Kontrafunk: Fernruf Archiv
159 Episoden
47 Minuten
Die Corona-Zeit hat viele Menschen in die Flucht geschlagen. So auch die fränkische Journalistin Michaela Jana Zimmermann. Doch auch wenn sie das Leben aus dem Sattel gehauen hat: Sie steigt immer wieder auf – im wahrsten Sinne des Wortes, denn Zimmermann betreibt eine Pferdefarm in Paraguay. Sie liebt es, von morgens bis abends zu tun zu haben, sagt aber auch: Paraguay ist nichts für Zartbesaitete. Und wer echte kulinarische Grüße aus der Heimat mitten im finnischen Helsinki erleben möchte, der besucht den deutschen Koch Wolfgang Wiegand im dortigen Zinnkeller. Sein Motto: Für die deutschen Gerichte kommen alle Produkte aus Deutschland.
46 Minuten
Manchmal kommt der Wunsch nach Luftveränderung und Auswanderung über Nacht – dann muss es schnell gehen: Koffer packen und ab ins Ausland. Manchmal wächst so ein Wunsch auch langsam. So wie bei Angelo Marciano, der sich den Kaukasusstaat Armenien sechs Jahre intensiv angesehen und dann entschieden hat, dort hinzuziehen. Von ihm hören wir Interessantes über Land und Leute. Im zweiten Teil der Sendung begegnen wir Daniel Gildenhorn. Nach dem Ende der Sowjetunion wanderte er mit seiner Familie von Workuta nach Thüringen aus. Gildenhorn berichtet von Deutschland wie aus einer längst vergangenen Zeit. Damals war das Land organisiert, begehrenswert und voller Möglichkeiten. Als der Niedergang offensichtlich wurde, zog er mit seiner Familie weiter in die Schweiz.
46 Minuten
Zusehen, lernen und dann selbst machen. Das ist das Motto, mit dem man in Paraguay gut fährt. Diese Erfahrungen hat die Deutsche Saskia Brill gemacht. Sie hat gemeinsam mit ihrem Lebensgefährten nach einem Urlaub ihr Herz in dem südamerikanischen Land gelassen. Ihr Motto: Keine Angst haben und anpacken. Und die Schweizerin Helen Stäheli hat bereits mehrere Auswanderungsstationen hinter sich. Unter anderem über Thailand und die deutsche Insel Rügen ist sie nun auf der grünen Insel Irland gelandet. Sie ist sehr berührt von der Geschichte, der Freundlichkeit der Menschen und der Schönheit des Landes.
45 Minuten
In dieser Folge sprechen wir mit Wilhelm Jirgal. Er ist als Flüchtlingskind über Frankfurt nach Böblingen gekommen, hat dort Karriere gemacht und wohnt nun mit seiner Frau in einem selbst renovierten Bauernhaus in Frankreich. Trotz der selbst geschaffenen Idylle stellt er fest: Die Franzosen haben die gleichen Sorgen wie seine deutschen Landsleute. Sprachen machen glücklich! Das könnte die Lehre des zweiten Gespräches sein, denn Siegfried Wilhelm war in Deutschland bereits gescheitert und ein Fall fürs Sozialamt. Mit seinen Französisch- und vor allem Russischkenntnissen wagte er aber die Auswanderung nach Nischni Nowgorod. Als Übersetzer für Firmen und Betriebe machte er dort Karriere. Am Ende des Gespräches präsentiert er uns ein Stück russische Seele, denn wir hören ein russisches Chorstück, von seinem Ensemble selbst eingesungen.
46 Minuten
Zu Pfingsten haben wir dieses Mal zwei Frauen in der Sendung, die sich auf unterschiedliche Art von Gott berufen fühlen. Die südafrikanische Sängerin Philadelphia Shayi hat einen langen Weg hinter sich: Südkorea, Thailand, Deutschland und nun Sansibar. Ihren neuen Lebensmittelpunkt wählte sie aber nicht nach Lust und Laune, sondern weil sie Gottes Stimme gehört hat. Von ihr bekommen wir Einblicke in die Künstlerkultur auf Sansibar und in ihren Glauben. Der Glaube und der Wille, etwas Gutes für andere Menschen zu tun, war auch der Antrieb für die Auswanderung der Deutschen Mareike Beshah. Die Pastorentochter ging bereits im Alter von 18 Jahren zum ersten Mal für ein freiwilliges soziales Jahr nach Afrika. Jetzt ist sie in Äthiopien, wo sie eine Familie mit einem Einheimischen gegründet hat. Sie weiß von kulturellen Herausforderungen, aber auch vom christlichen Selbstbewusstsein des Landes zu berichten.
