Hochpalliativ Archiv
68 Episoden
34 Minuten
Ob neu diagnostiziert oder chronisch verschlechternd, eine lebenslimitierende Erkrankung stellt für Betroffene immer eine Ausnahmesituation dar. Es kann zu Sorgen, Ängsten und Belastungen kommen, mit denen man nie gerechnet hätte, jemals konfrontiert zu werden. Menschen mit einer fortgeschrittenen Erkrankung leiden häufiger an Depressionen oder Angststörungen. In Folge sieben sprechen wir darüber, was aus palliativmedizinischer Sicht wichtig ist. Gibt es eine klare Grenze zwischen Trauer und Depression? Was kann man bei wiederkehrenden Angstzuständen tun?
38 Minuten
Beschwerden, welche die Verdauungsorgane, also den Gastrointestinal-Trakt betreffen, sind häufig unsichtbar. Sie werden von Außenstehenden und dem Behandlungsteam oft nicht wahrgenommen und müssen daher aktiv erfragt werden. Für Betroffene können Übelkeit und Verstopfung sehr belastend sein. Die frühzeitige Erfassung und oft vorbeugende Therapie sind wichtige Schritte in der Behandlung. In den etwas mehr als 30 Minuten sprechen wir viel über Stuhl – aber nicht nur. Für Menschen, die sich häufig im Krankenhaus aufhalten (Personal oder Patient:innen), ist dies vielleicht ganz normal, für alle anderen kann es schon etwas außergewöhnlich sein. Wir sind gespannt, was ihr uns zu Folge 6 rückmeldet!
28 Minuten
Wir alle sind beim Sport oder um rechtzeitig zum Zug oder Flugzeug zu kommen vielleicht schon einmal außer Atem gewesen. Doch was bedeutet es, aufgrund einer Erkrankung täglich mehrmals - oder ständig - das Gefühl zu haben, keine Luft zu bekommen? Wie lässt sich Atemnot aus palliativmedizinischer Sicht erfassen und was kann getan werden, um dieses gefürchtete Symptom zu lindern? In Folge 5 geben wir einen Einblick in die Behandlung von Dyspnoe (medizinischer Begriff für Atemnot). Ein Symptom, welches sich oft nicht so deutlich äußert wie Schmerz. Aufgrund der oft mit Atemnot verbundenen Reduktion der Lebensqualität sollte jedoch aktiv danach gefragt werden. Das Ansprechen von damit verbundenen Ängsten und dem Gefühl der Hilflosigkeit kann bereits ein erster Schritt sein. Aber hört selbst!
31 Minuten
Im klinischen Alltag werden oft unterschiedliche Skalen zur Erfassung von Schmerzen eingesetzt. Dadurch soll das subjektive Schmerzerleben objektiviert und Therapieerfolge sichtbar gemacht werden. "Schmerz ist was die Betroffenen als Schmerz angeben", sagt Cicely Saunders. In Folge 4 wollen wir einen ersten Überblick zu Schmerzen aus palliativmedizinischer Sicht geben. Primär geht es um die gründliche Schmerzerfassung. Einleitend stellen wir das Total-Pain Konzept vor. Ein wichtiges multimodales Modell, welches die Dimensionen eines Symptoms am Beispiel Schmerz beschreibt.
34 Minuten
„Man kann nicht nicht kommunizieren“, „Be silent, or say something better than silence“ oder unser Favorit „Übers Sterben zu reden hat noch niemanden umgebracht“. Es gibt kaum ein Thema, zu dem es mehr Zitate zu finden gibt als zur Kommunikation. Trotzdem wird der Kommunikation im klinischen Alltag zu wenig Beachtung geschenkt. Oft wird dies dem Zeitmangel in überfüllten Ambulanzen zugeschrieben. Doch die Forschung zeigt, wer „richtig“ kommuniziert braucht oft weniger Zeit. In Folge drei unterhalten wir uns darüber was es bedeuten könnte gut zu kommunizieren und stellen ein paar Tools vor, die dabei helfen können.
49 Minuten
Es braucht die Intelligenz der Gruppe. Um Personen mit komplexen Symptomen sowie deren An- und Zugehörigen in herausfordernden Situationen professionell betreuen zu können braucht es ein Team. Dieses Team sollte interprofessionell zusammenarbeiten. So lässt sich durch unterschiedliche Perspektiven und Ansätze die bestmögliche Betreuung erzielen. Was bedeutet interprofessionell? Und wer ist Teil des Palliative Care Teams? Sind diese Teams immer gleich zusammengesetzt? Diesen und weiteren Fragen gehen wir in Folge zwei nach.
47 Minuten
Palliativ, Hospiz und Sterbebegleitung - es gibt so viele Begriffe, aber wer kennt da noch den Unterschied? In der ersten Folge wollen wir wichtige Begriffe definieren und einen Einblick in die Versorgungsstrukturen in Österreich geben. Wie auch in allen folgenden Episoden, werden wir uns auf die Palliative Care von Erwachsenen fokussieren. Da das Palliative Care Angebot in Österreich je nach Bundesland sehr unterschiedlich ist, lohnt sich der Blick auf die jeweilige Webseite. So bekommt man zusätzlich einen Überblick über die komplexen Strukturen. Denn wie ihr hören werdet, ist es auch für uns, obwohl wir täglich mit diesem Thema beschäftigt sind, oft nicht ganz klar wer nun wofür zuständig ist.
9 Minuten
Hallo und Herzlich Willkommen zu Hochpalliativ, dem Podcast durch die Höhen und Tiefen der Palliative Care in Österreich. In Folge 0, oder dem sogenannten Teaser, wollen wir kurz erzählen, wer wir sind und was wir vorhaben. So viel vorweg: wir haben einiges vor und sind offen für Wünsche, Vorschläge und Anregungen. Wir sind schon sehr gespannt, wo diese Reise hingehen wird. Wer von Anfang an dabei sein möchte, hört jetzt gleich mal rein.