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Hochpalliativ Archiv

68 Episoden
33 Minuten
Es gibt Fragen, die bekommt man als Palliativmediziner:in einfach häufiger gestellt. Andere Fragen sind für uns “eh klar“, kommen aber trotzdem immer wieder mal. Einige dieser Fragen kommen auch von unseren medizinischen Kolleg:innen. Deshalb haben wir uns gedacht, wir beantworten die häufigsten Fragen gesammelt.
35 Minuten
Die Betreuung von Menschen mit Demenz kann mit vielfältigen Herausforderungen verbunden sein. Die Gerontoneuropalliativ ist auf die Betreuung am Lebensende spezialisiert. In der aktuellen Folge diskutieren wir spannende Themen wie die Erfassung von Schmerzen bei Menschen mit Demenz oder den Stellenwert künstlicher Ernährung. Außerdem geht es um aktuelle Literatur zum Thema Betreuung bei fortgeschrittener Demenz.
24 Minuten
Wer hätte gedacht, dass die Grundlagen der (Tumor-)Schmerztherapie auf einer Serviette entstanden sind. Das WHO-Stufenschema verwenden wir fast täglich, aber über die Ursprünge haben wir uns noch keine Gedanken gemacht. Das hat sich nun geändert, denn Eva hat auf dem Kongress der Europäischen Palliativgesellschaft von den Anfängen der Schmerztherapie erfahren. Was es damit auf sich hat und was es sonst noch Neues in der Palliativforschung gibt, hört ihr in der aktuellen Folge.
44 Minuten
Der Jurist Dr. Michael Halmich kam als Rettungssanitäter erstmals mit ethischen und palliativmedizinischen Fragen in Berührung. Heute ist er als Experte für Recht und Ethik im Gesundheitswesen u.a. als juristischer Berater des Vorstandes der Österreichischen Palliativgesellschaft tätig. Seine zahlreichen Bücher zu Themen rund um rechtliche und ethische Fragen in der Palliativmedizin sind verständlich geschrieben und wir empfehlen sie Interessierten immer wieder gerne. Die Chance, Fragen zu stellen, die uns fast täglich beschäftigen, gibt es nicht oft und so haben wir die Gelegenheit genutzt und einfach mal nachgefragt.
34 Minuten
Die optimale Versorgung von Menschen am Lebensende setzt zunächst voraus, das Lebensende zu erkennen. So ist die erste der fünf Prioritäten der sogenannten End-of-Life Care das Erkennen des nahenden Todes oder auch die Diagnose des Sterbens. In der aktuellen Folge sprechen wir über die fünf Prioritäten am Lebensende aus medizinischer Sicht, wie Lea sie am King's College in London kennengelernt hat. Neben dem Erkennen von Symptomen und einer einfühlsamen Kommunikation spielt auch ein klarer Behandlungsplan, der sich an den Wünschen der Patientinnen und Patienten orientiert, eine wichtige Rolle. Aber hört selbst!
46 Minuten
„Wie eine Hebamme, nur eben am Lebensende“. So lässt sich die Tätigkeit von Ingrid Geringer an der Palliativstation des Allgemeinen Krankenhauses in Wien kurz beschreiben. Doch Ingrid ist viel mehr. Als Lebens- und Sterbebegleiterin arbeitet sie täglich mit schwerkranken Menschen und deren An- und Zugehörigen. In dieser Episode erzählt Ingrid von ihrem Beruf, der in Österreich einzigartig ist. Um einen Eindruck zu bekommen, was eine End-of-Life Doula alles macht, lohnt es sich, reinzuhören!
33 Minuten
Als Mediziner:innen treffen wir täglich hunderte von Entscheidungen. Vor allem am Lebensende kann es zu besonders herausfordernden und komplexen Situationen kommen. Bei schweren Fragestellungen kann es hilfreich sein, die vier medizinethischen Grundprinzipien zu kennen. Medizinische Handlungen sollen immer nur nach Indikation und Patient:innen-Willen erfolgen. Da Ethik uns alle betrifft und wir ständig damit konfrontiert sind, wird dies sicher nicht die letzte Folge zu diesem Thema sein. Folge 31 ist ein Einstieg in ein Thema, das uns täglich beschäftigt.