48 Minuten
Wer eine gute Idee und die Energie hat, diese umzusetzen, ist in Dubai richtig aufgehoben. Konkurrenz wird nicht bekämpft, sondern unterstützt. Die Menschen sind offen, und die Möglichkeiten scheinen unbegrenzt zu sein. So nimmt es der Deutsche Andreas Schmidt wahr. Er nimmt uns mit auf seine Auswanderung in ein Land, in dem die Pools gekühlt werden müssen, in dem es trotz gewisser Alkoholeinschränkungen exzessive Partys gibt und in dem man am besten nicht selbst arbeitet, sondern arbeiten lässt. Apropos Partys: Im zweiten Teil der Sendung ist der Deutsche Udo Grube zu Gast. Er ist nach seiner Beinaheinsolvenz auf der Partyinsel Mallorca gelandet. Er liebt es, selbst zu Feiern einzuladen. Mit seinen Happiness-Partys bringt er die Leute zusammen.
47 Minuten
Rafael Brutzki ist in Polen geboren, hat in Deutschland studiert und lebt jetzt wieder in seiner Heimatstadt Danzig. Er hat sowohl polnische als auch deutsche Vorfahren, kennt daher die polnische und deutsche Kultur sehr gut. Für ihn ist Danzig eine boomende Stadt, die besonders für Studenten und Feierfreudige ein feiner Ort ist. Der Mecklenburger Tobias Uplegger erzählt im zweiten Teil der Sendung von seiner Flucht aus der DDR in den Westen, denn: Der gelernte Schreiner wollte endlich reisen. Jetzt hat ihn das Leben nach Kambodscha geführt. Dort fühlt er sich frei und außer einem LKW-Führerschein darf man dort fast alles machen.
46 Minuten
In dieser Ausgabe des „Fernrufs“ lauschen wir den Geschichten der ehemaligen Bundespolizistin Theresa Bug aus ihrer neuen Heimat Neuseeland. Bei der Polizei kam sie weit in der Welt herum, das Jahr 2015 veränderte dann ihre Sicht auf die Welt und die Polizeiarbeit. Und Sehnsüchte löst unsere zweite Gesprächspartnerin aus, denn die österreichische Opernsängerin Waltraud Mucher zeichnet uns ein Bild von ihrer Auswandererinsel Mallorca, und zwar aus romantischer und künstlerischer Perspektive.
46 Minuten
Die Sonne auf Mallorca kann noch so schön scheinen: Wenn man nicht die Landessprache spricht, bleiben einem viele Erkenntnisse und wichtige Informationen für den Alltag verwehrt. Über Sonne, Integration und Heimatgefühle berichtet Karin-Diana Kühbacher. Wer nach Ungarn auswandern will, sollte sich an Markus Messemer halten. Der Pfälzer betreibt die Seite „Wir in Ungarn“, mit der er deutschsprachigen Einwanderern – und allen, die es noch werden wollen – das Leben erleichtern will. In Ungarn genießt er das Leben, die Sicherheit und die Freundlichkeit der Menschen, und damit ist für ihn ein Traum in Erfüllung gegangen.
48 Minuten
Ist es nicht schön, wenn man aus den Fehlern anderer lernen kann? Portugal-Auswanderer können aus den Erfahrungen der Deutschen Svenja Stapper lernen. Sie hat fast jeden Fehler, den man machen kann, gemacht. Davon profitieren ihre Kunden, denn sie zeigt detailliert auf, wie kleine und große Hindernisse in Portugal gekonnt umschifft werden können. Dabei gilt immer: Rein in die Sonne und trotzdem genug anhaben, denn das Land ist durchaus rau. Weiter hören wir, wie es sich in den USA lebt. Der deutsche ehemalige Luftwaffen- und Lufthansa-Pilot Rolf Hartleb führt dort ein entspanntes Leben. Ein wichtiger Teil, um es sich gut gehen zu lassen, ist der Countryklub und sehr traditionelles deutsches Liedgut. In San Antonio, Texas, geht er leidenschaftlich gerne zum Männergesangsverein.
