hans Buch: Der Social Media Faktor: https://www.murmann-verlag.de/products/hans-neubert-der-social-media-faktor-wie-er-erfolg-steuert-und-unternehmen-voranbringt

Eine persönliche Info: Ich bin wieder zurück aus einer kleinen ungeplanten Pause und ab jetzt wieder jeden ZWEITEN DIENSTAG wieder in eurem Feed.

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