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KommunalKompass - Wissenschaftlicher Verein zur Förderung der Volksbildung 27 Episoden Neueste vor 1 Monat
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Episoden

38 Minuten
KommunalKompass ist die Plattform für Bürgermeister:innen, Gemeinderät:innen und Verantwortungsträger:innen in der Region. Wir liefern kostenfreies Wissen für ein modernes Zusammenleben in den Gemeinden – als unabhängiger Impulsgeber, ohne Partei- oder Unternehmensinteresse.

In dieser Folge teilen wir ein wunderbares Beispiel aus dem Mostviertel:Was, wenn ein Unternehmen den Anstoß gibt, damit Gemeinden ihr Wissen bündeln? Bei Welser Profile in Gresten ist genau das passiert – mit einem Projekt, das sich "Kommunale Intelligenz" nennt.

In dieser Folge spricht Maria Aigner (Welser Profile) mit Andreas Punz darüber, wie Reinsberg, Gresten und Gresten-Land gemeinsam mit einem Industriebetrieb ungenütztes Potenzial in ihren Gemeinden sichtbar machen – und was daraus für die Bevölkerung entsteht.

Was ist Kommunale Intelligenz?

Kommunale Intelligenz meint das gebündelte Wissen, die Talente und das Engagement, das in jeder Gemeinde bereits vorhanden ist – bei Vereinen, Bürger:innen und Betrieben – aber oft ungenützt bleibt. Statt neue Ressourcen zu schaffen, geht es darum, Menschen und Ideen über Gemeinde- und Vereinsgrenzen hinweg zusammenzubringen und so vorhandenes Potenzial für die ganze Region nutzbar zu machen.

Themen dieser Folge:Was "Kommunale Intelligenz" bedeutet und wie der Begriff entstanden istWarum Welser Profile als Impulsgeber auftrittWie ein Kernteam aus drei Bürgermeistern und Welser Profile das Projekt trägtFrühlingserwachen und Herbstupdate: die zwei zentralen VeranstaltungsformateVon der leeren Vorlage zu acht konkreten Projekten – ohne Druck, mit VerantwortungBeispiele:

Schulhofarealentwicklung, gemeinsames Jugendorchester, Mountainbike-Strecken, Tauschmarktbörse

Warum über 70 Vereine in Gresten und Reinsberg ein riesiges ungenütztes Potenzial sind

Ist das Modell auf andere Regionen übertragbar?

Mehr zu KommunalKompass: kommunalkompass.at

Zum Artikel über das Projekt: kommunalkompass.at/post/gemeinsam-zukunft-gestalten-mit-kommunaler-intelligenz
43 Minuten
Mitten in Melk steht ein 4.200 m² großes ehemaliges Firmengelände – die alte Tischlerei der Familie Fürst. Statt zu verkaufen, hat sich Lukas Fürst für einen anderen Weg entschieden: erst zuhören, dann bauen.

In dieser Folge erzählt Lukas Fürst, wie aus dem 150 Jahre alten Familienbetrieb – gegründet vom Urgroßvater, mit einer Vision seines Großvaters aus den 1930er-Jahren von Wohnen und Arbeiten unter einem Dach – ein neuer Stadtteil wird: mit Coworking Space, Kulturbühne (15.000 Besucher pro Jahr), Hostel mit 44 Betten, offener Werkstatt mit Lasercutter und 3D-Drucker, Podcast-Studio und Familienquartier mit Therapieräumen.

Gemeinsam mit den Experten Helmut Poppe (Architekt) und Günther Sterlike (Community Manager) geht es um:– die Gartenstadtbewegung als historisches Vorbild und ihre heutige Aktualität– den Bürgerbeteiligungsprozess mit 1.000 Briefen an die Region Melk und sieben Umlandgemeinden– Zwischennutzung als wirtschaftlichen Erfolgsfaktor– den abgeschlossenen Architekturwettbewerb und die zwei geplanten Bauphasen– Sinnmaximierung statt Gewinnmaximierung– wie Gemeinden ohne engagierten Eigentümer ähnliche Prozesse anstoßen können

Ein Gespräch über Verantwortung und die Frage, was mit einer Fläche in der Ortsmitte möglich ist – nicht nur für Melk, sondern als Beispiel für jede Gemeinde mit einem Leerstand.

Kostenlose Erstberatung für Ihr Projekt: www.kommunalkompass.atKontakt zu unseren Experten: kommunalkompass.at/academy
46 Minuten
Ortskernentwicklung konkret: Wie St. Georgen am Ybbsfelde sein altes Molkereiareal in ein modernes Gemeindezentrum verwandelt

Ein leerstehendes Industrieareal mitten im Ort – das kennen viele Gemeinden. St. Georgen am Ybbsfelde hat daraus ein Vorzeigeprojekt gemacht. In dieser Folge von KommunalKompass ist Bürgermeister Christoph Haselsteiner zu Gast bei Architekt Helmut Poppe und Community Manager Günther Sterlike.

