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Episoden

21 Minuten
Verdauung beginnt nicht erst im Darm. Schon beim Anblick oder Geruch von Essen bereitet sich unser Verdauungssystem auf das Kommende vor. In dieser Folge begleiten wir eine Mahlzeit durch den Körper – vom Mund über Magen und Dünndarm bis hin zu Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse und Stoffwechsel. Dabei wird deutlich, wie viele Organe daran beteiligt sind, Nahrung zu zerlegen, Nährstoffe aufzunehmen, umzubauen und verfügbar zu machen. Wir schauen außerdem auf die Verbindung zwischen Darm und Gehirn und darauf, wie eng körperliche und mentale Verarbeitung miteinander verbunden sind. Denn wir nehmen jeden Tag weit mehr auf als Nahrung: Reize, Informationen, Gespräche, Erwartungen und Erfahrungen. Und auch wenn das keine Verdauung im biologischen Sinn ist, stellt sich eine spannende Frage: **Was passiert mit all dem, was in uns ankommt – und haben wir eigentlich genug Zeit, es zu verarbeiten?**
18 Minuten
Wie weißt du eigentlich, wo dein Körper ist, wenn du ihn nicht sehen kannst? In dieser Folge geht es um einen Sinn, den die meisten Menschen kaum kennen und der trotzdem jede unserer Bewegungen begleitet: die Propriozeption. Sie ermöglicht uns wahrzunehmen, wo sich unsere Arme, Beine und Gelenke befinden, wie wir uns bewegen und wie viel Kraft wir gerade einsetzen – selbst wenn wir die Augen geschlossen haben. Wir schauen uns an, was dabei in unserem Nervensystem passiert: Welche Sensoren in Muskeln und Sehnen Informationen liefern, wie mechanische Reize in elektrische Signale übersetzt werden und wie Rückenmark, Kleinhirn und Gehirn diese Informationen verarbeiten. Dabei wird deutlich, dass Bewegung kein einfacher Befehl des Gehirns an den Körper ist, sondern ein ständiger Dialog aus Impuls, Bewegung, Rückmeldung und Anpassung. Wir sprechen darüber, warum wir unsere Bewegungen lernen und mit der Zeit automatisieren können, weshalb wir Propriozeption meistens erst bemerken, wenn sie nicht mehr zuverlässig funktioniert, und wie eng dieser Sinn mit unserer Wahrnehmung von uns selbst verbunden ist. Und am Ende führt die Folge zu einer größeren Frage: Wie viel von unserem Gefühl, „Ich“ zu sein und hier zu sein, beginnt eigentlich damit, dass wir uns selbst von innen wahrnehmen? Eine Reise in einen faszinierenden Sinn, der permanent für uns arbeitet – meistens völlig unbemerkt.
30 Minuten
Was bedeutet es eigentlich, wirklich im Gleichgewicht zu sein? Und warum fühlen wir uns manchmal körperlich erschöpft, gedanklich überfordert oder emotional aus der Balance, obwohl im Außen scheinbar alles funktioniert? In dieser Folge erfährst du, wie eng Körper, Gedanken und Emotionen miteinander verbunden sind und warum nachhaltige Veränderung immer auch eine Frage deiner inneren Balance ist. Du lernst, welche Faktoren dich aus deinem Gleichgewicht bringen können und warum Anspannung und Entspannung, Aktivität und Regeneration, Kontrolle und Vertrauen miteinander in Einklang gebracht werden wollen. Dabei geht es nicht darum, ständig „perfekt“ ausgeglichen zu sein. Es geht darum, deine eigene Balance wieder wahrzunehmen, frühzeitig zu erkennen, wenn sie ins Wanken gerät, und bewusst gegenzusteuern. Eine Folge, die dir neue Perspektiven eröffnet und dich einlädt, genauer hinzuhören: Was brauchst du wirklich, um dich wieder klar, ruhig und bei dir zu fühlen?
31 Minuten
In dieser Folge geht es um etwas, nach dem wir uns im Alltag ständig sehnen und das uns gleichzeitig oft erstaunlich schwerfällt: echte Ruhe. Denn wenn der Tag vorbei ist, die Termine erledigt sind und niemand mehr etwas von uns möchte, wird es nicht automatisch ruhig. Oft greifen wir gerade dann zum Handy, schauen noch eine Folge, räumen auf oder suchen uns irgendeine andere Beschäftigung. Aber warum fällt es uns so schwer, einfach einmal nichts zu tun? Wir schauen uns an, warum äußere Stille nicht automatisch bedeutet, dass auch unser Körper und unser Nervensystem zur Ruhe kommen. Dabei geht es auch um den wichtigen Unterschied zwischen Ablenkung und echter Regeneration. Eine Beschäftigung kann angenehm sein und uns trotzdem nicht wirklich erholen. Regeneration bedeutet vielmehr, dass etwas in uns wieder zurückkommt: Energie, Klarheit, Ruhe oder das Gefühl, wieder bei sich zu sein. Außerdem geht es darum, warum Stille manchmal sogar unangenehm werden kann. Wenn die äußeren Reize wegfallen, werden plötzlich Gedanken, Gefühle und körperliche Signale hörbar, die im hektischen Alltag leicht überlagert werden. Ruhe schafft damit nicht einfach Leere, sondern Raum – für Wahrnehmung, Klarheit und die Verbindung zum eigenen Körper. Denn vielleicht braucht dein Körper nicht immer noch eine neue Methode, noch mehr Aktivität oder noch einen weiteren Plan. Manchmal braucht er weniger. Weniger Reize, weniger Druck, weniger Müssen. Und einen Moment, in dem du nichts leisten und nichts lösen musst. Denn die Sirene des Körpers ist nicht immer laut. Manchmal wird es einfach still – und genau dann lohnt es sich, hinzuhören.
29 Minuten
Warum kann ein Lied, ein Geruch oder ein einziger Gedanke Jahre später noch deinen ganzen Körper verändern? Warum fühlt sich Vergangenes manchmal so an, als würde es gerade wieder passieren? In dieser Folge geht es um Erinnerungen, die uns festhalten, um Gefühle, die plötzlich wieder auftauchen, und um die Frage, warum wir manchmal gar nicht den Menschen vermissen – sondern das Gefühl, das wir mit ihm verbunden haben. Du erfährst, was dabei in deinem Gehirn und deinem Körper passiert und warum Loslassen nicht bedeutet, zu vergessen. Denn vielleicht ist die eigentliche Frage nicht: Wie werde ich diese Erinnerung los? Sondern: Was hält mich eigentlich noch an ihr fest? Und was passiert, wenn du aufhörst, von der Vergangenheit etwas zu verlangen, das sie dir nicht mehr geben kann?
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Über diesen Podcast

Der Podcast, der deine Sinne schärft und dich lehrt, auf deinen Körper zu hören ! “Die Sirene des Körpers” wird wöchentlich veröffentlicht und bietet dir komprimiertes Wissen in maximal 10-15 Minuten pro Folge. Wir werden den Körper sezieren, Zusammenhänge erläutern und Fragen stellen. Wir wollen dich mit deinem Bewusstsein, deinen Gedanken, deinem Handeln, deinen Emotionen, deiner Wahrnehmung, deinem Gefühl für dich, dein Ich, dein Selbst und deine Resonanz konfrontieren. Wir werden uns damit beschäftigen, wie unsere Gedanken, Emotionen und unser Selbst unseren Körper beeinflussen können und wie wir diese Aspekte unseres Lebens in Einklang bringen.
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„Die Sirene des Körpers“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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