48 Minuten
Dieser „Fernruf“ führt uns nach Thailand, wo Dr. Gunter Denk als Geschäftsmann und Firmenleiter tätig ist. Von ihm erhalten wir Einblicke in die Geschäftswelt und erfahren, bei welchem Gesichtsausdruck der Thais man die Beine in die Hand nehmen sollten. Unser zweiter Gast ist der Österreicher Paul Trausner, der nach Paraguay gezogen ist. Dort hilft er Auswanderern beim Ankommen und Leben. Trausner berichtet Erstaunliches zur Geschichte der deutschen Auswanderung nach Südamerika und erklärt, warum sich Paraguay nicht nur als Auswanderungsland, sondern auch als Ort der Investitionen lohnen könnte.
45 Minuten
48 Minuten
In dieser Ausgabe präsentieren wir einen Schwerpunkt Fernost. Der Luxemburger Marco Wenzel, der lange in Deutschland gelebt und gearbeitet hat, berichtet, wie er nach Thailand ausgewandert ist. Wenzel kann vor allem vom Landleben erzählen, das er zusammen mit seiner thailändischen Ehefrau genießt. Außerdem hören wir die Auswanderungsgeschichte von Henrik Hansen. Er hat die politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen in Deutschland zuerst bedauert, dann wurden der Schmerz und der politische Druck größer, und am Ende stand die Auswanderung nach Japan. Als Hansen sich entschied, aus Deutschland wegzugehen, war recht schnell klar, dass es Japan sein sollte, da er schon immer einen Hang zu einer ganz speziellen japanischen Kultur, dem Anime, hatte.
48 Minuten
In dieser Ausgabe begeben wir uns mal wieder in ein Land hoch oben im Norden: Norwegen. Das Land der Fischerei, der erfolgreichen Biathleten und des Fischfangs. Ein Land, das technologisch und in Sachen Digitalisierung auf dem neuesten Stand ist und das sich bis jetzt geziert hat, in die Europäische Union einzutreten. All das werden Themen sein, die wir mit Dr. Ing. Carsten Hauser besprechen, der bereits seit fünfzehn Jahren in Norwegen lebt. Unser zweiter Gast ist Völkerverständiger und hat sich bereits vor mehreren Jahren in Polen verliebt: Der Hallenser Vinzent Helbig erzählt seine Familiengeschichte und weshalb er nun mit Frau und fast einjährigem Kind in Krakau lebt. Er verrät uns, warum man in dieser Perle von Stadt allerdings tagelang nicht auf die Straße gehen sollte, was er an der polnischen Mentalität schätzt und warum er einen Instagram-Kanal auf Polnisch betreibt.
45 Minuten
Was tun, wenn man eigentlich schon ausgewandert ist, aber zu Hause noch einige Familienmitglieder hat, um die man sich kümmern muss? Evelyn und Uwe Göbel sind von Nürnberg nach Ungarn gezogen. Von Beruf sind sie Sozialpädagogen, daher bringen sie bereits Eigenschaften wie Geduld und positive Einstellung mit. Gerade die Geduld braucht man auch, wenn es in der Schlange beim ungarischen Bäcker wieder mal länger dauert. Der zweite Teil dieses „Fernrufs“ führt uns in den Süden des afrikanischen Kontinents. Die Rentnerin Sabine Johnson ist in den 80er-Jahren nach Südafrika ausgewandert. Sie kann heute nur mit dem Kopf schütteln, wenn sie liest, was aus Deutschland geworden ist. Aber auch ihre jetzige Heimat hat einiges an Wahnsinn zu bieten. Hier hören Sie, dass Frau Johnson zum Äußersten greifen musste, um in der Corona-Zeit an Zigaretten zu kommen; deren Verkauf war nämlich verboten. (Wiederholung vom 25. März 2024)
Kontrafunk: Fernruf
Hörer aus aller Welt sprechen mit dem Kontrafunk. Ob Touristen oder Auswanderer - es geht um das Leben in der Fremde, die vielleicht zu einer neuen Heimat wird. Thematisiert werden die Gründe des Wegg...