St. Georgen ist mit rund 2.850 Einwohnern eine wachsende Gemeinde im Speckgürtel von Amstetten – mit einem der seltenen Fälle, in denen Wohnen und Arbeiten in der eigenen Gemeinde zusammenfinden. Mitten im Ort liegt das ehemalige Molkereiareal, das vor rund 30 Jahren stillgelegt wurde und seither eine Lücke im Ortskern hinterlassen hat.

2019 hat die Gemeinde die Bevölkerung im Rahmen eines Gemeinde-21-Prozesses befragt: Von 900 angeschriebenen Wohneinheiten kamen 300 Rückmeldungen, und der Wunsch war eindeutig – ein moderner Ortskern mit einem breiten Angebot für alle Generationen. Auf dieser Basis entstand seit 2021 gemeinsam mit Architekt Helmut Poppe ein Masterplan, der das Molkereiareal Schritt für Schritt in ein neues Gemeindezentrum verwandelt.

In der Folge sprechen die drei offen darüber:– warum Geduld und ein klarer "Nordstern" für die Bevölkerung wichtiger sind als schnelle Visionen,– wie St. Georgen bei Infoabenden regelmäßig 280 bis 300 Besucherinnen und Besucher zwischen 14 und 98 Jahren erreicht,– wie aus rund einem Hektar versiegelter Fläche im Ortskern durch die Neuplanung nur noch etwa ein Drittel versiegelte Fläche wird,– und warum der Kauf von Entwicklungsflächen durch die Gemeinde selbst der entscheidende Hebel für echte Mitbestimmung war.

Eine Folge für alle Bürgermeisterinnen, Bürgermeister, Gemeinderätinnen und Gemeindemitarbeiter, die selbst eine Industriebrache oder einen Leerstand im Ortskern haben und wissen wollen, wie man Bürgerbeteiligung, Finanzierung und Bauprojekt unter einen Hut bringt.

Kostenlose Erstberatung und alle Infos zum Projekt: kommunalkompass.at
51 Minuten
Die ÖBB besitzen knapp 200 km² Grund in Österreich – etwa doppelt so viel wie die Stadt Linz. Ein Potenzial, das viele Gemeinden noch gar nicht am Schirm haben.

Benedikt Winkelmayer (ÖBB-Immobilienmanagement GmbH) spricht mit Helmut Poppe und Günther Sterlike darüber, wie aus stillgelegten Bahnflächen neue bahnhofs- und ortskernnahe Stadtquartiere entstehen. Von Krems über Amstetten bis Waidhofen an der Ybbs: Beispiele, die zeigen, wie unterschiedlich groß solche Projekte sein können – und warum Bahnhofsareale zur Visitenkarte einer Gemeinde werden können.

Jetzt reinhören.
48 Minuten
Wie wird eine Gemeinde zur preisgekrönten Baukulturgemeinde?

In Episode 22 des KommunalKompass-Podcasts (Teil 3 unserer Ortskern-Staffel) reisen wir virtuell nach Ernsthofen in Niederösterreich.

Bürgermeister Karl Huber (seit 1998 im Amt) teilt seine wertvollsten Praxiserfahrungen aus über 26 Jahren erfolgreicher Gemeindeentwicklung. Zusammen mit unseren Experten Helmut Poppe und Günther Sterlike bespricht er, wie man Leerstände wie alte Diskotheken oder Tischlereien pragmatisch in lebendigen, sozialen Wohnraum im Ortszentrum verwandelt – ohne das Gemeindebudget zu sprengen.

In dieser Episode erfährst du:

- Warum ein vorausschauendes Leerstandskataster die beste Versicherung gegen verwaiste Ortskerne ist.

- Wie Ernsthofen einen lebendigen Ortsplatz geschaffen hat, der Jung und Alt täglich zusammenbringt.

- Warum das „Gegentrend-Bedürfnis“ nach echten, analogen Begegnungen die Frequenz im Ort sichert.

- Wie das brennende Zukunftsthema „leerstehende Pfarrhöfe“ aktiv gelöst werden kann.

- Karl Hubers persönliche Ratschläge für junge Ortschefinnen und Ortschefs.

Ein inspirierendes Gespräch voller Tatendrang, das zeigt: Mit klugen Gehirnwellen und Mut zur Kooperation lässt sich Großes bewegen!

Fotos zum Projekt, den Blogbeitrag und den direkten Draht zu unseren Experten für deine Gemeinde findest du auf:

www.kommunalkompass.at/akademie

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Über diesen Podcast

Willkommen zum 'KommunalKompass Podcast' – Deinem Begleiter am Ohr für die innovative Gemeinde oder Stadt von morgen. Hier tauchen wir tief in Kommunalthemen ein, um dich als Gemeinderat, Stadtrat, Bürgermeister, Gemeindemitarbeiter und alle Interessenten zu stärken. So wollen wir das Zusammenleben vor Ort verbessern.
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