Hochpalliativ Archiv
68 Episoden
42 Minuten
„Sterben, wenn überhaupt, dann am liebsten daheim.“ So antworten viele Menschen. Wie das in der Realität ausschauen kann, erzählt Franziska Gotzmann in dieser Folge. Sie ist Ärztin im Mobilen Palliativteam der Caritas in Wien. Vieles lässt sich mit der Einbeziehung von An- und Zugehörigen zu Hause gut lindern. Was wirklich alles möglich ist und wo die Grenzen liegen, erfahren wir anhand vieler spannender Praxisbeispiele.
27 Minuten
Nicht alles, was wir können, müssen wir auch tun. Das gilt für viele Bereiche der Medizin. Vor allem in der Palliative Care oder am Lebensende sollte jede medizinische Behandlung gut überlegt sein, um unnötige Belastungen zu vermeiden. Wir sprechen über die Informationskampagne „Gemeinsam gut entscheiden – Choosing Wisely Austria“ und reflektieren die fünf wichtigsten Negativ-Empfehlungen für Palliative Care.
50 Minuten
Mit „Sich langsam näher“ hat Maria Arlamovsky einen wunderbaren Dokumentarfilm geschaffen, der unsere tägliche Arbeit abbildet. Wir haben mit der bekannten österreichischen Regisseurin über die Idee, die Umsetzung und die Resonanz auf den Film gesprochen. Maria Arlamovsky erzählt von den Überraschungen und Herausforderungen, die der Dreh auf einer Palliativstation und mit dem mobilen Hospizteam mit sich brachte. Wir durften den Film bereits in der Vorpremiere sehen und waren gleichermaßen in den Bann gezogen wie fachfremde Personen. Wer nun schon mehr über den Film erfahren möchte, bevor er im Kino zu sehen ist, hört am besten gleich hinein.
34 Minuten
Kultursensible Palliative Care Das Lebensende ist so individuell wie das Leben selbst. Wenn verschiedene Kulturen, Rituale und Erwartungen aufeinandertreffen, kann das eine palliative Begleitung ungemein bereichern – aber das Team manchmal auch vor ganz neue Herausforderungen stellen. Obwohl wir keine gelernten Expertinnen für spezifische Kulturen sind oder eine formelle kultursensible Ausbildung haben, durften wir bereits unzählige Menschen aus den verschiedensten Kulturkreisen auf ihrem letzten Weg begleiten. Diese Episode versteht sich vor allem als eine ehrliche und praxisnahe Annäherung an dieses vielschichtige Thema. Wichtig ist uns: Als zwei weiße Frauen, die im österreichisch Gesundheitssystem sozialisiert wurden, haben wir uns im Vorfeld intensiv gefragt, ob wir dieses sensible Thema überhaupt so behandeln können und sollten. Wir sprechen hier ausdrücklich nicht aus einer Position theoretischer Expertise heraus, sondern teilen ausschließlich unsere persönlichen Erfahrungen aus dem Praxisalltag. Uns ist bewusst, dass wir hierbei eine privilegierte Perspektive einnehmen. Seht diese Episode daher bitte nicht als vollumfänglichen Leitfaden, sondern als den ehrlichen Versuch einer Annäherung – und vor allem als Einladung an euch, uns zu korrigieren, zu ergänzen und eure eigenen Perspektiven mit uns zu teilen.
30 Minuten
Ein durchaus lästiges Symptom, das bei längerem Anhalten sehr belastend werden kann und nicht unterschätzt werden sollte. Fast alle hatten schon mal unter Husten zu leiden. Was es im palliativen Setting zu beachten gibt und wie wir damit umgehen können besprechen wir in dieser Folge.
42 Minuten
Vom 23. bis 25. April 2026 fand der 9. Österreichische Palliativkongress statt. Den zunehmenden Stellenwert der Palliative Care zeigt auch die hohe Teilnehmer:innenzahl von über 1.200 Personen aus verschiedenen Berufsgruppen. Das Programm war vielfältig und sehr spannend. Diese Folge richtet sich an alle, die den Kongress verpasst haben oder ihn noch einmal Revue passieren lassen möchten. Wir sprechen über unsere persönlichen Highlights.
42 Minuten
Schon die Begründerin der modernen Palliative Care, Cicely Saunders, wusste, wie wichtig die Sozialarbeit in diesem Bereich ist. Mag. Denisa Uitz ist schon seit über zehn Jahren am Allgemeinen Krankenhaus Wien tätig. Als Sozialarbeiterin in einem Akutspital kümmert sie sich vor allem um das Entlassungsmanagement. Wir sprechen mit ihr über die Herausforderungen und Möglichkeiten einer Sozialarbeiterin auf einer Palliativstation.
