Kontrafunk: Fernruf Archiv
159 Episoden
45 Minuten
Was erwartet denjenigen, der nach Israel auswandert? Ein Land, in dem unglaublich viel in Bewegung ist: Lebensfreude, Schmerz, Unsicherheit, Selbstbewusstsein und Religion. Wir begleiten in dieser Ausgabe die Ansbacherin Elke Barak auf ihrem Weg nach und durch Israel. Dabei erfahren wir: Wer dort dauerhaft leben möchte, der sollte möglichst bald heiraten und konvertieren, denn ansonsten wird es schwer. Ganz andere, aber ebenso interessante Voraussetzungen hat Gerhard Ruck in Rumänien vorgefunden. Er berichtet, welches die Tricks und Kniffe aus Perspektive eines Unternehmensgründers sind. Zudem erfahren wir, dass Rumänien immer ein Land mit vielen Kulturen war. Mit Einwanderern weiß das Land also umzugehen.
46 Minuten
Auf der italienischen Mittelmeerinsel Elba lässt es sich gut leben, zumindest für Günter Natter. Er ist mit dem Segelboot viel in der Welt herumgekommen, aber nirgends waren Strände und Küsten so vielfältig und schön wie auf Elba. Mit ihm sprechen wir über Sicherheit, italienisches Essen und den nötigen Gleichmut, wenn man auf dortige Inseleigenheiten stößt. In Schweden begrüßen wir Freddy Müller. Auch er ist während der Corona-Zeit ausgewandert. Mit den Jahren hat er aber festgestellt, dass es auch einige Dinge gibt, die ihn an Schweden stören. Wir sprechen über gewöhnungsbedürftige Besonderheiten und so manchen schwedischen Charakterzug der fraglos liebenswürdigen Menschen.
48 Minuten
In dieser Ausgabe begehen wir einen kleinen Tabubruch. Osteuropa-kritische Stimmen würden jetzt die Hände über dem Kopf zusammenschlagen, denn wir brechen ihn ein bisschen auf, den wiedererstarkten Eisernen Vorhang: Wir haben einen Auswanderer aus Weißrussland in der Leitung, Nino Dario Lettrari. Er fühlt sich pudelwohl, denn er ist mit seiner Familie in ein Dorf gezogen, in dem er ein Hotel betreiben kann und von Salat bis Beeren alles anbaut. Weiter machen wir einen Schwenk nach Australien, wo die Stuttgarterin Margit Späth schon seit längerem lebt – sie hat auch die australische Staatsangehörigkeit. Späth sagt: In Australien schüttelt man über Deutschland nur noch den Kopf.
47 Minuten
Dieses Mal zieht uns der Fernruf nach Ecuador und Brasilien. Annette Walter hat als Immobilienmaklerin in Ecuador neue Perspektiven gefunden, nachdem die Voraussetzungen in Deutschland für die Branche immer schlechter geworden sind. Jetzt genießt sie das milde Wetter und die Freundlichkeit der Menschen. Alleine ist sie jedenfalls nicht, denn sie kümmert sich herzlich um ihre 12 Hunde. Und Anton Müller grüßt uns aus Brasilien. Er verrät uns, warum Brasilien ein Land mit großem Potenzial ist, warum dieses Potenzial allerdings nicht zur Entfaltung kommt.
45 Minuten
In diesem „Fernruf“ lassen wir uns die Winde Portugals um die Nase wehen. Dort weht aber nicht nur ein Wind, bei dem Windsurferherzen Luftsprünge machen, es weht auch ein ganz bestimmter Wind der Freiheit. Allein in Corona-Zeiten wurden die Maßnahmen nie so scharf geritten wie in Deutschland. Diese Freiheit genießt der deutsche Auswanderer Mike Hüttermann. Und im verschneiten Kanada erreichen wir die Rentnerin Monika Mesko. Sie verrät uns, wie man sich auf harte Wintertage vorbereitet und wie sie die Veränderungen durch die US-Wahl wahrgenommen hat.
47 Minuten
Italien, besonders die Toskana, ist nach wie vor ein Sehnsuchtsort. Jedoch haben im Laufe der Zeit nicht nur Deutsche ihre Landhäuschen dort gekauft. Auch Israelis, Schweizer und Franzosen lieben die kräftigen Farben, die Idylle der hügeligen Landschaft und die Nähe zum Meer. Das verrät uns der deutsche Auswanderer Carl Wenning, der eine kleine Olivenfarm, anderthalb Stunden von Siena entfernt, hat. Dann machen wir einen Sprung über den großen Teich in die USA, wo Anette Bolle Touristen durch Arkansas führt. Sie hat eine ziemlich zerrissene Auswanderergeschichte, die Corona-Maßnahmen haben sie nämlich mehrere Monate von ihrem Mann getrennt. Bolle berichtet, was man in den USA unbedingt braucht, um dort zu leben.
48 Minuten
Eine Auswanderung nach Rumänien ist aufwendig und abenteuerlich. Davon erzählt uns Axel Wartburg. Er hat sich mit seiner Familie, mit leerem Geldbeutel, mit Zuversicht und mit zwei Tiefkühltruhen auf dem Hänger auf den Weg gemacht. Er berichtet von staubigen Straßen, von spannender Geschichte, von gewöhnungsbedürftiger rumänischer Mentalität und seinen Gedanken über die Welt und das Sein. Eine eigene kleine Wohlfühlwelt hat Veronika Lindenmayr im belgischen Brügge gefunden. Sie freut sich über die Sauberkeit und die Schönheit der alten Hansestadt. Von ihr hören wir, wie die Stadt wieder auf die Beine kam, als diese schon verarmt war, und sie führt aus, warum man vor den hohen Steuern keine Angst haben muss.