32 Minuten
Judith Böhm ist Nephrologin in Ausbildung. Um sich auf dem Gebiet der Palliative Care weiterzubilden, hat sie drei Monate an unserer Abteilung für Palliativmedizin verbracht. Wir konnten sehr viel voneinander lernen. Denn um Patient:innen mit Nierenerkrankungen bestmöglich betreuen zu können, ist das Palliativwissen für Nephrolog:innen essentiell und umgekehrt. Zum Abschluss der gemeinsamen Zeit haben wir Judith zu einem Gespräch eingeladen und konnten das Gelernte für uns noch einmal Revue passieren lassen.
31 Minuten
Die Frage einer Kollegin, ob wir auf der Palliativstation auch Blutkonserven verabreichen, ist nur eine der Motivationen für diese Folge. Oft wird Palliativmedizin als eher passive Tätigkeit wahrgenommen. Dass es sich jedoch um eine aktive Therapieform handelt und auch Interventionen in unser tägliches Handeln fallen, überrascht manchmal sogar Kolleg:innen aus dem medizinischen Bereich.
31 Minuten
Manche Symptome werden von Außenstehenden als unbedeutend wahrgenommen. In der Palliative Care wird im Sinne des patientenzentrierten Ansatzes vor allem auf die Symptome geachtet, die für die Betroffenen am belastendsten sind. Wer selbst schon einmal unter Juckreiz oder Schluckauf gelitten hat, kann sich vielleicht vorstellen, wie unerträglich diese Symptome sein können, wenn sie andauern.
28 Minuten
Birgit Hassler gibt spannende Einblicke in ihre Arbeit als ehrenamtliche Mitarbeiterin in der evangelischen Seelsorge. Obwohl sie oft in die "theologische Ecke" gedrängt wird, wie sie sagt, geht sie offen auf ihr Gegenüber zu. Wir merken selbst, wie sich die Atmosphäre im Gespräch verändert. Wahrscheinlich geht es unseren Patient:innen oft ähnlich. Und vielleicht spürt man es beim Zuhören ein wenig.
35 Minuten
Neben den „typischen“ Notfällen wie Herzinfarkt oder Schlaganfall gibt es auch Akutsituationen, die speziell in der Palliativmedizin auftreten. Welche das sind, besprechen wir in Folge 26. Eines vorweg: Viele palliativmedizinische Notfälle sind vorhersehbar. Dies bedeutet, dass ein Notfallprozedere vom behandelnden Team zusammen mit den Patient:innen sowie deren Angehörigen geplant werden kann. Ob es sich um allgemeine oder palliativmedizinische Notfälle handelt, das Wichtigste ist, Ruhe zu bewahren - aber das ist oft leichter gesagt als getan.
27 Minuten
Als Teil des viel zitierten Total Pain Konzeptes von Cicely Saunders stellt Spiritualität eine wichtige Behandlungsebene in der Palliative Care dar. Dennoch wird Spiritualität gerade im klinischen Alltag oft vernachlässigt. Ist das wirklich so? In Folge 25 erfahren wir, dass Spiritualität uns eigentlich ständig umgibt und alle Berufsgruppen betrifft, auch wenn wir uns dessen oft nicht bewusst sind. Lebenskrisen können zu einer Neubewertung des Daseins führen. Statt Antworten zu suchen, kann Spiritualität bedeuten, Fragen zuzulassen.
34 Minuten
Wir berichten über unseren Besuch des 13. Internationalen Seminars des Palliative Care Research Centre. Das jährliche Forschungstreffen fand dieses Jahr in Zürich statt und wir waren dabei. Was ein Regenschirm mit Palliative Care zu tun hat und was die Palliative Care Forschung sonst noch bewegt, erfahrt ihr in Folge 24.
28 Minuten
Die Lektüre im Bereich Palliative Care geht weit über die klassischen Lehrbücher hinaus. Um die Kernthemen wirklich erfassen zu können, sind Bücher von Betroffenen oder Menschen, die im Palliativbereich arbeiten, oft noch besser geeignet. Die ehemalige Notfall- und Palliativmedizinerin Kathryn Mannix hat ihre Erfahrungen in ihrem Buch 'With the End in Mind' niedergeschrieben und damit viele Menschen erreicht. Ihr neuestes Werk 'Listen' beschreibt, wie man die richtigen Worte für schwierige Gespräche findet. Über diese und andere Bücher sprechen wir in der aktuellen Folge.