31 Minuten
„Was habe ich verpasst?“, möchte Lea von Eva wissen. In dieser 60. Folge unseres Podcasts geben wir ein Update zur Palliativversorgung im AKH Wien. Eva erzählt, was sich im letzten Jahr getan hat. Wurde das Rad neu erfunden oder ist alles noch genauso wie vor Leas Karenz? Wer das wissen möchte, hört am besten gleich hinein.
31 Minuten
Wir sprechen über Ernährung in der Palliative Care und gedenken dabei unserer Diätologin Andrea Hähn. Seit der Stationsgründung 2010 war Andrea Teil des Palliative Care Teams im AKH. Ende des Jahres 2025 ist sie leider plötzlich verstorben. In dieser Folge erinnern wir uns an unsere "Futterhexe", wie sie sich gerne selbst nannte.
47 Minuten
Quo vadis, Palliative Care? Quo vadis, Hochpalliativ? Wir machen eine Bestandsaufnahme und überlegen, wohin sich die Palliative Care weiterentwickelt hat und was noch auf uns zukommt. In dieser Folge verraten wir euch auch, warum es gerade etwas langsamer als im gewohnten Tempo vorangeht. Wer bis zum Schluss zuhört, bekommt noch zwei wunderbare Leseempfehlungen von uns.
37 Minuten
Pünktlich zum zweiten „Geburtstag” von Hochpalliativ geht es in die zweite Runde für alle, die sich fachlich für das Thema Schmerztherapie interessieren. Wie ihr vielleicht schon bemerkt habt, könnten wir stundenlang darüber sprechen. Wir haben jedoch versucht, das Wichtigste der Opioidtherapie in diese Folge zu packen. Mit dieser Episode enden auch die bereits in Leas Schwangerschaft aufgezeichneten Folgen. Beim nächsten Mal starten wir dann also frisch in eine neue Staffel. Vielleicht bleibt alles gleich, vielleicht wird alles anders. Ihr dürft gespannt sein. Eines ist jedenfalls sicher: Die palliative Leidenschaft wird nicht fehlen, und wir freuen uns auf viele weitere spannende Themen und Gespräche.
45 Minuten
Die Grundlagen des Symptoms Schmerz haben wir bereits in Folge 4 besprochen. In dieser Folge wollen wir etwas genauer auf Schmerztherapie aus palliativmedizinischer Sicht eingehen. Mit der analgetischen Therapie sind Palliativteams tagtäglich konfrontiert. Daher könnten wir darüber mehrere Stunden und vielleicht sogar Tage sprechen. Die Folge eignet sich für Personen, die im medizinischen Bereich arbeiten und für alle, die fachlich interessiert sind.
29 Minuten
Vor jeder Therapie sollte vor allem im palliativen Setting immer das Therapieziel klar sein. Die Entscheidung, ob zum Beispiel ein Antibiotikum verabreicht wird oder nicht, kann komplex sein. Oft muss diese sehr rasch gefällt werden. Vorrausschauende Planung, um den Willen der Patient:innen zu kennen, kann hilfreich sein. Einfühlsame Kommunikation trägt dazu bei, eine informierte Entscheidung zusammen mit den Patient:innen zu treffen. Anm.: am Ende der Folge ist es leider zu technischen Problemen gekommen. Das Wichtigste könnt ihr trotzdem gut hören.
40 Minuten
Ein Thema das oft viele Fragen aufwirft. In der aktuellen Folge erklären wir anhand eines Patientenbeispiels was Palliative Sedierung ist, worauf geachtet werden sollte und wann diese eingesetzt werden kann. Wir besprechen die aktuellen Leitlinien und wie wir es in der Praxis handhaben. Wie so oft ist gute Kommunikation einer der wichtigsten Aspekte.
46 Minuten
Zum Auftakt nach einer kurzen Pause gibt es heute wieder ein wunderbares Gespräch mit einem Gast, den wir immer wieder gerne zu uns einladen. Danke an Jurist Michael Halmich, dass du regelmäßig dein Wissen und deine Expertise mit uns teilst. Diesmal geht es um Vorsorgedokumente. Wir durften einiges dazulernen - wisst ihr zum Beispiel, was ein digitales Testament ist?