48 Minuten
Der ehemalige Bundeswehroffizier Thomas Keller ist mit seiner Frau nach Swakopmund an die Westküste Namibias ausgewandert. Keller berichtet über Herausforderungen in Sachen Krankenversicherung, Lebenshaltungskosten und Aufenthaltsgenehmigung. Weit in den Osten hat es Mirco Horn gezogen. Er hat sich in Vietnam mit einem sehr interessanten Job im wahrsten Sinne des Wortes durchgeschlagen.
45 Minuten
Der Deutsche Stefan Jaag lebt im kroatischen Slawonien und fühlt sich dort sehr wohl. Allerdings ist Slawonien eine Gegend, in der sich sogar in Kroatien Fuchs und Hase gute Nacht sagen. Nicht gerade die erste Adresse für Auswanderer, aber interessant. Das zweite Gespräch führt es uns wieder mal nach Norwegen. Der Mecklenburger Ingo Schulhard genießt die Fjorde und die Seen um sich herum. Das hat einen ganz bestimmten Grund: Er ist leidenschaftlicher Fischer.
49 Minuten
Auswandern kann man auch bei Nacht und Nebel: In dieser Ausgabe berichtet Ute Richnow, wie sie den Übergang ins neue Jahr mit einem Umzug nach Ungarn eingeläutet hat. Dort hat sie mit ihrer Familie eine Farm gefunden. Unser zweiter Gast in der Sendung ist der Flensburger Marcus Thor Straten, den es wegen Corona nach Portugal gezogen hat. Thor Straten verrät uns unter anderem, warum er sich als Flensburger unter den Portugiesen besonders wohl fühlt.
47 Minuten
Auswandern ist ein bisschen wie der Beginn eines neuen Jahres: einen Neuanfang wagen, verbunden mit der Hoffnung, dass vieles besser wird. Einen Neustart hat Christine Feuerbach in Dänemark durchgeführt. Dort sollen ihre Kinder eine passendere Erziehung und gute Bildung erhalten. Und wir sprechen mit dem in England lebenden Kerntechniker Prof. Bruno Merk. Er forscht über innovative Methoden zur Energiegewinnung aus Atommüll und wird uns Liverpool sowie die englische Mentalität näherbringen.
45 Minuten
Dieses Mal bekommen wir es mit der geballten Schönheit Afrikas zu tun: Auf Sansibar an der Ostküste Afrikas kann man vom Löwen bis zum Zebra alles bewundern, was Afrika ausmacht. Dazu kommt, dass Sansibar eine Insel mit allen herrlichen Eigenschaften ist: Strand, Sonne, blaues Meer. In dieses Paradies ist Florian Klaiber ausgewandert. Er verrät uns, dass man dort mit noch mehr europäischen Auswanderern rechnet und dass die Einheimischen für jeden Tipp beispielsweise in Sachen Handwerk dankbar sind. Von der geballten Schönheit Sansibars gelangen wir in das geballte Chaos in Argentinien. Gregor Hesse ist mit seiner argentinischen Frau dorthin gezogen. Er erzählt von der Hoffnung vieler in den neuen Präsidenten Milei, seiner verlorenen Heimat und seiner Unverkennbarkeit als Deutschem. (Wiederholung vom 5. August 2024)
48 Minuten
Zunächst blicken wir in das Land, das das Material erfunden hat, es zum Jahreswechsel so richtig krachen zu lassen. Nicht umsonst greifen auch bei uns einige gerne zum Chinaböller. Was China für ein Land ist, wie es dort mit der Überwachung aussieht und ob dort ebenfalls so leidenschaftlich gerne zum Jahreswechsel geknallt wird, erfahren wir von Michael Juntke. Im zweiten Teil machen wir uns frei von allen Bildern, die wir von Silvester im Kopf haben. Der Schweizer Felix Banert ist als Koch auf den Malediven in einem Hotel gelandet und plaudert über Jahreswechsel im Bikini, Haie als tägliche Begleiter und die Abgeschiedenheit auf den vielen maledivischen Inseln.
53 Minuten
Wie schmecken Kekse und Glühwein auf der stets sommerlichen Insel Guadeloupe? Wie groß werden die Augen beim Lichterglanz auf dem Krakauer Weihnachtsmarkt? Und: Was ist in Japan an Weihnachten ganz besonders wichtig? In dieser Ausgabe hören wir von vielen deutschen, österreichischen und schweizerischen Auswanderern, was es bedeutet, in ihrer neuen Heimat Weihnachten zu feiern, was den Reiz ausmacht und weswegen man nicht unbedingt auswandern müsste, um das mitzuerleben, weil es genauso ist wie zu Hause.
48 Minuten
In diesem „Fernruf“ steckt ganz viel Südamerika: Der Landwirt Marco Bentzien ist schon fast zwei Jahrzehnte mit seinen Eltern in Chile. Dort hat er schwerpunktmäßig biologische und ursprüngliche Landwirtschaft betrieben. Er hatte allerdings auch genug Zeit, nachzudenken. Bentzien hat sich Gedanken über den Sinn seiner Auswanderung und seine Ursprünge und Herkunft gemacht. Ebenfalls vor der Corona-Zeit ist die Rentnerin Petra Geyer nach Uruguay ausgewandert. Die Menschen dort sind diskussionsfreudig und tolerant, lieben es, an die schneeweißen Strände zum Baden zu fahren, haben aber mit sehr hohen Lebenshaltungskosten zu kämpfen. (Wiederholung vom 1. April 2024)
Kontrafunk: Fernruf
Hörer aus aller Welt sprechen mit dem Kontrafunk. Ob Touristen oder Auswanderer - es geht um das Leben in der Fremde, die vielleicht zu einer neuen Heimat wird. Thematisiert werden die Gründe des Wegg...